Archiv für das Schlagwort ‘Rostock

Pflanzaktion für die ganze Familie „Bürger für Bäume“ am 11. November in Torfbrücke

Stadtforstamt und Zoo kooperieren 

30.10.2017 – Die beliebte Baumpflanzaktion „Bürger für Bäume“ des Stadtforstamtes und des Zoos unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Bürgerschaft lockt am 11. November 2017 ab 10 Uhr wieder alle Interessenten nach Torfbrücke. Zahlreiche Rostockerinnen und Rostocker hatten sich dabei bereits in den Vorjahren für ihren Wald engagiert. Bei der diesjährigen 6. Aktion soll erneut ein vielfältiges Areal am Rand der Rostocker Heide gestaltet werden. Der Rostocker Zoo wird als Partner gemeinsam mit dem Stadtforstamt für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur werben. Betreut werden die Baumpflanzer aller Altersgruppen von Forstamtsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Die Aktion ist für die ganze Familie geeignet und endet voraussichtlich gegen 13 Uhr oder bis alle Pflanzen im Boden sind. Mitzubringen sind ein Spaten, festes Schuhwerk, Naturverbundenheit und die Bereitschaft, sich von Förstern und Waldarbeitern einweisen zu lassen. Auf rund einem Hektar Waldfläche an der Grenze zum Stromgraben werden verschiedene Baum- und Straucharten gepflanzt, darunter Stieleichen, Roterlen, Flatterulmen, Wildapfel,  Wildbirne und Schlehe. Alle Pflanzen werden zuvor vom Stadtforstamt fachgerecht vorbereitet. Darüber hinaus stellen das Stadtforstamt und der Zoo Rostock neben der Pflanzfläche Informationen und Angebote für Kinder und Erwachsene vor. Für einen Imbiss mit Bratwürsten über dem Lagerfeuer ist gesorgt.  Alle Interessenten treffen sich in Torfbrücke an der ehemaligen Försterei gegenüber der Einfahrt zum Zeltplatz. Parken kann man am Ortseingang Graal-Müritz auf dem öffentlichen Parkplatz „Fischhus“. Alternativ können  Interessenten mit der Deutschen Bahn (RB 12) bis Rostock-Torfbrücke anreisen. Von beiden Punkten läuft man den  ausgeschilderten Fußweg bis zur Pflanzfläche rund fünf Minuten.

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16 Jahre Lichtwoche – ein Farbenmeer für die Hansestadt Rostock

27.10.2017 – Wärme, Licht und Energie in der dunklen Jahreszeit für die Hansestadt: Zum 16. Mal erwärmen die Stadtwerke Rostock mit der Lichtwoche den Universitätsplatz und die Innenstadt Rostocks. Vom 6. bis zum 11. November 2017 lädt der Energiedienstleister Familien, Freunde, Kunden und Gäste ein, einen Moment vom Alltag in dem leuchtenden Farbenmeer abzutauchen. „Uns ist es besonders wichtig, Rostock und die Region zu stärken, hier etwas zu schaffen und etwas zurück zu geben“, sagt Ute Römer, Vorstand der Stadtwerke Rostock Aktiengesellschaft. In diesem Jahr können sich Lichtwoche-Besucher über einige Neuerungen, aber auch über Bewährtes freuen: Wieder dabei ist zur Eröffnung am Montag, dem 6. November um 17:30 Uhr, die beliebte Pixelmapping-Show der Videokünstler Michael Acapulco aus München & Rene Marinak aus Stralsund. In Zusammenarbeit mit Sound Projekt Veranstaltungstechnik zaubern sie mit Farbenspielen und 3D-Effekten neue Welten auf die Fassaden der Gebäude rund um den Universitätsplatz. An jedem Veranstaltungstag der Lichtwoche locken zudem erneut Künstler der Hochschule für Musik und Theater Besucher mit ihrer „Kunst auf der Treppe“ in das Haus der Stadtwerke. Abwechslungsreich wird es mit der Deutsch-Poetin Anne Kalkbrenner am Freitagabend, die in unserem Kundenzentrum Poetry-Slam zum Besten gibt.

Auch kulinarisch erweitern die Stadtwerke das Angebot für Lichtwoche-Besucher mit verschiedenen Foodtrucks für jeden Geschmack. Besonders beliebt sind seit Jahren die Führungen mit den Laternenwärtern, die es auch bei der 16. Lichtwoche täglich geben wird. In diesem Jahr verlosen die Stadtwerke auf ihrer Webseite zudem zwei spezielle Rundgänge: Erwachsene erhalten am 11. November exklusiv gruslige Einblicke in die Vergangenheit der Hansestadt. Eine ganze Schulklasse hingegen kann sich für einen schülergerechten Rundgang am Freitag, den 10. November, bewerben. Höhepunkte der 16. Lichtwoche werden die großen Licht und Lasershows „Neulich(t)“ Teil 1 und 2 am 10. bzw. 11. November sowie das Benefizkonzert im traditionellen Barocksaal am Donnerstag, 9. November sein. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf im Haus der Stadtwerke kommen in diesem Jahr dem Projekt „Musik durch Integration“ des Vereines „Bunt statt braun“ zu Gute. Ebenso spenden die Rostocker Stadtwerke alle Gelder, die durch den Glühwein- und Kinderpunschverkauf im in diesem Jahr transparenten Zelt eingenommen werden, an gesellschaftlich engagierte Vereine. Diese können sich unter http://www.swrag.de für die Glühweinspende bewerben. Auf der Webseite des Energiedienstleisters finden Lichtwoche-Besucher außerdem das komplette Programm in der Übersicht, Rückblicke auf vergangene Lichtwochen und alle Informationen zum diesjährigen Fotowettbewerb „Energisch“.

Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene wurde unterzeichnet

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Frauenpower, Foto: Joachim Kloock

25.10.2017 – Am 25. Oktober 2017 haben Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling und der Präsident der Rostocker Bürgerschaft Dr. Wolfgang Nitzsche die „Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ unterzeichnet. Die Bürgerschaft der Hansestadt hatte in ihrer letzten Sitzung am 11. Oktober 2017 einer entsprechenden Beschlussvorlage mehrheitlich zugestimmt. Entwickelt wurde die „Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas. Alle Kommunen in Europa sind aufgerufen, diese Charta zu unterzeichnen und sich somit formell und öffentlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern zu bekennen und die in der Charta niedergelegten Verpflichtungen innerhalb ihres Hoheitsgebietes umzusetzen. Die Charta bietet für das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern einen gesamteuropäischer Rahmen. Darin sind Grundsätze und zugleich Ziele festgelegt, wie zum Beispiel die Bekämpfung von Diskriminierungen und Benachteiligungen, die Einbeziehung der Geschlechterperspektive in alle Aktivitäten, die ausgewogene Mitwirkung von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen und die Beseitigung von Geschlechterstereotypen.

Ende April 2017 hatten sich auf Einladung der Rostocker Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Thielk im Rathaus der Hansestadt über 80 Teilnehmende zur Auftakt- und Informationsveranstaltung zur „EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ mit der Erstellung und Gestaltung eines Gleichstellungs-Aktionsplans auseinandergesetzt. Mit der Unterzeichnung der Charta verpflichtet sich die Hansestadt Rostock, den Gleichstellungs-Aktionsplan, der die für diesen Zweck vorgesehenen Prioritäten, Aktivitäten und Ressourcen beinhalten wird, innerhalb von zwei Jahren zu erarbeiten. Rostock verfolgt schon lange eine institutionelle Gleichstellungspolitik. Neben dem Beschluss zur Anwendung des Gender Mainstreaming-Prinzips in allen Bereichen der Stadtverwaltung als interne Maßnahme im Jahre 2001, konnten vielfältige Projekte, Netzwerke und Maßnahmen in der Hansestadt angeregt und in Gang gesetzt werden, die als Grundlage für die Erarbeitung des Gleichstellungs-Aktionsplanes dienen können. Gleichstellungspolitik ist trotz zahlreicher gesetzlicher und institutioneller Fortschritte weiterhin wichtig und notwendig. Für die Gleichstellungsarbeit bietet diese Charta die Chance, aktuelle Schwerpunkte festzulegen, Vorhaben zu synchronisieren und sich langfristig auf Prioritäten zu einigen. Die Hansestadt Rostock ist die erste Kommune in Mecklenburg-Vorpommern, die die Europäische Charta für die Gleichstellung unterzeichnet. Rostock hat die besten Voraussetzungen, um die Ziele der Charta zu erreichen und die Handlungsfelder mit Leben zu erfüllen.

Strom aus Rostock bleibt in Rostock 

Hansestadt schließt neue Stromverträge 

Stadtwerke Rostock Aktiengesellschaft, Foto: Joachim Kloock

Stadtwerke Rostock AG, Foto: Joachim Kloock

25.10.2017 – Der Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ (KOE)  hat für die Hansestadt Rostock und ihre Eigenbetriebe  sowie für die städtischen Unternehmen Volkstheater Rostock GmbH, Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH, die IGA 2003 GmbH und die Großmarkt GmbH die Stromlieferung für die kommenden vier Jahre geregelt.  Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt die Stadtwerke Rostock AG den Zuschlag auf ihr wirtschaftliches Angebot. Die Lieferleistung umfasst im Jahresverbrauch ein Volumen von zirka 35 Gigawattstunden (GWh) bei durchschnittlich 920 Abnahmestellen. Mit dem neuen Stromliefervertrag konnte der Einkaufsstrompreis um etwa 23 Prozent des Vorjahresniveaus reduziert werden. Die entspricht unter Zugrundelegung der Verbräuche aus dem Jahr 2016 rund 420 000 Euro brutto jährlich. „Dass die Stadtwerke Rostock AG die europaweite Ausschreibung für die Stromversorgung der städtischen Abnahmestellen gewonnen hat und damit neben einer erheblichen Einsparung an Stromkosten auch die kontinuierliche Versorgung mit elektrischer Energie auf hohem technischen und ökologischen Standard gewährleistet, freut mich sehr“, sagt  Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling. KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht hebt zudem hervor: „Die Stadtwerke Rostock AG ist seit Jahren ein zuverlässiger und leistungsstarker Partner. Umso schöner ist es, dass durch die Nutzung des in Rostock produzierten Stroms durch die städtischen Institutionen die örtliche Wertschöpfung gefördert wird.“ „Als Energiedienstleister der Region haben wir für die wirtschaftlich und ökologisch beste Versorgung viel investiert“, erklärt Ute Römer, Vorstand der Stadtwerke Rostock AG (SWRAG). Für mehr als 40 Millionen Euro haben die Stadtwerke in den vergangenen drei Jahren ihre Gas- und Dampfturbinenanlage am Standort Marienehe saniert. Mit modernster Technologie wird Strom und Wärme hier vor Ort erzeugt – und zwar hocheffizient und umweltfreundlich. Der Vergleich zur bundesdurchschnittlichen Produktion von Strom zeigt deutlich, dass sich die Hansestadt dabei auf die Stadtwerke als nachhaltigen Partner verlassen kann: Im bundesweiten Schnitt beträgt der Ausstoß von Kohlendioxid bei der Produktion einer Kilowattstunde Strom 471 Gramm (Bilanzierungsjahr 2016). Bei dem in Rostock produzierten Strom (in Kombination mit der angebotenen Wasserkraft) liegt der Wert bei 98,09 Gramm je Kilowattstunde. Bei der Energiemenge von insgesamt 140 Millionen Kilowattstunden werden 80 Prozent Kohlendioxid oder in dem gesamten oben genannten Zeitraum bis zu rund 52.200 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

38. Internationaler Hansetag Rostock 2018

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Herbstkommission des Städtebundes „Die HANSE“, Foto: Joachim Kloock

Jedes Jahr lädt eine der 187 Mitgliedsstädte des Städtebundes „Die Hanse“ zum Internationalen Hansetag ein. Vom 21. bis 24. Juni 2018 hat Rostock die Ehre, Gastgeber für Delegierte, Kulturschaffende und Markttreibende aus 16 europäischen Ländern zu sein. Unter dem Motto „Einfach handeln!“ wird sich die Hansestadt in ihrem 800. Gründungsjahr traditionell, innovativ, kreativ und weltoffen präsentieren.

Tauchen Sie an sieben Veranstaltungsorten im Rostocker Stadtzentrum in die Welt der historischen und modernen Hanse ein. Erleben Sie den Facettenreichtum der internationalen Hansestädte auf dem Neuen Markt, probieren Sie regionale Köstlichkeiten auf dem Alten Markt, genießen Sie ein multikulturelles Programm und tanzen Sie vor einer der zahlreichen Bühnen. Im Stadthafen landen traditionelle Handelsschiffe Waren aus anderen Hansestädten an, die in einem Hansekontor verkauft werden. Groß und Klein können an Bord der Koggen und auf dem historischen Markt auf Zeitreise gehen. Die 1419 gegründete Universität ist während des Hansetages Ausrichterin einer internationalen Wirtschaftskonferenz unter dem Motto „Hanse bewegt!“ Vor der „Leuchte des Nordens“ präsentieren sich die Unternehmen der regionalen Wirtschaft als tragende Säulen der Stadtgesellschaft und zeigen ihr Leistungsspektrum.

Im Osthafen in Rostock entsteht ein Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen

Ein neuer Rad- und Fußweg führt am Campus Altkarlshof vorbei 

Entwurf Campus Altkarlshof

Entwurf Campus Altkarlshof, Grafik: Bastmann + Zavracky BDA Architekten GmbH

Nach der erfolgreichen Altlastensanierung in bester städtischer Wasserlage soll am Warnowufer ein bislang einzigartiges Kompetenzzentrum für Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Die Initiatoren, das Architekturbüro Bastmann + Zavracky BDA Architekten GmbH, schaffen im Zusammenspiel mit ihren Partnern am Standort Altkarlshof einen Campus für Dienstleistungen rund um das Thema nachhaltiges energieeffizientes Bauen. Baubeginn ist 2018. „Land, Stadt und Wirtschaft setzen gemeinsam ein richtungsweisendes und beispielhaftes Zeichen für nachhaltiges Bauen in der Hansestadt Rostock um. Aus einem mit Altlasten belasteten Sanierungsgebiet ist ein moderner Wirtschaftsstandort in attraktiver Lage entstanden“, sagte heute der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Dr. Stefan Rudolph. „Wir haben damit die Voraussetzungen geschaffen, dass ein innovatives und leistungsfähiges Kompetenzzentrum für die heimische Wirtschaft entstehen kann. Solche Zentren sind die Keimzelle für Innovation aus Mecklenburg-Vorpommern. Wir brauchen mehr solcher Projekte, bei denen aus Ideen am Reißbrett konkrete praxistaugliche Vorhaben entstehen. Das ist ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung und Steigerung von Beschäftigung in unserem Land“, so Rudolph. 

100 Arbeitsplätze direkt am Warnowufer

„Ich freue mich sehr, dass wir ab 2018 das Vorhaben ‚Campus Altkarlshof‘ realisieren können und danke allen Akteuren, die uns auf dem Weg von der ersten Idee bis heute begleitet haben“, sagte Stephan Bastmann, Mitinitiator des Projektes. „Die Aussicht, ab 2019 das Thema nachhaltiges Bauen hier in völlig neuer Qualität interdisziplinär mit unseren Partnern denken zu können, hat uns stark motiviert.“ Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling begrüßte das Bauvorhaben. „Mit dem Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen entsteht ein ganz wesentlicher Baustein für zukunftsorientierte und ganzheitliche Stadtentwicklung. Die Initiative der Rostocker Architekten Stephan H. Bastmann und Martin Zavracky ist mutig und wird auch überregional auf große Beachtung stoßen. Die Arbeit auf dem Campus wird dazu beitragen, Bauen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zur Norm zu machen.“ Mit diesem Vorhaben setzt sich die dynamische Entwicklung Rostocks entlang der Warnow von der Silohalbinsel über die Holzhalbinsel nun auch im Osthafen fort. Auf 3.800 m² Bürofläche werden sich eine Vielzahl von Ingenieurbüros, Architekturbüros und weitere artverwandte Dienstleister ansiedeln. Die einzelnen Akteure belegen dabei eigene, feste Einheiten und nutzen gemeinsame Funktions- und Aufenthaltsflächen. Flächensharing und flexible Erweiterungsmöglichkeiten ermöglichen es sowohl etablierten Büros wie auch Startups, in dem Neubau einen leistungsfähigen, bezahlbaren und attraktiven Standort zu finden. Die räumliche und inhaltliche Nähe der Dienstleister führt zu einem regen inhaltlichen Austausch, gemeinsamen Projekten, Synergieeffekten und einer hohen Innovationskraft für jeden Einzelnen wie auch dem Campus als gemeinsamer Marke. Im gemeinsamen Verbund sollen auch größere überregionale Projekte erfolgreich akquiriert und bearbeitet werden.

Die offene bauliche Struktur, die durchbindende Wegeführung und die qualitätsvolle Architektur führen zu einer klaren öffentlichen Wahrnehmung für den Standort und das Thema nachhaltiges, energieeffizientes Bauen. Der Standort Osthafen erfährt durch dieses ambitionierte Projekt einen wesentlichen Impuls für seine städtebauliche und inhaltliche Neuausrichtung: weg vom klassischen Gewerbegebiet hin zum innovativen Quartier in der Mischung aus Arbeit, Freizeit, Bildung und Forschung. Im Osthafen entstehen so über 100 Arbeitsplätze mit direktem Wasserbezug. Die Uferkante der Warnow wird über einen Fuß- und Radweg für die Öffentlichkeit erschlossen; als Teil des Gesamtkonzeptes und ohne Kosten für die Hansestadt Rostock. Derzeit wird das stark kontaminierte Gelände des ehemaligen VEB Bitumenverarbeitung Rostock direkt am Ufer der Unterwarnow saniert. Projektträger ist die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Altlasten Mecklenburg-Vorpommern (GAA mbH M-V) für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Die Sanierungskosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf ca. 5,2 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen „Sanierung ökologische Altlasten in MV“ aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.

 

Mehr Zeit für Rostocks Schätze – Lange Nacht der Museen am 28. Oktober

Kulturhistorisches Museum Rostock, Foto: Joachim Kloock

Kulturhistorisches Museum Rostock, Foto: Joachim Kloock

Rostocks Museen und Einrichtungen öffnen in der Nacht der Zeitumstellung am 28. Oktober 2017 von 18 Uhr bis in die späten Abendstunden und zum Teil bis nach Mitternacht, um Wissenswertes aus der traditionsreichen Geschichte, Kultur und Kunst zu vermitteln und wertvolle Exponate zu präsentieren. Ein Museumsbesuch in besonderer Atmosphäre erwartet die Besucherinnen und Besucher. Die Akteure aller teilnehmenden Einrichtungen haben auch in diesem Jahr kreative Programme vorbereitet und führen mit Fantasie und Engagement zu den Kulturschätzen der Hansestadt. Nachtschwärmer und Kulturliebhaber kommen in dieser Nacht auf ihre Kosten. Der Abend beginnt um 18 Uhr mit einem Feuerwerk auf dem Klosterhof in der Rostocker Innenstadt. Die Besucherinnen und Besucher des Kulturhistorischen Museums erwartet ein spannender und anregender Abend mit Puppenspiel, Führungen durch die Klostergeschichte, den Barocksaal und das Herzogliche Palais sowie durch die Sonderausstellung zum 500. Jubiläum der Reformation. Die Societät maritim präsentiert Schifffahrtsgeschichte. Zu Gast ist die Außenstelle der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen mit der Filmvorführung „Die Flucht“  und Gesprächen. In der Zoologischen Sammlung der Universität, in der Archäologischen Sammlung des Heinrich-Schliemann-Instituts der Universität sowie im Max-Samuel-Haus wird zu neuen Ausstellungen eingeladen. Die Geschichtswerkstatt im Kröpeliner Tor öffnet bis Mitternacht. Hier präsentiert sich auch das Schifffahrtsmuseum mit Kapitänsbildern, die Geschichten erzählen. Auf eine Zeitreise in die Vergangenheit können sich alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher im Restaurant und Cafe „Stilbruch“ in der Eselföter Str. 27 begeben. Das Landschulmuseum Göldenitz und das miniland M-V präsentieren im Herzen der Hansestadt ihre Exponate. Die Marienkirche bietet Führungen an der Astronomischen Uhr sowie den Apostelrundgang um Mitternacht an. Um 23 Uhr spielt Olaf Sandkuhl vor der Kirche Melodien zur Reformationszeit am mobilen Carillon an 37 bronzenen Glocken. Bereits 22 Uhr spielt er im Klosterhof.

Auch die Kunsthalle bietet viel Interessantes, so einen Rundgang durch den Skulpturenpark, eine Führung durch die Ausstellung „Skurriles aus der Sammlung“ und Taschenlampenführungen durch die Ausstellung PORTFOLIO BERLIN 03. Das Sagenmuseum CRYPTONEUM ist in diesem Jahr mit Vorträgen über Maritime Legenden in der Vogtei Warnemünde zu finden. Eröffnet wird die Museumsnacht in Warnemünde mit dem Warnemünder Posaunenchor und Führungen durch das alte Fischerhaus, das heutige Heimatmuseum. Weiterhin laden das Edvard-Munch-Haus, der Leuchtturm, die Evangelische Kirche mit Orgelmusik und das Cafe „Ringelnatz“ mit dem Programm „Ringelnatz leicht frivol“ bis in die späten Abendstunden ein. In Rostock klingt die Museumsnacht in der in der Klosterkirche mit einem Konzert des Duos „Drumquadrat“ aus. Wer eine musikalische Reise zwischen Barock und Salsa, zwischen Minimal und Marching Music unternehmen will, kommt an dieser Percussion-Formation nicht vorbei.  Karten für die Museumsnacht und damit für alle Museen und Einrichtungen gibt es für zehn Euro. Warnowpassinhaberinnen und -inhaber, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende zahlen fünf Euro. Kinder bis zwölf Jahre sind vom Eintritt befreit. Der Kartenverkauf findet in den Museen und Einrichtungen, bei der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde sowie in den Kundencentern der Rostocker Straßenbahn AG am Hauptbahnhof, im Doberaner Hof, in Lütten-Klein und am Dierkower Kreuz statt. Die Eintrittskarte berechtigt am 28.Oktober 2017 von 18 bis 1 Uhr des Folgetages zur kostenfreien Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in der Tarifzone Rostock. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.lange-nacht-der-museen-rostock.de zu finden.