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Schwesig trifft Gabriel: Traditionsschiffe müssen eine Zukunft haben

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig setzt sich gemeinsam mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel für die Traditionsschifffahrt in Deutschland ein

13.8.2017 – „Unsere Traditionsschiffe müssen eine Zukunft haben. Sie begeistern jedes Jahr auf großen Volksfesten wie der Hanse Sail Tausende von Besuchern. Die Mehrzahl dieser Segelschiffe wird von ehrenamtlich getragenen Vereinen betrieben. Diese wertvolle Arbeit darf jetzt nicht zerstört werden“, erklärten Schwesig und Gabriel zum Abschluss der 27. Hanse Sail in Rostock. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesaußenminister waren dort gestern zu einem Gespräch zusammengetroffen. „Ich bin bei der Eröffnung der Hanse Sail von den Traditionsschiffern noch einmal auf ihre Probleme angesprochen worden und nehme ihre Sorgen sehr ernst. Es ist nachvollziehbar, dass das Bundesverkehrsministerium Regelungen treffen will, um die Sicherheit an Bord und auf See zu erhöhen. Aber die jetzt vorgeschlagene Verordnung stellt zu hohe Hürden auf. Da muss es zu Änderungen kommen. Ich habe deshalb Bundesaußenminister Gabriel, der sich schon in seiner Zeit als Bundeswirtschaftsminister sehr für die Traditionsschifffahrt eingesetzt hat, gestern auf dieses Thema angesprochen. Ich freue mich sehr, dass er in dieser wichtigen Frage an unserer Seite steht“, sagte Schwesig. „Die traditionelle Schifffahrt ist nicht nur Teil unseren kulturellen Erbes in Norddeutschland, sondern auch ein Magnet für die vielen Touristen. Wir dürfen sie nicht durch unnötige Bürokratie kaputt machen lassen. Traditionsschiffe müssen eine Zukunft haben.“ erklärte Außenminister Sigmar Gabriel.

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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet 27. Hanse Sail Rostock

Maritimes Fest setzt Zeichen für die Zukunft der deutschen Traditionsschifffahrt

10.8.2017 – Mit dem Glasen der Schiffsglocke hat die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, zum ersten Mal die Hanse Sail eröffnet. „Herzlich willkommen den Gösten aus aller Welt!“, begrüßte die Schirmherrin der 27. Hanse Sail die Besucher des maritimen Festes. Noch bis zum 13. August ist Rostock das maritime Zentrum der Welt. Schiffe und Crews aus zwölf Nationen sind in diesem Jahr zu Gast. Damit das auch weiter so bleibt, haben die Vertreter der Traditionssegler einen symbolischen Rettungsring an die Ministerpräsidentin übergeben. „Retten Sie die Traditionsschiffe, bevor sie untergehen“, bat Jan-Matthias Westermann, Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge. Aktuell gefährdet der Entwurf einer neuen Sicherheitsrichtlinie durch zu hohe bürokratische Hürden den Bestand der deutschen Flotte. „Die Landesregierung setzt sich für den Erhalt der Traditionsschiffe und die Stärkung des Ehrenamtes ein“, versicherte die Ministerpräsidentin. „Wir freuen uns auf vier Tage geprägt von einer freudvollen internationalen Stimmung, die bereits zum 27. Mal Menschen verschiedener Nationen auf wirtschaftlichen und politischen Plattformen sowie auf den Planken, die die Welt bedeuten, zusammenbringen“, fasste Oberbürgermeister Roland Methling zusammen. Neben der Anwesenheit von Delegationen aus den USA, Polen, Russland und Kroatien hob er den Besuch des Schiffs der brasilianischen Marine „Cisne Branco“ hervor, dessen Kapitän ebenfalls an der Eröffnung teilgenommen hat. Stellvertretend für das diesjährige Partnerland Island richtete der isländische Botschafter S.E. Guomundur Arni Stefansson Größe vom Inselstaat aus.

Miss Hanse Sail 2017 heißt Eva Wiedemann

Zeitgleich zur Eröffnung wurde auf der Bühne Hanse Sail & Antenne MV die Miss Hanse Sail 2017 gewählt. Die Jury wählte die zwanzigjährige Eva Wiedemann aus Neuenkirchen zur neuen Schönsten der Hansestadt. In Anwesenheit von Tourismusdirektor Matthias Fromm setzte Moderator Torsten Dück ihr das Krönchen auf. Den zweiten Platz belegte Sarah Scherf (17) aus Schweden, dritte wurde Samantha Hill (20) aus Greifswald.

Schwesig begrüßt Einigung bei Vergütung von Pflegeleistungen

14.10.2013 – Sozialministerin Manuela Schwesig hat am Montag die Einigung zwischen der Liga der freien Wohlfahrtsverbände und den Krankenkassen zur Vergütung von Leistungen der häuslichen Krankenpflege begrüßt. “Die Vereinbarung sichert die Qualität der häuslichen Krankenpflege und stellt in Deutschland ein Novum dar. Erstmals ist die Vergütungserhöhung an die Zahlung eines Mindestlohns bei den Pflegediensten geknüpft”, sagte Ministerin Schwesig. Im vergangenen Jahr waren die Liga und die Krankenkassen unter Vermittlung der ehemaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zu Verhandlungen zusammengekommen und hatten sich auf einen Fahrplan zur Erstellung einer Vereinbarung geeinigt. “Es zeigt sich, dass es eine richtige Entscheidung war, Ulla Schmidt mit der Moderation der Verhandlungen zu betrauen” so Schwesig weiter. Die Vereinbarung zwischen der Liga und den Krankenkassen sieht vor, dass die Vergütungssätze zum 1. Oktober 2013 um vier Prozent steigen. Zum 1. Januar 2014 steigen sie erneut um 1,3 Prozent. Am 1. Juli 2014 wird eine weitere Erhöhung um vier Prozent erfolgen. Davon sind rund 200 Pflegedienste in Mecklenburg-Vorpommern betroffen. “Zum einen bedeutet das für die Pflegedienste und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Planungssicherheit. Zum anderen profitieren davon die Patientinnen und Patienten, denen auch weiterhin eine hochwertige Pflege zukommt”, sagte die Ministerin. “Ich erwarte jetzt auch einen schnellen und zufriedenstellenden Abschluss zwischen dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste – bpa – und den Krankenkassen.” In Mecklenburg-Vorpommern sind rund 68.000 Menschen pflegebedürftig. Rund drei Viertel davon (49.000) werden zuhause betreut, meistens von Familienangehörigen. Etwa 17.000 Pflegebedürftige erhalten Leistungen von einem ambulanten Pflegedienst.

Traumaambulanzen in Neubrandenburg und Neustrelitz nehmen Arbeit auf

10.10.2013 – Am Freitag, den 11. Oktober, eröffnen in Mecklenburg-Vorpommern zwei weitere Traumaambulanzen. In Neubrandenburg und Neustrelitz können sich vor allem Opfer von Gewalttaten, aber auch Unfall- und Katastrophenopfer behandeln lassen. “Opfer leiden oft jahrelang an den Folgen eines Verbrechens oder eines Unfalls. Sie benötigen professionelle, individuell auf sie abgestimmte Hilfe. Die Traumambulanzen leisten einen wichtigen Beitrag, den Opfern die Rückkehr zu einem selbstbestimmten Leben zu ermöglichen”, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig am Donnerstag. In einer Traumaambulanz erhalten Hilfesuchende Beratung und Informationen, individuelle Möglichkeiten der Bewältigung werden ihnen gezeigt und erste psychotherapeutische Ansätze werden gegeben. Gleichzeitig erfolgt im Bedarfsfall eine Vermittlung für eine eingehende psychotherapeutische Behandlung. Die Hilfe einer Traumaambulanz steht jedem mit oder ohne Überweisungsschein eines Arztes zur Verfügung. Termine können kurzfristig vergeben werden. Die Behandlungskosten für die ersten Gespräche werden durch den jeweils zuständigen Kostenträger übernommen. In Mecklenburg-Vorpommern existieren bereits zwei Traumaambulanzen an der Universitätsmedizin Greifswald und im Hanseklinikum Stralsund. Anfang Dezember soll eine weitere an der Universitätsmedizin in Rostock ihre Arbeit aufnehmen. Die Ambulanzen in Neubrandenburg und Neustrelitz sind jeweils an den Standorten des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums. Es ist das Ziel der Landesregierung, ein flächendeckendes Angebot an Traumaambulanzen im Land zu schaffen.

20 Projekte im Land schützen Kinder vor Gewalt

Ein glückliches Kind, Foto: Joachim Kloock8.10.2013 – In landesweit 20 Projekten werden Kinder und Jugendliche vor häuslicher Gewalt geschützt und erhalten Hilfe, wenn sie Mitbetroffene häuslicher Gewalt geworden sind. Im Zeitraum zwischen Mai 2008 und Dezember 2012 waren 8.248 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren betroffen. Das heißt, sie haben entweder selbst Gewalt erfahren oder wurden Zeugen von häuslicher Gewalt. In den Interventionsberatungsstellen in Anklam, Neubrandenburg, Rostock, Schwerin und Stralsund wurden in dem genannten Zeitraum 2.035 Kinder und Jugendliche im Alter bis 17 Jahren beraten. “Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf gewaltfreies Aufwachsen. Gewalt in der Familie darf kein Tabu sein”, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig. “Wir helfen Kinder, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind. Mit dem flächendeckenden Angebot ist Mecklenburg-Vorpommern gut aufgestellt.” Neben der großen Anzahl von Beratungsangeboten legen die einzelnen Träger im Land auch großen Wert auf die ständige Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So findet nicht nur eine ständige fachliche Beratung und Begleitung durch das “Bündnis Kinderschutz M-V” statt, sondern regelmäßige gemeinsame Konferenzen und Workshops dienen dem Erfahrungsaustausch und der Weiterbildung. Im Rahmen der Gewaltprävention arbeiten zahlreiche Institutionen und Behörden des Landes zusammen. So werden Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig in Themen wie Verhinderung von Mobbing und körperlicher Gewalt sowie im Krisenmanagement fortgebildet. Der Landespräventionsrat, Vertreter der Justizbehörden und der Polizei treffen sich regelmäßig unter Federführung der Landeskoordinierungsstelle CORA (Contra Gewalt gegen Frauen und deren Kinder in Mecklenburg-Vorpommern).

Planungssicherheit für Kommunen – Mittel für Kita-Standards ausgezahlt

Auch in der Kindergarten - Pause gibt es leckere Kleinigkeiten, Foto: Joachim Kloock7.10.2013 – Die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern können seit Ende August über die Mittel zur Umsetzung der Verbesserungen in den Kitas verfügen. Mehr als 3,8 Mio. Euro wurden den Kreisen und kreisfreien Städten für die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation überwiesen. Damit können die Gruppen in den Kitas verkleinert werden. Seit dem 1. August beträgt die Fachkraft-Kind-Relation 1:16. Zum Schuljahresbeginn 2015/16 wird der Schlüssel erneut verbessert, dann auf 1:15. “Landkreise und Städte brauchen Planungssicherheit. Die Eltern können sich darauf verlassen, dass die im neuen KiFöG beschlossenen Verbesserungen zügig umgesetzt werden”, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig am Montag in Schwerin. Neben den Beträgen für die Verkleinerung der Gruppen sind Ende August auch die Landesmittel für die Elternentlastung bei den Krippenbeiträgen unmittelbar nach den Bedarfsanmeldungen der Kreise und kreisfreien Städte ausgezahlt worden. Mehr als 5,4 Mio. Euro stehen den Kommunen dafür an Landesmitteln zur Verfügung. Für die Elternentlastung bei Kindern im letzten Vorschuljahr haben die Kommunen weitere 2,1 Mio. Euro vom Land erhalten. Seit dem 1. August haben Eltern von Kindern unter drei Jahren in Mecklenburg-Vorpommern einen Rechtsanspruch auf eine monatliche Entlastung von bis zu 100 Euro durch das Land. “Mecklenburg-Vorpommern liegt bundesweit bei der Förderung in Kitas und bei Tagespflegepersonen an der Spitze. Wir wollen, dass das so bleibt und jedes Kind im Land gefördert wird. Eine gute finanzielle Ausstattung der Träger ist dafür Voraussetzung”, so Schwesig. Mehr als 99.000 Kinder profitieren derzeit in Mecklenburg-Vorpommern von der Kindertagesförderung. In der Altersgruppe der Ein- bis Dreijährigen besuchen über 76 Prozent eine Kindertagesstätte oder eine Tagespflegeperson.

Schwesig gratuliert Dr. Renate Hill zum Bundesverdienstkreuz

Dr. Renate Hill und Gleichstellungsministerin Manuela Schwesig, Foto: Pressestelle SM M-V4.10.2013 – Die ehemalige Geschäftsführerin des Landesfrauenrates, Renate Hill, erhält am Freitag für ihr besonders herausragendes ehrenamtliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung wird von Herrn Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin persönlich überreicht.  Sie wurde bereits 2004 mit dem Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern für ihr besonderes Engagement im Landesfrauenrat und ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Es ist ihr Verdienst, dass der Landesfrauenrat heute ein Dachverband mit mehr als 200.000 Mitgliedern und 49 Vereinen und Verbänden ist. “Durch das engagierte, sachliche und kompetente Wirken von Frau Hill und die Verbandsstärke wurde der Landesfrauenrat zu einem verlässlichen Partner in allen Bereichen der Frauen- und Gleichstellungspolitik im Land. Das ist in besonderem Maße Renate Hill zu verdanken”, sagte Ministerin Schwesig. Gleichzeitig hat Frau Dr. Hill junge Frauen und Männer für die gleichstellungspolitische Arbeit gewonnen. “Es gelingt ihr, zu motivieren und anzuleiten, Aufgaben zu übertragen und Menschen zu begeistern. Damit hat sie einen wesentlichen Anteil für die Nachwuchsgewinnung in der gleichstellungspolitischen Arbeit, so die Ministerin. “Ich freue mich sehr, dass Renate Hill nun auch bundesweit und vom Bundespräsidenten persönlich geehrt wird. Dafür gebührt ihr Anerkennung und Respekt”, gratuliert Manuela Schwesig. Das Bundesverdienstkreuz wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Am 4. Oktober werden insgesamt 14 Frauen und 17 Männer ausgezeichnet. “Mecklenburg-Vorpommern kann stolz auf diese tolle engagierte Frau sein”, so Schwesig.