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Greifswald lädt am 15. September zur 15. Greifswalder Kulturnacht

Von Salsa mit Blüten, Bettzeug im Buchladen, Party im Schrank und Singenden Balkonen

Kulturnacht 2016, Foto Pressestelle (17)

Kulturnacht 2016, Foto: Presse HGW

Zur Greifswalder Kulturnacht präsentiert sich die Stadt alljährlich von ihrer vielseitigsten und buntesten Seite. Am 15. September zeigen rund 50 Mitveranstalter, wie kreativ Kultur in Greifswald ist: Es wird wieder getanzt, gesungen, gelauscht, geschaut, gefeiert, gejammt, gebastelt und gelesen. Traditionell wird die Kulturnacht um 18 Uhr mit den „Singenden Balkonen“ in Schönwalde II eröffnet. Entlang einer geheimen Route werden wieder bekannte und unbekannte Balkone angesteuert, auf denen sich auch neue, bislang  vielleicht verborgene Talente präsentieren. Zu erleben sind acht Kurzkonzerte unterschiedlichster Musikrichtungen – von Chormusik über Schlager, Gitarren- und Pianoklänge bis hin zu Evergreens. Wie im Vorjahr singen auch Juri und Mari. Das Musikpaar begeisterte bereits 2016 mit einem Potpourri aus Schlagern, Folkmusik und Oldies. „Ich liebe Lieder über das Meer, singe aber auch schon immer alte russische Hits.“ erzählt Juri, der einst als Profimusiker in Osteuropa arbeitete und mittlerweile in Greifswald lebt. Die weiteren Balkonkünstler und die Route bleiben jedoch geheim – es lohnt sich also, pünktlich am Treffpunkt am Quartiersbüro zu erscheinen. Neben den Mitarbeiterinnen des Quartiersbüros in der Makarenkostr. 12 sind die WGG und WVG wichtige Partner der Singenden Balkone und ermöglichen mit ihren Beiträgen die besonderen Kurzkonzerte.

„Zum 15. Jubiläum können Nachtschwärmer wieder einige neue Wege gehen“, kündigte Marc Werth vom Kulturamt an: „Einer führt zum wohl kleinsten mobilen Klub des Landes“. Mitglieder des ROSA e.V. bauen den nur sechs Quadratmeter großen „Schrank“ vor dem Pommerschen Landesmuseum auf. Von 17 bis 22 Uhr steigt dort eine Mini-Elektro-Party. „Platzangst sollte man allerdings nicht haben“, rät Avid Laubsch von ROSA, „denn immerhin bis zu 25 Leute gleichzeitig können im engen Raum feiern und tanzen.“ Der Verein bringt außerdem ein eigenes Lichtteam mit, das die Seitenfassade des Pommerschen Landesmuseums nach Einbruch der Dunkelheit mit wechselnden Mustern anstrahlt. Etwas mehr Platz bietet das Magie-Zelt Am Mühlentor. Dort kann man sich in „Pautzingers Magischem Salon“ im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern lassen. Wen es ins Grüne zieht, kann die Gewächshäuser des Botanischen Gartens bei Nacht erkunden. Bei kurzen Führungen erfahren die Gäste Wissenswertes über die Geschichte und botanische Entdeckungen. „Komm in den Garten“ heißt es in der Münterstraße 4. Dort treffen düstere, gelesene Texte auf Chileno-Punkrock. Ins Freie locken ebenso die Kunstwerkstätten, die zum bunten Gartenfest einladen. Liebhaber von Fantasy-Lektüre können hier unter anderem die junge, preisgekrönte Autorin Farina de Waard erleben, die aus ihrer Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ liest. Später trifft man sie noch einmal in der Rats- und Universitätsbuchhandlung. Hier können Lesehungrige erstmals die ganze Nacht zwischen den Bücherregalen verbringen. „Wir sind selbst auf diese besondere Lesenacht gespannt“, freut sich Geschäftsführer Matthias Marissal. „Bis jetzt haben sich bereits 10 Literaturfreunde angemeldet. Wer möchte, kann die ganze Nacht stöbern, lesen, klönen und Kaffee trinken. Und wen die Müdigkeit übermannt, kann sich mit seiner mitgebrachten Matratze zwischen die Regale betten. Am Morgen wird man dann mit einem kleinen Frühstück geweckt. Ein paar wenige Plätze haben wir noch, Anmeldungen sind in der Buchhandlung möglich.“

In diesem Jahr wird überhaupt viel gelesen: Unter anderem auch im Tierpark, im Hafen, im Dom, im Gustav-Dalmannn-Institut der Universität, in der wirkstatt, der Stadtbibliothek und auf dem Kapellenplatz des Alten Friedhofs. In der Mensa am Schießwall stellt die Vizemeisterin der Poetry-Slam-Meisterschaften in MV, Theresa Steigleder, einige ihrer Texte vor. Vor dem Rathaus bauen die Soroptimistinnen wieder einen Bücherbaum aus Bücherspenden auf. Es sind alle Arten von Büchern willkommen, insbesondere für Kinder. Beim Bummel durch die Altstadt sollte man auch immer wieder einen Blick zur Neuen Greifen Galerie werfen. Dort wird der Greifswalder Illustrator Enrico Pense das Schaufenster als kurzlebiges Kunstwerk aus Graffiti, Comic und Farbe gestalten. Zudem ist die aktuelle Ausstellung in der Galerie geöffnet. Auch am Museumshafen ist an beiden Ufern jede Menge los: Musik gibt es an der „Pomeria“, am Kranschiff „Condor“ und auf dem Gaffelschoner „Vorpommern“ sowie auf der Nordseite des Museumshafens entlang der Stufen. Bei Regen können die Gäste auch unter Deck der „Christian Müther“ den Klängen lauschen. Dort wird zudem, wie auch im Salon der „Hoffnung“ zur Kulturnacht gelesen. Die Programmhefte liegen im Rathaus, in der Greifswald-Information am Markt, bei den Mitveranstaltern in Greifswald und an weiteren Orten aus. Das vollständige Programm und etwaige Ergänzungen sowie eine Online-Karte mit allen Veranstaltungsorten finden Sie auf www.greifswald.de/kulturnacht. Die Kulturnacht wird vom Amt für Bildung, Kultur & Sport der Universitäts- und Hansestadt koordiniert und beworben.

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Greifswald lädt am 15. September zur 15. Greifswalder Kulturnacht

Von Salsa mit Blüten, Bettzeug im Buchladen, Party im Schrank und Singenden Balkonen

DruckAm 15. September zeigen rund 50 Mitveranstalter, wie kreativ Kultur in Greifswald ist. Zur Kulturnacht wird wieder getanzt, gesungen, gelauscht, geschaut, gefeiert, gejammt, gebastelt und gelesen. Zum 15. Jubiläum können Nachtschwärmer einige neue Wege gehen:  Einer führt zum wohl kleinsten mobilen Klub des Landes mit eigenem DJ. Der nur sechs Quadratmeter große „Schrank“ wird vor dem Pommerschen Landesmuseum aufgebaut. Etwas mehr Platz bietet das Magie-Zelt Am Mühlentor. Dort kann man sich in „Pautzingers Magischem Salon“ im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern lassen. Wen es ins Grüne zieht, kann die Gewächshäuser des Botanischen Gartens bei Nacht erkunden. Bei kurzen Führungen erfahren die Gäste Wissenswertes über die Geschichte und botanische Entdeckungen. „Komm in den Garten“ heißt es in der Münterstraße 4. Dort treffen düstere Texte auf Punkrock. In diesem Jahr wird viel gelesen: Unter anderem im Tierpark, im Hafen, der wirkstatt, der Stadtbibliothek, im Garten der Kunstwerkstätten sowie in der Rats- und Unibuchhandlung. Hier können Lesehungrige erstmals die ganze Nacht zwischen den Bücherregalen verbringen. Für diese besondere Lesenacht mit Kissen muss man sich jedoch vorher anmelden. Traditionell wird die Kulturnacht um 18 Uhr mit den „Singenden Balkonen“ in Schönwalde II eröffnet. Es werden wieder unbekannte Balkone angesteuert, auf denen sich neue, bislang  verborgene Talente präsentieren.

Die Programmhefte liegen im Rathaus, in der Greifswald-Information am Markt, bei den Mitveranstaltern in Greifswald und anderen Orten aus. Das vollständige Programm und etwaige Ergänzungen sowie eine Online-Karte mit allen Veranstaltungsorten finden Sie auch auf www.greifswald.de/kulturnacht. Die Grafik für die Kulturnacht wurde in diesem Jahr von Stefan Schwandt, 2. Ausbildungsjahr der Medien- und Informatikschule an der Wirtschaftsakademie Nord, gestaltet. Die Kulturnacht wird vom Amt für Bildung, Kultur & Sport der Universitäts- und Hansestadt koordiniert und beworben.

Greifswalder Kulturnacht & Singende Balkone am 15. September

Wer macht mit? Akteure können sich bis 16. Juli anmelden!

Die singenden Balkone 2014, Foto: Presse HGW

Die singenden Balkone, Foto: Presse HGW

Zum 15. Mal werden Greifswalder Vereine & Institutionen, Lokale, Initiativen und KünstlerInnen am 15. September 2017 gemeinsam die Greifswalder Kulturnacht bestreiten. Wer tolle Ideen und Lust hat, die Kulturnacht mitzugestalten, kann sich bis zum 16. Juli beim Amt für Bildung, Kultur und Sport (www.greifswald.de/kulturnacht) melden. In den vergangenen Jahren organisierten verschiedenste Akteure vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein etwa 80 Einzelveranstaltungen an über 50 verschiedenen Orten. An diese Vielfalt soll 2017 abermals angeknüpft werden. Professionelle, Laien, ambitionierte Amateure, Spezialisten, Allrounder, Local Heroes und Szenelieblinge aller Kunst- und Kulturgenres können sich präsentieren. Ob Vortrag, Ausstellung, Führung oder Workshop, Konzert, Tanz, Installation, Malerei, Live-Performance, Film, Theater, Kleinkunst – ob literarisch, musikalisch, tierisch, kulinarisch, Mainstream oder alternativ, lokal, regional, international, klassisch, populär oder revolutionär, einstudiert oder improvisiert – alles ist möglich. Da die Kulturnacht über die Altstadt hinaus wachsen soll, werden auch Orte außerhalb der Innenstadt sehr gern ins Programm aufgenommen. Seit 2014 eröffnen die Singenden Balkone in Schönwalde II die Kulturnacht mit einem musikalischen Spaziergang – auch in diesem Jahr wird es so sein. Darüber hinaus wirft das Programm stets ein Schlaglicht auf bestimmte Gebiete in der Stadt. In diesem Jahr könnte es „Ins Grüne“ gehen, auf die Wege entlang des Walls oder in den Botanischen Garten. Um den Besuchern das Wandeln zwischen mehreren Veranstaltungsorten zu ermöglichen, werden vor allem kurze Beiträge (max. 30-45 min) bevorzugt. Auch späte Angebote ab 22 Uhr sind willkommen, um die Kulturnachtschwärmer noch zum mitternächtlichen Kulturgenuss zu animieren.

Was muss man tun, um bei der Kulturnacht oder den „Singenden Balkonen“ 2017 mitzumachen? 

Melden Sie sich bis 16. Juli mit Ihren Ideen beim Amt für Bildung, Kultur und Sport. Dazu tragen Sie Ihren Programmvorschlag mit den Angaben für das Programmheft im Meldeformular auf www.greifswald.de/kulturnacht ein. Wer bei den Singenden Balkonen auftreten möchte oder einen Balkon dafür zur Verfügung stellt, kann sich auch telefonisch melden (Tel: 03834-8536-2104). Das Gesamtprogramm wird vom Amt für Bildung, Kultur und Sport zusammengefasst und einheitlich beworben. Wie stets wird  versucht, auch jene Akteure ohne eigene Räumlichkeiten und Mitveranstalter zusammenzuführen, die zwar über passende Räume verfügen, aber keine eigenen Programmpunkte gestalten können. Für Fragen steht Marc Werth von der Abteilung Kultur zur Verfügung (Tel: 03834 8536-2104). Weiterführende Informationen auf www.greifswald.de/kulturnacht

Greifswalder Kulturnacht & Singende Balkone am 16. September 2016 – Wer macht mit?

 

Wipfeltreffen bei der Kulturnacht 2015 © Philipp Schroeder-Lensescape.org (3)

Wipfeltreffen bei der Kulturnacht 2015 © Philipp Schroeder

Zum 14. Mal werden Greifswalder Vereine und Institutionen, Lokale, Initiativen und Künstler am 16. September 2016 gemeinsam die Greifswalder Kulturnacht bestreiten. Wenn Sie tolle Ideen und Lust haben, bei der Kulturnacht mitzumachen, dann melden Sie sich bis zum 22. Juli beim Kulturamt der Stadt. Professionelle, Laien, ambitionierte Amateure, Spezialisten, Allrounder, Local Heroes und Szenelieblinge aller Kunst- und Kulturgenres können sich präsentieren. Ob Vortrag, Ausstellung, Führung oder Workshop, Konzert, Tanz, Installation, Malerei, Live-Performance, Film, Theater, Kleinkunst – ob literarisch, musikalisch, tierisch, kulinarisch, Mainstream oder alternativ, lokal, regional, international, klassisch, populär oder revolutionär, einstudiert, improvisiert oder in gemeinsamer Jam-Session entwickelt – alles ist möglich. Da die Kulturnacht über die Altstadt hinaus wachsen soll, werden auch Orte außerhalb der Innenstadt sehr gern ins Programm aufgenommen. Seit 2014 eröffnen die Singenden Balkone in Schönwalde II die Kulturnacht mit einem musikalischen Spaziergang – auch in diesem Jahr wird es so sein. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bereich rund um den Museumshafen. Um den Besuchern das Wandeln zwischen mehreren Veranstaltungsorten zu ermöglichen, werden vor allem kurze Beiträge (max. 30-45 min) bevorzugt. Diese können gern auch mehrfach am Abend und insbesondere in den späten Stunden wiederholt werden, um den Kulturnachtflaneuren möglichst viele Optionen und Angebote zu bieten. In den Vorjahren endete das Programm vielerorts bereits um 22 Uhr – hier sind spätere Angebote willkommen, um den Kulturnachtschwärmern auch noch zum mitternächtlichen Kulturgenuss zu animieren.

Was muss man tun, um bei der Kulturnacht mitzumachen?

Wenn Sie an der Kulturnacht 2016 mitwirken möchten, melden Sie sich bitte bis 22. Juli mit Ihren Ideen beim Kulturamt. Dazu senden Sie Ihren Programmvorschlag mit den nachstehenden Angaben für das Programmheft an Marc Werth, per E-Mail an m.werth@greifswald.de oder per Post an Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Kulturamt /„Kulturnacht“, Postfach 31 53, 17461 Greifswald.

Bitte fügen Sie Ihrer Meldung bei:

  • den Namen des Veranstalters und Ansprechpartners,
  • Ihre Telefonnummer und falls vorhanden E-Mail-Adresse für Rückfrage,
  • den vorgesehenen Veranstaltungsort inklusive vollständiger Anschrift,
  • die Uhrzeit und ungefähre Länge des Beitrags,
  • dessen Titel und Namen der Mitwirkenden,
  • sowie eine Kurzbeschreibung (150-300 Zeichen) des Programms.

Meldungen zur Teilnahme oder Bereitstellung von Balkonen für die Singenden Balkone können auch telefonisch erfolgen (03834-8536-2104).

Digital zugesandtes Bildmaterial kann unter Umständen im Programmheft veröffentlicht werden, vorausgesetzt, der Veranstalter ist selbst Urheber bzw. verfügt über die entsprechenden Bildrechte. Für etwaige Fragen steht Marc Werth auch telefonisch zur Verfügung: 03834-8536-2104. Das Gesamtprogramm der Kulturnacht wird vom Kulturamt zusammengefasst und einheitlich beworben. Wie stets wird versucht, auch jene Akteure ohne eigene Räumlichkeiten und Mitveranstalter zusammenzuführen, die zwar über passende Räume verfügen, aber keine eigenen Programmpunkte gestalten können. In den vergangenen Jahren organisierten verschiedenste Akteure vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein etwa 80 Einzelveranstaltungen an über 50 verschiedenen Orten. Darunter waren sowohl Darbietungen im eigenen Haus als auch auf Straßen und Plätzen. Zunehmend wurden die eigenen Verkaufs- oder Veranstaltungsräume und Grundstücke auch für andere Kulturschaffende geöffnet. An diese Vielfalt soll 2016 abermals angeknüpft werden. Weiterführende Informationen auf www.greifswald.de/kulturnacht

KULTURNACHT SCHWERIN am 24. Oktober 2015

Schweriner Schloss, Foto: Joachim Kloock

Schweriner Schloss, Foto: Joachim Kloock

Am 24. Oktober laden wieder Museen, Galerien, Kunstvereine und weitere Orte zur KULTURNACHT ein.  Man darf ab 18 Uhr auf spannende Begegnungen mit Kunst und Künstlern freuen, Klängen an ungewöhnlichen Orten lauschen, mit historischen Filmdokumenten auf Zeitreise gehen und vieles mehr.  Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin Angelika Gramkow: „27 Veranstaltungsorte, darunter große Häuser wie unser Theater, das Schloss, die Gemäldegalerie oder das Schleswig-Holstein-Haus laden Seite an Seite mit Kunst- und Museumsvereinen, Galerien und weiteren Einrichtungen dazu ein, ein wahrhaft zauberhaftes Programm zu genießen. Mein persönlicher Geheimtipp ist ein Besuch der Sternwarte!“ Das Mecklenburgische Staatstheater bietet ein vielfältiges Programm auf allen Bühnen und quer durch alle Sparten. Im Staatlichen Museum dreht sich neben der bildenden Kunst alles um Musik und Tango. Sagen, Legenden, Romanzen, Musik und Blicke in geheimnisvolle Winkel gibt es im Schweriner Schloss und im Schleswig-Holstein-Haus zeigt die Stiftung Mecklenburg noch nie gezeigte Kunstwerke aus ihrem Depot. Während im Kunstwasserwerk in Neumühle und im Dezernat5 die KULTURNACHT zum letzten Mal die Gelegenheit bietet, die aktuellen Ausstellungen zu besuchen, lädt die „gallery berger“ zur Ausstellungseröffnung. Unerschrockene dürfen sich in der Stadtbibliothek vom Krimiautor Krischan Koch erschüttern lassen und aus der MV-Foto-Galerie darf man ein extravagantes Selbstporträt mit nach Hause nehmen. Auch der Blick in die Sterne gehört zu dieser Nacht, während Konzert und Vortrag in die Sternwarte locken. Technikgeschichte gibt es zum Anfassen und zum Spielen. Und die Schule der Künste präsentiert sich mit einem abendfüllenden Programm und lädt zum Mitmachen ein. Bekannte und beliebte Künstler aus Schwerin und Mecklenburg sind an einschlägigen Veranstaltungsorten zu erleben, jedoch auch dort, wo man sie eher nicht vermutet. Lemmi Lembcke, Herbert Weisrock, Georg Bussler, Friedrich Bassarak, Gerhard Köhler, Maria Sophie Hüpeden oder Johannes Richter sind hier nur einige Namen. Damit Besucherinnen und Besucher schnell und sicher auch abgelegene Veranstaltungsorte wie das Kunstwasserwerk in Neumühle, die Sternwarte oder das Flippermuseum erreichen, ist der Verein IFA M-V e.V. wieder mit dem beliebten Kulturnachtshuttle zur Stelle.  In der Zeit von 17.30 bis 23 Uhr hält das Shuttle, das mit den KULTURNACHTplakaten gekennzeichnet ist, kostenlos die Verbindung zwischen den Veranstaltungsorten. Eintrittskarten, gültig für alle Veranstaltungen der KULTURNACHT SCHWERIN, sind für 10,00 Euro an den Abendkassen und im Vorverkauf erhältlich. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt! Das gesamte Programm kann unter http://www.schwerin.de nachgelesen werden. Der Flyer ist bei allen entsprechenden Informationsstellen und Kultureinrichtungen erhältlich.

Gefunden: Schüler der Medien-Informatik-Schule gestalteten Plakatmotive zur Kulturnacht – Gesucht: Singende Balkone und Künstler für einen weiteren „Höhenflug“ auf Greifswalder Balkonen

Die singenden Balkone 2014, Foto: Presse HGW

Die singenden Balkone 2014, Foto: Presse HGW

21.7.2015 – Das Plakatmotiv für die diesjährige Kulturnacht steht fest – es wurde von Dany Krüger von der Medien-Informatik- gestaltet. Sein Entwurf verbindet die Greifswalder Silhouette mit dem Sternenhimmel als Sinnbild der Nacht. Am Firmament sind hier jedoch nicht wie gewohnt der „Große Wagen“ oder der Polarstern zu sehen, sondern Sternbilder, die für die Vielfalt der Kultur stehen sollen. Danny Krügers Grafik wird vor der Kulturnacht nicht nur die Litfaßsäulen Greifswalds und Stralsunds schmücken, sondern auch die Programmhefte und Postkarten zur Kulturnacht zieren. Erstmals hatte das Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald bei der Plakatfindung mit der Medien-Informatik-Schule Schule zusammengearbeitet. Dabei entwickelten die angehenden Grafikdesigner des 2. Lehrjahres insgesamt 16 Entwürfe, aus denen der diesjährige Gewinner gekürt wurde. „Wir sind sehr froh, das diesjährige Motiv zur Kulturnacht mit Unterstützung der Medien-Informatik-Schule gefunden zu haben“, sagte Anett Hauswald, Leiterin des Kulturamtes: „Wir konnten unter vielen hervorragenden Entwürfen auswählen, die auf ganz unterschiedliche Art den Esprit der Kulturnacht verkörpern.“ Unterdessen können sich Mitveranstalter noch bis Ende dieser Woche (26.07.2015) per E-Mail (kulturamt@greifswald.de), Fax (03834 8536-2101) oder Post (Universitäts- und Hansestadt Greifswald – Kulturamt, PF 3153, 17461 Greifswald) zur Kulturnacht am 11. September 2015 anmelden. Insbesondere kürzere Beiträge (bis 60 min Länge), die ab 18 Uhr bis in die Nacht hinein angeboten werden, sind im Gesamtprogramm gern gesehen. Diese können auch in Etappen mit Pausen oder als Wiederholung mehrfach am Abend gezeigt werden, um den Kulturnachtgästen das Wandeln zwischen den Veranstaltungsorten zu ermöglichen. Darüber hinaus werden noch Auftrittsorte und Künstler für die „Singenden Balkonegesucht: Diese eröffnen wie im Vorjahr die Kulturnacht im Stadtteil Schönwalde. Beim musikalischen Rundgang folgt das Publikum der zuvor geheimen Route von Balkon zu Balkon. An fünf bis acht Stationen werden dann für jeweils 5-10 Minuten wieder unterschiedlichste Künstler auftreten. Bei der Premiere im Vorjahr waren mehrere hundert Schaulustige von Balkon zu Balkon gezogen und hatten die vielfältige Mischung aus  Sambaklängen, Popklassikern bis hin zu Schlagern verfolgt. Für eine Veranstaltung zur Kulturnacht in den späteren Abendstunden sucht Marc Werth vom Kulturamt zudem noch Musiker und Schauspieler, die rein akustisch spielen können und möglichst schwindelfrei sind: „Die Solisten oder Gruppe sollen jedoch nicht bei den Singenden Balkonen, sondern erst nach Einbruch der Dunkelheit auftreten“, so Marc Werth. „Bei der Bühne handelt es sich um einen märchenhaften Ort, den es im letzten Jahr so noch gar nicht gab und der damit zum ersten Mal Teil der Kulturnacht sein wird.“, verrät er schon mal. „Die Kulisse könnte in keinem größeren Kontrast zu den Singenden Balkonen stehen und doch geht es wieder hoch hinaus.“ Marc Werth ist Montag bis Freitag unter der Rufnummer 03834 8536-2104 sowie per E-Mail (m.werth@greifswald.de) erreichbar. Weitere Informationen zur Kulturnacht und den Singenden Balkonen: www.greifswald.de/kulturnacht

„Singende Balkone“ zur Kulturnacht in Schönwalde und im Ostsee-Viertel in Greifswald – Aufruf zum Mitmachen

Singing Balconies, Foto:  © Student Lounge/Leonore Spemann Singing Balconies,  Foto:  © Student Lounge/Leonore SpemannDas gab es noch nie in Greifswald! Erstmals sollen auch Balkone in Schönwalde und dem Ostseeviertel als kultureller Beitrag bei der Kulturnacht einbezogen werden. „Nach dem Vorbild anderer Großstädte sollen die Balkone zur singenden und klingenden Bühne werden.“, erklärt Marc Werth vom Kulturamt, welches den Abend koordiniert.

„2014 soll die Kulturnacht noch stärker als im Vorjahr zum gesamtstädtischen Ereignis werden und weiter in Richtung Ostseeviertel und Schönwalde wachsen. Um dies zu befördern, wird die inoffizielle Eröffnung des Abends dort auf etwas ungewöhnliche Art stattfinden. Auf einer festgelegten Route könnten mehrere Stationen im Stadtteil angesteuert werden, an welchen die Bewohner und Künstler vom Balkon herab ihr Bestes geben.“ Ob Musikstück mit oder ohne Instrument, Gesang, Rezitation eines kurzen Textes, eine Projektion oder ein kurzes Schauspiel – jede Form der darstellenden Kunst sei geeignet, auf Balkonen präsentiert zu werden. Bedingung: Jeder Beitrag sollte nicht länger als 5 bis 7 Minuten dauern. Marc Werth präsentiert auch gleich eine Idee: „2014 jährt sich William Shakespeares Geburtstag zum 450. Mal – Eigentlich bietet dies den perfekten Anlass, um die berühmte Balkon-Szene aus ´Romeo & Julia´ neu zu interpretieren.“

Ihr Weg zum Singenden Balkon

Was wird gebraucht?

  • Fenster oder Balkone – der eigene oder der Balkon (respektive Fenster) einer anderen Person (Balkongeber ohne eigenen Beitrag können sich ebenso melden)
  • Eine Idee, eine kurze (max. 5-7 Minuten lange) Darbietung, die möglichst von der Straße sicht- oder hörbar ist. Akustische Interaktionen mit dem Publikum (bspw. Anstimmen eines gemeinsamen, weithin bekannten Liedes) sind möglich. Jedoch sollte im Rahmen des Auftritts nichts vom Balkon geworfen werden.
  • Die Darsteller/Mitwirkenden – solo, im Duett, Trio zu Viert oder als Kammerchor mit so vielen Mitwirkenden, wie auf sichere Weise auf den Balkon passen (keine „Kletterei“ – keine, die Statik des Balkons gefährdenden Ausmaße – 5 Personen mögen okay sein, 20 definitiv zu viel)

Wie die singenden Balkone andernorts bereits funktionieren, kann hier nachgelesen werden: http://www.singingbalconies.de/balkone-2014.html. Für die „Singenden Balkone“ gibt es eine gesonderte Anlaufstelle:  Die Anmeldung muss bis zum 30. Juli eingehen bei Anette Riesinger, Quartiersbüro Schönwalde II, Makarenkostr.12, Tel. 03834/ 8849945; mail: a.riesinger@caritas-vorpommern.de