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Greifswalder Kulturnacht & Singende Balkone am 15. September

Wer macht mit? Akteure können sich bis 16. Juli anmelden!

Die singenden Balkone 2014, Foto: Presse HGW

Die singenden Balkone, Foto: Presse HGW

Zum 15. Mal werden Greifswalder Vereine & Institutionen, Lokale, Initiativen und KünstlerInnen am 15. September 2017 gemeinsam die Greifswalder Kulturnacht bestreiten. Wer tolle Ideen und Lust hat, die Kulturnacht mitzugestalten, kann sich bis zum 16. Juli beim Amt für Bildung, Kultur und Sport (www.greifswald.de/kulturnacht) melden. In den vergangenen Jahren organisierten verschiedenste Akteure vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein etwa 80 Einzelveranstaltungen an über 50 verschiedenen Orten. An diese Vielfalt soll 2017 abermals angeknüpft werden. Professionelle, Laien, ambitionierte Amateure, Spezialisten, Allrounder, Local Heroes und Szenelieblinge aller Kunst- und Kulturgenres können sich präsentieren. Ob Vortrag, Ausstellung, Führung oder Workshop, Konzert, Tanz, Installation, Malerei, Live-Performance, Film, Theater, Kleinkunst – ob literarisch, musikalisch, tierisch, kulinarisch, Mainstream oder alternativ, lokal, regional, international, klassisch, populär oder revolutionär, einstudiert oder improvisiert – alles ist möglich. Da die Kulturnacht über die Altstadt hinaus wachsen soll, werden auch Orte außerhalb der Innenstadt sehr gern ins Programm aufgenommen. Seit 2014 eröffnen die Singenden Balkone in Schönwalde II die Kulturnacht mit einem musikalischen Spaziergang – auch in diesem Jahr wird es so sein. Darüber hinaus wirft das Programm stets ein Schlaglicht auf bestimmte Gebiete in der Stadt. In diesem Jahr könnte es „Ins Grüne“ gehen, auf die Wege entlang des Walls oder in den Botanischen Garten. Um den Besuchern das Wandeln zwischen mehreren Veranstaltungsorten zu ermöglichen, werden vor allem kurze Beiträge (max. 30-45 min) bevorzugt. Auch späte Angebote ab 22 Uhr sind willkommen, um die Kulturnachtschwärmer noch zum mitternächtlichen Kulturgenuss zu animieren.

Was muss man tun, um bei der Kulturnacht oder den „Singenden Balkonen“ 2017 mitzumachen? 

Melden Sie sich bis 16. Juli mit Ihren Ideen beim Amt für Bildung, Kultur und Sport. Dazu tragen Sie Ihren Programmvorschlag mit den Angaben für das Programmheft im Meldeformular auf www.greifswald.de/kulturnacht ein. Wer bei den Singenden Balkonen auftreten möchte oder einen Balkon dafür zur Verfügung stellt, kann sich auch telefonisch melden (Tel: 03834-8536-2104). Das Gesamtprogramm wird vom Amt für Bildung, Kultur und Sport zusammengefasst und einheitlich beworben. Wie stets wird  versucht, auch jene Akteure ohne eigene Räumlichkeiten und Mitveranstalter zusammenzuführen, die zwar über passende Räume verfügen, aber keine eigenen Programmpunkte gestalten können. Für Fragen steht Marc Werth von der Abteilung Kultur zur Verfügung (Tel: 03834 8536-2104). Weiterführende Informationen auf www.greifswald.de/kulturnacht

Bilanz 2016: 11,5 Mio. Euro für die allgemeine Kulturförderung

Allein 330.000 Euro zusätzlich für Projekte der kulturellen Grundversorgung und für Projekte von überregionaler Bedeutung

Kunsthaus Basthorst, Fotoquelle: ebenda

Kunsthaus Basthorst

Das Land hat im vergangenen Jahr für ca. 280 Projekte bzw. Einrichtungen Mittel der allgemeinen Kulturförderung bewilligt. Kulturträger mit Projekten, die eine Laufzeit von mehreren Jahren haben, nehmen die Fördermittel teilweise erst in diesem Jahr in Anspruch. Eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Im Haushaltsjahr 2016 standen erstmals Mittel in Höhe von 11,5 Mio. Euro für die Kulturförderung zur Verfügung. Gegenüber den Vorjahren ist das eine Steigerung um 22 Prozent. „Im vergangenen Jahr standen allein 330.000 Euro zusätzlich für Projekte der kulturellen Grundversorgung und für Projekte von überregionaler Bedeutung zur Verfügung. Die Kulturträger haben im Vergleich zum Jahr 2015 jeweils fünf Prozent mehr Geld erhalten“, sagte Kulturministerin Hesse. „Auch andere Bereiche haben von den zusätzlichen Haushaltsmitteln profitiert. Für die Literaturhäuser im Land standen insgesamt 60.000 Euro mehr zur Verfügung. Die Künstlerhäuser haben insgesamt 60.000 Euro mehr erhalten. Das Land hat das Nachwuchskünstlerförderwerk fortgeführt, die Bibliotheken mit zusätzlich 100.000 Euro unterstützt und gemeinsam mit dem Energieministerium eine LED-Initiative zur Anschaffung von klimafreundlicher, sparsamer LED-Lichttechnik gestartet“, fasste Hesse zusammen. Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Um Fördermittel zu erhalten, müssen Projektträger bzw. Einrichtungen einen entsprechenden Antrag stellen. Im Jahr 2017 hat das Land wieder verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt, um die Kulturszene zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – mein Modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und ein Landesprogramm zur Erinnerungskultur. „Ich habe angekündigt, mich für ein einfacheres Antragsverfahren bei der Kulturförderung einzusetzen“, sagte Ministerin Hesse. „Viele ehrenamtlich tätigen Kulturschaffenden empfinden die bisherigen Regelungen als zu kompliziert. Es gibt erste Ideen zur Vereinfachung, die wir weiter prüfen müssen. Allerdings wird es auch in Zukunft nicht ohne einen gewissen Aufwand möglich sein, eine Förderung zu erhalten“, betonte Hesse. Weitere Informationen unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturförderung“.

Servicecenter Kultur in Rostock wird im Jahr 2017 weitergeführt

Ministerin Birgit Hesse: 200 persönliche und telefonische Beratungen durchgeführt

FRIEDA-Erwachen – Kunst- und Medienzentrum „FRIEDA 23“ feiert Auftakt, Foto: Joachim Kloock

„Frieda23“ am Eröffnungstag, Foto: Joachim Kloock

Kulturschaffende in Mecklenburg-Vorpommern können weiterhin auf die Unterstützung des Servicecenters Kultur in Rostock zählen. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die KARO gAG haben sich darauf verständigt, die Beratungsstelle im kommenden Jahr weiterzuführen. Insbesondere ehrenamtliche Kulturakteure, kleine Kulturträger und Kulturinitiativen können dort bei der Fördermittelakquise beraten werden und erhalten wichtige Hinweise zum Antragsverfahren. „Das Beratungsangebot wird von den Kulturschaffenden sehr gut angenommen. Das Servicecenter Kultur hat insgesamt 200 persönliche und telefonische Beratungen durchgeführt. Auch die Sprechtage in allen Landkreisen und den beiden kreisfreien Städten fanden großen Zuspruch“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Das Servicecenter Kultur hilft beiden Seiten: Die Kulturschaffenden erhalten dort eine ausführliche und kompetente Beratung. Meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dies eine wichtige Unterstützung ihrer eigenen Beratungstätigkeit und bei der Bewältigung der knapp 450 Fördermittelanträge pro Jahr“, so Hesse. Ansprechpartner im Servicecenter Kultur ist Hendrik Menzl. Menzl wurde in Rostock geboren, ist Dipl. Medienwirt (FH) und war für die Initiative Musik gGmbH und dem VUT e. V. (Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen) tätig. Außerdem hat er für die Berliner Künstleragentur Audiolith gearbeitet. „Hendrik Menzl ist ein sehr guter Gesprächspartner für die Kulturschaffenden bei uns im Land. Ich danke ihm für seine bisherige Arbeit und wünsche weiterhin viel Erfolg. Künstlerinnen und Künstler, Vereine und Verbände kann ich bei Fragen zur Kulturförderung und zum Antragsverfahren nur empfehlen, sich an Herrn Menzl zu wenden“, sagte Kulturministerin Hesse.

Kontakt: Servicecenter Kultur, c/o KARO gAG in der FRIEDA 23, Hendrik Menzl, Friedrichstr. 23, 18057 Rostock. Tel.: 0381-2035409, E-Mail: servicecenter@karo.ag, http://servicecenter-kultur.de

 

Denkmalpreise des Landes im Jahr 2016 ausgeschrieben

Minister Brodkorb ruft auf, Vorschläge einzureichen

Blücher-Denkmal, Foto Joachim Kloock

Blücher-Denkmal, Foto: Joachim Kloock

„Kultur zum Anfassen, das sind die Denkmale in unserem Land. Unsere Kulturgeschichte liegt uns teilweise zu Füßen. Wir müssen sie nur sehen und sie bewahren“, so Kulturminister Mathias Brodkorb. „Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis würdigt Menschen die unsere Geschichte für die nächsten Generationen bewahren.“ Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Denkmalpreise müssen bis zum 31. Mai 2016 im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingegangen sein.  „Denkmale sind unsere Heimatgeschichte und ich bin sehr froh, dass wir diese Preise verleihen können, um Menschen zu würdigen die sich auf diesem Gebiet engagieren“, sagte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Ich freue mich darüber, wenn auch in diesem Jahr wieder Projekte auf Grund der Preisverleihung vielen Menschen im Land vorgestellt werden können und so ein Stück Geschichte in die Öffentlichkeit rückt.“

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 11. September 2016 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ ist mit 700 Euro dotiert. Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Vorschläge können durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind unzulässig. Bitte reichen Sie die Vorschläge unter folgender Adresse ein: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werderstraße 124, 19055 Schwerin, Fax: 0385-588 7082, E-Mail: poststelle@bm.mv-regierung.de.

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
  • die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
  • die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder
  • langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

  • vorbildliche Initiativen von Kindern und Jugendlichen zur Rettung und zur Erhaltung von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern oder die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • vorbildliche Initiativen für Kinder und Jugendliche zur Vermittlung des Verständnisses und der Einsicht für die Notwendigkeit der Bewahrung des kulturellen Erbes und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Rettung und den Erhalt von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern.

Eigenbewerbungen sind in dieser Kategorie möglich.

Schweriner Kultur- und Gartensommer 2016

Von April bis September 2016 verschmelzen Natur und Kultur erneut zu schönsten Sinneszaubern

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

Schloss Schwerin mit Gartenanlage, Foto: Joachim Kloock

Bereits zum siebten Mal setzt der Schweriner Kultur- und Gartensommer in diesem Jahr die Schlossstadt mit Kunst, Kultur und fantasievollen Festen in Szene. Ihre Bühnen findet die Veranstaltungsreihe dabei erneut auf den lauschigen Plätzen der Altstadt und in den versteckten Winkeln des Schlossgartens. „Der Schweriner Kultur- und Gartensommer 2016 ist wieder ein starkes Gemeinschaftswerk! Es hat sich gelohnt, die Kräfte für dieses umfangreiche Kulturangebot zu bündeln. Es ist der Kulturstadt im Norden würdig“, sagt Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Nach der auslaufenden Förderung des Landes ist es gelungen, Unternehmen zu begeistern die sich für den Erhalt der in den vergangenen Jahren aufgebauten Veranstaltungen engagieren, freut sich Martina Müller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH Schwerin über den geglückten Erhalt des Schweriner Kultur- und Gartensommers. „Wir danken allen für ihre Unterstützung. Denn Fakt ist, nur mit der Beteiligung kulturell engagierter Partnerinnen und Partner konnte der Schweriner Kultur- und Gartensommer in diesem Jahr diese Qualität erreichen. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit einem noch größeren Engagement rechnen können.“

FrühjahrsErwachen als farbenfroher Auftakt

Auf bewährte Weise läutet das FrühjahrsErwachen am 23. und 24. April die siebte Saison des Schweriner Kultur- und Gartensommers ein. Am Samstag nehmen Künstlerinnen und Künstler, Musiker, Clowns und Fabelwesen Markt und Straßen der Innenstadt in Besitz und geben einen turbulenten Vorgeschmack auf einen Sommer voller Kultur, Kunst und Unterhaltung. Viele Häuser locken an diesem Tag mit besonderen Angeboten. Darüber hinaus starten die Fahrgastschiffe der Weißen Flotte mit der traditionelle Flottenparade in die neue Saison. Für noch mehr FrühjahrsErwachen sorgt am Sonntag das Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß mit seinem Frühjahrspflanzenmarkt.

Wasserspektakel AQUANARIO®

AQUANARIO® – das Open-Air-Schauspiel aus Wasser, Laser, Pyrotechnik, Licht und Musik gastiert vom 10. bis 12. Juni im Schweriner Schlossgarten. Jeder der drei Abende steht unter einem anderen Motto. Von mythischen Klangwelten, klassischen Melodien bis hin zu preisgekrönten Schlagerhits entstehen vor den Augen der Zuschauer Sphären aus Wasser, Licht und Klängen.

Ein ganzes Wochenende im Zeichen des Schlosses

Vom 17. bis 19. Juni erleben Besucher beim Schlossfest eine Zeitreise durch die mehr als 150-jährige Geschichte des Schweriner Schlosses. Das glanzvolle Festwochenende führt vom Leben am Hofe bis in die Gegenwart. Rund herum laden Konzerte und Kunsthandwerk zum Bummeln und Verweilen ein. Freitagabend geht es mit Einbruch der Dunkelheit los mit der fulminanten Show „Son et Lumiere“ und die Kunsthandwerker schlagen vor dem Schloss die Zelte auf. Sonnabends wird am Rad der Zeit gedreht: Das historische Schlossfest entführt Besucher in das 19. Jahrhundert. Der Tag steht ganz im Zeichen seiner königlichen Hoheit Friedrich Franz II. Am Samstagabend erstrahlt das Schloss dann im Licht der zweiten Geschichte von „Son et Lumiere“. Der „Tag des offenen Landtages“ am Sonntag steht ganz im Zeichen der aktuellen Nutzung des Schlosses und bietet Einblicke hinter die Kulissen des politischen Zentrums des Landes.

Moderne in der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin

Am 1. und 2. Juli 2016 geht der langjährige Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche endlich in Erfüllung: der Erweiterungsbau der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin wird eröffnet. Auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet der von den Berliner Architekten Scheidt Kasprusch Becker entworfene Bau endlich dauerhaft Platz für die Kunst nach 1945.

(Auszug aus den Programmen)

 

Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2015 rund 250 Kulturprojekte gefördert

Transparenter Umgang mit Mitteln der Kulturförderung

 

Gutshof-Gutshaus 2012, Tellow, Foto: Geschäftsleitung des Thünenmuseums

Thünen-Museum Tellow, Foto: Museum

15.3.2016 – Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte und Kulturträger im Jahr 2015  veröffentlicht. Die Liste ist auf der Internetseite des Ministeriums einsehbar. „Mit der Veröffentlichung der Übersicht wollen wir wie in den Vorjahren transparent machen, welche Kulturträger bzw. Kulturprojekte Fördermittel des Landes erhalten haben. Im vergangenen Jahr waren es 257 Projekte bzw. Träger“, erläuterte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Die Kulturförderung ist ein besonders wichtiges Instrument, um Kultur zu bewahren und zu fördern. Die Übersicht zeigt auch, wie vielfältig die Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern ist“, so Brodkorb. Über die Höhe der Kulturförderung entscheidet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf Grundlage der Kulturförderrichtlinie. Hierzu reichen die Projektträger  beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unter Wahrung einer Frist ihre Anträge auf Kulturförderung ein. Die Anträge werden dann geprüft. Ein Anspruch auf eine Zuwendung besteht allerdings nicht. Gefördert wurden im vergangenen Jahr kulturelle internationale Projekte, besondere Kulturprojekte, Projekte von Jugendkunstschulen, von Archiven, Bibliotheken und Museen, Kulturprojekte in den Bereichen „Backsteingotik“, „Film und Medien“, „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst“, „Heimatpflege“, „Literatur“, „Musikpflege“ und „Soziokultur“. Außerdem hatte das Land ein Instrumentenförderprogramm aufgelegt. „Die Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern hat im vergangenen Jahr Landesmittel in Höhe von ca. 9,5 Mio. Euro erhalten. Diese Mittel waren im Jahr 2015 im Haushalt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur für Zwecke der allgemeinen Kulturförderung vorgesehen“, erläuterte Kulturminister Brodkorb. „Neben der Förderung für die Projekte und Träger in der Übersicht unterstützt das Land auch die Einzelkünstlerförderung, das Nachwuchskünstlerförderwerk sowie das Thünen-Museum Tellow und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Brodkorb. Die Übersicht ist auf der Internetseite des Ministeriums im Bereich „Förderungen/Kulturförderung“ einsehbar unter: www.bm.regierung-mv.de.

Zwischen Heringstagen und Gutsküchenwochen

Ein kulinarischer Kalender für den Nordosten

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Heringstage in Wismar, Foto: H.-J.-Zeigert

Mecklenburg-Vorpommern ist die kulinarische Nummer eins im Osten: Mit nunmehr zehn Sterne-Restaurants steht Mecklenburg-Vorpommern 2016 kulinarisch weiterhin an der Spitze der ostdeutschen Flächenländer. Das ganze Jahr über können Urlauber nicht nur in Sterne-Restaurants Gaumenfreuden erleben, denn vielerorts locken traditionsreiche kulinarische Veranstaltungen Gäste ins Land. Dabei reicht das Spektrum von den Heringstagen im März in der Hansestadt Wismar bis zu den Kühlungsborner Gourmettagen im Herbst. Zuletzt gaben laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus zehn Prozent der Gäste an, sich unter anderem aufgrund der Vielfalt und Qualität des gastronomischen Angebots für ihr Reiseziel entschieden zu haben. Laut GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland haben 37 Prozent der MV-Urlauber während ihres Urlaubs 2014 in Mecklenburg-Vorpommern typische Speisen und Getränke genossen. Im Folgenden eine Auswahl der Top-Veranstaltungen, die Genießer 2016 nicht verpassen sollten:

März: Wismarer Heringstage

Gebraten und gerollt: Zum 14. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 5. bis 20. März rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 5. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte – nordisch mit Bratkartoffeln zubereitet oder von südlicherer Küche inspiriert mit Tomaten-Oliven-Ragout serviert. Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de,www.wismar.de

Bis April und ab Oktober 2016: Plau kocht

Urlaub geht durch den Magen: Zwischen Oktober und April laden sieben Gastronomen in Plau am See zur kulinarischen Veranstaltungsreihe „Plau kocht“ ein, die Besuchern die Vielfalt regionaler Spezialitäten näher bringen soll. Dabei können sich Gäste in sieben Restaurants jeweils durch sieben Gänge schlemmen, jeder Gang wird von einem anderen Koch zubereitet. Regie hat das gastgebende Haus und so entstehen sieben ganz individuelle Mehr-Gänge-Menüs und Veranstaltungen. Termine, Informationen und Tickets unter: www.plau-kocht.de

16. April und 12. November 2016: Kultur trifft Genuss in Rostock und Warnemünde

Das Theater kommt zum Gast: Am 16. April können Gäste Kultur und Kulinarik in einem erleben und zwar bei der sechsten Auflage von „Kultur trifft Genuss“. Dabei handelt es sich um ein Rostocker Theatererlebnis, bei dem der Gast aus zehn teilnehmenden Restaurants das wählt, in dem er seinen Abend verbringen möchte. Während das extra für die Veranstaltung kreierte Menü zusammen mit ausgewählten Getränken serviert wird, zeigen Schauspieler des Volkstheaters Darbietungen unterschiedlicher Genres. Am 12. November findet das kulinarische Ereignis in zehn Restaurants im Seebad Warnemünde statt. Weitere Informationen: www.kultur-trifft-genuss.de

7. Mai: Grand Schlemm auf Usedom

Ein Tisch mit Meerblick ist jedem der Teilnehmer des 11. „Grand Schlemm“ am 7. Mai sicher. Bei der fünf Kilometer langen kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin, zugleich eine der wohl ausgefallensten Gourmet-Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, kreieren Inselköche an insgesamt zehn Stationen aromatische Hochgenüsse, die schon beim bloßen Anblick das Feinschmecker-Herz höher schlagen lassen. Gespeist wird an gedeckten Tafeln mit Porzellangeschirr genau wie im Restaurant – der Unterschied ist, dass die Füße sich beim Essen in den feinen weißen Sandstrand graben und die Gourmets von einer frischen Meeresbrise umgeben sind. Freuen können sich Genießer unter anderem auf Gerichte wie „Jakobsmuschel auf Mango-Chutney“, „Spanferkelrücken mit Paprika, Senfsauce und Petersilien-Muffin“ oder auf das „Joghurt-Limonentörtchen mit Mandarinen und Erdbeer-Pfeffersorbet“ zum Dessert. Los geht es um 13.00 Uhr an der Ahlbecker Seebrücke. Weitere Informationen unter: www.grandschlemm.de,www.usedom.de

Juli: „GourmetGarten“ in Schwerin

Mit kulinarischen Gaumenfreuden verzaubert der Schweriner „GourmetGarten“ vom 15. bis 17. Juli 2016 bereits zum sechsten Mal seine Gäste. Drei Tage lang tischen Köche und Gastronomen aus der Region unter freiem Himmel auf und verwandeln den historischen Schlossgarten in ein festliches Gartenlokal. Auf dem Teller der Gäste landen unter anderem Fisch aus der Müritz oder Wild aus den heimischen Wäldern. Weitere Informationen in Kürze unter: www.schwerin.info

Oktober: Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte

Bei den Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte, die im Oktober veranstaltet werden, locken Gutshäuser mit Regionalem und Feinem aus ihren Küchen. Jedes Gutshaus präsentiert ein eigens für die Gutsküchenwochen kreiertes Menü. Ob Müritz-Zander, Spanferkel, Rehrücken oder Wildkräuter in unterschiedlichsten Variationen – es werden Freuden für jeden Gaumen geboten. Zudem haben viele Schlossherren Arrangements gestrickt – so können sich Gäste nach den Veranstaltungen auch herrschaftlich betten. Weitere Informationen: www.mecklenburgische-schweiz.com,www.mecklenburgische-seenplatte.de

Ab November: „Kühlungsborn kocht!“

Kühlungsborn kocht!“ heißt eine etablierte Gourmetreihe, die vom 4. November bis zum 17. Dezember Gäste ins größte mecklenburgische Ostseebad locken soll. Dabei können sich Gäste auf ein so genanntes „Genießer-Menü“, das aus Rübchen, Wildrind, Müritzfisch, Kernobst und Gewürzen zusammengestellt wird, freuen. Zudem wird es kulinarische Themenabende und Workshops mit Titeln wie „Sushi Rollen selbst gemacht“ oder „Pralinenherstellung“ geben. Teilnehmende Häuser sind unter anderem die Hotels „Upstalsboom“, „IV Jahreszeiten“, „Aquamarin“, „Neptun“, „Polar-Stern“, sowie „Tillmann Hahn´s Gasthaus“ und das „Hansa Hotel“. Weitere Informationen: www.gourmettage.com

Ganzjährig: Zu Tisch bei Freunden im „Mecklenburger ParkLand“

Südamerikanisches Grillen auf dem „FerienGut Dalwitz“ oder ein Dammwildrollbraten auf dem Schloss Lühburg – „Zu Tisch bei Freunden“ ist eine kulinarische Initiative im so genannten „Mecklenburger ParkLand“, einer Region, die sich zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien im Herzen Mecklenburgs befindet. Das Besondere: Hier fühlt sich der Gast wie bei Freunden zu Besuch, schließlich öffnen die Gastgeber mitunter auch ihre privaten Küchen. Die Idee für die Reihe „Zu Tisch bei Freunden“ hatten Knut Splett-Henning vom Gutshaus Rensow und Wolf-Christian Calsow vom nur wenige Kilometer entfernten Schloss Lühburg in Ermangelung von Restaurants in dem dünn besiedelten Landstrich. Sie machten aus der Not eine Tugend und ließen ihre Gäste mal bei dem einen, mal bei dem anderen Gastgeber speisen. Für die Gäste bedeutete dies zum einen Abwechslung, zum anderen lernten sie während ihres Aufenthaltes noch ein anderes herrschaftliches Anwesen kennen. Termine sind ab Ostern unter www.plmv.de zu finden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kulinarik