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Auszubildende bei den MV WERFTEN begrüßt – Schiffskabinenproduktion startet

Fachkräftenachwuchs durch Auszubildende gesichert – Kabinenproduktion schafft Jobs in MV

Schiffskabine, Foto: Martina Wichor

Schiffskabine/Fähre, Foto: Martina Wichor

Die MV WERFTEN Gruppe investiert weiter in den eigenen Fachkräftenachwuchs. Heute startet für 90 neue Auszubildende und 12 Studenten, die ein duales Studium absolvieren, das Ausbildungsjahr. „Das ist ein wichtiger Beitrag für die eigene Fachkräftegewinnung und vor allem auch Fachkräftesicherung im Unternehmen. Die Schaffung von Ausbildungsplätzen ist auch ein klares Bekenntnis für die Region und für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe anlässlich des Ausbildungsstarts.

Ausbildung und Duales Studium wird angeboten

Die drei Werftstandorte in Wismar, Stralsund und Rostock sind von den IHKs in MV mehrfach als TOP Ausbildungsbetrieb geehrt worden. Neben den Ausbildungsrichtungen Anlagenmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Fertigungsmechaniker, Industrieelektriker für Betriebstechnik und Mechatroniker wird von den MV WERFTEN auch ein Duales Studium Maschinenbau angeboten. „MV WERFTEN bieten eine ganze Palette von Ausbildungsmöglichkeiten an. Gut qualifizierte und motivierte Auszubildende und Mitarbeiter sind das Herz eines jeden Unternehmens. Nur durch diese lassen sich bestehende, wettbewerbsfähige Strukturen erhalten und eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung sicherstellen“, so Glawe weiter.

Unternehmen investiert in die Kabinenfertigung

Darüber hinaus ist in Wismar heute bei der MV WERFTEN Fertigmodule GmbH offiziell der Produktionsstart der Kabinenproduktion für die sogenannte „Global Class“ erfolgt. Insgesamt werden rund 3.400 Kabinen pro Schiff gebaut. Darüber hinaus werden für die Endeavor Class (Megayachten) Crewkabinen, etwa 150 pro Schiff, gefertigt. An der Westtangente in Wismar sollen auf einer Fläche von 9.000 Quadratmeter Kabinen vor allem für große Schiffe gefertigt werden. Die MV WERFTEN Fertigmodule GmbH investiert mehr als 17 Millionen Euro in die Kabinenfertigung. „Bis zu 200 Arbeitsplätze sind hier vor Ort in den kommenden Jahren perspektivisch geplant. Das sind Jobs im verarbeitenden Gewerbe, die unser Land dringend braucht“, betonte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Die Global Class und die Endeavor Class werden ab 2018 bei MV WERFTEN in Wismar, Rostock und Stralsund gebaut. Die Kabinen werden als komplett vormontierte Module zu den Werften geliefert und dort installiert.

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Spatenstich für Neubau einer Schiffbauhalle in Rostock-Warnemünde

Start für umfangreiches Investitionsprogramm – auch Werften-Standorte in Stralsund und Wismar profitieren

Werft - Heckansicht eines Schiffes mit Schraube, Foto: Joachim Kloock

Werft, Foto: Joachim Kloock

9.8.2017 – Am Mittwoch ist in Rostock-Warnemünde der erste Spatenstich für den Neubau einer Schiffbauhalle der MV WERFTEN gesetzt worden. „Mit dem Spatenstich setzt MV WERFTEN ein umfangreiches Investitionsprogramm für ihre drei Standorte im Land um. Neben Rostock-Warnemünde werden auch die Standorte in Stralsund und Wismarvon den Erweiterungen profitieren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

MV WERFTEN plant Investitionen in Höhe von 100 Millionen Euro am Standort Rostock-Warnemünde

MV WERFTEN plant unter anderem, Flusskreuzfahrtschiffe (die sogenannte „Rhine-Class“ mit einer Länge von 135 Metern) sowie ab dem Jahr 2018 „Global Class“-Kreuzfahrtschiffe (Länge 340 Meter) in Wismar zu fertigen. Für die Megaliner der „Global Class“ sollen am Unternehmensstandort Rostock-Warnemünde die Laserpaneelschweißanlage zur Dünnblechverarbeitung, die Anlagen für den Sektionsbau und die Sektionsausrüstung untergebracht werden. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben insgesamt über 100 Millionen Euro am Standort Rostock, davon rund 80 Millionen Euro für den neuen Hallenkomplex. In dem 21.000 Quadratmeter großen Neubau werden Schweiß- und Fertigungsroboter Stahlteile für die neuen Schiffe fertigen. „Die Produktion soll nach Abschluss der Bauarbeiten im Sommer nächsten Jahres beginnen. Dann geht es mit Hochdruck an die Fertigung von Großsektionen für die 342 Meter langen ´Global Class´-Schiffe. Das sind gute Aussichten für die gesamte maritime Industrie im Land“, sagte Glawe.

Maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern nimmt die maritime Industrie mit den Bereichen Schiff- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshore-Technik mit knapp 300 Unternehmen und insgesamt rund 10.000 Beschäftigten sowie einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro eine Schlüsselstellung ein. Zum Schiffs- und Bootsbau im Land zählen rund 160 Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern. In den sechs größeren Unternehmen, den MV WERFTEN an den Standorten Wismar, Rostock-Warnemünde sowie Stralsund, der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, der Peene-Werft in Wolgast und der Tamsen Maritim in Rostock, sind gegenwärtig rund 2.200 Mitarbeiter und etwa 180 Auszubildende beschäftigt.

MV WERFTEN übergibt erstes Neubauprojekt – Flusskreuzfahrtschiff „Crystal Bach“ kann in See stechen

Wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der Werftenstandorte in Mecklenburg-Vorpommern

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

3.8.2017 – Premiere in Wismar: Am Donnerstag ist das erste von insgesamt vier geplanten Flusskreuzfahrtschiffen – die „Crystal Bach“ – an die Reederei Crystal River Cruises offiziell von der MV WERFTEN übergeben worden. Das zweite Schiff soll im September, die beiden anderen im Jahr 2018 fertiggestellt sein. „Das erste abgeschlossene Neubauprojekt aus Wismar ist ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung unserer Werftenstandorte. Für den Schiffbau und die gesamte maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln sich Perspektiven für weiteres Wachstum. Das sichert und schafft Arbeitsplätze in der maritimen Wirtschaft“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Heimische Zuliefererindustrie in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit MV WERFTEN

Nach Angaben der MV WERFTEN sind die Flusskreuzfahrtschiffe 135 Meter lang, über 11 Meter breit und speziell für den europäischen Flussreisemarkt in einem exklusiven Marktsegment konzipiert. Bis zu 106 Passagiere finden in 55 bis zu 70,5 Quadratmeter großen Balkonsuiten Platz. Nach ihrer Fertigstellung sollen die Schiffe unter anderem für Touren auf dem Rhein, dem Main, der Donau und der Mosel eingesetzt werden. Das vorgesehene Bauprogramm des Unternehmens umfasst insgesamt neun Schiffe für die nächsten fünf Jahre: Neben vier Flusskreuzfahrtschiffen werden drei „Endeavor Class“-Megayachten für Crystal Yacht Expedition Cruises sowie zwei Kreuzfahrtschiffe der „Global Class“ für Star Cruises auf den drei Werftstandorten WismarRostock und Stralsund der Gruppe gebaut. „Unmittelbar mit der positiven Entwicklung der MV WERFTEN ist die heimische Zuliefererindustrie verbunden. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit kann das geplante Bauprogramm in hoher Qualität realisiert werden. Davon profitieren beide Seiten“, sagte Glawe. Rund 70 Prozent der Wertschöpfung beim Bau von Kreuzfahrtschiffen entfällt nach Angaben der Werft auf Zulieferer und Dienstleister. In Mecklenburg-Vorpommern umfassen die maritimen Zulieferer und Dienstleister etwa 140 Unternehmen mit rund 5.000 Arbeitsplätzen.

Qualifizierungsoffensive soll maritime Wirtschaft und das verarbeitende Gewerbe unterstützen

„Das Wissen und der langjährige Erfahrungsschatz der Mitarbeiter tragen erheblich dazu bei, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und den Fortbestand eines Unternehmens zu sichern. Um sich den neuen Herausforderungen zu stellen, ist bedarfsgerechte Weiterbildung nötig. Genau dort setzen wir an und haben ein Förderprogramm für die Qualifizierung und Fortbildung von Mitarbeitern aufgelegt, das nach dem Sommer in Kraft treten soll“, sagte Glawe. Beibehalten wird die schon jetzt geltende Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für Beschäftigte mit den sogenannten Bildungsschecks für branchenübergreifende und -spezifische Fortbildungen. Zukünftig können Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes aber darüber hinaus eine Förderung für unternehmensspezifische Projekte erhalten, die zur Kompetenzfeststellung der Mitarbeiter, zur Analyse des Qualifizierungsbedarfs auf den Arbeitsplätzen der Beschäftigten im Unternehmen sowie zur beruflichen Qualifizierung der Mitarbeiter dienen. Damit können erstmalig Qualifizierungsprojekte von Unternehmen mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten (bis zu 100.000 Euro Förderhöhe je Projekt) direkt unterstützt werden.

Maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern nimmt die maritime Industrie mit den Bereichen Schiff- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshore-Technik mit knapp 300 Unternehmen und insgesamt rund 10.000 Beschäftigten sowie einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro eine Schlüsselstellung ein. Zum Schiffs- und Bootsbau im Land zählen rund 160 Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern. In den sechs größeren Unternehmen, den MV WERFTEN an den Standorten Wismar, Rostock-Warnemünde sowie Stralsund, der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, der Peene-Werft in Wolgast und der Tamsen Maritim in Rostock, sind gegenwärtig rund 2.200 Mitarbeiter und etwa 180 Auszubildende beschäftigt.

Zwei Luxus-Flusskreuzfahrtschiffe bei den MV WERFTEN auf Kiel gelegt

Beeindruckendes Investitionsprogramm wird in die Tat umgesetzt

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

24.5.2017 – Am Mittwoch hat in Wismar bei den MV WERFTEN die feierliche Kiellegung für zwei Flusskreuzfahrtschiffe der Reederei Crystal River Cruises stattgefunden. „Die MV Werften setzen den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Das beeindruckende Investitionsprogramm wird Schiff für Schiff in die Tat umgesetzt. Ein gutes Zeichen, dass es weiter vorangeht. Im Ergebnis wird gearbeitet, neue Schiffe werden gebaut, Arbeitsplätze werden geschaffen. Es tut sich eine Menge vor Ort. Die Wirtschaft im Land wird weiter angekurbelt“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe vor Ort.

Flusskreuzfahrtschiffe „Crystal Debussy“ und „Crystal Ravel“ entstehen

Nach Angaben der MV WERFTEN sind die beiden Flusskreuzfahrtschiffe der Rhein-Klasse namens „Crystal Debussy“ und „Crystal Ravel“ 135 Meter lang, über elf Meter breit und speziell für den europäischen Flussreisemarkt konzipiert. Bis zu 106 Passagiere finden in jeweils 55 Balkonsuiten hochwertigster Ausstattung Platz. Im Januar erfolgte der traditionelle erste Stahlschnitt für die 6-Sterne-Schiffe. Nach ihrer Fertigstellung in 2018 werden sie u. a. auf dem Rhein, dem Main, der Donau und der Mosel verkehren. „Die Neubauten sind eine große Chance des Unternehmens, in dem spannenden Segment des Kreuzschifffahrtbaus zu punkten und sich im Wettbewerb auch überregional weiter einen Namen zu machen“, so Glawe weiter. Die baugleichen „Crystal Bach“ und „Crystal Mahler“ befinden sich seit 2016 bei MV WERFTEN in Wismarin Bau und werden in diesem Jahr an Crystal River Cruises übergeben.

Mitarbeiter in den Unternehmen qualifizieren

Wirtschaftsminister Glawe machte auf die Qualifizierungsoffensive für Unternehmen aufmerksam. Die Offensive soll im Sommer dieses Jahres starten. Das Wirtschaftsministerium unterstützt künftig die Weiterbildung der Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes und Teile des Handwerks. Die Förderung der Weiterbildung von Mitarbeitern mit Bildungsschecks aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) bleibt erhalten. Förderfähig ist der Prozess der Fachkräftesicherung und -qualifizierung. „Die Ansprüche und Anforderungen an die verschiedenen Berufe werden höher. Spezialisierungen sind in vielen Bereichen nötig. Deshalb ist es wichtig, berufliche Kompetenzen und die Qualität weiter auszubauen“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend. Ergänzend werden kleine und mittlere Betriebe des verarbeitenden Gewerbes bei der Ersteinstellung von Hochschulabsolventen mit technischem Hochschulabschluss in den ersten beiden Jahren unterstützt.

Brennbeginn von zwei Flusskreuzfahrtschiffen in Wismar

Für die maritime Industrie geht es nach einer langen Durststrecke wieder aufwärts – MV WERFTEN setzen selbstgesteckte Ziele tatkräftig um – Fachkräftenachfrage gewinnt bei der Umsetzung von Aufträgen an Bedeutung

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

9.1.2017 – Bei den MV WERFTEN ist am Montag feierlich der erste Brennschnitt für zwei luxuriöse Flusskreuzfahrtschiffe in Wismar vollzogen worden. „Für die maritime Industrie unseres Landes geht es nach einer langen Durststrecke wieder aufwärts. Jeder Start für den Bau eines neuen Schiffs ist ein positives Signal in die maritime Branche hinein. Es bedeutet vor allem auch, dass die Wertschöpfung im Land bleibt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Montag vor Ort.

Neuer Schiffstyp für amerikanische Reederei

Die neuen luxuriösen Schiffe tragen die Namen „Crystal Debussy“ und „Crystal Ravel“ und werden für die amerikanische Reederei Crystal River Cruises gefertigt. „Die MV WERFTEN setzen ihre selbst gesteckten Ziele tatkräftig um. Der eingeschlagene Weg wird mit hohem Tempo fortgesetzt“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter. Die Schiffe der „Rhein“-Klasse werden rund 135 Meter lang und elf Meter breit sein. Sie sollen in 2018 abgeliefert werden und verkehren dann auf dem Rhein, dem Main, der Donau und der Mosel. 

Unterstützung für die maritime Wirtschaft

Wirtschaftsminister Glawe machte deutlich, dass die maritime Industrie im Land weiterhin unterstützt werde. „Wir wollen zum Beispiel bei der Qualifizierung und Fortbildung von Mitarbeitern der maritimen Wirtschaft helfen. Werften und Zulieferer sollen hiervon profitieren. Ein entsprechendes Programm ist gegenwärtig in Arbeit. Die Fachkräftenachfrage gewinnt bei der Umsetzung von Aufträgen und bei den ambitionierten Plänen an Bedeutung“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Darüber hinaus bestünden Möglichkeiten bei der Förderung von Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen.

Maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern nimmt die maritime Industrie mit den Bereichen Schiffs- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshore-Technik mit knapp 300 Unternehmen und insgesamt rund 10.000 Beschäftigten sowie einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro eine Schlüsselstellung ein. Zum Schiffs- und Bootsbau im Land zählen rund 160 Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern. In den sechs größeren Unternehmen, den MV WERFTEN an den Standorten Wismar, Rostock-Warnemünde sowie Stralsund, der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, der Peene-Werft in Wolgast und der Tamsen Maritim in Rostock, sind gegenwärtig rund 2.000 Mitarbeiter und etwa 230 Auszubildende beschäftigt. Die Schiffbau-Branche wird ergänzt durch maritime Zulieferer und Dienstleister, die sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer Systemlösungen konzentrieren. Diese beziehen sich nicht nur auf das Finalprodukt Schiff, sondern auch auf maritime Anlagen und Systeme für die Hafenwirtschaft und -logistik, die maritime Umwelt- und Sicherheitstechnik sowie die Offshore-Technik und weitere Bereiche der Meerestechnik. Insgesamt umfassen die maritimen Zulieferer und Dienstleister etwa 120 Unternehmen mit rund 5.000 Arbeitsplätzen.

MV WERFTEN unterzeichnet Designverträge für „Endeavor”-Schiffe

Neue Ära im Schiffbau wird mit MV WERFTEN eingeläutet

Signing Endeavor (v. l. n. r.): Guido Schulte (MV WERFTEN), Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow, Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe, Jarmo Laakso (MV WERFTEN) und Markus Aarnio (Foreship) bei der Vertragsunterzeichnung - © MV WERFTEN26.8.2016 – MV WERFTEN hat heute in Stralsund mit dem Schiffbauengineering-Unternehmen Foreship einen Designvertrag für die Schiffe der „Endeavor“-Klasse unterschrieben. Die Absichtserklärung, der sogenannte „Letter of Intent“, umfasst Teile des Basic Designs sowie verschiedene Projektmanagementleistungen. Die 20.000 BRZ (Bruttoraumzahl) großen Expeditionsyachten werden ab Ende 2017 bei MV WERFTEN in Stralsund gebaut und ab Frühjahr 2019 an die US-amerikanische Luxusreederei Crystal Cruises abgeliefert. „Eine neue Ära im Schiffbau wird mit MV WERFTEN eingeläutet. Das ist ein wichtiger Tag für die Werften im Land. MV WERFTEN legt ein äußerst ambitioniertes und beeindruckendes Investitionsprogramm vor, wofür wir der Genting-Gruppe ausdrücklich danken. Im Ergebnis werden so hunderte Arbeitsplätze gesichert und auch entstehen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe während der Unterzeichnung in Stralsund. „Mit dem wachsenden Engagement der Genting-Gruppe wird der maritime Standort Mecklenburg-Vorpommern deutlich gestärkt und auch ausgebaut. Wir freuen uns über das sich abzeichnende langfristige Engagement bei uns im Land“. „Wir sind stolz, diese Serie weltweit einzigartiger Expeditionsyachten bei MV WERFTEN zu bauen”, sagt Jarmo Laakso, Geschäftsführer von MV WERFTEN. „Wir haben unsere eigenen Mitarbeiter und andere Partner bereits voll in das ‚Endeavor‘-Projekt eingebunden. Foreship hat sich im Design von Kreuzfahrtschiffen bereits mehrfach als kompetenter Partner erwiesen und wird eine gute zusätzliche Unterstützung für unsere eigenen Arbeitskräfte sein.”

Foreship ist eines der weltweit führenden Ingenieur- und Designbüros im Kreuzfahrtschiffbau. Das Unternehmen war u. a. am Design der „Mein Schiff 3“ und „Mein Schiff 4“ für TUI Cruises, der „Quantum of the Seas” für Royal Caribbean und der „Norwegian Breakaway” für Norwegian Cruise Line beteiligt. Mit rund 160 Metern Länge und 23 Metern Breite werden die Schiffe der „Endeavor”-Klasse die größten und geräumigsten Expeditionsyachten der Welt sein. Sie sind mit Eisklasse PC6 ausgestattet und für den Einsatz in der Arktis, Antarktis und in den Tropen konzipiert. Bis zu 200 Passagiere werden in den 100 exklusiven Suiten an Bord untergebracht. Bereits vergangene Woche wurden in Wismar Verträge mit Architekten über die Inneneinrichtung der „Endeavor“-Schiffe geschlossen: Am18. August unterzeichneten Crystal Cruises und die Architekturbüros Tillberg Design, AD Associates und Kudos Dsign Vereinbarungen zum Interior Design der Schiffe. Des Weiteren wurden Designverträge der „Global Class“-Schiffe für Star Cruises mit Tillberg Design, SMC and Kudos Dsign unterschrieben. Die 201,000 GT großen Kreuzfahrtschiffe werden über 340 Meter lang, 45 Meter breit und hinsichtlich der Passagierzahl die größten jemals in Deutschland gebauten Passagierschiffe sein. Baubeginn für das erste Schiff der „Global“-Serie ist Ende 2017, Ablieferung 2020. Im Auftragsbuch von MV WERFTEN stehen für die nächsten fünf Jahre insgesamt zehn Schiffe. Die Werftengruppe verstärkt sich daher weiterhin an allen drei Standorten und stellt vor allem in den Bereichen Projektmanagement, Design, Planung, Einkauf und Fertigung ein.

Über MV Werften

Die drei Werften in Wismar, Rostock und Stralsund gehören zu den größten und modernsten Schiffbaubetrieben Europas. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Wismar verfügt an allen Standorten über direkten Ostseezugang, wetterunabhängige Fertigungsanlagen sowie eine effiziente Logistikinfrastruktur – und vereint so innovative High-Tech-Produktion mit umfassender Schiffbau-Expertise. In ihrer jeweils 70-jährigen Geschichte haben die Werften insgesamt rund 2.500 Schiffsneubauten konstruiert, gefertigt und ausgerüstet, darunter Kreuzfahrtschiffe für AIDA, RoPax-Fähren für Stena Line und Flusskreuzfahrtschiffe für Premicon. Heute hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und den Bau von luxuriösen Kreuzfahrt-, Flusskreuzfahrtschiffen und Megayachten spezialisiert. MV WERFTEN investiert kontinuierlich in neue Technologien, Anlagen und Mitarbeiterqualifizierung, um eine ausgezeichnete Qualität „made in MV“ zu gewährleisten.

BildunterschriftSigning Endeavor (v. l. n. r.): Guido Schulte (MV WERFTEN), Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow, Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe, Jarmo Laakso (MV WERFTEN) und Markus Aarnio (Foreship) bei der Vertragsunterzeichnung – © MV WERFTEN