Archiv für das Schlagwort ‘Sanierung

Sanierung des ehemaligen VEB Bitumenverarbeitung Rostock startet

10.4.2017 – Mit dem ersten Baggerstich durch Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling begann am Montag auf einer Fläche von 7.114m² die Sanierung des ehemaligen VEB Bitumenverarbeitung Rostock, Altkarlshof 1, nur wenige hundert Meter östlich des Stadtzentrums direkt am Ufer der Unterwarnow im Ortsteil Brinckmansdorf. Während der 60-jährigen Betriebszeit führten mehrere Brände, Havarien und Handhabungsverliste zu einer Kontaminiation des aufgeschütteten Bodens. Dieser soll nun ausgetauscht werden. Auch belastete Fundamente und Flächenbefestigungen werden rückgebaut. Die geplanten Projektträger ist die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Altlasten Mecklenburg-Vorpommern (GAA mbH M-V) für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Projektmanagement wird von der Improjekt GmbH Berlin übernommen, mit der Sanierungsplanung wurde die URST GmbH Greifswald betraut. Die fachbehördliche Begleitung übernehmen das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg und das Umweltamt Rostock.

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Turnhalle in der Gemeinde Grammendorf wird saniert

Schulsport, Foto: Joachim Kloock

Schulsport, Foto: Joachim Kloock

Bildungskomplex hat hohe Bedeutung für die Region – Bedingungen für den Sportunterricht werden deutlich verbessert

Die Turnhalle an der Grundschule und Kita in der Gemeinde Grammendorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) soll saniert werden. „Die Grundschule ist ein prägender Ort für das Lern- und Sozialverhalten der Jungen und Mädchen. Da ist es wichtig, dass die Turnhalle, die sich am Gebäude der Grundschule und Kita befindet, in einem guten Zustand ist. In Grammendorf wird mit der Sanierung die Voraussetzung geschaffen, dass Schulsport sowie Sport für Kita und die Vereine der Region in einer angemessenen Atmosphäre möglich sind. Insbesondere die Bedingungen für den Sportunterricht werden deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Turnhalle wird saniert

Das Amt Recknitz-Trebeltal ist Eigentümer des Gebäudekomplexes und Schulträger. Derzeit besuchen über 70 Schüler die Grundschule und 55 Kinder die Kita „Löwenzahn“. Zum Einzugsbereich der Schule gehören die Gemeinden Deyelsdorf, Glewitz, Gransebieth und Grammendorf. Der Bildungskomplex besteht aus einem Schul- und Kitagebäude, einem Verbindungsbau und einer Turnhalle. Jetzt ist geplant, das Dachgeschoss der Schule zu dämmen und die Turnhalle zu sanieren. Die Sporthalle wird sowohl von den Grundschülern, Kita-Kindern sowie ortsansässigen Vereinen und Verbänden genutzt. Die Baumaßnahmen sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden. „Der Schulstandort hat für die Gemeinde Grammendorf und die umliegende Region eine hohe Bedeutung. Hier wird in die Betreuung und Bildung der Kinder mit Unterstützung der Städtebauförderung investiert“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition für die Baumaßnahme beträgt knapp 605.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in voller Höhe. Im Amtsbereich Recknitz-Trebeltal konnten mit Unterstützung der Städtebauförderung unter anderem in Bad Sülze zahlreiche Straßen und Plätze erneuert werden, so zum Beispiel die August-Bebel-Straße, der Marktplatz und der Platz des Friedens. Auch in Tribsees sind eine Vielzahl von privaten, teilweise denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftsgebäuden umfassend saniert worden.

 

Greifswald legt neuen Zustandsbericht für Straßen, Geh- und Radwege vor

Markt in Greifswald, Foto: Thilo Adolph / Fotoclub Greifswald

Markt in Greifswald, Foto: Thilo Adolph

7.1.2016In Greifswald sind 124 Straßen oder Straßenabschnitte in gutem Zustand, 129 werden als schlecht eingestuft. Das geht aus dem aktuellen Straßenzustandsbericht für 2015 hervor, den die Verwaltung am 11. Januar im Bauausschuss vorstellt. Weitere 111 Straßenabschnitte gelten als mittelmäßig. Im ersten Bericht von 2014 bilanzierte die Stadtverwaltung noch für 136 Straßenabschnitte einen schlechten Zustand, dem standen 119 in gutem  Zustand gegenüber.

Bei den Geh- und Radwegen sind 108 in gutem Zustand, 120 Abschnitte werden als schlecht eingeschätzt. Der Bericht enthält zudem einen Überblick, welche Straßen, sowie Geh- und Radwege kurz- und mittelfristig saniert oder instand gesetzt werden sollen.

Große Straßenbaumaßnahmen 2015 abgeschlossen: Am Mühlentor, Lange Straße und  Gützkower Straße

Im Jahr 2015 hat die Stadt zahlreiche Straßen sowie Geh- und Radwege saniert und instand gesetzt. Dazu gehören die Rigaer Straße, der Vilmer Weg sowie die Schönwalder Landstraße Ecke Hans-Beimler-Straße. Große Straßenbaumaßnahmen wie die Umgestaltung der Straße Am Mühlentor, die Lange Straße im Westend oder die Gützkower Straße wurden abgeschlossen. Auch die Zufahrten  zu den Gartensparten „An der Sandfuhr“, „Verlängerte Hainstraße“ sowie „Rosental“ an der Ladebower Chaussee wurden hergerichtet. Außerdem wurden der Gehweg am neuen Friedhof, der Gehweg in der Anklamer Straße ab dem Penny-Supermarkt wird bis zur Zufahrt Lehmhaussiedlung, der Geh- und Radweg am Hansering zwischen dem Platz der Freiheit und der Friedrich-Loeffler-Straße, der Geh- und Radweg in der Langen Reihe von der Stephanistraße bis zum Platz der Freiheit sowie ein Gehwegabschnitt entlang der Loitzer Landstraße saniert und instand gesetzt.

Zahlreiche Straßenbauvorhaben im gesamten Stadtgebiet für 2016 geplant

In diesem Jahr wird die bereits begonnene Sanierung der Salinenstraße im Museumshafen Nord abgeschlossen. Das gilt auch für die Heinrich-Heine-Straße, die Pappelallee zwischen Christuskirche und Koitenhäger Landstraße sowie die Straße Am Elisenpark (ehemals An den Gewächshäusern). Im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt“ soll 2016 die Martin-Luther-Straße zwischen der Dom- und der Bahnhofstraße ausgebaut werden. Baubeginn ist voraussichtlich im September 2016. Dafür sind Städtebaufördermittel in Höhe von rund 750.000 Euro eingestellt. Für die grundhafte Instandsetzung der Pfarrer- Wachsmann- Straße sind zudem Städtebaufördermittel in Höhe von rund 550.000 Euro vorgesehen.  Hier soll Baubeginn im 2. Halbjahr  2016 sein. Auch in der Hafenstraße soll ein erster Abschnitt zwischen dem Fangenturm bis zur Marienstraße ausgebaut werden. Nach jetzigem Zeitplan wird ein Baubeginn im Frühsommer 2016 angestrebt. Für die Umsetzung der Maßnahme sind rund 400.000 Euro Städtebaufördermittel eingeplant. Auch die Talliner Straße und der Trelleborger Weg im Ostseeviertel-Parkseite sollen aufgewertet werden.

Ebenso werden die Fahrbahnen am Neuen Friedhof, in der Langen Reihe von der Stephanistraße bis zur Europakreuzung, die Stephanistraße, Teile der Loitzer Landstraße, ein Abschnitt der Rudolf-Petershagen-Allee zwischen der Johann-Stelling-Straße-Straße bis Rudolf-Breitscheid-Straße, die Robert-Blum-Straße sowie die Friedrichshäger Straße saniert oder instand gesetzt. Das Territorium der Universitäts- und Hansestadt Greifswald umfasst insgesamt 275 Kilometer Fahrbahn, davon rund 40 Kilometer Hauptverkehrsstraßen. Die Geh- und Radwege haben eine Gesamtlänge von 365 Kilometern. Das Stadtgebiet wird von knapp 360 Straßen erschlossen. Mitarbeiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes fahren diese nach einem entsprechenden Tourenplan einmal pro Woche ab und kontrollieren den Zustand.

Greifswalder Kirche St. Marien wird saniert

Kirche ist fest verwurzelt im kulturellen Leben der Stadt

St. Marien in Greifswald, Südostansicht, Foto: J. Peters19.12.2014 – Die Kirche St. Marien in der Hansestadt Greifswald soll in den Jahren 2015 bis 2018 umfassend saniert werden. „Die Kirche St. Marien in Greifswald prägt mit ihrem markanten Turm und dem gewaltigen, reich verzierten Ostgiebel maßgeblich das Stadtbild in Greifswald. Sie ist als Veranstaltungsort fest verwurzelt im kirchlichen, kulturellen und sozialen Leben der Stadt. Ich bin sicher, dass die `dicke Marie´- wie die Kirche von den Greifswaldern liebevoll genannt wird – auch nach Beendigung der Baumaßnahmen Einheimische und Touristen interessieren wird“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag vor Ort. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Sanierung der Dächer der Turmseitenschiffe, der Kalkkapelle, der Sakristei und der Westvorhalle sowie die Sanierung aller Fenster und Außenwandflächen. Weiterhin sollen die umlaufenden Sockel und die Gewölbekappen überarbeitet werden. In früheren Bauabschnitten sind bereits Arbeiten zur Sanierung des Turmes, des Ostgiebels und der Gewölbe im ersten Joch erfolgt. „Sanierungsarbeiten an Kirchen sind oft sehr aufwendig, denn neben denkmalpflegerischen Belangen müssen auch kirchenhistorische Besonderheiten berücksichtigt werden. Die Kirche St. Marien beispielsweise birgt eine große Anzahl kunst- und kulturhistorisch bedeutender Ausstattungsstücke, etwa die Orgel oder die Kanzel, die es behutsam zu erhalten gilt“, betonte Glawe. Der Minister übergab eine Förderzusage an die Universitäts- und Hansestadt Greifswald für die Sanierung der Kirche St. Marien in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebaufinanzierung. Die Gesamtkosten betragen knapp 2,9 Millionen Euro. Mit Unterstützung der Städtebauförderung sind in Greifswald unter anderem der Marktplatz und der Rubenowplatz umgestaltet sowie das alte Post- und Telekomgebäude zum neuen Technischen Rathaus umgebaut worden. Zudem konnte mit Mitteln der Städtebauförderung die Gesamtfinanzierung der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen am Dom St. Nikolai sichergestellt werden.

Wiedereröffnung der MüritzTherme in Röbel

Treffpunkt für sportbegeisterte Schwimmer aus der Region – Beitrag ganzjährig für Touristen attraktiv zu sein

Müritztherme Röbel, Foto/Quelle: www.stadt-roebel.de5.12.2014 – 3.540 Quadratmeter überdachte Fläche, davon rund 700 Quadratmeter Wasserfläche, Sauna, Solarium und eine 57 Meter lange Wasserrutsche stehen den Besuchern der MüritzTherme in Röbel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) nach erfolgter Sanierung wieder zur Verfügung. „Darauf haben viele gewartet. Ab sofort kann hier wieder geschwommen, gerutscht und sauniert werden. Die MüritzTherme übernimmt eine wichtige Funktion an der Seenplatte. Sie bietet insbesondere mit dem 25-Meter Wettkampfbecken gute Schwimmmöglichkeiten für Sportbegeisterte aus der Region. Sie ist darüber hinaus ein beliebter touristischer Anziehungspunkt in allen Wetterlagen. Das Freizeitbad ist auch ein Beitrag ganzjährig in der Region für Touristen attraktiv zu sein“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Samstag vor Ort. Im vergangenen Jahr war eine Sanierung der Beckenköpfe notwendig geworden, die den Überlauf des Wassers an den Becken regulieren. Die Gesamtkosten für die Sanierungsmaßnahmen in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro wurden vom Land mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro unterstützt (2,1 Millionen Euro aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) und rund 185.000 Euro Sonderbedarfszuweisungen aus dem Ministerium für Inneres und Sport). „Die Sanierung der MüritzTherme erfolgte in Zusammenarbeit der Landesregierung, der Stadt und des Landkreises“, so Glawe weiter. Die Errichtung der MüritzTherme ist 1995 vom Wirtschaftsministerium mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 9,7 Millionen Euro unterstützt worden. 1997 eröffnete das Sport- und Freizeitbad. „Die MüritzTherme ist nach der Ostseetherme in Ahlbeck/Heringsdorf das zweite Freizeitbad, welches in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet wurde. Das ist genau 17 Jahre her, denn auch damals war es der Nikolaustag, an dem die Eröffnung gefeiert wurde“, sagte Glawe abschließend.

Endspurt für Sanierung der historischen Wallanlagen in Greifswald

Blick entlang des Schießwalls zum Museumshafen, Foto: Presse HGW Multifunktionsgebäude, Foto: Presse HGW Sportanlage am Schießwall1, Foto: Presse HGWNoch bis Jahresende hat die Universitäts- und Hansestadt Greifswald Zeit, die rund zwei Kilometer langen historischen Wallanlagen rund um die Innenstadt zu sanieren. So schreibt es das EFRE-Förderprogramm vor. Gut zweieinhalb Monate vor Ablauf der Frist ist bereits ein Großteil der Bauarbeiten bewältigt: Die Umgestaltung des Münter- und Goethegrundes ist abgeschlossen, der Abschnitt zwischen Friedrich-Loeffler-Straße und Hansering wird noch in diesem Monat fertig. Auch die Sanierung des grünen Gürtels zwischen Rubenowstraße und Steinbeckerstraße einschließlich der Credneranlagen sowie der Abschnitt zwischen Mühlentor und Friedrich-Loeffler-Straße liegen im Plan. „Wir setzen alles daran, termingerecht fertig zu werden“, zeigte sich Bausenator Jörg Hochheim optimistisch. Die Stadt möchte die Wallanlagen wieder in ihrer historischen Struktur sichtbar machen und den ursprünglichen Promenadencharakter  herstellen. Der Bausenator ist davon überzeugt, „dass die Attraktivität der Innenstadt davon erheblich profitieren wird.“ Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 6,1 Millionen Euro. 4,3 Millionen Euro stellt das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Neue Sitzmauer im Goethegrund

Neue Wege, LED-Beleuchtung und größere Rasenflächen – so präsentieren sich Münter- und Goethegrund zwischen Mühlentor und Fleischerstraße bereits seit Juli. Die Hänge beiderseits des Kastanienwalls wurden wieder hergerichtet, kranke oder nicht denkmalgerechte Pflanzungen durch neue Bäume ersetzt. Der Gedenkstein für den Dendrologen Julius Münter (1815 – 1885) wurde restauriert und freigestellt. Im Goethegrund erstreckt sich der Rasen künftig bis an den Stadtgraben. Einladend ist eine neue 250 Meter lange Sitzmauer entlang der gesamten Wallfußes.

Neue Sportanlagen und neuer Parkplatz am Schießwall

Bereits jetzt sind die neuen Sportanlagen, speziell der umzäunte Ballspielplatz, jeden Nachmittag und Abend Anziehungspunkt für Jung und Alt. Mit dem Einzug in ihre neue Schule ab dem kommenden Schuljahr finden die Mädchen und Jungen der Kollwitz-Grundschule hier beste Bedingungen für den Sportunterricht vor. Besonders attraktiv ist die dreireihige Lindenallee mit Grünflächen, neuen Wegen und Bänken, die nach historischem Vorbild entstand und bis zum Museumshafen führt. Insgesamt 60 Bäume wurden hier gepflanzt. Den Greifswaldern wird damit eine grüne Oase zurückgegeben, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts so existierte. Auch der neue Parkplatz an der Friedrich-Loeffler-Straße mit insgesamt 53 Stellplätzen wird gut angenommen. Er ersetzt seit Mitte Juli den Parkplatz vor der Mensa. Dort entsteht eine von Bäumen eingerahmte Rasenfläche, die nicht nur Studenten zum Erholen einladen soll. 90 Prozent der Rasenfläche zwischen Mühlentor und Friedrich-Loeffler-Straße sind angelegt,  auch zwei Drittel der Wege sind bereits gepflastert. Hier werden in den nächsten Wochen noch weitere Bäume gepflanzt und Lichtmasten aufgestellt. Zwischen der Straße Am Mühlentor und der Schützenstraße wird gegenwärtig ein neues Mehrzweckgebäude errichtet. Dort sind künftig zwei behindertengerechte Toiletten untergebracht sowie ein Zeitungskiosk, der wegen der Bauarbeiten an seinem alten Standort weichen musste. Außerdem wird ein Trafo aus der Schützenstraße in das Gebäude verlagert. Der Rohbau einschließlich Dach steht bereits, die Türen sind eingebaut, heute erfolgt die Montage der Fenster. Sobald das Gebäude dicht ist, kann mit dem Innenausbau begonnen werden.

Teich in den Credneranlagen ist entschlammt – neues Quartier für Fledermäuse

Als letzter Bauabschnitt wurde Mitte Februar 2014 mit der Sanierung der historischen Wallanlagen zwischen der Rubenowstraße und der Langen Straße einschließlich der Credneranlagen bis zur Steinbecker Straße begonnen. Mit insgesamt 44.000 Quadratmetern ist dies die größte zu sanierende Fläche. „Vor allem die Credneranlagen sollen wieder zu einem Erholungsort für die Greifswalder und ihre Gäste werden“, blickt  Jörg Hochheim voraus. Dazu gehört auch der ursprünglich 40 Meter lange und 30 Meter breite Teich, der bereits vom Schlamm befreit wurde und nun wieder in seiner vollen Größe sichtbar ist. Erd- und Leitungsarbeiten wurden größtenteils abgeschlossen, auch der Unterbau und die Einfassung für die neuen Wege sind vorbereitet. Hier müssen nun noch die wassergebunden Wegeflächen fertig gestellt werden. Um künftig Ausspülungen nach starkem Regen an den Wallaufgängen im Umfeld des Bahnhofs zu verhindern, wurde hier wie schon am Kastanienwall eine Asphaltdecke aufgebracht. Ab Höhe des ehemaligen Steinbeckertores wird der Charakter der historischen Allee wieder hergestellt. Dazu werden in den nächsten Wochen insgesamt 100 Bäume und Büsche gepflanzt. Auch sämtliche  Denkmäler wie beispielsweise der Studentenstein oder ein Findling mit dem Porträt des Greifswalder Geografen Rudolf Credner werden noch freigestellt und saniert. Der ehemalige Geräteraum der „Blumenuhr“ wird zum Fledermausquartier hergerichtet. In den Übergängen zur Steinbecker Straße, zur Langen Straße und am Tierpark werden Fahrradbügel aufgestellt. Hinzu kommen neue Bänke und Müllbehälter. Sämtliche Erläuterungsberichte zur Umgestaltung der Wallanlagen stehen im Internet unter http://www.greifswald.de/verwaltung/aktuelles-und-medien/baumassnahmen-umgestaltung-der-historischen-wallanlagen.html