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Germania verbindet Wien und Zürich nonstop mit Rostock

Gemeinsam mit dem Airline-Partner Germania feiert der Flughafen Rostock-Laage eine Premiere:

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Die Fluggesellschaft Germania hat am Freitag, den 19. Mai 2017, erstmals eine Städteverbindung zwischen Zürich und Rostock aufgenommen. Damit wird ein für die Region wichtiger ausländischer Quellmarkt neu an Mecklenburg-Vorpommern angebunden. Zweimal wöchentlich fliegt die grün-weiße Airline aus der Schweiz komfortabel in nur 90 Flugminuten an die Ostseeküste. Die Flugtage Freitag und Sonntag bieten dabei ideale Voraussetzungen für einen Wochenend-, aber auch einen ausgedehnten Ferienaufenthalt an der Ostsee oder in der Seenplatte. Eine weitere Neuheit am Flughafen Rostock-Laage: Ab dem kommenden Freitag, den 26. Mai 2017, wird die Hansestadt auch direkt mit Wien verbunden. Zum ersten Mal können Reisende dann mit Germania nonstop aus Österreich an die Ostsee fliegen. Die Verbindung besteht ebenfalls zweimal wöchentlich (freitags und sonntags), sodass sich zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in beide Richtungen ergeben. Zur Eröffnung der Städteverbindung am Freitag war die Stimmung entsprechend fröhlich: Passagiere wurden mit einem Stück „Erstflugtorte“ und Livemusik begrüßt. Die Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, Director Sales bei Germania, Claus Altenburg, und Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens, machten den Weg beim traditionellen „Ribbon Cutting“ für die Passagiere frei. Der erste Flug nach Zürich startete dann pünktlich um 11:30 Uhr.

Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Erreichbarkeit ist ein wesentliches Kriterium, um sich neue Märkte und Gästegruppen zu erschließen. Flugverbindungen machen Urlaubsregionen sichtbar und attraktiv. Wir sind daher sehr froh, dass es nach einigen Jahren Pause wieder gelungen ist, eine Linienverbindung von Zürich nach Rostock einzurichten. Dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, die zeigt, dass im Miteinander unsere Stärke liegt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die in den letzten Jahren erheblich gesteigerten Zahlen von Schweizer Gästen weiter wachsen. Schon bald könnten die Eidgenossen die Spitzenposition internationaler Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen.“

Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock: „Kreuzfahrten ab Warnemünde beginnen künftig auch schon in Zürich. Denn Stärken miteinander zu verknüpfen hat sich auch in diesem Fall ausgezahlt. Der Flughafen Rostock-Laage und RostockPort als zwei Unternehmen im Konzern „Hansestadt Rostock“ kooperieren seit vergangenem Jahr sehr erfolgreich, wenn Kreuzfahrtgäste aus ganz Europa an der Warnow ihren Ostsee-Trip starten. Die Koffer gehen in der Wiener oder Züricher Abflughalle aufs Kofferband und stehen in Warnemünde in der gebuchten Kabine der Kreuzfahrtschiffe. Das ist nicht nur ein toller Service, das sind auch Stärken im Wettbewerb um Touristen und Verkehrsströme!“

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren wurden erfolgreich Verbindungen aus Süddeutschland etabliert. Mit den neuen Linienflügen aus den Hauptstädten der Schweiz und Österreichs, Zürich und Wien, werden zukünftig noch mehr Touristen in unsere Region fliegen.“

Claus Altenburg, Director Sales bei der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns, Partner der Regionen zu sein und den gegenseitigen Austausch zu verstärken. Die beiden Städteverbindungen erweitern darüber hinaus unser touristisches Angebot ab Rostock-Laage für Reisende aus Mecklenburg-Vorpommern. Wien und Zürich sind zwei großartige Metropolen – wir sind stolz, sie im Angebot zu haben.“

Hintergrund

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 26 Flugzeuge.

500 Jahre Reformation: Slüter in Rostock

Zahlreiche Veranstaltungsangebote und Joachim Slüter-Pilgerstempel

Foto: Joachim Kloock

500 Jahre Reformation, Slüter in Rostock, Foto: Joachim Kloock

18.5.2017 – Mit etwa 70 Veranstaltungen und zahlreichen besonderen Führungsangeboten reiht sich die Hansestadt Rostock in die deutschlandweit stattfindenden Feierlichkeiten rund um das 500. Reformationsjubiläum ein. Rostock wurde 1531 evangelisch und entwickelte sich schnell zum geistigen Zentrum der Reformation in Mecklenburg. Maßgeblicher Wegbereiter in der Hansestadt war der Prediger Joachim Slüter. „Rostock war ein wichtiger Ort für die Reformation im Norden“, unterstreicht Oberbürgermeister Roland Methling. „Wir wollen auch in Rostock an diese Zeit vor nunmehr fünf Jahrhunderten erinnern. Natürlich ist dies zugleich eine Art Countdown für das Doppeljubiläum von 800. Stadtgeburtstag im Jahr 2018 und 600. Universitäts-Jubiläum im Jahr 2019!“ Rostock war nicht nur das geistige Zentrum der Reformation in Mecklenburg, sondern wurde schon in den 1520er-Jahren zu einem außerordentlichen Multiplikator reformatorischen Gedankengutes. Dies ist einem der ersten evangelischen Prediger in Rostock zu verdanken – Joachim Slüter. Er gab bereits 1525 ein evangelisches Gesangbuch und 1526 ein Gebetbüchlein heraus, die, beide in niederdeutscher Sprache abgefasst, die ältesten Zeugnisse ihrer Art überhaupt sind. Vor allem das Gesangbuch wurde zu einem Bestseller und weit über die Grenzen Mecklenburgs verbreitet. Kirchenlieder aus Rostock prägten den evangelischen Gemeindegesang in Schweden und Dänemark, aber auch in England und Lettland.

In Kooperation von Stadtverwaltung, Evangelisch-Lutherischer Kirche und Universität entstand ein vielfältiges Veranstaltungsangebot. So wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Das Netz des neuen Glaubens. Rostock, Mecklenburg und die Reformation im Ostseeraum“ gezeigt. Besonderer Anziehungspunkt der Exposition im Kloster zum Heiligen Kreuz wird das Bild von Bernhard Reinhold „Slüters Reformationspredigt in Rostock“ aus dem Jahr 1858. Die Ausstellung in dem Gemäuer des erst Jahrzehnte später säkularisierten Klosters wird vom 7. Juli bis 5. November 2017 zu sehen sein.  Am Abend der Eröffnung der Ausstellung am 6. Juli 2017 wird das Schauspiel „Leben und Sterben des Kaplans Joachim Slüter zu Rostock“ von Holger Teschke uraufgeführt. Bereits am 24. Juni 2017 widmet sich der traditionell von Stadtführerverein, Geschichtsverein und Plattdeutsch-Verein Klönsnack-Rostocker 7 organisierte Stadtrundgang dem Reformationsjubiläum. Mit seinen sieben Stationen verbindet er Rostocker Kirchen und Klöster mit dem Rathaus und der Universität. Zahlreiche besondere Führungen runden das Angebot rund um die Erinnerung an das Reformationsjubiläum ab. So kann unter dem Motto „Welch eine Vielfalt – Tiere in der Bibel“ im Rostocker Zoo auf Expeditionen gegangen werden. Aber auch spezielle Stadtführungen stehen auf dem Jubiläumsprogramm.

Vom 5. August bis 3. September 2017 wird in St. Petri und St. Nikolai die 27. Landesweite Kunstschau „formare“ gezeigt, die sich der Frage widmet: Ist Kunst heilsnotwendig? Drei Kunstworkshops in Kooperation mit dem Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. ergänzen das Angebot. Diese und weitere Veranstaltungsangebote sind im jetzt erschienenen Faltblatt „500 Jahre Reformation – Slüter in Rostock“ zusammengefasst. Es ist ab sofort an 75 Kulturstandorten in Rostock zu finden.  Aber auch die zahlreichen Kooperationspartner dieser Projekte informieren gern über die Angebote. Mit dabei sind u.a. das Zentrum kirchliche Dienste, die Evangelisch-Lutherische Innenstadtgemeinde Rostock, die Propstei Rostock , die St.-Johannis-Kantorei, die Theologische Fakultät der Universität Rostock, die Kunsthalle Rostock, der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V., das  Kulturhistorische Museum Rostock und das Konservatorium „Rudolf Wagner-Régeny“. Auch für Gäste der Hansestadt ist das Reformationsjubiläum interessanter Anlass für eine Reise nach Rostock. Spezielle Stadtführungen machen nicht nur Touristen mit den Stätten der Reformation bekannt. Für Pilgerinnen und Pilger entlang der Via Baltica und des Baltisch Mitteldeutschen Weges dürfte der Joachim Slüter-Pilgerstempel von besonderem Interesse sein, der bei der Tourist-Information am Universitätsplatz, im Kulturhistorischen Museum, in St. Marien und St. Petri sowie in der Pilgerherberge im Friedhofsweg 49 erhältlich ist. Alle Veranstaltungshinweise sind auch im Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/reformation500 zu finden. Ergänzungen für die Datenbank nimmt der Bereich Stadtmarketing der Stadtverwaltung gern entgegen.

Bildunterschrift: Bild: v.l.: Prof. Markus Johannis Langer (Kantor an der St.-Johannis-Kirche Rostock), Daniela Bubber (Stadtmarketing Rostock), Dr. Michaela Selling (Leiterin Kultur- und Denkmalpflege) und Dr. Steffen Stuth (Leiter des Kulturhistorischen Museums). Foto: Joachim Kloock

Linktipps

Veranstaltungskalender http://www.rostock.de/reformation500

Reiseinformationen http://www.rostock.de/reformation

Internationaler Museumstag in der Kunsthalle Rostock am 21. Mai 2017

Newsletter-18.05.2017

Handlungsfähige Einsatzkräfte müssen Infrastrukturen schützen können

Stadtwerke Rostock Aktiengesellschaft, Foto: Joachim Kloock

Stadtwerke Rostock, Foto: Joachim Kloock

18.5.2017 – Der mögliche komplexe Ausfall von Infrastruktureinheiten und die Folgen für das öffentliche Leben standen im Mittelpunkt einer Zusammenkunft, die gestern (17. Mai 2017) unter Leitung von Senator Dr. Chris Müller im Brandschutz- und Rettungsamt stattfand. „Ein Black-out, also ein Stromausfall über einen längeren Zeitraum, ist ein fast nicht zu beherrschendes Ereignis. Umso wichtiger ist es, die Betreiber so genannter kritischer Infrastrukturen zu sensibilisieren und mit möglichen Folgen vertraut zu machen“, unterstreicht Senator Dr. Chris Müller. An dem Erfahrungsaustausch mit den Fachleuten der Stadtverwaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Versorgungsunternehmen in Rostock, von Energieversorgern und der Landesregierung teil.  Für die Stadtverwaltung liegt der Schwerpunkt in solchen Situationen insbesondere darin, dass die Kräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ihrem Versorgungsauftrag nachkommen können. „Wenn nichts mehr funktioniert, dann müssen die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und auch die Katastrophenschutzeinheiten weiter ausrücken können. Gerade in diesen Situationen erwarten die Menschen in unserer Stadt Hilfe und Unterstützung“, so Senator Dr. Chris Müller. „Vieles wird dann aber nicht mehr so funktionieren, wie wir es gewohnt sind. Deshalb müssen wir uns bestmöglich auf ein solches Szenario vorbereiten. Es stellt sich nicht die Frage, ob ein solches Szenario eintritt, sondern wann.“ Weitere Veranstaltungen zu diesem Themenkomplex sollen folgen.

Infrastrukturen sind komplexe Systeme, von denen eine Vielzahl von Versorgungsfunktionen abhängen. In unserer modernen Gesellschaft sind fast alle Versorgungssysteme von kritischen Infrastrukturen abhängig. Sie sind nicht nur alltäglichen Störungen und Gefahren, sondern auch Extremereignissen ausgesetzt, zum Beispiel durch Naturgefahren, technischem oder menschlichem Versagen oder vorsätzlichen Akten. Häufig sind Infrastrukturen voneinander abhängig; z.B. ist bei einem Ausfall der Stromversorgung auch die Informations- und Telekommunikationstechnologie betroffen und umgekehrt. Im vergangenen Jahr wurde ein neues Gesetz über den Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet.  In Paragraph 13a finden dort erstmals die Kritischen Infrastrukturen Erwähnung. Damit soll erreicht werden, dass die vernetzte und technisch hoch sensible Gesellschaft, auch in Krisensituationen ihrer Versorgungsaufgabe gerecht wird.

Zweite Jüdische Kulturtage Rostock vom 8. bis 22. Juni 2017

Lichtspieltheater "Wundervoll" (LI.WU) in Rostock, Foto: Joachim Kloock

LI.WU in Rostock, Foto: Joachim Kloock

17.5.2017 – Zum zweiten Mal richtet die Jüdische Gemeinde Rostock gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Jüdische Kulturtage aus. Das Festival bietet in diesem Jahr vom 8. bis 22. Juni 2017 an zehn Veranstaltungstagen ein umfangreiches Programm, bei dem es Filmvorführungen, eine Ausstellung, Gesprächsrunden und jede Menge Musik geben wird. Insgesamt werden 14 sehr unterschiedliche Einzelveranstaltungen an zehn Veranstaltungsorten angeboten.  Mit im Boot sind wie auch im Vorjahr die Hansestadt Rostock, das Max-Samuel-Haus, die Compagnie de Comédie, das Literaturhaus Rostock, das Peter-Weiss-Haus und das LI.WU. Als neue Partner engagieren sich die Geschichtswerkstatt Rostock, der Interreligiöse Gesprächskreis Rostock sowie die Böll-Stiftung. Renommierte Künstlerinnen und Künstler konnten auch dank der Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland  gewonnen werden, so die Schriftstellerinnen Zeruya Shalev und Annika Reich, die Sängerin und Schauspielerin Sandra Kreisler, der israelische Schauspieler Vladimir Friedman, die Hamburg Klezmer Band, die Band YSKFI aus Berlin. Landesrabbiner Dr. William Wolff, der im Juni die Ehrenbürgerwürde der Hansestadt Rostock erhält, wird ebenfalls im Fokus einer Veranstaltung stehen.

Genauere Informationen erhalten Interessenten auf den Webseiten der jeweiligen Veranstaltungsorte bzw. bei der Jüdischen Gemeinde RostockAugustenstr. 20, 18055 Rostock, Tel. 4590724, Fax 4922315, http://www.synagoge-rostock.de.

Sing deinen Song für Rostock: ESCO gewinnt den Wettbewerb

Rückblick vom 12.5.2017 – Die Sieger des Songcontests „Sing deinen Song für Rostock“ stehen fest: Mit einem furiosen Auftritt im Zwischenbau setzte sich die junge Rostocker Band gegen insgesamt 27 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch. Die Jury und das Publikum waren sich darüber einig, dass der Song „Mehr als nur gewöhnlich am deutlichsten die Liebe zur Hansestadt zum Ausdruck bringt. Der Wettbewerb war von der Hansestadt Rostock, der Rostock Rockt GmbH, der Stadtwerke Rostock AG und der Ostsee-Zeitung initiiert worden, um eine Hymne für das bevorstehende Stadtjubiläum zu finden. In der Endrunde waren außerdem Susi Koch und Band, SOAB und die Gruppe Filou angetreten. Trotz teilweise mitreißender Auftritte, die von den 350 Besucherinnen und Besuchern lautstark gefeiert wurden, überzeugte ESCO letztlich in allen Punkten mit ihrer Mischung aus Pop und HipHop. Die Hansestadt Rostock wird nun eine CD mit den besten Einsendungen zum Songcontest produzieren. Die Sieger dürfen sich über viele Konzerte in den nächsten Monaten freuen. Etwa zehn Auftritte sind bereits jetzt geplant. ESCO-Sänger Eric Winter nach dem Auftritt: „Großartig! Damit haben wir nicht gerechnet. Für uns bislang der größte Erfolg und ein Riesenschritt!“

Neues aus der Kunsthalle Rostock Mai 2017

Newsletter-15.05.2017

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13.5.2017Kunsthalle Rostock: Heute wurde der Grundstein für neues Schaudepot gelegt

Schaudepot Kunsthalle Rostock, Foto: Joachim Kloock

Schaudepot Kunsthalle Rostock, Foto: Joachim Kloock

Der Neubau soll zum 800-jährigen Stadtjubiläum der Hansestadt Rostock fertig sein. Die Kosten betragen 4,5 Millionen Euro und werden fast komplett aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Die Bauarbeiten für das neue Schaudepot der Kunsthalle Rostock kommen voran. Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung ist am Sonnabend offiziell der Grundstein für den Neubau gelegt worden. Auf zwei Etagen sollen auf rund 1.100 Quadratmetern zusätzliche Ausstellungs- und Depotflächen entstehen. Die Gesamtkosten betragen 4,5 Millionen Euro. Das Schaudepot soll im Herbst 2018 zum 800-jährigen Stadtjubiläum der Hansestadt Rostock fertig sein. „Mit dem Schaudepot soll die Kunsthalle mehr Raum für Ausstellungen erhalten und den Besucherinnen und Besuchern weitere Einblicke möglich machen“, sagte Landeskulturministerin Birgit Hesse (SPD). Die Kunsthalle Rostock verfüge über eine beachtliche Sammlung ostdeutscher und skandinavischer Kunst, die mehr als 10.000 Kunstwerke umfasse, darunter vor allem Gemälde, Grafiken und Plastiken, so die Ministerin. Die Erweiterung soll helfen, die Kunsthalle national und international noch bekannter zu machen. Das Haus könne sich so weiter als Kompetenzzentrum für osteuropäische Kunst profilieren, sagt Hesse. Zur Finanzierung des Vorhabens fließen vier Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus. Die Kunsthalle Rostock war als einziges Vorhaben aus ganz Mecklenburg-Vorpommern für diese Förderung im Jahr 2015 ausgewählt worden. 500 000 Euro zahlt die Hansestadt.