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Germania verbindet Wien und Zürich nonstop mit Rostock

Gemeinsam mit dem Airline-Partner Germania feiert der Flughafen Rostock-Laage eine Premiere:

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Die Fluggesellschaft Germania hat am Freitag, den 19. Mai 2017, erstmals eine Städteverbindung zwischen Zürich und Rostock aufgenommen. Damit wird ein für die Region wichtiger ausländischer Quellmarkt neu an Mecklenburg-Vorpommern angebunden. Zweimal wöchentlich fliegt die grün-weiße Airline aus der Schweiz komfortabel in nur 90 Flugminuten an die Ostseeküste. Die Flugtage Freitag und Sonntag bieten dabei ideale Voraussetzungen für einen Wochenend-, aber auch einen ausgedehnten Ferienaufenthalt an der Ostsee oder in der Seenplatte. Eine weitere Neuheit am Flughafen Rostock-Laage: Ab dem kommenden Freitag, den 26. Mai 2017, wird die Hansestadt auch direkt mit Wien verbunden. Zum ersten Mal können Reisende dann mit Germania nonstop aus Österreich an die Ostsee fliegen. Die Verbindung besteht ebenfalls zweimal wöchentlich (freitags und sonntags), sodass sich zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in beide Richtungen ergeben. Zur Eröffnung der Städteverbindung am Freitag war die Stimmung entsprechend fröhlich: Passagiere wurden mit einem Stück „Erstflugtorte“ und Livemusik begrüßt. Die Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, Director Sales bei Germania, Claus Altenburg, und Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens, machten den Weg beim traditionellen „Ribbon Cutting“ für die Passagiere frei. Der erste Flug nach Zürich startete dann pünktlich um 11:30 Uhr.

Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Erreichbarkeit ist ein wesentliches Kriterium, um sich neue Märkte und Gästegruppen zu erschließen. Flugverbindungen machen Urlaubsregionen sichtbar und attraktiv. Wir sind daher sehr froh, dass es nach einigen Jahren Pause wieder gelungen ist, eine Linienverbindung von Zürich nach Rostock einzurichten. Dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, die zeigt, dass im Miteinander unsere Stärke liegt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die in den letzten Jahren erheblich gesteigerten Zahlen von Schweizer Gästen weiter wachsen. Schon bald könnten die Eidgenossen die Spitzenposition internationaler Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen.“

Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock: „Kreuzfahrten ab Warnemünde beginnen künftig auch schon in Zürich. Denn Stärken miteinander zu verknüpfen hat sich auch in diesem Fall ausgezahlt. Der Flughafen Rostock-Laage und RostockPort als zwei Unternehmen im Konzern „Hansestadt Rostock“ kooperieren seit vergangenem Jahr sehr erfolgreich, wenn Kreuzfahrtgäste aus ganz Europa an der Warnow ihren Ostsee-Trip starten. Die Koffer gehen in der Wiener oder Züricher Abflughalle aufs Kofferband und stehen in Warnemünde in der gebuchten Kabine der Kreuzfahrtschiffe. Das ist nicht nur ein toller Service, das sind auch Stärken im Wettbewerb um Touristen und Verkehrsströme!“

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren wurden erfolgreich Verbindungen aus Süddeutschland etabliert. Mit den neuen Linienflügen aus den Hauptstädten der Schweiz und Österreichs, Zürich und Wien, werden zukünftig noch mehr Touristen in unsere Region fliegen.“

Claus Altenburg, Director Sales bei der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns, Partner der Regionen zu sein und den gegenseitigen Austausch zu verstärken. Die beiden Städteverbindungen erweitern darüber hinaus unser touristisches Angebot ab Rostock-Laage für Reisende aus Mecklenburg-Vorpommern. Wien und Zürich sind zwei großartige Metropolen – wir sind stolz, sie im Angebot zu haben.“

Hintergrund

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 26 Flugzeuge.

Deutsch-österreichisches COMENIUS-Regio-Projekt ausgezeichnet

Minister Brodkorb: Projekte leisten wichtigen Beitrag zur Erinnerungsarbeit

Lehrer, Foto/Quelle:  Shutterstock

Lehrer, Foto/Quelle: Shutterstock

18.6.2015 – Das EU-Regio-Projekt „Bildung und Erziehung nach dem Holocaust – Erinnern und Gedenken“ der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Wien (Österreich) ist ausgezeichnet worden. Die Nationale Programmagentur auf deutscher Seite bescheinigte den Initiatoren eine überaus erfolgreich durchgeführte Partnerschaft, die zu einem hochbrisanten Thema gearbeitet habe. Das Projekt trägt die Auszeichnung „Star-Project“. Im Mittelpunkt stand die Frage, in welcher Form sich Schulen und außerschulische Einrichtungen Erinnerungsarbeit mit jüngeren Kindern stellen können. Die EU hat das Projekt mit 43.750 Euro unterstützt. „Die Projekte von der Montessori-Grundschule in Stralsund, vom Recknitz Campus Laage und von der Kooperativen/Neuen Mittelschule in Wien leisten einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungsarbeit. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und können von anderen Lehrerinnen und Lehrern aufgegriffen werden“, lobte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Neben der Auseinandersetzung mit dem Holocaust stehen die Aufklärung über den Rechtsextremismus und die Demokratieerziehung im Fokus. Den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern danke ich für ihre Arbeit und für ihr Engagement“, sagte Brodkorb. Außerdem hat sich die Europaschule Hagenow beteiligt. Mit einem Literaturprojekt/Stolpersteinrundgang, Synagogenbesuchen und Besuchen der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin hat die Schule gezeigt, wie sich jüngere Schülerinnen und Schülern mit diesem Kapitel der Geschichte nähern befassen können. Seit Jahren nehmen Lehrerinnen und Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern und Österreich an Studienseminaren der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel teil. Um das erworbene Wissen und die Erfahrungen zur Erinnerungsarbeit zu verstetigen und weiterzugeben, haben sie sich zu einer Partnerschaft entschlossen und ein sogenanntes COMENIUS-Regio-Projekt initiiert. Eine COMENIUS-Partnerschaft (so der Name bis 2013), heute strategische Partnerschaft, besteht aus zwei oder mehr regionalen europäischen Partnern. Dies sind regionale Behörden im Bildungsbereich, die jeweils mit mindestens einer Schule und mit mindestens einem außerschulischen Partner zusammenarbeiten. Die einzelnen Projekte online: www.euregio-wien-m-v.eu

Messen sind Chance für heimische Wirtschaft

Glawe: Neue Absatzmärkte erschließen

(PM/WM 30.3.2013) – Wirtschaftsminister Glawe hat im Vorfeld der Rostocker Messe AutoTrend die Bedeutung der Messen für Unternehmen im Allgemeinen gewürdigt. „Der Blick über den Tellerrand lohnt sich stets. Auch wenn der Weg bis zum Vertragsabschluss oftmals ein langer ist, geht es insgesamt darum, auf Messen neue Zielgruppen zu erschließen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Viele Unternehmen haben das erkannt. Aber wir merken auch, es ist noch Luft nach oben. Ich habe Respekt vor jedem Unternehmer, der diesen Schritt wagt, denn klar ist auch: Er bedeutet einen Mehraufwand zum alltäglichen Geschäft“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Samstag. Internationale Messen wie die Gesundheitswirtschaftsmesse Arab Health in Dubai, die internationale Windmesse EWEA in Wien oder die Handwerksmesse in Mailand sorgen dafür, dass Produkte aus unserem Land über die Landesgrenzen hinaus bekannt werden. „Unsere Stärken können wir dabei noch besser betonen. Mecklenburg-Vorpommern braucht sich sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Parkett nicht zu verstecken. Wir brauchen weiterhin eine aktive Außenwirtschaftspolitik für unser Land, um neue Märkte für die heimischen Unternehmen zu erschließen. Hier helfen wir gern“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt beispielsweise Unternehmen im Rahmen der branchenbezogenen gemeinschaftlichen Messeteilnahmen von Unternehmen des Landes auf internationalen Messen in Deutschland und auf Messen im Ausland. Weitere Maßnahmen sind beispielsweise die Förderung von Unternehmerdelegationen oder Beratungsdienstleistungen für die Erarbeitung von Konzepten für Produktpräsentationen auf Messen sowie für Marketingstrategien. Überregionale Messen in Deutschland, wie die Hannovermesse, die Internationale Tourismusbörse oder die Grüne Woche in Berlin sind im Messekalender heimischer Unternehmen jedes Jahr erneut vorgemerkt. „Messen bieten nicht nur die Möglichkeit, die eigene Marktsituation zu verbessern, sondern auch nach neuen Geschäftschancen Ausschau zu halten, neue Exportchancen auszuloten und neue Märkte zu sondieren“, betonte Glawe. Auch viele regionale Messen bei uns im Land, wie zum Beispiel die OstseeMesse in Rostock, die MeLa in Mühlengeez oder die Bauen & Sanieren-EIGENHEIM 2013 in Schwerin, die Hanseschau in Wismar oder die AutoTrend in Rostock tragen inzwischen zum Erfolg für Unternehmen bei. „Export ist langfristige Zukunftssicherung für heimische Unternehmen. Exportierende Unternehmen sichern und schaffen Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe abschließend.

Die Nacht der Musicals – Das Original

In einer zweieinhalbstündigen Show wurden am 18. März in der Rostocker Stadthalle Highlights von internationalen Stars der Musicalszene in ausgewählten Solo-, Duett- und Ensemblenummern eindrucksvoll präsentiert. „Tarzan“, „Sister Act“, „Dirty Dancing“, „Tanz der Vampire“, „Cats“, „Der König der Löwen“, „Ich war noch niemals in New York“, „Elisabeth“, „We Will Rock You“, „Das Phantom der Oper“, „Mamma Mia“, „Rocky Horror Show“ u.v.m. „Mitreißend und farbenfroh“ so beschrieb die Presse bereits in der Vergangenheit „Die Nacht der Musicals“. Während der Show taucht der Zuschauer in die Welt der Musicals, mal tragisch, wie bei „Jekyll & Hyde“, mal verrucht, wie in der „Rocky Horror Show“, mal düster, wie im „Tanz der Vampire.“ Geschichten, die in Spielfilmen schon Millionen Zuschauer begeisterten, wurden auch von den Musicalmachern für sich entdeckt – „Tarzan“, „Der König der Löwen“ und nicht zu vergessen „Dirty Dancing“, „Sister Act“, oder „SISSI – Das Leben einer Kaiserin“, begeisterten zuerst auf der Leinwand bevor daraus großartige Musicals entstanden.

Die Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim Kloock

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Die Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim Kloock

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Die Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim KloockDie Nacht der Musicals - Das Original, 18. 3. 2013, Stadthalle Rostock, Foto: Joachim Kloock

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So sind die beliebten Hits von Phil Collins, Elton John oder Udo Jürgens aus dem Musical „Ich war noch niemals in New York“ zu hören. Auch rockigere Stücke, wie aus „Mamma Mia“, oder „We Will Rock You“ bis hin zu Schmuseballaden aus „Cats“ begeistern die Zuschauer. Man kann das Knistern zwischen Christine & dem Phantom, Elisabeth & dem Tod und dem Vampirgrafen von Krolock und seiner Opfer spüren. Man meint Tränen in den Augen der Evita funkeln zu sehen und fühlt sich wie Brad & Janet, wenn Dr. Frank-n-Furter lasziv mit den Wimpern klimpert. Das Bühnenfeuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik und weltbekannten Melodien wurde schon in Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Wien oder Zürich begeistert aufgenommen. Zusätzlich werden Gastsolisten aus der Opernwelt bei „Die Nacht der Musicals“ für einen unvergesslichen Abend sorgen. Lassen Sie sich verzaubern!

Die Wärme, die aufgrund des winterlichen Wetters draußen gänzlich fehlte, war im Inneren der Stadthalle zu spüren. Der Saal kochte förmlich über, die Mitwirkenden der Show versprühten eine solche Begeisterung auf der Bühne, dass sich das Publikum dieser nicht entziehen konnte. In vielen Reihen wippten die Schuhspitzen, schwenkten die Knie, und den Lippen sah man das Mitsingen an. Die Zuschauer waren vom Tanz, der Ausdrucksweise der Darsteller und der Bühnengestaltung einfach fasziniert. Das Ensemble meisterte die Herausforderung, je nach Musical in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, mit Bravour und zeigte sich äußerst wandelbar. Allerdings wäre es angebracht, den ständig wallenden Nebel nur auf passende Szenen zu reduzieren. Danke an die Organisatoren des Abends, die ASA Event GmbH, die die unendliche Vielfalt der Veranstaltungen um „Die Nacht der Musicals – Das Original“ bereichert hat. (Anm. d. Red.)

Quelle: ASA Event GmbH, Anmerkungen: Redaktion MV Zeitnah, Fotos: Joachim Kloock (Auswahl, weitere siehe bitte unter Kloock-Foto spezial – Musical-Oper-Rock https://mvzeitnah.wordpress.com).

ITB 2013: Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern ziehen positive Bilanz

Weltweit größte Fachmesse brachte Auszeichnungen, Buchungen und konkrete Geschäftskontakte / Unternehmer rechnen mit guter Saison 2013

Lobten auf ITB den Preis für Tourismusentwicklung aus: Die Wirtschaftsstaatssekretäre aus Bayern und Mecklenburg- Vorpommern, Katja Hessel und Dr. Stefan Rudolph (v.l.n.r.), Foto: Bayern Tourismus Marketing GmbH / NK Foto & Webdesign(PI/TMV 10.3.2013) – Die 35 Aussteller am Stand des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern haben am letzten Tag der 47. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Mit 500 Quadratmetern, einer Ausstellungsfläche etwa so groß wie ein Basketballfeld, lockte der Nordosten zwischen dem 6. und dem 10. März mehrere tausend Fachbesucher, darunter Reiseveranstalter, Fluggesellschaften sowie Medienvertreter, auf die weltweit größte Tourismusmesse. An den zwei Publikumstagen konnte Mecklenburg-Vorpommern zudem viele potenzielle Urlaubsgäste vor allem aus den östlichen Bundesländern überzeugen und für Buchungen, die erstmals auch direkt am Messestand möglich waren, gewinnen. „Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns hat auf der ITB noch einmal alle Kräfte gebündelt und geht gut gerüstet in die neue Saison. Zahlreiche Auszeichnungen für touristische Produkte, politische Unterstützung, öffentlicher Zuspruch und die damit verbundene Anerkennung für die Tourismuswirtschaft lassen optimistisch in die Zukunft blicken“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Trotz einer zunehmenden Verlagerung von Kommunikation und Information in das Internet wären persönliche Kontakte und Gespräche nicht zu ersetzen, umriss Fischer den Wert der Fachmesse.

Laut ADAC-Reisemonitor bleibt Deutschland 2013 bevorzugtes Reiseland. Zwei Drittel der Befragten planen eine längere Reise, 20 Prozent sogar mindestens drei Urlaube. Analog zu dem Trend im Deutschland-Tourismus rechnet der Landestourismusverband in diesem Jahr auch für den Nordosten mit einem Wachstum und peilt ein Ergebnis von mehr als 28 Millionen Gästeübernachtungen an. Auch viele der auf der ITB vertretenen Unternehmer aus MV hoffen für 2013 auf ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Vorjahr. Einen besseren Vorbuchungsstand als 2012 verzeichnen zum Beispiel die Travel Charme Hotels & Resorts sowie das Van der Valk Resort in Linstow. Auch das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde rechnet aufgrund der guten Buchungslage mit einer erfolgreichen Saison und möchte durch neue Investitionen und mit einer konstant hohen Qualität mehr Gäste als im Vorjahr an die Ostsee locken. Neue Hotelkonzepte und Freizeiteinrichtungen stärken den Optimismus der Branche. Dabei sprießen die Hotels und Erlebniseinrichtungen nicht wie Pilze aus der Erde, vielmehr entstehen an attraktiven Stellen wie etwa an Warnemündes Strandpromenade mit dem „a-ja Resort“ moderne und auf neue Bedürfnisse der Gäste angepasste Angebote. Das Thema „Natur erleben“ rückt dabei immer mehr in den Vordergrund. Zum Beispiel im neuen „Naturerbe Zentrum“ mit Baumwipfelpfad in Prora auf Rügen oder im ersten Viverde-Hotel der TUI in Deutschland, das in der Mecklenburgischen Seenplatte eröffnet, können sich Besucher auf neue und nachhaltige Angebote freuen. Mit kulturellen Themen und Initiativen wie dem 450-jährigen Jubiläum der Staatskapelle Schwerin, der Operette „Die Fledermaus“ bei den Schlossfestspielen in Schwerin und einer „Romantik-Initiative“ im Hinblick auf den 240. Geburtstag von Caspar David Friedrich sollen darüber hinaus verstärkt Urlauber für einen Kultururlaub in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen werden.

Gute Gespräche und Anbahnung von Kooperationen
Vielversprechende Verhandlungen sind auf der ITB mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung des Urlaubslandes geführt worden. So lobten Bayern und Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal den Deutschen Preis für Tourismusentwicklung (www.tourismusentwicklung.travel) aus, an dem sich touristische Orte und Unternehmen deutschlandweit beteiligen können. Auf Initiative der Wirtschaftsstaatssekretäre der beiden Bundesländer, Katja Hessel und Dr. Stefan Rudolph, werden herausragende und zukunftsweisende Praxisbeispiele aus ganz Deutschland gesucht, die der Tourismusentwicklung zwischen Ostsee und Alpen weiteren Auftrieb verleihen können. Der Preis wird in diesem Jahr in zwei Kategorien vergeben: betriebliche Gesundheitsvorsorge und innovative Investitionsprojekte.

Starkes Interesse an einer Vermarktung von Urlaubsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern bekundeten in diesem Jahr erneut viele große Reiseveranstalter und Verlagshäuser, mit denen Messegespräche geführt wurden. Beispielsweise wurde mit der Westfälischen Allgemeinen Zeitung über eine große Medienkooperation für das kommende Jahr beraten; die Präsentation Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen einer „Road Show“ durch süddeutsche Städte im kommenden Jahr wurde ebenfalls angebahnt. Zudem brachten Gespräche konkrete Ansätze für eine schnellere und komfortablere Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern. So soll aufgrund der guten Auslastung und verstärkten Nachfrage zukünftig eine zusätzliche CityNightLine-Verbindung Reisende aus der Schweiz in das Ostseebad Binz auf Rügen bringen. Damit würde die Ostseeinsel für die Eidgenossen zwei Mal wöchentlich per Nachtzug erreichbar sein. Zudem bekommt das nordöstliche Urlaubsland eine eigene Airline, wie im Rahmen der ITB verkündet wurde: Drei in Rostock-Laage stationierte Maschinen der „Rostock Airways“ sollen die Hansestadt ab August dieses Jahres täglich mit den Metropolen Frankfurt/Main, München und Kopenhagen sowie darüber hinaus mit Wien verbinden und jährlich rund 300.000 Passagiere befördern.

Erfolgreich präsentierte sich auf der ITB das vor einem Jahr gestartete Projekt LandArt zur Stärkung von touristischen Netzwerken im ländlichen Raum. Rund 60 Interessenten informierten sich über die neun im Projekt vertretenen landtouristischen Netzwerke zwischen Stettiner Haff und Schaalsee. Darüber hinaus hat es am MV-Stand ein vorbereitendes Treffen zum 6. Ostseetourismusforum am 25. und 26. September 2013 in Dänemark gegeben, an dem Vertreter aus Polen, Dänemark und Schweden teilnahmen. Diese stimmten unter anderem das Programm des Forums ab, das den Fokus auf Nachhaltigkeit, die stärkere Einbindung kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie auf die neue EU-Programm-Förderperiode 2014 bis 2020 richtet.

Erfolge und Auszeichnungen für Mecklenburg-Vorpommern

  • Laut aktueller Reiseanalyse 2013 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ist das Reiseland im Nordosten weiterhin das zweitbeliebteste Reiseziel der Deutschen. Insgesamt hält das Urlaubsland einen Marktanteil von 5,5 Prozent aller längeren Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit nur knapp hinter Bayern mit 5,7 Prozent. Gleichzeitig hält Mecklenburg-Vorpommern den Abstand vor den norddeutschen Mitbewerbern. So folgen Niedersachsen (4,4 Prozent) und Schleswig-Holstein (4,3 Prozent) auf den Plätzen drei und vier.
  • Bei der Radreiseanalyse 2013 des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) hat Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr erneut den zweiten Platz hinter Bayern belegt. Die Platzierung ergibt sich aus Bewertungen von ADFC-Mitgliedern von Regionen und einzelnen Wegen. Unter den fünf beliebtesten Fernwegen rangieren demnach erneut der Elbe-Radweg auf Platz eins und der Ostseeküsten-Radweg auf Platz fünf, die beide auch durch Mecklenburg-Vorpommern verlaufen. In den „Top Ten“ der internationalen Fernradwege belegt der Radweg Berlin-Kopenhagen Platz neun.
  • Die Basiskulturfabrik in Neustrelitz in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde im Rahmen der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers mit dem diesjährigen Marketing Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet.  Der Award wird an besonders innovative Unternehmen und Institutionen verliehen, Kriterien sind unter anderem Trendrelevanz und Kundennähe, Wirtschaftlichkeit und Vorbildfunktion.
  • Bei der Bewertung der besten touristischen Pressestellen in Europa schaffte es der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr auf Rang sechs und damit im siebenten Jahr in Folge unter die besten Zehn. Die Kommunikationsabteilung des Verbandes ist damit erneut der einzige deutsche und der einzige regionale Vertreter unter den besten Zehn.
  • Das Hotel & Restaurant Seebrücke im Ostseeheilbad Zingst ist neben elf weiteren Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern vom größten europäischen Hotelbewertungsportal HolidayCheck als eines der „TopHotels 2013“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird auf Grundlage von Gästebewertungen jährlich an die beliebtesten Hotels einer Destination vergeben.
  • Der vom Wellness-Reiseveranstalter Beauty24 zum sechsten Mal vergebene Wellness-Award ist in diesem Jahr an das Grand Hotel Binz auf Rügen gegangen. Das Haus erhielt im vergangenen Jahr die besten Gästebewertungen der mehr als 650 Partnerhotels von Beauty24. In die Auswertung flossen Beurteilungen aus den Kategorien Lage, Service, Wellness und Verpflegung ein.
  • Bereits im Vorfeld der ITB ist das Ahrenshooper „Romantikhotel Namenlos & Fischerwiege“ mit dem Deutschen Gastronomiepreis in der Kategorie „Food“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird seit knapp 20 Jahren jährlich an herausragende Gastronomen vergeben.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de

Internationale Windmesse in Wien beendet

Glawe: Auslandsmärkten kommt größere Bedeutung zu

Windkraftanlage, Foto: Joachim KloockIn Wien geht heute die Europäische Windmesse EWEA (European Wind Energy Association) zu Ende. Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Ende seines Österreichbesuches eine positive Bilanz gezogen. “Durch die Messeteilnahme konnten interessante neue Kontakte gewonnen werden, die es nunmehr zu vertiefen gilt. Bestehende Kontakte zu Herstellern wurden vertieft. Die Erstkontakte gilt es nun in konkrete Standortangebote umzumünzen. Hier sind wir gern behilflich”, sagte Glawe kurz vor dem Abflug aus Wien. “Es ist wichtig, dass heimische Unternehmen frühzeitig den Blick über den Tellerrand wagen. Unternehmen die exportieren, sichern und schaffen Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern”. Auf der Messe ist bekannt gegeben worden, dass der Windenergieanlagenhersteller Kenersys sein erstes gemeinsames Projekt mit dem Projektentwickler ENERTRAG über die Lieferung von zehn Multi-Megawattanlagen des Typs K100 2.5MW plant. Die Anlagen des Projekts sollen in Mecklenburg-Vorpommern errichtet werden. “Die Windenergie ist eine der Zukunftsbranchen unseres Landes. Wenn Wertschöpfung bei uns im Land stattfindet, ist das für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern insgesamt gut. Entscheidend ist auch, dass Energie-Projekte insgesamt finanzierbar sind. Im Ergebnis brauchen wir mehr Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt”, sagte Glawe. Aktuell sucht der Windturbinenhersteller Nordex für Aufträge etwa 130 qualifizierte Fachkräfte.

Im Rahmen des Investorentreffens Austria meets MV hat sich das Land erfolgreich präsentiert. “Als gute Idee hat es sich erwiesen, dass österreichische Firmen, die bereits einen Standort in unserem Land haben, auf Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam gemacht haben. Das macht Kontakte zu neuen Investoren leichter und ist auch ein stückweit authentischer”, so Glawe weiter. Firmenvertreter des Kranherstellers Liebherr aus Rostock sowie der Eisengießerei Torgelow haben ihr Know-how vor Ort vorgestellt. “Unter dem Blickwinkel der demografischen Lage und der schrumpfenden Binnenmärkte kommt den Auslandsmärkten künftig eine noch größere Bedeutung zu”, so Glawe. Der Minister hat zudem vor Ort den deutschen Botschafter in Österreich Detlev Rünger getroffen. Auf der EWEA haben sieben Aussteller aus MV ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen auf einem Gemeinschaftsstand präsentiert. Dazu zählen die Fährhafen Sassnitz GmbH, Frachtcontor Junge & Co. GmbH, Hanse Drehverbindungen GmbH & Co. KG, P+S Werften GmbH, Volkswerft Stralsund, WIND ENERGY Network e. V. und Invest in MV GmbH. Die zweitägige Wirtschaftspräsentation in Österreich wurde unter anderem von der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, der Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH, organisiert.

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, 7. 2. 2013

Arbeitsmarkt Januar 2013

Glawe: Wirtschaftliches Marketing für MV weiter verstärken

Die Arbeitslosigkeit in MV ist im Januar gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. 115.500 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Die Landesquote beträgt 13,6 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Dezember ist die Arbeitslosigkeit um 14 Prozent angestiegen. „Die Entwicklung ist vor allem witterungsbedingt. Betroffen sind vor allem saisonbestimmte Bereiche im Tourismus, bei den Dienstleistungen und auch dem Bau“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag in Schwerin. „Wir wollen deshalb vor allem saisonverlängernde und saisonunabhängige Beschäftigungsangebote im Land weiter stärken. Wir brauchen mehr Jobs im Verarbeitenden Gewerbe, deshalb werden wir auch weiter Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen unterstützen. Erfreulich ist der Aufwuchs von Stellen in diesem Bereich“, so Glawe weiter (+1.500 per November 2012 gegenüber November 2011). Weitere Zuwächse hat es im Gastgewerbe (+800) und im Bereich Gesundheit und Soziales (+1.500) gegeben.

„Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Investitionsstandort. Wir werden auch in diesem Jahr die Werbetrommel kräftig rühren, aus diesem Grund haben wir das Standortmarketing noch einmal ausgebaut. 2013 wollen wir insbesondere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch Unterstützung der Verbundforschung weiter vorantreiben. Bau, Handwerk, Tourismus und Gesundheitswirtschaft haben wir im Fokus. Wir brauchen mehr Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt, um zu mehr sozialversicherungspflichtigen Jobs zu kommen. Hier werden wir auch künftig die zur Verfügung stehenden Mittel gezielt einsetzen“, so Glawe. Derzeit gibt es – aktuelle Zahlen aus dem November 2012 – insgesamt 527.900 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Mecklenburg-Vorpommern.

Wirtschaftsminister Glawe ist gestern von seinem fünftägigen Besuch der weltweit zweitgrößten internationalen Gesundheitsmesse „Arab Health“ in Dubai zurück gekehrt. In der kommenden Woche fährt er für drei Tage zur internationalen Windmesse der European Wind Energy Association (EWEA) nach Wien. „Es geht darum, neue Zielgruppen zu erschließen. Unsere Stärken können wir noch besser betonen. Mecklenburg-Vorpommern braucht sich auch auf internationalem Parkett nicht zu verstecken. Wir brauchen weiterhin eine aktive Außenwirtschaftspolitik für unser Land, um neue Märkte für die heimischen Unternehmen zu erschließen. Hier unterstützen wir gern“, sagte Glawe abschließend. Für die Ausweitung des Standortmarketings sind 2012 rund zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt worden.

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, 31. 1. 2013