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Ahoi Rostock – eine Stadt feiert die Kreuzfahrt und blickt in die Zukunft

Nachhaltige Entwicklung der maritimen Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus

ROSTOCK CRUISE FESTIVAL 14.-16.09.2018_1„Wo Schiffe begeistern, geht die Welt an Bord“ ist das ambitionierte Motto zur Premiere des ROSTOCK CRUISE FESTIVAL vom 14. bis 16. September 2018 in Warnemünde auf der Mittelmole. Von Freitag bis Sonntag dreht sich alles um die faszinierende Welt der Kreuzfahrt. Heute stellten in Schwerin Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe und der Geschäftsführer der Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing, Tourismusdirektor Matthias Fromm, die Schwerpunkte und das Programm des dreitägigen maritimen Events vor.

Künftig soll abwechselnd mit den Hamburg Cruise Days das ROSTOCK CRUISE FESTIVAL alle zwei Jahre mit einem maritimen Programm für die ganze Familie zwischen Kaikante und Warnemünder Ostseestrand stattfinden. AIDA Cruises ist Premiumpartner des ersten ROSTOCK CRUISE FESTIVAL. Mit mehr als 40 Anläufen ist AIDA Cruises auch 2018 der stärkste Kreuzfahrtpartner der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region. „Mit dem ROSTOCK CRUISE FESTIVAL empfiehlt sich die Hansestadt als attraktiver Tourismus- und Wirtschaftsstandort und lenkt die Aufmerksamkeit auf die gesamte Wertschöpfungskette der Schiffbau- und Kreuzfahrtindustrie in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte der Wirtschaftsminister. „Warnemünde ist längst mit jährlich über 200 Schiffsanläufen zu einem der größten Kreuzfahrthäfen in Deutschland avanciert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das ROSTOCKCRUISE FESTIVAL vor allem auch deshalb, weil es um eine nachhaltige Entwicklung geht, in der auch Zukunftsaspekte der Kreuzfahrtbranche eine bedeutende Rolle spielen. Die Veranstaltung hat das Potenzial, sich zukünftig als Plattform für die gesamte maritime Wirtschaft zu profilieren und nachhaltige Effekte für die Werften, Kreuzfahrtbranche sowie deren Zulieferer und Dienstleister zu erzielen.“ „Wir freuen uns, im 800. Jubiläumsjahr der Hanse- und Universitätsstadt einen weiteren neuen Höhepunkt für Rostock zu setzen“, hob Tourismusdirektor Matthias Fromm hervor. „Die imagesteigernde Wirkung für ganz Mecklenburg-Vorpommern möchten wir optimal nutzen und bieten damit auch Unternehmen und Institutionen eine interessante Präsentationsmöglichkeit mit hoher medialer Aufmerksamkeit im Spannungsfeld der maritimen Wirtschaft“, so Fromm. „Aber natürlich geht es auch darum, uns als attraktive Urlaubsdestination in dieser einzigartigen wunderschönen Kulisse zu präsentieren.“

Ausbau der touristischen Infrastruktur im Kreuzfahrtbereich

„Der Kreuzfahrttourismus boomt. Er ist ein wichtiges wirtschaftliches und touristisches Segment, das in Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren kontinuierlich wächst. Auch aufgrund der positiven Entwicklung unterstützen wir den Ausbau der Infrastruktur für den Kreuzfahrttourismus“, so Wirtschaftsminister Glawe.  Seit den 90er Jahren sind 20,49 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium in den Ausbau der Häfen Rostock-Warnemünde und Wismar im Rahmen des Kreuzfahrttourismus geflossen. Damit konnten Gesamtinvestitionen von rund 29,1 Millionen Euro ausgelöst werden. Die Mittel dafür stammen von der EU, vom Land und vom Bund. Mit den Geldern wurden in Rostock zum Beispiel die Liegeplätze 7 und 8 und die Grauwasserentsorgung im Bereich der Liegeplätze 6 und 8 in Rostock-Warnemünde ausgebaut. In Wismar wurde beispielsweise in die Vorbereitung zur Entwicklung der Infrastruktur für die Kreuzschifffahrt investiert. 

Die Welt zu Gast in Rostock – ein Wochenende mit Party, Pötten und Paraden

Maritime Themenwelten auf der Mittelmole lassen die Gäste das Thema Kreuzfahrt auf verschiedenste Weise erleben. Ein bunt gefächertes Programm bietet für jedermann ein dreitägiges Erlebnis rund um die Kreuzschifffahrt. In drei Themenwelten, die sich in „Erleben“, „Hören“ und „Informieren“ aufteilen, wird die Welt der Kreuzfahrt hautnah an den Gast gebracht. Der Auftakt des Festivalprogramms ist am Freitag um 18:30 Uhr direkt an der Festivalbühne, wo der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe und der Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, das ROSTOCK CRUISE FESTIVAL eröffnen. Von dort wird auch gleich danach die „Viking Sun“ auf die Reise verabschiedet. Hierfür wird, der Tradition von auslaufenden Schiffen folgend, die jeweilige Auslaufhymne der Schiffe gespielt und der Sound großflächig auf die Kaikante und die Mittelmole übertragen. Um 19:00 Uhr startet dann die erste Cruise Night, in dessen Rahmen auch die DJs Kamey und Senay Gueler auflegen. Das zweite Kreuzfahrtschiff, das an diesem Abend den Hafen verlässt, ist um 21:00 Uhr die „Marina“. Absolutes Highlight wird die große Auslaufparade am Samstagabend um 22:00 Uhr, bei der die Kreuzliner „AIDAmar“, „Norwegian Breakaway“ und „Columbus“ direkt hintereinander den Warnemünder Hafen verlassen. Auf diese große Inszenierung ist der beste Blick auf die Ozeanriesen von der Kaikante oder dem Strand garantiert. Mit einem imposanten Feuerwerk werden die drei Schiffe sich hintereinander aufreihen und auf das offene Meer begleitet. Dabei werden ca. 3.400 Effekte von römischen Lichtern und Feuertöpfen bis hin zu Raketen, die hoch über der Küste aufsteigen, gezündet. Die Besucher können sich auf eine spannende und hochemotionale pyrotechnische Show freuen, die die Kreuzfahrtschiffe und den Hafen von Warnemünde perfekt in Szene setzt. Für alle Daheimgebliebenen überträgt das NDR Fernsehen die Auslaufparade live ab 21:45 Uhr.

Umweltsymposium thematisiert Wege zur Schadstoffreduzierung

Am Sonnabend, dem 15. September, findet parallel zum ROSTOCK CRUISE FESTIVAL im nahegelegenen Technologiezentrum Warnemünde ein Symposium zum Thema „Neue Umwelttechnologien zur Schadstoffreduzierung in der Schifffahrt“, das von der Rostocker Hafen- und Entwicklungsgesellschaft ROSTOCK PORT initiiert wird, statt. Damit greift das Festival ein wichtiges Zukunftsthema der maritimen Industrie, insbesondere der Kreuzfahrt auf. Die mit der Kreuzfahrt im Zusammenhang stehenden Anforderungen zur Reduzierung von Lärm- und Schadstoffemissionen werden so ins Blickfeld gerückt und die verfügbaren technologischen Optionen aus Sicht von Vertretern von Reedereien, Werften, Wissenschaft und Technik vorgestellt. Eine Reflexion des Themas erfolgt abschließend im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion.

www.rostock-cruise-festival.de

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Start ins Schuljahr 2018/2019 gut vorbereitet

1.770 ABC-Schützen beginnen ihre Schullaufbahn

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Einschulung, Foto: Joachim Kloock

Am Montag (20. August 2018) beginnt für 19.467  Schülerinnen und Schüler an den insgesamt 61 allgemeinbildenden Schulen in Rostock das neue Schuljahr 2018/2019. Zugleich startet für voraussichtlich 7.750 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende der Unterricht an den beruflichen Schulen in der Hanse- und Universitätsstadt. „Auch das nunmehr bevorstehende neue Schuljahr ist seitens der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gut vorbereitet und kann planmäßig beginnen“, schätzt Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, ein. „Dafür danke ich allen Beteiligten ganz besonders herzlich!“ „Auch im kommenden Schuljahr können wir in Rostock wieder auf eine sehr vielfältige Schulstruktur verweisen, die den unterschiedlichen Lern- und Ausbildungsbedürfnissen gerecht wird.“ 1.770 ABC-Schützen starten am 20. August ihre Schullaufbahn an 28 Grundschulen und Schulen mit Grundschulteil und in voraussichtlich 86 ersten Klassen. In die Klassenstufe 5 starten 1.668 Schülerinnen und Schüler in voraussichtlich 80 Klassen bzw. Stammgruppen. „Erneut ist die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in Rostock nochmal leicht gestiegen“, informiert Senator Steffen Bockhahn. „Allein an kommunal getragenen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen beträgt der Zuwachs 1.197 Schülerinnen und Schüler. Das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent.“

Während die Schülerinnen und Schüler die Ferien genießen konnten, wurden auch in diesem Sommer an zahlreichen Schulen Baumaßnahmen umgesetzt. Dies betrifft unter anderem so umfangreiche Bauten wie die Errichtung eines Ergänzungsbaus für die Grundschule „Lütt Matten“ in der Turkuer Straße 59a, die begonnene Komplexsanierung des Schulgebäudes der Küstenschule Rostock in der Pablo-Picasso-Straße 45, die Generalsanierung des Schulgebäudes Maxim-Gorki-Straße 68 für die künftige Nutzung durch das bisherige Förderzentrum an der Danziger Straße, die Umgestaltung der Freianlagen der „Beruflichen Schule Dienstleistung und Gewerbe“ in der Hinrichsdorfer Straße 7, den Ersatzneubau einer Sporthalle Möllner Straße 8, die laufende Generalsanierung der Sporthallen Walter-Butzek-Straße 1 und 2 sowie die Errichtung des lang ersehnten wettkampffähigen Großspielfeldes Walter-Butzek-Straße 1/2. Als besonders bedeutsame Schulbaumaßnahme wurde in den Sommerferien 2018 mit der Generalsanierung und Errichtung eines Erweiterungsneubaus für die Grundschule „Heinrich Heine“, Heinrich-Heine-Straße 3 in Rostock-Warnemünde, begonnen. Da dies bei laufendem Schulbetrieb unmöglich wäre, wurde für die Grundschülerinnen und -schüler dieser Schule ein zwischenzeitliches Ausweichschulgebäude in der Warnemünder Parkstraße 45a errichtet. Viele weitere Baumaßnahmen an Schulgebäuden und Sportstätten könnten diese verkürzte Aufzählung ergänzen.

„Im kommenden Schuljahr 2018/19 werden Baumaßnahmen an Schulen und Sportstätten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Gesamtvolumen von 26 Mio. Euro umgesetzt“, freut sich Senator Steffen Bockhahn. „Davon werden viele Schulen profitieren können. Auch wenn seit 1990 bis Ende 2017 insgesamt fast 300 Mio. Euro in Schulen und Sportstätten investiert wurden, ist dies nach wie vor ein wichtiger Schwerpunkt für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Denn noch immer bedürfen vier Schulen, 13 Schulsporthallen und fünf Sportfreianlagen einer umfangreichen Komplexsanierung.“ Dagegen konnten seit 1990 General- und Teilsanierungen an 40 Schulen, 38 Schulsporthallen und 31 Sportfreianlagen abgeschlossen werden.  Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist als Schulträgerin für die technische Absicherung des Unterrichts an den kommunal getragenen Schulen zuständig. Dazu gehören die Gebäude und ihre Ausstattungen, aber auch die Schulbücher und weitere Lernmaterialien. Während die Besetzung der Schulsekretariate sowie die Aufgaben der Hausmeister, Hallen- und Sportplatzwarte in kommunaler Verantwortung liegen, befinden sich sämtliche pädagogische Aufgaben in der Zuständigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock vertreten durch das Staatliche Schulamt Rostock.

Schiffe, Shantys, Shaker: 28. Hanse Sail in Rostock

Eine Million Besucher zum größten maritimen Volksfest des Urlaubslandes erwartet / Rund 165 Schiffe aus zehn Nationen nehmen Kurs auf Rostock / Breites maritimes und kulturelles Rahmenprogramm / Schweden ist Partnerland

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Zur 28. Auflage des maritimen Klassikers „Hanse Sail“ haben sich vom 9. bis 12. August 165 Schiffe aus zehn Nationen angemeldet. Damit verspricht das maritime Volksfest in Rostock auch in diesem Jahr ein Millionenpublikum zu begeistern. Partnerland ist Schweden. Eine Flotte hölzerner Segelschiffe bestimmt das Sail-Geschehen am westlichen Ende des Stadthafens. Die „Tre Kronor av Stockholm“, „Tre Hjärtan av Halmstad“, „Vega av Gamleby“ oder „Ingo“ repräsentieren die Kunst ihrer Baumeister und ihre Heimathäfen. Zahlreiche alte und rund ein Viertel neue Gäste nehmen Kurs auf die Hansestadt. So begrüßen die Veranstalter unter anderem die beiden ältesten und größten noch aktiven Windjammer: die russische „Sedov“ (Baujahr 1921) sowie die ebenfalls aus Russland stammende „Kruzenshtern“ (Baujahr 1926). Zum ersten Mal legt unter anderem der Schlepper „Holland“ an der Rostocker Kaikante an und lädt wie viele andere Segler und Schiffe Gäste an Bord und zu Ausfahrten ein. Musikalisch und maritim wird die Hanse Sail bereits am 8. August eingeläutet und zwar von der „jungen norddeutschen philharmonie“ in der Halle 207 – unter der Leitung von Jonathan Stockhammer und unterstützt von dem Klavierduo Silver-Garburg – sowie mit der zehnten Haikutter-Regatta vom dänischen Nysted nach Warnemünde.

Eröffnet wird die Hanse Sail am 9. August ab 16.30 Uhr auf der NDR-Bühne im Stadthafen durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling. Mit dem Bierfassanstich der Hanseatischen Brauerei Rostock beginnt das Markttreiben auf der 3,5 Kilometer langen maritimen Erlebnismeile in Rostock und Warnemünde, die mehr als 460 Marktstände und 60 Fahrgeschäfte, darunter das Überschlag-Rundfahrgeschäft „Shaker“, bereithält. Sowohl beim Auftakt als auch auf rund 130 weiteren angemeldeten Schiffen kann mitgesegelt werden. Für 90 Schiffe sind Buchungen über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381 381 29-75/-76 oder im Internet unter www.hansesail.com möglich. Zudem laden viele Schiffe zu einem Besuch an Bord ein. Auch an Land bietet sich Schaulustigen ein buntes Programm aus Live-Musik, Märkten und Partys auf sowie vor acht Bühnen. Dabei gibt es Musik unterschiedlichster Genres von Shanty bis Pop zu erleben. Aus insgesamt mehr als 100 Programmpunkten können Gäste wählen. Hinzu kommen ein Dutzend Ausstellungen und Konferenzen. Kinder können sich unter anderem auf einen Mitmachzirkus oder ein Piratendorf freuen.

Der „Sail Kompass 2018“, das Programmheft der 28. Hanse Sail Rostock, liefert alle wichtigen Informationen rund um das größte maritime Fest des Urlaubslandes. Der Wegweiser ist gedruckt für vier Euro unter anderem im Büro Hanse Sail, im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde erhältlich und steht für den Preis von zwei Euro unter www.hansesail.com zum Download zur Verfügung. Spontanreisende, die für ihren Besuch der Hanse Sail oder Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste noch die passende Unterkunft suchen, werden beim Verband Mecklenburgischer Ostseebäder fündig. Unter www.ostseeferien.de sind die wohl letzten freien Quartiere in der Region rund um Rostock aufgeführt. Die Liste mit buchbaren Ferienunterkünften wird kontinuierlich aktualisiert und ermöglicht einen direkten Kontakt zu Hoteliers und Vermietern. Weitere Informationen: www.hansesail.com

Rostock bewirbt sich um Bundesgartenschau 2025

Nachhaltige Stadtentwicklung an der Warnow

DSC_2482x226.7.2018 – Die Bundesgartenschau (BUGA) könnte 2025 in Rostock blühen. Die Hanse- und Universitätsstadt hat sich heute offiziell um die Ausrichtung einer BUGA beworben. „Der Zuschlag wäre ein Meilenstein für Rostocks Stadtentwicklung. Wir wollen beweisen, dass eine grüne Innenverdichtung machbar ist“, unterstrich Oberbürgermeister Roland Methling bei der Übergabe der Bewerbungsunterlagen an Helmut Selders, den Verwaltungsratschef der Deutschen Bundesgartenschau- Gesellschaft (DBG), und DBG- Geschäftsführer Jochen Sandner. „Eine Gartenschau ist längst nicht mehr nur ein 170 Tage währendes Blumenfest“, so der OB. „Rund um das Rostocker Oval am Ufer der Warnow sollen ab 2025 lebendige Stadtlandschaften sprießen, die Kultur, Erholung, Wohnen und Freizeit miteinander verbinden. Wir haben die einmalige Chance, die Pläne für den lang ersehnten Theaterneubau, den Neubau eines Archäologischen Landesmuseums, die Freiflächenentwicklung im Stadthafen, die Tieferlegung der Straße Am Strande, den Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke, den notwendigen Hochwasserschutz und die Freiflächenentwicklung auf der ehemaligen Dierkower Deponie ideenreich und vor allem nachhaltig miteinander zu verknüpfen“, unterstrich Roland Methling. Auch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat bereits ihre finanzielle Unterstützung für das für Mecklenburg-Vorpommern bedeutsame 113-Millionen-Euro-Großprojekt grundsätzlich zugesagt.

„Die Verwaltung und die Politik haben in den vergangenen Monaten Herausragendes geschaffen. Solch ein Konzept in dieser kurzen Zeit aufzustellen und zur Reife zu bringen, ist eine enorme Leistung, für die ich mich bei allen Mitwirkenden bedanke“, so der OB, der seinen besonderen Dank auch an Rostocks Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski richtete. „Ebenso ist es ein großes Glück, dass wir mit dem Büro Sinai ein deutsches Premiumbüro an unserer Seite haben“, betonte der Oberbürgermeister. Rostocks Bürgerschaft hatte am 16. Mai 2018 mit deutlicher Mehrheit für eine Bewerbung der Hanse- und Universitätsstadt für die BUGA 2025 votiert. Geplant sind unter anderem eine über vier Kilometer lange Flaniermeile im neu gestalteten Stadthafen, ein attraktiver Museumsneubau am Wasser, ein Stadt-Park sowie ein Campus zum Wohnen und Arbeiten am Ufer der Warnow. Neues Wahrzeichen der Stadt könnte die von vielen Rostockern lange erhoffte Brücke für Fußgänger und Radfahrer werden, die die Innenstadt und den Nordosten über die Warnow schwungvoll verbindet. Ein Plateau über der L22, der meist befahrenen Straße des Landes, soll die Innenstadt zur lebendigen Uferzone der Warnow machen. Das ehemalige IGA-Gelände soll Außenstandort werden. „Rostocks Herz schlägt am Wasser“, zeigte sich Oberbürgermeister Roland Methling begeistert. „Der Brückenschlag zwischen den Stadtteilen, zum Warnowufer und die Belebung des einstigen IGA-Areals im Nordwesten als Teil der künftigen BUGA könnten Rostock mit all seinen Facetten noch attraktiver zusammenwachsen lassen“, unterstrich der OB. Über den möglichen Zuschlag für die 82 Seiten umfassende Bewerbung entscheidet die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft in den kommenden Monaten.

Bildunterschrift: Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (Mitte) überreicht die Buga-Bewerbung der Hansestadt Rostock für das Jahr 2025 an die Vertreter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Geschäftsführer Jochen Sandner (r.) und Verwaltungsratchef, Helmut Selders. Foto: Joachim Kloock

Mehr als 3000 Teilnehmer bei Christopher Street Day in Rostock

Polizei und Veranstalter sprechen von Rekord

21.7.2018 – „Rostock zeigt sich heute so, wie ich es am liebsten habe: bunt, quirlig, etwas schräg, vor allem aber tolerant und weltoffen.“ Sozialministerin Stefanie Drese hatte am Samstag auf dem „Christopher Street Day“ dazu aufgerufen, Homophobie und Transphobie entschlossen im Alltag zu begegnen. Der CSD fand in diesem Jahr in der Hansestadt Rostock unter dem Motto „Akzeptanz beginnt im Kopf – kein Schritt zurück!“ statt.

Alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung leben können. Auch, wenn in den letzten Jahren etwa mit der Ehe für alle einige Fortschritte erreicht wurden, solange es Diskriminierung, Homo-, Inter- und Transphobie gibt, müssen wir weiterkämpfen. Die rechtliche Gleichheit vor dem Gesetz als Eheleute und auch als Eltern im Pflege- und Adoptionsrecht ist nach Ansicht der Ministerin eine große Errungenschaft, der Abbau von Vorurteilen in den Köpfen sei jedoch ebenso wichtig. Drese: „Die Akzeptanz der unterschiedlichen Lebensweisen sollten wir deshalb schon unseren Kindern als unverzichtbares Gut vorleben. Deren Köpfe sind frei von Vorbehalten.“ Nach Angaben der Ministerin setzt die Landesregierung sich mit Nachdruck für die Rechte der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen in Mecklenburg-Vorpommern ein. Mit dem Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern wurde bereits im Jahr 2015 ein wichtiger Schritt getan. Das Land unterstützt seit Jahren den Landesverband LSVD und die insgesamt fünf Beratungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern.

Hunderte sangen gemeinsam für Rostock

15.7.2018 – Am vergangenen Sonntag fand im Stadthafen im „Rostocker Oval“ eines der größten Bürgerbeteiligungsprojekte zum Stadtjubiläum „Rostock singt“ statt. Fast 500 Sänger, rund 1000 Rostockerinnen und Rostocker und ihre Gäste, Chöre, Vereine, Kinder, Eltern, Großeltern, Musikerinnen und Musiker alle sangen und musizierten gemeinsam. Einen Vorgeschmack auf das Sangesfest gab es bereits im Januar zur Winterserenade in der Nikolaikirche, als über 800 Gäste zusammen „Freude, schöner Götterfunken“ sangen. Eine große Anzahl Sangesbegeisterter aus sieben Shantychören, Rostocker geistlichen und weltlichen Chören, der Singakademie des Volkstheaters, alle unter der künstlerischen Leitung von Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. h. c. Markus Johannes Langer, bildeten zum Höhepunkt des Tages einen großen Chor und sangen gemeinsam mit dem Publikum. Bevor jedoch die Shantychöre am Ludewigbecken/Holzhalbinsel den Auftakt gaben, waren alle Rostockerinnen und Rostocker aufgerufen sich am Gehlsdorfer Ufer für ein Massenfoto vor der Stadtkulisse einzufinden. Das Foto soll später in Großformat öffentlich präsentiert werden, um die Verbundenheit der Rostocker mit ihrer Heimatstadt beeindruckend darzustellen.

Weltrekord! Längste Reihe aus Streichholzschachteln

Rostock hat einen neuen Weltrekord aufgestellt!

Etwa 550 Schülerinnen und Schüler, ihre Betreuerinnen und Betreuer sowie viele Interessierte trafen sich in der Rostocker Innenstadt auf der Kröpeliner Straße, um gemeinsam fast 45.000 Streichholzschachteln aufzureihen. Den Startschuss gab Oberbürgermeister Roland Methling auf dem neuen Markt. Insgesamt kam eine Länge von 1.522 Metern zustande!

Mehrere Jurymitglieder bezeugten diesen Wert und werden es, eidesstattlich versichert, der Guinness World Record Limited in London mitteilen. Zum 800-jährigen Stadtjubiläum hatten zwei Rostocker Lehrerinnen die Idee, mit ihren Schülerinnen und Schülern eine Giebelhäuserzeile nach dem Vorbild der Vicke-Schorler-Rolle aufzureihen. Die Verantwortlichen für den Kunstunterricht in den kommunalen und den frei getragenen Schulen, Anja Janda und Antje Sell, arbeiten seit Ende letzten Jahres in Zusammenarbeit mit der Hanse- und Universitätsstadt an diesem Projekt. Das Vorhaben wurde bereits im März in der Kunsthalle Rostock während der Veranstaltung „Rostock Kreativ“ der Öffentlichkeit präsentiert. Zu diesem Anlass konnte bereits die Länge der echten Vicke-Schorler-Rolle von 18,68 Metern übertroffen werden. Nur wenige Wochen später wurde das nächste Zwischenziel erreicht: Die ersten 800 Meter waren geschafft und das Geburtstaggeschenk an die Stadt damit gesichert. Nun wurde das große Ziel erreicht – der Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde. Die Organisatoren hoffen, mit dem Weltrekordversuch dazu beizutragen, den Stadtgeburtstag auch Jahre später in besonderer Erinnerung zu behalten. Rostockerinnen und Rostocker aller Altersgruppen haben sich an dem Mitmachprojekt beteiligt. Vor allem Schulen und Kindergärten, aber auch Altersheime gestalteten liebevoller Kleinarbeit Tausende Giebel von Streichholzschachteln. Sogar Prominente wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Oberbürgermeister Roland Methling haben eine Schachtel gebastelt.