Archiv für das Schlagwort ‘Niederlande

Highlights der Strandfußball-Saison in Warne­münde

Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft und Euro Beachsoccer League finden im Ostseebad statt

DFB-Beachsoccer-Cup in Warnemünde 2014, Foto: Joachim Kloock

Beachsoccer in Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

An den kommenden beiden Wochenenden stehen die Höhepunkte der diesjährigen Strandfußball-Saison an. Zuerst sucht der Deutsche Fußball Bund (DFB) am 19./20. August am Warnemünder Strand seinen neuen Deutschen Meister. Schirmherr ist der Wirtschafts- und Tourismusminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe, der auch den Siegerpokal überreichen wird. Die Rostocker Robben, die in diesem Jahr bereits die German Beachsoccer League (GBSL) gewinnen konnten, gehen dabei als Topfavorit ins Rennen um die begehrte Trophäe. Nur eine Woche später kämpft die deutsche Nationalmannschaft bei dem internationalen Qualifikationsturnier um ein Ticket für das Euro Beach League Superfinal im nächsten Monat. Dieses internationale Turnier wird erstmalig in Deutschland ausgetragen. Für beide Turniere steht ein Stadion direkt am Strand für knapp 1.500 Zuschauer. Der Eintritt ist kostenfrei. „Der DFB kürt seinen Champion in diesem Jahr bereits zum fünften Mal an unserem schönen Ostseestrand und hat bereits die Austragung zu unserem großen 800. Stadtjubiläum 2018 angekündigt“, freute sich Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock. „Die Vorzüge unseres breiten Sandstrandes und die hervorragende Infrastruktur vor Ort wissen nicht nur unsere vielen Urlaubsgäste, sondern auch die Verantwortlichen des DFB sehr zu schätzen. Da mit den Rostocker Robben unsere Lokalmatadore wieder mit von der Partie sind, hoffen wir Rostocker, dass sich die Robben nach 2015 in diesem Jahr wieder die Krone aufsetzen können“, so Müller-von Wrycz Rekowski.

Neben den Rostocker Robben, die in dieser Saison nicht nur in der GBSL triumphierten, sondern sich auch bereits die Landesmeisterschaft sichern konnten, kämpfen fünf weitere Teams um die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft. Mit dem Ibbenbürener BSC hat sich der Titelverteidiger in diesem Jahr erneut qualifizieren können. Hinzu kommen der Wuppertaler SV, die Bavaria Beach Bazis sowie die Strandfußballer des Hamburger SV und von Hertha BSC Berlin. Für die Zuschauer stehen mehrere Tribünen unterhalb des Teepotts zur Verfügung. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Internationales Beachsoccer-Turnier erstmals in Deutschland

„Ein Event wie die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft bringt eine immense Aufmerksamkeit für unser Land mit sich. In den vergangenen Jahren hat sich die Region als herausragender Gastgeber für die Teilnehmer und Gäste des Beachsoccers erwiesen. Der nächste Schritt ist bereits getan: Jetzt ist auch die europäische Elite dieses Sports auf Warnemünde aufmerksam geworden und spielt hier die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Bei der Begeisterung für den Beachsoccer in Deutschland ist Warnmünde zukünftig sicher ebenfalls ein ausgezeichneter Austragungsort für eine Weltmeisterschaft“, regte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe an. Die Weltmeisterschaft findet im September in Italien statt. Ähnlich sieht es Reinhardt Grindel, Präsident des DFB: „Warnemünde hat seinen ganz eigenen Charme, so dass wir immer wieder gerne hierher kommen. Mit dem Qualifikationsturnier ist Deutschland zudem erstmals Gastgeber eines internationalen Beachsoccer-Events. Vom 25. bis zum 27. August spielt die deutsche Beachsoccer-Nationalmannschaft um den Einzug in das Finalturnier der Euro Beach Soccer League. Das Team von Nationaltrainer Sebastian Ullrich trifft in Warnemünde auf Aserbaidschan, den amtierenden EBSL-Sieger Ukraine und Italien. Bei den Heimspielen sind Siege gefragt, um sich am Ende eines der begehrten Tickets für die WM-Endrunde zu sichern.“ Vom 25. bis 27. August werden sich Beachsoccer-Mannschaften aus acht Nationen – England, Italien, Deutschland, Niederlande, Ukraine, Litauen, Rumänien und Aserbaidschan – in spannenden Wettkämpfen begegnen.

Warnemünde – das Mekka der Strandfußballer

Mit großem Engagement hat die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde die Austragung beider Turniere vorangetrieben. Matthias Fromm, Tourismusdirektor der Hansestadt, freut sich, dass sich Warnemünde auch auf internationaler Ebene mit hervorragenden Strandbedingungen durchsetzen konnte: „Es war ein besonderer Moment, als wir erfuhren, dass wir für das Turnier der Euro Beach Soccer League den Zuschlag bekommen haben. Die Verhandlungen mit dem Veranstalter Beach Soccer World Wide liefen schon zwei Jahre und die Spanier waren von Warnemünde begeistert. Dank bester infrastruktureller Voraussetzungen hat dieser Sport in Warnemünde richtig Fahrt aufgenommen und so sind wir noch bis mindestens 2018 Gastgeber der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaften.“

HINWEIS: Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft LIVE

Alle Spiele der Deutschen Meisterschaft am 19./20. August werden live auf tv.dfb.de zu sehen sein. Zudem wird sport1 am Sonntag, 20. August, die Halbfinals ab 9.55 Uhr sowie das Spiel um Platz 3 ab 12.30 Uhr und das Finale ab 15.30 Uhr im kostenlosen Livestream auf sport1.de übertragen. Die Spiele der Euro Beach Soccer League werden ebenfalls über tv.dfb.de und sport1.de live gestreamt. Darüber hinaus werden die Spiele der deutschen Mannschaft am Freitag, 25. August, ab 15.55 Uhr gegen Aserbaidschan und am 26. August, ab 15.55 Uhr gegen die Ukraine erstmalig live im Free-TV bei Sport1 zu sehen sein.

Die Teilnehmer der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft 

Rostocker Robben nach Penaltykrimi deutscher Beachsoccer-Meister, Warnemünde 16. 8. 2015, Foto: Joachim Kloock

Rostocker Robben nach Penaltykrimi deutscher Beachsoccer-Meister, Warnemünde 16. 8. 2015, Foto: Joachim Kloock

Rostocker Robben

Die Lokalmatadore gründeten ihr Team im Jahr 2010, als sich sechs Freunde spontan entschlossen, an einem Turnier in Oranienburg teilzunehmen. Dieser erste Wettbewerb wurde prompt gewonnen – und machte Lust auf mehr. Seitdem zählen die Robben, die in Rapper Marteria einen prominenten Sponsor gefunden haben, zu den erfolgreichsten Beachsoccer-Teams in Deutschland. Drei Titel feierte die Mannschaft in der German Beachsoccer League (GBSL) und auch bei der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft klappte es 2015 mit dem ersten Triumph. Für die Deutsche Meisterschaft haben sie sich als Champion in der GBSL qualifiziert. www.rostockerrobben.de

Ibbenbürener BSC

Im vergangenen Jahr noch das Überraschungsteam der Spielzeit, hat sich die Mannschaft aus Westfalen längst als Topteam etabliert. Die German Beachsoccer League schlossen sie 2015 und 2016 auf dem ersten Platz ab. Bei der Deutschen Meisterschaft 2015 mussten sich die Strandfußballer, die sich selbst als „Lords of the Ball“ bezeichnen, in einem dramatischen Finale gegen die Rostocker Robben erst im Penaltyschießen mit 6:7 geschlagen geben. 2016 feierte das Team den Titel und dürfte auch 2017 wieder ein großer Anwärter auf den Sieg sein. www.beachsoccer.club  

Hamburger SV Beachsoccer

Bereits in der zweiten Saison des HSV kann sich das Team über die erste Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft freuen. Das Team befindet sich spielerisch und organisatorisch erst in der Aufbauphase und spielte sich unverhofft über den Regionalentscheid Nordost zum Finalturnier nach Warnemünde. Da die Qualifikation dieses Jahr noch nicht eingeplant war, ist die Freude umso größer. Der HSV rechnet sich gute Chancen aus, den favorisierten Gegnern ein Bein stellen zu können. Das Team steht in der Defensive gut und verfügt in der Offensive über hohe Qualität. www.hsv-beachsoccer.de 

Hertha BSC Beachsoccer

Es ist neben dem Hamburger SV der prominenteste Name im Teilnehmerfeld. Als Topfavorit geht die Hertha allerdings nicht in die Deutsche Meisterschaft. Vier Spieler waren vor der vergangenen Saison von BeachKick Berlin zur Hertha gewechselt, um ein neues Team aufzubauen. In der GBSL hat das Team bewiesen, dass es mit den stärksten Beachsoccer-Mannschaften mithalten kann. 2017 scheiterte die Mannschaft erst im Finale an den Rostocker Robben. www.facebook.com/hertha.beachsoccer 

Wuppertaler SV Beachsoccer

Der Wuppertaler SV konnte sich im Nachsitzen über den Landesverbandsentscheid Niederrhein und dem folgenden Regionalentscheid Nord mit einem 2:0-Sieg im Finale gegen die Beach Royals Düsseldorf qualifizieren. Die Beachsoccer-Abteilung des WSV besteht bereits seit 2011. Mit der Qualifikation zur Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft hat der WSV das Saisonziel bereits erreicht und sieht sich in Warnemünde in der Außenseiterrolle. In Warnemünde will das Team aber nicht nur Rosen an die Gegner verteilen, auch wenn sie den aktuellen Bachelor, Sebastian Pannek, im Kader stehen haben. www.wuppertalersv.com/beachsoccer 

Bavaria Beach Bazis

Die weiteste Anreise nach Warnemünde haben mit Abstand die Bavaria Beach Bazis aus München, die sich als bayerische Vertreter ihren Traum von der Deutschen Meisterschaft im dritten Anlauf erfüllen könnten. Mit einem 2:0-Finalsieg gegen das BST Chemnitz beim Regionalentscheid Süd konnten die Bazis erstmals das begehrte Ticket lösen, nachdem sie im vergangenen Jahr noch hauchdünn im Finale gescheitert waren. Die Münchner spielen mit viel Leidenschaft und Herz, sind bekannt für ihren stimmungsvollen Anhang und immer für eine Überraschung gut. www.facebook.com/bavariabeachbazis 

Weitere Informationen

www.beachsoccer.com

www.dfb.de/beachsoccer

Werbeanzeigen

Internationales Logistikunternehmen siedelt sich in Mecklenburg-Vorpommern an

Neuansiedlung in Fahrbinde – Investition für neues Logistikzentrum geplant – über 100 Arbeitsplätze entstehen perspektivisch

25.7.2017 – Die Raben Group, welche ihre Wurzeln in den Niederlanden hat, will sich in Fahrbinde (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Gemeinde Rastow) ansiedeln. Geplant ist im dortigen Gewerbegebiet der Neubau eines Logistikzentrums. „Die international agierende Unternehmensgruppe wird in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem ersten eigenen Standort aktiv. Mit dem geplanten Logistikzentrum sollen perspektivisch über 100 Arbeitsplätze in Fahrbinde entstehen. Überzeugen konnten wir die Raben Group vor allem aufgrund der gut ausgebauten Infrastruktur vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag in Schwerin. „Die Ansiedlung belegt, dass unser Land ein immer attraktiver werdender Wirtschaftsstandort auch für ausländische Investoren ist. Mecklenburg-Vorpommern kommt wirtschaftlich weiter voran. Jede Neuansiedlung und jede Erweiterung leistet hierfür einen wichtigen Beitrag. Denn: Im Ergebnis werden Arbeitsplätze gesichert, neue Jobs entstehen vor Ort. Darauf kommt es mir besonders an.“

Logistikzentrum entsteht im Gewerbegebiet – Baubeginn noch im Herbst

Im Gewerbegebiet Fahrbinde soll auf einer Fläche von circa zehn Hektar das Logistikzentrum entstehen. Vorgesehen sind der Bau einer Kommissionierungshalle und eines Bürogebäudes sowie der Bau von zwei Lagerhallen. Vor Ort wird die gesamte Logistikkette abgedeckt: von der Warenbeschaffung bis zum Vertrieb sowie die Chargenverwaltung. Vorgesehen ist unter anderem auch die Etikettierung, Verpackung und Kommissionierung von Paletten und Kartons. Darüber hinaus sollen kundenspezifische Verpackungen und entsprechendes Labeling der Waren und auch Retouren-Management ermöglicht werden. Der erste Großkunde wird aus dem Bereich der Lebensmittelindustrie kommen. Baubeginn ist noch für Herbst dieses Jahres geplant.

Anbindung mit entscheidend für Ansiedlungserfolg

Das wachstumsorientierte Unternehmen ist besonders an Standorten im Bereich der Autobahn interessiert. „Wir sind ein kundenorientiertes Unternehmen und haben deshalb nach einer Erweiterung für unser Lagernetzwerk in Deutschland und nach einem Standort gesucht, der für eine neue Investition optimal ist. Dies stärkt unsere Stellung im Norden von Deutschland. Speziell das Autobahnkreuz A24/A14 wird viele Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft bringen. Fahrbinde ist aufgrund der direkten Verkehrsanbindung und der verfügbaren Flächen der richtige Standort für uns“, sagt der Geschäftsführer der Raben Group, Ewald Raben. Wichtige Kontakte zum Unternehmen wurden über die Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern auf der Immobilienmesse EXPO REAL 2016 in München geknüpft. „Messen sind für uns ein unverzichtbares Instrument, um auf die Stärken unseres Landes noch besser überregional aufmerksam zu machen“, erläuterte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe weiter. „Ein Vorteil von Fahrbinde ist, dass ein Transport der Waren in alle Richtungen möglich ist. Rostock und Wismar sind mit den Häfen nicht weit entfernt, auch über die Autobahnen liegt das Gewerbegebiet logistisch attraktiv. Zu den Standortvorteilen Mecklenburg-Vorpommerns zählen die geografische Lage im südlichen Teil der Wachstumsregion Ostseeraum mit engen Verbindungen zu den Metropolregionen Hamburg, Berlin und Stettin, unser attraktives Gewerbeflächenangebot und die moderne Infrastruktur. Zudem hat unser Land eine moderne Hafeninfrastruktur mit guter see- und landseitiger Verkehrsanbindung“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Insgesamt belaufen sich die Investitionen des Unternehmens voraussichtlich auf über 10 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben nach Vorlage aller Unterlagen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von voraussichtlich rund 1,60 Millionen Euro unterstützen.

Informationen zur Raben Group

Die Raben Group ist ein Familienunternehmen, welches seit über 85 Jahren mit umfassenden Logistikdienstleistungen (flächendeckende Logistiklösungen, Landverkehre, FTL & Intermodal, Frischelogistik, See- und Luftfracht, Lead Logistics Provider) auf dem europäischen Transportmarkt tätig ist. 1991 startete das in den Niederlanden gegründete Unternehmen seine Geschäftstätigkeit in Polen und wuchs von hier aus europaweit. Seit einigen Jahren expandiert die Raben Group strategisch stark in Deutschland. So wurden z. B. am 01. Januar 2017 die Rhenus Niederlassungen in Fellbach und Weilimdorf übernommen. Im März 2017 folgte die Übernahme der Transport- und Logistikunternehmen Excise GmbH und RLZ Baden GmbH in Karlsruhe. Am 03. Mai 2017 wurde der Vertrag zur Übernahme des Standortes Kamen von der nordrheinwestfälischen Logistikgruppe SCHMALZ + SCHÖN unterzeichnet. Und erst Ende Juni kam es zur Vertragsunterzeichnung für die Übernahme von Busse Logistik in Kassel, welche nach der Zustimmung durch die Kartellrechtsbehörde finalisiert wird. Das Unternehmen verfügt über 130 eigene Niederlassungen in 12 Ländern Europas: Deutschland, Estland, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn. Die Gruppe generiert eine Milliarde Euro Umsatz jährlich. Rund 10.000 Mitarbeiter zählt das Unternehmen mit einer Gesamtlagerfläche von 1.150.000 Quadratmetern und über 7.000 modernen Transportmitteln.

Logistikbranche in Mecklenburg-Vorpommern

Nach Angaben der „Logistik-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ gibt es im Land 5.200 Logistikunternehmen mit 31.000 Beschäftigten, die einen Jahresumsatz in Höhe von 2,1 Milliarden Euro erwirtschaften.

Hervorragender touristischer Jahresverlauf 2014 in Mecklenburg-Vorpommern

 Jetzt fast amtlich: 2014 wird Rekordjahr – Mehr ausländische Gäste kommen nach MV

28.1.2015 – Im Monat November 2014 konnte Mecklenburg-Vorpommern bei den Übernachtungen ein ordentliches Plus von 3,6 Prozent und bei den Ankünften ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erreichen. „Das sind sehr gute Zahlen. Es belegt deutlich, dass unser Land auch in der Nebensaison immer attraktiver für Urlauber wird. Wir sind insgesamt auf einem guten Weg zu mehr Ganzjährigkeit. Saison ist 365 Tage im Jahr, daran müssen wir weiter arbeiten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin. Die Ankünfte lagen im November bei 354.888, rund 1,2 Millionen Übernachtungen zählte das Statistische Amt. „Hauptaufgabe bleibt es, vor allem außerhalb der Hauptsaison mit attraktiven Angeboten `Urlaubswiederkehrer´ zu gewinnen und neue Zielgruppen auf unser Land aufmerksam zu machen.“

Jahresverlauf verläuft weiter überdurchschnittlich

Von Januar bis November des vergangenen Jahres hatten nach Angaben des Statistischen Amtes 6,9 Millionen Gäste (+2,3 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern rund 27,6 Millionen Übernachtungen (+2,0 Prozent) gebucht. „Damit ist 2014 als Rekordjahr auch fast schon amtlich. Jetzt fehlt nur noch der Dezember in der Statistik. Dennoch: Wichtiger als Rekorde ist es, Qualität und Angebot stetig auszubauen“, so Glawe weiter. Im vergangenen Jahr sind im Bereich der gewerblichen und touristischen Infrastruktur 51 neue Investitionsvorhaben mit insgesamt 54,3 Millionen Euro Zuschüssen bewilligt worden. Dadurch können Investitionen in Höhe von 77,4 Millionen Euro umgesetzt werden. Die aus dem Jahr 2009 stammende bisherige Bestmarke liegt bei 28,4 Millionen Übernachtungen.

Mehr ausländische Gäste entdecken MV

Im Zeitraum Januar bis November 2014 verbrachten nach Angaben des statistischen Amtes über 350.400 (+7,6 Prozent) ausländische Besucher rund 955.000 (+5,2 Prozent) Nächte in MV. „Es kommen mehr ausländischer Gäste, die sich für unser Land interessieren. Eine Million Übernachtungen bei den ausländischen Gästen bleiben damit in Reichweite. Entscheidend werden letztendlich die Übernachtungszahlen im Dezember sein“, bilanzierte Glawe abschließend. Die Gäste kamen vor allem aus Schweden, Dänemark, Schweiz und Niederlande.

Reisegebiete legen zu

Die Reisegebiete Rügen/Hiddensee, Mecklenburgische Ostsee­küste, Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte sowie Westmecklenburg lagen im Zeitraum Januar bis November 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Plus. Am stärksten stiegen die Ankünfte (+6,7 Prozent) und Übernachtungen (+4,4 Prozent) im Reisegebiet Westmecklenburg. Die Reiseregion Vorpommern hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leichte Rückgänge zu verzeichnen -1,5 Prozent bei den Ankünften und -0,7  Prozent bei den Übernachtungen.

 

WTF-Galvanotechnik baut Standort in Kratzeburg aus

Erweiterung sichert 21 Arbeitsplätze und schafft drei neue Jobs

Anlagentechnik, Foto/Quelle: http://www.wtf-galvanotechnik.de/Das Unternehmen WTF-Galvanotechnik aus Kratzeburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hat sich seit seiner Gründung durch Wolf-Thilo Fortak im Jahr 1991 vom Gestellbauer zu einem industriellen Dienstleister der galvanotechnischen Industrie entwickelt. Das Unternehmen will nun erweitern. „Als Zwei-Mann-Betrieb gestartet, ist es der WTF-Galvanotechnik gelungen, sich über Spezialisierungen einen guten Ruf zu verschaffen. Mit dem nun geplanten Vorhaben werden 21 bestehende Arbeitsplätze gesichert und drei neue Jobs im Bereich des verarbeitenden Gewerbes geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Galvanotechnik ist die Veredlung eines Gegenstandes mit Metall unter Zuhilfenahme von elektrischem Strom.

Neubau einer Produktionshalle

In Kratzeburg entwickelt und fertigt das Unternehmen vorwiegend Produkte für Unternehmen aus dem Bereich Galvanik, etwa Gestelle, Warenträger, Apparate aus Titan oder Anlagenkomponenten. In Kooperation mit anderen Unternehmen werden auch Pumpen, größere Transportsysteme sowie komplette Oberflächenbehandlungsanlagen produziert. Um weiterhin im Wettbewerb gut aufgestellt zu sein, plant die WTF-Galvanotechnik die Erweiterung des Bürogebäudes, den Um- und Ausbau der vorhandenen Halle, den Neubau einer 1.312 Quadratmeter großen Produktionshalle sowie den Einbau einer Kran- und Schweißabsauganlage. Das Unternehmen ist Mitglied der Internationalen Vereinigung der Hartanodisierer (IHAA) und wirkt dort nach eigenen Angaben bei der Weiterentwicklung der Aluminiumveredlung (Hartanodisierverfahren) mit. „Auf diese Weise können neue Verfahren stetig weiterentwickelt werden. Sie führen im Ergebnis zu marktfähigen Produkten“, so Glawe weiter.

Galvanik-Produkte sind international gefragt

Nach Unternehmensangaben umfasst das Absatzgebiet der in Kratzeburg hergestellten Produkte ganz Deutschland sowie europäische Länder wie Spanien, Niederlande, Belgien, Polen, Rumänien, Schweden und die Türkei. „In Mecklenburg-Vorpommern hergestellte oder verarbeitete Produkte sind international gefragt – das zeigt die Unternehmensgeschichte der WTF-Galvanotechnik. Wir brauchen mehr Unternehmen im Land, die international aktiv sind, denn mit dem Export werden Arbeitsplätze bei uns gesichert, neue Jobs geschaffen und neue Märkte erschlossen“, betonte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt Unternehmenserweiterung

Die Gesamtinvestitionen der Unternehmenserweiterung betragen rund 1,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 327.000 Euro.

Europa diskutiert in Rostock über den Umgang mit Hoch-Risiko-Straftätern

Justizministerin Uta-Maria Kuder begrüßt Experten aus 35 Ländern zur Abschlusskonferenz des EU-Projekts „Justice Cooperation Network“ (JCN) vom 3. bis 5. 9. 2014

Zeichnung Gitter27.8.2014 – „Knapp zwei Jahre lang haben die vier Projektländer Mecklenburg-Vorpommern, Irland, Estland und Finnland über den Umgang mit Hoch-Risiko-Straftätern beraten. Das vom Justizministerium initiierte EU-Projekt wird in Rostock-Warnemünde seinen Abschluss finden. Gemeinsam mit Vertretern aus 34 Ländern werden wir über die Ergebnisse des Projekts diskutieren. Das Ziel sind EU-weite Standards, wie mit Hoch-Risiko-Straftätern optimal umgegangen werden sollte, damit sie nach Haftentlassung in die Gesellschaft zurückkehren können und von ihnen möglichst keine Bedrohung mehr ausgeht. Ich bin gespannt auf die Erfahrungen aus den unterschiedlichen Projektländern und auf das Ergebnis“, sagte Justizministerin Kuder. Erwartet werden rund 400 Gäste aus Deutschland, Estland, Irland, Finnland, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Österreich, Zypern, Tschechien, Dänemark, Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Großbritannien, Liechtenstein, Luxemburg, Slowakei, Polen, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Portugal, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowenien, Norwegen, Spanien, Schweden, USA.

Ministerpräsident Erwin Sellering: Kirchner-Wiegers-Ausstellung passt sehr gut nach Schwerin

Ernst Ludwig Kirchner, Sitzende Dame (Dodo) 1907, gemeinfreiJan Wiegers, Schiffe im Reitdiep in Groningen 2001, Quelle: grafischcentrumgroningen.nl4.7.2014„Das Staatliche Museum ist berühmt für eine der beeindruckendsten Niederländer-Sammlungen, für eine große Sammlung alter Meister des Goldenen Zeitalters der niederländischen Kunst. Europaweit finden die in der Schweriner Schatzkammer gesammelten Meisterwerke hohe Anerkennung bei allen Fachleuten. Ich freue mich, dass wir heute eine ganz besondere Ausstellung eröffnen können. Eine Ausstellung, die erstmals in Deutschland die Werke von Ernst Ludwig Kirchner und Jan Wiegers gemeinsam zeigt. Diese Ausstellung eines der größten Expressionisten mit einem sehr starken niederländischen Pendant passt sehr gut nach Schwerin“, betonte Ministerpräsident Erwin Sellering bei der Eröffnung der Ausstellung „Expressionistische Begegnungen Ernst Ludwig Kirchner und Jan Wiegers“ am Freitag im Staatlichen Museum in Schwerin. Dass diese Ausstellung stattfinden könne, sei auch der guten Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Museum in Saarbrücken und vor allem dem Museum in Groningen zu danken. In seiner Rede ging der Ministerpräsident auf die gute Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und den drei niederländischen Provinzen Groningen, Drenthe und Friesland ein: „Insgesamt sind die Beziehungen zwischen unseren Regionen in den letzten Jahren auf vielen Ebenen deutlich gewachsen. Die Niederlande sind heute einer der wichtigsten Außenhandelspartner Mecklenburg-Vorpommerns, niederländische Unternehmen gehören zu den wichtigsten ausländischen Investoren in unserem Land.“ Seit vielen Jahren bestünde eine enge Kooperation auch in Forschung und Wissenschaft. Hinzu kämen Projekte im Bereich Erneuerbare Energien, in der Medizin- und Biologietechnik, im Tourismus und in der Kultur. „Besonders freue ich mich, dass auch die Menschen unserer Regionen sich näherkommen, sich austauschen. Ich bin mir sicher, auch in Zukunft wird es viele Gelegenheiten geben, sich weiter kennenzulernen und neue Felder zu erschließen, auf denen wir unsere Zusammenarbeit intensivieren können.“ (Anm. d. Red.: Die zwei Bilder sind nicht unbedingt in der Ausstellung zu sehen, zeigen aber einen kurzen Einblick in das Werk beider Künstler)

Klostermarkt in Eldena auch für 2015 geplant – Premiere war voller Erfolg

3.7.2014 – Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Klostermarkt in Eldena geben. Das teilte das Kulturamt nach der gelungenen Premiere am vergangenen Wochenende mit. Trotz des verregneten Wochenendes seien deutlich mehr Besucher auf das Gelände an der Klosterruine gekommen, als angesichts der Wetterlage zu erwarten war. „Der Markt wurde von den Besuchern gut angenommen, auch die Händler und Handwerker zeigten sich sehr zufrieden“, so die Einschätzung von Marc Werth vom Kulturamt, das den Markt gemeinsam mit dem Ordnungsamt organisierte. Unter den Gästen seien neben Greifswaldern auch Touristen aus dem gesamten Bundesgebiet, den Niederlanden und Skandinavien gewesen. Die Parkanlage und die sanierte Klosterscheune hätten sich als ideale Orte für diesen Markt erwiesen. Die interessierten Besucher konnten unter anderem im „Scriptorium“ mit Federn schreiben, die Druckwerkstatt des Mückenschweinverlags ausprobieren, mit den Kunstwerkstätten töpfern und Tonketten basteln oder mit Museumspädagogen Schiffsmodelle und Bögen bauen. Vor allem die historischen Spiele, die Goldwaschanlage des Tierparks, aber auch das Puppentheater fanden an beiden Tagen großen Zuspruch. Reges Interesse gab es auch für die unterschiedlichen Führungen rund um die Klosteranlage. Selbst ein Caspar David Friedrich und einige Ritter schritten über den Markt, zeichneten und unterhielten die Besucher. Nach Einschätzung der Organisatoren wurden auch die Vertreter der verschiedenen Gewerke dem Anspruch eines niveauvollen Kunst- und Handwerkermarktes mit regionalen Produkten gerecht: Vor Ort arbeiteten Handwerker unter anderem an Webstuhl und Spinnrad, flochten Stühle, buken Brot, zeigten Klöppeltechniken und führten Schmiedekunst vor. Vorwiegend Händler, die sonst noch nicht bei Greifswalder Themenmärkten mitwirkten, waren auf dem Klostermarkt vertreten. Für 2015 haben die Mitarbeiter vom Kulturamt und Ordnungsamt bereits einige weitere Wunschkandidaten im Blick, die den Markt mit ihren Waren und Schauhandwerk ergänzen sollen. „Vor allem Zünfte, die zu Klosterzeiten in und rund um Greifswald aktiv waren oder hätten sein können, wollen wir verstärkt einbeziehen“, so Marc Werth. Zudem lege man Wert darauf, 2015 noch mehr Klöster aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu präsentieren. Bereits bei der Premiere stellten sich der Verein der Klosterstätten in Mecklenburg-Vorpommern und die Freunde des Jakobswegs in Norddeutschland auf anschauliche Weise vor.