Archiv für das Schlagwort ‘Kultur

Denkmalpreise des Landes im Jahr 2016 ausgeschrieben

Minister Brodkorb ruft auf, Vorschläge einzureichen

Blücher-Denkmal, Foto Joachim Kloock

Blücher-Denkmal, Foto: Joachim Kloock

„Kultur zum Anfassen, das sind die Denkmale in unserem Land. Unsere Kulturgeschichte liegt uns teilweise zu Füßen. Wir müssen sie nur sehen und sie bewahren“, so Kulturminister Mathias Brodkorb. „Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis würdigt Menschen die unsere Geschichte für die nächsten Generationen bewahren.“ Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Denkmalpreise müssen bis zum 31. Mai 2016 im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingegangen sein.  „Denkmale sind unsere Heimatgeschichte und ich bin sehr froh, dass wir diese Preise verleihen können, um Menschen zu würdigen die sich auf diesem Gebiet engagieren“, sagte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Ich freue mich darüber, wenn auch in diesem Jahr wieder Projekte auf Grund der Preisverleihung vielen Menschen im Land vorgestellt werden können und so ein Stück Geschichte in die Öffentlichkeit rückt.“

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 11. September 2016 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ ist mit 700 Euro dotiert. Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Vorschläge können durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind unzulässig. Bitte reichen Sie die Vorschläge unter folgender Adresse ein: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werderstraße 124, 19055 Schwerin, Fax: 0385-588 7082, E-Mail: poststelle@bm.mv-regierung.de.

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
  • die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
  • die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder
  • langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

  • vorbildliche Initiativen von Kindern und Jugendlichen zur Rettung und zur Erhaltung von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern oder die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • vorbildliche Initiativen für Kinder und Jugendliche zur Vermittlung des Verständnisses und der Einsicht für die Notwendigkeit der Bewahrung des kulturellen Erbes und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Rettung und den Erhalt von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern.

Eigenbewerbungen sind in dieser Kategorie möglich.

Werbeanzeigen

Schweriner Kultur- und Gartensommer 2016

Von April bis September 2016 verschmelzen Natur und Kultur erneut zu schönsten Sinneszaubern

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

Bereits zum siebten Mal setzt der Schweriner Kultur- und Gartensommer in diesem Jahr die Schlossstadt mit Kunst, Kultur und fantasievollen Festen in Szene. Ihre Bühnen findet die Veranstaltungsreihe dabei erneut auf den lauschigen Plätzen der Altstadt und in den versteckten Winkeln des Schlossgartens. „Der Schweriner Kultur- und Gartensommer 2016 ist wieder ein starkes Gemeinschaftswerk! Es hat sich gelohnt, die Kräfte für dieses umfangreiche Kulturangebot zu bündeln. Es ist der Kulturstadt im Norden würdig“, sagt Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Nach der auslaufenden Förderung des Landes ist es gelungen, Unternehmen zu begeistern die sich für den Erhalt der in den vergangenen Jahren aufgebauten Veranstaltungen engagieren, freut sich Martina Müller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH Schwerin über den geglückten Erhalt des Schweriner Kultur- und Gartensommers. „Wir danken allen für ihre Unterstützung. Denn Fakt ist, nur mit der Beteiligung kulturell engagierter Partnerinnen und Partner konnte der Schweriner Kultur- und Gartensommer in diesem Jahr diese Qualität erreichen. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit einem noch größeren Engagement rechnen können.“

FrühjahrsErwachen als farbenfroher Auftakt

Auf bewährte Weise läutet das FrühjahrsErwachen am 23. und 24. April die siebte Saison des Schweriner Kultur- und Gartensommers ein. Am Samstag nehmen Künstlerinnen und Künstler, Musiker, Clowns und Fabelwesen Markt und Straßen der Innenstadt in Besitz und geben einen turbulenten Vorgeschmack auf einen Sommer voller Kultur, Kunst und Unterhaltung. Viele Häuser locken an diesem Tag mit besonderen Angeboten. Darüber hinaus starten die Fahrgastschiffe der Weißen Flotte mit der traditionelle Flottenparade in die neue Saison. Für noch mehr FrühjahrsErwachen sorgt am Sonntag das Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß mit seinem Frühjahrspflanzenmarkt.

Wasserspektakel AQUANARIO®

AQUANARIO® – das Open-Air-Schauspiel aus Wasser, Laser, Pyrotechnik, Licht und Musik gastiert vom 10. bis 12. Juni im Schweriner Schlossgarten. Jeder der drei Abende steht unter einem anderen Motto. Von mythischen Klangwelten, klassischen Melodien bis hin zu preisgekrönten Schlagerhits entstehen vor den Augen der Zuschauer Sphären aus Wasser, Licht und Klängen.

Ein ganzes Wochenende im Zeichen des Schlosses

Vom 17. bis 19. Juni erleben Besucher beim Schlossfest eine Zeitreise durch die mehr als 150-jährige Geschichte des Schweriner Schlosses. Das glanzvolle Festwochenende führt vom Leben am Hofe bis in die Gegenwart. Rund herum laden Konzerte und Kunsthandwerk zum Bummeln und Verweilen ein. Freitagabend geht es mit Einbruch der Dunkelheit los mit der fulminanten Show „Son et Lumiere“ und die Kunsthandwerker schlagen vor dem Schloss die Zelte auf. Sonnabends wird am Rad der Zeit gedreht: Das historische Schlossfest entführt Besucher in das 19. Jahrhundert. Der Tag steht ganz im Zeichen seiner königlichen Hoheit Friedrich Franz II. Am Samstagabend erstrahlt das Schloss dann im Licht der zweiten Geschichte von „Son et Lumiere“. Der „Tag des offenen Landtages“ am Sonntag steht ganz im Zeichen der aktuellen Nutzung des Schlosses und bietet Einblicke hinter die Kulissen des politischen Zentrums des Landes.

Moderne in der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin

Am 1. und 2. Juli 2016 geht der langjährige Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche endlich in Erfüllung: der Erweiterungsbau der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin wird eröffnet. Auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet der von den Berliner Architekten Scheidt Kasprusch Becker entworfene Bau endlich dauerhaft Platz für die Kunst nach 1945.

(Auszug aus den Programmen)

 

Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2015 rund 250 Kulturprojekte gefördert

Transparenter Umgang mit Mitteln der Kulturförderung

 

Gutshof-Gutshaus 2012, Tellow, Foto: Geschäftsleitung des Thünenmuseums

Thünen-Museum Tellow, Foto: Museum

15.3.2016 – Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte und Kulturträger im Jahr 2015  veröffentlicht. Die Liste ist auf der Internetseite des Ministeriums einsehbar. „Mit der Veröffentlichung der Übersicht wollen wir wie in den Vorjahren transparent machen, welche Kulturträger bzw. Kulturprojekte Fördermittel des Landes erhalten haben. Im vergangenen Jahr waren es 257 Projekte bzw. Träger“, erläuterte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Die Kulturförderung ist ein besonders wichtiges Instrument, um Kultur zu bewahren und zu fördern. Die Übersicht zeigt auch, wie vielfältig die Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern ist“, so Brodkorb. Über die Höhe der Kulturförderung entscheidet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf Grundlage der Kulturförderrichtlinie. Hierzu reichen die Projektträger  beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unter Wahrung einer Frist ihre Anträge auf Kulturförderung ein. Die Anträge werden dann geprüft. Ein Anspruch auf eine Zuwendung besteht allerdings nicht. Gefördert wurden im vergangenen Jahr kulturelle internationale Projekte, besondere Kulturprojekte, Projekte von Jugendkunstschulen, von Archiven, Bibliotheken und Museen, Kulturprojekte in den Bereichen „Backsteingotik“, „Film und Medien“, „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst“, „Heimatpflege“, „Literatur“, „Musikpflege“ und „Soziokultur“. Außerdem hatte das Land ein Instrumentenförderprogramm aufgelegt. „Die Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern hat im vergangenen Jahr Landesmittel in Höhe von ca. 9,5 Mio. Euro erhalten. Diese Mittel waren im Jahr 2015 im Haushalt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur für Zwecke der allgemeinen Kulturförderung vorgesehen“, erläuterte Kulturminister Brodkorb. „Neben der Förderung für die Projekte und Träger in der Übersicht unterstützt das Land auch die Einzelkünstlerförderung, das Nachwuchskünstlerförderwerk sowie das Thünen-Museum Tellow und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Brodkorb. Die Übersicht ist auf der Internetseite des Ministeriums im Bereich „Förderungen/Kulturförderung“ einsehbar unter: www.bm.regierung-mv.de.

Zwischen Heringstagen und Gutsküchenwochen

Ein kulinarischer Kalender für den Nordosten

H.-J.-Zeigert-310x231

Heringstage in Wismar, Foto: H.-J.-Zeigert

Mecklenburg-Vorpommern ist die kulinarische Nummer eins im Osten: Mit nunmehr zehn Sterne-Restaurants steht Mecklenburg-Vorpommern 2016 kulinarisch weiterhin an der Spitze der ostdeutschen Flächenländer. Das ganze Jahr über können Urlauber nicht nur in Sterne-Restaurants Gaumenfreuden erleben, denn vielerorts locken traditionsreiche kulinarische Veranstaltungen Gäste ins Land. Dabei reicht das Spektrum von den Heringstagen im März in der Hansestadt Wismar bis zu den Kühlungsborner Gourmettagen im Herbst. Zuletzt gaben laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus zehn Prozent der Gäste an, sich unter anderem aufgrund der Vielfalt und Qualität des gastronomischen Angebots für ihr Reiseziel entschieden zu haben. Laut GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland haben 37 Prozent der MV-Urlauber während ihres Urlaubs 2014 in Mecklenburg-Vorpommern typische Speisen und Getränke genossen. Im Folgenden eine Auswahl der Top-Veranstaltungen, die Genießer 2016 nicht verpassen sollten:

März: Wismarer Heringstage

Gebraten und gerollt: Zum 14. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 5. bis 20. März rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 5. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte – nordisch mit Bratkartoffeln zubereitet oder von südlicherer Küche inspiriert mit Tomaten-Oliven-Ragout serviert. Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de,www.wismar.de

Bis April und ab Oktober 2016: Plau kocht

Urlaub geht durch den Magen: Zwischen Oktober und April laden sieben Gastronomen in Plau am See zur kulinarischen Veranstaltungsreihe „Plau kocht“ ein, die Besuchern die Vielfalt regionaler Spezialitäten näher bringen soll. Dabei können sich Gäste in sieben Restaurants jeweils durch sieben Gänge schlemmen, jeder Gang wird von einem anderen Koch zubereitet. Regie hat das gastgebende Haus und so entstehen sieben ganz individuelle Mehr-Gänge-Menüs und Veranstaltungen. Termine, Informationen und Tickets unter: www.plau-kocht.de

16. April und 12. November 2016: Kultur trifft Genuss in Rostock und Warnemünde

Das Theater kommt zum Gast: Am 16. April können Gäste Kultur und Kulinarik in einem erleben und zwar bei der sechsten Auflage von „Kultur trifft Genuss“. Dabei handelt es sich um ein Rostocker Theatererlebnis, bei dem der Gast aus zehn teilnehmenden Restaurants das wählt, in dem er seinen Abend verbringen möchte. Während das extra für die Veranstaltung kreierte Menü zusammen mit ausgewählten Getränken serviert wird, zeigen Schauspieler des Volkstheaters Darbietungen unterschiedlicher Genres. Am 12. November findet das kulinarische Ereignis in zehn Restaurants im Seebad Warnemünde statt. Weitere Informationen: www.kultur-trifft-genuss.de

7. Mai: Grand Schlemm auf Usedom

Ein Tisch mit Meerblick ist jedem der Teilnehmer des 11. „Grand Schlemm“ am 7. Mai sicher. Bei der fünf Kilometer langen kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin, zugleich eine der wohl ausgefallensten Gourmet-Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, kreieren Inselköche an insgesamt zehn Stationen aromatische Hochgenüsse, die schon beim bloßen Anblick das Feinschmecker-Herz höher schlagen lassen. Gespeist wird an gedeckten Tafeln mit Porzellangeschirr genau wie im Restaurant – der Unterschied ist, dass die Füße sich beim Essen in den feinen weißen Sandstrand graben und die Gourmets von einer frischen Meeresbrise umgeben sind. Freuen können sich Genießer unter anderem auf Gerichte wie „Jakobsmuschel auf Mango-Chutney“, „Spanferkelrücken mit Paprika, Senfsauce und Petersilien-Muffin“ oder auf das „Joghurt-Limonentörtchen mit Mandarinen und Erdbeer-Pfeffersorbet“ zum Dessert. Los geht es um 13.00 Uhr an der Ahlbecker Seebrücke. Weitere Informationen unter: www.grandschlemm.de,www.usedom.de

Juli: „GourmetGarten“ in Schwerin

Mit kulinarischen Gaumenfreuden verzaubert der Schweriner „GourmetGarten“ vom 15. bis 17. Juli 2016 bereits zum sechsten Mal seine Gäste. Drei Tage lang tischen Köche und Gastronomen aus der Region unter freiem Himmel auf und verwandeln den historischen Schlossgarten in ein festliches Gartenlokal. Auf dem Teller der Gäste landen unter anderem Fisch aus der Müritz oder Wild aus den heimischen Wäldern. Weitere Informationen in Kürze unter: www.schwerin.info

Oktober: Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte

Bei den Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte, die im Oktober veranstaltet werden, locken Gutshäuser mit Regionalem und Feinem aus ihren Küchen. Jedes Gutshaus präsentiert ein eigens für die Gutsküchenwochen kreiertes Menü. Ob Müritz-Zander, Spanferkel, Rehrücken oder Wildkräuter in unterschiedlichsten Variationen – es werden Freuden für jeden Gaumen geboten. Zudem haben viele Schlossherren Arrangements gestrickt – so können sich Gäste nach den Veranstaltungen auch herrschaftlich betten. Weitere Informationen: www.mecklenburgische-schweiz.com,www.mecklenburgische-seenplatte.de

Ab November: „Kühlungsborn kocht!“

Kühlungsborn kocht!“ heißt eine etablierte Gourmetreihe, die vom 4. November bis zum 17. Dezember Gäste ins größte mecklenburgische Ostseebad locken soll. Dabei können sich Gäste auf ein so genanntes „Genießer-Menü“, das aus Rübchen, Wildrind, Müritzfisch, Kernobst und Gewürzen zusammengestellt wird, freuen. Zudem wird es kulinarische Themenabende und Workshops mit Titeln wie „Sushi Rollen selbst gemacht“ oder „Pralinenherstellung“ geben. Teilnehmende Häuser sind unter anderem die Hotels „Upstalsboom“, „IV Jahreszeiten“, „Aquamarin“, „Neptun“, „Polar-Stern“, sowie „Tillmann Hahn´s Gasthaus“ und das „Hansa Hotel“. Weitere Informationen: www.gourmettage.com

Ganzjährig: Zu Tisch bei Freunden im „Mecklenburger ParkLand“

Südamerikanisches Grillen auf dem „FerienGut Dalwitz“ oder ein Dammwildrollbraten auf dem Schloss Lühburg – „Zu Tisch bei Freunden“ ist eine kulinarische Initiative im so genannten „Mecklenburger ParkLand“, einer Region, die sich zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien im Herzen Mecklenburgs befindet. Das Besondere: Hier fühlt sich der Gast wie bei Freunden zu Besuch, schließlich öffnen die Gastgeber mitunter auch ihre privaten Küchen. Die Idee für die Reihe „Zu Tisch bei Freunden“ hatten Knut Splett-Henning vom Gutshaus Rensow und Wolf-Christian Calsow vom nur wenige Kilometer entfernten Schloss Lühburg in Ermangelung von Restaurants in dem dünn besiedelten Landstrich. Sie machten aus der Not eine Tugend und ließen ihre Gäste mal bei dem einen, mal bei dem anderen Gastgeber speisen. Für die Gäste bedeutete dies zum einen Abwechslung, zum anderen lernten sie während ihres Aufenthaltes noch ein anderes herrschaftliches Anwesen kennen. Termine sind ab Ostern unter www.plmv.de zu finden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kulinarik

Rostock nimmt an der 13. Union of Baltic Cities-Generalkonferenz teil

Universitätsplatz Rostock, Foto: Joachim Kloock

Universitätsplatz Rostock, Foto: Joachim Kloock

26.10.2015 – Vom 27. bis 30. Oktober 2015 diskutieren die Mitgliedsstädte der Union of Baltic Cities (UBC) im polnischen Gdynia während ihrer 13. Generalkonferenz über die Schaffung intelligenter Städte in der Ostseeregion. Dabei sollen die Chancen und Herausforderungen für die Städte bei Anwendung smart-intelligenter Lösungen in allen Bereichen des kommunalen Lebens ausgelotet werden. Die Herausforderungen, die die Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Energie, Sicherheit, Kultur und Gleichstellung mit sich bringen, werden in Diskussionsrunden und Workshops thematisiert. Daneben sind die Erfahrungen bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingsströme aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten und in Afrika Thema des Erfahrungsaustausches der Ostseestädte. Auch die Hansestadt Rostock ist als Gründungsmitglied der 1991 entstandenen UBC bei der Generalkonferenz vertreten. Insgesamt werden 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 90 Städten und zehn Staaten der Ostseeregion erwartet. Neben Rostock sind die Landeshauptstadt Kiel, die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und Bergen auf Rügen deutsche Mitgliedsstädte der UBC. Die zweijährliche Generalkonferenz ist das höchste Gremium der UBC und entscheidet über die Aktivitäten der Städtegemeinschaft. Die Konferenz wählt zudem die Präsidentin bzw. den Präsidenten sowie das Präsidium. Zeitgleich findet in Gdynia die UBC-Jugendkonferenz statt. Fünf junge Rostockerinnen und Rostocker diskutieren Aspekte rund um das Motto „Jugend für Gleichberechtigung, Gleichstellung und Frieden“. Linktipp: http://ubcconferencegdynia.pl

Lange Nacht der Museen am 24. Oktober 2015 in Rostock

Museen und Einrichtungen der Hansestadt öffnen in der Nacht der Zeitumstellung von 18:00 Uhr bis in die späten Abendstunden und zum Teil bis nach Mitternacht, um Wissenswertes aus Geschichte, Traditionen, Kultur und Kunst zu vermitteln und ihre wertvollen Exponate zu präsentieren. Ein Museumsbesuch in besonderer Atmosphäre für die ganze Familie erwartet die Besucher. Die Akteure haben kreative Programme vorbereitet und führen mit Fantasie und Engagement zu den Kulturschätzen der Stadt. Die RSAG richtet einen Bus-Shuttle vom Schröderplatz bis zur Kunsthalle ein.

Aufbruch in der Kulturszene: Zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung in MV

Die Chance, Neues zu machen, müssen wir nutzen

Schweriner Schloss, Foto: Joachim Kloock

Schweriner Schloss, Foto: Joachim Kloock

2.10.2015 – Kulturminister Mathias Brodkorb will die zusätzlichen Landesmittel in der Kulturförderung in drei Bereiche investieren. Seine Vorschläge hat der Minister den 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Landeskulturkonferenz im Schweriner Schloss vorgestellt. Neben einer Anhebung der Finanzierung vieler Einrichtungen und Projekte zählen ein Investitions- und ein Innovationsprogramm dazu. Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2016/2017 sind rund zwei Millionen Euro zusätzlich für die Kulturförderung eingeplant. Das entspricht einer Erhöhung von 22 Prozent. „Die Kulturförderung des Landes hat viel mit der Bewahrung kultureller Schätze zu tun, darf sich aber darauf nicht beschränken“, betonte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Zum einen ist mir wichtig, bestehende Einrichtungen und Projekte besser zu finanzieren. Zum anderen haben wir durch die Erhöhung des Kulturetats erstmals seit Langem die Möglichkeit, neue Initiativen, Projekte und Ideen zu fördern. Die Chance, Neues zu machen, müssen wir nutzen“, forderte Brodkorb. Bei der Anhebung der Finanzierung vieler Einrichtungen und Projekte plädierte der Minister dafür, Mittel in Höhe von höchstens einer halben Million Euro vorzusehen. Außerdem schlug er ein Investitionsprogramm im Umfang von einer halben Million Euro pro Jahr vor. „Mit diesem Programm könnte flächendeckend ein Investitionsbedarf finanziert werden. Ich denke beispielsweise an Galerien, die auf LED-Beleuchtung umrüsten. Sie engagieren sich für den Umweltschutz, haben geringere Kosten und können die frei werdenden Mittel für andere Projekte ausgeben“, erläuterte Brodkorb. Die Investitionsmittel des Landes sollten jedoch als Ko-Finanzierung ausgereicht werden. Den dritten Bereich umfasst ein Innovationsprogramm. „Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Programm einen Umfang von einer Million Euro hat“, sagte Minister Brodkorb. „Die Ausgangsfragen müssen dabei lauten: Wo wollen wir kulturpolitisch hin? Und was machen wir Neues?“ Der Landeskulturrat und die Kreiskulturräte wurden vom Minister gebeten, dies mit den Kulturschaffenden zu diskutieren. Eine Entscheidung, wie die zusätzlichen Mittel in der Kulturförderung investiert werden, muss bis Dezember 2015 fallen. Dann berät der Landtag abschließend über den Entwurf zum Doppelhaushalt 2016/2017.