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Rostocker Robben holen Beachsoccer-Titel

20.8.2017 – Die Rostocker Robben haben bei der fünften Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft in Warnemünde ihren zweiten Titel geholt. In der Neuauflage des Endspiels von 2015 setzte sich der „Gastgeber“ erneut mit 7:6 nach Penaltyschießen gegen Titelverteidiger BSC Ibbenbüren durch. Nach dreimal zwölf Minuten hatte es 5:5 gestanden, die dreiminütige Verlängerung brachte ebenfalls keine Entscheidung. Schon 2015 trafen beide Teams im Finale aufeinander – mit dem exakt selben Endergebnis zu Gunsten der Rostocker. Neben dem lautstarken Fanclub der Robben verfolgten in der DFB-Beachsoccer Arena am Ostseestrand in Warnemünde zahlreiche Fans ein spannendes Endspiel, in dem es Hin und Her ging. Die Rostocker Führung drehte Ibbenbüren zunächst zum 2:1 und ließ auch auf den Rostocker Ausgleich zwei weitere Treffer zum 4:2 folgen. Rostock steckte aber nicht auf, traf zweimal zum 4:4.

Verlängerung nach dramatischer Schlussphase

Die dramatische Schlussphase mündete in der Verlängerung: Zunächst traf Valon Begiri 19 Sekunden vor dem Ende scheinbar zum Ibbenbürener Sieg, doch dann glich Torsten Dahnke drei Sekunden vor Schluss zum 5:5 aus. Nachdem die Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, hielt Rostocks Keeper Robin Schröder zwei Penaltys – Christoph Thürk verwandelte den entscheidenden dritten Schuss der Robben. Erwin Bugar, Vizepräsident Breitenfußball, sagte zum Turnier: „Wir haben ein tolles Turnier mit einem dramatischen Finale gesehen. Nach einem Neun-Meter-Schießen haben wir am Ende immer einen glücklichen Sieger. Die Organisation des Turniers war sehr gut. Wir wollen uns beim Ministerium für Wirtschaft und Tourismus für die Unterstützung bedanken. Es hat sich ausgezahlt, dass wir die Stadionkapazität erhöht haben. Wir hatten trotz Wetterkapriolen die höchste Besucherzahl seit fünf Jahren. Nun freuen wir uns auf das erste internationale Turnier in Deutschland, wo die deutsche Nationalmannschaft auf den Einzug in die Euro Beach Soccer League packen will.“

27. Hanse Sail vom 10. bis 13. August 2017: Vier Tage Schiffe, Musik und Sport locken Gäste aus aller Welt

8.8.2017 – Sie ist touristisches Aushängeschild, Wirtschaftsfaktor, Treffpunkt für Politiker und Unternehmer, Volksfest und eine Stütze für den Erhalt des maritimen Kulturerbes: Vom 10. bis 13. August 2017 feiert die Hansestadt Rostock ihre 27. Hanse Sail. Erwartet werden gut 200 Traditionssegler und Museumsschiffe aus zwölf Nationen sowie rund eine Million Besucher. „Mit der Hanse Sail haben wir einen Event, der seit über zwei Jahrzehnten Besuchermagnet für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist. Als Imageträgerin unterstützt sie in einzigartiger Weise die nationale und internationale Vermarktung und trägt entscheidend dazu bei, dass die Wahrnehmung der Hansestadt als maritim-touristische Destination weiter wächst. Damit verbunden ist aber auch eine bedeutsame lokale Wertschöpfung, von der verschiedenste Branchen und Dienstleister am Standort profitieren“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Ein Fest für das ganze Volk

Wie ein blaues Band verbindet die Warnow die zahlreichen Veranstaltungsgebiete der Hanse Sail Rostock. Vom Gehlsdorfer Ufer mit dem Kanonierstreffen, entlang des Stadthafens von der Silo-Halbinsel über die Haedge-Halbinsel, den Kabutzenhof bis hin zum OSPA-Segelstadion, in dem täglich spannende Wettkämpfe verfolgt oder eine Riesen-Wasserrutsche ausprobiert werden können. Weiter geht es im Fracht- und Fischereihafen, wo ein Teil der Schiffsflotte liegt, und im IGA-Park, in dem sich 86 Modellbauer aus ganz Deutschland zur Mini-Sail treffen. In Warnemünde zieht sich entlang der Promenade vom Hotel Neptun bis zur Bühne am Leuchtturm die bunte Bummelmeile, am Strandaufgang 1 wartet die Sport & Beach Arena auf einen Besuch, am Samstag sogar mit einer Sunshine live House Party zum Sonnenuntergang. Insgesamt fünf Windjammer und ein Schiff der Marine machen am Passagierkai fest. Von hier aus gelangt man auch zur anderen Warnow-Seite, wo der Offene Stützpunkt der Marine zum Besuch einlädt und die Yachten im Hafen der Yachthafenresidenz schaukeln. 3,5 Kilometer maritime Erlebnismeile und Musik auf acht Bühnen sind die harten Fakten des Landprogramms. Zu den Highlights, beigesteuert von Antenne MV und dem NDR, zählen die Auftritte von „Markus“, „East 17“, „Kate Ryan“, „Tonbandgerät“ und „Aura“. Besonders beliebt sind die beiden Feuerwerke am Samstagabend, die dieses Jahr erstmals zu verschiedenen Zeiten geschossen werden: um 22 Uhr in Warnemünde und um 22.40 Uhr im Stadthafen.

Die Schiffe sind das Herzstück der Veranstaltung

Rund 200 Traditionsschiffe steuern zur Hanse Sail Rostock und Warnemünde an, darunter auch die „ganz Großen“. „Die Hanse Sail und mit ihr Rostock hat einen sehr guten Ruf bei den Eignern und Crews der Segel- und Museumsschiffe, was uns sehr freut. Viele Schiffe sind uns treu und jedes Jahr kommen danke guter Mund-zu-Mund-Propaganda neue hinzu“, berichtet der Leiter des Hanse Sail-Büros Holger Bellgardt. Über einen „neuen Gast“, der sich kurzfristig angekündigt hat, freut er sich ganz besonders: „Am vergangenen Freitag hat sich die ,Royalist‘ aus dem Vereinigten Königreich bei uns gemeldet. Sie wird von Szczecin – dem Endhafen der Tall Ships Races, die sie gerade gewonnen hat – nach Rostock weitersegeln und hier an der Sail teilnehmen“, verrät er. „Wir bemühen uns sehr darum, dass sich unsere Gäste in Rostock wohlfühlen“, berichtet der Vorsitzende des Hanse Sail Vereins Günter Senf. „So stellen wir jedem Schiff einen Betreuer zur Seite, laden die Kapitäne und Schiffsingenieure zu Empfängen ein, organisieren ein Fußballturnier für die Crews und stellen mit Unterstützung des Verkehrsverbundes Warnow und der DB Regio Fahrkarten für den Öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung“, erklärt er weiter. Den Schiffseignern soll auf der Hanse Sail aber auch eine Plattform geboten werden, so beim Presse-Brunch am 10. August um 5 vor 12 Uhr, denn durch eine neue Sicherheitsrichtlinie ist der Bestand der deutschen Traditionsschiffe gefährdet.

Ehrenamtler und Sponsoren unterstützen das maritime Fest

„Mein großer Dank geht neben den Ehrenamtlern an die rund 50 Sponsoren, die uns auf vielfältige Weise unterstützen. Neben der Hanseatischen Brauerei Rostock, der OstseeSparkasse Rostock und der Sparkassen Finanzgruppe Mecklenburg-Vorpommern sind das unsere Schiffspaten AIDA, Euroports sowie Rohde & Schwarz, die Kosten für den Anlauf der Großschiffe übernehmen“, erklärt Holger Bellgardt. Das VW Autohaus Rostock stellt Crew-Shuttle-Dienste sicher, HEPA Wälzlager, die Wohnungsgesellschaft WIRO oder die Fährreederei Scandlines helfen, komplexe Veranstaltungsbausteine zu finanzieren. Eröffnet wird die Hanse Sail am 10. August ab 17 Uhr auf der NDR-Bühne. Den Abschluss bildet am Sail-Sonntag, dem 13. August, die „Parade der Nationen“ um 18 Uhr im Stadthafen. Dazwischen warten vier Tage voller Mitsegel-Erlebnisse, Sport, Spaß und Musik auf die Besucher. Das detaillierte Programm, die Teilnehmerschiffsliste sowie Orientierungspläne können dem Programmheft SAIL KOMPASS oder der Internetseite www.hansesail.com entnommen werden. Für die Daheimgebliebenen sendet das NDR Fernsehen am Freitag, dem 11. August, ab 20.15 Uhr live von der Hanse Sail!

Neues Freizeitangebot in Warnemünde

Bouldern bei den "Felshelden", Foto: Dock Inn/Felshelden

Bouldern, Foto: Dock Inn/Felshelden

Im Juni 2017 eröffnete die Boulderhalle „Felshelden“

Seit Ende Juni können Urlauber und Einheimische die neue Trendsportart Bouldern in einer 540 Quadratmeter großen Halle mit dem Namen „Felshelden“ in Warnemünde ausüben.

Das neue Angebot richtet sich sowohl an unerfahrene Gipfelstürmer als auch an erfahrene Bergbezwinger, die ihre Technik verbessern wollen. Beim so genannten Bouldern bewegen sich Kletterer ohne Gurt und Seile fort. Die Halle gehört zum Hostel Dock Inn, welches im April dieses Jahres eröffnete und aus Überseecontainern erbaut wurde.

Auf Wunsch werden in der Boulderhalle auch Kindergeburtstage und Schulausflüge ausgerichtet sowie Teambuilding-Kurse angeboten.

Weitere Informationen: www.felshelden.dewww.dock-inn.de

Waschzuberrennen auf dem Alten Strom in Warnemünde 2017

2.7.2017 – Bootsrümpfe und motorisierte Antriebe sind nicht erlaubt. Die Zuberteams bringen Kreationen auf den Alten Strom, denen man es nie zutrauen würde, dass sie überhaupt schwimm­fähig sind. Aber sie waren es bis jetzt fast alle. Selbstgebaute Dampflokomotiven, Kinderspiel­platz, Burgen, über­dimensionale Blumen, Bierbüchsen­schiff und „Gegenstände“ des Alltags wie Autos oder eine Beton­mischer­trommel waren schon zu sehen.

Kompromiss am Alten Strom in Warnemünde

Warnemünder Stromerwachen 2015, Foto: Joachim Kloock

Am Alten Strom, Foto: Joachim Kloock

Die sonnigen Tage und lauen Abende lockten wieder viele Rostockerinnen, Rostocker und Gäste nach Warnemünde. Nicht nur der Strand, sondern auch der Alte Strom ist wegen des besonderen maritimen Flairs und seiner Einkaufs- und Bummelmeile ein beliebter Ort, denn hier laden Cafés und Gaststätten zum Verweilen ein und bieten zugleich einen herrlichen Blick auf das Wasser und vorbeifahrende Schiffe. Die Bewohnerinnen und Bewohner am Alten Strom leben mittendrin in all dem Trubel zwischen Geschäften, Gaststätten und Bars. Für sie hat der Sommer auch seine Schattenseiten: Während die Gäste den Abend im Freien genießen, fühlen sich die dort Wohnenden vom regelmäßigen nächtlichen Lärm beeinträchtigt. Sie trugen ihr Anliegen daher an den Ortsbeirat Warnemünde, der sich Ende des vergangenen Jahres der Sache annahm. Die Idee der Stadtverwaltung, eine freiwillige Vereinbarung zwischen Vertretern der Gastronomie und Anwohnern auszuhandeln, wurde aufgegriffen. Die Beteiligten kamen mehrmals zusammen, diskutierten und zeigten schließlich Spielräume für einen Kompromissvorschlag auf, der von den meisten auch mitgetragen werden konnte.

Unter der Moderation des Senators für Finanzen, Verwaltung und Ordnung Dr. Chris Müller trafen die Anwohnerinnen und Anwohner mit Gastronomen am 24. März 2017 schließlich eine freiwillige Vereinbarung, welche einerseits die Nachtruhe gewährleisten und anderseits eine sichere Grundlage für die Außengastronomie darstellen soll. Die Vereinbarung beinhaltet insbesondere die Anpassung von Betriebszeiten. So soll die außengastronomische Versorgung freitags und samstags bis maximal 23.30 Uhr und sonntags bis donnerstags bis spätestens 22.30 Uhr betrieben werden. Die Gastwirte verpflichteten sich zudem, ihre Gäste zu rücksichtsvollem Verhalten anzuhalten. In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei besonderen Musikveranstaltungen, soll eine direkte Verständigung erfolgen. Die Stadtverwaltung hat darüber hinaus ein Beschwerdemanagement eingerichtet und für die Anwohnerinnen und Anwohner eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet, die ihnen im Problemfall zur Verfügung steht. „Ob damit ein gutes Miteinander erreicht werden kann, hängt nun ganz von den Beteiligten ab. Ende Juni ist ein weiteres Treffen von Anwohnern, Gaststättenbetreibern, Ortsbeirat und Vertretern der Stadtverwaltung geplant, um eine erste Zwischenbilanz dieser Vereinbarung zu ziehen“, so Senator Dr. Chris Müller.

Rostocker Seebäder hissen die „Blauen Flaggen“ – Warnemünde erhält die begehrte Auszeichnungbereits zum 21. Mal

23.5.2017Seit dem 23. Mai wehen in Warnemünde, Hohe Düne und Markgrafenheide wieder die „Blauen Flaggen“. Die offizielle Verleihung fand in diesem Jahr auf der Insel Usedom statt. Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde, nahm die Auszeichnung für die Hansestadt entgegen. 

Tourismusdirektor Matthias Fromm und die Rettungsschwimmerinnen Kimberly-Sophie Stein (r.) und Alina Tristram (li.) von der DRK-Wasserwacht präsentieren die Blaue Flagge 2017, Foto: Joachim KloockDie „Blaue Flagge“ ist das erste internationale Umweltsymbol und wird in 50 Ländern vergeben. Seit 1987 erfolgt die Verleihung auch in der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung. Die „Blaue Flagge“ ist besondere Auszeichnung für die Qualität von Badestellen und Sportboothäfen. Bewertet werden im Rahmen der weltweiten Kampagne Kriterien wie Wassergüte, umweltgerechte Aufklärung von Touristen und Einwohnern, Strandservice, Sicherheit am Badestrand sowie vorbildliches Umweltmanagement.Die Hansestadt kann sich aufgrund der hervorragenden Bedingungen in ihren Seebädern mit drei Flaggen schmücken. So wird je eine Fahne am Hauptrettungsturm in Warnemünde, am Weststrand sowie Markgrafenheide-Strand gehisst. „Die Blaue Flagge ist für unsere Gäste ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Obwohl wir uns nun schon zum 21. Mal mit diesem Gütesiegel schmücken dürfen, ist die Verleihung keineswegs ein Selbstläufer“,sagte Matthias Fromm. „Im Rahmen der Kampagne wird nicht nur die Wasserqualität, sondern auch die Ansprache von Urlaubern und Einheimischen beiden Themen Umweltschutz und Sicherheit am Badestrand berücksichtigt. Für uns ist sie daher ebenso Ansporn, unser Umweltmanagement weiter voranzutreiben.

Die Einschätzung der Wasserqualität erfolgt nach den anspruchsvollen Regeln der EU-Badewasserrichtlinien. Um die Qualität während der gesamten Sommersaison sicherzustellen, wird die Wassergüte im Rahmen der Zertifizierung bis September regelmäßigen Prüfungen unterzogen. Die aktuellen Messwerte können öffentlich eingesehen werden, so zum Beispiel an verschiedenen Schaukästen in den Seebädern sowie auf der Internetseite http://www.badewasser-mv.de des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeitund Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern. Die Absicherung des Badebetriebes, als ein weiteres wichtigeres Kriterium, wird in diesem Jahr erneut durch den engagierten Einsatz der Rettungsschwimmer von der DRK-Wasserwacht gewährleistet. Für die Reinigung des Strandes von Diedrichshagen bis Rosenort zeichnet die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde verantwortlich. Täglich wird der Strand von rund 17 km Länge im Sommer händischen und maschinellen Reinigungsarbeiten unterzogen, um die hohe Qualität für die Gäste vorzuhalten.

Die mit der“Blauen Flagge“ bestätigte Qualität spielt für viele Zielgruppen in der Wahl des Urlaubsortes eine wichtige Rolle und hebt die Hansestadt im touristischen Wettbewerb hervor. So bieten die optimalen Voraussetzungen in den Rostocker Seebädern hervorragende Bedingungen an und auf dem Wasser genauso für Familien mit Kindern wie auch für die zahlreichen Aktivurlauber und Sportler.

Vielfältige Aktionen zum Umweltschutz

Eine der Prämissen der Tourismuszentrale ist es, die aktuelle Qualität auch in Zukunft zu gewährleisten und die Strandgäste für ihre Umwelt zu sensibilisieren. „Seit 2011 haben wir zwei rauchfreie Strandabschnitte und tun darüber hinaus viel, um Zigarettenreste am Strand zu reduzieren. Im vergangenen Jahr haben wir fünf plakative Infosäulen mit Aschenbechern am Strand installiert. Diese auffälligen ,Ostseeascher‘ vermitteln gezielt Informationen über das sensible Ökosystem der Ostsee und die Konsequenzen von Plastikmüll. Unsere Strandgäste werden dadurch animiert, Zigarettenreste in den bereitstehenden Behältern zu entsorgen, anstatt sie einfach am Strand wegzuwerfen“, so Matthias Fromm. Inden Tourist-Informationen der Hansestadt sind außerdem wieder Papiertüten mit dem Slogan „Kein Plastik bei die Fische“ erhältlich. Zudem werden Plakate und Postkarten zum Thema Meeresmüll verteilt.

Bildunterschrift: Tourismusdirektor Matthias Fromm und die Rettungsschwimmerinnen Kimberly-Sophie Stein (r.) und Alina Tristram (li.) von der DRK-Wasserwacht präsentieren die Blaue Flagge 2017, Foto: Joachim Kloock

Norwegian Getaway kehrt drei Jahre nach ihrem Bau erstmals wieder nach Deutschland zurück

Aufregende Einblicke in ein exzellentes Kreuzfahrtschiff

17.5.2017 – Ab ihrem neuen Heimathafen Warnemünde kreuzt die Norwegian Getaway in diesem Sommer zu den Hauptstädten der Ostsee. Mit dem Erstanlauf des Schiffes  in Warnemünde wurde heute Morgen das größte Schiff, das je im dortigen Hafen angelegt hat, in Empfang genommen. Seit ihrem Bau in der Meyer Werft in Papenburg 2014 kehrt die Norwegian Getaway erstmals nach Deutschland zurück, von wo sie nun zu neuntägigen Kreuzfahrten nach Skandinavien, Russland und ins Baltikum aufbricht. Auf der Route entdecken Kreuzfahrer mit Tallinn, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm und Kopenhagen die kulturellen Höhepunkte der Ostsee und haben dank eines Übernachtaufenthalts in St. Petersburg ausreichend Zeit die Metropole zu entdecken. Die Norwegian Getaway ist eins von fünf Schiffen der internationalen Reederei, die in der Sommersaison in Europa positioniert sind und neben der ab Hamburg kreuzenden Norwegian Jade das zweite Schiffe, das von einem deutschen Heimathafen aus in See sticht. „Es macht uns sehr stolz, mit der Norwegian Getaway eines unserer neuesten und modernsten Schiffe mit Heimathafen in Warnemünde zu haben. Das unterstreicht noch einmal unser Bekenntnis zum deutschen Markt“, sagt Christian Böll, Managing Director EMEA von Norwegian Cruise Line. „Mit Premium All Inclusive und dem garantierten deutschsprachigen Gästeservice, bieten wir unseren deutschsprachigen Gästen ein sehr gutes Paket in einem internationalen Umfeld auf ihrer Reise zu einigen der schönsten Häfen Europas.“

Die Norwegian Getaway bietet Platz für 3.963 Passagiere bei Doppelbelegung und Kabinen für unterschiedliche Ansprüche: Innovative Studios für Alleinreisende, eine Vielzahl an Innen-, Außen- und Balkonkabinen sowie Mini-Suiten, Spa Balkonkabinen, Spa Mini Suiten, Spa Suiten sowie der exklusive Suiten-Komplex The Haven by Norwegian warten auf die Gäste. Zudem können sie zwischen 26 Dining-Optionen und 22 Bars und Lounges wählen, darunter einige mit Außensitzplätzen entlang des Promenadendecks The Waterfront. Als Höhepunkt des Abends lassen sich die Gäste bei der ganz neuen Dinnershow Cirque Dreams and Steam verzaubern, erleben das mit dem Tony Award® ausgezeichnete Musical Million Dollar Quartett oder andere Musik- und Comedy-Shows an Bord. Dank Premium All Inclusive genießen deutsche Gäste maximale Flexibilität an Bord. Neben vielfältigen Dining-Optionen sind eine große Auswahl an Spirituosen, Fass- und Flaschenbieren, Weinen im Glas, verschiedenen Cocktails und Kaffeespezialitäten sowie Erfrischungsgetränken und auch das Crew-Trinkgeld und Trinkgelder für Inklusivleistungen im Reisepreis eingeschlossen. Weiterhin wählen die Gäste jeden Tag in verschiedenen Restaurants ganz ohne feste Tischzeiten und Sitzordnungen zwischen Mehrgangmenüs, Buffets und internationaler Spitzenküche. Auf allen Schiffen der Flotte wird deutschsprachiger Gästeservice garantiert. Für die Abfahrt ab Warnemünde bietet Norwegian Cruise Line bequem die Anreise per Bahn, die hinzugebucht werden kann. Wer lieber fliegt, kann die Ostsee-Reise auch bereits in Kopenhagen beginnen.

Über Norwegian Cruise Line

Norwegian Cruise Line ist eine international operierende Kreuzfahrtreederei mit Hauptsitz in Miami, Florida, und drei Niederlassungen für die europäischen Märkte in Southampton, Malta und Wiesbaden. Seit nunmehr 50 Jahren hat sich Norwegian Cruise Line als Innovationsführer in der Kreuzfahrtindustrie etabliert. Die Reederei führte im Jahr 2000 Freestyle Cruising ein – eine zukunftsweisende Innovation auf dem Kreuzfahrtmarkt, die Passagieren ein Maximum an Individualität, Freiheit und Flexibilität an Bord ermöglicht. Für den deutschsprachigen Markt bietet die Reederei ein umfassendes Premium All Inclusive-Konzept auf allen 15 Schiffen. Im September 2016 wurde Norwegian Cruise Line zum neunten Mal in Folge mit dem begehrten World Travel Award als „Europe’s Leading Cruise Line” ausgezeichnet. Im Oktober 2016 erhielt das Unternehmen zudem zum vierten Mal in Folge die Ehrung als „Caribbean‘s Leading Cruise Line“ sowie im September 2013 den Deutschen Kreuzfahrtpreis 2014 in der Kategorie „Bestes Unterhaltungsprogramm“. Außerdem freute sich die Reederei im Dezember 2016 das fünfte Jahr in Folge über den World Travel Award als „World’s Leading Large Ship Cruise Line“ und wurde erstmals zu World’s Leading Cruise Line gekürt. Im Oktober 2015 feierte das größte Schiff der Reederei, die Norwegian Escape, Premiere. Darüber hinaus hat Norwegian Cruise Line die Meyer Werft mit dem Bau von zwei weiteren Schiffen der Breakaway Plus-Klasse beauftragt: die Norwegian Bliss wird nach ihrer Premiere im Frühjahr 2018 in Alaska kreuzen und ein weiteres Schwesterschiff wird im Herbst 2019 ausgeliefert werden. Zusätzlich beauftragte Norwegian Cruise Line Fincantieri S.p.A. mit dem Bau von vier Schiffen einer neuen Generation für 2022, 2023, 2024 sowie 2025 und eine Option auf zwei weitere Bauten. Im Sommer 2017 kreuzen erstmals fünf der modernen Schiffe der Reederei in europäischen Gewässern.