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Die Fröhliche – Hsiao-Nings Baby auf den Namen Niah getauft

Mehr als 3 Millionen Besucher in den ersten fünf Jahren im Rostocker DARWINEUM

8.9.2017 – Lange sah es wie ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem indonesischen „Hati“, das Herz, und „Niah“, die Fröhliche, aus. Letztendlich gab es jedoch eine klare Mehrheit für Niah. 3.535 Stimmen entfielen auf „Niah“ und 2.636 auf „Hati“. Fast 7.000 Zoofreunde beteiligten sich an der Namenssuche und Onlineabstimmung. Der 5. Geburtstag des 2012 eröffneten DARWINEUM bot heute einen passenden Rahmen für die Taufe des zweiten Orang-Utan-Nachwuchses. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Roland Methling und Ralf Zimlich, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, wurde feierlich das Schild mit dem Namen des jüngsten Tropenhallenbewohners enthüllt. Die WIRO ist der Pate für den Orang-Nachwuchs im DARWINEUM. Mehr als drei Millionen Besucher haben seit der Eröffnung das DARWINEUM besucht. Das „lebendige Museum“ vereint mehr als 500 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte, Mensch und Tier unter einem Dach.

Inzwischen leben im DARWINEUM rund 2.000 Tiere aus über 150 Arten, fast doppelt so viele Arten wie im Startjahr 2012. „Auf die Erfolge in Zucht und Tierhaltung sind die Zoomitarbeiter, allen voran die Tierpfleger, sehr stolz“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Stadt, Bürgerschaft und Verwaltung sowie durch die Landesregierung und viele engagierte Bürger, Förderer und Sponsoren konnten wir unsere Vision in die Tat umsetzen. Die Besucherzahlen sind deutlich gewachsen und mit dem DARWINEUM wurden wir 2015 erstmals ‚Bester Zoo Europas’ in der Kategorie mit über 500.000 Gästen jährlich. Das DARWINEUM steht aber auch für spannende Ausstellungsprojekte, eine naturnahe Kinder- und Jugendbildungsarbeit und einen gelebten Artenschutz“, so Nagel. „Auch künftig werden wir in diesen Bereichen innovative Akzente setzen.“

Wie geht es dem WIRO-Patenkind?

„Niah nimmt ihre Umwelt schon bewusster wahr“, berichtete Zookuratorin Antje Zimmermann. „Hsiao-Nings Baby entwickelt sich großartig und nimmt jeden Tag ein bisschen mehr die Dinge in seiner Umgebung auf. Sie wiegt jetzt schätzungsweise 1,8 kg und zeigt einen gesunden Hunger an der Brust ihrer Mutter.“ Hsiao-Ning kümmert sich nach wie vor rührend um ihr Kind. Auch in der Gruppe um Familienoberhaupt und Neuvater Sabas verläuft alles sehr harmonisch. Ihre Schwester Dinda zeigt ein großes Interesse für die Kleine. Sie sitzt oft mit Hsiao-Ning und deren Baby zusammen, schaut sich alles an und darf das Kleine auch ab und zu anfassen oder streicheln. Papa Sabas beobachtet lieber alles aus der Ferne, schaut aber hin und wieder mal mit entsprechendem Abstand kurz nach seiner Niah. Üblicherweise sind bei den Orang-Männchen die Vatergefühle nicht stark ausgeprägt.

Surya, Kwame und Una – viele tierische Höhepunkte

Das DARWINEUM lebt und entwickelt sich ständig weiter. Es gibt immer wieder neue Tiere und Tierarten zu entdecken. Aus Sicht der zehn Tierpfleger im DARWINEUM zählen der Zuzug und die Integration weiterer Menschenaffen in der Tropenhalle sowie der Nachwuchs bei den Orang-Utans mit Surya 2013 und Niah 2017 zu den Höhepunkten in den vergangenen Jahren. So kam im Oktober 2012 das kleine Gorillamädchen Zola (9) aus dem Zoo Leipzig nach Rostock, Orang-Utan-Dame Dinda (11) im Dezember 2015 aus der britischen Monkey-World und Gorillajunge Kwame (6) im Oktober 2016 aus dem Zoo Heidelberg an die Küste. Alle drei haben sich nach ihrer Ankunft gut eingelebt im DARWINEUM und in ihren Gruppen. Die zweiköpfige Schlange Una, die im Juni 2015 geschlüpft ist, hat ebenso für Schlagzeilen gesorgt wie der außergewöhnliche Zuchterfolg bei den Schnabeligeln. Nachdem Harapans Mutter im April 2014 plötzlich verstarb, wurde der kleine Schnabeligel liebevoll und mit großer Sorgfalt von seinen Pflegeeltern im DARWINEUM aufgezogen. Experten aus Australien haben Tipps und Ratschläge gegeben. Dem Rostocker Zoo ist damit vermutlich die erste Handaufzucht eines Neuguinea-Kurzschnabeligels gelungen. „Unbedingt zu erwähnen sind auch die Erfolge des Tierpfleger-Teams in der Quallenzucht“, hob die Kuratorin hervor. „Gegenwärtig werden im DARWINEUM 20 Quallen-Polypenarten gehalten, elf Quallen-Arten konnten schon erfolgreich vermehrt werden. Einen ähnlichen Erfolg konnte der Zoo Rostock bei den Anemonenfischen, den Kardinalbarschen und Seepferdchen sowie beim Wachstum verschiedener Korallenarten verzeichnen.“

10.000 Salatköpfe für Assumbo & Co.

Zur reichhaltigen Nachwuchsschar im DARWINEUM gehören zwei Orang-Utan-Mädchen, ein Schnabeligel, acht Kattas, 14 Zwergseidenäffchen, sieben Senegal-Galagos und drei Brazza-Meerkatzen sowie etliche Schönnattern, Großkopf-Ruderfrösche, Riesenheuschrecken und diverse Fische, Quallen und Korallen. Einige neue Tierarten sind beispielsweise der Malachit-Stachelleguan seit 2013, Erdbeerfrösche und Balistare seit 2014, Großkopf-Ruderfrösche seit 2015, Schildturakos seit 2016 sowie Fidschi-Leguane und Sugar Glider seit 2017. Das größte und schwerste Tier im DARWINEUM ist Gorilla-Silberrücken „Gorgo“ mit einem Gewicht von ca. 155 kg. Das kleinste Wirbeltier ist das Erdbeerfröschchen, die kleinsten wirbellosen Tiere sind Quallen-Polypen. Die 14 Menschenaffen im DARWINEUM, jetzt 15 mit Nesthäkchen Niah, sowie die anderen Kleinaffenarten vertilgen jedes Jahr rund 1.600 Eier, 5.500 kg Möhren, 70 kg Quark, 1.300 Stangen Sellerie, 2.900 kg Knollensellerie, 2.500 kg Zwiebeln, 3.000 kg Porree, 2.600 kg Spitzkohl, 2.000 kg Gurken und 10.000 Salatköpfe. Lieblingspatentiere im DARWINEUM sind die Orang-Utans mit zehn Paten, die Faultiere mit acht Paten und die Gorillas mit sieben Paten. Dagegen warten die Brazza-Meerkatzen, die Sugar Glider oder Fidschileguane noch auf die Unterstützung durch einen privaten Förderer oder einen Unternehmenspaten.

Reichhaltige tropische Pflanzenwelt

Nicht nur der Tierbestand ist in Bewegung. Im DARWINEUM wachsen auch rund 950 Pflanzen in etwa 140 verschiedenen Arten, die intensiv gärtnerisch betreut werden. Zudem müssen die Landschaften in den Terrarien und Tieranlagen gepflegt werden. Besonders gut wachsen beispielsweise der Roseneibisch (Hibiscus), die Fischschwanzpalme (Crayota) und die Schraubenbäume (Pandanus). Anderen Pflanzen wiederum fehlt die Nachtkühle, so unter anderem den Orchideen, Kakteen und Feigen. Praktisch dagegen sind die Papaya- und Bananenpflanzen, deren Früchte auch an die Affen verfüttert werden können. Für das richtige tropische Klima arbeiten die Luftfilteranlage im DARWINEUM und die aufwändige Technik hinter den Kulissen rund um die Uhr. Rund 60.000 m³ Luft werden pro Stunde gereinigt. Bei 25 bis 30 Grad Celsius und bis zu 90 Prozent Luftfeuchtigkeit in der großen Tropenhalle fühlen sich Menschenaffen, Faultiere und viele weitere Exoten wie in ihrer ursprünglichen Heimat.

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Der Zoo feiert Orang-Utan-Baby-Taufe und 5 Jahre DARWINEUM

Viele Überraschungen und freier Eintritt für alle Besucher mit roten Haaren am 8. September

Orang-Utan-Mädchen im Zoo Rostock geboren, Foto: Joachim Kloock

Orang-Utan-Baby, Foto: Joachim Kloock

29.8.2017 – Am 8. September vor fünf Jahren wurde das „lebendige Museum“ im Zoo Rostock eröffnet. Inzwischen leben im DARWINEUM rund 700 Tiere aus 66 Arten, doppelt so viele Arten wie im Startjahr 2012. Dazu kommen mittlerweile mehr als 1.000 Tiere aus etwa 100 Arten im Korallenriff. Hier hat sich die Artenzahl sogar verdreifacht. Auf die Erfolge in Zucht und Tierhaltung sind die Zoomitarbeiter, allen voran die Tierpfleger, sehr stolz. Das soll gefeiert werden: Am Freitag, den 8. September 2017, gibt es ein Geburtstagsfest, zu dem auch der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, erwartet wird. Das Fest zum 5-jährigen Bestehen des DARWINEUM steht dabei ganz im Zeichen der Orang-Utans. Die  Gruppe der rotbraunen „Waldmenschen“ hatte gerade mit dem Nachwuchs von Hsiao-Ning vor einem Monat wieder für Schlagzeilen gesorgt. „Wir freuen uns unbändig über den weiteren Nachwuchs in der Orang-Gruppe. Schon Surya hat die Besucher in ihren Bann gezogen, jetzt ist eine weitere rothaarige junge Dame dazu gekommen“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Deshalb haben wir uns überlegt, dass Besucher mit roten Haaren zum Festtag freien Eintritt in den Zoo haben“, kündigte Zoodirektor Udo Nagel an. Die Idee stamme aus dem Ape Rescue Center Monkey World in Großbritannien, der Heimat der jungen Mutter Hsiao-Ning.

Nach der Eröffnung der Geburtstagsparty um 10 Uhr ist die symbolische Taufe des kleinen Orang-Utan-Mädchens geplant, das am 24. Juli geboren ist. Unter den fünf Namensvorschlägen der Tierpfleger konnte im Vorfeld für den persönlichen Favoriten abgestimmt werden. Tausende haben sich an der Online-Abstimmung beteiligt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Roland Methling und Orang-Utan-Pate Ralf Zimlich, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, wird feierlich das Porträt-Schild mit dem Namen des jüngsten Tropenhallenbewohners enthüllt.

Ein weiteres Highlight des Geburtstagsfestes ist die Ausstellung von Gemälden, die die Orang-Utans eigenhändig angefertigt haben. Die Bilder von Dinda, Hsiao-Ning und Sabas in wilden Farben können auch erworben werden. Im DARWINEUM gibt es außerdem Sonderführungen, zahlreiche Informationen und Aktionen wie Kinderschminken. Um 11 und 15 Uhr startet im Kinosaal eine 40-minütige, geheimnisvolle Expedition auf der Suche nach den Tränen der Meerjungfrauen. „Jona und die Tiefseemonster“ ist der Titel des Video-Tanz-Theaters, eines Projektes des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

EEP-Koordinator besucht den Zoo Rostock

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Orang-Utan-Mama Hsiao-Ning mit ihrem Baby, Foto: Joachim Kloock

Unser Orang-Utan-Nachwuchs ist interessant für das Zuchtprogramm

9.8.2017 – Aus Anlass unseres neusten Zuwachses im Darwineum, dem kleinen Orang-Utan-Mädchen, besucht Clemens Becker, Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Orang-Utans, morgen den Zoo Rostock.

Er wird zwischen 14:00 und 14:30 Uhr in Begleitung der Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann im Darwineum eintreffen und den Nachwuchs in Augenschein nehmen.

Da der Zoo mit dem Bau des Darwineums einen großen Schritt getan hat, um die Haltungsbedingungen für die Menschenaffen zu verbessern und sich an vielen Erhaltungszuchtprogrammen, nicht nur für die Orang-Utans, beteiligt, ist der Besuch eine schöne Anerkennung der bisherigen Arbeit des Rostocker Zoos.

Niah, Wangi, Sari Naru, Pelangi oder Hati – wie soll Hsiao-Nings Orang-Utan Baby heißen?

Taufe zum 5. Geburtstag des DARWINEUM am 8. September geplant

Orang-Utan-Mädchen im Zoo Rostock geboren, Foto: Joachim Kloock

Orang-Utan-Mädchen im Zoo Rostock geboren, Foto: Joachim Kloock

4.8.2017 – Sie ist der kleine Star im DARWINEUM. Alle Besucher wollen das Baby von Hsiao-Ning und Sabas sehen und die stolze Mutter zeigt ihr Kleines gern. Aber wie soll das am 24. Juli geborene Orang-Utan-Mädchen heißen? Die Tierpfleger haben sich darüber den Kopf zerbrochen und sich nun auf fünf Vorschläge geeinigt, die der Zoo öffentlich zur Abstimmung stellt. Unter www.zoo-rostock.de/namegesucht kann ab sofort bis Ende August für den Favoriten gevotet werden. Die Taufe findet am 5. Geburtstag des DARWINEUM, am Freitag, den 8. September, statt.

Namen mit Wurzeln im Ursprungsland

Alle Namensvorschläge stellen einen Bezug zu einer der bedrohten Herkunftsregionen der Orang-Utans her, zu Indonesien und Malaysia. Der Vorschlag „Niah“ ist nicht nur der Name eines bekannten Nationalparks auf der größten asiatischen Insel Borneo, gleichzeitig Fundort des berühmten „Deep-Skull“-Menschenschädels. Der Sensationsfund von 1958 in den Niah-Höhlen auf der Insel Borneo ist laut Aussagen der Wissenschaftler der älteste Fund eines modernen Menschen auf einer südostasiatischen Insel. Für die Evolutionstheorie spielt der über 40.000 Jahre Schädel eine große Rolle. Wichtig ist der Tierpflege darüber hinaus, dass unter Niah auch „die Fröhliche“ verstanden wird. Ein passender Name für ihren Schützling.

Eine weitere Idee für einen klangvollen Namen für den jüngsten Nachwuchs im DARWINEUM ist „Wangi“, was in der indonesischen und javanesischen Kultur so viel wie „schöner Duft“ bedeutet. Oder soll die Kleine „Sari Naru“ gerufen werden? In Indonesien versteht man darunter einen „leuchtenden Stern“. Des Weiteren stehen „Pelangi“ für „Regenbogen“ und „Hati“ für „Herz“ aus dem Indonesischen zur Auswahl.

Kuratorin Antje Zimmermann hat ihren Favoriten schon gefunden. „Ich hoffe natürlich, dass sich mein heimlicher Wunschname durchsetzt“, so Antje Zimmermann. „Aber Hauptsache ist, dass es dem Jungtier gut geht. Wir sind mit der Entwicklung und der überaus fürsorglichen Mutter Hsiao-Ning sehr zufrieden.“ Zur Abstimmung: www.zoo-rostock.de/namegesucht

Große Freude im Zoo Rostock über ein kleines Orang-Utan-Mädchen

Die Vorfreude und Zuversicht waren groß. Für Ende August wurde Nachwuchs im DARWINEUM erwartet. Nun hatte es die 13-jährige Orang-Utan-Dame Hsiao-Ning doch etwas eiliger. Am Montag (24. Juli) hat sie um 10.25 Uhr ihr erstes Baby zur Welt gebracht. Das kleine Mädchen ist das insgesamt zehnte Orang-Utan-Jungtier im Rostocker Zoo. Vor vier Jahren wurde Surya als erster Nachwuchs bei den Rostocker Menschenaffen im DARWINEUM geboren. „Wir sind alle positiv überrascht und glücklich darüber, wie gut und reibungslos die Geburt und die ersten Tage mit dem Baby verlaufen sind“, sagte heute Kuratorin Antje Zimmermann. „Die Geburt verlief sehr schnell und ohne jegliche Komplikationen“, informierte Tierpfleger Tobias Pollmer, der den Geburtsvorgang beobachten konnte. „Das Baby wurde sofort von der Mutter angenommen und versorgt. Hsiao-Ning hat sich von der ersten Sekunde an sehr achtsam und zärtlich um ihr Kleines gekümmert.“

Süßes Verwöhnprogramm

Die kritische Phase betrifft eigentlich vor allem den Moment der Geburt und die Minuten danach. Da es für Hsiao-Ning das erste Jungtier und sie selbst eine Handaufzucht ist, war es für die Tierpfleger ein unglaublich spannender Augenblick. Anschließend konnte sich die frischgebackene Mutti von der Geburt erholen, eine Beziehung zu ihrem Nachwuchs aufbauen und mit dem Säugen beginnen. Sie wird von ihren Tierpflegern mit ihren Lieblingsspeisen, beispielsweise Bananen und weiterem süßen Obst, verwöhnt. Sie bekommt viel zu trinken, damit auch die Muttermilch gut fließen kann. Hsiao-Ning macht einen sehr zufriedenen und entspannten Eindruck und war am Donnerstag das erste Mal mit ihrem Baby auf der Anlage. Auch Papa Sabas und ihre Schwester Dinda haben vorbildlich reagiert. Sabas hat sich den Familienzuwachs kurz angesehen und sich dann wieder dem Tagesgeschehen zugewandt. Tante Dinda interessiert sich sehr für das Baby und darf es auch aus der Nähe bestaunen. Das Baby wiegt schätzungsweise 1,5 kg und wird erst später untersucht. „Im Urwald ist auch kein Tierarzt in der Nähe, wir lassen die Mutter da ganz in Ruhe“, betonte die Kuratorin. Aktuell braucht Hsiao-Ning noch viel Ruhe und wird deshalb auch die nächsten zwei, drei Wochen noch nicht regelmäßig im DARWINEUM zu sehen sein.“ Schon bald sollen auf der Zoo-Facebookseite die Namensvorschläge der Tierpfleger zur öffentlichen Abstimmung gestellt werden.

Die Eltern Hsiao-Ning und Sabas

Hsiao-Ning ist am 31. August 2003 in Monkey World im englischen Dorset geboren. Die sensible und etwas schüchterne Hsiao-Ning ist eine Handaufzucht aus einem Orang-Utan-Kindergarten. Ihr Partner Sabas ist der am 24. September 2003 in Rostock geborene Sohn von Sunda und Ejde. Mit dem Wechsel vor fünf Jahren ins DARWINEUM wurde Sabas erstmals von seinen Eltern getrennt, um eine eigene Familie zu gründen. Diese ist nun um das erste Kind der Beiden gewachsen. Zur Gruppe des 13-Jährigen gehören Hsiao-Nings ebenfalls eher ruhige Schwester Dinda (11). Im Nachbargehege leben Sabas Eltern Sunda (40) und Ejde (36) sowie ihr Kind Surya (4) und Miri (12).

Das DARWINEUM im Zoo Rostock ist wieder in „guter Hoffnung“

Der Rostocker Orang-Utan-Mann Sabas könnte das erste Mal Papa werden

29.5.2017 – Die Tierpfleger im DARWINEUM sind voller Vorfreude und Zuversicht. Das hat einen guten Grund. Das Bäuchlein der 13-jährigen Orang-Utan-Dame Hsiao-Ning ist nicht mehr zu übersehen. „Viele Besucher fragen uns, ob Hsiao-Ning trächtig ist“, sagte Zookuratorin Antje Zimmermann. In der Tat, im DARWINEUM bahnt sich nach der Geburt von Surya am 28. Juni 2013 erneut Nachwuchs bei den Menschenaffen an. „Wenn alles weiterhin so positiv verläuft, wird unser Sabas Ende August das erste Mal Papa“, so die Kuratorin. Im Dezember vergangenen Jahres sind den Tierpflegern äußerliche Veränderungen an Hsiao-Ning aufgefallen. Ein ganz normaler Schwangerschaftstest aus der Apotheke hat dann bestätigt, dass Sabas Lieblingsfrau trächtig ist. Mit der Geburt wird Ende August gerechnet. „Hsiao-Ning ist etwas ruhiger und umgänglicher geworden. Man sieht deutlich ihr Bäuchlein, auch ihre Brüste haben eine andere Form bekommen. Da Hsiao-Ning von Hand aufgezogen worden ist, aber noch keine natürliche Aufzucht eines Jungtieres in einer Gruppe miterlebt hat, wird mit Spannung erwartet, wie sie sich verhält“, so Antje Zimmermann.

Geburtsvideos als Lernprogramm

Natürlich genießt Hsiao-Ning nun die besondere Aufmerksamkeit der Tierpfleger, die ihr immer gut zureden und auch schon mal den Bauch streicheln. Da es für Hsiao-Ning die erste Geburt ist und sie noch keine Erfahrungen diesbezüglich in der Gruppe gemacht hat, werden ihr als Vorbereitung auf den großen Tag Videos mit einer Orang-Utan-Geburt gezeigt. Die Filme findet sie sehr interessant – bis auf die eigentliche Geburt. Da schaut sie lieber weg. „Wir lassen der Natur ihren Lauf und sehen das Ganze sehr entspannt, auch wenn die Vorfreude schon sehr groß ist. Hsiao-Ning ist gesund und munter und in der Gruppe läuft es jetzt auch wieder etwas ruhiger, seitdem Miri ins Nachbarrevier umgezogen ist“, betonte Antje Zimmermann. „Wir sind sehr optimistisch, dass Sabas alles richtig machen wird. Er selbst ist in einer Familiengruppe mit Mutter und Vater groß geworden. Sein Vater Ejde war für alle seine Nachkommen ein geduldiger und toleranter Vater.“

Hsiao-Ning ist am 31. August 2003 in Monkey World im englischen Dorset geboren. Die sensible und etwas schüchterne Hsaio-Ning ist eine Handaufzucht aus einem Orang-Utan-Kindergarten. Ihr markantes Lächeln ist einzigartig. Während ihre nun umgezogene Gefährtin Miri fast immer forsch zur Sache geht, ist das Orang-Utan-Weibchen Hsaio-Ning doch eher in sich gekehrt, liebt die vorhersehbare Routine; ist auch mal gern allein für sich. Ihr Partner Sabas ist der am 24. September 2003 in Rostock geborene Sohn von Sunda und Ejde. Mit dem Wechsel ins DARWINEUM wurde Sabas erstmals von seinen Eltern getrennt, um eine eigene Familie zu gründen. Inzwischen hat sich der beliebte einstige Jungspund zu einem stattlichen Männchen mit den typischen dicken Backenwülsten entwickelt.

Mit dem DARWINEUM begann sozusagen sein eigenes Leben, das nun bald mit einem eigenen neuen Familienmitglied gekrönt werden könnte. Zur lebhaften Gruppe des 13-Jährigen gehören Hsiao-Nings ebenfalls eher ruhige Schwester Dinda (10), die trächtige Hsiao-Ning (13) und bis vor kurzem noch Miri (13). Aufgrund von Spannungen in der Gruppe von Sabas wurde das Orang-Utan-Weibchen Miri nach einer Abstimmung mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes in die Gruppe um Sabas Vater Ejde (36) verlegt. Dort leben noch Sunda (40) und ihr gemeinsames Kind Surya (fast 4). Der erfahrene Orang-Utan-Mann und bereits dreifacheVater zeigte nach anfänglicher Ignoranz bereits kurze Zeit später Interesse an der quirligen Miri.

Happy Birthday „Sonnenschein“ – Surya feiert ihren 3. Geburtstag

28.6.2016 – Sie ist der absolute Liebling der Besucher des DARWINEUM’s – Orang-Utan-Nesthäkchen Surya feiert heute ihren dritten Geburtstag und konnte sich darauf verlassen, dass sich ihre Tierpfleger einiges überlegt hatten. Die kleine „Sonne“, so die Übersetzung ihres indischen Namens, ist jedoch nicht das einzige Geburtstagskind. Grund zum Feiern hatte auch Silberrücken Gorgo, der heute 35 Jahre alt wird.

Surya, das fünfte Kind von Sunda (39) und das dritte Kind mit Ejde (35), lebt mit ihren Eltern in einer Gruppe. In der zweiten Rostocker Orang-Utan-WG ist Sundas Sohn Sabas der Chef.  Zu ihm gehören die aus England stammenden Mädchen Miri (11), Hsiao-ning (12) und Dinda (9). Silberrücken Gorgo kam heute auch in den Genuss einiger leckerer Überraschungen. Der 35-jährige Gorillamann teilt sich sein Revier mit der 38 Jahre alten Bebe. In der vierten Menschenaffengruppe lebt Silberrücken Assumbo (42) mit seinen drei munteren Frauen Yene (15), Eyenga (11) und Zola (8) zusammen.