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„KunstOffen“ zu den Pfingsttagen in M-V

Vom 19. bis 21. Mai lädt Mecklenburg-Vorpommern zur Einkehr in Ateliers und Kunstwerkstätten und zum Einblick in die Künstlerszene des Landes

Männliche Gruppe, Töpferei Jung aus Glashagen, Foto: Joachim Kloock

Männliche Gruppe, Töpferei Jung aus Glashagen, Foto: Joachim Kloock

In mittlerweile 24. Auflage wehen zu Pfingsten blau-weiße Fahnen überall dort, wo Künstler in Mecklenburg und Vorpommern ihre Werkstätten öffnen und sich von Besuchern über die Schulter schauen lassen. Unterstützt von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen laden rund 800 Künstler und Kunsthandwerker zwischen Zarrentin und Zinnowitz zu diesem einzigartigen Einblick in ihre Kreativräume und Schaffenswelten ein. Auf mancher Angebotspalette stehen darüber hinaus Workshops und Führungen, gemeinsames Malen oder Töpfern und nicht zuletzt Fachsimpeleien über Malereien, Skulpturen, Plastiken, Keramiken und alles andere, was durch Inspiration und Können kreativer Geister zum Kunstwerk wird. Eine Mini-Auswahl aus der überbordenden Fülle der „KunstOffen“-Offerten haben sind im Folgenden zusammengestellt.

Mecklenburg: Treibholzmöbel und Siebdruckkleider

Altkalen, Pfarrhaus

Im Pfarrhaus von Altkalen bei Dargun stellt Adrienne Györgyi unter dem Motto „Taufrisch aus dem Garten“ ihre Kollektion von Kleidern und Wohntextilien aus Leinenstoff und Denim vor. Leichte und luftige Kreationen, deren Material bei wechselndem Licht und schwankenden Temperaturen changiert, deren Schnitte im Winde wallen und die Assoziation von Blütenkel-chen erwecken. Kleider, Röcke, Taschen, Kopf- und Schultertücher sind darüber hinaus oft doppelseitig verwendbar – ein weiteres exklusives Markenzeichen der gebürtigen Budapesterin.

Badow

Bronzeplastiken als Einzelstücke oder in Kleinserien, Skulpturen aus Holz, Wandreliefs und Installationen in Garten und Atelier sind das Metier des renommierten Bildhauers Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin. Seine Arbeiten sind in deutschen Galerien zu finden, auf Mallorca, in Belgien, Holland und England; sein Reich in Badow aber öffnet er exklusiv nur für „KunstOffen“.

Glashagen, Hofgalerie

In der Hofgalerie Glashagen bei Bad Doberan sind durch Gezeiten, Wind und Wasser geschliffenes Treibholz sowie Rattan und Bambus die Ausgangsmaterialen für langlebige Möbel und Skulpturen. Allesamt handgefertigte Unikate, die nach traditionellen und ökologischen Methoden hergestellt werden und extrem widerstandsfähig sind. Ausgestellt sind sie in Galerie und Garten des 200 Jahre alten Bauernhauses.

Kaarz, Schlosspark

Im Schlosspark Kaarz bei Sternberg installieren sieben Künstler und Künstlerinnen von Mai bis Oktober ihre Arbeiten zum Thema KUNST im Park – „Das GRÜNE ZITAT – In Farbe“. Ihnen geht es darum, die Besonderheiten des Parks durch Farbgebung und -gestaltung künst-lerisch zu verändern und den Landschaftsgarten zu einem begehbaren Gemälde zu machen. Getreu Ihrem Credo, dass zeitgenössische Skulpturen die Wirklichkeit in allen ihren Erschei-nungsformen abbilden und einbeziehen – dabei spielt auch Farbe eine ganz wesentliche Rolle.

Picher, Eichenhof

Auf dem Eichenhof in Picher zwischen Ludwigslust und Hagenowarbeiten die Künstler Kat und Alexander von Stenglin. Kat webt dort Stoffe und Gobelins am Hochwebstuhl. Für die Stoffe verwendet sie am liebsten Farben aus Pflanzen wegen der speziellen Leuchtkraft, ihre Gobelins haben meist geometrische Muster. Alexander von Stenglin gestaltet individuelle keramische Objekte und Gebrauchskeramik in verschiedenen Techniken.

Stove, Kunsthaus

Im Kunsthaus Stove nahe der Ostsee zwischen Salzhaff und Insel Poel hat der Künstler Thought Raven das Haus, das Atelier und den Skulpturengarten unter dem Titel RAUM BEWEGT ZEIT BEWEGT RAUM zu einer Raumskulptur verbunden. An den Wegen im Garten zeigen sich Bäume, Skulpturen aus Eiche, eine Kräuterschnecke, Krater- und Hügelbeete. Im 2016 neu erbauten Strohballenlehmhaus steckt die Kreativwerkstatt, die auch für interessierte Kunsthaus-Feriengäste offen steht. Extra-Bonbon zu Pfingsten: ein Kammerkonzert am Sonntag um 15.00 Uhr.

Vorpommern: Papier-Reste und Erd-Objekte

Fahrenwalde, Schloss Bröllin

Tatsächlich Einzigartiges gibt es auf Schloss Bröllin in Fahrenwaldebei Pasewalk zu sehen. Dort konserviert Künstlerin Anneli Ketterer gewissermaßen Stücke vom Universum, in dem sie aus Erdoberflächen aus aller Welt Erd-Objekte erschafft, sogenannte Decrustate. In der von ihr entwickelten Technik entstehen verfestigte hauchdünne Schichten von Sanddünen, Industrieböden oder Trockenflussbetten aus Afrika, Amerika und Europa, deren Strukturen von Wind, Wasser und Lebewesen geprägt wurden und die auf Glas montiert sind.

Freest, Bootswerft

In Freest vis-à-vis von Usedom ist neben den Kunstwerken auch der Raum bemerkenswert, in dem sie präsentiert werden. Die Werke von Thorleif Neuer nämlich (Aquarelloriginale und Zeichnungen von Landschaften, Stadtbildern sowie figürlichen Darstellungen) sind ausgestellt in der Bootswerft des Fischerdorfes und entfalten in dieser rustikalen und traditionellen Atmosphäre eine ganz eigene Wirkung.

Hanshagen, Wassermühle

Eher romantisch hingegen ist das Flair der historischen Wassermühle Hanshagen zwischen Greifswald und Wolgast, in der gleich eine ganze Gruppe von Künstlern ihre Malereien, Skulpturen, Keramiken und Fotografien aus- und vorstellt. Der Clou: Kunst in Hanshagen heißt in diesem Fall auch Kunst aus Hanshagen und mit Hanshagen als Hauptmotiv – Beate Krohn, Heidemarie Pukowski, Brigitte Löper, Erich Schachtschneider und Peter Düvier leben allesamt im Ort und lassen sich von dessen reizvoller Lage mitten in der Natur immer wieder und nachhaltig inspirieren.

Putbus

CIRCUS EINS ist nicht nur die Adresse des Kronprinzenpalais der weißen Residenzstadt Putbus auf der Insel Rügen; zu „KunstOffen“ ist es auch die erste Adresse für zeitgenössische Kunst in einer besonderen Form. In den Werken Nándor Angstenbergers nämlich werden Dinge aus Plastik und Papier, die als verbraucht entsorgt wurden, zum Stoff für visionäre Erzählungen. Seine modellhaften Inszenierungen sind anarchische Alternativszenarios zur Gegenwart, in denen die Imagination frei schweifen kann.

Saal

In Saal am gleichnamigen Bodden und mit Blick auf Fischland-Darß-Zingst präsentiert Regina Chinow Rakuritäten – eine wohlklingende Wortschöpfung aus Raku und Kuriositäten, von denen es bei ihr wimmelt. Rakuritäten sind Gesellen wie Ratze und Kutze – lustige, comicartige Charakter-Fratzen, die in Form und Farbe schon speziell sind und in Raku-Brenntechnik gefertigt werden. Was das ist und wie es funktioniert, erfährt man nicht nur vor Ort, man kann sich auch selbst darin ausprobieren und täglich bei zwei Eventkeramik-Show-Bränden dabei sein.

Ueckermünde, Kulturspeicher

Feierlich eröffnet wird „KunstOffen“ in Vorpommern am 18. Mai um 17.00 Uhr im Kulturspeicher des Seebades Ueckermünde mit einer Sammelausstellung von ausgewählten Werken der Teilnehmer, einer kostenlosen Stadtführung und einem Bummel durch den Kunstmarkt. Das Faltblatt mit Karte, Künstlern und Kontakten liegt in allen Tourist-Informationen in Vorpommern, auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus, es kann darüber hinaus auf http://www.kunst-offen.net oder unter 03834 891189 beim Tourismusverband Vorpommern bestellt werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kunstoffen 

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„KunstOffen“ zu Pfingsten – Faltblatt weist den Weg zu Ateliers und Galerien

TVV-KunstOffen-2018-Titel-ergaenzt.indd281 Künstler öffnen zu Pfingsten ihre Türen zu Werkstätten, Ateliers oder Galerien in Vorpommern und lassen sich von Kunstinteressierten über die Schulter schauen. Vom 19. bis 21. Mai wehen zu 24. Mal blau-weiße Fahnen dort, wo sich Besucher Malereien, Skulpturen oder Plastiken ansehen, an Workshops und Führungen teilnehmen, gemeinsam malen oder bei Kaffee und Kuchen mit den Künstlern ins Gespräch kommen können. Zur Eröffnungsveranstaltung am 18. Mai ab 17.00 Uhr im Kulturspeicher im Seebad Ueckermünde werden beispielsweise die Sammelausstellung mit ausgewählten Werken der Teilnehmer eröffnet und zu einer kostenlosen Stadtführung eingeladen. Die Band „Sparks & Ashes“ begleitet einen Bummel durch den Kunstmarkt oder den Genuss kulinarischer Leckerbissen.

Das Faltblatt mit Karte, Künstlern und Kontakten liegt ab sofort in allen Tourist-Informationen in Vorpommern, auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus.

Darüber hinaus kann der Flyer auf www.kunst-offen.net oder unter 03834/891189 beim Tourismusverband Vorpommern e. V. bestellt werden.

„KUNST HEUTE“: Tage der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern

240 Künstler präsentieren ihre Werke an 64 Orten zwischen Ostseeküste und Seenplatte

Postkarte-2017-EntwurfVom 29. September bis zum 8. Oktober lädt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern zur neunten Auflage der Reihe „KUNST HEUTE“ Gäste in den Nordosten ein. 240 Künstler präsentieren dabei ein Programm aus Ausstellungen, Kunstaktionen, Projektvorstellungen und Führungen an 64 Orten im Urlaubsland. Eröffnet wird die landesweite Veranstaltung an zwei Orten. Am 29. September um 18.00 Uhr wird im Kunstmuseum Ahrenshoop auf der Halbinsel ein kinetisches Kunstwerk von Bernd Engler enthüllt, begleitet vom Schlagzeuger, Klangkünstler und Performer Wieland Möller. Am 30. September um 11.00 Uhr findet darüber hinaus eine Eröffnungsmatinee mit Brunch und Jazzimprovisationen auf der Klarinette von Theo Jörgensmann samt der Darbietung „Das unpreezise Klanglabor“ mit Greta und Wolfgang Neven im Kulturhaus Mestlin statt. Unter www.kunstheute-mv.de finden Kunstinteressierte Themen und Termine. Sechs vom Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern geförderte Projekte bereichern in diesem Jahr das Programm. Dazu zählen unter anderem „Grafik Nord“ mit einer Präsentation von Druckgrafiken von etwa 50 Künstlern in der Galerie der Burg in Neustadt-Glewe sowie das Projekt „LandverLust“, bei dem unter anderem die Themen Heimat, Ökologie und Wertebeständigkeit beleuchtet werden. Des Weiteren gibt es zahlreiche Ausstellungen von Einzelkünstlern und Künstlergemeinden, darunter „konkret und konstruktiv“ im Schloss Wiligrad am Schweriner See, „Ein Moment und 500 Jahre“ in der Stadtkirche in Sternberg oder „PORTFOLIO BERLIN 03“ in der Kunsthalle Rostock. „KUNST HEUTE“ ist eine gemeinsame Initiative der Vereine „Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler“ und dem Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen: www.kunstheute-mv.de

Pfingsten zu „KunstOffen“ nach Mecklenburg-Vorpommern

Keramik - Foto und Kunstwerk: Armin Rieger

Keramik von Armin Rieger

Rund 800 Künstler öffnen landesweit ihre Werkstätten und Ateliers / Landestourismusverband rechnet mit mindestens 50.000 Besuchern

Kunst, Strand, Seele baumeln lassen – zu „KunstOffen“ am Pfingstwochenende empfangen rund 800 Künstler und Kunsthandwerker interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 23. Mal können Besucher vom 3. bis 5. Juni Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. Unter www.auf-nach-mv.de/kunstoffen finden Interessierte das Programm in allen teilnehmenden Regionen von Zarrentin bis Zinnowitz. „Mindestens 50.000 Gäste werden landesweit an diesem Ereignis teilnehmen, staunen, selbst malen und töpfern oder mit den Künstlern fachsimpeln“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

15 Jahre „KunstOffen“ in der Mecklenburgischen Seenplatte

Gelbe Schirme und Segel mit einem blauen Schriftzug „KunstOffen“ weisen Gästen den Weg zu den rund 100 Veranstaltungsorten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Angebot reicht von Malerei über Fotografie bis hin zu Schmuck und Keramik. So sind unter dem Titel „Tris – drei Künstlerinnen stellen aus“ Werke von Dana Jes (Keramik), Marieken Matschenz (Installation) sowie der in Wien geborenen Katharina Neuweg (Malerei) in der Thurower Kirche zu sehen. Zudem können Besucher auf dem im letzten Jahr neu eröffneten Skulpturenpark in Wesenberg wandeln, der durch die „Peter Wilmot Thompson Stiftung“ initiiert wurde. Am Eingang zum Müritz-Nationalpark sind 20 Skulpturen zu sehen. Die Eröffnungsveranstaltung in der Mecklenburgischen Seenplatte findet am 1. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Kunsthaus am Schloss in Mirow statt. Unter dem Titel „Zu Viert“ sind Arbeiten von den Künstlerinnen Dagmar Gerlach, Sabine Mendelski, Ute Manoloudalis und Stella de Kohler zu sehen. Der Musiker und Keramiker Peter Dreier umrahmt den Abend mit Gesang, Gitarrenmusik und Lichtinstallationen.

400 Künstler und jede Menge Kunst und Kunsthandwerk in der Region Mecklenburg

An der Mecklenburgischen Ostseeküste, in der Region Mecklenburg-Schwerin sowie in der Hansestadt Rostock öffnen 400 Künstler und Kreative ihre Werkstätten zu Pfingsten. Im kleinen Dorf Rothen im Sternberger Seenland beispielsweise treffen Interessierte gleich auf mehrere Künstler, darunter Gabriele Lehsten, die schlichten und modernen Unikatschmuck kreiert, Daniela Melzig, die mit Glas arbeitet, oder Ulrike Klimmey, die in der dortigen Werkstatt Emaillekunst herstellt. Darüber hinaus wird die erste Biennale des Landesverbandes „Kunsthandwerk Mecklenburg-Vorpommern“ veranstaltet, die bereits am 1. Juni eröffnet wird. Am Pfingstsonntag gibt es obendrein Jazz im Nachtcafé, dargeboten von der Bigband-Formation „The Jellyfish Jazz Orchestra“.

„KunstOffen“ in Vorpommern

Zwischen Fischland-Darß-Zingst und den Inseln Rügen und Usedom locken rund 300 Künstler in ihre Ateliers. Der aktuelle Flyer kann erstmals auch als Atelierführer genutzt werden, denn er kennzeichnet die Galerien und Ateliers, die auch ganzjährig geöffnet sind. Die Eröffnungsveranstaltung zum Kulturwochenende findet am 2. Juni im Seebad-Zentrum der Kurverwaltung Lubmin satt. Zum Rahmenprogramm gehören die Eröffnung der Sammelausstellung sowie kostenlose Führungen durch das Seebad Lubmin mit Besichtigung des historischen Eisenbahnwaggons auf dem Gelände des Seebad-Zentrums. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zeigt der Maler und Grafiker Hans Götze in seinem Atelier aktuelle Werke, in der Polsterei Ohseloff in Neuenkirchen wird die alte Handwerkstechnik erläutert, in der Lassaner Papierwerkstatt steht das Buchbinden auf dem Programm und im Kunsthaus Neppermin auf der Insel Usedom werden unter dem Titel „Holz – ein erotischer Werkstoff“ Skulpturen gezeigt. Flyer zu den einzelnen teilnehmenden Künstlern und Kunsthandwerkern in den teilnehmenden Regionen sind unter anderem in den Touristinformationstellen und bei den Künstlern selbst erhältlich und können unter www.auf-nach-mv.de/kunstoffen heruntergeladen werden. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kunstoffen

Land schreibt Künstlerstipendien 2017 aus

Stipendien sind bei Künstlerinnen und Künstlern begehrt

Maske, Künstler Titua, www.tituart.com, Foto: Martina Wichor

Maske, Künstler Titua, Foto: Martina Wichor

Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 30.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit. „Die Stipendien sind bei Künstlerinnen und Künstlern begehrt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Bei einem Aufenthalt im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, im Landesatelier des Schleswig-Holstein-Hauses in Rostock oder im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf können sie sich ganz ihrer Arbeit widmen und werden in kreativen Schaffensphasen finanziell unterstützt. Für das Land sind die Künstlerstipendien eine besondere Form der Einzelkünstlerförderung“, betonte Hesse. Die Stipendien werden in einem geregelten Bewerbungsverfahren vergeben. Die Auswahl erfolgt durch eine Kunstkommission. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Künstlerinnen und Künstler ihren Sitz und Wirkungskreis in Mecklenburg-Vorpommern haben. Bei einem Aufenthaltsstipendium können sie beispielsweise eine monatliche Unterstützung von 1.000 Euro erhalten, bei einem Arbeitsstipendium sind es max. 5.000 Euro. Bei einem Reisestipendium handelt es sich um Zuschüsse in Höhe von max. 3.000 Euro je Projekt. Die aktuelle Ausschreibung für die Stipendien ist auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht. Im Jahr 2016 haben 13 Künstlerinnen und neun Künstler ein Arbeits-, Reise- oder Aufenthaltsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhalten.

Neu: Mühle Ahrenshoop mit Café und Künstlerwerkstatt

Wahrzeichen des Ostseebades nach Neubau eröffnet

Mühle Ahrenshoop, Foto: TV Fischland-Darß-ZingstNeues Ausflugsziel für Genießer und Kreative: An der Stelle der um 1880 erbauten Holländerwindmühle im Ostseebad Ahrenshoop, die 1968 abgerissen wurde, steht jetzt eine neue und zwar nach altem Vorbild. Das Ehepaar Stefan und Sylvia Köppke hat diese mit viel Liebe zum Detail nach alten Plänen und Fotos neu gebaut und für Gäste hergerichtet. Entstanden ist die „Mühle Ahrenshoop“ mit einem Café, in dem es selbstgebackene Kuchen, Mühlenbrot und kleine warme Speisen gibt. „Wir legen sehr viel Wert auf regionale Produkte. Ziegenkäse, Säfte, Eier für die Kuchen – das kommt alles aus der unmittelbaren Umgebung“, so Sylvia Köppke.

Nicht nur das Konzept der Mühle fügt sich wie selbstverständlich in den Künstlerort Ahrenshoop ein, die Caféleitung übernahm die Urenkelin des Ahrenshooper Künstlers Karl Bartoschek, Nicola Bartoschek. Neben dem Café, von dessen Garten aus Besucher einen weiten freien Blick über die Graswiesen der Boddenküste genießen können, gibt es hier eine Künstlerwerkstatt, in der auch die Ahrenshooper Künstlerin Carola Pieper ausstellt. Ab Oktober werden hier die ersten Kurse angeboten. Die Palette reicht von Mal- über Kalligraphie- bis hin zu Schreibkursen. Darüber hinaus entsteht im zweiten und dritten Obergeschoss eine Maisonette-Ferienwohnung für zwei Personen, die bis März 2017 fertiggestellt werden soll. Weitere Informationen sowie Fotoquelle: www.muehle-ahrenshoop.com, www.fischland-darss-zingst.de

26. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern

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Walter Hinghaus, „O.T.“

Der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern lädt vom 13. August bis 11. September zur 26. Landesweiten Kunstschau in die „RWN-Art Galerie“ auf dem Gelände des „Reparaturwerkes Neubrandenburg“ ein. In der jährlich stattfindenden Ausstellungsreihe stellt der Künstlerbund die Bandbreite der Gegenwartskunst in Mecklenburg-Vorpommern vor. In diesem Jahr steht die Gruppenausstellung unter dem Thema „Art & Entertainment/Kunst & Unterhaltung“ und lotet die Grenzen und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Bereichen aus. Im interaktiven Rahmenprogramm können Gäste eine Ausstellungsführung mit Boxkampf erleben oder eine Fahrt mit einem Chevrolet durch die Stadt unternehmen. Zu den 41 beteiligten Künstlern gehören unter anderem die Grafikerin und Illustratorin Claudia Burmeister, die Installationskünstlerin Sabine Egelhaaf sowie der Fotograf Walter Hinghaus. Die Ausstellungseröffnung findet am 12. August um 19.00 Uhr in der „RWN-Art Galerie“ statt. Weitere Informationen: www.kuenstlerbund-mv.org