Archiv für das Schlagwort ‘Wirtschaft in M-V

22. Unternehmerehrung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Rostock auch in Zukunft attraktives Wirtschaftszentrum 

Verdienstvolle Unternehmerinnen und Unternehmer hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock heute während einer Festveranstaltung im Rathaus geehrt. Sie hatten sich im vergangenen Jahr für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Imageförderung Rostocks, ein besonderes Firmenkonzept sowie als Unternehmerin des Jahres und Familienbetrieb des Jahres engagiert. Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters, lobte während der 22. Unternehmerehrung das große Engagement vieler Firmen für den Wirtschaftsstandort Rostock: „Rostock hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich sehr gut entwickelt. Die Zahl der Betriebe und Arbeitsplätze steigt, die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie noch nie. Diese tolle Entwicklung hat viel mit dem unternehmerfreundlichen Klima in unserer Stadt zu tun. Letztlich aber sind es die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit ihrem Engagement und Ideenreichtum das Wachstum unserer Region antreiben.“ Der Senator unterstrich: „Auf diese Erfolge können wir gemeinsam stolz sein. Und sie sollten uns ein Ansporn sein, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Nach den Jahren des Schuldenabbaus ist es deshalb jetzt an der Zeit, kraftvoll in die Zukunft Rostocks zu investieren, in Bildung, in Infrastruktur, in Digitalisierung, auch in Lebensqualität. Damit Rostock als Wirtschaftszentrum, als Wissenschaftsstandort und als Tor zur Ostsee auch auf lange Sicht attraktiv bleibt für Menschen, die etwas bewegen wollen.“

Geehrt wurden 

  • als Rostocker Unternehmerin des 2018: Katrin Stange, Geschäftsführerin Albutec gmbH
  • als Unternehmen, das sich besonders für die Schaffung und den Erhalt
    von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen engagiert hat: Helge Sell und Gerald Hadaschik, Geschäftsführer Neptun Ship Design GmbH
  • als Unternehmen mit besonderer Imageförderung Rostocks: Jörg Eichler, Geschäftsführer A-ROSA Flussschiff GmbH
  • als Unternehmen mit besonderem  Firmenkonzept: Steffen Karow, Geschäftsführer ThermSelect GmbH
  • als  Rostocker Familienbetrieb des Jahres 2018: Katrin Cziwerny, Geschäftsführerin Venfinsk GmbH

Die Laudationes hielt Anke Knitter als Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus der Bürgerschaft.

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Wirtschaftsleistung wächst weiter in Mecklenburg-Vorpommern

Industrieoffensive vorantreiben – Exportfähigkeit ausbauen

Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP) ist in Mecklenburg-Vorpommern weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Amtes ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 preisbereinigt um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. „Die wirtschaftliche Entwicklung legt leicht zu. Besonders die Gesundheitswirtschaft, das Handwerk sowie der Dienstleistungsbereich wachsen. Über dem Bundesschnitt entwickeln sich Gastgewerbe, Handel, Logistik und Verkehr. Einen deutlichen Dämpfer verzeichnet vor allem die Land- und Forstwirtschaft (einschließlich Fischerei). Das macht sich im Gesamtergebnis bemerkbar. Die maritime Industrie unseres Landes befindet sich im Aufwärtstrend. Das schlägt sich noch nicht in der Statistik wieder. Volle Auftragsbücher bei Unternehmen und die hervorragende Entwicklung am Arbeitsmarkt lassen uns weiter optimistisch nach vorn blicken. Wir müssen die wirtschaftliche Basis weiter verbreitern. Das verarbeitende Gewerbe ist eine solide Basis der heimischen Wirtschaft. Neuansiedlungen und Erweiterungen schaffen und sichern Jobs. Hier müssen wir noch stärker werden. Auch im Export gibt es – trotz des Rekordjahres 2018 – noch Wachstumsmöglichkeiten. Wir verbessern die Rahmenbedingungen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag. Die vom Statischen Amt veröffentlichten Zahlen sind erste vorläufige Regionalergebnisse zur Entwicklung der Volkswirtschaft für das Jahr 2018.

Herausforderungen – Stärkung des Industriesektors im Fokus

Wirtschaftsminister Glawe machte auf die Herausforderungen der wirtschaftlichen Entwicklung aufmerksam. „Einmal mehr belegen die Zahlen, dass wir eine Menge zu tun haben. Es besteht noch Nachholbedarf beim Aufbau unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, um die Grundlagen für weitere Arbeitsplätze und für höhere Löhne und Einkommen zu schaffen. Wir müssen alle Wirtschaftsbereiche durch Forschung, Entwicklung und Innovationen stärken, die Markt- und Exportfähigkeit der Unternehmen erhöhen und unsere Wirtschaftsstruktur insbesondere durch die Stärkung des Industriesektors weiter verbessern. Industrie steht für hochqualifizierte Arbeitsplätze, vernünftige Löhne, innovative Produkte und moderne Technologien“, so Glawe weiter. Zu den bedeutendsten industriellen Branchen zählen die Ernährungsindustrie, die maritime Industrie, der Maschinen- und Anlagenbau, die Erzeugung und Bearbeitung von Metall sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen, die Holzindustrie, die Luft- und Raumfahrtzulieferindustrie und die Automobilzulieferindustrie. „Ziel der Industriepolitik ist es insbesondere, die Rahmenbedingungen bereitzustellen, die die Unternehmen brauchen, um zukunftsfähig zu sein und in marktwirtschaftlichen Prozessen bestehen und wachsen zu können. Dazu gehören die Erschließung und Bereitstellung von attraktiven Industrie- und Gewerbegebieten als eine Grundvoraussetzung für Unternehmenserweiterungen und -ansiedlungen“, machte Glawe deutlich.

Gezielte Entwicklung und Erschließung von Flächen

Ein Schwerpunkt ist die weitere gezielte Entwicklung und Erschließung von hafennahen Flächen, z. B. an den Standorten RostockStralsundWismar und Sassnitz/Mukran. „Diese Flächen und die Großgewerbestandorte Schwerin, Rostock-Laage, Pasewalk und das Pommerndreieck bei Grimmen werden im Rahmen der Standortoffensive vermarktet. Die Ansiedlungserfolge und Erweiterungsinvestitionen in den letzten Jahren bestätigen, dass sich Mecklenburg-Vorpommern zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort entwickelt. Daran wollen wir weiterarbeiten für mehr Beschäftigung und mehr Wertschöpfung bei uns im Land“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Informationen im Überblick – Angaben des Statistischen Amtes

Im Durchschnitt der neuen Länder (ohne Berlin) stieg das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Amtes um 1,0 Prozent sowie im Bundesdurchschnitt um 1,4 Prozent. Die Bruttowertschöpfung des produzierenden Gewerbes war 2018 preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent rückläufig. Innerhalb des produzierenden Gewerbes verzeichnet das verarbeitende Gewerbe einen Rückgang um 0,9 Prozent. Es hat einen Anteil an der Wirtschaftsleistung des Landes von 11,6 Prozent. Einen Anstieg der Bruttowertschöpfung wies 2018 der Dienstleistungsbereich mit +1,3 Prozent aus (neue Länder: +1,3 Prozent). Eine überdurchschnittliche Entwicklung innerhalb dieses Gesamtbereichs verzeichnen Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit +3,2 Prozent (Bundesdurchschnitt: +2,4 Prozent). Aber auch in den Unterbereichen Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister einschließlich Grundstücks- und Wohnungswesen (+0,5 Prozent; Bundesdurchschnitt: +1,3 Prozent) sowie öffentliche und sonstige Dienstleister einschließlich Erziehung und Gesundheit (+0,8 Prozent; Deutschland: +1,2 Prozent) wuchs die Wirtschaftsleistung. Im Bereich Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei war die Entwicklung der Bruttowertschöpfung deutlich rückläufig (-7,9 Prozent; neue Länder: -7,9 Prozent; alte Länder: +0,1 Prozent); Quelle der Angaben: Statistisches Amt.

Neuansiedlung am Pommerndreieck – Produktions- und Logistikstandort der AKKU SYS eröffnet

Wirtschaftliche Entwicklung der Region wird weiter gestärkt – 30 Arbeitsplätze sind vor Ort entstanden

Eröffnung AKKU SYSMecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Freitag den Lager- und Produktionsstandort der neu angesiedelten AKKU SYS Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH am Pommerndreieck (Gemeinde Süderholz, Landkreis Vorpommern-Rügen) offiziell in Betrieb genommen. „Mit der Ansiedlung der AKKU SYS am Pommerndreieck wird die wirtschaftliche Entwicklung in der Region weiter gestärkt, die Wertschöpfung vor Ort weiter ausgebaut. Das Unternehmen hat bereits jetzt 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Vor Ort werden ebenso Fachlageristen ausgebildet. Die Ansiedlung ist auch Beleg für das Interesse am Wirtschaftsstandort Vorpommern. Mit der hervorragenden Anbindung an die Autobahn 20 und ausreichend Fläche bietet das Pommerndreieck Unternehmen beste Standortvoraussetzungen für weiteres Wachstum“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern hat die Ansiedlung in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Süderholz von Beginn an zielführend begleitet.

Versandlogistik und Konfektionierung auf 4.500 Quadratmetern Fläche

Zuvor hatte AKKU SYS ein Vertriebsbüro in Zingst und bislang mit vier Mitarbeitern einen Standort in Demmin betrieben, an dem die Zellkonfektionierung verschiedener Akkumulatoren erfolgte. Der neue Standort umfasst neben dem Lager und der Akku- und Batteriepack-Konfektionierung auch die Produktion von Gabelstaplerbatterien; diese stellt ein neues Geschäftsfeld dar, in dem das Unternehmen Wachstumschancen sieht. Künftig sollen nach Unternehmensangaben auf der rund 4.500 Quadratmeter großen Fläche die gesamte Versandlogistik und die Konfektionierung von individuell gefertigten Akkupacks und Gabelstaplerbatterien gebündelt werden. „Die AKKU SYS bekennt sich zu Mecklenburg-Vorpommern als wesentlichen Unternehmensstandort und platziert wichtige Unternehmensteile hier, wie beispielsweise logistische Dienstleistungen sowie die Produktion von Gabelstaplerbatterien und Akku-Packs“, sagte Glawe.

Gewerbegebiet Pommerndreieck bietet Voraussetzungen für weitere Unternehmensansiedlungen

Das Pommerndreieck gehört zu den industriellen Großstandorten in Mecklenburg-Vorpommern, deren Entwicklung und Vermarktung die Landesregierung zu einem Schwerpunkt erklärt hat. Hier sollen insbesondere flächenintensive Ansiedlungen ermöglicht werden. Es umfasst eine Gesamtfläche von 235 Hektar. Ein weiterer Teilabschnitt im Pommerndreieck wurde bereits erschlossen mit einer 400 Meter langen Straße einschließlich eines zweiten Kreisverkehrs, sodass weitere 20 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen zur Verfügung stehen. Das Wirtschaftsministerium hat die Erweiterung der Infrastruktur seit der Wende am Standort in Höhe von rund 6,7 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Insgesamt sind am Pommerndreieck bislang mehr als zehn Millionen Euro investiert worden. „Im Pommerndreieck können insbesondere flächen-intensive Ansiedlungen ermöglicht werden. Es umfasst eine Gesamtfläche von 235 Hektar (Gebiete der Stadt Grimmen und der Gemeinde Süderholz)“, sagte Glawe.

Seit 2011: 1.700 neue Arbeitsplätze geschaffen und 5.600 Jobs in Vorpommern gesichert

Seit dem Jahr 2011 wurden in Vorpommern (Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald) insgesamt 235 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 599 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium in Höhe von rund 139 Millionen Euro unterstützt. Mit diesen Maßnahmen wurden rund 1.700 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und etwa 5.600 Jobs gesichert. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es seit dem Jahr 2011 insgesamt 1.038 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,8 Milliarden Euro, die vom Wirtschaftsministerium aus GRW-Mitteln in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 600 Millionen Euro unterstützt wurden. Mit diesen Maßnahmen wurden rund 8.550 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und etwa 35.440 Jobs gesichert.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens für die Neuansiedlung betragen rund 3,7 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.

Informationen zur AKKU SYS Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH

AKKU SYS wurde im November 2008 von den Existenzgründern Joachim Koop und Björn Nowosadtko gegründet und ist ein Batterieunternehmen mit aktuell rund 120 Mitarbeitern. Nach Unternehmensangaben sind Batterien und Akkus in vielfältigen Anwendungen zu finden, beispielsweise in Alarmanlagen, Gabelstaplern, Reinigungsmaschinen, REHA-Anwendungen, Notbeleuchtungen, Arbeitsbühnen, im Caravan/Marine-Bereich, in Automobilen, Solarspeichern, Golfcarts, Telekommunikation, unterbrechungsfreien Stromversorgungen sowie batteriegestützten zentralen Stromversorgungssystemen (BSV-Anlagen). Darüber hinaus wartet und installiert das eigene Serviceteam deutschlandweit Notstromsysteme, etwa in Krankenhäusern, Flughäfen oder Datencentern.

Bildunterschrift: Einweihung von AKKU SYS – Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Björn Nowosadtko, Geschäftsführer AKKU SYS, Alexander Benkert, Bürgermeister der Gemeinde Süderholz (v.l.)  Quelle: Norbert Fellechner

Unternehmertreffen in Greifswald

Regionale Unternehmen investieren und schaffen Arbeitsplätze

Universität Greifswald, Foto: Pressestelle

Universität Greifswald, Fotoquelle: Pressestelle

In Greifswald trafen sich am Donnerstag zahlreiche Unternehmer, Vertreter aus Politik, Verwaltung und dem öffentlichen Leben zum traditionellen Stammtisch des Unternehmerverbandes Vorpommern. „Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist ein gutes Stück voran gekommen. Die Chancen und Perspektiven insgesamt in unserem Land und in der Region Vorpommern haben sich weiter verbessert. Die Unternehmen aus der Region sind Treiber der Entwicklung, sie investieren, erweitern ihre Standorte und schaffen so Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Seit dem Jahr 2007 wurden im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) im Landkreis Vorpommern-Greifswald 240 neue Investitionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 555 Millionen Euro und Investitionszuschüssen in Höhe von rund 119 Millionen Euro bewilligt. Damit wurden 3.240 neue Arbeitsplätze geschaffen und 7.266 Jobs gesichert. Im Landkreis Vorpommern-Rügen gab es im gleichen Zeitraum 234 neue Investitionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 478 Millionen Euro und Investitionszuschüsse in Höhe von rund 125 Millionen Euro. So sind 2.461 neue Arbeitsplätze entstanden und 4.120 Jobs wurden gesichert. „Das Klinikum Karlsburg, Anklam Extrakt, die IDT Biologika, blister pac aus Stralsund und ml&s manufacturing, logistics and services haben beispielsweise in die Region investiert. Das Vertrauen der Unternehmen zeigt uns: Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Standort mit einer soliden wirtschaftlichen Basis und großen Entwicklungspotentialen. Wir werden weiter die Rahmenbedingungen für die Unterstützung von Investitionen bei Ansiedlungen und Erweiterungen sowie die Förderung von Innovation, Forschung und Entwicklung verbessern“, betonte Glawe.

Verbesserung der Infrastruktur ist Voraussetzung für wirtschaftliche und touristische Entwicklung einer Region

„Damit Unternehmen sich ansiedeln oder erweitern können, muss die Infrastruktur passen. Das gehen wir weiter an, etwa über die Nutzbarmachung ehemaliger militärischer Liegenschaften für wirtschaftliche Zwecke im Zuge der Umsetzung der Bundeswehrreform sowie die weitere Entwicklung hafennaher Gewerbeflächen – insbesondere an den Standorten Rostock, Wismar, Stralsund und Sassnitz-Mukran. Selbstverständlich gehört auch der Ausbau der touristischen Infrastruktur dazu“, so Glawe weiter. Unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) wurden seit 2007 insgesamt 203 Infrastrukturmaßnahmen in der Region Vorpommern bei Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 298,5 Millionen Euro in Höhe von 225,5 Millionen Euro gefördert. Darunter fallen unter anderem die Erweiterung des Fährhafens Sassnitz-Mukran, der Neubau des Touristischen Informationszentrums Ribnitz-Damgarten, die Revitalisierung des Industrie- und Gewerbegebietes Herrenhufen in Greifswald und die Errichtung einer Aussichtsplattform auf dem Kesselhaus im Historisch-Technischen Museum Peenemünde.

Tourismus in der Region

Die Region Vorpommern verzeichnete in den vergangenen Jahren stabile Ankunfts- und Übernachtungszahlen. Im Zeitraum Januar bis August 2015 konnte Vorpommern Zuwachsraten bei den Ankünften (2.477.471; Anteil am Land: 46,7 Prozent) von +3,7 Prozent und bei den Übernachtungen (11.570.553; Anteil am Land: 53,2 Prozent) von +5,0 Prozent registrieren. Damit liegt dieser Landesteil über dem Durchschnitt des Landes von 2,4 bzw. 3,1 Prozent. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,7 Nächten lag dieses Reisegebiet ebenfalls über dem Landesschnitt (4,1 Nächten).