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Zwei Luxus-Flusskreuzfahrtschiffe bei den MV WERFTEN auf Kiel gelegt

Beeindruckendes Investitionsprogramm wird in die Tat umgesetzt

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

Flusskreuzfahrtschiff im Bau, Foto: Joachim Kloock

24.5.2017 – Am Mittwoch hat in Wismar bei den MV WERFTEN die feierliche Kiellegung für zwei Flusskreuzfahrtschiffe der Reederei Crystal River Cruises stattgefunden. „Die MV Werften setzen den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Das beeindruckende Investitionsprogramm wird Schiff für Schiff in die Tat umgesetzt. Ein gutes Zeichen, dass es weiter vorangeht. Im Ergebnis wird gearbeitet, neue Schiffe werden gebaut, Arbeitsplätze werden geschaffen. Es tut sich eine Menge vor Ort. Die Wirtschaft im Land wird weiter angekurbelt“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe vor Ort.

Flusskreuzfahrtschiffe „Crystal Debussy“ und „Crystal Ravel“ entstehen

Nach Angaben der MV WERFTEN sind die beiden Flusskreuzfahrtschiffe der Rhein-Klasse namens „Crystal Debussy“ und „Crystal Ravel“ 135 Meter lang, über elf Meter breit und speziell für den europäischen Flussreisemarkt konzipiert. Bis zu 106 Passagiere finden in jeweils 55 Balkonsuiten hochwertigster Ausstattung Platz. Im Januar erfolgte der traditionelle erste Stahlschnitt für die 6-Sterne-Schiffe. Nach ihrer Fertigstellung in 2018 werden sie u. a. auf dem Rhein, dem Main, der Donau und der Mosel verkehren. „Die Neubauten sind eine große Chance des Unternehmens, in dem spannenden Segment des Kreuzschifffahrtbaus zu punkten und sich im Wettbewerb auch überregional weiter einen Namen zu machen“, so Glawe weiter. Die baugleichen „Crystal Bach“ und „Crystal Mahler“ befinden sich seit 2016 bei MV WERFTEN in Wismarin Bau und werden in diesem Jahr an Crystal River Cruises übergeben.

Mitarbeiter in den Unternehmen qualifizieren

Wirtschaftsminister Glawe machte auf die Qualifizierungsoffensive für Unternehmen aufmerksam. Die Offensive soll im Sommer dieses Jahres starten. Das Wirtschaftsministerium unterstützt künftig die Weiterbildung der Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes und Teile des Handwerks. Die Förderung der Weiterbildung von Mitarbeitern mit Bildungsschecks aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) bleibt erhalten. Förderfähig ist der Prozess der Fachkräftesicherung und -qualifizierung. „Die Ansprüche und Anforderungen an die verschiedenen Berufe werden höher. Spezialisierungen sind in vielen Bereichen nötig. Deshalb ist es wichtig, berufliche Kompetenzen und die Qualität weiter auszubauen“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend. Ergänzend werden kleine und mittlere Betriebe des verarbeitenden Gewerbes bei der Ersteinstellung von Hochschulabsolventen mit technischem Hochschulabschluss in den ersten beiden Jahren unterstützt.

Badewasserkarte 2017 für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt

Badewasser im Land ist in hervorragender Qualität – 97,5 Prozent der Badestellen als „ausgezeichnet“ und „gut“ bewertet – besser auf Baderegeln achten und den Hinweisen der Rettungsschwimmer folgen

Meeresforschung - Wasserprobe, Foto: Joachim Kloock

Wasserprobe, Foto: Joachim Kloock

23.5.2017 In Schwerin hat der Wirtschafts- und Gesundheits-Staatsekretär Dr. Stefan Rudolph im Rahmen der Landespressekonferenz (LPK) die Badewasserkarte 2017 vorgestellt. „Saubere Badegewässer sind wichtig für uns als Einheimische und vor allem auch für unsere Gäste, die Urlaub bei uns in Mecklenburg-Vorpommern machen. Umso mehr freue ich mich, dass die Qualität des Badewassers in Mecklenburg-Vorpommern mit zu der besten Badewasserqualität in Deutschland gehört. Touristen und Einheimische können sich auch in diesem Jahr auf einen Badeurlaub bei uns im Land freuen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph am Dienstag.

97,5 Prozent der Badestellen mit ausgezeichneter und guter Badewasserqualität

Deutschland hat insgesamt, nach Zypern, Malta, Griechenland, Italien und Kroatien, die meisten Badegewässer, die in Europa mit über 90 Prozent als ausgezeichnet und gut eingestuft sind. Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jahr 493 Badestellen mit insgesamt 2.604 Badegewässerproben analysiert. In 11 Proben wurden die Höchstwerte für Indikatorkeime (E.coli und Enterokokken) überschritten; allerdings waren die Nachproben unauffällig. Im Ergebnis sind 479 (97,5 Prozent) Badestellen als „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet worden (89,5 Prozent „ausgezeichnet“). Die Bewertungen basieren auf einem statistischen Mittelwert der Wasserproben aus den jeweils vergangenen vier Jahren. Das heißt, eine Badestelle, die im Jahr 2016 als mangelhaft eingestuft wurde, kann durchaus großartiges Badewasser haben. 11 Badestellen erhielten ein „ausreichend“, lediglich drei Badegewässer wurden mit „mangelhaft“ bewertet. Wann eine Badestelle als „mangelhaft“ eingestuft wird, ergibt sich aus den Richtlinien der Europäischen Union.

Jeder zweite Gast in Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Badeurlaub

Nach einer Auswertung des Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus (2016) entscheidet sich die Mehrzahl der Gäste für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, weil sie Landschaft und Natur mögen (71,9 Prozent); die gute Luft und das gesunde Klima genießen wollen (59,6 Prozent); die Erholungsmöglichkeiten nutzen (53,1 Prozent) und weil die Gäste die Strand-(-bäder) und Bademöglichkeiten sowie die Seen sehr schätzen (50 Prozent). „Das legt die Messlatte an die Badewasserqualität unseres Urlaubslandes hoch. Wer in Mecklenburg-Vorpommern baden will, erwartet Badewasser in hoher Qualität in unseren Seen und an der Ostsee. Diesen Erwartungen gilt es gerecht zu werden. Deshalb werden jährlich über 170 Badestellen an rund 1.700 Kilometern Ostseeküste sowie etwa 320 Badestellen an ca. 250 Seen untersucht. Das trägt dazu bei, dass wir uns unverändert guten Gewissens auch jedes Jahr neu als Badeland touristisch empfehlen können“, sagte Rudolph. Im Jahr 2016 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 7,6 Millionen Ankünfte und 30,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die touristische Wertschöpfung beträgt 4,1 Milliarden Euro und bildet damit 12 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern ab. Davon werden 3,3 Milliarden Euro Wertschöpfung von Tourismusunternehmen (z.B. Hotels und Restaurants) und Unternehmen, die direkte Umsätze durch Gäste erzielen (z.B. Freizeiteinrichtungen), erbracht. Damit liegt die Bruttowertschöpfung des Tourismus bei 9,6 Prozent.

Dank an Kommunen für ihr Engagement – Appell an Einheimische und Gäste: Baderegeln befolgen und auf Rettungsschwimmer hören

Staatssekretär Rudolph dankte den Kommunen und allen Partnern, die durch ihr Engagement dafür Sorge tragen, dass eine hohe Wasserqualität als Voraussetzung für gutes Badewasser vorhanden ist, die Badestellen gepflegt sind und dass die Badegewässer regelmäßig überprüft werden. Zugleich wies er darauf hin, dass Urlauber und Einheimische für die eigene Sicherheit unbedingt auf die Einhaltung der Baderegeln und vor allem auf die Beflaggung am Strand achten sollten, um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. „Unsere Gäste sollen ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern genießen und erholt nach Hause zurückkehren, um mit Freude wiederzukommen. Es ist aus diesem Grund unabdingbar, auf die Baderegeln zu achten und vor allem den Hinweisen der Rettungsschwimmer zu folgen. Das kann Leben retten“, sagte Rudolph.

Badegewässerkarte online verfügbar und als App zum Download

Die Ergebnisse sind auf der Badegewässerkarte auf dem Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums, einsehbar (http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/badewasserkarte/).

Zu jeder untersuchten Badestelle ist ein Kurzprofil hinterlegt, das die wichtigsten Informationen zusammenfasst, unter anderem auch Hinweise zu behindertengerechten Badegewässern. Unter http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/gesundheitsland-mv/badewasser/ führt ein Link zur Badewasser-App, die in den gängigen Stores zum Download bereitsteht. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Verfahren zur Überprüfung der Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern

Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von einem Meter 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe eröffnet Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2017

Zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Gesundheitswirtschaft gibt es keine Alternativen – Gesundheitswirtschaft ist jobintensive Branche für Mecklenburg-Vorpommern

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

23.5.2017 – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe hat am Dienstag in Rostock-Warnemünde die Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft eröffnet. Die Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Motto. „#Gesundheit2017 – Mensch und Markt in der digitalen GesundheitsWelt“. „Wir müssen die Chancen der Digitalisierung gemeinsam anpacken. Aufgrund der demografischen Entwicklung haben wir einen höheren und einen veränderten Versorgungsbedarf: Mehr ältere Menschen werden mehr und andere Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Klares Ziel ist es, durch die Digitalisierung verbesserte Angebote in der Regelversorgung und für die Gesundheitswirtschaft insgesamt zu erreichen. Zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Gesundheitswirtschaft gibt es keine Alternativen. Wir müssen die Chancen nutzen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

600 Branchenexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vor Ort

Der Minister hat die Konferenz in Vertretung des Ministerpräsidenten Erwin Sellering eröffnet. Rund 600 Branchenexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben an der zweitägigen Veranstaltung in Rostock-Warnemünde teilgenommen. Die Gesamtorganisation für die 13. Branchenkonferenz hatte die BioCon Valley® GmbH. „Gerade in den Zeiten des digitalen Wandels gilt es, die Gesundheitswirtschaft weiter intensiv zu begleiten, um die Wirtschaftskraft insgesamt zu festigen, das Potential des technologischen Fortschritts zum Nutzen der Menschen zu gestalten und wichtige Impulse zu setzen“, so Glawe weiter.

Digitalisierung stärker zu Nutze machen

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe machte auf die Chancen der Digitalisierung aufmerksam. „Wir sollten uns die Digitalisierung stärker zu Nutze machen. Gerade in einem Flächenland wie wir es sind, kommt der Digitalisierung eine besondere Bedeutung beispielsweise bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen zu. Durch Unterstützung von Apps oder mit Hilfe der Telemedizin können Krankheiten zum Teil früher erkannt und Krankheitsbilder noch schneller und genauer bestimmt werden. Das ist auch ein Beitrag für eine effektive und verbesserte Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern. Kluge Lösungen sind gefragt“, betonte Glawe weiter. Mit dem Innovationsfonds des Bundes werden wichtige digitale Projekte für Mecklenburg-Vorpommern vorangebracht. Hierzu zählen zum Beispiel HerzEffekt MV für den Bereich der chronischen Herzerkrankungen und ANNOTeM für die akut-neurologische Versorgung mit telemedizinischer Unterstützung. Darüber hinaus unterstützt das Gesundheitsministerium M-V im Projekt Land|Rettung die zukunftsfeste notfallmedizinische Neuausrichtung am Beispiel des Landkreises Vorpommern-Greifswald oder die Allgemein-, Fach- und Notfallversorgung im ländlichen Raum am Beispiel der Dermatologie. „Es ist für den Erfolg entscheidend, dass sich hier Experten aus der Wissenschaft, von Unternehmen, Krankenkassen, Kliniken und Verbänden einbringen. Ein großes Engagement, für das ich sehr dankbar bin“, betonte Glawe.

Jobintensive Branche wächst weiter

„Die Gesundheitswirtschaft ist ein starker Impulsgeber für die Wirtschaft in M-V, für unser Land insgesamt. Die Gesundheitswirtschaft entwickelt sich auch als jobintensive Branche für unser Land weiter nach vorn. Schon jetzt hat die Gesundheitswirtschaft mit 15,3 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung einen Anteil an der Wirtschaftsleistung unseres Landes, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Fast 150.000 Beschäftigte haben Arbeit in der Gesundheitswirtschaft, das ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Land. Allein seit 2014 sind 11.400 neue Stellen in der Branche entstanden. Das ist Spitze in Deutschland“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Glawe. Insbesondere im Bereich Life Science (z.B. Medizintechnik, Forschung und Entwicklung, Humanarzneiwaren usw.) gibt es deutliche Zuwächse. In den vergangenen zehn Jahren sind nach einer Studie der BioCon Valley GmbH zufolge über 3.700 neue Jobs allein in diesem Bereich entstanden (2006: 8.000 Erwerbstätige – 2015: 11.700 Erwerbstätige; Quelle: BioCon Valley/WifOR). „Die Gesundheitswirtschaft ist ein wahrer Markt der Möglichkeiten für die heimische Wirtschaft. Potential besteht in der weiteren Entwicklung von Angeboten im Gesundheitstourismus, bei der Entwicklung innovativer marktfähiger Produkte und in der Digitalisierung“, sagte Glawe.

Partnerland der Branchenkonferenz ist Estland

Estland war in diesem Jahr Partnerland der Konferenz. „Estland ist ein Vorreiter für die Digitalisierung. Als ein Land mit vergleichbarer demografischer Situation wie Mecklenburg-Vorpommern hat Estland sich in den vergangenen Jahren der Herausforderung gestellt, ein modernes Gesundheitssystem auf der Basis von e-Health neu aufzubauen“, erläuterte Glawe. „Themen wie digitale Patientenakten, Online-Rezepte und einheitliche Kommunikationssysteme der Beteiligten untereinander sind in Estland schon weit fortgeschritten. Wichtig ist bei aller Innovation der sensible Blick für den Schutz der persönlichen Daten, die in diesem Bereich ausgetauscht werden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser geht in die zehnte Runde

Kulturfestival „Mittsommer-Remise“ anlässlich des Jubiläums auf zwei Tage ausgeweitet / 100 herrschaftliche Anwesen laden am 24. und 25. Juni nach Mecklenburg-Vorpommern ein / Mehr als 4.000 Besucher erwartet

Schloss Bothmer, Foto: Monika Lawrenz

Schloss Bothmer, Foto: Monika Lawrenz

„Den Sommer herrschaftlich begrüßen“ – so lautet der Titel der zehnten Auflage der „Mittsommer-Remise 2017“, der Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser anlässlich der Sommersonnenwende. Dabei öffnen am 24. Juni zwischen 15.00 Uhr und 22.00 Uhr 70 mecklenburgische und am 25. Juni zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr 30 vorpommersche Anwesen Türen und Tore und gewähren Besuchern Einblicke hinter die Kulissen und in die Kulturgeschichte. Diese können die Anwesen auf eigene Faust oder mit einem Shuttlebus von Rostock aus ansteuern, um vor Ort durch malerische Parkanlagen zu spazieren, Gespräche mit Gutshausbesitzern bei einem Glas Wein am Lagerfeuer zu führen oder einfach historische Bausubstanz zu bewundern. Bei der Jubiläumsausgabe des Kulturfestivals, bei der mit insgesamt 100 Teilnehmern mehr als je zuvor dabei sind, geben 39 Häuser ihr Mittsommer-Remisen-Debüt, darunter das Schloss Schlemmin vor den Toren der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, das Schloss Bothmer im Klützer Winkel oder das Hotel Hullerbusch in der Feldberger Seenlandschaft.

Das Angebotsspektrum ist so vielfältig wie die Häuser selbst. Im Gutshaus Klein Strömkendorf, das sich keine 1.000 Meter vom Salzhaff entfernt befindet, werden Zigarren in der Lounge geschmökert und Whisky genossen, im Schloss Plüschow bei Wismar betreten Besucher eine Zwischenwelt, in der Shakespeares Geister und Randgestalten in dem Projekt „Geister“ miteinander kommunizieren, und im Gutshaus Sommerfeld werden im Ballsaal barocke Tänze aufgeführt. Tickets, die den Zutritt zu allen Häusern ermöglichen, sind im Vorverkauf für zwölf Euro inklusive Vorverkaufsgebühr erhältlich. Der Eintritt für Kinder bis zehn Jahre ist frei. Die Agentur Sphinx ET aus Rostock bietet in Kooperation mit Rux-Reisen Shuttletouren zu ausgewählten Häusern am Sonnabend und Sonntag an. Die Touren für 30 Euro pro Person sind unter der Telefonnummer 0381 1289392 buchbar. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Programm zum Download

Weitere Informationen: www.mittsommer-remise.de

Informationen zu Schlössern und Gutshäusern in Mecklenburg-Vorpommern: www.auf-nach-mv.de/schloesser

Regionalmesse für heimische Produkte in Wittenhagen

Bekanntheitsgrad der Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern wird durch Engagement der BELA erhöht

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Käse, Foto: http://www.bela.de

22.5.2017 – In Wittenhagen bei Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) hat sich Wirtschaftsminister Harry Glawe am Sonntag auf der 23. Regionalmesse der Bartels-Langness GmbH & Co. KG (BELA) über regionale Lebensmittel informiert. „Die jährlich stattfindende Messe ist für Kunden und Industriepartner der Bela ein fester Termin. Hier werden Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen Regionen vorgestellt. Besonders erfreulich ist, dass viele kleinere Anbieter regionaler Köstlichkeiten die Möglichkeit haben, ihr Sortiment einem breiten überregionalen Publikum vorzustellen. Dank des Engagements der BELA erhöht sich der Bekanntheitsgrad unserer Produkte. Das fördert die heimische Wirtschaft“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Wild, Honig, Frischkäse, Fisch und Tee – 15 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern präsentierten heimische Produkte

Die Bela Handels GmbH & Co. KG mit ihren 181 Mitarbeitern betreibt seit mehreren Jahren eine Betriebsstätte des Großhandels mit Lebensmitteln in Wittenhagen. Auf rund 28.000 Quadratmetern lagern in den sechs Meter hohen Hochregalen etwa 12.000 Produkte, davon rund 1.300 aus den Neuen Bundesländern.Dazu gehört auch ein Lager des Tochterunternehmens „Backring Nord“, ein Fachgroßhändler für das Back- und Eishandwerk. Die Regionalmesse wird jährlich ausgerichtet, um gezielt regionale Lebensmittel bei den Abnehmern bekannt zu machen. In diesem Jahr waren insgesamt 70 Aussteller vertreten, davon 15 aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Angebot reichte von Wildspezialitäten über Honig und Frischkäseprodukte bis zu Fisch und Tee. „In Wittenhagen zeigt sich ein Querschnitt der beeindruckenden Vielfalt unserer heimischen Produkte. Da hat sich in Mecklenburg-Vorpommern viel getan – unser Land hat sich zu einem attraktiven Standort für die Ernährungsindustrie entwickelt“, sagte Glawe.

Informationen zur Ernährungsindustrie in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind in den 86 Betrieben (mit mehr als 50 Beschäftigten) der Ernährungsindustrie über 14.600 Mitarbeiter beschäftigt. Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete in 2016 einen Jahresumsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Damit betrug der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des Verarbeitenden Gewerbes mehr als 33 Prozent (35%). „Die Ernährungsindustrie ist innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Umsatz der größte Industriezweig des Bundeslandes. Zu den bedeutendsten Produktionsbereichen gehören die Backwarenindustrie, die Fleischverarbeitung, die Milchverarbeitung, die Fischverarbeitung und die Getränkeherstellung“, so Glawe weiter. Die Vielzahl der Betriebe zählt zu den mittelständischen Unternehmen. In Mecklenburg-Vorpommern sind auch wichtige Tochterunternehmen von internationalen Konzernen ansässig wie beispielsweise die Dr. Oetker Tiefkühlprodukte GmbH in Wittenburg und Pfanni GmbH & Co. KG in Stavenhagen. Hinzu kamen Ansiedlungen und Investitionen von Unternehmen der Ernährungsbranche. Dazu zählen insbesondere der Bau einer Betriebsstätte für Lebensmittelzusatzstoffe der SternMaid GmbH in Wittenburg, die Errichtung eines Edeka-Fleischwerkes in Valluhn, die Ansiedlung der Süßwarenhersteller Toffee Tec GmbH und Sweet Tec GmbH in Boizenburg oder des Nescafé Dolce-Gusto-Werkes in Schwerin.

Informationen zur Unternehmensgruppe Bartels-Langness

1892 in Kiel gegründet, ist die Bartels-Langness-Gruppe bis heute ein Familienunternehmen mit über 15.000 Mitarbeitern, davon 2.000 in Mecklenburg-Vorpommern. Zum Kundenstamm der Bela Wittenhagen gehören rund 700 selbständige Einzelhändler, Tankstellen und Drogeriemärkte in Nord- und Ostdeutschland. Darunter sind kleinere Kaufleute in ländlich geprägten Strukturen, aber auch Großkunden wie Konsum Dresden mit über 40 Verkaufsstellen. Stammgeschäft der Bela ist der Lebensmittelgroß- und -einzelhandel. Daneben gehören verschiedene Aktivitäten im Bäckereihandwerk- und -handel, im Tiernahrungsfachhandel, im Großverbrauchergeschäft sowie ein eigenes Weinimporthaus und ein Weingut zum Unternehmen. Weiterhin gehören in Norddeutschland auch 86 famila-Warenhäuser, darunter 15 in den neuen Bundesländern und 13 in Mecklenburg-Vorpommern sowie 33 Markant-Märkte, darunter zehn aus Mecklenburg-Vorpommern, zur Unternehmensgruppe.

 

Germania verbindet Wien und Zürich nonstop mit Rostock

Gemeinsam mit dem Airline-Partner Germania feiert der Flughafen Rostock-Laage eine Premiere:

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Die Fluggesellschaft Germania hat am Freitag, den 19. Mai 2017, erstmals eine Städteverbindung zwischen Zürich und Rostock aufgenommen. Damit wird ein für die Region wichtiger ausländischer Quellmarkt neu an Mecklenburg-Vorpommern angebunden. Zweimal wöchentlich fliegt die grün-weiße Airline aus der Schweiz komfortabel in nur 90 Flugminuten an die Ostseeküste. Die Flugtage Freitag und Sonntag bieten dabei ideale Voraussetzungen für einen Wochenend-, aber auch einen ausgedehnten Ferienaufenthalt an der Ostsee oder in der Seenplatte. Eine weitere Neuheit am Flughafen Rostock-Laage: Ab dem kommenden Freitag, den 26. Mai 2017, wird die Hansestadt auch direkt mit Wien verbunden. Zum ersten Mal können Reisende dann mit Germania nonstop aus Österreich an die Ostsee fliegen. Die Verbindung besteht ebenfalls zweimal wöchentlich (freitags und sonntags), sodass sich zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in beide Richtungen ergeben. Zur Eröffnung der Städteverbindung am Freitag war die Stimmung entsprechend fröhlich: Passagiere wurden mit einem Stück „Erstflugtorte“ und Livemusik begrüßt. Die Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, Director Sales bei Germania, Claus Altenburg, und Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens, machten den Weg beim traditionellen „Ribbon Cutting“ für die Passagiere frei. Der erste Flug nach Zürich startete dann pünktlich um 11:30 Uhr.

Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Erreichbarkeit ist ein wesentliches Kriterium, um sich neue Märkte und Gästegruppen zu erschließen. Flugverbindungen machen Urlaubsregionen sichtbar und attraktiv. Wir sind daher sehr froh, dass es nach einigen Jahren Pause wieder gelungen ist, eine Linienverbindung von Zürich nach Rostock einzurichten. Dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, die zeigt, dass im Miteinander unsere Stärke liegt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die in den letzten Jahren erheblich gesteigerten Zahlen von Schweizer Gästen weiter wachsen. Schon bald könnten die Eidgenossen die Spitzenposition internationaler Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen.“

Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock: „Kreuzfahrten ab Warnemünde beginnen künftig auch schon in Zürich. Denn Stärken miteinander zu verknüpfen hat sich auch in diesem Fall ausgezahlt. Der Flughafen Rostock-Laage und RostockPort als zwei Unternehmen im Konzern „Hansestadt Rostock“ kooperieren seit vergangenem Jahr sehr erfolgreich, wenn Kreuzfahrtgäste aus ganz Europa an der Warnow ihren Ostsee-Trip starten. Die Koffer gehen in der Wiener oder Züricher Abflughalle aufs Kofferband und stehen in Warnemünde in der gebuchten Kabine der Kreuzfahrtschiffe. Das ist nicht nur ein toller Service, das sind auch Stärken im Wettbewerb um Touristen und Verkehrsströme!“

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren wurden erfolgreich Verbindungen aus Süddeutschland etabliert. Mit den neuen Linienflügen aus den Hauptstädten der Schweiz und Österreichs, Zürich und Wien, werden zukünftig noch mehr Touristen in unsere Region fliegen.“

Claus Altenburg, Director Sales bei der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns, Partner der Regionen zu sein und den gegenseitigen Austausch zu verstärken. Die beiden Städteverbindungen erweitern darüber hinaus unser touristisches Angebot ab Rostock-Laage für Reisende aus Mecklenburg-Vorpommern. Wien und Zürich sind zwei großartige Metropolen – wir sind stolz, sie im Angebot zu haben.“

Hintergrund

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 26 Flugzeuge.

34 Badestellen und fünf Sportboothäfen in M-V mit „Blauer Flagge“ ausgezeichnet

Mecklenburg-Vorpommern nimmt Vorreiterrolle ein – von bundesweit 41 Blauen Flaggen für die Badestellen werden 34 im Land wehen 

34 Badestellen und fünf Sportboothäfen (Auflistung siehe unten) aus Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag von Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Rudolph mit dem Gütesiegel „Blaue Flagge“ ausgezeichnet worden. Die „Blaue Flagge“ ist eine Umweltauszeichnung der Kopenhagener „Stiftung für Umwelterziehung“ (Foundation for Enviromental Education – F.E.E.); in Deutschland wird die internationale Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (DGU) verliehen. „Mecklenburg-Vorpommern nimmt eine Vorreiterrolle ein – von bundesweit 41 Blauen Flaggen für die Badestellen werden 34 bei uns im Land wehen. Das ist ein großartiges Ergebnis. Die Blaue Flagge als werthaltiges Gütesiegel für die Verbindung von Tourismus und Natur zeigt unseren Gästen den Weg zu sauberen, sicheren und attraktiven Badestränden sowie zu umweltgerechtem Bootstourismus“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort in Karlshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald). In Deutschland werden in diesem Jahr insgesamt 101 Sportboothäfen und 41 Badestellen mit dem Umweltsymbol „Blaue Flagge“ ausgezeichnet.

Blaue Flagge ist exzellentes Werbemittel für Mecklenburg-Vorpommern – höhere Beteiligung der Sportboothäfen nötig

Mit der Blauen Flagge können Kommunen mit Stränden ausgezeichnet werden, wenn sie neben einer ausgezeichneten Badewasserqualität auf der Grundlage der EU-Badegewässerrichtlinie nachweislich hohe Standards im Umweltmanagement einhalten, zur Erhaltung der Natur und Umwelt in der Umgebung und im Strandbereich beitragen sowie eine hohe Sicherheit am Strand gegeben ist. „Die Blaue Flagge ist ein exzellentes Mittel, mit dem Küstenorte, Badestellen im Binnenland und Sportboothäfen des Landes aktiv für sich werben können. Da haben wir aber vor allem bei den Sportboothäfen noch Nachholbedarf. Wir müssen noch stärker die Vorzüge Mecklenburg-Vorpommerns in Sachen Wassertourismus herausstellen. Die Blaue Flagge ist dafür ein geeignetes Instrument“, sagte Rudolph. Derzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 105 Sportboothäfen und 45 Wasserwanderrastplätze. Gästen stehen rund 400 wassertouristische Anlagen in verschiedenen Kategorien zur Verfügung – von der Marina bis zur einfachen Ein- und Ausstiegsstelle für Kanuten. Insgesamt 7.255 touristisch nutzbare Liegeplätze gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, davon 4.308 Dauerliegeplätze und 2.947 Gastliegeplätze. Die wassertouristisch nutzbare Seen- und Flusslandschaft umfasst mehr als 2.000 Seen und mehr als 26.000 Kilometer Fließgewässer.

Unterstützung für den maritim-touristischen Ausbau seit 1990

„Vorrangiges Ziel ist es, stetig an unserem touristischen Qualitätsstandard zu arbeiten. So gelingt es uns, eine hohe Gästezufriedenheit zu erreichen und aus unseren Urlaubern regelmäßig wiederkehrende Gäste zu machen. Dazu gehört, dass in die touristische Infrastruktur weiter investiert wird“, sagte Rudolph. Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat seit 1990 insgesamt 356 maritim-touristische Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 528 Millionen Euro mit knapp 408 Millionen Euro aus Mitteln unterstützt. Investiert wurde unter anderem in den Bau von Strandpromenaden, Schiffsanlegern, Seebrücken, Anlegestellen und Rettungstürmen barrierefreien Strandabgängen, Badestellen und Wasserwanderrastplätzen sowie Sportboothäfen. Für Investitionen in den Bau und Ausbau von Wasserwanderrastplätzen sind seit 1990 insgesamt 129 Vorhaben bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 221 Millionen Euro aus Mitteln Zuschüsse in Höhe von rund 177 Millionen Euro ausgereicht worden. Die Mittel der Zuschüsse vom Wirtschaftsministerium stammen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und unter anderem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Tourismuszahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Die Auszeichnungen „Blaue Flagge“ gingen an 

Badestellen an der Küste

Ostseebad Kühlungsborn (Mittelstrand), Bad Doberan/Heiligendamm (Am Heiligen Damm), Ostseebad Zinnowitz (Hauptstrand), Ostseebad Prerow (Nordstrand), Ostseeheilbad Graal-Müritz (Hauptstrand-Seebrücke), Ostseebad Binz (Hauptstrand), Ostseebad Baabe (Hauptstrand), Ostseebad Boltenhagen (Strandklinik), Ostseebad Warnemünde (Marktgrafenheide, Weststrand und Warnemünder Strand), Seebad Ahlbeck (An der Seebrücke), Seebad Heringsdorf (Sportstrand), Seebad Bansin (Langenberg), Ostseebad Ahrenshoop (Hohes Ufer), Ostseeheilbad Zingst (Am Kurhaus), Ostseebad Wustrow (Fischländer Strand), Ostseebad Sellin (Nordstrand/Hauptstrand und Fischerstrand/Südstrand), Ostseebad Trassenheide (Hauptstrand und Campingplatz), Ostseebad Göhren (Nordstrand), Ostseebad Karlshagen(Hauptstrand und Dünencamp), Seebad Loddin (Hauptstrand), Ostseebad Nienhagen (Hauptstrand), Vitte Hiddensee(Hauptstrand), Seebad Ückeritz (Hauptstrand).

Badestellen an Binnengewässern

Krakow am See (Städtische Badeanstalt am Jörnberg), Waren/Müritz (Volksbad), Neubrandenburg (Augustabad am Tollensesee, Badestelle Reitbahnsee und Strandbad Broda), Neustrelitz (Glambecker See).

Sportboothäfen 

Wasserwanderrastplatz Prerow, Stadthafen Barth, Bootshafen Kühlungsborn, Yacht- und Fischereihafen Karlshagen, M.C. Zierker See e.V. in Neustrelitz.