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27. Hanse Sail vom 10. bis 13. August 2017: Vier Tage Schiffe, Musik und Sport locken Gäste aus aller Welt

8.8.2017 – Sie ist touristisches Aushängeschild, Wirtschaftsfaktor, Treffpunkt für Politiker und Unternehmer, Volksfest und eine Stütze für den Erhalt des maritimen Kulturerbes: Vom 10. bis 13. August 2017 feiert die Hansestadt Rostock ihre 27. Hanse Sail. Erwartet werden gut 200 Traditionssegler und Museumsschiffe aus zwölf Nationen sowie rund eine Million Besucher. „Mit der Hanse Sail haben wir einen Event, der seit über zwei Jahrzehnten Besuchermagnet für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist. Als Imageträgerin unterstützt sie in einzigartiger Weise die nationale und internationale Vermarktung und trägt entscheidend dazu bei, dass die Wahrnehmung der Hansestadt als maritim-touristische Destination weiter wächst. Damit verbunden ist aber auch eine bedeutsame lokale Wertschöpfung, von der verschiedenste Branchen und Dienstleister am Standort profitieren“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Ein Fest für das ganze Volk

Wie ein blaues Band verbindet die Warnow die zahlreichen Veranstaltungsgebiete der Hanse Sail Rostock. Vom Gehlsdorfer Ufer mit dem Kanonierstreffen, entlang des Stadthafens von der Silo-Halbinsel über die Haedge-Halbinsel, den Kabutzenhof bis hin zum OSPA-Segelstadion, in dem täglich spannende Wettkämpfe verfolgt oder eine Riesen-Wasserrutsche ausprobiert werden können. Weiter geht es im Fracht- und Fischereihafen, wo ein Teil der Schiffsflotte liegt, und im IGA-Park, in dem sich 86 Modellbauer aus ganz Deutschland zur Mini-Sail treffen. In Warnemünde zieht sich entlang der Promenade vom Hotel Neptun bis zur Bühne am Leuchtturm die bunte Bummelmeile, am Strandaufgang 1 wartet die Sport & Beach Arena auf einen Besuch, am Samstag sogar mit einer Sunshine live House Party zum Sonnenuntergang. Insgesamt fünf Windjammer und ein Schiff der Marine machen am Passagierkai fest. Von hier aus gelangt man auch zur anderen Warnow-Seite, wo der Offene Stützpunkt der Marine zum Besuch einlädt und die Yachten im Hafen der Yachthafenresidenz schaukeln. 3,5 Kilometer maritime Erlebnismeile und Musik auf acht Bühnen sind die harten Fakten des Landprogramms. Zu den Highlights, beigesteuert von Antenne MV und dem NDR, zählen die Auftritte von „Markus“, „East 17“, „Kate Ryan“, „Tonbandgerät“ und „Aura“. Besonders beliebt sind die beiden Feuerwerke am Samstagabend, die dieses Jahr erstmals zu verschiedenen Zeiten geschossen werden: um 22 Uhr in Warnemünde und um 22.40 Uhr im Stadthafen.

Die Schiffe sind das Herzstück der Veranstaltung

Rund 200 Traditionsschiffe steuern zur Hanse Sail Rostock und Warnemünde an, darunter auch die „ganz Großen“. „Die Hanse Sail und mit ihr Rostock hat einen sehr guten Ruf bei den Eignern und Crews der Segel- und Museumsschiffe, was uns sehr freut. Viele Schiffe sind uns treu und jedes Jahr kommen danke guter Mund-zu-Mund-Propaganda neue hinzu“, berichtet der Leiter des Hanse Sail-Büros Holger Bellgardt. Über einen „neuen Gast“, der sich kurzfristig angekündigt hat, freut er sich ganz besonders: „Am vergangenen Freitag hat sich die ,Royalist‘ aus dem Vereinigten Königreich bei uns gemeldet. Sie wird von Szczecin – dem Endhafen der Tall Ships Races, die sie gerade gewonnen hat – nach Rostock weitersegeln und hier an der Sail teilnehmen“, verrät er. „Wir bemühen uns sehr darum, dass sich unsere Gäste in Rostock wohlfühlen“, berichtet der Vorsitzende des Hanse Sail Vereins Günter Senf. „So stellen wir jedem Schiff einen Betreuer zur Seite, laden die Kapitäne und Schiffsingenieure zu Empfängen ein, organisieren ein Fußballturnier für die Crews und stellen mit Unterstützung des Verkehrsverbundes Warnow und der DB Regio Fahrkarten für den Öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung“, erklärt er weiter. Den Schiffseignern soll auf der Hanse Sail aber auch eine Plattform geboten werden, so beim Presse-Brunch am 10. August um 5 vor 12 Uhr, denn durch eine neue Sicherheitsrichtlinie ist der Bestand der deutschen Traditionsschiffe gefährdet.

Ehrenamtler und Sponsoren unterstützen das maritime Fest

„Mein großer Dank geht neben den Ehrenamtlern an die rund 50 Sponsoren, die uns auf vielfältige Weise unterstützen. Neben der Hanseatischen Brauerei Rostock, der OstseeSparkasse Rostock und der Sparkassen Finanzgruppe Mecklenburg-Vorpommern sind das unsere Schiffspaten AIDA, Euroports sowie Rohde & Schwarz, die Kosten für den Anlauf der Großschiffe übernehmen“, erklärt Holger Bellgardt. Das VW Autohaus Rostock stellt Crew-Shuttle-Dienste sicher, HEPA Wälzlager, die Wohnungsgesellschaft WIRO oder die Fährreederei Scandlines helfen, komplexe Veranstaltungsbausteine zu finanzieren. Eröffnet wird die Hanse Sail am 10. August ab 17 Uhr auf der NDR-Bühne. Den Abschluss bildet am Sail-Sonntag, dem 13. August, die „Parade der Nationen“ um 18 Uhr im Stadthafen. Dazwischen warten vier Tage voller Mitsegel-Erlebnisse, Sport, Spaß und Musik auf die Besucher. Das detaillierte Programm, die Teilnehmerschiffsliste sowie Orientierungspläne können dem Programmheft SAIL KOMPASS oder der Internetseite www.hansesail.com entnommen werden. Für die Daheimgebliebenen sendet das NDR Fernsehen am Freitag, dem 11. August, ab 20.15 Uhr live von der Hanse Sail!

Ausstellung über Maler Friedrich Wachenhusen im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

wachenhusen-plakatmotiv, Quelle: LHS Schwerin

Plakatmotiv Wachenhusen, Quelle: LHS Schwerin

30.11.2016 – Selten sind über einen Künstler so viele Vermutungen verbreitet worden wie über Friedrich Wachenhusen. Der Maler mecklenburgischer Landschaften war ein wichtiger Akteur in der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Spielte er eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Künstlerkolonie? In  welchem Verhältnis stand er zu seinem Künstlerkollegen Paul Müller-Kaempff?  Der Sohn eines Schweriner Ministerial-Sekretärs studierte an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der Kunstakademie Weimar und der Kunstakademie Berlin Malerei. Danach war er als Leiter einer Mal- und Zeichenschule in Berlin tätig. Zwischen 1892 und 1895 hielt sich Wachenhusen mehrfach in Ahrenshoop auf und betrieb in den Sommermonaten gemeinsam mit Paul Müller-Kaempf, der hier bereits seit 1892 seinen Wohnsitz hatte, eine Sommermalschule im  „Haus Lukas“. Er wird zu den Mitbegründern der Künstlerkolonie und des Ahrenshooper Kunstkatens gezählt, der 1909 eröffnet wurde. Knapp 100 Jahre nach seinem Tod erfährt der Maler Friedrich Wachenhusen zum ersten Mal in einer Personalausstellung die verdiente Würdigung in seiner Geburtsstadt Schwerin. Die am Freitag, den 2. Dezember 2016, um 18 Uhr im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus beginnende Ausstellung mit mehr als 50 Kunstwerken trägt den Titel „Farben des Nordens – Friedrich Wachenhusen 1859-1925“. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der ebenfalls im Schleswig-Holstein-Haus ansässigen Stiftung Mecklenburg. Begleitend zur Ausstellung, die bis 5. März 2017 dauert, werden Führungen und Vorträge mit dem Kurator Dr. Wolf Karge sowie Workshops für Kindergartenkinder und Schüler angeboten. Das personalisierte Eintrittsticket zum Preis von fünf Euro berechtigt zum mehrmaligen Besuch der Ausstellung. 

Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen

Vernissage: Freitag 02. Dezember 2016, 18 Uhr

Begrüßung: Antje Schunke, Leiterin Schleswig-Holstein-Haus und Dr. Ulrike Petschulat Geschäftsführerin Stiftung Mecklenburg, Einführung: Dr. Wolf Karge, Kurator, mit musikalischer Begleitung.

Veranstaltungen

Donnerstag 12. Januar 2017 um 19.00 Uhr

VORTRAG: Ahrenshooper Künstlerkolonie: Rivalen oder Freunde? F. Wachenhusen und P. Müller-Kaempff, Dr. Wolf Karge, Historiker, Kombi-Eintritt Vortrag und Ausstellung: 5,– €/ erm. 3,- €.

Sonntag 22. Januar 2017 um 17.00 Uhr

KURATORENFÜHRUNG:  Farben des Nordens, Dr. Wolf Karge, Kurator der Austellung, Eintritt: 5,– €.

Pädagogische Angebote

Workshops für Kinder/ Schüler, Wundersame Landschaften, Landschaftsgemälde mit Acrylfarben, Kindergartenkinder, Schüler 1. bis 6. Klasse (5,- € pro Schüler).

Druckwerkstatt, Terminen nach Vereinbarung

Entdeckungstour durch die Druckwerkstatt, Künstler Ruth & Lutz Tesmar erklären die faszinierende Welt der Flach- und Tiefdrucktechniken, 2 Std., Schüler 6. bis 12. Klasse, Berufsschüler, Studenten, Lehrer, Künstler (1,- € pro Pers.).

Führungen: nach Vereinbarung, Kontakt: Schleswig-Holstein-Haus@schwerin.de

Aktionswoche Kinderschutz ab 15. Juni in Rostock

Aktionswoche KinderschutzAktiver Kinderschutz benötigt Aufklärung und Unterstützung. In der kommenden Woche, am 15. Juni 2016 startet das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales die Aktionswoche Kinderschutz unter dem Motto „Gemeinsam für das Wohl unserer Kinder“. Mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Workshops, für Kinder, deren Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Beschäftigte in der Jugendhilfe, aber auch alle, die sich für den Kinderschutz interessieren, wird für die Rechte von Kindern und deren Interessen geworben. Schirmherrin der Aktion ist Sozialministerin Birgit Hesse. „Jeder kann etwas für den Kinderschutz beitragen. Ob Zuhause, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Während der Aktionswoche habe alle Gelegenheit, sich umfassend zum Thema zu informieren“, sagte Hesse am Freitag in Schwerin. Den Auftakt der Aktionswoche stellt die Kinder- und Jugendschutzkonferenz am Mittwoch, den 15. Juni in Rostock dar. Dabei werden Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Justiz, Polizei, Bildung und Gesundheit gemeinsam das Thema erörtern. In zahlreichen Fachforen geht es vor allem um den Umgang mit traumatisierten Kindern oder Kindern von traumatisierten Eltern. Während der Aktionswoche veranstalten Rostocker Schulen, Jugendklubs, Kindertageseinrichtungen, Volkshochschulen und Begegnungsstätten ein umfangreiches Programm. Die einzelnen Veranstaltungen sind der Übersicht auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales unterhttp://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Familie/Aktionswoche-Kinderschutz-2016/ zu entnehmen. Kooperationspartner der Aktionswoche sind das Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe – Schabernack e.V. und die Start gGmbH als Träger des „Bündnis Kinderschutz MV.

Veranstaltungshinweise für die Monate Mai und Juni aus dem Veranstaltungskalender 2016 des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V

Vorfreude auf den Festspielsommer in MV 2016

Stelldichein von Weltstars wie Nigel Kennedy, Vilde Frang, Hélène Grimaud, Sol Gabetta und Kent Nagano

Schwerin im Schlosspark, Foto Joachim Kloock

Im Schlosspark Schwerin, Foto: Joachim Kloock

Mit 133 Veranstaltungen an 74 Spielstätten bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vom 17. Juni bis zum 17. September 2016 Weltstars der Klassik, internationale Orchester und Nachwuchsmusiker aus aller Welt ins Land. Große Namen wie Sol Gabetta, Hélène Grimaud, Christoph Eschenbach, Nigel Kennedy, Ben Becker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Orchestre National de France und das Australian Youth Orchestra machen Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen zu Konzertsälen. Das nun vorliegende Gesamtprogramm umfasst außerdem bereits die Adventskonzerte 2016 sowie die Neujahrskonzerte 2017 mit Simone Kermes. Neue Angebote zur Barrierefreiheit für Seh- und Hörgeschädigte sind im Gesamtprogramm mit Symbolen hervorgehoben. Der Vorverkauf beginnt am 19. Februar unter www.festspiele-mv.de, über das Kartentelefon 0385- 5918585 oder an den Vorverkaufskassen. Intendant Dr. Markus Fein: „Zu uns kommen Spitzenmusiker mit neuen Programmen, die so nur bei uns zu erleben sind. Nigel Kennedy spielt Songs von Jimi Hendrix erstmalig in Orchesterbegleitung, Kent Nagano gestaltet mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg den dreitägigen ‚Pavillon Moderne‘ und die Akademie für Alte Musik Berlin den ‚Pavillon Barock‘. Beim ‚Jahrmarkt der Sensationen‘ treffen Musiker wie das Duo Runge & Ammon, Martynas und das vision string quartet auf erstklassige Komik und Puppenspiel. Gespannt sehen wir auch der Residenz der Geigerin Vilde Frang entgegen.“ Sieben Spielstätten sind erstmalig dabei: die Nikolaikirche in Stralsund, das Schloss Schwiessel, „Konau 25, Frohe Zukunft“ in Konau und die vier Stationen der Reihe „Unerhörte Orte“, darunter die Experimentieranlage Wendelstein 7-X in Greifswald und die älteste deutsche Strandkorbmanufaktur in Heringsdorf.

Neue Veranstaltungen im Gesamtprogramm

Mehr als 120 Veranstaltungen sind bereits seit November im Vorverkauf, neu sind im Gesamtprogramm zahlreiche „Junge Elite“-Konzerte. In der Alten Synagoge in Hagenow präsentieren sich Talente der Paliashvili Musikschule für hochbegabte Kinder aus Tiflis in Georgien (15.07.), und auf Rügen gestalten Akademisten der Staatskapelle Dresden ein Wandelkonzert, das auf der Seebrücke Sellin startet und nach einer Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ im Jagdschloss Granitz weitergeht (14.08.). Auf Rügen stehen weitere Konzerte auf der Seebrücke Sellin (26.06.) und dem Jagdschloss Granitz (14.09.) sowie in der Kapelle des Gutshauses Boldevitz (06.07.) auf dem Programm. Und auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder internationale Jungstars in der Orangerie im Rosenpark Groß Siemen (21.07.), den Kirchen in Fincken (11.08.) und Nossentin (07.09.), den Scheunen in Neu Drosedow (10.09.) und Nakenstorf (16.09.) sowie im Schloss Basthorst (08.09.). Mit dem Gesamtprogramm startet außerdem der Vorverkauf für die Adventskonzerte (02.–18.12.) unter anderen mit dem Fauré Quartett, dem Trio con Brio und dem Vokalensemble „amarcord“ in Stolpe, Ulrichshusen und erstmalig in Schwiessel sowie für die Neujahrskonzerte 2017 mit der Sopranistin Simone Kermes in Ulrichshusen (07./08.01.).

Begleitprogramme eröffnen neue Perspektiven

Umfangreiche Begleitprogramme, bei denen Führungen, Diskussionen, Künstlergespräche und Hörexperimente rund um die Konzerte neue Perspektiven eröffnen, sind das Markenzeichen zahlreicher Festspielreihen. Dazu gehören auf Schloss Ulrichshusen der „Pavillon Moderne“ mit Kent Nagano (26.–28.08.) und „360° Klavier“ mit Igor Levit (08.–10.07.), der „Pavillon Barock“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin inGüstrow, Ludwigslust und Schwerin (09.–11.09.) und die „Landpartie“-Konzerte. Nur für den jeweiligen Ort konzipierte Programme machen die Spielstätten der Reihe „Unerhörte Orte“ auf besondere Art erlebbar: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz (22.06.), das ehemalige Kraftfahrzeuginstandsetzungswerk „Vorwärts“ Schwerin (05.08.), die älteste Strandkorbmanufaktur Deutschlands in Heringsdorf(07.08.) und die hochmoderne Experimentieranlage Wendelstein7-X in Greifswald (11.09.).

Konzerte barrierefrei erleben

Veranstaltungen möglichst barrierefrei zu gestalten, ist das Ziel der Festspiele im Rahmen eines Pilotprojekts mit dem „Haus der Begegnung e. V.“ Schwerin. Die 2016 erheblich ausgeweiteten Angebote sind im Gesamtprogramm mit Symbolen gekennzeichnet. Dazu gehören hörverstärkende Funkübertragungen bei allen vom NDR aufgezeichneten Konzerten und den technisch verstärkten Open Airs. Eine Live-Übersetzung von Text und Musik in Gebärdensprache wird beim Eröffnungskonzert in Wismar (17.06.), beim Abschlusskonzert inNeubrandenburg (17.09.) sowie an ausgewählten Bühnen beim Kleinen Fest im großen Park in Ludwigslust (12./13.08.) angeboten. Beim Kleinen Fest im großen Park gibt es darüber hinaus Führungen in kleinen Gruppen und taktile Lagepläne für seheingeschränkte Besucher und Blinde. Für Besucher im Rollstuhl oder mit Gehbehinderungen gibt es reservierte Parkplätze. Eine Einordnung der Spielstätten bezüglich der Zugänglichkeit ist unterwww.festspiele-mv.de/barrierefrei zu finden. Dort stehen auch detaillierte, stets aktualisierte Informationen zu allen Angeboten sowie das Festspielprogramm als barrierefrei lesbare PDF und mp3-Datei zur Verfügung.

Mecklenburg-Vorpommern präsentiert neuen Schlösserkatalog

Publikation zeigt Wege zum Schauen, Staunen und Schlemmen

Schloss Bothmer, Foto: Wolfhard Molter

15.4.2015Schlösser, Parks und Herrenhäuser des Nordostens auf einen Blick präsentiert eine neue Broschüre, die von den Tourismusverbänden Mecklenburg-Vorpommern, Mecklenburgische Seenplatte sowie Mecklenburg-Schwerin herausgegeben wurde. Die Katalog im handlichen A5-Format richtet sich an Kulturinteressierte und Genießer, die sich für die herrschaftlichen Anwesen begeistern, sie anschauen, in ihnen nächtigen oder speisen möchten.  Goldene Kuppeln, efeuberankte Mauern, schmiedeeiserne Tore – märchenhaft ist die Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen in und um Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern, von denen es zwischen Ostseeküste und Seenplatte wohlgemerkt mehr als 2.000 gibt. Rund 300 der Häuser werden touristisch genutzt. Vornehmlich zur Saison, aber auch darüber hinaus werden in den historischen Gemäuern und drumherum Events organisiert, die Genießer und ein kulturinteressiertes Publikum anziehen. Ob „MittsommerRemise“, Schlossfestspiele in Schwerin oder Schlösserherbst Mecklenburg-Vorpommern – die Auswahl birgt Faszinierendes und Fantasievolles. So bietet die Broschüre zu den jeweiligen Herrenhäusern auch Tipps für Veranstaltungen, bei denen ebendiese Hauptfigur oder stilvolle Kulisse sind. Der Leser erfährt von Konzerten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf Schloss Ulrichshusen, von Heiratsmöglichkeiten im Jagdschloss Granitz oder vom Festival der Künste im Schloss Mirow. Letzteres gehört zu den wieder in neuem Glanz strahlenden Juwelen des Landes, wurde es doch erst im letzten Jahr eingeweiht. Die 300-jährige Geschichte des Schlosses wird in einer musealen Präsentation lebendig. In der Ausstellung, die als Rundgang konzipiert ist, begegnen die Besucher dem ersten Herzog zu Mecklenburg-Strelitz, Adolph Friedrich II., der 1707 den Bau des Schlosses beauftragte. Berühmteste Bewohnerin des Schlosses war Prinzessin Sophie Charlotte. Zudem wird in der Broschüre das Schloss Bothmer vorgestellt, die größte barocke Schlossanlage in Mecklenburg-Vorpommern, die am 23. Mai 2015 durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern der Öffentlichkeit übergeben wird. Erst im Februar 2008 gelangten Schloss und Park Bothmer in den Besitz des Landes MV. Mit der Eröffnung des Schlosses wird das Land ein Kulturdenkmal außergewöhnlichen Ranges gewinnen, das weit über die Grenzen des Klützer Winkels hinaus strahlen soll. In die Restaurierung des Schlosses und die denkmalgerechte Wiederherstellung des Parks investiert das Land Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung der Europäischen Union insgesamt 36 Millionen Euro. Darüber hinaus listet die Broschüre Übernachtungstipps in Schlössern, Guts- und Herrenhäusern und zwar für jeden Geschmack. Ob Schloss mit Wellness-Bereich, mit Reitmöglichkeiten oder am Wasser – hier und auf der dazugehörigen Internetseite unter www.auf-nach-mv.de/schloesser findet jeder sein herrschaftliches Bett. Die Broschüre „Schlösser, Parks und Herrenhäuser“ ist kostenlos bei Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381-40 30 500 zu bestellen oder kann auf www.auf-nach-mv.de/prospekte heruntergeladen werden.

Hansestadt Rostock würdigte verdienstvolle Sportlerinnen und Sportler

15.1.2015 – Verdienstvolle Rostocker Sportlerinnen und Sportler, Trainer sowie  Sportfunktionäre der Hansestadt Rostock wurden am Donnerstag anlässlich der XIX. Sportlerehrung in der Rostocker Stadthalle geehrt. Oberbürgermeister Roland Methling würdigte die herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr, zu denen unter anderem vier Weltmeistertitel, 29 Europameistertitel sowie 156 deutsche Meister-Titel sowie viele Silber- und Bronzemedaillen zählten. „Unter dem Dach des Stadtsportbundes wird eine hervorragende Arbeit geleistet. 2014 waren bereits mehr als 22 Prozent der Rostockerinnen und Rostocker Mitglied in einem Sportverein. Dies ist eine tolle Quote, die deutlich über den Landesdurchschnitt liegt“, unterstreicht Oberbürgermeister Roland Methling. „Der in Vereinen organisierte Sport trägt deutlich zur Lebensqualität in unserer Hansestadt bei. Allen im Sport Engagierten, ob als Aktiver oder Trainer, Übungsleiter oder Sponsor, möchte ich herzlich danken!“ Auch das Engagement Richtung Olympia ist ein lebendiger Beweis für die Sportstadt Rostock. „Mit „Olympia 2024/2028 – Rostock ist bereit“ haben wir in einer Machbarkeitsstudie nachweisen lassen, wie wir Olympia auf der Warnemünder Mittelmole umsetzen könnten, sollte sich der Deutsche Olympische Sportbund am 21. März für Berlin als deutsche Bewerberstadt entscheiden“, so der OB. Zuvor startet die Hansestadt Rostock aber die Berufung des „Teams Rostock 2016“ und einer finanziellen Talente-Förderung mit olympischen und paralympischen Chancen auf die Spiele in Rio de Janeiro.

Mit dem Olympiastützpunkt Mecklenburg-Vorpommern bietet die Hansestadt Rostock in den Bundesnachwuchsstützpunkten Rudern, Segeln, Short Track und Wasserspringen eine kompakte Struktur. In den elf Landesleistungszentren und vier Landesstützpunkten werden leistungssportliche Grundlagen entwickelt. Die beiden Eliteschulen des Sports, das Christophorusgymnasium und die Regionale Schule „Heinrich Schütz“ fördern junge Talente. Die Hansestadt Rostock sichert weiterhin optimale Bedingungen für den Schul- und Breitensport. Dazu wurde im vergangenen Jahr nachhaltig in Sportstätten investiert. So wurde im Februar 2014 die bereits 2005 begonnene Generalsanierung der 50-Meter-Halle abgeschlossen. An der Gesamtschule „Hundertwasser“ war im April ein neuer Sportplatz für rund 1,4 Milöionen Euro eingeweiht worden. Im Sommer 2014 folgten zwei Vorhaben in Warnemünde – das Vereinsheim des SV Warnemünde Fußball wurde eingeweiht und der Grundstein für die neue Sporthalle gelegt. Das 6,2-Millionen-Euro-Projekt wird im Herbst 2015 fertiggestellt. Insgesamt hat die Hansestadt Rostock 2014 über eine Million Euro an Vereine und Verbände für Wettkampffahrten, Veranstaltungen, sowie Miet- und Betriebskosten gezahlt. Die Bauvorhaben für das Jahr 2015 sind geprägt von den Vorbereitungen auf die Europameisterschaften im Wasserspringen vom 9. bis 14. Juni 2015. Im Foyer und im Marmorsaal des Hallenschwimmbads „Neptun“ haben die Arbeiten für ein neues Zutrittskontrollsystem begonnen. In der Mathias-Thesen-Straße wird für rund 3,5 Millionen Euro eine neue Zwei-Felder Sporthalle gebaut. Derzeit sind in den 200 Rostocker Sportvereinen rund 45.400 Mitglieder organisiert.