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Wölfe besuchen Wölfe

Rostock Seawolves und Zoo wollen künftig enger zusammenarbeiten

Wölfe besuchen Wölfe, Foto: Joachim Kloock

Wölfe besuchen Wölfe, Foto: Joachim Kloock

Mit Beginn der Zoolights sind seit gestern mehr als 250 leuchtende Tiere im Zoo Rostock zu sehen. Unter ihnen ist auch ein Wolfsrudel. Diesem statteten die Rostock Seawolves am 19. Dezember einen ersten Besuch ab. Im Rahmen der Eröffnung der geheimnisvollen Lichterwelten im Zoo verkündeten die Mannschaft um Trainer Milan Skobalj und der Vereinsvorstand gemeinsam mit Zoodirektor Udo Nagel, dass es künftig eine engere Zusammenarbeit zwischen den Seawolves und dem Zoo geben soll, von der vor allem die Besucherinnen und Besucher profitieren. „Ich freue mich sehr auf die Kooperation mit dem Rostocker Zoo. Wir haben das gleiche Zielpublikum; es sind vor allem Familien, die den Rostocker Zoo und die Rostock Seawolves als Ausflugsziel nutzen. Der Besuch bei den Seawolves oder auch im Zoo ist begleitet von Spannung, Neugier und Erlebnis“, sagte der 1. Vorsitzende des EBC Rostock André Jürgens. Ab dem 1. Januar 2020 erhalten Inhaber einer Zoojahreskarte im Seawolves-Fanshop und an der Abendkasse 10 % Rabatt auf Tickets für die Heimspiele der Wölfe. Umgekehrt sparen Fans mit einer Seawolves-Dauerkarte ebenfalls 10 % beim Kauf einer Tageskarte an der Zookasse. Bei einem Besuch im Zoo können Basketballfans die Seebären, Seehunde und Eisbären im Zoo künftig auch beim Trainieren beobachten. „Im Rahmen des täglichen Trainings mit unseren Robben und Eisbären kommen schon bald Bälle der Seawolves zum Einsatz,“ kündigte Zoodirektor Udo Nagel an. „Außerdem freuen wir uns, im Rahmen der Zoolights Wölfe im Zoo zu präsentieren – wenn auch keine echten, sondern ihre leuchtenden Artgenossen.

“ Zoolights“ bringen Licht in die dunkle Jahreszeit

Seit gestern bringen mehr als 250 leuchtende Exponate im Zoo immer donnerstags bis sonntags sowie täglich während der Ferien Licht in die dunkle Jahreszeit. Neben einem Wolfsrudel gibt es Giraffen, Elefanten, Orang-Utans und noch viele weitere, teils überlebensgroße Tiere zu bewundern. Los geht es um 18 Uhr, am Familientag (Samstag) bereits um 17:30 Uhr.

Rostock Seawolves

Der Erste Basketball Club Rostock e.V. ist der größte und erfolgreichste Basketballverein Mecklenburg-Vorpommerns. Mit über 100 Kinder-, Jugend- und Senioren-Teams und 1.308 Mitgliedern zählt der EBC Rostock e.V. zu den größten Basketballvereinen Deutschlands. Im Jahr 2014 erhielt der EBC Rostock die Auszeichnung zum „kinder- und jugendfreundlichsten Verein in Mecklenburg-Vorpommern“. Beim EBC kann jedes Kind ab 6 Jahren Basketball lernen und spielen. Bereits im Kita-Projekt „Wolfis Ballschule“ lernen Vier- bis Siebenjährige Ball und Bewegung kennen. Die 1. Herrenmannschaft Rostock Seawolves spielt seit 2018 in der 2. Basketball Bundesliga ProA. Vor allem die Heimspiele in der Rostocker Stadthalle vor über 3.000 Zuschauern sind ein Sport-Event für die ganze Familie.

Wölfe besuchen Wölfe

Rostock Seawolves und Zoo wollen künftig enger zusammenarbeiten

Wölfe besuchen Wölfe, Foto: Joachim Kloock

Wölfe besuchen Wölfe, Foto: Joachim Kloock

Mit Beginn der Zoolights sind seit gestern mehr als 250 leuchtende Tiere im Zoo Rostock zu sehen. Unter ihnen ist auch ein Wolfsrudel. Diesem statteten die Rostock Seawolves am 19. Dezember einen ersten Besuch ab. Im Rahmen der Eröffnung der geheimnisvollen Lichterwelten im Zoo verkündeten die Mannschaft um Trainer Milan Skobalj und der Vereinsvorstand gemeinsam mit Zoodirektor Udo Nagel, dass es künftig eine engere Zusammenarbeit zwischen den Seawolves und dem Zoo geben soll, von der vor allem die Besucherinnen und Besucher profitieren. „Ich freue mich sehr auf die Kooperation mit dem Rostocker Zoo. Wir haben das gleiche Zielpublikum; es sind vor allem Familien, die den Rostocker Zoo und die Rostock Seawolves als Ausflugsziel nutzen. Der Besuch bei den Seawolves oder auch im Zoo ist begleitet von Spannung, Neugier und Erlebnis“, sagte der 1. Vorsitzende des EBC Rostock André Jürgens. Ab dem 1. Januar 2020 erhalten Inhaber einer Zoojahreskarte im Seawolves-Fanshop und an der Abendkasse 10 % Rabatt auf Tickets für die Heimspiele der Wölfe. Umgekehrt sparen Fans mit einer Seawolves-Dauerkarte ebenfalls 10 % beim Kauf einer Tageskarte an der Zookasse. Bei einem Besuch im Zoo können Basketballfans die Seebären, Seehunde und Eisbären im Zoo künftig auch beim Trainieren beobachten. „Im Rahmen des täglichen Trainings mit unseren Robben und Eisbären kommen schon bald Bälle der Seawolves zum Einsatz,“ kündigte Zoodirektor Udo Nagel an. „Außerdem freuen wir uns, im Rahmen der Zoolights Wölfe im Zoo zu präsentieren – wenn auch keine echten, sondern ihre leuchtenden Artgenossen.

“ Zoolights“ bringen Licht in die dunkle Jahreszeit

Seit gestern bringen mehr als 250 leuchtende Exponate im Zoo immer donnerstags bis sonntags sowie täglich während der Ferien Licht in die dunkle Jahreszeit. Neben einem Wolfsrudel gibt es Giraffen, Elefanten, Orang-Utans und noch viele weitere, teils überlebensgroße Tiere zu bewundern. Los geht es um 18 Uhr, am Familientag (Samstag) bereits um 17:30 Uhr.

Rostock Seawolves

Der Erste Basketball Club Rostock e.V. ist der größte und erfolgreichste Basketballverein Mecklenburg-Vorpommerns. Mit über 100 Kinder-, Jugend- und Senioren-Teams und 1.308 Mitgliedern zählt der EBC Rostock e.V. zu den größten Basketballvereinen Deutschlands. Im Jahr 2014 erhielt der EBC Rostock die Auszeichnung zum „kinder- und jugendfreundlichsten Verein in Mecklenburg-Vorpommern“. Beim EBC kann jedes Kind ab 6 Jahren Basketball lernen und spielen. Bereits im Kita-Projekt „Wolfis Ballschule“ lernen Vier- bis Siebenjährige Ball und Bewegung kennen. Die 1. Herrenmannschaft Rostock Seawolves spielt seit 2018 in der 2. Basketball Bundesliga ProA. Vor allem die Heimspiele in der Rostocker Stadthalle vor über 3.000 Zuschauern sind ein Sport-Event für die ganze Familie.

Die magische Welt des Lichts – geheimnisvolle Wesen locken in den abendlichen Zoo Rostock

WIRO und Stadtwerke unterstützen neues Winterhighlight

Mehr als 250 teils lebensechte „leuchtende Artgenossen“ werden vom 19. Dezember 2019 bis zum 28. März 2020 den Zoo in eine geheimnisvolle Lichterwelt verwandeln und zur abendlichen Entdeckertour einladen. Heute wurde das neue Winterhighlight erstmals vorgestellt und symbolisch schon einmal die fünfköpfige Löwenfamilie an der Sandsteinplastik „Entstehung des Lebens“ erleuchtet. Die Zoolights sollen die Besucher auch in der winterlichen Jahreszeit und nach den offiziellen Öffnungszeiten in den Tierpark locken. Die langjährigen Premiumpartner des Zoos, die WIRO Wohnen in Rostock und die Stadtwerke Rostock, unterstützen das neue Winterhighlight. „Der Rostocker Zoo nimmt Tier- und Naturfreunde mit auf eine spannende Expedition über die Kontinente. Mit den Zoolights kommt jetzt ein ganz besonderes Erlebnis hinzu“, freut sich Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung. „Die Zoolights haben auch viel mit Energie, Wärme und Leuchtkraft zu tun, da fühlen wir uns in unserem Element“, zeigte sich auch Ute Römer, Vorständin der Stadtwerke Rostock, gespannt auf die neue Zooattraktion.

Was sind die Zoolights?

Ein großer erleuchteter Rundgang durch den historischen Teil des Zoos, der über den Eingang Trotzenburg zu erreichen ist, lädt vom 19. Dezember bis zum 28. März, immer von Donnerstag bis Sonntag sowie in den Ferien täglich ab 18 Uhr zu einem außergewöhnlichen Spaziergang durch den nächtlichen Tiergarten ein. Vorbei an den Gehegen der Zoobewohner sind zahlreiche eindrucksvoll leuchtende Tierfiguren und Lichtinstallationen zu bewundern. Riesige Elefanten und Giraffen, Tiger, Löwen, aber auch Seesterne, Grillen, Flamingos, Koalas, Fische und Faultiere, teils in fantasievollen Farben, sollen die abendlichen Gäste ins Staunen versetzen. In der Lodge am Veranstaltungsplatz oder an der Feuerschale bei Glühwein und Köstlichkeiten vom Grill auf der winterlich gestalteten Terrasse kann der Abend behaglich ausklingen. „Die Zoolights sind bereits in einigen Zoos ein etablierter Höhepunkt und dort sehr beliebt. Insofern begeben wir uns zwar auf Neuland, nutzen aber die Erfahrungswerte der anderen Zoos“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Unser historischer Zooteil mit seinen weitläufigen Parkanlagen mit vielen Bäumen und Hecken lädt ja geradezu dazu ein, als magische und auch überraschende Lichterlandschaft die Besucher zu verzaubern und zum Träumen zu bringen. Wir sind natürlich auch sehr gespannt, wie unsere Zoolights bei den Besuchern ankommen werden.“ Die 269 Exponate aus chinesischer Ballonseide kommen aus Heidelberg und Osnabrück und sind Leihgaben des Osnabrücker Zoos. Die größten Lichtwesen sind eine vier Meter hohe Giraffe und ein drei Meter großer Elefant.

After Work oder Glühwürmchentour?

Wenn der Zoo ab dem 19. Dezember den Besuchern einen neuen Blick auf den illuminierten Zoo mit mehr als 250 Leuchtfiguren ermöglicht und noch nie dagewesene exotische Tiere und Lichterwesen im Zoo erstrahlen werden, bietet der Zoo zusätzlich zur täglichen Abendshow zwei spezielle Veranstaltungsformate an. Beide Sonderführungen dauern jeweils 60 Minuten. Immer am Donnerstag geht es auf After Work Führungen, ideal beispielsweise für Kollegen, Vereinsfreunde und Bekannte oder als alternativer Mitarbeiterevent für dankbare Chefs? Familien und Kinder erwartet jeden Samstag eine ereignisreiche Glühwürmchentour mit Taschenlampe, die zur Spurensuche ins Reich der lebendigen und leuchtenden Tiere einlädt. In der Abenddämmerung begeben sich die Kleinen gemeinsam auf die Suche nach tierischen Erlebnissen und aufregenden Geheimnissen. Hungrige Nachtschwärmer können nach der Führung gemütlich am Feuer beisammensitzen.

Der Zoo sagt Dankeschön

Noch bis zum 1. Dezember 2019 gilt für alle Zoobesucher ein symbolischer Sondereintrittspreis von 600 Cent (6 Euro) für Kinder (4-16 Jahre) und 800 Cent (8 Euro) für Erwachsene. Die Aktionswoche ist ein Dankeschön für alle Zoofreunde zum Abschluss des gemeinsamen Doppeljubiläums von Stadt (800 Jahre) und Universität Rostock (600). Außerdem gewährt der Zoo Rostock bis zum Jahresende 10 Prozent Rabatt auf alle Jahreskarten, die bis zum 31. Dezember an den Zookassen gekauft und eingelöst werden.

Bildunterschriften: Ute Römer, Vorständin der Stadtwerke Rostock, und Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung (re.) schauten sich heute mit Zoodirektor Udo Nagel die ersten Zoolights an (Foto 01), hier bei der Löwenfamilie. Zugleich gab es den Treuepokal für die langjährigen Tierpatenschaften der Stadtwerke (Gorillas) und WIRO (Orang-Utans und Riesenschildkröten). Die Giraffen sind schon installiert, bis zum Start der Zoolights werden insgesamt über 250 Leuchtwesen aufgebaut. Fotos. Joachim Kloock

„Seebären in Uniform“ sammelten 1.500 Euro für ihre Patentiere

Seebären-02_Foto_Joachim KloockDer Chef des Stabes des Marinekommandos, Konteradmiral Karsten Schneider (63), hat heute den Rostocker Seebären einen Besuch abgestattet und an Zoodirektor Udo Nagel einen Spendenscheck übergeben. Das Geld fließt direkt in den Natur- und Artenschutz.

Jedes Jahr sammeln die Marinesoldaten auf ihrem Sommerfest für ihre Patentiere. Im Moment besteht die Gruppe aus dem Seebärenbullen Pepe (7) sowie den weiblichen Tieren Daisy (22), Egoli (21) und Wendy (6) und dem einjährigen Jungbullen Edgar (Eddy). Zoodirektor Udo Nagel bedankte sich für die langjährige Verbundenheit und Unterstützung des Marinekommandos. „Der jährliche Besuch der Marine im Herbst ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden. Wir freuen uns darüber und sicher auch die Seebären, die in den Genuss einer Extraportion Fisch kommen.“ Vor sieben Jahren übernahm das Marinekommando die Patenschaft für die Südafrikanischen Seebären. Seit 1985 können die Besucher im Rostocker Zoo Seebären beobachten. Diese gehören wie die Seehunde zu den Robben. Die Südafrikanischen Seebären sind an der West- und Südküste der Republik Südafrika beheimatet. Die Männchen können ein Gewicht von 350 kg und 2,50 m Länge erreichen, während die Weibchen nur 1,80 m groß werden.

Konteradmiral Karsten Schneider (mi.) auf Tuchfühlung mit seine Patentieren, den Seebären; Zoodirektor Udo Nagel und Tierpflegerin Milena Vesterling assistieren. Foto: Joachim Kloock

Roggentiner Großmarkt schenkt dem Zoo jede Woche 200 Kilogramm frisches Obst und Gemüse 

Globus-Kunden spenden zusätzlich 1.000 Euro für den Natur- und Artenschutz

zoo-Globus-01Seit vielen Jahren ist der Globus Handelshof in Roggentin ein großer Unterstützer des Rostocker Zoos. Jede Woche Montag und Donnerstag holen Mitarbeiter des Zoos jeweils 20 Kisten Obst und Gemüse kostenfrei für die tierischen Bewohner im Darwineum ab. Zudem spenden die Globus-Kunden seit vier Jahren ihre Münzen für den Natur- und Artenschutz. Heute hat Globus-Geschäftsleiter Frank Meißler die Sammlung aus dem Spendenkegel in Form eines aufgerundeten Schecks in Höhe von 1.000 Euro an Zoodirektor Udo Nagel überreicht. „Viele unserer Kunden lieben den Zoo Rostock und haben sich sehr über die Eröffnung des neuen Polariums vor einem Jahr gefreut“, betonte Globus-Geschäftsleiter Frank Meißler. „Wir werden auch künftig unseren Zoo tatkräftig mit Futter- und Geldspenden unterstützen.“

Das Globus-Team Obst & Gemüse stellt jede Woche insgesamt zwei Euro-Paletten für Assumbo & Co. zusammen. Dies entspricht einer ungefähren Menge von 200 Kilogramm gesunden Nahrungsmitteln pro Woche. Dabei ist alles, was im Globus-Markt angeboten wird und die Saison oder Region zu bieten hat, von Bananen, Äpfeln und Birnen sowie Pfirsiche und Nektarinen bis hin zu Möhren, Porree und alle möglichen Salate von Eisberg bis Lollo Rosso. Hauptempfänger sind die großen Vegetarier im Darwineum, die Gorillas, Orang-Utans und die Riesenschildkröten. „Die wöchentlichen Futterspenden helfen uns enorm, unsere Tiere mit qualitativ hochwertigem Essen zu versorgen und Kosten einzusparen“, sagte Zoodirektor Udo Nagel.

Die Spendensumme kommt komplett der Artenschutzorganisation Polar Bears International (PBI) zugute. Mit der Eröffnung des Polariums 2018 wurde die Zusammenarbeit des Rostocker Zoos mit der Artenschutzorganisation weiter ausgebaut. So hat der Zoo Rostock eine Patenschaft für ein sieben Jahre altes Weibchen mit Sender in der Wildnis übernommen und ihr den Namen Vilma gegeben. Seit dem Oktober 2018 hat Vilma in Kanada bereits 3.222 km zurückgelegt (Link zu Vilma: https://polarbearsinternational.org/polar-bears/tracking/).

Bildunterschrift: Globus-Geschäftsleiter Frank Meißler (re.) übergab unter den wachsamen Augen von Maskottchen Otto Eisbär den Spendenscheck an Zoodirektor Udo Nagel (li.). Foto: Joachim Kloock

 

 

Kleines Seehundmädchen hört nun auf den Namen Lotte

Seit 25 Jahren – OstseeSparkasse verlängert älteste Tierpatenschaft des Zoos

Babyalarm im Seehund-Revier. Am 9. August brachte Seehundweibchen Lilly (13) ihr sechstes Jungtier, ein Mädchen, zur Welt. Die OstseeSparkasse Rostock (OSPA) als Pate hatte dazu aufgerufen, einen passenden Namen für den quirligen Nachwuchs im Robbenrevier zu finden. Die Wahl fiel auf den Namen Lotte. Der Vorschlag kam von Anika Zielinski (35) aus Jörnsdorf, die bei der heutigen Taufe mit OSPA-Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt und Zoodirektor Udo Nagel mit dabei war.

Zur Taufe gab es heute aus der Hand von Weltmeisterin Marie-Louise Dräger eine Extraportion frischen Fisch. Die Ruderin erlebte gerade die Taufe bei der OSPA und freut sich über die Aufnahme ins OSPA-Sportteam. Damit werden sich ihre Trainingsbedingungen deutlich verbessern und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio können kommen. „Lotte ist ein sympathischer Name und passt gut zu Lilly, Susi und Gizmo“, begründete Karsten Pannwitt die Namenswahl. „Gleichzeitig möchten wir dem Zoo Rostock zum ersten Jahr Polarium gratulieren. Die beeindruckende Jahresbilanz zeigt deutlich, dass der Zoo ein beliebter Besuchermagnet für die Rostocker und Gäste der Stadt ist.“ Die OSPA gehört zu den wichtigsten Förderern des Zoos und unterstützt seit 25 Jahren in vielfältiger Form den Rostocker Zoo, unter anderem als Premiumpartner der Gemeinschaft „Natur- und Artenschutz“, aber auch bei der Klassik-Nacht, bei Tierpatenschaften oder mit der OSPA-Stiftung das offizielle Leuchtturmprojekt Darwineum. Die Patenschaft für die Seehunde besteht bereits seit 1994 und wurde heute wieder verlängert. „Diese Patenschaft ist etwas Besonderes, die längste im Zoo, die für die große Verbundenheit der OSPA zu unserem Zoo spricht“ so Udo Nagel.

Lotte ist schon flügge

Lottes Papa ist der 18-jährige Gizmo, der mit seinen Robbendamen Lilly und Susi (30) im Zoo Rostock lebt. „Unsere Lotte erfreut sich bester Gesundheit, wächst und gedeiht. Momentan fängt sie an, feste Nahrung zu sich zu nehmen, lernt sozusagen, dass Fisch leckeres Futter ist“, berichtete Zoodirektor Udo Nagel. Das Seehundmädchen wiegt inzwischen ca. 20 kg, doppelt so viel wie bei der Geburt und benötigt keine Muttermilch mehr. Seehunde werden nur etwa sechs Wochen mit der sehr fetthaltigen Muttermilch ernährt. Danach müssen sie in der freien Natur lernen, Fisch zu fangen und zu fressen. Seehunde können von Geburt an schwimmen und sind schon mit etwa zwei Monaten selbstständig. Seehunde leben vor allem an den Küsten der arktischen und subarktischen Regionen, aber auch an den deutschen und dänischen Küsten der Nordsee und westlichen Ostsee. Seehunde bringen es im Wasser auf Spitzengeschwindigkeiten von 37 Kilometer pro Stunde. Seehundchef Gizmo wurde 2001 im Zoo Arche Noah in Grömitz geboren und kam im Juni 2003 in den Zoo Rostock. Susi, eine Ur-Berlinerin aus dem Zoo der Hauptstadt, lebt schon seit 1992 an der Ostseeküste. Im August 2006 stieß Lilly zur Rostocker Seehundgruppe. Die im vergangenen Jahr im Zoo Rostock geborene Bella ist in den Augsburger Zoo gewechselt. Seit 1976 der legendäre Ostseewildfang Flossi in den Rostocker Zoo kam, können die Zoobesucher die kleinste Robbenart im größten Tierpark an der Ostseeküste hautnah erleben. Die gesamte Gruppe verspeist am Tag etwa neun bis zwölf Kilogramm Fische, bevorzugt Hering, Lodde und Sprotte.

Bildunterschrift: Lottes großer Tag – Ruderweltmeisterin Marie-Louise Dräger (v.li.) taufte das kleine Seehundbaby, hier mit Tierpfleger Lars Purbst, Namensgeberin Anika Zielinski und OSPA-Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt. Anschließend gab es lecker Fisch für Lotte und einen Treuepokal für 25 Jahre Robbenpatenschaft für die OSPA. Fotos: Joachim Kloock

Ein Jahr Polarium im Zoo Rostock

Zum Geburtstag gab es heute eine Rieseneistorte für Sizzel, Noria und Akiak

Ein Jahr Polarium im Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock

Das vor einem Jahr eröffnete Polarium hat die Rostocker und Gäste der Hanse- und Universitätsstadt begeistert. Seit dem 22. September 2018 haben 680.000 Besucher die neue Heimstätte der Eisbären und Humboldtpinguine sowie die Meereswelten und das Ausstellungszentrum gesehen. Heute wurde der erste Geburtstag gefeiert – standesgemäß mit drei großen Eistorten der Tierpfleger für das beliebte Eisbärentrio im Polarium.

„Mit Stolz und großer Freude haben wir erlebt, wie die Zoofreunde nach einer langen Ära der historischen Bärenburg ihr neues Polarium angenommen haben“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Die drei noch jugendlichen Eisbären Sizzel (4), Noria (3) und Churchills Enkel Akiak (4) sind inzwischen unzertrennlich und genießen gemeinsam ihre Jugendzeit auf der neuen Anlage. Die Bruthöhlen der Humboldtpinguine haben sich bewährt, hier gibt es bereits zweimal Nachwuchs. Und auch die mystischen Meereswelten mit den Aquarien und Quallenkreisel haben sich positiv entwickelt, auch wenn dort erfahrungsgemäß immer ein paar Rückschläge zu verkraften sind. Der Zoo hat insgesamt gewonnen, was uns viele Rückmeldungen von unseren Besuchern und Förderern bestätigen.“

12 Monate Polarium – 12 Fakten zum ersten Jahr

In 12 Monaten Polarium ist kein Tag vergangen, an dem Akiak, Noria und Sizzel nicht baden waren. Die drei „Wasserratten“ schwimmen, tauchen und spielen täglich ausgiebig.

Rund 10.000 Kilogramm Rindfleisch und Fisch haben die drei Eisbären im ersten Jahr vertilgt. Aber auch Obst und Gemüse standen auf dem Speiseplan, so unter anderem Wassermelonen, Möhren, Äpfel und Birnen. Dabei lassen sich die Tierpfleger immer wieder neue Herausforderungen einfallen, um den Spiel- und Jagdtrieb der Könige der Arktis bei der Futtersuche zu erwecken.

Im vergangenen Jahr wurde die Zusammenarbeit mit der Artenschutzorganisation Polar Bears International (PBI) weiter ausgebaut. So hat der Zoo Rostock eine Patenschaft für ein Weibchen mit Sender in der Wildnis übernommen und ihr den Namen Vilma gegeben. Seit dem Oktober 2018 hat Vilma bereits 3.222 km zurückgelegt.
https://polarbearsinternational.org/polar-bears/tracking/

Innerhalb von zwölf Monaten hat Akiak sein Gewicht um 130 kg gesteigert. Bei seinem Umzug nach Rostock wog er 420 kg. Inzwischen sind es stattliche 550 kg.

Die 27 Humboldtpinguine waren nicht weniger hungrig und verspeisten in zwölf Monaten immerhin auch rund 5.500 kg Fisch, dabei vor allem Sprotten, Lodde und Hering.

In 12 Monaten Polarium sind zwei Pinguinküken geschlüpft. Sie kamen am 8. Mai und am 16. Juni 2019 zur Welt. Die beiden erfreuen sich bester Gesundheit und sind inzwischen schon richtig groß geworden.

Einmal hatten die Pinguine schon die Mauser. Damit haben auch die jüngeren Tiere nun ihr schwarz-weißes Erwachsenen-Federkleid. Dadurch sind die beiden Jungtiere gut vom Rest der Gruppe zu unterscheiden.

Hinter den Kulissen gab es zeitweise einen „Untermieter“. Pelikan Manni  wurde von den Pflegern im Polarium von Hand aufgezogen. Inzwischen ist er zu seinen Artgenossen auf den Pelikanteich gezogen.

In den Meereswelten gab es im Wechsel mehr als zehn spannende Quallenarten zu bestaunen. Sieben verschiedene Arten können hier in den verschiedenen Quallenkreiseln gleichzeitig gezeigt werden, so beispielsweise die Mützenmeduse, Spiegeleiqualle, Kompassqualle, Amakusa-Feuer-Qualle oder die Papua-Schirmqualle.

In den Meereswelten haben auch drei Anglerfische ihr Zuhause gefunden. Diese sind nicht immer auf Anhieb auszumachen, da Anglerfische wahre Tarnungskünstler sind, die sich farblich ihrer Umgebung anpassen können.

Die vier Feuerfische in den Meereswelten, sogenannten Lauerjäger, haben gelernt, sich von den Tierpflegern „von Hand“ füttern zu lassen. Das ist sehr zum Vorteil ihrer Mitbewohner im Aquarium, denen sie sonst alles wegfressen würden.

Über 680.000 Zoofreunde im Polarium im ersten Jahr nach der Eröffnung bedeuten auch ein großes Interesse für den Natur- und Artenschutz, der im Mittelpunkt der Ausstellung im Besucherzentrum steht. Im Ausstellungsbereich wird über die Besonderheiten und die Gefährdung des größten Landraubtieres sowie die Folgen des Klimawandels  informiert.