Archiv für das Schlagwort ‘Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

MV-Tag in Rostock war tolles Geschenk zum Stadtgeburtstag

Rostock und Mecklenburg-Vorpommern Partner auch beim Weltrekord

Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2018, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Oberbürgermeister Roland Methling, Foto: Martina Wichor

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Oberbürgermeister Roland Methling, Foto: Martina Wichor

22.5.2018 – Auf dem 13. Mecklenburg-Vorpommern-Tag konnte sich Rostock als weltoffene und liebenswerte Stadt erweisen. Das Land gratulierte zum 800. Jubiläum und präsentierte seine bunte Vielfältigkeit. Für etwa 140.000 Besucherinnen und Besucher war der MV Tag 2018  ein unvergessliches Erlebnis. „Das Fest war ein tolles Geschenk der Landesregierung an die Stadt“, resümiert Oberbürgermeister Roland Methling. „Mit dem MV-Tag gestaltete das Land das erste große Bürgerfest zum Jubiläum. Das ganze Jahr ist von Höhepunkten geprägt.

Ein besonderer Höhepunkt wird der 38. Internationale Hansetag vom 21. bis 24. Juni mit vielen Märkten und großem Festumzug sein.“ Bei ausgelassener Stimmung und schönstem Wetter konnten sich die Rostockerinnen, Rostocker und zahlreiche Gäste über die Landesregierung, den Landtag, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Hochschulen des Landes, das Deutsche Rote Kreuz, die Handwerkskammern, die Rettungs- und Sicherungskräfte, aber auch über die Kreativwirtschaft und den Landessportbund informieren. Nach der offiziellen Eröffnung besuchten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Oberbürgermeister Roland Methling auch die Präsentation der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und bastelten gemeinsam Giebelhäuser für den Schachtelmarathon-Weltrekordversuch am 4. Juli 2018.

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In Rostock ist der Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2018 eröffnet worden

Impressionen vom herrlichen Samstag bei 24° C zwischen Kröpeliner Tor und Neuem Markt

Verschiedene Rostocker Ausstellungsbereiche sind am Universitätsplatz zu finden. Neben Informationen zum Doppeljubiläum und zu Veranstaltungshöhepunkten in diesem und im kommenden Jahr stellt die Fachkräfteagentur der Region ihre Leistungen vor. Der Hinstorff Verlag und der Verlag Redieck & Schade, die Kunstschule Rostock und die in Rostock GmbH Messen, Kongresse & Events präsentieren sich ebenso wie das Volkstheater Rostock, der Zoo Rostock und die Rostocker Tafel. Eine Pagode zur Information und Diskussion über Rostocker Zukunftsthemen gestalten das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft und die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, mit der IGA Rostock 2003 GmbH und der Klimaschutzleitstelle. Fairer Stadtkaffee aus ReCup-Mehrwegbechern und eine faire Stadtschokolade stehen im Mittelpunkt der Präsentation des Eine-Welt-Landesnetzwerkes, während die Deutsche Post und das Bundesministerium der Finanzen gemeinsam die gerade erst präsentierte 20-Euro-Sondermünze und die 70-Cent-Briefmarke zum Stadtjubiläum erstmals öffentlich zeigen werden. Jubiläums- und Traditionsthemen widmen sich der Hansephil e.V., der Verein Tradition Ostseeschiffffahrt und der Societät Rostock Maritim e.V.

Auf der Straße der Wissenschaften vor dem Hauptgebäude der Universität sind neben der Universität Rostock und der Universitätsmedizin Rostock auch die anderen Universitäten, Fach- und Hochschulen des Landes sowie das Klinikum Südstadt Rostock und der Verein Rostock denkt 365 Grad e.V. zu finden. Auszüge aus ihrer Arbeit präsentieren das Leibnitz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, das Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie, das Thünen-Institut für Ostseefischerei, das Max-Planck-Institut für Demographie, das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung und die Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik. Das internationale Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ wird beim MV-Tag feierlich im Ludewigbecken des Rostocker Stadthafens eingeweiht. Die Idee des russischen Künstlerpaares Emilia und Ilya Kabakov, organisiert von der Kunsthalle Rostock, setzt ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz und sendet dieses Signal überregional und international aus. Ergänzend zum Informationsstand am Universitätsplatz kann die Ausstellung „Rostock im Spiegel von Münzen und Briefmarken“ bis zum 25. Mai 2018 jeweils in der Zeit von 9 bis 19 Uhr im Foyer des Rostocker Rathauses besucht werden.

In den kommenden Tagen werden zu einigen Ausstellern noch interessante Texte auf der Website „MV Zeitnah“ veröffentlicht. Dann geht es um den Vogelpark Marlow, die Sagen- und Märchenstraße, die schönsten Radtouren in M-V, die Naturparke und Museen sowie Theater. Es gibt interessante Tipps aus der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. sowie herausragende Informationen zur Leningrader Region und den Touristenreisewegen „Silberhalskette“.

Russlands Botschafter Sergej Netschajew und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffneten neue Ausstellung in der Kunsthalle 

20.4.2018 – „Kunst verbindet die Menschen. Über Grenzen hinweg. Ich bin sicher: Kunst und Kultur können unsere Völker enger miteinander verbinden. Sie können für gegenseitiges Verständnis sorgen und einen friedlichen Austausch befördern“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Blumengrüße aus Russland“, die sie gemeinsam mit dem Botschafter der Russischen Föderation Sergej J. Netschajew in der Rostocker Kunsthalle vorgenommen hat. Es sei ihr ein persönliches Anliegen, auch auf anderen Gebieten noch mehr Kontakt zwischen den Regionen zu bekommen, betonte Schwesig. „Beim Austausch zwischen Schulen und Hochschulen, Städten und Gemeinden und auf dem Gebiet der Kultur.“  Die Regierungschefin ging auf die langjährigen Beziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und dem Leningrader Gebiet ein: „Unser Land und Russland verbindet seit vielen Jahren ein intensiver Austausch. Seit 2002 verbindet uns eine besondere regionale Partnerschaft mit dem Leningrader Gebiet. Und die hat sich hervorragend entwickelt. Gerade auf wirtschaftlichem Gebiet gibt es immer wieder neue gemeinsame Projekte und Unternehmungen. Russland war im vergangenen Jahr unser drittwichtigster Handelspartner.“ Die aktuelle internationale Lage erfülle viele Menschen mit Sorge. Schwesig: „Ich bin überzeugt: Es ist gerade in schwierigen Zeiten wichtig, in Kontakt zu bleiben und gemeinsam Chancen zum Wohle der Menschen zu nutzen. Deshalb steht für mich an erster Stelle, dass wir im Dialog mit Russland bleiben. Es ist besser, Konflikte im Dialog zu lösen.“ Text: MP M-V

Hommage an die Blumen. Werke von Alex Doll

Die neue Bilderreihe „Hommage an die Blumen. Werke von Alex Doll“ präsentiert Blumen in all ihren Erscheinungsformen. Die Werke des Künstlers sind von Farbe und Gefühlen erfüllt. Jedes Bild erzählt dem Betrachter von der Metaphysik des Universums und seinen einzelnen Zuständen, Erscheinungen des Lebens auf der Erde, Gefühlen, die durch Emotionen hervorgerufen werden sowie über die heutige schnelllebige Zeit mit all ihren Veränderungen. Jedes Bild wird für den Betrachter zu einer farbenreichen Blumenwiese, die die friedvolle Stimmung erhöht und zu Träumereien einlädt. Auch hier wie bei seinen anderen Zyklen schöpft der Künstler aus dem Vollen. Die Spannweite seines künstlerischen Schaffens ist sehr groß. Sie reichen von realistischen über impressionistischen bis zu romantischen und expressionistischen Malereien. Bei seinen hier präsentierten Gemälden schildert der Künstler in bester russischer Tradition farbenfreudig und mit Farben symbolisch arbeitend die neue Reihe „Hommage an die Blumen“. Seine außergewöhnliche Lebensfrische und sein Positivismus verschmelzen hier in seinen Werken mit den Blumen und der friedvollen Idylle. Text: Prof. Dr. Rainer Vollkommer

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet 27. Hanse Sail Rostock

Maritimes Fest setzt Zeichen für die Zukunft der deutschen Traditionsschifffahrt

10.8.2017 – Mit dem Glasen der Schiffsglocke hat die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, zum ersten Mal die Hanse Sail eröffnet. „Herzlich willkommen den Gösten aus aller Welt!“, begrüßte die Schirmherrin der 27. Hanse Sail die Besucher des maritimen Festes. Noch bis zum 13. August ist Rostock das maritime Zentrum der Welt. Schiffe und Crews aus zwölf Nationen sind in diesem Jahr zu Gast. Damit das auch weiter so bleibt, haben die Vertreter der Traditionssegler einen symbolischen Rettungsring an die Ministerpräsidentin übergeben. „Retten Sie die Traditionsschiffe, bevor sie untergehen“, bat Jan-Matthias Westermann, Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge. Aktuell gefährdet der Entwurf einer neuen Sicherheitsrichtlinie durch zu hohe bürokratische Hürden den Bestand der deutschen Flotte. „Die Landesregierung setzt sich für den Erhalt der Traditionsschiffe und die Stärkung des Ehrenamtes ein“, versicherte die Ministerpräsidentin. „Wir freuen uns auf vier Tage geprägt von einer freudvollen internationalen Stimmung, die bereits zum 27. Mal Menschen verschiedener Nationen auf wirtschaftlichen und politischen Plattformen sowie auf den Planken, die die Welt bedeuten, zusammenbringen“, fasste Oberbürgermeister Roland Methling zusammen. Neben der Anwesenheit von Delegationen aus den USA, Polen, Russland und Kroatien hob er den Besuch des Schiffs der brasilianischen Marine „Cisne Branco“ hervor, dessen Kapitän ebenfalls an der Eröffnung teilgenommen hat. Stellvertretend für das diesjährige Partnerland Island richtete der isländische Botschafter S.E. Guomundur Arni Stefansson Größe vom Inselstaat aus.

Miss Hanse Sail 2017 heißt Eva Wiedemann

Zeitgleich zur Eröffnung wurde auf der Bühne Hanse Sail & Antenne MV die Miss Hanse Sail 2017 gewählt. Die Jury wählte die zwanzigjährige Eva Wiedemann aus Neuenkirchen zur neuen Schönsten der Hansestadt. In Anwesenheit von Tourismusdirektor Matthias Fromm setzte Moderator Torsten Dück ihr das Krönchen auf. Den zweiten Platz belegte Sarah Scherf (17) aus Schweden, dritte wurde Samantha Hill (20) aus Greifswald.

Ministerpräsidentin Schwesig setzt auf verlässliche Regierungsarbeit und Bürgerdialog

Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig hat heute im Landtag im Schweriner Schloss ihre Regierungserklärung abgegeben. 

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, © Susie Knoll

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, © Susie Knoll

12.7.2017 – „An erster Stelle stehen für mich die Bürgerinnen und Bürger“, erklärte die neue Ministerpräsidentin zu Beginn ihrer Rede. „Ich will die Ministerpräsidentin aller Menschen in unserem Land sein: der Mecklenburger wie der Vorpommern, der Männer wie der Frauen, der Kinder und Jugendlichen wie der mittleren und der älteren Generation. Die Ministerpräsidentin derer, denen es gut geht und die mit der Entwicklung unseres Landes zufrieden sind, genauso wie der Menschen, die unzufrieden sind und deren Erwartungen sich bislang nicht erfüllt haben. Für sie alle will ich da sein und mich einsetzen. Ich setze auch auf einen engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.“  Schwesig kündigte an, dass drei Themen weiter im Mittelpunkt der Regierungsarbeit stehen sollen: Wirtschaft und gute Arbeit, Familien und Kinder und der soziale Zusammenhalt. Auch die solide Finanzpolitik des Landes soll weiter fortgesetzt werden. „Bei den inhaltlichen Schwerpunkten der Regierungsarbeit setze ich ganz klar auf Verlässlichkeit und Kontinuität“, sagte Schwesig.  Darüber hinaus will sich die neue Ministerpräsidentin auch aktiv in Entscheidungen auf Bundesebene einbringen. „Als Ministerpräsidentin werde ich die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns auf Bundesebene vertreten – und zwar unabhängig davon, wer im Kanzleramt sitzt. Darauf können sich die Menschen im Land verlassen!“

Wirtschaft und gute Arbeit

„Unsere wichtigste Aufgabe besteht auch in Zukunft darin, Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich voranzubringen, damit Arbeitsplätze entstehen und gesichert werden, und zwar gute Arbeitsplätze mit fairen Löhnen und arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsbedingungen. Denn trotz aller Fortschritte in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt hat unser Land immer noch Rückstand. Die Wirtschaftskraft und die Einkommen sind niedriger, die Arbeitslosigkeit und das Armutsrisiko höher als anderswo. Daran müssen wir arbeiten“, erklärte die Ministerpräsidentin. Dazu sei wichtig, dass sich das Land wirtschaftlich noch breiter aufstelle. Neben dem Tourismus seien auch die Land- und Ernährungswirtschaft, die erneuerbaren Energien, die Gesundheitswirtschaft, die maritime Industrie, das Handwerk die Automobil-, Luftfahrt- und Raumfahrtzulieferindustrie von Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern. „Mein Ziel ist, dass wir in einigen Jahren als ein Land wahrgenommen werden, in dem man nicht nur zwei oder drei Wochen sehr gut Urlaub machen kann, sondern als ein Land zum Leben und Arbeiten. Und das an 365 Tagen im Jahr“, sagte Schwesig.  Neue Akzente will Schwesig beim Thema „Digitalisierung“ setzen: „Ich bin davon überzeugt: „Die Digitalisierung eröffnet gerade einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern neue wirtschaftliche Chancen. Und die sollten wir gemeinsam nutzen.“ Voraussetzung dafür sei, dass die Versorgung mit schnellem Internet verbessert werde.  Die Ministerpräsidentin kündigte ein 10-Millionen-Programm des Landes an, „um die Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern weiter voranzubringen. Wir wollen aufbauend auf den guten Erfahrungen, die unser Land mit den Technologie- und Gründerzentren gemacht hat, Zentren für digitale Startups aufbauen. Und wir wollen mit einem Förderprogramm bereits bestehende Unternehmen dabei unterstützen, sich auf die neuen Möglichkeiten einzustellen.“

Familie und Kinder

Der zweite Schwerpunkt sei die Stärkung von Familien und Kindern. „Und das heißt für uns vor allem: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und für gute Kitas, gute Tagespflege und gute Schulen sorgen“, so Schwesig. Das Land habe in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Kinderbetreuung im Land zu verbessern. Jetzt sollen die nächsten Schritte folgen: „Wir werden zum 1. Januar 2018 die Elternbeiträge für die Kita um 50 Euro pro Kind absenken. Mit Ausnahme des letzten Kindergartenjahres, weil es da schon einen Zuschuss gibt. Das sind 600 Euro im Jahr – das ist eine deutliche Entlastung für die Eltern in unserem Land“, sagte Schwesig. In einem zweiten Schritt sollen dann zum 1. Januar 2019 die Eltern, die zwei oder mehr Kinder in der Kita haben, noch einmal zusätzlich entlastet werden. „Sie zahlen dann für das zweite Kind nur noch den halben Elternbeitrag und ab dem dritten Kita-Kind gar nichts mehr.“ Das langfristige Ziel der Landesregierung sei die beitragsfreie Kita. „Wir werden dieses wichtige Ziel aber nur Schritt für Schritt erreichen können. Und wir werden dabei umso schneller sein, wenn wir dabei die Unterstützung des Bundes haben“, erklärte Schwesig. Sie kündigte an, im Jahr 2018, wenn die finanziellen Auswirkungen der Bundestagswahl klar seien, einen Stufenplan für den Weg zur beitragsfreien Kita vorzulegen. In den Schulen setzt die Landesregierung auf gute Bildung und einen engen Dialog mit Lehrern, Eltern und Schülern. Die wichtigsten Aufgaben seien hier die Umsetzung der Inklusion, der Ausbau der Ganztagsschulen und die Sicherung des Lehrerbedarfs.

Text weiterlesen unter http://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=129028&processor=processor.sa.pressemitteilung http://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=129028&processor=processor.sa.pressemitteilung