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Papierkörbe pressen Müll mit Solarenergie

Neue Papierkörbe, Foto: Presse HGW

Neue Papierkörbe, Foto: Presse HGW

20.4.2017 – Er hat die Größe eines Kühlschranks, arbeitet mit Solarenergie und kann jede Menge Müll schlucken. In Greifswald stehen seit kurzem drei Papierkörbe, die gleichzeitig eine Müllpresse sind. Zwei von ihnen versehen ihren Dienst am Museumshafen Nord, ein weiterer in den Credneranlagen. Der 1,50 Meter hohe Müllbehälter hat ein Fassungsvermögen von 120 Litern, in einen normalen Papierkorb passen lediglich etwa 40 Liter. „Wir wollen die Behälter erst einmal testen“, so Dieter Schick, verantwortlich für die Verkehrs- und Grünanlagen beim Tiefbau- und Grünflächenamt. Der Vorteil liege auf der Hand: „Der Behälter schluckt jede Menge Müll und das an Plätzen, an denen sich viele Menschen aufhalten und erfahrungsgemäß viel Abfall anfällt. Vor allem Kaffee- oder Plastebecher presst er im Handumdrehen. Außerdem ist der Müll in dem geschlossenen Behälter sicher verwahrt und fliegt nicht durch die Gegend. Wir hoffen, dass sich dadurch die Sauberkeit in diesen Bereichen erhöht.“ Asche darf natürlich nicht eingefüllt werden, darauf wird noch einmal in großen Lettern hingewiesen. Ist der Papierkorb voll, sendet ein Signal eine Info direkt an den Rechner von Uwe Adam,  Leiter des städtischen Bauhofs. Seine Mitarbeiter übernehmen dann die Leerung. Übrigens ist der Behälter nicht nur intelligent, sondern auch höflich: nach Benutzung bedankt er sich mit einem Smiley. Die Kosten für die Anschaffung belaufen sich auf rund 3.500 Euro je Behälter. Sollten sie  sich bewähren, könnten sie künftig durchaus öfter im Stadtbild zu sehen sein.

Tourismuszentrale und EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. starten Pilotprojekt in Warnemünde

Neue Initiative wirbt am Strand für Umwelt- und Küstenschutz

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Matthias Fromm, Nardine Stybel und Kristin Plühmer, Foto: Joachim Kloock

27.7.2016: Gemeinsam starten die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde und die EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. eine neue Umweltinitiative, um auf die Auswirkungen und die langfristige Schädigung von Strand und Ostsee durch das unachtsame Verursachen von Müll aufmerksam zu machen. Das Pilotprojekt wirbt mit fünf auffälligen Aschenbechern und Hinweistafeln an verschiedenen Strandabschnitten für die umweltgerechte Entsorgung von Zigarettenresten und anderen Müllteilen. Die Strände von Warnemünde, Diedrichshagen, Markgrafenheide und Hohe Düne bieten Besuchern mit feinstem, weißen Sand beste Bedingungen zum Sonnenbaden, Sport machen und Sandburgenbauen sowie eine hervorragende Wasserqualität. Dafür wurden die Strände der Hansestadt Rostock bereits 20 Jahre in Folge mit dem internationalen Umweltsymbol „Blaue Flagge“ ausgezeichnet. Um den Gästen jeden Tag diesen sauberen Strand zur Verfügung zu stellen, wird er regelmäßig im Auftrag der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde gereinigt. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Hauptanteil des täglich anfallenden Mülls am Strand sich aus Plastikrückständen zusammensetzt. Gemeinsam mit Partnern wie der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. engagiert sich die Tourismuszentrale daher verstärkt für die Entwicklung nachhaltiger Strategien zur Vermeidung von Abfällen am Strand und der Reduzierung von Meeresmüll. Mit den „Ostsee-Aschern“ startet ein Pilotprojekt, das Strandgäste und Urlauber aktiv zur bewussten Entsorgung von Zigarettenkippen und anderem Müll animiert.

„Seit Jahren unternehmen wir große Anstrengungen, unsere Strände sauber zu halten. Neben unseren Aschenbechern im Hosentaschenformat haben wir gemeinsam mit der Küsten Union bereits die Kampagne „Weniger ist Meer“ initiiert, um auf die von Müll verursachten Schäden für Strände und Meere aufmerksam zu machen“, sagte Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Mit den Ostsee-Aschern starten wir nun ein für Mecklenburg-Vorpommern neues Projekt. Jeweils zwei durchsichtige Entsorgungssäulen für Zigarettenkippen werden an fünf auffälligen Tafeln am Warnemünder Strand platziert. Diese sind mit einer Entscheidungsfrage verbunden, die durch das Einwerfen in die jeweilige Säule beantwortet wird. Die Idee dahinter ist, dass die Leute zusehen können, wie sich die Behälter füllen und sie so hoffentlich zum Mitmachen animiert werden. Dabei greifen wir die bekannten Motive unserer Taschenaschenbecher und der Ostseetüte auf, die es bei uns in den Tourist-Informationen gibt“, so Fromm weiter. Nardine Stybel, Geschäftsführerin der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V, weiß um die Gefahren, die insbesondere durch Zigarettenkippen verursacht werden: „Zigarettenstummel sind die am häufigsten gefundenen Müllteile am Warnemünder Strand. Sie bestehen aus Celluloseacetat, einem thermoplastischen Kunststoff, der nur schwer abbaubar ist. Stattdessen zerfallen die Kippen in immer kleinere Kunststoffteilchen und können auch wegen der enthaltenen Giftstoffe fatale Folgen für Gesundheit und Umwelt haben. Daher ist uns wichtig, für das Thema zu sensibilisieren und die Strandbesucher darauf aufmerksam zu machen, was passiert, wenn sie ihren Müll nicht korrekt entsorgen. Als Verein werden wir die entsprechenden Strandabschnitte regelmäßig untersuchen, um zum Saisonende eine Vorher-Nachher-Analyse vornehmen zu können.“

Die Ostsee-Ascher sind unterhalb des Teepotts, am Rettungsturm 3 und bei den Feuerstellen zu finden. Die durchsichtigen Aschenbecher verdeutlichen anschaulich, welche Mengen von Zigarettenkippen üblicherweise im Sand und im Meer landen. Im Ausland ist die Idee schon erfolgreich erprobt worden. Ursprünglich stammen sie aus Großbritannien, wo sie „Ballot Bins“ genannt werden. Hier werden sie beispielsweise er folgreich an Bushaltestellen eingesetzt. Bei dem Pilotprojekt am Strand von Warnemünde können sich Gäste und Einheimische auch selbst kreativ beteiligen und Entscheidungsfragen, die bei den Aschenbechern angebracht werden sollen, per Mail an strand@rostock.de einsenden. Die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde wird ihr Engagement in punkto Umweltschutz in den kommenden Jahren weiter verstärken. So wurde 2016 in der Tourismuszentrale eine neue Stelle mit dem Schwerpunkt Umweltmanagement geschaffen. Neben den Aktivitäten zum Erhalt des Umweltsiegels „Blaue Flagge“ gehören u.a. Maßnahmen zur Umwelterziehung, Sensibilisierung und die Betreuung von Kooperationen mit wichtigen Umweltpartnern zu den Aufgaben des neuen Bereichs. Hintergrund Die Küsten Union Deutschland e.V. (EUCC-D) wurde 2002 als deutscher Zweig der international aktiven Coastal & Marine Union, der größten Nichtregierungsorganisation im europäischen Küstenraum, gegründet. Die Küsten Union engagiert sich in nationalen und internationalen Projekten für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Meere und ihrer Küsten. Dabei spielen insbesondere die Bereitstellung und Verbreitung von Informationen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Bevölkerung eine zentrale Rolle.

Foto: Die Initiatoren des Pilotprojekts – Matthias Fromm (Tourismusdirektor, Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde), Nardine Stybel (Geschäftsführerin der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V), Kristin Plühmer (Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde), Foto: Joachim Kloock

Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde ab dieser Saison mit neuem Strandreinigungsgerät

Warnemünder Strand wird noch schneller sauber

24.5.2016 – Die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde hat mit dem „Beach Tech 2000“ ein neues Strandreinigungsgerät in Betrieb genommen. Durch ein innovatives Verfahren wird sowohl trockener als auch nasser Sand von allerlei Strandgut, wie Zigarettenkippen, Scherben und Kronkorken, aber auch Seetang befreit. So lassen sich pro Stunde 22.000 Quadratmeter reinigen. Um auch zukünftig die Blaue Flagge als Auszeichnung für besondere Badequalität zu erhalten, lässt die Tourismuszentrale den Strand täglich reinigen und setzt darüber hinaus auf verschiedenste Kooperationen. „Es ist manchmal unglaublich, was einige Leute alles am Strand entsorgen. Das reicht von Verpackungen und Essensresten bis zu Bauschutt und Gartenabfällen. In der Hochsaison fallen täglich bis zu drei Tonnen Müll an. Mit dem Beach Tech 2000 haben wir ein Gerät erworben, das am Strand von Warnemünde im Veranstaltungsbereich und Ufernähe für noch mehr Sauberkeit sorgt“, sagt Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Bei einer Geschwindigkeit von 15 – 20 km/h schafft die Maschine 22.000 Quadratmeter pro Stunde. Durch ihre hohe Qualität ist sie auch meerwassertauglich und ihr Wartungsaufwand gering. Bei den bisherigen Einsätzen konnten wir uns bereits von der guten Reinigungsleistung überzeugen.“ Das patentierte Verfahren des Beach Tech 2000 von der Firma Kässbohrer setzt auf eine Rechen-, Seib-, und Mixtechnik, was einen enormen Vorteil gegenüber anderen Anbietern darstellt. Trockener und nasser Sand stellt für das Gerät ebenso wie harte Untergründe kein Problem dar. Bis zu einer Tiefe von 15 cm erzielt es einen hohen Reinigungsgrad. Nicht zuletzt aufgrund dieser Investition sieht das Seebad Warnemünde in diesem Jahr zum 20. Mal der Verleihung der Blauen Flagge entgegen. „Um den hohen Standard zu halten und noch weiter zu verbessern, gehen wir verschiedene Kooperationen ein.

Zusammen mit dem Verein AIDA Freunde der Meere und dem Verband Mecklenburgischer Ostseebäder verteilen wir seit 2014 kostenfreie Strandaschenbecher an Urlauber und Einheimische. An den Aufgängen Nr. 8 in Markgrafenheide und Nr. 12 in Warnemünde gibt es zudem seit 2011 zwei rauchfreie Strandabschnitte, die vor allem von Familien mit Kindern sehr geschätzt werden“ betont Holger Matthäus, Senator für Bau und Umwelt der Hansestadt Rostock. Die Maßnahmen der Tourismuszentrale sind ein wichtiger Bestandteil zur langfristigen Sensibilisierung von Urlaubern und Strandgästen in den Seebädern der Hansestadt. „Gemeinsam mit weiteren Partnern wie der DRK-Wasserwacht und dem Verein Küsten Union Deutschland e.V. werden wir in diesem Jahr noch stärker auf das weltweite Müllaufkommen im Meer hinweisen. Durch kostenloses Infomaterial sollen unsere Gäste anregt werden, selbst einen Teil zum Schutz der Ostsee zu leisten. So gibt es Poster und Postkarten, die auf das Thema aufmerksam machen und in den Tourist-Informationen werden seit diesem Jahr Verkaufsartikel und Postkarten in umweltfreundliche Papiertüten mit dem Slogan ,Kein Plastik bei die Fische‘ verpackt.“, ergänzt Matthias Fromm abschließend.

Mensch ∙ Müll ∙ Meer“ – Zoo Rostock zeigt Wanderausstellung der Küsten Union Deutschland

Mit Aktionstagen soll auf die zunehmende Verschmutzung der Meere und auf Möglichkeiten der Müllvermeidung aufmerksam gemacht werden

17.3.2016 – Aktuelle Meldungen des Weltwirtschaftsforums bestätigen die Brisanz: Im Jahr 2050 könnte in den Meeren die Menge an Plastik die Menge der Fische übersteigen. Derzeit gelangen jährlich acht Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane. Das entspricht etwa einem Müllwagen pro Minute, mit einer zunehmenden Gefahr für Fauna und Flora. Ab heute zeigt der Rostocker Zoo die eindrucksvolle, von der Küsten Union Deutschland entwickelte Wanderausstellung „Mensch ∙ Müll ∙ Meer“. Auf mehreren Aktionstagen möchte der Zoo Rostock auf die dramatische Lage aufmerksam machen. Der erste Aktionstag findet am Dienstag, dem 29. März von 10 bis 15 Uhr statt. „Wir wollen aufrütteln, Fakten vermitteln und Wege aufzeigen, selbst aktiv zu werden“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Das ist ein Thema mit hoher Brisanz, das wir dauerhaft in den Fokus rücken wollen.“ Die Ausstellung, zu der auch ein großer Sandkasten für Mitmachaktionen einer symbolischen Strandreinigung gehört, ist bis Mitte Mai im Atelier Natur zu sehen.

Die Reise des Mülls zum Meer

Sowohl in Deutschland als auch in Europa starteten in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen, um dem Problem Meeresmüll entgegenzuwirken, Lösungsansätze zu erarbeiten und ein Problembewusstsein in der Bevölkerung zu entwickeln. Dieses Ziel verfolgte auch das europäische Projekt MARLISCO (Marine Litter in European Seas – Social Awareness and Co-Responsibility), das mit einer in 15 Ländern gezeigten Wanderausstellung für mehr Mitverantwortung für den Zustand der Meere plädiert. In Deutschland war der in Warnemünde ansässige Verein EUCC-D, Küsten Union Deutschland, für die Umsetzung verantwortlich. Aufbauend auf einem auf Ölfässern basierten Design-Konzept entwickelte der gemeinnützige Verein Ausstellungsstücke, die den Betrachter über die Herkunft von Meeresmüll und seine Auswirkungen auf Meer und Küste der Ostsee informieren. Dabei ermöglichen vor allem die bei  Sammelaktionen gefundenen Müllteile einen Einblick, wie umfassend das Problem ist. Auch die kleinen Besucher  werden in der Ausstellung bedacht: Illustrator Christoph Tillmann (Löwenzahn) hat für die Ausstellung eigens ein Kinderbanner umgesetzt – darauf nehmen Lup, Lars und der Leuchtturm Klein und Groß auf die Reise des Mülls ins Meer mit. Ergänzend dazu zeigt eine Videoinstallation die deutschen Gewinnerfilme eines europaweiten Videowettbewerbs: Kinder und Jugendliche weisen in ihren selbstgedrehten Beiträgen auf die Probleme der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere hin und bringen Ideen zu Lösungen ein. Schließlich geht es ja auch um die Frage, was können wir selbst tun, um diese globale Plastikkatastrophe zu stoppen?

Aus den Augen, aus dem Sinn? Aber was richtet unser Müll an?

„Müll im Meer und an den Stränden verrottet nicht, sondern zerfällt nach und nach in immer kleinere Bestandteile. Die Langzeitfolgen und die Auswirkungen auf den Menschen sind allerdings noch nicht ausreichend erforscht“, betonte Nardine Stybel, Geschäftsführerin der Küsten Union Deutschland. „Vor allem die in Plastik enthaltenen Chemikalien haben negative Auswirkungen auf das marine Nahrungsnetz. Eins ist klar: Der Mülleintrag in das Ökosystem Meer muss gestoppt und der bereits im Wasser vorkommende Müll reduziert werden.“ Zusammen mit der Küsten Union sollen deshalb auch im Zoo Rostock informative Aktionstage organisiert werden. Der erste Aktionstag beginnt am Dienstag nach Ostern um 10.00 Uhr direkt in und an der Ausstellung. Die Angebote richten sich an Kinder und Erwachsene, in den folgenden Wochen sollen weitere Projekttage für Schulklassen stattfinden. Am Aktionstag am 29. März wird die Küsten Union am eigens dafür angelegten Sandstrand vor dem Atelier Natur Müll sammeln und die Aufenthaltszeit der Müllteile im Meer bestimmen. „Danach geht’s zum Upcycling – Was können wir von den gefundenen Materialien wiederverwenden und herstellen? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Was keine Verwendung findet wird beim Mülltonnenspiel fachgerecht entsorgt“, so die Fachfrau von der Küsten Union. „Und mit der Wissensrallye kann jeder seine Kenntnisse über Meeresmüll testen und sich zum Müllexperten küren lassen.“

Mit der „Grünen Ralley“ durch den Zoo

Außerdem gibt es eine „Grüne-Zoo-Rallye“, die Besucher auf viele Projekte aufmerksam macht, mit dem der Zoo seinen Beitrag zum Umweltschutz leistet. „Wir haben beispielsweise an der Seevogelvoliere neben dem Ausstellungshaus Atelier Natur eine Pflanzenkläranlage, deren Wirkungsweise auch auf einem großen Schild erklärt wird“, erläuterte der Zoodirektor. Der Zoobesucher kann Gründächer entdecken, nutzt im DARWINEUM mit Regenwasser spülende Toiletten, im Shop wurden Plastik- gegen Papiertüten ersetzt und selbst Hundehäuflein können umweltfreundlich entsorgt werden. In Sachen Energieeinsparung ist das DARWINEUM mittels eines ausgetüftelten Gebäudeleitsystems Vorbild für alle anderen Tierhäuser, da Luftfeuchte, Temperatur und Frischluftzufuhr optimal geregelt werden können. „Im Zoo fahren ausschließlich Elektromobile und bei Veranstaltungen wird auf recyclebares Geschirr geachtet. Dennoch gibt es sicher weitere Möglichkeiten für ökologisches Handeln, da wollen wir uns auch immer wieder hinterfragen und nach neuen Lösungen suchen“, kündigte der Zoodirektor an. „Das liegt all unseren Mitarbeitern sehr am Herzen.“

Hintergrund: Die Küsten Union Deutschland e.V. (EUCC-D) wurde 2002 als deutscher Zweig der international aktiven Coastal & Marine Union, der größten Nichtregierungsorganisation im europäischen Küstenraum, gegründet. Die Küsten Union engagiert sich in nationalen und internationalen Projekten für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Meere und ihrer Küsten. Dabei spielen insbesondere die Bereitstellung und Verbreitung von Informationen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Bevölkerung eine zentrale Rolle.