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Greifswalder Kulturnacht & Singende Balkone am 15. September

Wer macht mit? Akteure können sich bis 16. Juli anmelden!

Die singenden Balkone 2014, Foto: Presse HGW

Die singenden Balkone, Foto: Presse HGW

Zum 15. Mal werden Greifswalder Vereine & Institutionen, Lokale, Initiativen und KünstlerInnen am 15. September 2017 gemeinsam die Greifswalder Kulturnacht bestreiten. Wer tolle Ideen und Lust hat, die Kulturnacht mitzugestalten, kann sich bis zum 16. Juli beim Amt für Bildung, Kultur und Sport (www.greifswald.de/kulturnacht) melden. In den vergangenen Jahren organisierten verschiedenste Akteure vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein etwa 80 Einzelveranstaltungen an über 50 verschiedenen Orten. An diese Vielfalt soll 2017 abermals angeknüpft werden. Professionelle, Laien, ambitionierte Amateure, Spezialisten, Allrounder, Local Heroes und Szenelieblinge aller Kunst- und Kulturgenres können sich präsentieren. Ob Vortrag, Ausstellung, Führung oder Workshop, Konzert, Tanz, Installation, Malerei, Live-Performance, Film, Theater, Kleinkunst – ob literarisch, musikalisch, tierisch, kulinarisch, Mainstream oder alternativ, lokal, regional, international, klassisch, populär oder revolutionär, einstudiert oder improvisiert – alles ist möglich. Da die Kulturnacht über die Altstadt hinaus wachsen soll, werden auch Orte außerhalb der Innenstadt sehr gern ins Programm aufgenommen. Seit 2014 eröffnen die Singenden Balkone in Schönwalde II die Kulturnacht mit einem musikalischen Spaziergang – auch in diesem Jahr wird es so sein. Darüber hinaus wirft das Programm stets ein Schlaglicht auf bestimmte Gebiete in der Stadt. In diesem Jahr könnte es „Ins Grüne“ gehen, auf die Wege entlang des Walls oder in den Botanischen Garten. Um den Besuchern das Wandeln zwischen mehreren Veranstaltungsorten zu ermöglichen, werden vor allem kurze Beiträge (max. 30-45 min) bevorzugt. Auch späte Angebote ab 22 Uhr sind willkommen, um die Kulturnachtschwärmer noch zum mitternächtlichen Kulturgenuss zu animieren.

Was muss man tun, um bei der Kulturnacht oder den „Singenden Balkonen“ 2017 mitzumachen? 

Melden Sie sich bis 16. Juli mit Ihren Ideen beim Amt für Bildung, Kultur und Sport. Dazu tragen Sie Ihren Programmvorschlag mit den Angaben für das Programmheft im Meldeformular auf www.greifswald.de/kulturnacht ein. Wer bei den Singenden Balkonen auftreten möchte oder einen Balkon dafür zur Verfügung stellt, kann sich auch telefonisch melden (Tel: 03834-8536-2104). Das Gesamtprogramm wird vom Amt für Bildung, Kultur und Sport zusammengefasst und einheitlich beworben. Wie stets wird  versucht, auch jene Akteure ohne eigene Räumlichkeiten und Mitveranstalter zusammenzuführen, die zwar über passende Räume verfügen, aber keine eigenen Programmpunkte gestalten können. Für Fragen steht Marc Werth von der Abteilung Kultur zur Verfügung (Tel: 03834 8536-2104). Weiterführende Informationen auf www.greifswald.de/kulturnacht

Hoch hinaus – Premiere für „Wipfeltreffen“ bei der 13. Greifswalder Kulturnacht

Singende Balkone - Plakat 2015 Am 11. September laden bei der 13. Kulturnacht knapp 50 Veranstaltungsorte zum ausgedehnten und abwechslungsreichen Kulturgenuss ein. Bis in die Nacht hinein verwandelt sich das Greifswalder Stadtgebiet zwischen Eldena und Tierpark sowie zwischen Museumshafen und Schönwalde zur Bühne für Schauspiel, Tanz, Konzerte, Ausstellungen, Mitmachangebote, Film und vielem mehr. Der Großteil der Angebote dauert nur 30 bis 60 Minuten, sodass das Publikum ständig wechseln und mehrere Orte besuchen kann. Vielerorts werden auch Gaumenfreuden und Getränke gereicht, die die notwendige Energie für eine lange Nacht liefern. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr erklingen auch in diesem Jahr wieder die Balkone in Schönwalde II. Zum offiziellen Auftakt der Kulturnacht um 18 Uhr beginnt an der Makarenkostraße 45/46 der musikalische, gut zwei Kilometer lange Rundgang durch das Viertel. Neben neuen Gruppen werden auch wieder einige Künstler dabei sein, die 2014 ihren Auftritt auf den Balkonen hatten. Die Singenden Balkone werden maßgeblich durch die Wohnungsbauunternehmen WGG und WVG sowie das Quartiersbüro Schönwalde II unterstützt.

Neue Orte zu entdecken

Erstmals kommt es auf und unter den Plattformen des GreifsWaldSeil-Parks im Wäldchen des Volksstadions ab 21:45 Uhr zum „Wipfeltreffen“. „Die Kulturnacht soll auch Lust auf ungewöhnliche Orte machen“, erläutert Marc Werth vom Kulturamt die neue Idee. „Kultur und Natur passen gut zusammen. Mit dem Wipfeltreffen wollen wir außerdem auf den vielfachen Wunsch nach mehr Programmvielfalt am späteren Abend eingehen und weitere Orte außerhalb der Innenstadt in die Kulturnacht einbeziehen“. „Artur und Band“ präsentieren mit eingängigen Klaviermelodien, treibenden Gitarrenriffs und energiegeladenen Grooves Auszüge ihres neuen Albums „Zeile für Zeile“. Mit der Akustik-Pop-Band „The Spirit of Frau Schulz“ erklingen beliebte  Songs in handgemachtem Sound. Vervollständigt wird das Trio durch „Das Kosmofon“ und sein Didgeridoo. Dafür, dass es auch im Kletterwald keine trockenen Kehlen geben wird, sorgt der Studentenclub „Club9“. Zu den Nachtkonzerten im GreifsWaldSeil-Park (Ende ca. 23:30 Uhr) können die Gäste jederzeit kommen oder gehen und diese beispielsweise mit einem Besuch des Friedhofsgeflüsters am Alten Friedhof verbinden. Auch das nahe gelegene Boddenhus ist erstmals mit eigenem Programm dabei. „Neben dem Boddenhus und dem Seilpark gibt es weitere neue Orte und Akteure bei der Kulturnacht“, freut sich Marc Werth über den großen Zuspruch. Erstmals wird der Fangenturm mit einbezogen, an dem Boris Gau einen augenzwinkernden Monolog über „Die Schädlichkeit des Tabaks“ hält. Zu improvisierter Ambient-Musik lädt Huey Walker auf den Bonhoeffer-Platz. Die Drehorgel von Holger Pautzinger erklingt fast den ganzen Abend am Mühlentor.

Lesungen und Musik gibt es auch in der Kapelle der Christengemeinschaft. Das Begegnungszentrum SchwalBe in Schönwalde II ist nach einem Jahr Pause wieder im Programm vertreten. Erstmals wird auch das Weißenbornsche Haus (ehem. Keimblatt) Spielort der Kulturnacht sein – dort wird zunächst gemeinsam gesungen, bevor Chansons auf der Terrasse erklingen. Ebenso neu oder nach mehrjähriger Pause wieder dabei ist das Hotel Galerie. Weitere Ensembles der Musikschule gestalten gemeinsam mit dem Orchester der Kulturschule Lund (Schweden) das musikalische Programm im Sozio-kulturellen Zentrum St. Spiritus. Gleichzeitig werden zwei Ausstellungen gezeigt, die Gerichtszeichnerin Marina Prüfer porträtiert die Anwesenden und Felix Schönrock führt zu Zeugnissen der Schwedenzeit am Bau. Die Stadtbibliothek lädt wie jedes Jahr zum Bücherflohmarkt in ihre Räume, bevor das „Young MV Jazz Quartett“ die Lebendigkeit des Jazz unter Beweis stellt. Im Rathaus ist bis 21 Uhr die Ausstellung „Die Schönheit der Vergänglichkeit“ geöffnet während im Bürgerschaftssaal anlässlich seines 200. Geburtstags das Leben und Wirken des Gartenbaumeisters Ferdinand Jühlke in einem Vortrag beleuchtet wird. Viel Vergnügen versprechen auch die Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen im Pommerschen Landesmuseum, im Fallada-Haus, im Caspar-David-Friedrich-Zentrum, in den Buchhandlungen, Galerien und Cafés sowie im Hotel Kronprinz und im Tierpark. Der Dom St. Nikolai und die Marienkirche laden bei Kerzenschein zu Orgelklängen bzw.  Psalmengesang.

Vorspiel zur Kulturnacht

Der Großteil der Veranstaltungen beginnt ab 18 Uhr. Einige Akteure laden aber auch schon früher zu kulturellen Entdeckungstouren für die ganze Familie ein. Pünktlich zur Kaffeezeit spielt die Band Wackelkontakt der Greifswalder Musikschule ab 15.30 Uhr Klezmer im Hof des Café Marell am Pommerschen Landesmuseum. Ab 16 Uhr öffnet die Jugendkunstschule ihre Werkstätten. Während die Kinder werkeln, können sich die Eltern im Garten unterhalten lassen. Ebenfalls ab 16 Uhr bietet das Theater Vorpommern einen Blick hinter seine Kulissen an. Von der Scheune an der Klosterruine Eldena ausgehend kann man sich ab 16 Uhr mit Dr. Michael Lissok auf die Spuren der ehemaligen Landwirtschafts-Akademie begeben (Für die Führungen im Theater und in Eldena wird um Voranmeldung gebeten im Theater bzw. im Kulturamt – Tel. 03834 8536-2104 / kulturamt@greifswald.de – gebeten). Das Gospelkombinat Nordost lädt ab 17 Uhr zum Malen, Schreiben und Basteln von Psalmen auf den Rubenowplatz ein. Auch in der Kreisvolkshochschule geht es kreativ zu. Dort kann man ab 17 Uhr Tonblumen gestalten, schnitzen oder Drucke selbst fertigen. Das KinoAufSegeln beginnt zur gleichen Zeit ein abwechslungsreiches Kurzfilmprogramm  für die ganze Familie. Das ständig aktualisierte Programm mit Ergänzungen / Ausfällen / Verschiebungen ist unter www.greifswald.de/kulturnacht veröffentlicht. Das Programmheft liegt in teilnehmenden Einrichtungen und in der Greifswald-Information am Markt aus. Am Abend der Kulturnacht kann man es bis 21 Uhr zusätzlich noch an der Infotheke im Rathaus und am Bücherturm der Soroptimisten am Rathaus bekommen.

„Singende Balkone“ zur Kulturnacht in Schönwalde und im Ostsee-Viertel in Greifswald – Aufruf zum Mitmachen

Singing Balconies, Foto:  © Student Lounge/Leonore Spemann Singing Balconies,  Foto:  © Student Lounge/Leonore SpemannDas gab es noch nie in Greifswald! Erstmals sollen auch Balkone in Schönwalde und dem Ostseeviertel als kultureller Beitrag bei der Kulturnacht einbezogen werden. „Nach dem Vorbild anderer Großstädte sollen die Balkone zur singenden und klingenden Bühne werden.“, erklärt Marc Werth vom Kulturamt, welches den Abend koordiniert.

„2014 soll die Kulturnacht noch stärker als im Vorjahr zum gesamtstädtischen Ereignis werden und weiter in Richtung Ostseeviertel und Schönwalde wachsen. Um dies zu befördern, wird die inoffizielle Eröffnung des Abends dort auf etwas ungewöhnliche Art stattfinden. Auf einer festgelegten Route könnten mehrere Stationen im Stadtteil angesteuert werden, an welchen die Bewohner und Künstler vom Balkon herab ihr Bestes geben.“ Ob Musikstück mit oder ohne Instrument, Gesang, Rezitation eines kurzen Textes, eine Projektion oder ein kurzes Schauspiel – jede Form der darstellenden Kunst sei geeignet, auf Balkonen präsentiert zu werden. Bedingung: Jeder Beitrag sollte nicht länger als 5 bis 7 Minuten dauern. Marc Werth präsentiert auch gleich eine Idee: „2014 jährt sich William Shakespeares Geburtstag zum 450. Mal – Eigentlich bietet dies den perfekten Anlass, um die berühmte Balkon-Szene aus ´Romeo & Julia´ neu zu interpretieren.“

Ihr Weg zum Singenden Balkon

Was wird gebraucht?

  • Fenster oder Balkone – der eigene oder der Balkon (respektive Fenster) einer anderen Person (Balkongeber ohne eigenen Beitrag können sich ebenso melden)
  • Eine Idee, eine kurze (max. 5-7 Minuten lange) Darbietung, die möglichst von der Straße sicht- oder hörbar ist. Akustische Interaktionen mit dem Publikum (bspw. Anstimmen eines gemeinsamen, weithin bekannten Liedes) sind möglich. Jedoch sollte im Rahmen des Auftritts nichts vom Balkon geworfen werden.
  • Die Darsteller/Mitwirkenden – solo, im Duett, Trio zu Viert oder als Kammerchor mit so vielen Mitwirkenden, wie auf sichere Weise auf den Balkon passen (keine „Kletterei“ – keine, die Statik des Balkons gefährdenden Ausmaße – 5 Personen mögen okay sein, 20 definitiv zu viel)

Wie die singenden Balkone andernorts bereits funktionieren, kann hier nachgelesen werden: http://www.singingbalconies.de/balkone-2014.html. Für die „Singenden Balkone“ gibt es eine gesonderte Anlaufstelle:  Die Anmeldung muss bis zum 30. Juli eingehen bei Anette Riesinger, Quartiersbüro Schönwalde II, Makarenkostr.12, Tel. 03834/ 8849945; mail: a.riesinger@caritas-vorpommern.de