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Neues aus dem Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern November 2017

Dracula drinnen, Tosca draußen – Schlossfestspiele Schwerin 2018

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

Schloss Schwerin Foto: Joachim Kloock

Die Schlossfestspiele Schwerin erweitern ihr Repertoire: Nicht nur vor den Toren des Schlosses, sondern auch in dessen Innenhof wird in der kommenden Saison open air ein Theaterklassiker aufgeführt. Mecklenburg-Vorpommerns Parlamentssitz verwandelt sich vom 30. Juni bis 21. Juli 2018 in ein Schloss in Transsilvanien, in dem Graf Dracula seinen Durst nach menschlichem Blut zu stillen sucht. Wen es innerhalb der Schlossmauern zu sehr gruselt, der kann stattdessen eine große italienische Oper davor genießen: Vom 22. Juni bis 28. Juli 2018 wird Giacomo Puccinis Tosca auf dem Alten Garten vor bezaubernder Schlosskulisse aufgeführt. Der Vorverkauf für das Schauspiel Dracula und für die Oper startet am 14. November 2017. Karten sind erhältlich unter der Telefonnummer 0385 5300123 oder per Mail unter kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de.

Weitere Informationen: www.mecklenburgisches-staatstheater.dewww.schwerin.com

Neu: Katalog für Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Reitbroschuere_Titel-einzeln_2-211x300Der neue Katalog für Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern informiert über acht Reitregionen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste in denen sich Anbieter auf Pferdetourismus spezialisiert haben. Vom Reiturlaub im historischen Gutshaus bis hin zu Ferien mit dem eigenen Pferd stellen 50 Reiterhöfe ihre Angebote vor. Thematische Rubriken wie etwa „Wanderreiten“, „Reiten lernen für Jedermann“, „Reiten für Menschen mit Behinderungen“ oder „Kinderreitferien“ ergänzen die Publikation. Des Weiteren gibt die Broschüre Hinweise zu Klassifizierungen, rollstuhlgerechten Kremsern und Veranstaltungen rund ums Pferd wie die Picknick-Pferde-Sinfonie-Konzerte oder Hengstparaden in Redefin. Eine Übersicht über alle Reitregionen und -anbieter im Urlaubsland erleichtert darüber hinaus die Orientierung. Der Katalog kann kostenlos unter http://www.auf-nach-mv.de/prospekte bestellt oder durchblättert werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/reiten

Erste Ahrenshooper Winterauktion

Frau_in_Blautönen_von_Hans_Kinder_©-Ahrenshooper_Kunstauktionen_GmbH-210x300Für Kunstinteressierte bietet sich mit der ersten Ahrenshooper Winterauktion auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst am 30. Dezember 2017 eine gute Gelegenheit, Kunst zu erwerben. Dabei stehen 125 Arbeiten auf Papier im Foyer des Kunstmuseums Ahrenshoop zum Verkauf. Aufgerufen wird ein handverlesenes Angebot, darunter Zeichnungen, Unikate, Druckgrafiken, Pastelle, Collagen, Aquarelle und Fotografien namhafter Künstler vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Mit dabei sind unter anderem Arbeiten von Edmund Kesting, Max Pechstein, Lyonel Feininger oder Gerhard Marcks. Die Idee zu der neuen Veranstaltung entstand im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum 125-jährigen Jubiläum der Ahrenshooper Künstlerkolonie in diesem Jahr und wurde gemeinsam mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop entwickelt. Veranstalter ist die Ahrenshooper Kunstauktionen GmbH. Alle Werke sind ab dem 5. Dezember in der Galerie Alte Schule vorab zu besichtigen.

Weitere Informationen: www.fischland-darss-zingst.de

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Jubiläum: 10. Baltic Sea Tourism Forum in Turku

Konferenz setzt Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Tourismusfinanzierung in den Fokus / 150 Teilnehmer aus allen Ostseeanrainerstaaten

Logo_Forum-310x118Unter dem Titel „The Future of Baltic Sea Tourism” wird vom 2. bis 3. November das 10. Baltic Sea Tourism Forum in Turku veranstaltet. Die jährlich stattfindende Konferenz, die zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum und zur Etablierung der Reiseregion Ostsee dienen soll, rückt die Zukunftsthemen der Tourismusbranche – Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Finanzierung – in den Mittelpunkt der Diskussion. Mecklenburg-Vorpommern hat diesen Prozess vor zehn Jahren gestartet. Zweimal wurde das Baltic Sea Tourism Forum bereits in Rostock ausgerichtet. 150 Teilnehmer aus allen Ostseeanrainerstaaten haben sich zum Jubiläumsforum angemeldet. Dazu Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV): „Nach Prognosen der Welttourismusorganisation UNWTO werden sich die internationalen Ankünfte weltweit in den nächsten Jahren weiter dynamisch entwickeln. Das betrifft natürlich auch die Entwicklungen im Ostseeraum. Hier sitzt Mecklenburg-Vorpommern mit in der ersten Reihe und kann davon profitieren. Um diese nachhaltig mitzugestalten, ist das Baltic Sea Tourism Forum und damit der Austausch mit den Ostseeanrainern von enormer Bedeutung. Dabei muss neben der quantitativen Entwicklung auch die Arbeit an der Qualität der Angebote ins Visier genommen werden.“ Die Ostseeanrainerländer zählten 2014 mehr als 111 Millionen internationale Gästeankünfte, schon dies ein Anstieg um 39,5 Prozent seit 2005. Weltweit betrachtet, sollen nach Angaben der UNWTO die touristischen Ankünfte bis 2030 von derzeit 1,23 Milliarden (2016) auf 1,8 Milliarden pro Jahr steigen, in Europa von 616,2 Millionen (2016) auf 744 Millionen.

Auf der diesjährigen Veranstaltung werden unter anderem zwei in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelte Projekte präsentiert. Das ist zum einen das Baltic Sea Tourism Center, das zu Beginn dieses Jahres im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock gestartet wurde. Innerhalb der kommenden drei Jahre soll mit dem Ostseetourismuszentrum eine Schaltzentrale für den Tourismus im Ostseeraum entstehen, mit der die länderübergreifende Vernetzung von Tourismusakteuren weiter gefördert werden kann. In dem zunächst auf drei Jahre angelegten Projekt mit einem Gesamtbudget von rund 1,5 Millionen Euro arbeiten fünf Kernpartner aus Dänemark, Litauen, Polen sowie Mecklenburg-Vorpommern mit – neben dem TMV auch die Fachhochschule Stralsund als wissenschaftlicher Berater. Weitere zehn assoziierte Partner aus sieben Ostseeländern begleiten das Projekt, darunter die Deutsche Zentrale für Tourismus und das Wirtschaftsministerium MV. Zum anderen ist es das einjährige Projekt „From the sustainable development goals towards a Sustainable Tourism in the Baltic Sea Region“ (Von den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zum nachhaltigen Tourismus im Ostseeraum), das im September 2017 startete. Neben dem Landestourismusverband und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern als Initiatoren sind Litauen, Estland, Finnland und Belgien am Projekt beteiligt. Dabei sollen Ansätze gefunden werden, wie Nachhaltigkeit im Tourismus besser gemessen und kommuniziert werden kann. Gastgeber des Jubiläumsforums sind Visit Turku, die Stadt Turku, die Region Südwest-Finnland, Visit Finnland sowie das Ministerium für internationale und wirtschaftliche Zusammenarbeit in Finnland in Kooperation mit dem Landestourismusverband MV und dem beim Wirtschaftsministerium des Landes angesiedelten Politikbereich Tourismus der EU-Ostseestrategie. Das nächste Treffen ist 2018 in Lettland geplant. Weitere Informationen: www.balticseatourism.net 

Mecklenburg-Vorpommern ist offizielles Partnerland der ITB Berlin für das Jahr 2018

Führende Messe der Reiseindustrie und das deutsche Bundesland MV besiegeln Zusammenarbeit

Logo_itb_with_claim_english-141x300Rostock/Berlin, Oktober 2017 – Kooperation unter Dach und Fach: Mecklenburg-Vorpommern ist offizielles Partnerland der ITB Berlin für das Jahr 2018. Am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 unterzeichneten Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Martin Buck, Senior Vice President Travel & Logistics und Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Berlin GmbH, Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sowie David Ruetz, Head of ITB Berlin, im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock die Kooperationsvereinbarung. Zudem findet am Samstag, den 14. Oktober 2017 in Göhren-Lebbin in der Mecklenburgischen Seenplatte eine öffentliche Baumpflanzung statt, bei der die ITB Berlin Waldaktien-Inhaberin wird. Im Rahmen ihres fortwährenden Engagements für Gesellschaft und Umwelt unterstützt sie damit das vor zehn Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gestartete Nachhaltigkeitsprojekt zur Kompensierung des CO2-Ausstoßes während einer Urlaubsreise. Erstmals seit Bestehen der ITB Berlin wird die Eröffnungsfeier 2018 in Zusammenarbeit mit Mecklenburg-Vorpommern hundert Prozent CO2-neutral gestaltet. „Mecklenburg-Vorpommern ist eine der führenden Urlaubsdestinationen in Deutschland. Wir setzen jetzt als erstes Bundesland mit dieser Premiere ein starkes Signal. Wir wollen und müssen noch bekannter werden – vor allem im internationalen Maßstab. Diese Zusammenarbeit mit der ITB Berlin wird in der Branche auch nach innen wirken, denn wir wollen und müssen besser werden. Unsere Unternehmen und Anbieter stehen im internationalen Wettbewerb, und das in einem sich rasant verändernden Marktumfeld“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Wir freuen uns, den Auftritt des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf der ITB Berlin 2018 zu organisieren. Dieses ist eine große Herausforderung, der wir uns gern stellen, denn wir haben damit die Chance, auf internationalem Parkett zu punkten. Die ITB Berlin soll nicht nur eine erste Wegmarke in der Saison sein, sie soll vielmehr den Weg hin zu mehr internationaler Aufmerksamkeit markieren und gleichzeitig das Tourismusbewusstsein im Land stärken.“

Gegen die Mitbewerber hat sich Mecklenburg-Vorpommern unter anderem aufgrund seines nachhaltigen touristischen Konzepts durchgesetzt, das die Aktivitäten der Messe in diesem Bereich adäquat widerspiegelt. Urlauber, die in dem nordöstlichen Bundesland zu Gast sind, haben zum Beispiel die Chance, ihren Aufenthalt CO2-neutral zu gestalten. Möglich ist dies mit Hilfe der sogenannten Waldaktie, von der bereits 85.000 Stück verkauft wurden. Sie ermöglicht ein umfangreiches Aufforstungsprojekt. In dessen Rahmen werden für zehn Euro jeweils fünf Quadratmeter Mischwald gepflanzt. „Mit seiner Ostseeküste und der bekannten Seenplatte gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den sehenswertesten Bundesländern Deutschlands. Seit 1991 ist das Partnerland sehr prominent als Aussteller auf der ITB Berlin vertreten. Wir freuen uns, dass damit erstmals in der Geschichte der ITB ein Bundesland sein Engagement derartig verstärkt und als offizielles Partnerland ins Zentrum der Reiseindustrie rücken wird. Die ITB Berlin stellt als weltgrößte Reisemesse die ideale Plattform dar, um die Region den Medien und Besuchern zu präsentieren und seine Bedeutung als überaus gastfreundliche und vielfältige Urlaubsregion zu bekräftigen. Die außerordentlich positive Entwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg und die kontinuierlich steigenden Zahlen der Reisenden in das deutsche Bundesland sind eine wahre Erfolgsgeschichte“, unterstrich Dr. Martin Buck, Senior Vice President Travel & Logistics, Messe Berlin. Auf der ITB Berlin 2017 war Mecklenburg-Vorpommern mit einem 400 Quadratmeter großen Stand vertreten und informierte Fach- und Publikumsbesucher in Halle 6.2 über die Höhepunkte seines touristischen Angebots. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern registriert worden. Für die Wirtschaft des Landes stellt der Tourismus eine überaus wichtige Säule dar und sichert derzeit insgesamt 130.000 Arbeitsplätze. Zudem sorgt dieser Sektor für einen jährlichen Bruttoumsatz von etwa 4,1 Milliarden Euro und für Konsumausgaben durch die Gäste von insgesamt 7,75 Milliarden Euro.

Über die ITB Berlin und den ITB Berlin Kongress

Die ITB Berlin 2018 findet von Mittwoch bis Sonntag, 7. bis 11. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2017 stellten mehr als 10.000 Aussteller aus 184 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 169.000 Besuchern, darunter 109.000 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 7. bis 10. März 2018. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-berlin.dewww.itb-kongress.de und im ITB Social Media Newsroom.

Erstes Magazin zum Gesundheitstourismus in MV

Der Landestourismusverband präsentiert gemeinsam mit dem Bäderverband einen umfangreichen Überblick zu Möglichkeiten der Prävention und Rehabilitation im Nordosten

Mecklenburg-Vorpommern_Gesundheitsreisen_2017-18-212x300Erholung und Gesundheit im Urlaub erfolgreich miteinander verknüpfen – kaum eine andere Region ist dafür so gut geeignet wie Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Nähe zum Meer, der nahezu unberührten Natur rund um die Mecklenburgische Seenplatte und zahlreichen Wäldern bietet der Nordosten viele Möglichkeiten für gesundheitsbewusste Reisende. Damit diese einen besseren Überblick über die Angebote erhalten, hat der Landestourismusverband jetzt das Magazin „Gesundheitsreisen zwischen Ostsee und Seenplatte“ veröffentlicht; es ist das erste seiner Art für Mecklenburg-Vorpommern „Gesundheit und Tourismus – zwei leistungsstarke Branchen finden immer besser zueinander. Das neue Magazin zeigt die Möglichkeiten, in einem attraktiven Umfeld zwischen Ostsee und Seenplatte etwas für die eigene Gesundheit zu tun – ein Trend, dem immer mehr Menschen folgen. Mecklenburg-Vorpommern hat in diesem Feld ein erhebliches Ausbaupotenzial“, erklärte Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) können sich derzeit rund sechs Millionen Deutsche einen Gesundheitsurlaub im Nordosten vorstellen. Konkrete Gesundheitsangebote sind schon heute für immerhin 6,4 Prozent der Gäste Beweggründe für eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern. 8,3 Prozent bezeichnen ihren Aufenthalt als Gesundheitsurlaub bzw. Kur. „Genau hier sollen das Magazin und das Portal ‚Gesundes MV‘ anknüpfen und Menschen motivieren, im Urlaub und in der Freizeit für die persönliche Gesundheit vorzusorgen“, so Waldmüller weiter. In der 56-seitigen Publikation hat das Projektteam „Gesundes MV“ zahlreiche Optionen für einen gesundheitsfördernden Urlaub zusammengefasst. Das Heft wird Anfang Oktober 2017 bundesweit mit 60.000 Exemplaren als Beileger zum Magazin „Focus Gesundheit“ verteilt und kann überdies auf dem gesundheitstouristischen Portal des Landes unter www.gesundes-mv.de bestellt werden. In drei Themenbereichen – „Gesund bleiben“, Gesund werden“ und „Problemlos reisen“ – werden die Schwerpunkte des Gesundheitslandes Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Begleitinformationen und anschauliches Bildmaterial bilden die Grundlage für die weitere Reiseplanung.

Die gesundheitstouristische Tradition in Mecklenburg-Vorpommern reicht weit zurück: Mit Heiligendamm wurde bereits vor über 200 Jahren das erste Seeheilbad in Deutschland gegründet. Heute laden insgesamt 62 staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte zu Behandlungen wie Moor-Packungen, Heilkreide-Anwendungen und Thalasso-Angeboten ein. Neben ortsgebundenen Heilmitteln verfügt das Bundesland aber auch über ein ausgebautes medizinisches Expertennetzwerk. Ausgewiesene Spezialisten für unterschiedlichste Indikationen verschaffen Patienten mit innovativen Therapieansätzen Linderung bei ihren gesundheitlichen Beschwerden. Nicht zuletzt die natürlichen Vorzüge Mecklenburg-Vorpommerns bieten sehr gute Voraussetzungen für verschiedene Gesundheitsreisen. So zählt das Bundesland mit knapp 2.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Gebieten in Deutschland. Aber auch die Kur- und Heilwälder laden zum Durchatmen ein. „Die Ruhe und idyllische Landschaft sind einfach einzigartig hier – genau das Richtige, um sich vom stressigen Alltag in der Großstadt zu erholen, auch mal nur an einem verlängerten Wochenende“ erklärt Dr. med. Johannes Wimmer, prominenter Arzt und Head of Digital Patient Communication am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. „Gesundes MV“ ist das Internetportal für gesundheitstouristische Angebote in Mecklenburg-Vorpommern. Es stellt die gesundheitstouristischen Kompetenzen des Landes und die besonderen Profile seiner Orte und Anbieter in der Gesundheitswirtschaft dar.

Neuigkeiten vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Johnson auf die Ohren: Audio-Guides bereichern Literaturhaus in Klütz

Mit neuen Audio-Guides können sich Besucher dem Leben und Schaffen Uwe Johnsons im Literaturhaus in Klütz bei Boltenhagen nähern. Sie bereichern die multimediale Ausstellung an 18 Hörstationen mit Erläuterungen zu den Exponaten, Interviews oder Einschätzungen von Weggefährten. Die individuellen Führungen mit Hörer dauern rund 40 Minuten und können in deutscher oder englischer Sprache unternommen werden. Ergänzt werden die interaktiven Erlebnisse um neue Ausstellungselemente, die noch tiefere Einblicke in das Schaffen Johnsons erlauben. Beispielsweise werden die Rolle der Kirche im Roman „Jahrestage: Aus dem Leben von Gesine Cresspahl“ sowie das Verhältnis Uwe Johnsons zur Kommune Eins in Berlin mittels verschiedener Medien verdeutlicht. Uwe Johnson gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, viele seiner Werke spiegeln mecklenburgische Landschaften und Charaktere wider. Weitere Informationen: www.literaturhaus-uwe-johnson.de

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Angeln in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Angeln, Foto: Joachim Kloock

Neue Webseite unterstützt Kutterfahrtanbieter

Untewww.ostsee-kutter-angeln.de präsentiert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine neue Internetseite, die Interessierte über Kutterangeln informiert. Die Internetseite soll die Ostseehäfen in MV als Startpunkt für das Kutterangeln bekannter machen, aber auch Alternativen zum Dorsch und zum Hochseeangeln aufzeigen und neue Zielgruppen ansprechen. Neben einer Übersichtsseite mit der Darstellung der Anbieter auf einer Karte werden die einzelnen Kutter vorgestellt, ein Fangkalender mit allen wichtigen Zielfischen sowie alternative Angebote präsentiert. Weitere Informationen: www.ostsee-kutter-angeln.de

Lehr- und Wanderrundwege-Netz soll in der Region Niepars entstehen

Attraktive Querverbindung zwischen dem Ostseeküstenradweg und dem Fernradweg Hamburg-Rügen wird geschaffen

Wandern mit Weitblick in Vorpommern, Foto: Tourismusverband Vorpommern

Wandern, Foto: TV Vorpommern

Gemeinden des Amtes Niepars (Landkreis Vorpommern-Rügen) planen die Errichtung eines Netzes aus miteinander verknüpften Lehr- und Wanderrundwegen unter dem Titel „Borgseewallrundweg“. Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Montag in Lüssow eine Fördermittelzusicherung für die Planung und Umsetzung des Investitionsvorhabens übergeben. „Mit dem Vorhaben Borgwallseerundweg wird eine attraktive Querverbindung zwischen dem Ostseeküstenradweg im Norden und dem Fernradweg Hamburg-Rügen im Süden des Amtes geschaffen. So können die Urlauber die naturbelassene Region noch besser kennen lernen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Lehr- und Wanderpfad am Borgwallsee geplant

Vorgesehen ist, dass die Mehrzahl der zum Amt Niepars gehörenden Gemeinden gemeinsam ein Wegekonzept erarbeiten und umsetzen. Im südlichen Teil des Amtes sind der Borgwallsee und der Püttner See mit den umliegenden Waldgebieten die strukturgebenden Landschaftselemente. Dort ist angedacht, um den Borgwallsee einen Lehr- und Wanderpfad mit den Stationen wie beispielsweise dem Wasserwerk in Lüssow, dem Radwanderrastplatz in Zimkendorf, der Kirche in Pütte und einer geplanten Aussichtsplattform bei der Fischerwiese in Negast entstehen zu lassen. Im Norden wird ein Rundwanderweg durch die Boddenlandschaft diskutiert mit Aussichtspunkten für Vogelbeobachtungen. Auf allen Strecken sollen den Besuchern umfangreiche Informationen zur Besiedelungs- und Landschaftsgeschichte, Torfgewinnung sowie zum Naturschutz vermittelt werden. „Die Region ist gekennzeichnet von einem großen Erholungs- und Naturerlebniswert. Mit den jetzt geplanten Investitionen in ein informatives und regionalgeschichtliches Wegenetz wird für Gäste und Anwohner ein Ausflug zu den Gemeinden noch attraktiver“, sagte Glawe. „Wir müssen vor allem mehr mit dem Binnenland punkten. Hier haben wir noch deutlich Potenzial für mehr Gäste. Die hier bestehenden Alleinstellungsmerkmale müssen kontinuierlich weiterentwickelt und zielgerichtet beworben werden“, forderte Glawe. Als Beispiel nannte der Wirtschafts- und Tourismusminister Urlaub von Familien auf dem Land und Menschen, die Entschleunigung suchen.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt vermutlich rund 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium plant, bei Vorlage aller Unterlagen das Vorhaben voraussichtlich in Höhe von rund 2,25 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zu unterstützen.

Kampagne „Europa in meiner Region“ in Malchin

Wasserwanderrastplatz ist erlebbares Beispiel für den Einsatz europäischer Fördermittel in Mecklenburg-Vorpommern

Wasserwandern, Foto Joachim Kloock

Wasserwandern, Foto Joachim Kloock

Im Rahmen der Kampagne „Europa in meiner Region“ hat sich Wirtschaftsminister Harry Glawe am Montag in Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) über die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes „Koester´s Eck“ informiert. „Hier am Hafen können Anwohner, Besucher und Wassersportler unmittelbar erleben, wie der Einsatz europäischer Mittel für uns alle erlebbar wird. Die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes verbessert die touristische Infrastruktur der Region, verschönert das Stadtbild und verbreitert die Möglichkeiten für Aktivitäten am und auf dem Wasser. Das ist ein Gewinn für uns alle“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. „Vielerorts ist in Mecklenburg-Vorpommern etwas entstanden, was ohne Unterstützung der EU nicht ermöglicht worden wäre. Die Staatengemeinschaft trägt auch entscheidend dazu bei, die Arbeits- und Lebensqualität im eigenen Land zu erhöhen.“

Steigende Besucherzahlen in der Mecklenburgischen Seenplatte – Wassersport ist beliebt als Freizeit- und Urlaubsgestaltung

Der Wasserwanderrastplatz „Koesters Eck“ liegt rund 500 Meter vom Stadtzentrum (am Beginn der schiffbaren Peenewasserstraße) entfernt. Er ist im Jahre 2000 errichtet worden. In den letzten Jahren hat der Wasserwanderrastplatz eine große Bedeutung für die Verbindung der Müritz-Region mit dem Gebiet der Mecklenburgischen Schweiz und der Vorpommerschen Flusslandschaft bis hin zum Haff-Ostseeraum bekommen. Das zeigt sich auch in den Besucherzahlen: Von Januar bis Juni diesen Jahres gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte knapp 409.000 Ankünfte (+8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und mehr als 1,3 Millionen Übernachtungen (+8,8 Prozent). „Der Wassersport als Freizeit- und Urlaubsgestaltung hat in den vergangenen Jahren immer mehr Freunde gefunden. Um stetig attraktive Angebote bereit zu halten, unterstützten wir die Städte und Gemeinden bei ihren Investitionen auch mit Hilfe der europäischen Fördermittel“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Der Wasserwanderrastplatz ist im Zuge des Vorhabens auf 40 Liegeplätze ausgebaut worden. Zudem ist eine Verlängerung der Spundwand erfolgt sowie eine Promenade mit Sitzbänken, Infotafeln und Spielgeräten angelegt. Die Gesamtkosten der Erweiterung betragen knapp 1,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. „Der Ausbau der touristischen Infrastruktur bedeutet, die Tourismusbranche weiter zu stärken und das Land Mecklenburg-Vorpommern noch attraktiver für Besucher zu gestalten. Das ist auch ein Beitrag, lokale Produkte bekannter und heimische Dienstleistungen noch intensiver zu vermarkten“, sagte Glawe. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurden im Amtsbereich Malchin beispielsweise die Erweiterung der Betriebsstätte bei der Cargill Deutschland GmbH, die Errichtung eines Biomasseheizwerkes und der zweite Bauabschnitt des Radwanderweges von Neukalen nach Salemrealisiert.

Kampagne „Europa in meiner Region“ – Umsetzung innovativer Projekte durch Fördermittel der Europäischen Union

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kampagne „Europa in meiner Region“ statt, die bundes- und europaweit durchgeführt wird. Damit soll aufgezeigt werden, wie Fördermittel der Europäischen Union eingesetzt werden und welchen Effekt diese haben. In Mecklenburg-Vorpommern kommen unter anderem die Investitions- und Strukturfonds „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und der „Europäische Sozialfonds“ (ESF) zum Einsatz. „Mit den Mitteln aus den europäischen Strukturfonds haben wir die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern mehr Arbeitsplätze zu schaffen, Bildungschancen zu erhöhen, ländliche Gebiete zu schützen und mehr Infrastruktur anzubieten, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern“, sagte Glawe.

Informationen zum Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Der Einsatz des EFRE zielt schwerpunktmäßig darauf ab, den wirtschaftlichen Aufholprozess in Mecklenburg-Vorpommern durch Investitionen weiterzuführen. Von 2014 bis 2020 erhält Mecklenburg-Vorpommern 967,8 Millionen Euro aus dem EFRE. Die Fördermittel werden unter anderem für Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Erschließung von Gewerbegebieten, den Ausbau wirtschaftsnaher und touristischer Infrastruktur, die Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns als Wirtschaftsstandort und Tourismusregion sowie für die Unterstützung von Projekten der Gesundheitswirtschaft eingesetzt.

Informationen zum Europäischen Sozialfonds

Der ESF ist ein Finanzierungsinstrument für die Unterstützung von Beschäftigungsmaßnahmen in den Mitgliedstaaten. Gefördert werden wirtschaftliche und soziale Maßnahmen, die zur Verringerung der Armut, Stärkung der Bildung und Sicherung von Beschäftigung beitragen. Mecklenburg-Vorpommern stehen für die Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt rund 384,6 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung.