Archiv für das Schlagwort ‘RSAG

Sicher und bequem unterwegs: RSAG startet Informationskampagne

20.4.2017 – Für eine unbeschwerte Fahrt durch Rostock: Mit einer Informationskampagne wendet sich die Rostocker Straßenbahn AG in den nächsten Wochen an alle Rostockerinnen und Rostocker, um die Fahrt in den Bahnen und Bussen noch angenehmer zu machen. Im Fokus stehen dabei verschiedene Serviceleistungen wie zum Beispiel der „blaue Taster“, mit dessen Betätigung mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ohne Zeitdruck sicher ein- und austeigen können. Auch Eltern mit Kindern sowie Kunden mit viel Gepäck oder Fahrrad hilft es, dass die jeweilige Tür dann nicht automatisch schließt. Oder das „Halten auf Wunsch“: das bedeutet, dass in den Bussen der RSAG ab 20 Uhr das Aussteigen auch mal zwischen den offiziellen Haltestellen möglich ist. Der letzte Weg zum Ziel kann so verkürzt werden. Für Leute, die sehr früh zur Arbeit müssen oder Nachtschwärmer, die erst spät nach Hause möchten, sind die „Fledermaus-Linien“ der RSAG alle 30 bzw. 60 Minuten quer durch Rostock unterwegs und bringen sie sicher durch die Nacht. „Diese Serviceleistungen sind nicht neu, aber wir haben festgestellt, dass viele Rostockerinnen und Rostocker wenig darüber wissen. In unserer letzten Kundenbefragung wurde zugleich deutlich, dass Fragen rund um das Thema Sicherheit sehr wichtig sind. Mit unserer Kampagne möchten wir informieren und den Fahrgästen ganz konkrete Tipps an die Hand geben“, erklärt RSAG-Vorstand Jan Bleis die Kommunikationsoffensive. „Gleichzeitig möchten wir alle Fahrgäste zur Umsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme ermuntern. In unseren Bahnen und Bussen soll sich jeder wohlfühlen.“ Auf der Internetseite http://www.rsag-online.de/sicherheit finden Interessierte wertvolle Hinweise und Angebote zu diesen Themen. In Kürze folgen verschiedene Videosequenzen, die auch in den sozialen Netzwerken angeschaut werden können. Auf belebten Plätzen in Rostock wird es weitere Aktionen geben, um zu informieren und mit den Fahrgästen ins Gespräch zu kommen.

Für spezielle Zielgruppen bietet die RSAG folgende Informationsveranstaltungen:

  • Rollator-Training mit Sicherheits-Check und Übungsstunde: Neue Termine ab 25. April 2017, Anmeldung erforderlich
  • Straßenbahn zum Anfassen: Tipps & Infos inkl. Betriebshofführung und Straßenbahn zum Selberfahren, immer am letzten Donnerstag im Monat, Anmeldung erforderlich
  • ÖPNV-Schule für Kindergartenkinder und Grundschüler: Kindgerechte Einführung in das Fahren mit Bus und Straßenbahn, Termine auf Anfrage
  • Präventionsprojekt für Schüler der 5./6. Klasse, Termine auf Anfrage.

Auch dem Thema E-Scooter wird sich die RSAG weiter stellen: Sobald ein Großteil der Fahrzeugflotte umgerüstet ist und für die Mitnahme im ÖPNV zugelassene Elektromobile zur Verfügung stehen, wird es auch für deren Nutzer individuelle Trainingsangebote geben.

Advertisements

Neuregelung ab 15. Februar 2017: Aussetzen der Mitnahme von E-Scootern in Fahrzeugen der Rostocker Straßenbahn AG

E-Scooter, Foto: Joachim Kloock

E-Scooter, Foto: Joachim Kloock

6.2.2017 – Im Ergebnis mehrerer technischer und juristischer Gutachten, Gerichtsurteile und betrieblicher Vorkommnisse in anderen deutschen Verkehrsunternehmen ist die Rostocker Straßenbahn AG gezwungen, die Mitnahme von Elektromobilen, sogenannten E-Scootern, in ihren Straßenbahnen und Bussen ab 15. Februar 2017 vorläufig auszusetzen. Es wurde gutachterlich festgestellt, dass alle gegenwärtig im Einsatz befindlichen E-Scooter nicht zur Mitnahme in anderen Fahrzeugen, insbesondere öffentlichen Linienverkehrsmitteln, geeignet sind. Nicht nur bei Gefahrenbremsungen, mit denen im öffentlichen Verkehrsraum jederzeit zu rechnen ist, sondern auch schon bei typischen Fahrbewegungen können diese Geräte kippen oder verrutschen. Dabei besteht nicht allein für den Benutzer, sondern auch für unbeteiligte Fahrgäste ein hohes Risiko schwerster Verletzungen. Dem Schutz von Leben und Gesundheit muss hier klar der Vorrang vor der uneingeschränkten Beförderung dieser Art von Mobilitätshilfen gegeben werden. Deutschlandweit wird intensiv daran gearbeitet, die Voraussetzungen für eine gefahrlose Mitnahme von E-Scootern in öffentlichen Verkehrsmitteln eindeutig zu definieren und die einschlägigen Rechtvorschriften entsprechend anzupassen. Die Hersteller von Elektromobilen planen Modelle, die im Gegensatz zu den derzeit angebotenen eine Zulassung zur Beförderung in anderen Fahrzeugen erhalten können. Sobald es zu einer Einigung über die Voraussetzungen zur Mitnahme von E-Scootern gekommen ist, wird die RSAG entsprechende Informationen kommunizieren. Diese Einschränkung gilt nicht für die Mitnahme von Elektrorollstühlen, die weiterhin in den Bussen und Straßenbahnen der RSAG befördert werden, da sie die konstruktiven Voraussetzungen dafür im Gegensatz zu den Elektromobilen besitzen.

Vorstandswechsel bei der RSAG

6.1.2017 – Seit Gründung der Rostocker Straßenbahn AG im Jahre 1881 rückt mit Yvette Hartmann erstmals eine Frau in den Vorstand der RSAG auf: So  beschloss es der Aufsichtsrat der RSAG in seiner Sitzung am 29. Juni  2016 einstimmig. Yvette Hartmann verantwortet seit 1. Januar 2017 den  Kaufmännischen Bereich in der RSAG: „Ich freue mich auf die neue  Herausforderung und werde mein Bestes geben, damit die RSAG auch in Zukunft auf Erfolgskurs bleibt“. Yvette Hartmann wurde für fünf Jahre bestellt. Die 39-jährige  Diplom-Kauffrau bringt langjährige Berufserfahrung im Bankenbereich mit.  Nach mehreren Jahren in Leipzig war sie seit 2012 für die Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding (RVV) und seit Anfang 2014 als Teamleiterin für den Vorstandsbereich der RSAG tätig. Die internen Abläufe und Strukturen sind ihr bestens vertraut, mit vielen Rostocker Gremien aus Politik und Verwaltung steht sie aufgrund ihres bisherigen Aufgabenbereiches in regem Austausch. Neben ihrer Kaufmännischen Vorstandstätigkeit engagiert sich Yvette Hartmann ehrenamtlich im Vorstand der Richard-Siegmann-Stiftung. Michael Schroeder, der seit Januar 2012 Technischer Vorstand der RSAG war, schied zum 31.12.2016 aus dem Unternehmen aus. Damit nimmt die RSAG strukturelle Veränderungen innerhalb der Unternehmensführung vor. Jan Bleis, der im Januar 2016 die Position des Kaufmännischen Vorstandes übernahm, verantwortet als Vorstand Markt und Technik ab sofort alle technischen Unternehmensbereiche sowie den Bereich Marketing/Vertrieb. Beide Vorstände zeigten sich erfreut über die guten Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr: „2016 sind 40,4 Millionen Fahrgäste mit unseren Bussen und Bahnen gefahren. Die Überschreitung der 40-Millionen-Grenze bedeutet einen Zuwachs von rund zwei Prozent gegenüber 2015. Das zeigt, dass die Angebotsoptimierungen im Rahmen des Konzepts „Mobil 2016“ den Mobilitätsbedürfnissen unserer Fahrgäste entsprechen.“

Veröffentlicht 7. Januar 2017 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

Getaggt mit , ,

Rostock geht auf Spendenfahrt: – Vereine können sich bis 30. Oktober bewerben

pr_foto_rsag-spendenkampagne_kloock

Spendenkampagne RSAG, Foto: Joachim Kloock

18.10.2016, Presse RSAG – Zahlreiche Vereine und Organisationen engagieren sich für Rostock. Die Rostocker Straßenbahn AG möchte sich für diesen Einsatz bedanken und startet deshalb eine Spendenaktion. Gemeinsam mit den Rostocker Bürgerinnen und Bürgern geht die RSAG im November auf Spendenfahrt zur Unterstützung von sozialen Projekten.

Jetzt als Verein bewerben

Bis zum 30. Oktober 2016 können sich gemeinnützige Projekte und Rostocker Vereine bei der RSAG für die Aktionsspende bewerben. Die Teilnahme ist direkt online unter http://www.rsag-online.de oder über die ausgelegten Bewerbungsformulare in allen RSAG-Kundenzentren möglich. Die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Informationen können ebenfalls auf der RSAG-Internetseite nachgelesen werden.

Die Spendenfahrt – Jede Fahrt zählt

Wie viel spendet die RSAG eigentlich? Das bestimmen die Fahrgäste: Für jeden Fahrgast, der vom 7. bis 13. November 2016 mit den Linien 1, 5 und 25 fährt, spendet die RSAG 1 Cent für einen guten Zweck. Diese drei Linien gehören zu den am stärksten genutzten Linien im gesamten Streckennetz und verkehren werktags im 10-Minuten-Takt. Die Rostockerinnen und Rostocker können sozusagen „im 10-Minuten-Takt spenden“. Die Summe, die von den Fahrgästen gemeinsam „erfahren“ wird, kommt zu gleichen Teilen den drei Gewinnerprojekten zugute.

Online-Abstimmung über die eingereichten Projekte

Die Fahrgäste dürfen entscheiden, wofür das Geld verwendet wird. In der RSAG-Online-Abstimmung bewerten die Nutzer, welches der Projekte ihnen am besten gefällt und unterstützt werden soll. Die drei Projekte mit den meisten Stimmen erhalten dann eine Spende von der RSAG. Die Abstimmung läuft vom 7. bis zum 20. November 2016.

„MOBIL 2016“ – ein erstes Fazit

Neues Verkehrskonzept gut angelaufen, einzelne Anpassungen vorgesehen

RSAG-Zentrale

RSAG Zentrale, Foto: Joachim Kloock

Seit 4. Januar 2016 rollen Straßenbahnen und Busse in neuem Takt und auf teilweise neuen Wegen durch Rostock. „An manchen Stellen waren wir von der besonders guten Auslastung positiv überrascht. Der neue 10-Minuten-Takt auf den Stammlinien als Kernstück des Angebotskonzepts „Mobil 2016“ wird von unseren Kunden gut angenommen. In bestimmten Teilbereichen werden wir mit notwendigen Anpassungen reagieren. Das geht allerdings nicht gleich von heute auf morgen“, betont RSAG-Vorstand Jan Bleis in einem ersten Fazit zum Start des neuen Verkehrskonzeptes. Ein neues Liniennetz bedeutet immer eine gewisse Umstellung, Gewohnheiten werden nicht gern aufgegeben. In den vergangenen Tagen gingen viele Anfragen und auch kritische Hinweise zu den Linienführungen und zur Erreichbarkeit verschiedener Stadtteile bei der RSAG ein. Alle Hinweise werden gesammelt und bewertet. Folgende Hauptkritikpunkte wurden von den Fahrgästen genannt:

  • Reutershagen: der Bereich Bonhoefferstraße wird durch die Buslinie 25 nur alle 30 Minuten befahren
  • Reutershagen: Wegfall der Buslinie 27
  • Südstadt: Wegfall der Straßenbahnlinie 2 vom Südblick
  • Gehlsdorf: Taktausdünnung der Buslinie 45
  • 10-Min-Taktverdichtung bei der Straßenbahn morgens zu spät

Als Reaktion sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Verbesserung des Anschlusses zwischen den Straßenbahnlinien 5 und 2/3 an der Haltestelle „Stadthalle“:
  • die Verbindung Südblick– Schröderplatz/Doberaner Platz ist dann ohne Zeitverlust fahrbar, Realisierung ab 1. Februar 2016

In Prüfung/ Bearbeitung:

  • Notwendigkeit einer Taktverdichtung bei der Straßenbahn in der
    Frühspitze 6 – 7 Uhr (früherer Übergang auf den 10-Min.-Takt)
  • Fahrgastaufkommen Reutershagen:
  • Auslastung Buslinie 25,Bedarf Umfahrung Bonhoefferstraße/ Husemannstraße, Bedarf Buslinie 25 zwischen Reutershagen Markt und Evershagen
  • Auslastung Verbindung von Gehlsdorf zum Dierkower Kreuz und nach Lütten Klein
  • Auslastung Buslinie 23/22 aus Richtung Riekdahl/ Kassebohm

Erste Maßnahmen aus dieser Auflistung sollen zum 31. März 2016 realisiert werden.

Das verbessert sich mit „Mobil 2016“

Als wesentliche positive Neuerung für die Fahrkunden wird nun auf fast allen Strecken im Straßenbahnnetz tagsüber im attraktiven 10-Minuten-Takt gefahren. Dadurch verbessert sich die Anbindung der großen Wohngebiete wie Toitenwinkel oder Dierkow deutlich. Auch in Richtung Mensa, Südblick und Neuer Friedhof rollen die Bahnen in der Woche tagsüber alle 10 Minuten. Ein wichtiges Ziel des Verkehrskonzeptes „MOBIL 2016“ ist die Steigerung der Attraktivität des ÖPNV im Einkaufs- und Freizeitverkehr. So ist nun das Angebot sonnabends auf den meisten Straßenbahnstrecken auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet. Auf der besonders stark frequentierten Strecke zwischen der Innenstadt und Lichtenhagen fahren die Bahnen am Sonnabend sogar alle 7,5 Minuten. Im Abendverkehr verkehrt auch die Straßenbahnlinie 6. Damit verbessert sich u.a. die Anbindung des Südtstadtklinikums, den Universitätseinrichtungen und der Südstadt allgemein. Zwischen der Innenstadt und der Südstadt fahren die Bahnen abends alle 15 Minuten und damit doppelt so häufig wie bisher. Als wichtigste Änderung fährt die Buslinie 25 nun zwischen Doberaner Platz und Markt Reutershagen an Wochentagen alle 10 Minuten, am Wochenende alle 15 Minuten. Die neue Buslinie 39 verbindet Lütten Klein umsteigefrei mit Schmarl, Evershagen, Schutow und Reutershagen. Durch den Warnowtunnel fahren mit den Linien 45 und 49 insgesamt zwei Linien. Im Berufsverkehr wurden die „Tunnellinien“ bis Lütten Klein Zentrum verlängert, um einen optimalen Anschluss zur Straßenbahn zu gewährleisten. Informationen zum neuen Liniennetz und die Fahrplanauskunft der RSAG finden Interessenten unter www.rsag-online.de. Dort erhalten Fahrgäste auch wertvolle Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Hintergrund: Seit den letzten größeren Liniennetz- und Fahrplananpassungen im Zuge der Straßenbahnnetzerweiterung sind mehr als zehn Jahre vergangen. Steigende Einwohnerzahlen, Neuansiedlungen von Industrie und Gewerbe, andere Freizeitaktivitäten und ständig wachsende Touristenzahlen haben zu veränderten Fahrgewohnheiten geführt. Die Rostocker Straßenbahn AG reagiert auf diese Veränderungen mit einem neuen Verkehrskonzept „MOBIL 2016“. Die Grundlage für das Angebot bildet der durch die Bürgerschaft beschlossene Nahverkehrsplan der Hansestadt Rostock, der die Rahmenbedingungen und Mindestanforderungen an den Öffentlichen Personennahverkehr definiert. Den geplanten Veränderungen im Straßenbahn- und Busnetz gingen intensive Recherchen und Modellrechnungen voraus. Konkret wurden durch die RSAG Schwerpunktgebiete sowie wichtige Strukturdaten und Verkehrsströme analysiert, Meinungen und Kritiken der Fahrgäste ausgewertet sowie Hinweise aus den Ortsbeiräten geprüft. Gemeinsam mit dem Tief- und Hafenbauamt als zuständigem Aufgabenträger für den ÖPNV in der Hansestadt Rostock wurde eine Vorzugslösung abgestimmt, die seit 4. Januar 2016 in Kraft ist.

Veröffentlicht 21. Januar 2016 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

Getaggt mit , , ,

Umweltbewusste Mobilität für Rostock: RSAG startet Marketingkampagne mit „grüner Haltestelle“ am Doberaner Platz

„Grüner wird`s nicht. Umweltschutz auf ganzer Linie.“ Mit dieser Aussage enthüllten die RSAG-Vorstände Jochen Bruhn und Michael Schroeder am Mittwoch, 8. April 2015, eine „grüne Haltestelle“ am Doberaner Platz:  „Wir setzen auf umweltbewusste Mobilität für Rostock. Wir als Mobilitätsdienstleister Nr. 1 tragen unseren Teil dazu bei, dass die Luft in Rostock sauber bleibt. Wir setzen auf Nachhaltigkeit bei der Investition in unsere Fahrzeugflotte. Aber wir machen noch mehr. Diesen Umweltaspekt möchten wir allen Rostockerinnen und Rostockern in unserer aktuellen Marketingkampagne gerne etwas näher bringen“, so beide Vorstände bei der heutigen Präsentation. „Und natürlich freuen wir uns, wenn noch mehr Fahrgäste mit unseren Bussen und Bahnen umweltfreundlich zuhause unterwegs sind.“  Eine „grüne Haltestelle“, die ins Auge fällt: Mit freundlicher Unterstützung der Firma WallDecaux und des Gartenfachmarktes Grönfingers verwandelte sich ein Fahrgastunterstand am Doberaner Platz in eine grüne Oase voller Pflanzen und Blumen. Dieses Grün steht symbolisch für das so wichtige „Grün“ der Hansestadt. Damit Rostock seine saubere Luft und seine hohe Lebensqualität behält, sorgt die RSAG nachhaltig für geringe CO_2 -Emissionen.

Zum Beispiel mit ihren umweltfreundlichen Fahrzeugen

Die RSAG fährt ausschließlich mit grünem Strom. Bereits seit 2011 wird die RSAG von der Stadtwerke Rostock AG <https://www.swrag.de/> mit Strom aus erneuerbarer Energie, aus Wasserkraft, beliefert. Beim Kauf neuer Busse achtet die RSAG konsequent auf die derzeit höchste Abgasnorm (Euro-6), um die CO_2 -Emissionen weiter zu verringern. Und mit der fünften Pedelec-Station in Warnemünde verbessert die RSAG die intermodalen  Angebote, also die Verknüpfung von Bussen und Bahnen mit  öffentlichen Pedelecs.  Neben ressourcenschonendem Fahrzeugbau und Fahrzeugeinsatz optimiert die RSAG alle internen Betriebsabläufe auf Grundlage der anspruchsvollen EMAS-Verordnung (EMAS = Eco-Management and Audit Scheme). Mithilfe dieses standardisierten Umweltmanagement-Systems verbessert die RSAG kontinuierlich ihre Umweltleistung. Interessante Fakten zu diesen konkreten Maßnahmen sind auf der unternehmenseigenen Internetpräsenz unter www.rsag-online.de veröffentlicht.

„Entdecke Rostock. Nachhaltig mit der RSAG“

Die heutige Marketingaktion und die nun beginnende Kampagne soll diese Botschaften in die Stadt tragen. Die Blumen und Pflanzen an der Haltestelle sind zum Bedauern vieler Einheimischer allerdings nur für einen Tag dort platziert. Die Botschaften der beklebten Rückwand bleiben die nächsten 14 Tage am Doberaner Platz sichtbar. Auszubildende der RSAG verteilen den gesamten Nachmittag kleine Kokostöpfchen mit Sonnenblumen am Doberaner Platz. Ein Bild von dieser wachsenden Sonnenblume und weitere Aktionen sind Teil eines Gewinnspiels. Unter allen Einsendern gibt es ein RSAG-Starterpaket zu gewinnen: Darin enthalten eine elros-Guthabenkarte im Wert von 25 Euro zur Nutzung des Pedelc-Angebotes <https://www.elros-leihen.de>, eine Monatskarte Rostock im Wert von 53 Euro und eine RostockCARD+Region (24 h) im Wert von 17 Euro. Nähere Informationen dazu unter www.rsag-online.de oder unter www.facebook.com/entdecke.rostock.

Fähre Kabutzenhof – Gehlsdorf: Betrauung der RSAG zur Sicherstellung der Fährverbindung in Rostock

6.3.2015 – Die RSAG hat seit 1. März 2015 die wirtschaftliche Verantwortung für den Fährverkehr auf der Linie Kabutzenhof/Schnickmannstraße – Gehlsdorf von der Hansestadt Rostock übertragen bekommen. So hat es die Hansestadt Rostock in ihrem Bürgerschaftsbeschluss am 25. Februar 2015 festgelegt. Die Finanzierung des bisherigen städtischen Zuschusses ist nun im Konzern der RVV abgesichert. Die Durchführung des Fährbetriebs erfolgt weiterhin durch die antaris Seetouristik & Wassersport GmbH, die vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung MV eine Konzession von zehn Jahren erhalten hat. Zwischen dem Fährbetreiber antaris und der RSAG wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten regelt: Die RSAG sorgt demnach für die Integration des Fährverkehrs in das bestehende ÖPNV Angebot, vertritt den Fährverkehr im Verkehrsverbund Warnow (VVW) und übernimmt die wirtschaftliche Verantwortung für den Fährverkehr. Antaris ist verantwortlich für die Durchführung eines ordnungsgemäßen und sicheren Fährbetriebs nach dem Wasserverkehrs- und Hafensicherheitsgesetz MV. Die Betrauung trat am 1. März 2015 in Kraft und erfolgt für eine Laufzeit von zehn Jahren bis zum 28. Februar 2025. Für die Fahrkunden wird sich auf den ersten Blick nichts ändern. Der aktuelle Fahrplan bleibt bestehen. Schritt für Schritt möchte die RSAG die Fahrgastinformation verbessern. Informationen zum Fährausfall erhalten Fahrkunden über die Service-Nummer der RSAG unter 0381/ 802 1900 oder online abrufbar unter www.rsag-online.de.

Hintergrund: Während die Fähre Warnemünde – Hohe Düne ohne städtischen Zuschuss eigenwirtschaftlich von der Reederei Weiße Flotte GmbH betrieben wird, ist ein eigenwirtschaftlicher Fährbetrieb auf der Linie Kabutzenhof/Schnickmannstraße – Gehlsdorf aufgrund des Fahrplanumfangs und des anzuwendenden Fährtarifs des VVW nicht möglich. Im Jahr 2014 betrug der städtische Zuschuss rund 76.000 Euro. Die Hansestadt Rostock ist als Aufgabenträgerin für die Planung, Organisation und Ausgestaltung des ÖPNV im Stadtgebiet zuständig. Die bisherige Genehmigung der antaris GmbH lief bis zum 28. Februar 2015. Das Auslaufen dieser Genehmigung nahm die Hansestadt Rostock zum Anlass, die RSAG mit dem Betreiben dieser Fährverbindung ab 1. März 2015 zu betrauen. Damit sorgt die Hansestadt Rostock für einen nachhaltigen, wirtschaftlich tragbaren Fährbetrieb im Interesse der Fahrgäste.