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Die Straßenbahn – unter Strom seit 115 Jahren: Öffnungstag im depot12 am 29. Juni

Depot RSAG, Foto: Joachim Kloock

Depot12, Foto: Joachim Kloock

Am Sonnabend, 29. Juni 2019, laden die Rostocker Nahverkehrsfreunde in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr zu einem erlebnisreichen Öffnungstag in das depot12 in Marienehe ein. Das 115-jährige Jubiläum der elektrischen Straßenbahn in Rostock steht an diesem Tag im Blickpunkt.

Interessierte Besucher können kurze Ausfahrten mit verschiedenen historischen Fahrzeugen unternehmen, die Busecke in der Ausstellungshalle erkunden, an Führungen durch die verkehrsgeschichtliche Ausstellung teilnehmen oder beim Souvenirverkauf vorbeischauen. An diesem Tag besteht auch die Möglichkeit, einen Blick in die Straßenbahnwerkstatt der RSAG zu werfen: Mit dem historischen Bus geht es vom depot12 zum Betriebshof in der Hamburger Straße und dann auf einer kleinen Führung durch die Werkstatt.

Der liebevoll restaurierte Triebwagen 44 präsentiert sich den Besuchern als umgebautes „Café 44“ und lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Der Eintritt ist frei. Das depot12 befindet sich in Marienehe in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle S Marienehe und dem S-Bahn-Haltepunkt Marienehe und ist mit den Straßenbahnen der Linien 1 und 5 und der S-Bahn zu erreichen.

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Deutschlands beliebtester Kreuzfahrthafen startet in die Saison

DIE TOURISMUSZENTRALE ROSTOCK & WARNEMÜNDE IST AUF DIE KREUZFAHRTSAISON VORBEREITET

Die Tourist-Informationen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind für die Kreuzfahrtsaison 2019 gut vorbereitet und erwarten die vielen internationalen Gäste mit einem breiten Angebot. Die diesjährigen Anläufe verteilen sich auf 117 Tage, wobei es zwei Vierfachanläufe und am 12. Juli sogar einen Tag mit fünf Schiffen im Rostocker Fahrwasser geben wird. Zum ersten Anlauf des Jahres wird die MSC Poesia am 19. April in Warnemünde erwartet. Über die Saison werden insgesamt 41 verschiedene Schiffe von 23internationalen Reedereien 199 Mal das Seebad Warnemünde ansteuern. Und auch in diesem Jahr werden die Port Partys viele Einheimische, Urlauber und Seereisende zur Verabschiedung der Kreuzfahrtschiffe an den  Warnemünder Passagierkai locken. Mit dem beliebten Schlepperballett und vielen weiteren Höhepunkten werden am Liegeplatzdes Seglers Santa Barbara Anna die Schiffe auf das Meer begleitet.

„Die Eröffnung der Kreuzfahrtsaison ist in jedem Jahr wieder ein ganz besonderes Highlight. Wenn die ersten Kreuzfahrer bei uns in Warnemünde festmachen, zieht wieder internationales Flair in unser Seebad und in die Rostocker Innenstadt“, sagt Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Es ist nicht zu unterschätzen,welche Wirkung diese vielen internationalen Botschafter haben, wenn sie bleibende Erinnerungen von ihrem Besuch mit in alle Welt nehmen und so die Destination Rostock mit den Seebädern bekannter machen.“ Jeder Anlauf bringt dabei zusätzliche Wertschöpfung in die Region, wovon lokale Gastronomen, die Einzelhändler,aber auch die Hotellerie, wo sich Kreuzfahrtgäste rund um ihre Seereise  einbuchen. „Die Präsenz der Cruise Liner ist auch immer ein Magnet für unsere Tagesgäste, die die beeindruckenden Schiffe gerne einmal aus nächster Nähe bestaunen möchten“, so Fromm.

Tourismuszentrale vorbereitet für Kreuzfahrtsaison

Am Passagierkai öffnet pünktlich mit dem Anlauf des ersten Kreuzfahrtschiffes der Saison 2019 die Pier 7 Cruise Passenger Information. Vom19. April bis Oktober wird diese Tourist-Information zu den Kreuzfahrtanläufen jeweils von 08:00 bis 14:30 Uhr geöffnet sein und die mehrsprachig ausgebildeten Mitarbeiter beraten die Kreuzfahrtgäste über alle Angebote, um Rostock und die Region zu entdecken. Die „Kreuzfahrerbroschüre“,die speziell auf die Bedürfnisse der Kreuzfahrtgäste ausgerichtet ist,informiert über Angebote in den Sprachvarianten Deutsch/Englisch,Französisch/Niederländisch sowie Spanisch/Italienisch.

Audioguides in sechs Sprachen

Ein besonderes Angebot für die internationalen Gäste sind die Audioguides in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Schwedisch. Mit ihnen lassen sich 17 Stationen in der Rostocker Innenstadt und 13 weitere im Seebad Warnemünde auf eigene Faust erkunden. In etwa 2 – 3 Stunden erfahren die Nutzer so Anekdoten zur traditionsreichen Vergangenheit der über 800-jährigen Geschichte der Stadt. Für sieben Euro Leihgebühr liegen die Audioguides in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde bereit.

„Kreuzfahrtdatenheft 2019“ zum Start der Kreuzfahrtsaison

In den Tourist-Informationen von Rostock und Warnemünde, in der Pier 7 – Cruise Passenger Information, im Hanse Sail Büro und im Buchhandel können Kreuzfahrtfans ab sofort die 82-seitige Broschüre „Kreuzfahrt 2019“ für 9,95 Euro erwerben. Die Publikation zur aktuellen Saison hat sich mittlerweile zu einem echten Klassiker entwickelt und ist insbesondere bei Sammlern sehr beliebt. Zahlreiche Bebilderungen geben einen Überblick über den Kreuzfahrthafen, die Schiffsanläufe und Informationen zu den Reedereien. Darüber hinaus veröffentlicht die Tourismuszentrale jedes Jahr einen Flyer, der über die An- und Ablegezeiten der Kreuzfahrtschiffe sowie die Port Partys informiert.

Port Partys laden ab Mai zum gemeinsamen Feiern mit maritimem Flair ein

„Dank der Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern, aber auch dank neuer Unterstützer, können wir unseren Gästen in diesem Jahr wieder fünf Port Partys präsentieren“, so Fromm. Los geht’s am 24.Mai mit den Anläufen von AIDAmar und der Aurora. Am 8. Juni, 21. Juli und 23.August werden jeweils drei Schiffe begrüßt und am 15. September werden die AIDAaura und Norwegian Getaway von der Kaikante verabschiedet. Die Partys beginnen jeweils 17:00 Uhr und der Besuch aller fünf Port Partys ist kostenfrei.

Tagesbesuche auf einem Kreuzfahrtschiff

Wer einmal selbst erste Bekanntschaften mit einem Kreuzfahrtschiff machen möchte, kann auf den AIDA Schiffen eine dreistündige Entdeckungstour inklusive Mittagessen buchen. Die Buchung ist ausschließlich online über die Website von AIDA Cruises möglich.

Rostocker Berufsfeuerwehr sucht Nachwuchs

Feuerwehr, Foto: Joachim Kloock

Feuerwehr Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Berufsfeuerwehr der Hanse- und Universitätsstadt sucht engagierte Nachwuchskräfte für die Arbeit als Berufsfeuerwehrfrau oder Berufsfeuerwehrmann. Die 18-monatige Brandmeisterausbildung zum Einstellungsdatum am 1. April 2020 oder am 1. Oktober 2020 beinhaltet die Grundlagen der Brandbekämpfung, Feuerwehrtechnik und Einsatztaktik. Neben dem theoretischen Unterricht und vielen praktischen Übungen sind auch ergänzende Berufspraktika in den Feuer- und Rettungswachen sowie in Krankenhäusern geplant.  Sie werden zum Führen von Einsatzfahrzeugen  der Klasse C/CE, als Maschinist für Löschfahrzeuge und zur Rettungssanitäterin bzw. zum Rettungssanitäter ausgebildet. Zunächst erfolgt die Einstellung als Brandmeisteranwärterin oder -anwärter im Beamtenstatus auf Widerruf, während der Ausbildung werden Anwärterbezüge gezahlt. Darüber hinaus erfolgen Zulagen für geleistete Nachtdienste und ggf. Familienzuschläge. Die Feuerwehrzulage wird nach dem ersten Dienstjahr gezahlt. Als Beamtin oder Beamter werden zudem keine Sozialversicherungsbeiträge fällig.  Bei erfolgreich abgeschlossener Ausbildung werden ein interessanter und abwechslungsreicher beruflicher Alltag sowie ein sicherer Arbeitsplatz mit Zukunft und Perspektiven geboten. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung und das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen verfügt, kann sich bis zum 21. März 2019 im Brandschutz- und Rettungsamt bewerben. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind im Internet unter folgender Adresse zu finden:
https://rathaus.rostock.de/de/brandmeisterausbildung/236968

Sehr gute und gute Noten für die Rostocker Innenstadt

Universitätsplatz mit Blick in die Kröpeliner Straße, den Einkaufsboulevard von Rostock, Foto Joachim Kloock

Universitätsplatz Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Rostocker Innenstadt ist für Besucherinnen und Besucher ein attraktives Ziel. Das bestätigt nun auch die bundesweite Studie „Vitale Innenstädte 2018“ der IFH Köln GmbH, an der Rostock gemeinsam mit 115 weiteren Städten teilgenommen hat. Besucherinnen und Besucher bewerteten die Innenstadt-Attraktivität in Rostock mit der Schulnote 1,9, während der Vergleichswert der zehn Städte in der Größenordnung zwischen 200.000 und 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner lediglich bei der Schulnote 2,5 lag. Neben einem attraktiven Einzelhandels-Angebot bestätigten die an zwei unterschiedlichen Erhebungstagen im September 2018 befragten Besucherinnen und Besucher der Rostocker Innenstadt gute bis sehr gute Gastronomie-Offerten und ein durchweg angenehmes Ambiente. So schneidet Rostocks Innenstadt als Ort zum Verweilen und zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten im Vergleich der zehn Städte in der Größenordnung zwischen 200.000 und 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner auch überdurchschnittlich gut ab. Etwa 29 Prozent der in Rostock Befragten gab dies als Motivation zum Besuch der Innenstadt an, in vergleichbaren Städten waren dies nur 18 Prozent.

Gegenstand der Befragungen war zudem die zunehmende Konkurrenz des Internets für den stationären Einzelhandel. In Rostock gaben lediglich 14,7 Prozent der Befragten an, durch Online-Einkäufe weniger die Innenstadt zu besuchen. In vergleichbaren Städten lag dieser Wert über 20 Prozent. Verbesserungspotenzial für die Rostocker Innenstadt sahen die Befragten bei Parkmöglichkeiten, im gastronomischen Bereich bei Brau- oder Gasthäusern und bei Angeboten in den Bereichen Schuhe und Lederwaren, Unterhaltungselektronik und Schreibwaren. Für knapp zwei Drittel der Befragten sind Veranstaltungen ein Grund, häufiger die Innenstadt zu besuchen, drei Viertel verbinden dies mit dem Besuch in einer gastronomischen Einrichtung. Die Studie „Vitale Innenstädte 2018“ sollte das Einkaufsverhalten in den deutschen Städten möglichst umfassend abbilden. In stichprobenartigen Befragungen wurden pro Stadt und Tag bis zu 1.000 Interviews geführt.

Ahoi Rostock – eine Stadt feiert die Kreuzfahrt und blickt in die Zukunft

Nachhaltige Entwicklung der maritimen Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus

ROSTOCK CRUISE FESTIVAL 14.-16.09.2018_1„Wo Schiffe begeistern, geht die Welt an Bord“ ist das ambitionierte Motto zur Premiere des ROSTOCK CRUISE FESTIVAL vom 14. bis 16. September 2018 in Warnemünde auf der Mittelmole. Von Freitag bis Sonntag dreht sich alles um die faszinierende Welt der Kreuzfahrt. Heute stellten in Schwerin Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe und der Geschäftsführer der Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing, Tourismusdirektor Matthias Fromm, die Schwerpunkte und das Programm des dreitägigen maritimen Events vor.

Künftig soll abwechselnd mit den Hamburg Cruise Days das ROSTOCK CRUISE FESTIVAL alle zwei Jahre mit einem maritimen Programm für die ganze Familie zwischen Kaikante und Warnemünder Ostseestrand stattfinden. AIDA Cruises ist Premiumpartner des ersten ROSTOCK CRUISE FESTIVAL. Mit mehr als 40 Anläufen ist AIDA Cruises auch 2018 der stärkste Kreuzfahrtpartner der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region. „Mit dem ROSTOCK CRUISE FESTIVAL empfiehlt sich die Hansestadt als attraktiver Tourismus- und Wirtschaftsstandort und lenkt die Aufmerksamkeit auf die gesamte Wertschöpfungskette der Schiffbau- und Kreuzfahrtindustrie in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte der Wirtschaftsminister. „Warnemünde ist längst mit jährlich über 200 Schiffsanläufen zu einem der größten Kreuzfahrthäfen in Deutschland avanciert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das ROSTOCKCRUISE FESTIVAL vor allem auch deshalb, weil es um eine nachhaltige Entwicklung geht, in der auch Zukunftsaspekte der Kreuzfahrtbranche eine bedeutende Rolle spielen. Die Veranstaltung hat das Potenzial, sich zukünftig als Plattform für die gesamte maritime Wirtschaft zu profilieren und nachhaltige Effekte für die Werften, Kreuzfahrtbranche sowie deren Zulieferer und Dienstleister zu erzielen.“ „Wir freuen uns, im 800. Jubiläumsjahr der Hanse- und Universitätsstadt einen weiteren neuen Höhepunkt für Rostock zu setzen“, hob Tourismusdirektor Matthias Fromm hervor. „Die imagesteigernde Wirkung für ganz Mecklenburg-Vorpommern möchten wir optimal nutzen und bieten damit auch Unternehmen und Institutionen eine interessante Präsentationsmöglichkeit mit hoher medialer Aufmerksamkeit im Spannungsfeld der maritimen Wirtschaft“, so Fromm. „Aber natürlich geht es auch darum, uns als attraktive Urlaubsdestination in dieser einzigartigen wunderschönen Kulisse zu präsentieren.“

Ausbau der touristischen Infrastruktur im Kreuzfahrtbereich

„Der Kreuzfahrttourismus boomt. Er ist ein wichtiges wirtschaftliches und touristisches Segment, das in Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren kontinuierlich wächst. Auch aufgrund der positiven Entwicklung unterstützen wir den Ausbau der Infrastruktur für den Kreuzfahrttourismus“, so Wirtschaftsminister Glawe.  Seit den 90er Jahren sind 20,49 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium in den Ausbau der Häfen Rostock-Warnemünde und Wismar im Rahmen des Kreuzfahrttourismus geflossen. Damit konnten Gesamtinvestitionen von rund 29,1 Millionen Euro ausgelöst werden. Die Mittel dafür stammen von der EU, vom Land und vom Bund. Mit den Geldern wurden in Rostock zum Beispiel die Liegeplätze 7 und 8 und die Grauwasserentsorgung im Bereich der Liegeplätze 6 und 8 in Rostock-Warnemünde ausgebaut. In Wismar wurde beispielsweise in die Vorbereitung zur Entwicklung der Infrastruktur für die Kreuzschifffahrt investiert. 

Die Welt zu Gast in Rostock – ein Wochenende mit Party, Pötten und Paraden

Maritime Themenwelten auf der Mittelmole lassen die Gäste das Thema Kreuzfahrt auf verschiedenste Weise erleben. Ein bunt gefächertes Programm bietet für jedermann ein dreitägiges Erlebnis rund um die Kreuzschifffahrt. In drei Themenwelten, die sich in „Erleben“, „Hören“ und „Informieren“ aufteilen, wird die Welt der Kreuzfahrt hautnah an den Gast gebracht. Der Auftakt des Festivalprogramms ist am Freitag um 18:30 Uhr direkt an der Festivalbühne, wo der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe und der Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, das ROSTOCK CRUISE FESTIVAL eröffnen. Von dort wird auch gleich danach die „Viking Sun“ auf die Reise verabschiedet. Hierfür wird, der Tradition von auslaufenden Schiffen folgend, die jeweilige Auslaufhymne der Schiffe gespielt und der Sound großflächig auf die Kaikante und die Mittelmole übertragen. Um 19:00 Uhr startet dann die erste Cruise Night, in dessen Rahmen auch die DJs Kamey und Senay Gueler auflegen. Das zweite Kreuzfahrtschiff, das an diesem Abend den Hafen verlässt, ist um 21:00 Uhr die „Marina“. Absolutes Highlight wird die große Auslaufparade am Samstagabend um 22:00 Uhr, bei der die Kreuzliner „AIDAmar“, „Norwegian Breakaway“ und „Columbus“ direkt hintereinander den Warnemünder Hafen verlassen. Auf diese große Inszenierung ist der beste Blick auf die Ozeanriesen von der Kaikante oder dem Strand garantiert. Mit einem imposanten Feuerwerk werden die drei Schiffe sich hintereinander aufreihen und auf das offene Meer begleitet. Dabei werden ca. 3.400 Effekte von römischen Lichtern und Feuertöpfen bis hin zu Raketen, die hoch über der Küste aufsteigen, gezündet. Die Besucher können sich auf eine spannende und hochemotionale pyrotechnische Show freuen, die die Kreuzfahrtschiffe und den Hafen von Warnemünde perfekt in Szene setzt. Für alle Daheimgebliebenen überträgt das NDR Fernsehen die Auslaufparade live ab 21:45 Uhr.

Umweltsymposium thematisiert Wege zur Schadstoffreduzierung

Am Sonnabend, dem 15. September, findet parallel zum ROSTOCK CRUISE FESTIVAL im nahegelegenen Technologiezentrum Warnemünde ein Symposium zum Thema „Neue Umwelttechnologien zur Schadstoffreduzierung in der Schifffahrt“, das von der Rostocker Hafen- und Entwicklungsgesellschaft ROSTOCK PORT initiiert wird, statt. Damit greift das Festival ein wichtiges Zukunftsthema der maritimen Industrie, insbesondere der Kreuzfahrt auf. Die mit der Kreuzfahrt im Zusammenhang stehenden Anforderungen zur Reduzierung von Lärm- und Schadstoffemissionen werden so ins Blickfeld gerückt und die verfügbaren technologischen Optionen aus Sicht von Vertretern von Reedereien, Werften, Wissenschaft und Technik vorgestellt. Eine Reflexion des Themas erfolgt abschließend im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion.

www.rostock-cruise-festival.de

Start ins Schuljahr 2018/2019 gut vorbereitet

1.770 ABC-Schützen beginnen ihre Schullaufbahn

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Einschulung, Foto: Joachim Kloock

Am Montag (20. August 2018) beginnt für 19.467  Schülerinnen und Schüler an den insgesamt 61 allgemeinbildenden Schulen in Rostock das neue Schuljahr 2018/2019. Zugleich startet für voraussichtlich 7.750 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende der Unterricht an den beruflichen Schulen in der Hanse- und Universitätsstadt. „Auch das nunmehr bevorstehende neue Schuljahr ist seitens der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gut vorbereitet und kann planmäßig beginnen“, schätzt Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, ein. „Dafür danke ich allen Beteiligten ganz besonders herzlich!“ „Auch im kommenden Schuljahr können wir in Rostock wieder auf eine sehr vielfältige Schulstruktur verweisen, die den unterschiedlichen Lern- und Ausbildungsbedürfnissen gerecht wird.“ 1.770 ABC-Schützen starten am 20. August ihre Schullaufbahn an 28 Grundschulen und Schulen mit Grundschulteil und in voraussichtlich 86 ersten Klassen. In die Klassenstufe 5 starten 1.668 Schülerinnen und Schüler in voraussichtlich 80 Klassen bzw. Stammgruppen. „Erneut ist die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in Rostock nochmal leicht gestiegen“, informiert Senator Steffen Bockhahn. „Allein an kommunal getragenen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen beträgt der Zuwachs 1.197 Schülerinnen und Schüler. Das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent.“

Während die Schülerinnen und Schüler die Ferien genießen konnten, wurden auch in diesem Sommer an zahlreichen Schulen Baumaßnahmen umgesetzt. Dies betrifft unter anderem so umfangreiche Bauten wie die Errichtung eines Ergänzungsbaus für die Grundschule „Lütt Matten“ in der Turkuer Straße 59a, die begonnene Komplexsanierung des Schulgebäudes der Küstenschule Rostock in der Pablo-Picasso-Straße 45, die Generalsanierung des Schulgebäudes Maxim-Gorki-Straße 68 für die künftige Nutzung durch das bisherige Förderzentrum an der Danziger Straße, die Umgestaltung der Freianlagen der „Beruflichen Schule Dienstleistung und Gewerbe“ in der Hinrichsdorfer Straße 7, den Ersatzneubau einer Sporthalle Möllner Straße 8, die laufende Generalsanierung der Sporthallen Walter-Butzek-Straße 1 und 2 sowie die Errichtung des lang ersehnten wettkampffähigen Großspielfeldes Walter-Butzek-Straße 1/2. Als besonders bedeutsame Schulbaumaßnahme wurde in den Sommerferien 2018 mit der Generalsanierung und Errichtung eines Erweiterungsneubaus für die Grundschule „Heinrich Heine“, Heinrich-Heine-Straße 3 in Rostock-Warnemünde, begonnen. Da dies bei laufendem Schulbetrieb unmöglich wäre, wurde für die Grundschülerinnen und -schüler dieser Schule ein zwischenzeitliches Ausweichschulgebäude in der Warnemünder Parkstraße 45a errichtet. Viele weitere Baumaßnahmen an Schulgebäuden und Sportstätten könnten diese verkürzte Aufzählung ergänzen.

„Im kommenden Schuljahr 2018/19 werden Baumaßnahmen an Schulen und Sportstätten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Gesamtvolumen von 26 Mio. Euro umgesetzt“, freut sich Senator Steffen Bockhahn. „Davon werden viele Schulen profitieren können. Auch wenn seit 1990 bis Ende 2017 insgesamt fast 300 Mio. Euro in Schulen und Sportstätten investiert wurden, ist dies nach wie vor ein wichtiger Schwerpunkt für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Denn noch immer bedürfen vier Schulen, 13 Schulsporthallen und fünf Sportfreianlagen einer umfangreichen Komplexsanierung.“ Dagegen konnten seit 1990 General- und Teilsanierungen an 40 Schulen, 38 Schulsporthallen und 31 Sportfreianlagen abgeschlossen werden.  Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist als Schulträgerin für die technische Absicherung des Unterrichts an den kommunal getragenen Schulen zuständig. Dazu gehören die Gebäude und ihre Ausstattungen, aber auch die Schulbücher und weitere Lernmaterialien. Während die Besetzung der Schulsekretariate sowie die Aufgaben der Hausmeister, Hallen- und Sportplatzwarte in kommunaler Verantwortung liegen, befinden sich sämtliche pädagogische Aufgaben in der Zuständigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock vertreten durch das Staatliche Schulamt Rostock.

Schiffe, Shantys, Shaker: 28. Hanse Sail in Rostock

Eine Million Besucher zum größten maritimen Volksfest des Urlaubslandes erwartet / Rund 165 Schiffe aus zehn Nationen nehmen Kurs auf Rostock / Breites maritimes und kulturelles Rahmenprogramm / Schweden ist Partnerland

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Zur 28. Auflage des maritimen Klassikers „Hanse Sail“ haben sich vom 9. bis 12. August 165 Schiffe aus zehn Nationen angemeldet. Damit verspricht das maritime Volksfest in Rostock auch in diesem Jahr ein Millionenpublikum zu begeistern. Partnerland ist Schweden. Eine Flotte hölzerner Segelschiffe bestimmt das Sail-Geschehen am westlichen Ende des Stadthafens. Die „Tre Kronor av Stockholm“, „Tre Hjärtan av Halmstad“, „Vega av Gamleby“ oder „Ingo“ repräsentieren die Kunst ihrer Baumeister und ihre Heimathäfen. Zahlreiche alte und rund ein Viertel neue Gäste nehmen Kurs auf die Hansestadt. So begrüßen die Veranstalter unter anderem die beiden ältesten und größten noch aktiven Windjammer: die russische „Sedov“ (Baujahr 1921) sowie die ebenfalls aus Russland stammende „Kruzenshtern“ (Baujahr 1926). Zum ersten Mal legt unter anderem der Schlepper „Holland“ an der Rostocker Kaikante an und lädt wie viele andere Segler und Schiffe Gäste an Bord und zu Ausfahrten ein. Musikalisch und maritim wird die Hanse Sail bereits am 8. August eingeläutet und zwar von der „jungen norddeutschen philharmonie“ in der Halle 207 – unter der Leitung von Jonathan Stockhammer und unterstützt von dem Klavierduo Silver-Garburg – sowie mit der zehnten Haikutter-Regatta vom dänischen Nysted nach Warnemünde.

Eröffnet wird die Hanse Sail am 9. August ab 16.30 Uhr auf der NDR-Bühne im Stadthafen durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling. Mit dem Bierfassanstich der Hanseatischen Brauerei Rostock beginnt das Markttreiben auf der 3,5 Kilometer langen maritimen Erlebnismeile in Rostock und Warnemünde, die mehr als 460 Marktstände und 60 Fahrgeschäfte, darunter das Überschlag-Rundfahrgeschäft „Shaker“, bereithält. Sowohl beim Auftakt als auch auf rund 130 weiteren angemeldeten Schiffen kann mitgesegelt werden. Für 90 Schiffe sind Buchungen über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381 381 29-75/-76 oder im Internet unter www.hansesail.com möglich. Zudem laden viele Schiffe zu einem Besuch an Bord ein. Auch an Land bietet sich Schaulustigen ein buntes Programm aus Live-Musik, Märkten und Partys auf sowie vor acht Bühnen. Dabei gibt es Musik unterschiedlichster Genres von Shanty bis Pop zu erleben. Aus insgesamt mehr als 100 Programmpunkten können Gäste wählen. Hinzu kommen ein Dutzend Ausstellungen und Konferenzen. Kinder können sich unter anderem auf einen Mitmachzirkus oder ein Piratendorf freuen.

Der „Sail Kompass 2018“, das Programmheft der 28. Hanse Sail Rostock, liefert alle wichtigen Informationen rund um das größte maritime Fest des Urlaubslandes. Der Wegweiser ist gedruckt für vier Euro unter anderem im Büro Hanse Sail, im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde erhältlich und steht für den Preis von zwei Euro unter www.hansesail.com zum Download zur Verfügung. Spontanreisende, die für ihren Besuch der Hanse Sail oder Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste noch die passende Unterkunft suchen, werden beim Verband Mecklenburgischer Ostseebäder fündig. Unter www.ostseeferien.de sind die wohl letzten freien Quartiere in der Region rund um Rostock aufgeführt. Die Liste mit buchbaren Ferienunterkünften wird kontinuierlich aktualisiert und ermöglicht einen direkten Kontakt zu Hoteliers und Vermietern. Weitere Informationen: www.hansesail.com