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Eine „Palmblüte“ im Darwineum im Zoo Rostock

25.5.2018 – Die Orang-Utan-Kinder Surya, Niah, LinTang sowie der jüngste Zuwachs von Orang-Utan-Dame Miri sorgen im Rostocker Zoo immer noch für wahre Begeisterungsstürme. Passend dazu wurde heute in direkter Nachbarschaft zu den realen Tieren im Spiegelsaal des Darwineums eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Orang-Utans – so fern und doch so nah am Herzen“ präsentiert bis zum 19. August die Künstlerin Stefanie Klymant Ölgemälde und Malereien, die die rotbraunen Menschenaffen zeigen. Um 10:00 Uhr eröffnete Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann gemeinsam mit der Malerin feierlich die bunte Ausstellung, die mit einem speziellen Umgang mit Farben sowie der zum Teil humorvollen Umsetzung der Motive begeistert. „Ich hoffe sehr, ein Bewusstsein in der Gesellschaft für Orang-Utans zu schaffen, vielleicht zum Spenden anzuregen oder mit der Ausstellung Patenschaften für die Menschenaffen zu gewinnen“, sagte Stefanie Klymant bei der Vernissage. „Ich freue mich sehr, dass diese Ausstellung wandert, weiterhin Gutes tut und nun auch im Darwineum des Rostocker Zoos zu sehen ist.“ Denn auch hier dienten einige Tiere als Vorlage. Die Soltauer Malerin verfolgt seit Jahren das Thema der vom Aussterben bedrohten Tierarten und stellt diese immer wieder in ihren Werken dar. Als Künstlerin an Bord der MS Europa führten sie ihre Ausstellungsreisen unter anderem auch nach Indonesien, wo sie mit der bedrohlichen Lebenssituation der Orang-Utans konfrontiert wurde. Bei Stefanie Klymant entfachte das die „Lust am Entdecken“ und den Wunsch, eine Ausstellung ausschließlich für die ums Überleben kämpfenden Menschenaffen zu erarbeiten. Durch Zufall lernte die Künstlerin in diesem Zusammenhang den 1. Vorsitzenden der Artenschutzorganisation Borneo Orangutan Survival (BOS), Leonhard Graf Rothkirch-Trach kennen, woraus sich eine Zusammenarbeit entwickelte. Seither gehen Teile ihrer Verkaufserlöse als Spenden an BOS, um den Fortbestand der Tierart zu sichern, und so war es erfreulich, dass zur Ausstellungseröffnung neben Stefanie Klymant auch die Primatologin Greta Philippsen der BOS Deutschland e.V. zu Gast war.

Überraschung zur Ausstellungseröffnung: Orang-Utan-Baby bekommt Namen

Die Damen waren nicht die einzigen Gäste, denn die Ausstellungseröffnung hielt noch eine große Überraschung bereit: Gemeinsam mit Ralf Zimlich, Vorsitzender und Sprecher der WIRO-Geschäftsführung, ging es im Anschluss an die Vernissage in die Tropenhalle zu den echten Orang-Utans. In der sogenannten Orang-Hütte enthüllten Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann und Ralf Zimlich gemeinsam den Namen des ersten Affen-Babys von Orang-Utan-Dame Miri. In großen Buchstaben und mit pinken Herzchen verziert hatten die Tierpfleger liebevoll HALLO MAYANG auf die Gehegescheibe geschrieben. Der Name kommt aus dem Malaiischen und bedeutet Palmblüte, wirklich passend zu der kleinen Knospe, die nun im Darwineum heranwächst. An der öffentlichen Namenssuche für das dritte Montags-Mädchen, zu der der Zoo aufgerufen hatte, beteiligten sich knapp 60 Zoofreunde mit insgesamt 96 Namensvorschlägen. Dabei war Maya ein beliebter Name, der mehrfach vorgeschlagen wurde, aber auch Ideen wie Senin, was im Indonesischen Montag bedeutet, Kianga (Sonnenschein) oder Jara, was für Frühling steht, wurden eingebracht. Auch die Geburt im Königshaus in Groß Britannien, die mit der Affengeburt auf den selben Tag fiel, inspirierte zum Namensvorschlag Louisa, in Anlehnung an den royalen Namen Louis Arthur Charles. Die Tierpfleger entschieden sich schließlich für den Namen Mayang, den Ines Schmeißer aus Leipzig eingereicht hatte. Leider konnte sie zur Namensgebung nicht selbst dabei sein. Die Pfleger nahmen mit Freude die Überraschungs-“Tauftorte“ von WIRO-Chef Ralf Zimlich entgegen. „Viele WIRO-Mieter besuchen den Zoo Rostock regelmäßig. Für alle Besucher ist es jetzt noch spannender im DARWINEUM, weil so viele Orangs bei der Jungtieraufzucht zu beobachten sind. Dass die Zucht so gut gelingt, haben wir auch der guten Arbeit der Tierpfleger zu verdanken“, freute sich auch Ralf Zimlich. Die WIRO ist Premiumpartner des Rostocker Zoos und Pate der beiden Orang-Utan-Gruppen in der Tropenhalle und der vier Galapagos-Riesenschildkröten im Eingangsbereich des Darwineums.

Wie läuft es im Orang-Utan-Kindergarten?

Miris Tochter Mayang entwickelt sich weiterhin prächtig, alles verläuft altersgemäß. Schon von ihrer Geburt an ist die Kleine ein sehr kräftiges Baby und manchmal scheint es, als sei sie ihrem Alter etwas voraus. Ihre Tierpfleger schätzen das Gewicht auf ca. 2 Kilogramm. Die gesamte Familie, mit der sie zusammen auf der Anlage lebt, ist sehr entspannt. Sunda und Ejde haben kaum Interesse an Miris Baby. Einzig Surya schaut ab und zu aus der Ferne auf ihre Halbschwester. Doch Miri ist das ganz recht, derzeit möchte sie mit ihrem Baby gerne noch alleine sein und sucht eher den Abstand zu den anderen Familienmitgliedern. Am liebsten hält sie sich auf der grünen, weitläufigen Außenanlage auf. Hier macht sich der Unterschied zwischen den einzelnen Mutter-Persönlichkeiten bemerkbar: Während Sunda mit ihren Erfahrungen einer fünffachen Mutter sehr gelassen und routiniert mit Surya umgeht, sind Hsiao-Ning und Dinda sehr behütende Mütter und passen gut auf ihre kleinen Mädchen auf. Doch inzwischen geht auch Ning immer entspannter mit Tochter Niah um und lässt sie eigenständig ihre Umwelt erkunden.Miri ist eine Vorzeigemutter. Obwohl sie, wie auch Dinda und Hsiao-Ning, zum ersten Mal Mutter ist, verhält sie sich vorbildlich und macht ihren Mama-Job optimal. So achtet sie zum Beispiel sehr darauf, dass ihre Kleine ausreichend trinkt. Glücklicherweise bleiben den Besuchern und Mitarbeitern des Rostocker Zoos die vier Affenmädchen noch einige Zeit erhalten: Erst im Alter von 5–8 Jahren setzt zunehmend die Trennung der Kinder von der Mutter ein. Sind die Jungtiere dann komplett selbstständig, können sie in andere Zoos abgegeben werden. Die Empfehlung, welches Tier in welchen Zoo abgegeben wird, erfolgt durch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Doch bis es soweit ist, bietet der Orang-Utan-Kindergarten im Darwineum des Rostocker Zoos ein weiteres Highlight. „Wir sind sehr stolz auf den Babyboom bei den Orang-Utans, zeigt er nicht zuletzt den Erfolg unserer Menschenaffenhaltung im Darwineum“, erklärte Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann stolz.

Ein Zeichen für den Artenschutz setzen

Mit dem Nachwuchs im Darwineum leistet der Rostocker Zoo einen Beitrag zur Arterhaltung des Orang-Utans. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich heute nur noch über die beiden Inseln Sumatra und Borneo, die drei Orang-Utan-Arten Tapanuli-, Sumatra- und Borneo-Orang-Utan sind stark gefährdet. Die Wälder werden gerodet, um wertvolles Holz oder Palmöl zu gewinnen. Hinzu kommen noch die Jagd und der illegale Handel mit Jungtieren. Weil ein Weibchen nur alle 4–8 Jahre ein Jungtier zur Welt bringt, wird die freilebende Population immer kleiner. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat die Artenschutzorganisation BOS den Welt-Orang-Utan-Tag eingeführt. Immer am 19. August wird seit einigen Jahren mit verschiedenen Aktionen für die Menschenaffen geworben und für das Überleben unserer rothaarigen Verwandten gekämpft. Auch der Rostocker Zoo möchte den Welt-Orang-Utan-Tag gemeinsam mit der Orang-Utan-Malerin Stefanie Klymant auf kreative Art und Weise begehen. Die Künstlerin wird ihre Ausstellung mit einem öffentlichen Show-Malen gebührend verabschieden und einige Stunden mit Staffelei und Farbpalette die Tiere malen, die ihr und dem Zoo so am Herzen liegen. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, über ihre Maltechniken und natürlich die Tiere ins Gespräch zu kommen. Der Rostocker Zoo gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen Norddeutschlands. 2015 wurde er in seiner Kategorie (bis 1 Millionen Besucher) zum besten Zoo Europas gewählt. Besonders gute Noten gab es für die Qualität der Tierhäuser und Gehege, für seine grüne Landschaft und Vegetation, das einzigartige zoologisch-botanische Ambiente sowie für die vielfältigen Bildungsangebote. Zudem wurde der Zoo mehrfach mit dem Gütesiegel „Familienfreundliche Einrichtung“ ausgezeichnet. An unseren Erfahrungsstationen und auf den Spielplätzen haben kleine und größere Besucher die Gelegenheit, sich auszuprobieren und auszutoben. Jede Menge Veranstaltungshighlights, öffentliche Schaufütterungen und tierische Erlebnisse runden das Angebot für die ganze Familie ab. Im Zoo Rostock gehen Sie auf Entdeckungsreise, begegnen exotischen Tieren und bewundern botanische Schätze. Im größten Zoo an der deutschen Ostseeküste verbringen Sie zu jeder Jahreszeit einen erlebnisreichen Tag. Gleichermaßen lädt die einmalige Parklandschaft zum Entspannen und Erholen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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„Kleiner Stern“ – WIRO-Chef Ralf Zimlich und Zoodirektor Udo Nagel taufen jüngsten Orang-Utan-Nachwuchs auf den Namen LinTang

19.3.2018 – Über 30.000 Abstimmungen sind nach der Geburt von Dindas (11) erstem Jungtier am 5. Februar 2018 im Internet eingegangen. Beim Favoriten herrschte ziemliche Einigkeit: Rund 78 Prozent wünschten sich den Namen LinTang, was in der indonesischen Heimat der Orang-Utans so viel wie „kleiner Stern“ bedeutet. Gut 20 Prozent sprachen sich für „Luh“ (kleines Mädchen) aus, während Tanah (Name einer Stadt), Minah (ehrlich), und Santi (zum Wohl) nicht so viele Befürworter fanden. Der Vorsitzende der WIRO-Geschäftsführung, Ralf Zimlich, und Zoodirektor Udo Nagel haben heute das Geheimnis um den Namen gelüftet und das sechs Wochen alte Orang-Utan-Mädchen auf den Namen LinTang getauft. Die WIRO ist Premiumpartner des Rostocker Zoos und Pate der beiden Orang-Utan-Gruppen in der Tropenhalle und der vier Galapagos-Riesenschildkröten im Eingangsbereich des DARWINEUM. Wie sehr sich die Rostocker mit ihrem Zoo verbunden fühlen, zeigte die jüngste Aktion der WIRO eindrucksvoll. Zum 800. Stadtgeburtstag verschenkte das kommunale Wohnungsunternehmen 800 Zoo-Eintrittskarten und fragte nach, warum die Hansestädter ihren Zoo so lieben. „Tausende haben geantwortet, viele davon sehr kreativ und auch emotional“, sagte WIRO-Chef Ralf Zimlich, „Das zeigt, dass ein Zoo-Besuch zum Familienleben über Generationen in Rostock einfach dazugehört.“

Taufgeschenke zum Spielen

Etwas turbulenter wird das Familienleben nun bei den Orang-Utans. „LinTang entwickelt sich prächtig. Die Kleine ist gesund und munter“, berichtete Zoodirektor Udo Nagel. „Die Tierpfleger schätzen das Gewicht inzwischen auf rund zwei Kilogramm. Dinda ist nach den Beobachtungen ihrer Tierpfleger geradezu eine mustergültige Mutter. Sie kümmert sich hervorragend und mit viel Feingefühl um ihr Baby, behütet und beschützt das Kleine.“ Während sich Vater Sabas (14) und Tante Hsiao-Ning (14) eher wenig für das Nesthäkchen interessieren, ist Niah sehr neugierig und schaut schon ab und zu nach ihrer Cousine und Halbschwester. Niah wurde am 24. Juli 2017 als erstes Kind von Sabas und Hsiao-Ning geboren. Der Wirbelwind erkundet bereits eigenständig und mit großem Bewegungsdrang das Gruppenrevier. Indes geht der Blick der Tierpfleger immer häufiger ins Nachbargehege zur 13-jährigen Miri. Die Schwangerschaft verläuft nach Beurteilung der Tierpfleger normal. Mit der Geburt von Miris erstem Nachwuchs wird ungefähr im April oder Mai gerechnet. Miri bildet eine Orang-Utan-WG mit Ejde (37), Sunda (41) und Surya (4). Natürlich kam die WIRO-Delegation nicht ohne Geschenke, die sich die Tierpfleger für ihre Schützlinge gewünscht haben. Zwei sogenannte Hay Plays in pink und grün werden die beiden Gruppengemeinschaften noch lebendiger gestalten. Die vieleckigen Futterbälle mit 43 cm Durchmesser und zwei Kilogramm Gewicht sind eigentlich ein beliebtes Spielzeug für Pferde, die gern das Heu aus den Futterlöchern zupfen. Zur Namensgebung von LinTang wurden die Hay Plays mit affentypischen Leckereien versehen und eingeweiht.

Orang-Utan-Nachwuchs: Auch Dinda jetzt Mutter eines kleinen Mädchens

Das Schwesternglück ist nun komplett – Sabas ist zweifacher Vater

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Orang-Utan-Nachwuchs im Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock

Montag früh um 8.15 Uhr war das Glück perfekt. Orang-Utan-Dame Dinda (11) brachte ihr erstes Jungtier zur Welt und kümmerte sich wie ihre ältere Schwester Hsiao-Ning (14) von der ersten Sekunde an rührend um ihr Baby. Großes Aufatmen dann nochmal um 17.45 Uhr, als die Tierpfleger im DARWINEUM das erste Mal deutliche Sauggeräusche an der Brust der Mutter vernahmen. „Mutter und Kind sind wohlauf. Die Geburt verlief ohne Probleme. Das Baby hat die Welt mit lautem Geschrei begrüßt“, zeigte sich Kuratorin Antje Zimmermann erfreut und auch erleichtert. „Inzwischen können wir beobachten, dass das kleine Mädchen regelmäßig und gut trinkt. Somit können wir davon ausgehen, dass sich die Mutter-Kind-Beziehung optimal entwickelt. Das Baby könnte ungefähr 1.000 g wiegen, es ist ein sehr kräftiges Baby.“ Vater ist der gebürtige Rostocker Orang-Utan-Mann Sabas (14). „Wann sich Dinda auf der Anlage zeigt und den Besuchern ihr Baby präsentiert, überlassen wir ganz allein der jungen Mutter“, so Antje Zimmermann.

Die Eltern: Neumutter Dinda und Vater Sabas

Dinda kam am 10. Dezember 2015 auf Empfehlung des Koordinators des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Orang-Utans aus England in den Rostocker Zoo. Sie wurde am 6. Juli 2006 im Primatenrettungszentrum Monkey World in Wareham/Dorset geboren. Ihr Vater ist Tuan und ihre Mutter RoRo. Dinda ist wie auch ihre Vollschwester Hsiao-Ning eine Handaufzucht. Beide wuchsen zunächst im Orang-Utan-Kindergarten in Monkey World auf, Während Dinda sehr zurückhaltend und scheu ist, hat sich ihre ältere Schwester inzwischen zu einer selbstbewussten Orang-Utan-Dame entwickelt. Die beiden teilen sich nun auch den Vater für ihre Kinder: Ihr Partner Sabas ist der am 24. September 2003 in Rostock geborene Sohn von Sunda und Ejde. Sabas ist auch der Vater von Hsiao-Nings kleiner Niah, die am 24. Juli 2017 im Rostocker Zoo geboren wurde. So konnte Dinda das vergangene halbe Jahr bei ihrer Schwester authentischen „Mutterunterricht“ genießen. Für Sabas als Vater ist es das zweite Jungtier. Die kleine harmonische Gruppe um Jungchef Sabas mit seinen Weibchen Dinda und Hsiao-Ning sowie den Nesthäkchen Niah und Dindas Baby ist somit auf fünf Familienmitglieder angewachsen. Im Nachbargehege leben Sabas Eltern Sunda (41) und Ejde (37) sowie ihr Kind Surya (4) und Miri (13), die im Frühjahr Nachwuchs von Ejde erwartet. Die Zoobesucher können dann insgesamt vier Jungtiere bei der Aufzucht in der Tropenhalle hautnah erleben.

Zoofreunde können beim Namen mit entscheiden

Surya, Niah und wie soll das dritte Orang-Utan-Mädchen heißen? Die Tierpfleger des DARWINEUM haben sich dazu schon ausgiebig Gedanken gemacht. Die Entscheidung soll wie schon bei den ersten beiden Jungtieren letztendlich bei den Zoofreunden liegen. Die können in Kürze über die fünf indonesischen Namen aus dem ursprünglichen Herkunftsgebiet der roten „Waldmenschen“ auf der Internetseite http://www.zoo-rostock.de abstimmen. Zur Auswahl stehen Minah (ehrlich), LinTang (Stern), Santi (zum Wohl), Luh (kleines Mädchen) oder Tanah (Name einer Stadt). Anschließend findet die Verkündigung des gewählten Namens für die jüngste Bewohnerin des DARWINEUM statt.

Orang-Utan-Familie mit einer Botschaft für die Menschen

Nachwuchs im DARWINEUM – im Frühjahr werden zwei weitere Orang-Utan-Babys erwartet

 

23.10.2017 – Symbolisch hat eine Orang-Utan-Familie den Rostocker Zoo verlassen und sich in der Innenstadt niedergelassen. Heute wurde am WIRO-Parkhaus „Am Gericht“ in der August-Bebel-Straße das neue Wandmotiv der Rostocker Künstlerin Ina Wilken enthüllt. Es zeigt Mutter, Vater und Kind einer Orang-Utan-Familie. Zoodirektor Udo Nagel nutzte die Einweihung, um ein süßes Geheimnis aus dem DARWINEUM zu verraten. Nach der am 24. Juli geborenen Niah von Hsiao-Ning erwarten nun auch ihre Schwester Dinda und „Nachbarin“ Miri im Frühjahr 2018 Nachwuchs. „Umso mehr freuen wir uns, dass die WIRO nun die Patenschaft für beide Orang-Utan-Gruppen im Zoo übernommen hat“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. Die Rostocker Wohnungsgesellschaft hatte vor vier Jahren die Patenschaft für das Orang-Utan-Mädchen Surya sowie für die Galapagos-Riesenschildkröten übernommen.

Leben in Familie

„Mit dem Wandmotiv verbinden wir viele Themen, die uns als Wohnungsgesellschaft wichtig sind“, sagte der Vorsitzende der WIRO-Geschäftsführung, Ralf Zimlich. „Familie, Geborgenheit und Wohlfühlen. Aber als Partner des Zoos liegt uns auch der Natur- und Artenschutz am Herzen.“ Erneut hat die Künstlerin Ina Wilken dieses Anliegen bildhaft umgesetzt. Ralf Zimlich: „Das ist ihr unserer Meinung nach schon beim Eisbären-Hochhaus in der Südstadt ausgezeichnet gelungen. Wir hoffen, dass der eine oder andere Fußgänger, Rad- und Autofahrer beim Passieren des Parkhauses diese Gedanken aufgreift und wirken lässt.“ Das 2006 eröffnete WIRO-Parkhaus „Am Gericht“ mit 390 Stellplätzen ist ein beliebter Stopp bei City-Besuchern, die mit dem Auto in die Stadt fahren.  Die Malerin Ina Wilken möchte ihr neuestes Werk auch mit einer Botschaft verbinden. Das rund 230 Quadratmeter große Wandbild zeigt ein Orang-Utan-Baby, das von einer Liane zur Mutter herunterklettern möchte. Die Mutter sitzt auf einem halb abgestorbenen Ast, der auf die stark gefährdeten Lebensräume der Menschenaffen aufmerksam machen soll. Die Mutter wiederum schaut zum Vater ihres Kindes, der offensichtlich lautstark brüllt. Gilt der Schrei dem Menschen? Das wird bewusst offen gelassen. „Wir sind verantwortlich für einen funktionierenden Kreislauf zwischen der Umwelt, den Tieren und Menschen“, so die Künstlerin Ina Wilken. „Insofern ist für mich das Wandmotiv mehr als die Verschönerung einer Fassade.“ Im Gegensatz zum Eisbären-Hochhaus hatte sie bei diesem Projekt extrem mit dem starken Regen in diesem Jahr zu kämpfen, so dass sich die Fertigstellung etwas verzögert hatte.

Große Glücksgefühle im DARWINEUM

Zum 800. Stadtgeburtstag von Rostock kann der Zoo gleich zweimal mit Nachwuchs bei den Orang-Utans rechnen. „Sowohl die 13-jährige Miri als auch die elfjährige Dinda erwarten im Frühjahr erstmals Jungtiere“, informierte Kuratorin Antje Zimmermann. Miri hat sich sehr gut in ihre neue Gruppe mit Sunda (41), Surya (4) und Ejde (37) eingelebt. Miri und Ejde sind immer noch frisch verliebt und beschäftigen sich viel miteinander. Miri darf Ejde sogar das Futter aus dem Mund stibitzen. Für Ejde ist es das vierte Kind, drei hatte er zuvor mit Sunda. Die selbstbewusste und auch dominante Orang-Utan-Dame hatte sich bereits im März 2017 in Ejde verguckt, lebte aber zu dieser Zeit noch mit Sabas (14), Hsiao-Ning (14) und deren jüngerer Schwester Dinda zusammen. Ihr Verhalten brachte das Gruppenleben ordentlich durcheinander. Nach einer Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) durfte Miri am 17. Mai ins Nachbargehege umziehen. Eine sehr schöne Begleiterscheinung der neuen Liebe ist, dass Ejde in seinem Werben für Miri wieder begonnen hat zu singen.

Miri interessiert sich auch für das Nesthäkchen Surya, nur beim Futter endet die Freundschaft abrupt. In unmittelbarer Nachbarschaft wird Gruppenchef Sabas nun zum zweiten Mal Papa. Bald-Mutti Dinda versteht sich sehr gut mit ihrer Schwester Hsiao-Ning. Von ihr lernt sie bereits viel im Umgang mit ihrem Baby Niah. Dinda ist wie auch Hsiao-Ning eine Handaufzucht und bekommt auf diese Art und Weise hautnahen „Mutterunterricht“. Ausreichend Platz ist im DARWINEUM für den dritten und vierten Nachwuchs nach Surya und Niah, die Anlagen wurden entsprechend großzügig konzipiert. Die Orang-Utans haben auch jederzeit die Möglichkeit, sich in die geräumigen Innenbereiche zurückzuziehen. Im Sommer kommt dann eine große Außenanlage mit viel Grün, Kletter- und Spielmöglichkeiten hinzu. Die Menschenaffen können sich so auch mal aus dem Weg gehen, wenn es ähnlich wie bei den Menschen zu kleineren Streitigkeiten kommt. „Für die Besucher wird es noch interessanter im DARWINEUM, weil viele typische Verhaltensweisen der roten ‚Waldmenschen‘ bei der Jungtieraufzucht zu beobachten sind“, so Antje Zimmermann.

Bildunterschrift: Stolz präsentieren WIRO-Geschäftsführer Ralf Zimlich, Künstlerin Ina Wilken und Zoodirektor Udo Nagel die neuen Wandmotive am WIRO-Parkhaus in der August-Bebel-Straße. Fotos von Joachim Kloock

Die Fröhliche – Hsiao-Nings Baby auf den Namen Niah getauft

Mehr als 3 Millionen Besucher in den ersten fünf Jahren im Rostocker DARWINEUM

8.9.2017 – Lange sah es wie ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem indonesischen „Hati“, das Herz, und „Niah“, die Fröhliche, aus. Letztendlich gab es jedoch eine klare Mehrheit für Niah. 3.535 Stimmen entfielen auf „Niah“ und 2.636 auf „Hati“. Fast 7.000 Zoofreunde beteiligten sich an der Namenssuche und Onlineabstimmung. Der 5. Geburtstag des 2012 eröffneten DARWINEUM bot heute einen passenden Rahmen für die Taufe des zweiten Orang-Utan-Nachwuchses. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Roland Methling und Ralf Zimlich, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, wurde feierlich das Schild mit dem Namen des jüngsten Tropenhallenbewohners enthüllt. Die WIRO ist der Pate für den Orang-Nachwuchs im DARWINEUM. Mehr als drei Millionen Besucher haben seit der Eröffnung das DARWINEUM besucht. Das „lebendige Museum“ vereint mehr als 500 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte, Mensch und Tier unter einem Dach.

Inzwischen leben im DARWINEUM rund 2.000 Tiere aus über 150 Arten, fast doppelt so viele Arten wie im Startjahr 2012. „Auf die Erfolge in Zucht und Tierhaltung sind die Zoomitarbeiter, allen voran die Tierpfleger, sehr stolz“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Stadt, Bürgerschaft und Verwaltung sowie durch die Landesregierung und viele engagierte Bürger, Förderer und Sponsoren konnten wir unsere Vision in die Tat umsetzen. Die Besucherzahlen sind deutlich gewachsen und mit dem DARWINEUM wurden wir 2015 erstmals ‚Bester Zoo Europas’ in der Kategorie mit über 500.000 Gästen jährlich. Das DARWINEUM steht aber auch für spannende Ausstellungsprojekte, eine naturnahe Kinder- und Jugendbildungsarbeit und einen gelebten Artenschutz“, so Nagel. „Auch künftig werden wir in diesen Bereichen innovative Akzente setzen.“

Wie geht es dem WIRO-Patenkind?

„Niah nimmt ihre Umwelt schon bewusster wahr“, berichtete Zookuratorin Antje Zimmermann. „Hsiao-Nings Baby entwickelt sich großartig und nimmt jeden Tag ein bisschen mehr die Dinge in seiner Umgebung auf. Sie wiegt jetzt schätzungsweise 1,8 kg und zeigt einen gesunden Hunger an der Brust ihrer Mutter.“ Hsiao-Ning kümmert sich nach wie vor rührend um ihr Kind. Auch in der Gruppe um Familienoberhaupt und Neuvater Sabas verläuft alles sehr harmonisch. Ihre Schwester Dinda zeigt ein großes Interesse für die Kleine. Sie sitzt oft mit Hsiao-Ning und deren Baby zusammen, schaut sich alles an und darf das Kleine auch ab und zu anfassen oder streicheln. Papa Sabas beobachtet lieber alles aus der Ferne, schaut aber hin und wieder mal mit entsprechendem Abstand kurz nach seiner Niah. Üblicherweise sind bei den Orang-Männchen die Vatergefühle nicht stark ausgeprägt.

Surya, Kwame und Una – viele tierische Höhepunkte

Das DARWINEUM lebt und entwickelt sich ständig weiter. Es gibt immer wieder neue Tiere und Tierarten zu entdecken. Aus Sicht der zehn Tierpfleger im DARWINEUM zählen der Zuzug und die Integration weiterer Menschenaffen in der Tropenhalle sowie der Nachwuchs bei den Orang-Utans mit Surya 2013 und Niah 2017 zu den Höhepunkten in den vergangenen Jahren. So kam im Oktober 2012 das kleine Gorillamädchen Zola (9) aus dem Zoo Leipzig nach Rostock, Orang-Utan-Dame Dinda (11) im Dezember 2015 aus der britischen Monkey-World und Gorillajunge Kwame (6) im Oktober 2016 aus dem Zoo Heidelberg an die Küste. Alle drei haben sich nach ihrer Ankunft gut eingelebt im DARWINEUM und in ihren Gruppen. Die zweiköpfige Schlange Una, die im Juni 2015 geschlüpft ist, hat ebenso für Schlagzeilen gesorgt wie der außergewöhnliche Zuchterfolg bei den Schnabeligeln. Nachdem Harapans Mutter im April 2014 plötzlich verstarb, wurde der kleine Schnabeligel liebevoll und mit großer Sorgfalt von seinen Pflegeeltern im DARWINEUM aufgezogen. Experten aus Australien haben Tipps und Ratschläge gegeben. Dem Rostocker Zoo ist damit vermutlich die erste Handaufzucht eines Neuguinea-Kurzschnabeligels gelungen. „Unbedingt zu erwähnen sind auch die Erfolge des Tierpfleger-Teams in der Quallenzucht“, hob die Kuratorin hervor. „Gegenwärtig werden im DARWINEUM 20 Quallen-Polypenarten gehalten, elf Quallen-Arten konnten schon erfolgreich vermehrt werden. Einen ähnlichen Erfolg konnte der Zoo Rostock bei den Anemonenfischen, den Kardinalbarschen und Seepferdchen sowie beim Wachstum verschiedener Korallenarten verzeichnen.“

10.000 Salatköpfe für Assumbo & Co.

Zur reichhaltigen Nachwuchsschar im DARWINEUM gehören zwei Orang-Utan-Mädchen, ein Schnabeligel, acht Kattas, 14 Zwergseidenäffchen, sieben Senegal-Galagos und drei Brazza-Meerkatzen sowie etliche Schönnattern, Großkopf-Ruderfrösche, Riesenheuschrecken und diverse Fische, Quallen und Korallen. Einige neue Tierarten sind beispielsweise der Malachit-Stachelleguan seit 2013, Erdbeerfrösche und Balistare seit 2014, Großkopf-Ruderfrösche seit 2015, Schildturakos seit 2016 sowie Fidschi-Leguane und Sugar Glider seit 2017. Das größte und schwerste Tier im DARWINEUM ist Gorilla-Silberrücken „Gorgo“ mit einem Gewicht von ca. 155 kg. Das kleinste Wirbeltier ist das Erdbeerfröschchen, die kleinsten wirbellosen Tiere sind Quallen-Polypen. Die 14 Menschenaffen im DARWINEUM, jetzt 15 mit Nesthäkchen Niah, sowie die anderen Kleinaffenarten vertilgen jedes Jahr rund 1.600 Eier, 5.500 kg Möhren, 70 kg Quark, 1.300 Stangen Sellerie, 2.900 kg Knollensellerie, 2.500 kg Zwiebeln, 3.000 kg Porree, 2.600 kg Spitzkohl, 2.000 kg Gurken und 10.000 Salatköpfe. Lieblingspatentiere im DARWINEUM sind die Orang-Utans mit zehn Paten, die Faultiere mit acht Paten und die Gorillas mit sieben Paten. Dagegen warten die Brazza-Meerkatzen, die Sugar Glider oder Fidschileguane noch auf die Unterstützung durch einen privaten Förderer oder einen Unternehmenspaten.

Reichhaltige tropische Pflanzenwelt

Nicht nur der Tierbestand ist in Bewegung. Im DARWINEUM wachsen auch rund 950 Pflanzen in etwa 140 verschiedenen Arten, die intensiv gärtnerisch betreut werden. Zudem müssen die Landschaften in den Terrarien und Tieranlagen gepflegt werden. Besonders gut wachsen beispielsweise der Roseneibisch (Hibiscus), die Fischschwanzpalme (Crayota) und die Schraubenbäume (Pandanus). Anderen Pflanzen wiederum fehlt die Nachtkühle, so unter anderem den Orchideen, Kakteen und Feigen. Praktisch dagegen sind die Papaya- und Bananenpflanzen, deren Früchte auch an die Affen verfüttert werden können. Für das richtige tropische Klima arbeiten die Luftfilteranlage im DARWINEUM und die aufwändige Technik hinter den Kulissen rund um die Uhr. Rund 60.000 m³ Luft werden pro Stunde gereinigt. Bei 25 bis 30 Grad Celsius und bis zu 90 Prozent Luftfeuchtigkeit in der großen Tropenhalle fühlen sich Menschenaffen, Faultiere und viele weitere Exoten wie in ihrer ursprünglichen Heimat.

Der Zoo feiert Orang-Utan-Baby-Taufe und 5 Jahre DARWINEUM

Viele Überraschungen und freier Eintritt für alle Besucher mit roten Haaren am 8. September

Orang-Utan-Mädchen im Zoo Rostock geboren, Foto: Joachim Kloock

Orang-Utan-Baby, Foto: Joachim Kloock

29.8.2017 – Am 8. September vor fünf Jahren wurde das „lebendige Museum“ im Zoo Rostock eröffnet. Inzwischen leben im DARWINEUM rund 700 Tiere aus 66 Arten, doppelt so viele Arten wie im Startjahr 2012. Dazu kommen mittlerweile mehr als 1.000 Tiere aus etwa 100 Arten im Korallenriff. Hier hat sich die Artenzahl sogar verdreifacht. Auf die Erfolge in Zucht und Tierhaltung sind die Zoomitarbeiter, allen voran die Tierpfleger, sehr stolz. Das soll gefeiert werden: Am Freitag, den 8. September 2017, gibt es ein Geburtstagsfest, zu dem auch der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, erwartet wird. Das Fest zum 5-jährigen Bestehen des DARWINEUM steht dabei ganz im Zeichen der Orang-Utans. Die  Gruppe der rotbraunen „Waldmenschen“ hatte gerade mit dem Nachwuchs von Hsiao-Ning vor einem Monat wieder für Schlagzeilen gesorgt. „Wir freuen uns unbändig über den weiteren Nachwuchs in der Orang-Gruppe. Schon Surya hat die Besucher in ihren Bann gezogen, jetzt ist eine weitere rothaarige junge Dame dazu gekommen“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Deshalb haben wir uns überlegt, dass Besucher mit roten Haaren zum Festtag freien Eintritt in den Zoo haben“, kündigte Zoodirektor Udo Nagel an. Die Idee stamme aus dem Ape Rescue Center Monkey World in Großbritannien, der Heimat der jungen Mutter Hsiao-Ning.

Nach der Eröffnung der Geburtstagsparty um 10 Uhr ist die symbolische Taufe des kleinen Orang-Utan-Mädchens geplant, das am 24. Juli geboren ist. Unter den fünf Namensvorschlägen der Tierpfleger konnte im Vorfeld für den persönlichen Favoriten abgestimmt werden. Tausende haben sich an der Online-Abstimmung beteiligt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Roland Methling und Orang-Utan-Pate Ralf Zimlich, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, wird feierlich das Porträt-Schild mit dem Namen des jüngsten Tropenhallenbewohners enthüllt.

Ein weiteres Highlight des Geburtstagsfestes ist die Ausstellung von Gemälden, die die Orang-Utans eigenhändig angefertigt haben. Die Bilder von Dinda, Hsiao-Ning und Sabas in wilden Farben können auch erworben werden. Im DARWINEUM gibt es außerdem Sonderführungen, zahlreiche Informationen und Aktionen wie Kinderschminken. Um 11 und 15 Uhr startet im Kinosaal eine 40-minütige, geheimnisvolle Expedition auf der Suche nach den Tränen der Meerjungfrauen. „Jona und die Tiefseemonster“ ist der Titel des Video-Tanz-Theaters, eines Projektes des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

EEP-Koordinator besucht den Zoo Rostock

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Orang-Utan-Mama Hsiao-Ning mit ihrem Baby, Foto: Joachim Kloock

Unser Orang-Utan-Nachwuchs ist interessant für das Zuchtprogramm

9.8.2017 – Aus Anlass unseres neusten Zuwachses im Darwineum, dem kleinen Orang-Utan-Mädchen, besucht Clemens Becker, Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Orang-Utans, morgen den Zoo Rostock.

Er wird zwischen 14:00 und 14:30 Uhr in Begleitung der Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann im Darwineum eintreffen und den Nachwuchs in Augenschein nehmen.

Da der Zoo mit dem Bau des Darwineums einen großen Schritt getan hat, um die Haltungsbedingungen für die Menschenaffen zu verbessern und sich an vielen Erhaltungszuchtprogrammen, nicht nur für die Orang-Utans, beteiligt, ist der Besuch eine schöne Anerkennung der bisherigen Arbeit des Rostocker Zoos.