Archiv für das Schlagwort ‘Mecklenburg-Vorpommern

Popcorn im Strandkorb und Salsa im Sand

Tipps für den Strandurlaub in Mecklenburg-Vorpommern 

Winterliches Ostsee-Erlebnis am Strand von Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Surfen vor Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern verspricht weit mehr als Badevergnügen pur. Zwischen Küstenwald und Spülsaum und auch darüber hinaus gibt es Vieles zu entdecken – für die Seele, den Detektivdrang und nicht zuletzt für Surfer mit Zeitgefühl. Im Folgenden eine Auswahl an sommerlichen Tipps.

Auf Thalasso-Kurwegen durch Diedrichshagen und Warnemünde wandern 

In Warnemünde und Diedrichshagen führen vier Thalasso-Kurwege unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsstufen auf Sand- und Waldböden entlang der Mecklenburgischen Ostseeküste. Wer diese entlangwandert, kommt in den Genuss des besonders gesundheitsfördernden Meeresklimas, das sich positiv auf das Wohlbefinden der Gäste sowie auf Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen auswirkt und den Stoffwechsel optimiert. Sechs weitere Thalasso-Kurwege durch Hohe Düne, Markgrafenheide und die Rostocker Heide sind für den Herbst geplant. Im Flyer „Thalasso-Kurwege“ oder auf den Übersichtstafeln an den jeweiligen Startpunkten können sich Gäste einen Überblick über die neuen Wege verschaffen. Weitere Informationen: www.rostock.de

Salsa-Sonntage am Strand von Boltenhagen

Südländisches Flair im Nordosten: Bis zum 25. August laden Tanzlehrer Rasoul Khalkhali und sein Team jeden Sonntagnachmittag zu Salsa-Kursen am Strand des Ostseebades Boltenhagen ein. Dabei lernen Teilnehmer die wichtigsten Schritte und erfahren Hintergrundinformationen zu dem lateinamerikanischen Ausdruckstanz. Nach den intensiven Einheiten können sich Gäste in den Liegestühlen der Strandbar „Ostsee Lounge Boltenhagen“ ausruhen und den Sonnenuntergang genießen. Weitere Informationen: www.boltenhagen.de

Stranddetektiv werden

Unter dem Titel „Werde Stranddetektiv!“ führen Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums Stralsund kleine und große Badegäste ab dem 22. Juli an die vorpommersche Ostseeküste, um über deren Flora, Fauna und die besondere Geologie zu informieren. So geht es mit Kescher, Artenliste und Lupe auf Entdeckungstour an den Strand – Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen. In den Ausstellungen und Aquarien des Meeresmuseums und des Ozeaneums sowie im Natureum am Darßer Ort können sich Interessierte weiterführend mit den Inhalten der Wanderungen auseinandersetzen. Bis zum 16. August werden die Stranddetektiv-Touren 2019 unter anderem in Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, in Sellin auf der Insel Rügen sowie in Trassenheide auf der Insel Usedom angeboten. Alle Termine sind unter www.kindermeer.de gelistet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, das Mitmachen ist kostenfrei. Weitere Informationen: www.kindermeer.de

Fährwellensurfen in Warnemünde

In Warnemünde wird auch bei Flaute gesurft: Den steten Fährverkehr in Rostocks Seebad nutzt die Surfergemeinde seit vielen Jahren zum Reiten auf den von den einlaufenden Schiffen produzierten Wellen, zum sogenannten Fährwellensurfen. Sobald eine Fähre am Horizont auftaucht, machen sich die Wellenreiter bereit, um die wenigen Minuten mit ungewöhnlich hohen Ostseewogen für ihre Manöver zu nutzen. Von 8.45 bis 16.45 Uhr laufen die Ozeanriesen aus Dänemark alle zwei Stunden in den Hafen Warnemünde ein, dann verschieben sich die Ankunftszeiten auf 19.00 Uhr, 21.15 Uhr und 23.30 Uhr. Bis September veranstaltet das Rostocker Unternehmen Supremesurf einmal täglich einen zweistündigen Einsteigerkurs zum Fährwellensurfen.  Weitere Informationen zur Anmeldung und zu privaten Surfstunden: www.supremesurf.de

Open-Air-Sommerkino am Strand von Heiligendamm

Popcorn im Strandkorb: Bis Ende August zeigt das Grand Hotel Heiligendamm jeden zweiten Freitag Kinovorstellungen an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Unter dem Titel „Das Leben ist ein Spiel“ werden Blockbuster wie „The Game“, „Catch Me If You Can“ und „James Bond 007: Casino Royale“ präsentiert. Die Vorführungen beginnen nach Sonnenuntergang zwischen 21.00 und 22.00 Uhr. Eine Karte inklusive einer Tüte Popcorn können Gäste für 15 Euro erwerben. Hausgäste des Grand Hotels zahlen die Hälfte, Studenten bekommen einen Rabatt in Höhe von fünf Euro. Weitere Informationen zu den Spielzeiten sowie zum Kartenvorverkauf bekommen Interessierte unter www.grandhotel-heiligendamm.de. Am 19. Juli läuft der Melodram-Thriller „Match Point“ von Regisseur Woody Allen. Auch in Zierow im Klützer Winkel, im Ostseebad Kühlungsborn sowie im Kaiserbad Heringsdorf auf der Insel Usedom können Urlauber Kinovorstellungen im Strandkorb genießen. Weitere Informationen: www.grandhotel-heiligendamm.de

Strandkorbgespräche für die Seele in Graal-Müritz

Kleine und große Probleme im Urlaub und darüber hinaus können Gäste und Einheimische bei „Strandkorbgesprächen für die Seele“ in Graal-Müritz angehen. Jeden Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr steht dafür ein XL-Strandkorb an der örtlichen Seebrücke bereit, in dem abwechselnd die katholische Gefängnisseelsorgerin Ursula Soumagne, der katholischer Pastor Nobert Tober und die evangelische Pastorin Tatjana Pfendt Platz nehmen und mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Das ökumenische Angebot steht Gästen noch bis Ende August offen. „Das Angebot der Seelsorge im Strandkorb in Graal-Müritz ist eine gemeinsame Idee des Erzbistums Hamburg und der Nordkirche. Die Schwelle, sich in das Strandmöbel zu setzen und zu erzählen, was man auf dem Herzen hat, ist viel niedriger, als sich dafür in eine Einrichtung zu begeben“, sagte Tatjana Pfendt. Der Strandkorb ist übrigens an der daneben stehenden Beachflag erkennbar.  Weitere Informationen: www.ev-kirche-graal-mueritz.de

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Auch 2019 mit dem Schülerferienticket zu Freitzeitangeboten in Mecklenburg-Vorpommern

image004Schüler fahren in den Sommerferien wieder besonders günstig durch Mecklenburg-Vorpommern. Vom 29. Juni bis zum 11. August können sie mit dem Schülerferienticket für 32 Euro mit allen Straßenbahnen sowie Stadt- und Linienbussen der beteiligten Verkehrsunternehmen fahren. Ausgenommen sind die Fernbusse. Das Ticket gilt zudem in den Nahverkehrszügen (2. Klasse), auf den Rostocker Fähren in Warnemünde und im Stadthafen sowie auf den Linien des Müritz-Nationalpark-Tickets. Eingeschlossen sind auch jeweils eine Hin- und Rückfahrt zum Hamburger Hauptbahnhof mit dem Regionalzug RE 1 und zum Berliner Hauptbahnhof mit den Regionalzügen RE 2, RE 3 und RE 5 innerhalb des Geltungszeitraumes des Tickets. „Ich freue mich sehr, dass wir den Schülern auch in diesem Jahr wieder das Schülerferienticket anbieten können. Sie kommen damit nicht nur günstig durchs ganze Land, sondern erhalten Vergünstigungen in vielen Freizeiteinrichtungen“, sagt Verkehrsminister Christian Pegel. „Damit sollte in den Ferien keine Langeweile aufkommen. Sogar ein Kurzbesuch in der Hauptstadt Berlin oder der Hafenstadt Hamburg sind möglich.“

Vergünstigungen gibt es hier:

  • im Freizeitbad Wonnemar in Wismar,
  • im Nationalpark- Zentrum Königsstuhl in

Sassnitz,

  • im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund,
  • in den Jugendherbergen und auf den Zeltplätzen des Deutschen Jugendherbergswerks,
  • bei Madame Tussauds, im Dungeon und beim AquaDom in Berlin,
  • in der Trampolinhalle „Flip-Out“ in Rostock,
  • im Zoo Rostock,
  • auf der Hanse Sail 2019 in Rostock,
  • im Phantechnikum in Wismar,
  • im Vogelpark Marlow,
  • beim Wasserski-Lift in Zachun,
  • im Hamburger Dungeon,
  • bei der Sommermodellbahn in Bad Doberan und
  • bei der Reederei Hiddensee, für die Strecken Schaprode – Hiddensee und Stralsund-Hiddensee

Das Ticket gilt für Schüler öffentlicher, staatlich genehmigter oder staatlich anerkannter privater allgemeinbildender Schulen sowie von Fachgymnasien und Fachoberschulen ohne Berufsabschluss. Beim Kauf ist der Schülerausweis oder ein vergleichbarer Berechtigungsnachweis vorzulegen. In allen Fällen gilt: Die Schüler dürfen zu Beginn der Ferien nicht älter als 21 Jahre sein. Das Schülerferienticket gibt es online unter www.sft-mv.de. Außerdem kann es an den stationären Ticketautomaten der Deutschen Bahn (DB), in den DB‐Reisezentren, in ausgewählten DB-Agenturen und Verkaufsstellen der anderen beteiligten Verkehrsunternehmen, an den Automaten der Rostocker Straßenbahn und des Nahverkehrs Schwerin, in den Zügen der DB Regio, der ODEG, der PRESS und der HANS, beim Busfahrer und in den Mobilitätszentralen Vorpommerns und der Mecklenburgischen Seenplatte gekauft werden.

„Ship to Business“ – Willkommen an Bord – Gründer und Investoren der Gesundheitswirtschaft stellen sich vor

Unternehmensgründerinnen und –gründer sind unverzichtbarer Katalysator der wirtschaftlichen Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns. Wir brauchen mehr innovative Gründungen in allen Wirtschaftsbereichen. Finanzdienstleister sollten Mut und Innovationsbereitschaft weniger bremsen und mehr fördern

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

„Ship to Business“ – Herzlich willkommen an Bord: Am Dienstag haben sich über 80 Gründerinnen und Gründer, Unternehmen sowie Vertreter aus Verwaltung und Politik zu einem innovativen Gründer- und Investorentreffen im Bereich der Gesundheitswirtschaft auf einem Schiff der „Weißen Flotte“ Rostock getroffen. Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph warb vor Ort für mehr innovative Gründungen im Land sowie für eine geordnetere und eine zügigere Vernetzung mit etablierten Unternehmen und für mehr Mut von Kapitalgebern. „Unternehmensgründerinnen und -gründer sind unverzichtbarer Katalysator der wirtschaftlichen Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns. Sie sind ein wichtiger Jobmotor und wichtig für die Stärkung der einheimischen Wirtschaft. Gründerinnen und Gründer sind Treiber für Innovationen in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen und tragen ganz wesentlich zu wirtschaftlicher Dynamik und zum Strukturwandel bei. Wir brauchen mehr innovative Gründungen in allen Wirtschaftsbereichen unseres Landes. Umso wichtiger ist es, junge Unternehmen bei der Umsetzung von neuen, innovativen Ideen und der Vernetzung mit dem etablierten Mittelstand zu unterstützen. Finanzdienstleister sollten Mut und Innovationsbereitschaft weniger bremsen und mehr fördern“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph am Dienstag. Die Veranstaltung hat im Vorfeld der am Mittwoch beginnenden zweitägigen Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft stattgefunden. „Ship to Business“ wurde organisiert von der BioCon Valley® GmbH zusammen mit der CORAK Innovation Management e. G. und wurde unterstützt von Rostock Business – der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH.

Mehr Existenzgründungen gebraucht

Nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) lag die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2018 bei 3.880 (2017: 3.905). „Der aktuelle Beschäftigungsrekord auf dem Arbeitsmarkt schlägt direkt auf die Gründungstätigkeit durch. Hier macht sich die hohe Nachfrage der Unternehmen nach Fachkräften bemerkbar. Statt die Risiken einer Gründung auf sich zu nehmen, entscheiden sich viele für das Mehr an relativer Sicherheit durch eine Festanstellung im Unternehmen. Die Finanzdienstleister unterstützen Gründerinnen und Gründer von vorbildlich bis gar nicht. Hier versucht das Land durch eigene Unterstützungsmöglichkeiten Gründerinnen und Gründern zu helfen“, so Rudolph weiter.

Unterstützungsmöglichkeiten für Gründer nutzen

Der Wirtschaftsstaatssekretär machte auf die Möglichkeiten der Gründungs- und Startup-Förderung des Wirtschaftsministeriums aufmerksam. Ein Beispiel ist die der Beteiligungsfonds der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MBMV) mit dem revolvierenden Fonds „MBMV innoSTARTup“. „Neu ist, dass neben den Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben jetzt auch Beteiligungen für digitale Geschäftsmodelle vergeben werden können“, so Rudolph weiter. Mit einem Fondsvolumen von knapp 15 Millionen Euro können Finanzierungen von Innovationen im Bereich der Forschung und Entwicklung weitergeführt werden. Gefördert werden kleinste, kleine und mittlere Unternehmen und auch Existenzgründungen. „Wir wollen mit dem Fonds mögliche Finanzierungslücken bei den Unternehmen schließen und zugleich die Eigenkapitalbasis kleiner und mittlerer Unternehmen auf eine breitere Grundlage stellen. Junge innovative Technologieunternehmen und Existenzgründerinnen und -gründer können Risikokapital erhalten, um beispielsweise Digitalisierungsprozesse einzuleiten oder verstärkt Forschungs- und Entwicklungsinitiativen voran zu treiben“, sagte Rudolph weiter. Darüber hinaus gibt es den Venture Capital Fonds Mecklenburg-Vorpommern (VCFMV). Dieser wurde angelegt, um jungen technologieorientierten Unternehmen den Zugang zu Risikokapital zu erleichtern. „Das bei Weitem größte Hemmnis für Gründungen von innovativen Technologieunternehmen ist der Mangel an passenden Finanzierungsmöglichkeiten“, machte Rudolph deutlich. Das Fondsvolumen beträgt insgesamt 10 Millionen Euro und speist sich aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Verwaltet wird der Venture Capital Fonds von der GENIUS Venture Capital GmbH Schwerin.

Start in die Selbstständigkeit erleichtern

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise durch das Programm MV-Gründerstipendium. Es unterstützt Gründungswillige mit Hochschulabschluss oder beruflicher Praxis bei der Umsetzung ihrer innovativen und wissensbasierten Geschäftsidee durch Beihilfen zum Lebensunterhalt für bis zu 18 Monate. Hier geht es monatlich um 1.200 Euro, bei Promovierten um 1.400 Euro, die aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) finanziert werden. „Damit soll der Start in eine Selbstständigkeit erleichtert und exzellente Köpfe in Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen sollen ermutigt werden, ein eigenes innovatives, technologieorientiertes und wissensbasiertes Startup zu wagen“, betonte der Wirtschaftsstaatssekretär. Über die ebenfalls aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) finanzierte Richtlinie zur Förderung von Entrepreneurship werden Projekte gefördert, die insbesondere Studierende für das Unternehmertum begeistern und bei der Unternehmensgründung begleiten sollen, beispielsweise durch Ideenwettbewerbe und Coaching. Weitere Informationen gibt es auch auf dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Internetportal www.gruender-mv.de. Hier existiert eine umfangreiche Wissens- und Erfahrungsplattform für angehende und schon praktizierende Gründerinnen und Gründer. Die einheitlichen Ansprechpartner bei den Wirtschaftskammern – den Industrie- und Handelskammern bzw. den Handwerkskammern – stehen zudem als Erstberatungsstellen u.a. für Gründerinnen und Gründer zur Verfügung.

Gesundheitswirtschaft ist Wachstumsmotor

In Mecklenburg-Vorpommerns sind 154.000 Menschen in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt. Mit einem Anteil an der Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft von rund 15 Prozent (= 5,8 Milliarden Euro) leistet die Branche zudem einen immensen Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung. „Die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Wachstumsmotor. Mehr Beschäftigung und mehr Wertschöpfung sind heute Kennzeichen der Branche. Jeder fünfte Erwerbstätige (20,6 Prozent) arbeitet in der Gesundheitswirtschaft. Jeder siebte Euro an Bruttowertschöpfung entsteht in dieser Branche. Wir sind bundesweit vorn bei Beschäftigung und Bruttowertschöpfung“, sagte der Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend. Quelle für Zahlen: In der gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR) erfasst das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) jährlich alle Güter und Leistungen mit Gesundheitsbezug, die in Deutschland erbracht werden. Die im Mai erstmals vorgestellten Zahlen stellen auf Basis des Jahres 2016 Vergleiche zwischen den Bundesländern her.

Informationen zu „Ship to Business“

„Ship to Business“ ist Matching- und Pitch-Event für Gründer und Investoren im Gesundheitsbereich im Rahmen einer Schiffstour durch den Rostocker Stadthafen. Ziel ist es, in einem ungezwungenen Rahmen Existenzgründer und -willige mit potenziellen Unterstützern zusammenzubringen. Es findet in der Branche großen Anklang. Innovative Ideen werden vorgestellt, Chancen einer Gründung sowie Geschäftsmodelle diskutiert und so das Netzwerk weiter ausgebaut. Das innovative Format entwickelt sich zu einem festen Treffpunkt für die junge Startup-Szene in der Gesundheitswirtschaft. Neu in diesem Jahr ist, dass sich die Teilnehmer neben dem eigentlichen „Netzwerken“ in Gruppen organisieren und zu speziellen Themen wie Marktrecherche, Standortfragen, strategische Finanzierung sowie Businessplan austauschen.

Intensives Werben für Gewerbegebiete in Vorpommern

Standortoffensive für Mukran Port in Sassnitz 

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma (Wikipedia)

Fährhafen Sassnitz, Foto: Alma/Wikipedia

Im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald hat am Dienstag der Sommerempfang der landeseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH (Invest in MV) stattgefunden. Zu dem Treffen sind über 300 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung eingeladen worden. „Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wächst dank des starken Engagements der Unternehmer und ihres Vertrauens in den Standort Mecklenburg-Vorpommern. Unser Schwerpunkt ist es, Investoren zu uns ins Land zu holen und bestehende Firmen bei ihren Erweiterungsvorhaben zu unterstützen. Wir arbeiten an der Verbesserung der Rahmenbedingungen. Jede neue Investition und jede Erweiterung sichert und schafft Arbeitsplätze im Land. Vorpommern haben wir dabei im besonderen Fokus“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Neu: Standortoffensive für Mukran Port in Sassnitz

„Für Vorpommern setzen wir gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern eine regionalspezifische Strategie um, wenn es um die Vermarktung von Gewerbegebieten geht. Im Fokus haben wir dabei die Gewerbegroßstandorte wie den ´Industrie- und Gewerbestandort Pommerndreieck´ und den ´Gewerbe- und Industriepark Pasewalk´. Neu ist, dass ein Vermarktungskonzept für den maritimen Gewerbe- und Industriestandort am Mukran Port in Sassnitz entwickelt werden soll“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe. Umgesetzt wird dies durch die Invest in MV in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. Die Landesfördergesellschaft wird mit 150.000 Euro aus Landesmitteln unterstützt. Der Mukran Port bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreiche Produktions- und Lagerflächen. Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Er liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. „Der Hafen hat attraktive Gewerbeflächen direkt an der Kaikante in Verbindung mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Das sind ideale Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen“, sagte Glawe.

Intensives Werben für Großgewerbestandorte in Pasewalk und Pommerndreieck

Um die Bedingungen für Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen in der Region zu verbessern, unterstützt das Wirtschaftsministerium zudem die Neupositionierung und Vermarktung von Gewerbegroßstandorten wie den „Industrie- und Gewerbestandort Pommerndreieck“ und den „Gewerbe- und Industriepark Berlin-Szczecin“ in Pasewalk. Auf dem Gebiet der Stadt Pasewalk handelt es sich um die Vermarktung von drei Flächen: Gewerbegroßstandort Pasewalk (für Industrie und Gewerbe), Gewerbegebiet „Torgelower Straße West“ und Gewerbegebiet „Torgelower Straße Ost“. „Pasewalk gilt vor allem für polnische Unternehmen als Zugang zu Westeuropa. Der Standort ist vor allem für die Logistikbranche attraktiv, schließlich ist die Stadt der norddeutsche Mittelpunkt zwischen Berlin und Stettin“, sagte Glawe. Am Pommerndreieck, das eine Gesamtfläche von 235 Hektar umfasst, können insbesondere flächenintensive Ansiedlungen umgesetzt werden. Jüngst hat die AKKU SYS Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH am Standort ihren Betrieb aufgenommen. Dort sollen auf einer rund 4.500 Quadratmeter großen Fläche die gesamte Versandlogistik und die Konfektionierung von individuell gefertigten Akkupacks und Gabelstaplerbatterien gebündelt werden. „Mit der Ansiedlung sind 30 Arbeitsplätze neu entstanden. Das stärkt die Wirtschaft in der Region“, sagte Glawe. Der Geschäftsführer der Invest in MV, Michael Sturm, hat eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres gezogen. Allein 2018 besuchte das Team der Invest in MV 71 internationale und nationale Veranstaltungen und Messen, um potenzielle Investoren vom Wirtschaftsstandort MV zu begeistern. Insgesamt konnten damit 134 neue Unternehmen mit Investitionsinteresse identifiziert werden. 14 davon haben sich bereits dafür entschieden, ihr Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen. „Weiterhin ist die Entwicklung und Konzeption von Branchenschwerpunkten wichtige Säule unserer Strategie und wird jährlich aktuellen Veränderungen angepasst. Im Geschäftsjahr 2018 konnten wir unsere erfolgreiche Marketing-Kampagne im Bereich erneuerbare Energien und Speichertechnologien erfolgreich umsetzen“, resümiert Sturm anlässlich des Sommerempfangs.

Über 1.700 neue Arbeitsplätze in Vorpommern entstanden

Seit dem Jahr 2011 wurden in Vorpommern (Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald) insgesamt 240 unternehmerische Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 613 Millionen Euro umgesetzt. Das Wirtschaftsministerium hat die Investitionen in Höhe von rund 141 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt. Daraus sind mehr als 1.700 Arbeitsplätze neu entstanden und über 5.600 Jobs wurden gesichert. Dabei handelte es sich unter anderem um die Molkerei Naturprodukte GmbH aus Poseritz. Unter dem Namen „Rügener Inselfrische“ produziert die Molkerei unter anderem Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Frischkäse für private sowie gewerbliche Kunden. Außerdem werden ein Hofladen und ein Café am Standort betrieben. Jüngst ist am Unternehmensstandort eine neue Produktionshalle entstanden. „Die Investitionen zeigen, dass es in der Region wirtschaftlich voran geht. Aber: Wir müssen Vorpommern noch stärker im In- und Ausland als attraktiven Standort für Unternehmen vermarkten. Deshalb werden die Wirtschaftsförderer in diesem Jahr verstärkt auf Branchenmessen vertreten sein“, sagte Glawe.

Unternehmen investieren in MV

In ganz Mecklenburg-Vorpommern haben die Unternehmen von 2011 bis heute knapp 1.100 gewerbliche Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 2,9 Milliarden Euro umgesetzt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Vorhaben mit Investitionszuschüssen in Höhe von rund knapp 606 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Mit den Vorhaben im Rahmen der einzelbetrieblichen Förderung sind knapp 8.800 Arbeitsplätze neu geschaffen und knapp 36.000 Jobs gesichert worden. Dabei handelte es sich unter anderem um die BVS Systemtechnik GmbH, die ein neues Werk im Industriepark Schwerin eröffnet hat. Das Unternehmen stellt hochwertige Feinblechprodukte her. Zudem umfasst das branchenübergreifende Leistungsportfolio die Montage von Baugruppen und die Auftragsfertigung für die elektrotechnische Industrie sowie die Mess- und Medizintechnik. Vor Ort sind 25 neue Arbeitsplätze entstanden.

Start der AOK AKTIV STRAND ON TOUR 2019 am 3. Juli in Kühlungsborn

Einladung an alle regionalen Sportvereine, sich vor Ort aktiv zu präsentieren –Graal-Müritz das erste Mal dabei

Der Strand als Freiluftarena, Bewegung und Spaß direkt an der Ostsee – Anfang Juli startet die 3. AOK AKTIV STRAND ON TOUR 2019. Stationen sind in diesem Jahr Kühlungsborn, Graal-Müritz, Ahlbeck, Zingst, Binz, Boltenhagen und Warnemünde. Los geht es am 3. Juli im Ostseebad Kühlungsborn. Erstmals kommt die AOK AKTIV STRAND ON TOUR am 10. Juli ins Ostseeheilbad Graal-Müritz. Geleitet wird der AOK AKTIV STRAND vom ehemaligen Bundesligatrainer des F.C. Hansa Rostock, Andreas Zachhuber. Zusätzlich zu Angeboten wie die klassischen Strandsportarten Beachsoccer, Beachhandball oder Beachvolleyball wird in Zusammenarbeit mit regionalen Sportvereinen ein vielfältiges Rahmenprogramm für die ganze Familie direkt an der Ostsee auf die Beine gestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei „Die Einbindung der kleinen und großen Sportvereine ist eines unserer Erfolgsrezepte der Strandtour“, betonte der Koordinator für Sport- und Gesundheitsstützpunkte bei der AOK Nordost, Juri Schlünz. „Wir möchten alle Sportvereine an den jeweiligen Standorten recht herzlich einladen, die Gelegenheit zu nutzen und sich am AOK-Familien-Beachtag ihrer Region zu präsentieren. Dort können die Mitglieder in entspannter Sommeratmosphäre zeigen, was ihr Verein zu bieten hat und um neue Mitstreiter werben. Platz für Showvorführungen, Kostproben aller Art und Ausprobieren ist ausreichend vorhanden. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen.“ Interessenten können sich unter der E-Mail TP_GLMVS_0_1@NORDOST.AOK.DE melden.

Auf den AOK-Familien-Beachtagen in Kühlungsborn (3. Juli), Graal-Müritz (10. Juli), Ahlbeck (17. Juli), Zingst (27. Juli), Binz (31. Juli), Boltenhagen (7. August) und Warnemünde (8. August) können sich alle Besucher von 11 bis 16 Uhr in Beachsoccer, Beachhandball, Beachbasketball oder Beachvolleyball auspowern. Vor Ort sind einmal mehr zahlreiche örtliche Sportvereine aktiv, aber auch bundesweit bekannte Teams wie die Volleyballerinnen vom SC Palmberg Schwerin, die Basketballer von den Rostock Seawolves und der mehrfache Deutsche Meister im Strandfußball, die Rostocker Robben.

Bildunterschriften: Der Strand bietet unendlich viele Möglichkeiten, sich zu bewegen und dabei die tolle Kulisse zu genießen. Egal ob Qi Gong, Ballsportarten oder einfach nur Gymnastik und Yoga, erlaubt ist, was Spaß macht. Vor Ort werden auch wieder viele bekannte Sportler und regionale Vereine auftreten. Fotos: Joachim Kloock

Sieger-Projekte im Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft M-V

Analyse von Nierenzellen, TÜV für Krebsdiagnostik, Optimierung von Wirbelsäulen-Therapien, Desinfektionen für Katheter und Hände sowie Gesundheitslotsen 

Innovative Behandlungsmethoden und neuartige Präventionsmöglichkeiten ausgezeichnet – großes Potenzial für  Vermarktung über die Landesgrenzen hinaus

Gruppenfoto_Foto_Joachim_Kloock„Innovative Ideen für die Gesundheitswirtschaft“ – unter diesem Motto hatte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Kooperation mit der BioCon Valley® GmbH, dem Netzwerk für Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, zum zehnten Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft aufgerufen. Heute wurden die Gewinner des landesweiten Wettbewerbs durch den Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe in Rostock ausgezeichnet.  „Die Sieger-Projekte zeichnen sich durch die Entwicklung innovativer Lösungsansätze und neuartige Verfahren und Produkte in der Gesundheitswirtschaft aus. Hier schlummert enormes Potenzial, die Verfahren und Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen. Die Siegerbeiträge der vergangenen Jahre haben dazu beigetragen, viele kleinere und größere Vorhaben in der Gesundheitswirtschaft umzusetzen, um das Angebot an gesundheitsfördernden Produkten und Dienstleistungen im Land qualitativ zu erweitern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Sechs Gewinner ausgewählt – Neue Projektideen für knapp 1,2 Millionen Euro entwickelt

Für die zehnte Ausgabe des Wettbewerbs wurden zukunftsweisende innovative Ideen für Dienstleistungen, Prozesse und Projekte für die Gesundheitswirtschaft gesucht, die das Potenzial der Branche durch Vernetzung, Kooperation, Marketing, Fachkräftesicherung und Internationalisierung weiter erschließen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Standortes Mecklenburg-Vorpommern zu stärken. In diesem Jahr gingen insgesamt 19 Projektideen in die Bewertungsrunde ein. Bei den sechs zur Förderung vorgeschlagenen Projektideen handelt es sich insgesamt um ein Fördervolumen in Höhe von bis zu 862.000 Euro und um ein Gesamtprojektvolumen in Höhe von bis zu 1,19 Millionen Euro. „Mit dem Wettbewerb sollen unter anderem Netzwerkprojekte, die im Ergebnis zu konkreten, marktfähigen Verfahren, Produkten und Dienstleistungen führen, umgesetzt sowie neue Produkte und Dienstleistungen durch Marketingmaßnahmen am Markt platziert werden. Das bringt die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommerns weiter voran“, sagte Glawe. Die Gesundheitswirtschaft beinhaltet das Gesundheitswesen im engeren Sinne und umfasst zudem die Produktion und Vermarktung aller Güter und Dienstleistungen, die im weitesten Sinne der Herstellung und Bewahrung von Gesundheit dienen. Dazu gehören auch die medizinische Vorleistungs- und Zulieferindustrie sowie viele Dienstleistungen rund um das Thema Gesundheit, etwa im Gesundheitstourismus.

58 Projekte aus dem Ideenwettbewerb im vergangenen Jahrzehnt gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte der Gesundheitswirtschaft unterstützt, die erfolgreich umgesetzt wurden. Insgesamt wurden seit 2008 (bis einschließlich 2019) in zehn Ideenwettbewerben 58 Projektideen mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 9,8 Millionen Euro in Höhe von 7,1 Millionen Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt.  In der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stehen für die Förderung von Projekten der Gesundheitswirtschaft rund zehn Millionen Euro zur Verfügung. „Für Mecklenburg-Vorpommern ist die Gesundheitswirtschaft ein bedeutender Wirtschaftszweig, der sich stetig und im Vergleich zu anderen Branchen im Bundesland stärker entwickelt. Mit rund 154.000 Erwerbstätigen arbeitet mittlerweile etwa jeder fünfte Beschäftigte im Land in dieser Branche“, sagte Glawe. Der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung des Landes ist im Ländervergleich in Mecklenburg-Vorpommern mit 15 Prozent (ca. 5,8 Milliarden Euro) am bedeutendsten. Seit 2008 stieg die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft um rund 56 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Jeder siebte Euro an Bruttowertschöpfung entsteht heute in der Gesundheitswirtschaft. Darüber hinaus generiert ein Euro Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft zusätzliche 1,16 Euro in anderen Branchen des Bundeslandes.

Überblick der Gewinner des Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft 2019

NIPOKA aus Greifswald, www.nipoka.com

PEMP – innovative und schnelle Quantifizierung der Nierenstruktur

Das Analyseverfahren erlaubt erstmals, schnell, exakt und quantitativ die Veränderungen einer speziellen Zelle in der Niere, die in 80 Prozent aller Nierenerkrankungen verändert ist, zu bestimmen. Durch diese neue Kennzahl ist nun eine gezieltere Forschung und effiziente Entwicklung von heilenden Medikamenten möglich geworden. Zudem erlaubt dieses Verfahren eine sehr genaue und personalisierte Diagnostik in der Nephrologie. In der Projektlaufzeit wird eine Marketingstrategie entwickelt, um das Verfahren im Rahmen einer Dienstleistung Forschungsinstituten, Kliniken und Pharmafirmen international anzubieten. „Das Unternehmen plant, sein Quantifizierungsverfahren international zu vermarkten. Das stärkt den Ruf Mecklenburg-Vorpommerns als Gesundheitsland und Innovator der Gesundheitswirtschaft“, sagte Glawe.

SensID GmbH aus Rostock, www.sens-id.com

TÜV für Krebsdiagnostik

Das Unternehmen befasst sich unter anderem mit der Entwicklung und Herstellung von Referenzmaterialien für die Gendiagnostik bei Krebserkrankungen. Alle Diagnosemethoden hängen letztlich von der Qualität ihrer Kontrollen ab. Durch die Bereitstellung zertifizierter Referenzmaterialien kann die Qualität molekularer Diagnosemethoden verbessert werden. Somit soll ein Beitrag geleistet werden, Patienten eine optimale Therapie anzubieten. SensID hat hierfür Lösungen entwickelt, die am internationalen Markt vertrieben werden sollen. Die Produkte sollen gesicherte Aussagen zur Erkrankung und den entsprechenden Therapiemöglichkeiten ermöglichen. Sie werden gezielt deutschen und internationalen Uni-Kliniken, Medizinische Versorgungszentren und Diagnostiklabore angeboten. „Die Entwicklung und Erforschung der neuartigen Referenzmaterialien hat das Unternehmen gemeinsam mit der Universitätsmedizin Greifswalddurchgeführt. Ein gelungenes Beispiel für das enge Zusammenwirken von Wirtschaft und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

Orthopädie-Technik-Service aktiv GmbH aus Greifwald, www.ot-aktiv.de

SpinePatch – Entwicklung flexibler Sensor-Patches zum Monitoring der orthetischen Versorgung der Wirbelsäule

In der Therapie von Wirbelsäulenproblemen kommen Orthesen zum Einsatz, die in unterschiedlicher Ausprägung eine Stütz- und Korrekturfunktion übernehmen. Häufig werden diese Orthesen durch die Patienten nicht korrekt angelegt oder nicht konsequent getragen. Um den Patienten während der Therapie zu unterstützen, werden zuschneidbare Sensorpatches auf Basis smarter Textilien entwickelt, die zum flächigen Monitoring des Anpressdrucks von Wirbelsäulenorthesen unterschiedlicher Ausprägung genutzt werden kann. Der Arzt kann die von den Sensoren erfassten Daten auslesen und die Therapie optimieren. Der Patient erhält über einen eingebauten Aktor Informationen über den richtigen Sitz der Othese und kann gegebenenfalls Korrekturen vornehmen. Der Therapieerfolg kann somit gesteigert werden. „Das SpinePatch zeigt an, ob technische Hilfsmittel richtig am Körper sitzen, um die optimale Wirkung zu erreichen. Das Produkt hilft Erkrankten und dem medizinischen Personal gleichermaßen, um bestmögliche Therapieerfolge zu erreichen“, sagte Glawe.

Solvamed GmbH aus Rostock

CutSep – ein neuer, patentierter Ansatz zur Verhinderung von Kathetersepsis

Die Solvamed GmbH hat ein neues Verfahren zur Desinfektion des Stichkanals in der oberen Hautschicht beim Setzen von Kathetern entwickelt. Bestehend aus einem Applikator und Gel, reinigt „CutSep“ und schützt vor der Übertragung von Keimen auf den zentralen Venenkatheter und ähnlichen Instrumenten. Im Hinblick auf die CE-Zertifizierung wird eine klinische Studie durchgeführt und mit Hilfe entsprechender Marketingmaßnahmen die internationale Vermarktung angestrebt. „Die Technik soll später auch bei weiteren medizinischen Instrumenten wie beispielsweise Venülen oder Pins ihren Einsatz finden“, sagte Glawe.

Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde

www.rostock.de/tourismuszentrale-rostock-warnemuende.html

GLOW – Der Gesundheitslotse im Thalasso-Seebad Warnemünde

Ziel des Projektes ist es, die gesundheitsfördernde Wirkung des Meeres und des Klimas stärker erlebbar zu machen und sie in buchbaren Paketen den Gästen des Seebades Warnemünde anzubieten. Dabei werden Service und Qualität der Angebote noch stärker in den Fokus gerückt indem spezifische Kundenbedürfnisse herausgearbeitet und die notwendigen organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Agieren im Markt geschaffen werden. Durch die Etablierung einer Schnittstelle zwischen Gast und lokalem Leistungsträger sowie entsprechender Marketingmaßnahmen wird sich Warnemünde als Thalasso-Standort profilieren. „Immer mehr Gäste in Mecklenburg-Vorpommern wollen in ihren Ferien auch Gesundheitsangebote wahrnehmen. Mit der Umsetzung eines Gesundheitslotsen sollen Urlauber künftig unkompliziert passende Angebote finden“, sagte Glawe.

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. aus Greifswald, www.inp-greifswald.de

Sporosan  – neuartiges Händedesinfektionsverfahren zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen

Das Team Nebula Labs vom Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. hat einen neuen Wirkstoff zur Händedesinfektion entwickelt,  der neben multiresistenten auch sporenbildende Keime – gegen welche kein bislang zugelassenes Händedesinfektionsmittel wirkt – in Sekunden abtötet. Die zum Patent angemeldete Desinfektionstechnologie basiert auf einer innovativen Formel. Die erzeugte Substanz ist wasserbasiert, hautfreundlich und unbedenklich für die Umwelt. Im Rahmen des Projektes wird die Formulierung des Desinfektionsmittels finalisiert und ein geeignetes Spendersystem entwickelt. „Die Bekämpfung von Krankenhausinfektionen ist ein wichtiges Thema für das medizinische Personal, Patienten und Besucher.  Eine schnell wirksame und einfach anzuwendende Desinfektionslösung hilft, das Risiko einer Ansteckung zu mindern“, sagte Glawe.

Bildunterschrift: Harry Glawe hat heute im Rostocker Hotel Sportforum die Gewinner ausgezeichnet. Der Minister bescheinigte den Siegern und ihren Ideen ein hohes Potenzial. Foto: Joachim Kloock

Germany Travel MartTM 2020: Wanderpokal für die Ausrichtung an Mecklenburg-Vorpommern 

Bis zu 1.000 internationale Reiseveranstalter und Medienvertreter in Rostock-Warne­münde und Schwerin erwartet

Am Sitz der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Frankfurt/Main hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern den Wanderpokal für die Ausrichtung des Germany Travel MartTM (GTM) 2020 übernommen. Damit wird die größte Veranstaltung für nationale und internationale Reiseveranstalter zum zweiten Mal nach 2009 im beliebtesten Urlaubsland der Deutschen ausgerichtet. Dazu Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, die den GTM veranstaltet: „Seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik 1993 hat Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der Ausländerübernachtungen bereits mehr als vervierfacht und damit seinen Beitrag zum deutschen Incoming-Tourismus kontinuierlich erhöht. Die Veranstaltung des GTM in Mecklenburg-Vorpommern ist eine hervorragende Plattform, um das vielseitige touristische Profil des Bundeslandes auch international noch bekannter zu machen und dem Incoming weitere Impulse zu geben.“ Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, machte deutlich: „Mecklenburg-Vorpommern muss weiter auf die touristischen Vorzüge vor allem auch international aufmerksam machen. Intensives Marketing ist dabei ein wichtiges Element, um im nationalen und vor allem auch im internationalen Wettbewerb noch besser mithalten zu können. Der Germany Travel MartTM ist eine große Chance, um unser Land noch stärker von außen in den Blickpunkt zu rücken. Hier kommen deutsche touristische Anbieter mit den entscheidenden Einkäufern der internationalen Reisebranche zusammen. Wir wollen und müssen vor allem im internationalen Maßstab noch bekannter werden. Unternehmen und Anbieter stehen in einem sich rasant verändernden Marktumfeld.“

Zum Germany Travel MartTM vom 10. bis 12. Mai 2020 in Rostock/Warnemünde sowie in der Landeshauptstadt Schwerin werden insgesamt 1.000 Vertreter der nationalen und internationalen Reisebranche, darunter bis zu 150 internationale Medienvertreter, aus bis zu 50 Ländern erwartet. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, der mit der Organisation 2020 beauftragt wurde: „Der Germany Travel MartTM ist nach der Internationalen Tourismusbörse 2018, bei der der Nordosten als erstes Bundesland den Partnerlandstatus innehatte, und dem Deutschen Tourismustag im November dieses Jahres die dritte Großveranstaltung, die den Nordosten ins nationale und internationale Blickfeld rückt. Sie wird einen Beitrag für die Internationalisierung des Bundeslandes leisten.“ 2018 zählte Mecklenburg-Vorpommern eine Million Übernachtungen von ausländischen Gästen – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, das sich vom 12. bis 14. Mai im Rahmen des diesjährigen 45. Germany Travel MartTM in Wiesbaden präsentierte, hat bereits mit der Organisation des Events begonnen. Schwerpunkte setzt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in den Bereichen „Kultur erleben“, „Nachhaltig reisen“ sowie „Barrierefrei ankommen“. Zudem können sich die Teilnehmer zu sogenannten Pre-Convention-Touren sowie Journalistenreisen anmelden, auf denen das Reiseland Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt werden.

Über die DZT

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 31 Ländervertretungen. Weitere Informationen: www.germany.travel/presse