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EEP-Koordinator besucht den Zoo Rostock

Orang-Baby_Zoo Rostock_Kloock

Orang-Utan-Mama Hsiao-Ning mit ihrem Baby, Foto: Joachim Kloock

Unser Orang-Utan-Nachwuchs ist interessant für das Zuchtprogramm

9.8.2017 – Aus Anlass unseres neusten Zuwachses im Darwineum, dem kleinen Orang-Utan-Mädchen, besucht Clemens Becker, Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Orang-Utans, morgen den Zoo Rostock.

Er wird zwischen 14:00 und 14:30 Uhr in Begleitung der Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann im Darwineum eintreffen und den Nachwuchs in Augenschein nehmen.

Da der Zoo mit dem Bau des Darwineums einen großen Schritt getan hat, um die Haltungsbedingungen für die Menschenaffen zu verbessern und sich an vielen Erhaltungszuchtprogrammen, nicht nur für die Orang-Utans, beteiligt, ist der Besuch eine schöne Anerkennung der bisherigen Arbeit des Rostocker Zoos.

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Erster DARWINEUM-Führer in Rostock erschienen

Cover-DARWINEUM-Führer, Foto: Joachim Kloock8.4.2014 – Im Verlag Redieck & Schade Rostock ist der erste DARWINEUM-Führer „Vom Urknall zum Ich“ erschienen. Auf 112 Seiten hat die Autorin Kerstin Griesert ein handliches Nachschlagewerk vorgelegt, das viel Wissenswertes über das „lebendige Museum“ der Hansestadt Rostock vermittelt. Eindrucksvolle Aufnahmen von Joachim Kloock und weiteren Fotografen geben einen imposanten Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des DARWINEUM sowie in die verschiedenen Ausstellungsbereiche. Der neue Führer beginnt mit der Historie des Zoologischen Gartens und der Affenhaltung in Rostock und zeichnet die Entwicklung vom Menschenaffenhaus zum Evolutions-Museum nach. Schritt für Schritt nimmt er den Besucher mit auf eine Zeitreise unserer Entstehungsgeschichte und orientiert sich dabei an der Struktur des DARWINEUM. Los geht es im Foyer und beim Namensgeber Charles Darwin, dem Wegbereiter moderner Biowissenschaften und weiter mit dem Urknall und den einzelnen Themenkojen, die entscheidende Epochen der Evolution verkörpern. Einzelne Ausstellungsbereiche wie die Fossilienwand oder die Zeitmaschine und der Multimedia-Stammbaum werden detailliert beschrieben. Zwischendurch gibt es immer wieder Tipps von Charlie, der kleinere Gäste kindgerecht durchs DARWINEUM begleitet. In dem informativen Handbuch erfährt der Leser darüber hinaus einiges über die Bewohner der Tropenhalle, dem Herzstück des DARWINEUM, der Heimstätte der Menschenaffen und vieler weiterer Tiere. Das letzte Kapitel geht auf die Ausstellung zur kulturellen Evolution ein, der weite Weg aus den Höhlen unserer Ahnen bis zum Smartphone. Der DARWINEUM-Führer enthält einen Überblick über die Fauna und Flora im und außerhalb vom DARWINEUM, vom Antilopenziesel bis zum Zwergseidenäffchen oder von der Ananas bis zum Stern von Madagaskar. Eine übersichtliche Karte sorgt zudem dafür, dass dem interessierten Besucher kein Highlight im DARWINEUM entgeht.

Ist denn schon Weihnachten? –

Adventsbastelei für Assumbo und Co. am 1. und 15. Dezember

Weihnachtsstimmung im Zoo und mal etwas anderes: Basteln für die Tiere, Foto: Joachim KloockWeihnachtsstimmung im Zoo und mal etwas anderes: Basteln für die Tiere, Foto: Joachim Kloock Weihnachtsstimmung im Zoo und mal etwas anderes: Basteln für die Tiere, Foto: Joachim Kloock Weihnachtsstimmung im Zoo und mal etwas anderes: Basteln für die Tiere, Foto: Joachim Kloock Weihnachtsstimmung im Zoo und mal etwas anderes: Basteln für die Tiere, Foto: Joachim Kloock

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Am 1. Advent (1. Dezember) und am 3. Advent (15. Dezember) können kleine und große Zoo-Besucher gemeinsam mit einem Tierpfleger Adventsüberraschungen für die Menschenaffen basteln. Mit Unterstützung der Zoo-Mitarbeiter werden gemeinsam von 10.00 bis 13.00 Uhr „Geschenke“ für die Gorillas und Orang-Utans sowie ihre „Mitbewohner“ wie beispielsweise die Brazza-Meerkatzen und Weißhandgibbons angefertigt und mit allerhand Leckereien bestückt. Nebenbei erzählt der Tierpfleger interessante Geschichten über seine Schützlinge in der Tropenhalle. Nach getaner Arbeit werden Gorilla Assumbo & Co. mit den gebastelten Spielzeug überrascht. Zusammen können die Teilnehmer die Tiere beim Auspacken, Entdecken und Naschen beobachten. Das Adventsbasteln für Jung und Alt für die Zoo-Tiere im DARWINEUM (Seminarraum) kostet 20 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder (zzgl. Eintritt). Eine Anmeldung ist unter Tel. 0381-20 82 179 erforderlich.

Neugierig und quietschfidel: Sonnenschein Surya erkundet die Welt

Verkürzte Kassenschlusszeiten in der Nachsaison

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Kecker Blick für den Fotografen. Mit großer Begeisterung entdeckt  die Kleine  ihre Umgebung, Foto: Joachim KloockKecker Blick für den Fotografen. Mit großer Begeisterung entdeckt  die Kleine  ihre Umgebung, Foto: Joachim KloockZoo RostockErst drei Monate alt und schon voller Tatendrang – das am 28. Juni geborene Orang-Utan-Mädchen Surya entwickelt sich zu einem lebhaften Kleinkind, das gar nicht genug mitkriegen kann von seiner Umgebung. „Surya klammert sich zwar noch an seine Mutter, aber oft nur noch mit einer Hand“, berichtet die Menschenaffenpflegerin Kerstin Genilke. Tagsüber sei die Kleine quietschfidel. Sie klettert auf den Rücken von Mutter Sunda und reitet“ auf ihr, sie hält sich mit einer Hand am Gitter fest oder lässt die Beine baumeln, als ob sie am liebsten loslaufen möchte. „Sunda ist eine sehr entspannte Mutter, mehr als bei ihren vorherigen Kindern. Sie kann so leicht nichts aus der Ruhe bringen“, sagt Kerstin Genilke. Auch nicht wenn Surya ungnädig wird, weil sich ihre Mutter aus dem Gehege wieder in die Schlafbereiche zurückzieht. Noch eine Weile bekommt Surya nichts weiter als Muttermilch. Erst wenn mit etwa sechs Monaten die ersten Zähne kommen, wird der Speiseplan langsam erweitert, wie die Menschenaffenpflegerin sagt. Mutter und Kind gehe es offensichtlich gut, eine tierärztliche Untersuchung, für die die beiden getrennt werden müssten, habe es deshalb auch nicht gegeben. „Wir schätzen das Gewicht von Surya jetzt auf etwas mehr als zwei Kilogramm, das ist völlig okay.“ Vater Ejde übrigens kann noch nicht so viel mit dem Nachwuchs anfangen. „Das kommt aber, spätestens, wenn Surya anfängt zu laufen“, sagt Kerstin Genilke. Bei seinen anderen Kindern habe sich Ejde dann auch als fürsorglicher Papa erwiesen.

Spektakuläre Naturfotos im Rostocker Zoo

Open-Air-Installation „Ein Herz für Orang Utans“ und Siegerfotos der „Glanzlichter der Naturfotografie“ ab 2. August zu sehen

Heinrich Uhrig (53) und Töchterchen Sina (6), Urlauber aus Siegen, gefiel in der Ausstellung „Glanzlichter 2012“ das Bild „Auf Mamas Schultern“ am besten(Orang Utan, Camp Leakey, Tanjung Puting Nationalpark, Borneo, Indonesien von Elmar Weiß aus Deutschland), Foto: Joachim KloockAuch Zoodirektor Udo Nagel schaut interessiert in die Ausstellung, Foto: Joachim KloockDie 20 Bildtafeln am DARWINEUM zeigen Großaufnahmen von Orang Utans, die in ihrer Existenz immer weiter eingeschränkt werden, Foto: Joachim KloockDie 20 Bildtafeln am DARWINEUM zeigen Großaufnahmen von Orang Utans, die in ihrer Existenz immer weiter eingeschränkt werden, Foto: Joachim Kloock

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Die 20 Bildtafeln am DARWINEUM zeigen Großaufnahmen von Orang Utans, die in ihrer Existenz immer weiter eingeschränkt werden, Foto: Joachim Kloock Die 20 Bildtafeln am DARWINEUM zeigen Großaufnahmen von Orang Utans, die in ihrer Existenz immer weiter eingeschränkt werden, Foto: Joachim Kloock Die 20 Bildtafeln am DARWINEUM zeigen Großaufnahmen von Orang Utans, die in ihrer Existenz immer weiter eingeschränkt werden, Foto: Joachim Kloock Die 20 Bildtafeln am DARWINEUM zeigen Großaufnahmen von Orang Utans, die in ihrer Existenz immer weiter eingeschränkt werden, Foto: Joachim Kloock

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Zoo Rostock – Der Rostocker Zoo ist ab Freitag, den 2. August, Kulisse zweier besonderer Fotoausstellungen. In einer Kooperation mit dem Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V. (BOS) wird unter freiem Himmel eine Schau mit rührenden Fotos der durch Ausrotten bedrohten Menschenaffen gezeigt. Die Bildtafeln mit insgesamt 20 lebensgroßen Tieraufnahmen sind rund um das DARWINEUM aufgebaut, der neuen Rostocker Lebenswelt für Orang-Utans, Gorillas und andere Tiere. Die Schau ist bis zum Jahreswechsel zu sehen. Zeitgleich werden im Altweltaffenhaus preisgekrönte Fotos des internationalen Wettbewerbs „Glanzlichter der Naturfotografie“ präsentiert. Diese Wanderausstellung wird traditionell in Museen, Natur- und Nationalparks gezeigt. Die Schau endet am 28. Oktober. Eröffnung beider Ausstellungen ist am Freitag, 2. August, um 11.00 Uhr, Treff ist der Eingang zum DARWINEUM.

„Glanzlichter der Naturfotografie“

Das „projekt natur fotografie“ aus Monreal in der Eifel schreibt seit 1999 den internationalen Fotowettbewerb „Glanzlichter“ aus. In diesem Jahr wurden 18.450 Bilder von mehr als 1.000 Fotografen eingesandt, das ist neuer Rekord. Im vergangenen Jahr wählte die Jury aus mehr als 16.000 Bildern die Preisträger, die 2013 nun als Wanderausstellung in Galerien und Naturparks gezeigt wird. „Glanzlichter-Naturfotograf“ von 2012 war Ewald Neffe mit seinem Bild „Drachenkopf“. Die Nahaufnahme einer markanten Blüte erinnert an das Gesicht eines chinesischen Drachens. Auch das Bild des 2012 prämierten Nachwuchsfotografen Alessandro Oggioni ist im Zoo zu sehen. Der damals 14-Jährige hatte ein Grasfroschpaar beim „Huckepacksprung im Schnee“ fotografiert. Zur Ausstellung erschien das Buch „Glanzlichter 2012“, es ist im Zoo-Shop erhältlich.

„Ein Herz für Orang-Utans“

Diese Ausstellung entstand in einer Kooperation zwischen der Erlebniswelt Fotografie Zingst und dem Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V. (BOS). Die Bilder sind rührende Dokumente, die zur Unterstützung von Rettungsmaßnahmen aufrufen sollen. Die Ausstellung wird ergänzt durch Aufnahmen des international erfolgreichen Fotografen Björn Vaughn, der das Leben der Orang- Utans ebenfalls dokumentiert. BOS ist die weltweit größte Schutzorganisation für Orang-Utans. Bereits seit über 20 Jahren kämpft die indonesische Stiftung für den Schutz der Tiere auf Borneo. Orang-Utans gehören wie die Schimpansen, Gorillas und Bonobos zu den großen Menschenaffen. Sie leben nur noch auf zwei indonesischen Inseln. Auf Borneo sind sie sehr stark gefährdet, auf Sumatra sogar vom Aussterben bedroht. Durch den weltweit steigenden Bedarf an Tropenholz, Papier und Palmöl werden die letzten Regenwälder rücksichtslos zerstört. BOS kämpft für den Erhalt des Regenwaldes und schützt damit den Lebensraum für Orang-Utans und zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten.

SURYA – kleiner Sonnenschein in der Tropenhalle

Zoo Rostock: Orang-Utan-Baby wird auf indischen Namen getauft

Surya ist indisch und bedeutet: Sonne oder sonniges Gemüt. Bei über 200 Namensvorschlägen aus ganz Deutschland fiel die Auswahl sehr schwer. Surya ist ein Vorschlag von zwei Rostocker Zoobesuchern, der auch den Tierpflegern sehr gefiel. Zoodirektor Udo Nagel bedankte sich bei allen Einsendern für die vielen sehr schönen und kreativen Ideen. “Ich denke, Surya passt perfekt, weil die Kleine schon jetzt ein echter Sonnenschein in der Tropenhalle ist und Jung und Alt in ihren Bann zieht.” Am 28. Juni 2013 hatte Orang-Utan-Weibchen Sunda das kleine Mädchen zur Welt gebracht. Das fünfte Kind der erfahrenen und liebevollen Mutter entwickelt sich prächtig. Zur Namenstaufe stellten die Tierpfleger Mutter und Kind ein Badebecken zum Planschen auf. “Die Borneo Orang Utans gehören zu den besonders geschützten Tieren, da ihr Lebensraum auf der Heimatinsel immer kleiner wird”, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. Seit 25 Jahren gebe es deshalb ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm, an dem sich auch der Zoo Rostock beteiligt. “Surya ist das erste Orang-Utan-Baby seit zehn Jahren im Rostocker Zoo und das dritte vom Paar Sunda und Ejde. Die beiden können sich offenbar gut leiden können und fühlen sich wohl bei uns.” In den europäischen Zoos leben zurzeit 165 Borneo Orang Utans. 2011 wurden sechs Jungtiere geboren.
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Sunda ließ sich etwas Zeit, kam dann aber doch mit Tochter Surya zum "Taufbecken", 22. 7. 2013, Foto: Joachim KloockEtwa 100 Rostocker verfolgten die erste Orang-Utan-Taufe von Surya im DARWINEUM, Foto: Joachim KloockEtwa 100 Rostocker verfolgten die erste Orang-Utan-Taufe von Surya im DARWINEUM, Foto: Joachim KloockEine Rostockerin und ein Rostocker schlugen den indischen Namen Surya vor, was so viel wie Sonne oder sonniges Gemüt bedeutet. Gewinnerin Birgit Krüger vor Suryas Namensschild, Foto: Joachim KloockZoodirektor Udo Nagel u. a. mit Birgit Krüger, Foto: Joachim Kloock

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Hintergrund: Seit 1956 leben im Zoo Rostock Menschenaffen, die beiden ersten Affenkinder waren Fips und Uschi, zwei kleine Schimpansen. 1961 wurde der erste Teil eines Menschenaffenhauses zunächst nur für die Schimpansen eröffnet, in das im Juli 1963 erstmals Orang Utans einzogen: die beiden Kinder Sambas und Tulu. Bis heute wurden neun Babys allein in der Familie der Orang Utans geboren. Den Anfang machte Tulu mit Tochter Raja, geboren 1972. Da die Mutter es nicht versorgen konnte, wurde Raja mit der Hand aufgezogen. Sunda bescherte dem Zoo fünf Kinder. Drei davon stammen aus der Beziehung mit Ejde, darunter der heute fast zehn Jahre alte Sabas in der Nachbar-WG seiner Eltern. Derzeit leben zwölf Menschenaffen, jeweils sechs Borneo Orang Utans und Gorillas, in vier Gruppen im DARWINEUM. Die Orang-Utan-Nachzuchten im Zoo Rostock sind: 18.01.1972 – Raja (Mutter Tulu), 14.02.1986 – Sandra (Mutter Sunda), 08.08.1986 – Datu (Mutter Raja), 08.04.1987 – Max (Mutter Maja), 25.02.1990 – Shiwa (Mutter Sunda), 12.05.1992 – Ron (Mutter Raja), 18.09.1996 – Sierah (Mutter Sunda), 24.09.2003 – Sabas (Mutter Sunda), 28.06.2013 – Surya (Mutter Sunda).

OstseeSparkasse ist wichtiger Hauptpartner für den Rostocker Zoo

DARWINEUM startet in die erste Hauptsaison – Kartenverkauf für 15. Klassiknacht gut angelaufen

OSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim Kloock

(Rostock, 15.4.2013) – Bei einer gemeinsamen Trainingseinheit mit den vier Rostocker Seehunden bedankte sich heute Zoodirektor Udo Nagel für das langjährige Engagement der OstseeSparkasse Rostock (OSPA) für den Zoo der Hansestadt. “Wir sind sehr froh über die Partnerschaft mit der OstseeSparkasse, die viele Bildungsprojekte und Veranstaltungen erst möglich macht”, so der Zoochef. “Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr partnerschaftlich mit dem Zoo zusammen. Nicht umsonst zählt daher der Zoo zu den Leuchttürmen der OSPA-Stiftung”, hob auch Vorstandsmitglied Thomas Metzke hervor. Die OSPA ist seit 2004 Hauptpartner der Natur- und Artenschutz-Gemeinschaft. Darüber hinaus beteiligt sich die größte Sparkasse des Landes am Kultursponsoring für die Klassiknacht und am jährlichen Zoofest. Seehund Flossi ist seit 1994 als offizielles Maskottchen der Sparkasse im Einsatz. Im vergangenen Jahr hat die Ostdeutsche Sparkassenstiftung die Dauerausstellung zur “Kulturellen Evolution des Menschen” im DARWINEUM gefördert.

Symbolisch wurde am Montag mit einem Frühjahrscheck bei den Rostocker Seehunden der Saisonstart im Rostocker Zoo eingeläutet. Die Mitarbeiter im Rostocker Zoo freuen sich auf die erste Hauptsaison im DARWINEUM und die Inbesitznahme der Außenanlage durch die Menschenaffen und Kattas. Seit Eröffnung des DARWINEUM am 8. September 2012 haben 187.000 Gäste den Zoo besucht. “Die Zahlen bestätigen uns”, sagte Udo Nagel. “Während viele Zoos, die nicht in die Zukunft investiert haben, jetzt zunehmend in eine sehr kritische Phase kommen, können wir uns mit einem anspruchsvollen saisonübergreifenden Angebot wie dem DARWINEUM über deutlich mehr Besucher freuen.” Auch der Vorverkauf zur 15. Klassiknacht am 14. Juni 2013 ist gut angelaufen. Ein Drittel der Plätze sind schon vergeben. www.zoo-rostock.de/events/klassiknacht/

Turbos mit Heckantrieb und wann traut sich Pebbles ans Land?

OSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim KloockOSPA/Zoo Rostock, 15. 4. 2013, Foto: Joachim Kloock

Seehunde sind natürlich keine “Hunde”, sondern gehören zu den Robben und sind hochspezialisierte Wasserraubtiere. Während sie an Land aufgrund ihrer kurzen Beinchen recht unbeholfen sind, können Seehunde im Wasser ein Tempo von 37 km/h erreichen. Sie arbeiten dabei mit “Heckantrieb” und Schlängelbewegung. Sie leben vor allem an den Küsten der arktischen und subarktischen Regionen, aber auch an den deutschen und dänischen Küsten der Nordsee und westlichen Ostsee. In der Rostocker Robbenanlage können seit 1992 Seehunde beobachtet werden. Aktuell leben Seehund Gismo (Nachfolger von Flossi) sowie die Weibchen Susanne, Lilly und Pebbles in der Robben-WG. Die kleine Pebbles wurde am 11. Juli letzten Jahres geboren und ist das Nesthäkchen im Robbenbecken. Bei den Seehunden gibt es täglich eine intensive Trainingseinheit. Dieses Einzeltraining umfasst circa 15 Minuten. Die Trainingseinheiten finden jeweils nach der ersten Schaufütterung um 11 Uhr statt. “Die Qualität des Trainings geht inzwischen weit über den Schaufütterungscharakter hinaus, es wird viel Wert auf das medizinische Training gelegt”, betonte Kuratorin Antje Zimmermann. “Die erlernten Kommandos werden später in der Gruppe von den Tieren abgefragt.” Susanne bevorzugt Ballspiele, während Gismo gern zur Schau stellt, wie schnell ein Seehund werden kann. Die kleine Pebbels ist aber noch ein “Schulkind” und muss noch viel lernen. Sie kommt noch nicht aus dem Becken heraus und muss erst langsam Vertrauen zu den Tierpflegern fassen. Die Tierpfleger hoffen, dass sich das Robbenmädchen nun bald mit Unterstützung ihrer Mutter Lilly das erste Mal an Land traut. Die gesamte Gruppe verspeist am Tag etwa 9 bis 12 kg Atlantikhering, Sprotte und Lotte.

Bildunterschriften: Die Seehunde zeigten sich beim Frühjahrscheck etwas träge, aber durchaus fit. Vorstandsmitglied Thomas Metzke von der OstseeSparkasse und Tierpfleger Lars Purbst absolvierten mit den vier Seehunden eine Trainingseinheit. Seehunddame Susanne schaute beim Wiegen etwas erschrocken; sie bringt 103 kg auf die Waage, Fotos: Joachim Kloock.