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Vorschläge für Vermarktung des Pommerndreiecks vorgestellt

Chancen durch Ernährungswirtschaft, Kreislaufwirtschaft und im Tourismus – neue Wege gehen

Auf der Regionalkonferenz für die Region Vorpommern-Rügen wurden im Golfpark Strelasund in Süderholz (Ortsteil Kaschow, Landkreis Vorpommern-Rügen) neue Wege der Vermarktung des Pommerndreiecks diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei, welche wirtschaftlichen Branchen im Pommerndreieck zukünftig angesiedelt werden könnten. „Das Pommerndreieck ist ein wichtiger Knotenpunkt in Vorpommern. Chancen in der Vermarktung und der Ansiedlung des Gewerbegebietes bieten sich beispielsweise im Bereich der Ernährungswirtschaft, in der Kreislaufwirtschaft und im Tourismus. Alle drei Bausteine passen aus meiner Sicht sehr gut zusammen. Wir müssen neue Wege gehen, wenn wir auch am Pommerndreieck weiter vorankommen wollen. Jede Neuansiedlung sichert und schafft Arbeitsplätze in Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag vor Ort.

Entwicklung von Kernen, die in die Region ausstrahlen

Wirtschaftsminister Glawe hat gemeinsam mit der Firma agiplan, der IHK zu Rostock sowie dem Landkreis Vorpommern-Rügen und der Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV entsprechende Vorschläge zur Neupositionierung vorgestellt. „Mit der Neupositionierung des Industriestandortes Schwerin haben wir bewiesen, dass eine intensive und nachhaltige Vermarktung von Industriestandorten erfolgreich ist. In Schwerin konnten mit der Ansiedlung von Firmen wie Nestlé, Ypsomed, ZIM Flugsitz, BVS Blechtechnik industrielle Kerne etabliert werden, die nachhaltig in die Region ausstrahlen. Die Ansiedlung der Firma Nestlé hat geradezu eine Sogwirkung für weitere Ansiedlungen gehabt“, so Glawe weiter.

Ansiedlung von Firmen der Nahrungsmittelindustrie – nachhaltige Energieerzeugung – Angebote für Familien

Die Ernährungswirtschaft gehört zu einer der wichtigsten Branchen in unserem Lande. In ca. 90 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten arbeiten fast 15.000 Beschäftigte. „Die Region verfügt über landwirtschaftliche Ausgangsprodukte und eignet sich daher in besonderer Weise für die Herstellung von Nahrungsmitteln. Darüber hinaus fallen in der Nahrungsmittelindustrie große Mengen biogener Reststoffe an, die für die Energieerzeugung genutzt werden können. Die Energieerzeugung aus biogenen Reststoffen bietet gerade Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit einen besonderen Wert legen, interessante Chancen. Die Weiterentwicklung des Pommerndreiecks als touristischer Rastplatz birgt ebenso viele Möglichkeiten. Hierzu zählen beispielsweise Angebote für Familien oder auch Erlebniseinrichtungen“, erläuterte Glawe weiter.

Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes

Aktuell wird der nächste Teilabschnitt im Pommerndreieck erschlossen. Nach Fertigstellung des Abschnitts werden weitere 20 Hektar zur Verfügung stehen. Eine ca. 400 Meter lange Straße einschließlich eines zweiten Kreisverkehrs ermöglicht die weitere kurzfristige Vermarktung von Gewerbe- und Industrieflächen. „Im Pommerndreieck sollen insbesondere flächenintensive Ansiedlungen ermöglicht werden. Es umfasst eine Gesamtfläche von 235 Hektar (Gebiete der Stadt Grimmen und der Gemeinde Süderholz)“, sagte Glawe. Bisher haben sich am Pommerndreieck zwei Industrieunternehmen angesiedelt. Die Firma biosanica produziert Apfelchips, Die Firma Akku Sys (Batterieherstellung) siedelt sich gerade an und wird in Kürze in Betrieb gehen. Weiterhin sind im Eingangsbereich des Pommerndreiecks ein Schnellrestaurant, eine Tankstelle, ein Einzelhandelsunternehmen und ein Lebensmitteldiscounter ansässig. „Das Pommerndreieck gehört zu den industriellen Großstandorten, deren Entwicklung und Vermarktung die Landesregierung zu einem Schwerpunkt erklärt hat. Wir werden vor Ort weiter unterstützen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

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Norddeutscher Ernährungsgipfel in Rostock-Warnemünde

Ernährungsindustrie steht für hochqualifizierte Arbeitsplätze, vielfältige Produkte sowie moderne Technologien – Fachkräftepotential sichern und ausbauen – Digitalisierung gemeinsam angehen

Spargelmarkt, Schälwettbewerb der Köche, Foto: Joachim Kloock

Spargelmarkt, Foto: Joachim Kloock

10.4.2018 – „Gute Mitarbeiter gewinnen und halten – aber wie?“ lautete das Kernthema auf dem Norddeutschen Ernährungsgipfel, der am Dienstag (10.04.) in Rostock-Warnemünde stattfand. „Die heimischen Unternehmen der Ernährungsindustrie stehen für hochqualifizierte Arbeitsplätze, vielfältige Produkte sowie moderne Technologien. Damit das so bleibt, ist es wichtig, die Herausforderungen anzugehen, um im Wettbewerb mit anderen weiter vorn mithalten zu können. Wichtig Bereiche sind dabei die Fachkräftesicherung und -gewinnung, die Digitalisierung der Arbeitswelt sowie mehr Forschung und Entwicklung der Branche insgesamt. Das Wirtschaftsministerium bietet hier eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten an“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Veranstalter des Ernährungsgipfels war das Netzwerk Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV).

Auf Veränderungen in der Arbeitswelt reagieren – Wirtschaftsministerium unterstützt Qualifizierungsprojekte

„In Zeiten knapper Fachkräfteressourcen ist die Umgestaltung der Arbeitswelt ein entscheidender Maßstab für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. So müssen beispielsweise neue Arbeitszeitmodelle geschaffen und Prozesse verändert werden. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an Handlungsbedarfen – von Bildung, über Qualifizierung bis hin zu neuen technologischen Verfahren und Automatisierung. Bei diesem Prozess stehen wir den Unternehmen zur Seite“, sagte Glawe. Das Wirtschaftsministerium fördert unter anderem Qualifizierungsprojekte von Unternehmen. Über die „Richtlinie zur Förderung der berufsbegleitenden Qualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen“ (Qualifizierungsrichtlinie) haben Unternehmen die Möglichkeit, bis zu 100.000 Euro zu beantragen. Damit kann eine Kompetenzfeststellung der Beschäftigten, die Analyse des Qualifizierungsbedarfs der Arbeitsplätze in dem Unternehmen oder die berufliche Qualifizierung der Beschäftigten über einen externen Dienstleister beauftragt werden.

Kompetenzen im ingenieurtechnischen Bereich gefragt

Weiterhin werden kleine und mittlere Betriebe bei der Einstellung von Hochschulabsolventen mit technischem Hochschulabschluss unterstützt. Die Höhe des Zuschusses beträgt 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben und wird in den ersten 12 Monaten auf maximal 30.000 Euro und in den folgenden 12 Monaten auf maximal 15.000 Euro je geschaffenem Arbeitsplatz begrenzt. „Die Unterstützung soll Unternehmen ermutigen, ihre Kompetenzen im ingenieurtechnischen Bereich weiter intensiv auszubauen. So können zusätzliche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten entstehen – und da haben wir in der Ernährungswirtschaft noch Nachholbedarf“, sagte Glawe.

Mehr Forschung und Entwicklung in der Ernährungswirtschaft notwendig

Im Bereich der Ernährungswirtschaft hat das Wirtschaftsministerium in den Jahren 2014 bis 2017 insgesamt 15 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Höhe von 2,8 Millionen Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt. Das entspricht einem Anteil von 2,3 Prozent an den insgesamt bewilligten Zuschüssen in Höhe von 122,5 Millionen Euro in diesem Zeitraum. Für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FEuI) in Mecklenburg-Vorpommern stehen in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt 168 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln zur Verfügung. Es ist geplant, den Etat um 50 Millionen Euro zu erhöhen. „Unternehmen und Hochschulen können noch stärker in der Ernährungswirtschaft in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zusammenarbeiten. Ziel ist es dabei, zu mehr marktfähigen und innovativen Produkten zu kommen. Entscheidend ist, dass die im Land entwickelten Produkte auch hier produziert werden. Das schafft Arbeitsplätze bei uns im Land. Innovative Technologien sind darüber hinaus beste Werbung für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Informationen zur Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind in den 86 Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern insgesamt über 14.400 Mitarbeiter beschäftigt. Die Branche erwirtschaftete dabei einen Jahresumsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Die Ernährungswirtschaft ist innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Umsatz der größte Industriezweig des Bundeslandes. Zu den bedeutendsten Produktionsbereichen gehören die Backwarenindustrie, die Fleischverarbeitung, die Milchverarbeitung, die Fischverarbeitung und die Getränkeherstellung.

Informationen zum Netzwerk Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Das Netzwerk Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) ist ein Netzwerk der Ernährungsbranche im Land. Der AMV wurde im Jahr 2000 als Initiative der Wirtschaft gegründet und hat sich erfolgreich als überregionales Netzwerk für die Unternehmen der Ernährungswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern etabliert. Der Verein ist für Erzeuger, Veredler und Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln tätig. Mit seinen derzeit 62 Mitgliedsunternehmen bündelt er mehr als 5.500 Arbeitskräfte der Branche mit einem Umsatz von jährlich rund 1,5 Milliarden Euro.

Baustart für neues Getreideterminal im Rostocker Überseehafen

Grundlagen für weiteres Wachstum gelegt – Überseehafen hat sich zu einem modernen, wettbewerbsfähigen und international attraktiven Logistikzentrum entwickelt

Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

22.9.2017 – Im Rostocker Überseehafen ist am Freitag der offizielle Baustart für ein neues Getreidelager erfolgt. Bauherr ist die GT Rostock. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Mit dem neuen Getreideterminal werden die Voraussetzungen für weiteres Wachstum gelegt. Der Bauherr will die Anlage für den Getreideexport nutzen und diese auch anderen Getreidehändlern für den Umschlag zur Verfügung stellen. So profitieren alle Nutzer und Kunden von der Investition“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. GT Rostock ist ein Gesellschafterverbund bestehend aus der Beiselen GmbH (Ulm) und den drei norddeutschen Agrarhandelsunternehmen Rudolf Peters Landhandel GmbH & Co. KG (Winsen/Luhe), J. Stöfen GmbH (Wesselburen) und Trede & von Pein GmbH (Itzehoe).

1.200 Tonnen Verladekapazität pro Stunde – Getreidesilo- und Verladeanlage soll Ende 2018 fertiggestellt sein

Auf einer Fläche von rund fünf Hektar auf der westlichen Seite von Pier IV am Liegeplatz 18 entsteht eine Getreidesilo- und Verladeanlage mit 160.000 Tonnen Silokapazität. Die Verladekapazität beträgt nach Angaben des Bauherrn 1.200 Tonnen pro Stunde. Insgesamt umfasst die Getreideerfassungs- und Siloanlage 18 Silos für die Lagerung, Probennahmegebäude mit Labor- und Büroräumen, Getreideannahme für Bahn und LKW, Schaltwarte und Maschinenturm, Verladung mit Förderbandbrücke sowie eine Werkstatt. Die GT Rostock investiert insgesamt rund 28 Millionen Euro in den Neubau; bis zum Ende des Jahres 2018 soll der Bau fertiggestellt sein. „Die gemeinschaftliche Investition der vier an der GT Rostock GmbH beteiligten Unternehmen ist ein Beleg für das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Das trägt dazu bei, Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft zu sichern“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter.

Informationen zur ROSTOCK PORT GmbH

Die ROSTOCK PORT GmbH ist Betreiberin des Rostocker Überseehafens und des Warnemünder Kreuzfahrthafens. Als Gesellschafter sind die Hansestadt Rostock mit 74,9 Prozent sowie das Land Mecklenburg-Vorpommern mit 25,1 Prozent beteiligt. Mit derzeit über 170 Mitarbeitern zählt ROSTOCK PORT nach eigenen Angaben neben Liebherr-MCCtec RostockGmbH, Euroports Germany GmbH inklusive ihrer Tochtergesellschaften, EEW Special Pipe Constructions GmbH, Schiffsversorgung Rostock GmbH, Gesamthafenbetrieb und Großtanklager Ölhafen Rostock GmbH zu den größten Arbeitgebern im Hafen. „Die gute verkehrstechnische Anbindung, das moderne Erscheinungsbild und die steten Investitionen haben dazu beigetragen, dass sich der Rostocker Überseehafen zu einem modernen, wettbewerbsfähigen und international attraktiven Logistikzentrum entwickelt hat“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Im Überseehafen Rostock gingen im Jahr 2016 nach Angaben des Betreibers 26,8 Millionen Tonnen Fracht über die Kaikanten. Das waren 1,4 Millionen Tonnen (+5 Prozent) mehr als im Jahr 2015. Insgesamt verzeichnete der Überseehafen Rostock 8.120 Anläufe von Fähr- und RoRo-, Tank-, Fracht- und Kreuzfahrtschiffen im vergangenen Jahr, davon allein 6.175 Anläufe von Fähr- und RoRo-Schiffen. Für sogenannte Schüttgüter wie Getreide stehen im Hafen insgesamt 420.000 Quadratmeter Freilager und 55.000 Quadratmeter gedeckte Lager zur Verfügung. Neben dem Umschlag von Kohle gehören vor allem Baustoffe, Düngemittel und Getreide zu den bedeutendsten Schüttgütern im Rostocker Hafen. Der Schüttgutumschlag lag im vergangenen Jahr mit insgesamt 7,4 Millionen Tonnen und damit mit einem Plus von sechs Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Etwa 12.500 Beschäftigte sind direkt und indirekt in über 150 Unternehmen der Rostocker Hafenwirtschaft in Umschlag, Lagerung, Produktion und Dienstleistungen für Schifffahrt, Transport, Umschlag, Lagerung und Warenbehandlung tätig.

Gewerbegebiet Pommerndreieck wird weiter ausgebaut

Voraussetzungen für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen geschaffen – Investoren sind herzlich willkommen

Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Beispiel: Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

In der Gemeinde Süderholz wird das Gewerbegebiet Pommerndreieck weiter ausgebaut. Mit einem offiziellen Festakt ist der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt für weitere Erschließungsmaßnahmen gegeben worden. „Wir schaffen mit den jetzt beginnenden Bauarbeiten Voraussetzungen für weitere Gewerbeflächen und damit für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen. Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit hervorragenden Standortbedingungen, einer attraktiven Förderkulisse und einer intensiven Begleitung durch Verwaltung und Wirtschaftsfördergesellschaften. Investoren sind herzlich willkommen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Montag vor Ort.

Gewerbegebiet bietet hervorragende Standortbedingungen

Das Gewerbegebiet mit einer Größe von über 200 Hektar liegt zwischen der Stadt Grimmen und der Gemeinde Süderholz. Durch eine eigene Anschlussstelle an die Autobahn 20 ist die Fläche verkehrsmäßig optimal erschlossen. Bestandteil der jetzt beginnenden Arbeiten sind neben der kompletten Neuanlage der Erschließungsstraße, des Kreisverkehrs sowie der Ver- und Entsorgungsleitungen auch der Lückenschluss an die vorhandene Radwegeverbindung im Verlauf der Bundesstraße 194. Im Gewerbegebiet sind Unternehmen wie die Biosanica, das Kaufhaus Stolz und die derzeit im Bau befindliche Firma AkkuSys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH ansässig. Darüber hinaus sind Basiseinrichtungen wie eine Tankstelle und ein Restaurant-Betrieb am Standort entstanden. Nach Abschluss aller Arbeiten werden am Pommerndreieck rund 100 Arbeitsplätze entstanden sein. „Das Standortangebot am Pommerndreieck richtet sich vorwiegend an flächenintensive Großansiedlungen aus den Bereichen Gewerbe und Industrie, die hier hervorragende Bedingungen vorfinden. Vor allem die Anbindung an Ballungszentren wie Berlin und Hamburg sowie Skandinavien und Ost-Europa und die zentrale Lage am Dreieck A20/B96 ermöglicht Unternehmen einen schnellen Transport von Gütern zu ihren Kunden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Gesamtinvestitionsvorhaben beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund zwei Millionen Euro.

Internationales Logistikunternehmen siedelt sich in Mecklenburg-Vorpommern an

Neuansiedlung in Fahrbinde – Investition für neues Logistikzentrum geplant – über 100 Arbeitsplätze entstehen perspektivisch

25.7.2017 – Die Raben Group, welche ihre Wurzeln in den Niederlanden hat, will sich in Fahrbinde (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Gemeinde Rastow) ansiedeln. Geplant ist im dortigen Gewerbegebiet der Neubau eines Logistikzentrums. „Die international agierende Unternehmensgruppe wird in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem ersten eigenen Standort aktiv. Mit dem geplanten Logistikzentrum sollen perspektivisch über 100 Arbeitsplätze in Fahrbinde entstehen. Überzeugen konnten wir die Raben Group vor allem aufgrund der gut ausgebauten Infrastruktur vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag in Schwerin. „Die Ansiedlung belegt, dass unser Land ein immer attraktiver werdender Wirtschaftsstandort auch für ausländische Investoren ist. Mecklenburg-Vorpommern kommt wirtschaftlich weiter voran. Jede Neuansiedlung und jede Erweiterung leistet hierfür einen wichtigen Beitrag. Denn: Im Ergebnis werden Arbeitsplätze gesichert, neue Jobs entstehen vor Ort. Darauf kommt es mir besonders an.“

Logistikzentrum entsteht im Gewerbegebiet – Baubeginn noch im Herbst

Im Gewerbegebiet Fahrbinde soll auf einer Fläche von circa zehn Hektar das Logistikzentrum entstehen. Vorgesehen sind der Bau einer Kommissionierungshalle und eines Bürogebäudes sowie der Bau von zwei Lagerhallen. Vor Ort wird die gesamte Logistikkette abgedeckt: von der Warenbeschaffung bis zum Vertrieb sowie die Chargenverwaltung. Vorgesehen ist unter anderem auch die Etikettierung, Verpackung und Kommissionierung von Paletten und Kartons. Darüber hinaus sollen kundenspezifische Verpackungen und entsprechendes Labeling der Waren und auch Retouren-Management ermöglicht werden. Der erste Großkunde wird aus dem Bereich der Lebensmittelindustrie kommen. Baubeginn ist noch für Herbst dieses Jahres geplant.

Anbindung mit entscheidend für Ansiedlungserfolg

Das wachstumsorientierte Unternehmen ist besonders an Standorten im Bereich der Autobahn interessiert. „Wir sind ein kundenorientiertes Unternehmen und haben deshalb nach einer Erweiterung für unser Lagernetzwerk in Deutschland und nach einem Standort gesucht, der für eine neue Investition optimal ist. Dies stärkt unsere Stellung im Norden von Deutschland. Speziell das Autobahnkreuz A24/A14 wird viele Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft bringen. Fahrbinde ist aufgrund der direkten Verkehrsanbindung und der verfügbaren Flächen der richtige Standort für uns“, sagt der Geschäftsführer der Raben Group, Ewald Raben. Wichtige Kontakte zum Unternehmen wurden über die Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern auf der Immobilienmesse EXPO REAL 2016 in München geknüpft. „Messen sind für uns ein unverzichtbares Instrument, um auf die Stärken unseres Landes noch besser überregional aufmerksam zu machen“, erläuterte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe weiter. „Ein Vorteil von Fahrbinde ist, dass ein Transport der Waren in alle Richtungen möglich ist. Rostock und Wismar sind mit den Häfen nicht weit entfernt, auch über die Autobahnen liegt das Gewerbegebiet logistisch attraktiv. Zu den Standortvorteilen Mecklenburg-Vorpommerns zählen die geografische Lage im südlichen Teil der Wachstumsregion Ostseeraum mit engen Verbindungen zu den Metropolregionen Hamburg, Berlin und Stettin, unser attraktives Gewerbeflächenangebot und die moderne Infrastruktur. Zudem hat unser Land eine moderne Hafeninfrastruktur mit guter see- und landseitiger Verkehrsanbindung“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Insgesamt belaufen sich die Investitionen des Unternehmens voraussichtlich auf über 10 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben nach Vorlage aller Unterlagen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von voraussichtlich rund 1,60 Millionen Euro unterstützen.

Informationen zur Raben Group

Die Raben Group ist ein Familienunternehmen, welches seit über 85 Jahren mit umfassenden Logistikdienstleistungen (flächendeckende Logistiklösungen, Landverkehre, FTL & Intermodal, Frischelogistik, See- und Luftfracht, Lead Logistics Provider) auf dem europäischen Transportmarkt tätig ist. 1991 startete das in den Niederlanden gegründete Unternehmen seine Geschäftstätigkeit in Polen und wuchs von hier aus europaweit. Seit einigen Jahren expandiert die Raben Group strategisch stark in Deutschland. So wurden z. B. am 01. Januar 2017 die Rhenus Niederlassungen in Fellbach und Weilimdorf übernommen. Im März 2017 folgte die Übernahme der Transport- und Logistikunternehmen Excise GmbH und RLZ Baden GmbH in Karlsruhe. Am 03. Mai 2017 wurde der Vertrag zur Übernahme des Standortes Kamen von der nordrheinwestfälischen Logistikgruppe SCHMALZ + SCHÖN unterzeichnet. Und erst Ende Juni kam es zur Vertragsunterzeichnung für die Übernahme von Busse Logistik in Kassel, welche nach der Zustimmung durch die Kartellrechtsbehörde finalisiert wird. Das Unternehmen verfügt über 130 eigene Niederlassungen in 12 Ländern Europas: Deutschland, Estland, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn. Die Gruppe generiert eine Milliarde Euro Umsatz jährlich. Rund 10.000 Mitarbeiter zählt das Unternehmen mit einer Gesamtlagerfläche von 1.150.000 Quadratmetern und über 7.000 modernen Transportmitteln.

Logistikbranche in Mecklenburg-Vorpommern

Nach Angaben der „Logistik-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ gibt es im Land 5.200 Logistikunternehmen mit 31.000 Beschäftigten, die einen Jahresumsatz in Höhe von 2,1 Milliarden Euro erwirtschaften.

Hallenerweiterung der VIELA Export GmbH im Mukran Port eröffnet

Unternehmen realisiert Erweiterung und schafft neue Arbeitsplätze aus eigener Kraft – Wirtschaftsflächen an Kaikante als Alleinstellungsmerkmal ausbauen

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma (Wikipedia)

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma/Wikimedia

10.10.2016 – Im „Mukran Port“, dem Fährhafen Sassnitz-Mukran im Landkreis Vorpommern-Rügen, hat Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph die Betriebsstätten-Erweiterung der VIELA Export GmbH eröffnet. Das Unternehmen handelt mit landwirtschaftlichen Gütern und Produkten, insbesondere Getreide und Ölsaaten, und bietet Labor- und Analysedienstleistungen zur Qualitätsbestimmung der Güter an. „Die VIELA Export ist auf der Erfolgsspur. Wir haben die Errichtung und die Expansion des Unternehmens an den Standorten Sassnitz und Vierow als Anschub unterstützt. Die Erweiterung im Fährhafen stemmt das Unternehmen heute aus eigener Kraft, schafft zusätzlich sechs neue Arbeitsplätze und sichert insgesamt 40 Jobs an beiden Standorten. Eine gute Entwicklung und beispielgebend für andere Unternehmen“, betonte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph.

Unternehmen wandeln den Mukran Port zum Industriehafen und attraktiven Wirtschaftsstandort

Um die Umschlagsleistung der Güter zu erhöhen, hatte die VIELA Export GmbH die ehemaligen „EUROS“-Hallen erworben und umgebaut sowie eine bereits bestehende Halle von 1.750 Quadratmeter auf rund 3.400 Quadratmeter erweitert. Zusätzlich baut die VIELA Export GmbH derzeit gemeinsam mit der BayWa AG und der Fährhafen Sassnitz GmbH den Hafen zu einem Tiefseehafen für den internationalen Agrarhandel aus. Ziel ist, künftig sogenannte Panamax-Schiffe mit einer Beladung von bis zu 80.000 Tonnen komplett am Standort abzufertigen. „Der Hafen richtet sich neu aus, von einem speziell für den Eisenbahnbreitspurfährverkehr konzipierten und gebauten Hafen hin zu einem Industriehafen und Wirtschaftsstandort, in dem der Fährverkehr lediglich einen Teilbereich der wirtschaftlichen Aktivitäten darstellt. „Diese Entwicklung des Hafens begrüße ich sehr. Attraktive Wirtschaftsflächen an der Kaikante im Land werden knapp. Wir brauchen mehr, um Unternehmensansiedlungen und Unternehmenserweiterungen zukünftig nicht zu erschweren oder gar zu verhindern“, so Rudolph vor Ort.

Standortvorteile des Hafens überzeugen

Jüngste Ansiedlung ist die Deutsche BOGENN GmbH mit einem Werk, das Kunststoffrohre und Verbindungselemente unter anderem für die Bereiche Trinkwasser, Abwasser und Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen produziert und vertreibt. Die Deutsche BOGENN GmbH ist ein Tochterunternehmen der Dizayn Group, die zur MIR Technology Holding Co. Ltd. gehört. Das Unternehmen investiert knapp 31 Millionen Euro in den Standort; es sollen 65 neue Arbeitsplätze entstehen. Das Wirtschaftsministerium hat die Ansiedlung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von neun Millionen Euro unterstützt. In den vergangenen Jahren haben sich weitere Unternehmen im Hafen angesiedelt oder Projekte durchgeführt wie beispielsweise die Euro-Baltic Fischverarbeitungs GmbH, das Betonelementewerk Mobil Baustoffe, die Rotorblatt Prototypenfertigung EUROS, die EUPEC Pipeline Services und das Projekt Nord Stream.

Seit 1990 wurden in der Region Vorpommern 24.405 neue Arbeitsplätze geschaffen und 40.287 Jobs gesichert

Das Wirtschaftsministerium hat seit 1993 im Hafen Sassnitz-Mukran über die Infrastrukturförderung bei Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 141 Millionen Euro mit rund 109 Millionen Euro den Ausbau und die Erweiterung unterstützt. Insgesamt wurden seit 1990 in der Region Vorpommern (Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald) 3.028 Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 5,1 Milliarden Euro mit Zuschüssen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt. Dadurch wurden 24.405 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und 40.287 Dauerarbeitsplätze gesichert.

Neuansiedlung in Mecklenburg-Vorpommern – Medizintechnikunternehmen aus der Schweiz will Produktionsstätte bauen

Industriepark Schwerin - Ausschnitt mit Flächenangeboten, Quelle www.industriepark.schwerin.de

Industriepark Schwerin – Ausschnitt, Quelle: http://www.industriepark.schwerin.de

25.7.2016 – Das Medizintechnikunternehmen Ypsomed mit Hauptsitz Burgdorf (Schweiz) siedelt sich in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin an. Die Ypsomed Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Injektionssysteme zur Verabreichung von Flüssigmedikamenten. Diese werden zur Selbstbehandlung von Diabetes, aber auch in weiteren Therapiegebieten eingesetzt. Geplant ist die Eröffnung einer neuen Produktionsstätte im Industriepark Schwerin. „Das innovative Unternehmen investiert in dem für uns so wichtigen Bereich der Medizintechnik. Das Unternehmen will stufenweise wachsen. Es ist geplant innerhalb von sechs Jahren rund 200 neue Stellen zu schaffen. Das intensive Werben in der Schweiz hat sich für unser Land gelohnt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag.

Ansiedlungserfolg auch durch Schweiz-Reise – intensives Werben um Investoren

Der Ansiedlungserfolg ist auch Ergebnis einer Schweiz-Reise, die Wirtschaftsminister Glawe im vergangenen Jahr unternommen hatte. Darüber hinaus haben mehrere Treffen in Mecklenburg-Vorpommern das Unternehmen schlussendlich überzeugen können: „Die Neuansiedlung belegt, dass Mecklenburg-Vorpommern als Wirtschaftsstandort deutlich attraktiver geworden ist und auch international punkten kann. Immer mehr Investoren sind von den Standortvorteilen überzeugt. Das internationale Werben macht sich bemerkbar und zahlt sich im Entstehen von Arbeitsplätzen beispielsweise im verarbeitenden Gewerbe und in der Gesundheitswirtschaft aus“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter. 

Rund 20.000 Quadratmeter Fläche für Produktionsstätte

Das stark wachsende Unternehmen Ypsomed hat nach einem neuen, zusätzlichen Standort zur Herstellung von Injektionssystemen gesucht. Hierzu zählen zum Beispiel sogenannte Insulin-Pens für die Selbstmedikation bei Diabetes-Patienten. Künftig sollen diese in Schwerin gefertigt werden. Das geplante Investitionsvolumen für die Halle und die Maschinen für die hochautomatisierte Fertigung beträgt über 50 Millionen Euro. Die Investition im Schweriner Industriepark sieht die Errichtung eines Gebäudes auf rund 20.000 Quadratmeter Fläche vor. Es besteht die Option, die Fläche zu verdoppeln. Für den Bau ist das Areal von 2 mal 10 Hektar im Industriepark Schwerin in der Carl-Tackert-Straße – direkt hinter der Nestlé-Kaffeeproduktion – vorgesehen. Ende des Jahres 2017 werden die Anlagen errichtet und Anfang 2018 ist die Fertigstellung des Bauwerks vorgesehen. Geplanter Produktionsstart soll im vierten Quartal 2018 sein. „Ypsomed hat in Schwerin optimale Standortbedingungen für die Investition in eine zusätzliche Produktionsstätte vorgefunden: Genügend verfügbare Flächen, eingebettet in einen modernen Industriepark, Zugang zu qualifiziertem Personal und ein gutes Investitionsklima. Diese Punkte haben uns überzeugt und waren ausschlaggebend für die Wahl zu Gunsten von Schwerin“, erläutert Ypsomed-Konzernchef Simon Michel den strategischen Entscheid. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeitende.

Invest in Mecklenburg-Vorpommern

Begleitet wurde die Unternehmensansiedlung der Ypsomed AG durch die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern. Durch intensives Standortmarketing in der Schweiz konnte der Kontakt mit dem Medizintechnikunternehmen hergestellt und ausgebaut werden. Aufgabe der Gesellschaft ist die Unterstützung von Unternehmen, die nach Mecklenburg-Vorpommern expandieren wollen. Dazu gehören die Suche nach geeigneten Produktionsstandorten sowie die Begleitung der Unternehmen bei Investitionen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Informationen zur Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern – Medizintechnik ist gefragt

Auf Initiative der BioCon Valley® GmbH wurde in Kooperation mit dem unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR die Studie „Ökonomischer Fußabdruck – Die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ erstellt. Somit liegen erstmals bundesweit vergleichbare Zahlen zur Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern vor. „Die hervorragenden gesundheitswirtschaftlichen Kompetenzen, wie beispielsweise die Medizintechnik, trägt heute wesentlich zur Wertschöpfung im Land bei. Insbesondere in der Gesundheitswirtschaft läuft der Beschäftigungsmotor in Mecklenburg-Vorpommern auf Hochtouren. Etwa jeder fünfte Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern besteht damit innerhalb der Gesundheitswirtschaft“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. In der Gesundheitswirtschaft arbeiten derzeit 136.600 Erwerbstätige. Der Anteil an der gesamten regionalen Bruttowertschöpfung im Land beträgt 14,6 Prozent und ist seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gestiegen.