Archiv für das Schlagwort ‘Kultur- und Kreativwirtschaft

Landesweiter Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet

Innovative Ideen und Konzepte mit marktwirtschaftlichen Chancen gesucht

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

9.8.2017 – Der Startschuss für den zweiten landesweiten „Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ ist erfolgt. Ab sofort können sich Interessierte bewerben. „Wir wollen die erwerbswirtschaftlich tätige Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren Potentialen, Leistungen und Fähigkeiten stärken und sichtbarer machen. Über den Wettbewerb suchen wir zukunftsweisende Projektideen, die wir unterstützen und begleiten. Im Fokus stehen dabei vor allem branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhöhen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Zukunftsweisende Ideen gesucht, vor allem für branchenübergreifende Projekte – Gewinner werden insgesamt mit bis zu 100.000 Euro unterstützt

An diesem Wettbewerb können sich alle beteiligen, die sich der Kultur- und Kreativwirtschaft zugehörig fühlen oder mit Kreativen zusammen arbeiten. Gesucht werden zukunftsweisende Ideen, vor allem für branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, die das Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotential weiter entwickeln und vermarkten. Das können beispielsweise lösungs- und produktorientierte Prozesse der Zusammenarbeit mit Unternehmen anderer Branchen (Tourismus, Gesundheitswirtschaft, Handwerk oder Industrie) sein. Oder Projekte und attraktive Fachveranstaltungen zur weiteren Professionalisierung und Weiterqualifizierung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kooperation mit Wirtschaftsfördergesellschaften, Unternehmensverbänden und Kammern. Möglich sind ebenfalls multimediale PR- und Marketingmaßnahmen unterschiedlichster Formate für die Darstellung der Kultur- und Kreativwirtschaft. „Entscheidend für die Branche ist, die Ideen zu marktfähigen Produkten weiter zu entwickeln, um mehr Wertschöpfung zu erreichen. Auf diesem Weg begleiten wir die Kultur- und Kreativschaffenden mit dem Wettbewerb und unterstützen die Gewinner insgesamt mit bis zu 100.000 Euro“, sagte Glawe.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese rund 2.600 Kreativen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft schafft Arbeitsplätze und Einkommen und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land bei. Jetzt gilt es, die Potentiale der Branche noch besser zu erschließen“, sagte Glawe.

Informationen zur Teilnahme am Ideenwettbewerb

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts mit Erfahrungen und Bezug zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Projekte sind in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Mit der Bewerbung sind folgende Unterlagen einzureichen. Angaben zum Unternehmen, Kurzexposé/Konzept/Projektbeschreibung mit Zielstellungen und gegebenenfalls Projektpartner, ein grober Kosten- und Zeitplan (Personal- und Sachkosten) sowie Referenzen/Empfehlungen für die Umsetzung vergleichbarer Projekte. Bewerbungsschluss ist am 09. Oktober 2017. Die Bewerbungen sollen per Post in einem geschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Teilnahme am Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft“ oder per Mail bis spätestens 09. Oktober 2017 (Eingangsstempel) an folgende Adresse gesandt werden:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Mecklenburg-Vorpommern, Referat 200, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin oder per Mail an: d.kraetschmann@wm.mv-regierung.de.

Informationen zum Auswahlverfahren

Eine Jury – bestehend aus Vertretern der Industrie- und Handelskammern, der Wirtschaftsfördergesellschaften sowie der Kultur- und Kreativbranche – wird unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit über die eingereichten Projektideen in einem Auswahlverfahren entscheiden. Das Verfahren ist nicht öffentlich. Ausgewählte Projekte sollen aus Landesmitteln im Rahmen von Dienstleistungsverträgen und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel umgesetzt werden. Für den Wettbewerb stehen bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Ein Projekt sollte eine Laufzeit von maximal 12 Monaten haben. Die Höhe der Projektförderung beträgt höchstens 50.000 Euro (brutto) pro Vorhaben. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen auf der Startseite des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern zum Download unter www.wm.mv-regierung.de zur Verfügung.

Mit dem Kreativpiloten-Bus auf Tour – bundesweiter Wettbewerb sucht „Kunst- und Kreativpiloten Deutschland 2017“

Jeder kann mitmachen, sich und seine Ideen vorstellen – mehr Aufmerksamkeit für Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

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Krempeltasche, Foto: http://www.auguste86.de

5.6.2017 – Der bundesweite Wettbewerb zum „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2017“ ist gestartet – bis zum 30. Juni 2017 können sich Kreativschaffende aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Ideen, Unternehmen und Projekten bewerben. Die Auszeichnung steht unter dem Motto „Weitermachen! – Kreativpiloten sind diejenigen, die dranbleiben“. „Mit Leidenschaft, Mut und Phantasie sind die Kreativschaffenden in Mecklenburg-Vorpommern aktiv, haben innovative Ideen und Geschäftsmodelle. Aber die Branche benötigt mehr Öffentlichkeit, Anerkennungskultur und Unterstützung. Da kann der Bundeswettbewerb helfen – alle Kreativen können mitmachen, sich und ihre Ideen vorstellen und so mehr Aufmerksamkeit erzielen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Montag.

Kreativpiloten-Tourbus kommt am 06. Juni nach Rostock – Bewerbungen vor Ort möglich

In der Zeit vom 06. bis 26. Juni ist ein Kreativpiloten-Tourbus durch Deutschland unterwegs. In jeder Stadt stellen Preisträger aus vorherigen Jahren ihre Werke vor, zeigen was sie produzieren, programmieren oder inszenieren. Eine Bewerbung für den Wettbewerb ist live vor Ort per Videobox möglich. Erste Station der Tour am 06. Juni ist Rostock (Frieda23 – ein Projekt der KARO AG, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock, 18.00 bis 21.00 Uhr). „Für Interessierte wird ein umfassendes Angebot aus erster Hand vor Ort präsentiert. Kreativschaffende geben wertvolle Tipps und hilfreiche Anregungen“, so Glawe weiter.

Drei „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ kommen aus Mecklenburg-Vorpommern

Im vergangenen Jahr war die „13º“ Crossmedia-Agentur mit integrierter Eisfabrik „Jackle and Heidi“ aus Neubrandenburg einer der Preisträger. Zuvor gewannen „RADIKE I KITTELMANN“ aus Rostock(temporäre Ausstellungen von Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern in Berlin, Köln und anderen Orten) und „Auguste 86“ aus Rostock, ein Produzent von maßgeschneiderten Jacken und Taschen aus robustem Material speziell für den Gebrauch beim Radfahren. „Die Preisträger sind gute Beispiele, wie aus innovativen Gedankenspielen Geschäftsideen, Existenzgründungen und leistungsfähige Firmen entstanden sind“, sagte Glawe.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese rund 2.600 Kreativen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig.

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“

Die Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten Deutschland ist ein Projekt des u-instituts für unternehmerisches Denken und Handeln e.V. und wird durch die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesrepublik gefördert. Bewerbungen für den Wettbewerb sind bis zum 30. Juni 2017 über die Homepage der Kultur- und Kreativpiloten möglich (www.kultur-kreativpiloten.de/bewerbung). Für die Teilnahme reichen eine Ideenbeschreibung, eine Darlegung der Motivation zur Teilnahme am Wettbewerb und ein Lebenslauf. Die Auswahl verläuft in zwei Schritten: Aus den Einsendungen trifft die Jury eine Vorauswahl und lädt 96 Bewerber in die zweite Runde zu Auswahlgesprächen ein. Während der Bewerbungsphase kann jeder zusätzlich per Online-Voting über drei Finalisten abstimmen, die direkt zu den Auswahlgesprächen eingeladen werden. Neben der Auszeichnung zum Kultur- und Kreativpiloten gibt es ein einjähriges Mentoring-Programm mit mehreren Workshops sowie die Begleitung von zwei Mentoren zu gewinnen. Insgesamt werden 32 Gewinner ausgezeichnet.

Start der ersten Innovationswerkstatt in Mecklenburg-Vorpommern

Innovationstransfer zwischen Kreativwirtschaft und Unternehmen – Konzepte, Geschäftsmodelle und Strategien sollen entwickelt werden

Holzkunst "Uhu", Foto: Martina Wichor

Holzkunst „Uhu“, Foto: Martina Wichor

Die landesweit erste Innovationswerkstatt ist am Montag in Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gestartet. Bei dem einwöchigen Workshop entwickeln 15 Kreativschaffende gemeinsam mit fünf Unternehmen innovative Lösungskonzepte zu konkreten Problemstellungen der teilnehmenden Betriebe. „Voneinander lernen und im Herausfiltern von Lösungen neue, ungewohnte Wege gehen – das ist das Ziel der Innovationswerkstatt, die erstmals in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. Die Unternehmen und die Kreativen nutzen die gemeinsame Woche, um neuartige Konzepte, Geschäftsmodelle und Strategien zu entwickeln. Das ist ein ganz besonderer Innovationstransfer zwischen der Kreativwirtschaft und anderen Wirtschaftsbranchen des Landes“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe in Schwerin.

Opernsänger berät Steuerberatungsgesellschaft – Teilnehmer der Innovationswerkstatt entwickeln Strategien für unternehmerische Herausforderungen

Geplant ist, dass die Kreativschaffenden – von der Dekorateurin über den Architekten, die Bildhauerin, den Opernsänger und eine Industriedesignerin – mit den Unternehmensvertretern Konzepte, Geschäftsmodelle und Strategien für die unternehmerischen Herausforderungen der Zukunft erarbeiten. Die beteiligten Unternehmen sind die HNP Mikrosysteme GmbH aus Schwerin, die mwh Hirsch Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Neustrelitz, die naturwind schwerin GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und die Trebing + Himstedt Prozessautomation GmbH & Co. KG aus Schwerin. „Die Innovationswerkstatt kann Unternehmen darin unterstützen, neue Lösungskompetenzen zu entwickeln – beispielsweise durch das Aufbrechen von festgefahrenen Routinen, Kommunikationsmuster und Regeln. Durch den besonderen Blick der Kreativen bietet sich neben einem wertvollen Erfahrungsaustausch auch die Möglichkeit, über kreatives Denken und kooperatives Handeln neue Handlungsoptionen zu entwickeln“, sagte Glawe. In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am 12. Mai 2017 von 13.00 bis 15.45 Uhr werden Ergebnisse vorgestellt. Interessierte können sich zu der Veranstaltung in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz anmelden unterprojekte@veronika-schubring.de oder Telefon +49 172-380 82 80.

Informationen zum Projekt Innovationswerkstatt

Das Projekt „Innovationswerkstatt“ ist einer der Preisträger aus dem Ideenwettbewerb für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, den das Wirtschaftsministerium ausgerufen hatte. Mit Hilfe des Wettbewerbs sollten Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft erschlossen, vermarktet und weiter entwickelt werden. Im Fokus standen vor allem branchenübergreifende Konzepte, um die wirtschaftlichen Marktchancen von Unternehmen zu stärken. Die Innovationswerkstatt ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Kreative MV und dem Netzwerk der Zukunftsmacher MV. Weitere Informationen unter www.kreative-mv.de.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese rund 2.600 Kreativen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig.

Greifswald will Kultur- und Kreativwirtschaft fördern – gemeinsames Netzwerktreffen am 25. April im Heineschuppen

 

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

Wie können Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft stärker zusammenarbeiten, um ihre Produkte und Dienstleistungen gemeinsam zu vermarkten? Und wie kann die Stadt Greifswald sie dabei unterstützen? Diese Fragen werden am 25. April um 17 Uhr bei einer Veranstaltung im Heineschuppen beantwortet, zu der die Abteilung für Wirtschaft und Tourismus sowie das Amt für Bildung, Kultur und Sport gemeinsam mit den Kreativen MV einlädt. „Greifswald ist eine junge, vielseitige und kreative Stadt“, erklärt die Leiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Sport, Anett Hauswald: „Wir wissen um den hohen Stellenwert der Kultur- und Kreativwirtschaft und wollen sie in Zukunft stärker unterstützen. Dafür brauchen wir mehr Informationen von den Kreativen.“ Auch die Bürgerschaft hatte sich dafür ausgesprochen, die lokale Kultur- und Kreativbranche stärker zur fördern. Eingeladen sind alle UnternehmerInnen und die, die es werden wollen, aus der Kultur- und Kreativwirtschaft: Design, Werbung, Software & Games, Film & Rundfunk, Architektur, Musik, Theater, Kunst & Handwerk, Buch & Presse. Begleitet und moderiert wird das so genannte KreativLab von Katja Wolter (Steinbeis-Institut) und Corinna Hesse (Kreative MV).

„Die Kreativen sind oft Einzelkämpfer“, stellt Corinna Hesse vom Landesnetzwerk Kreative MV fest: „Sie haben hohes innovatives Potenzial, können aber allein zu wenig Reichweite erzielen, um auf sich aufmerksam zu machen. Durch Kooperation können sie ihre Einkünfte entscheidend verbessern.“ Katja Wolter vom Steinbeis-Institut für Ressourcenentwicklung in Greifswald weiß, dass Netzwerken ein wichtiger Erfolgsfaktor ist: „Persönliche Empfehlungen sind der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg. Im gemeinsamen Netzwerk entstehen mehr und größere Aufträge, so dass alle davon profitieren.“ Durch Kooperation mit der WITENO GmbH soll die Kreativszene stärker mit dem Wissenschafts- und Technologiepark Nordost vernetzt werden: „Technologische und soziale Innovation werden heute viel stärker zusammengedacht“, sagt WITENO-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Blank. „Die Kreativen bringen Ideen ein, die den gesellschaftlichen Nutzen von Innovation mitdenken und produktiv weiterentwickeln. Das wollen wir fördern.“ Anmeldung unter: kontakt@kreative-mv.de Kontakt: Katja Wolter, Katja.Wolter@stw.de, Tel. 03834-77 585 40.

KreativLabs  sind branchenübergreifende Events, die die unternehmerische Qualifizierung stärken, inspirierende Kreativ-Orte in ganz Mecklenburg-Vorpommern entdecken und Kreativschaffende zu Erfahrungsaustausch und Kooperationen anregen. Sie vernetzen kreative Akteure und UnternehmerInnen mit Kommunen, Förderern, Verbänden und Kammern.

 

Erste Bestandsaufnahme der Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt

Branche ist Innovationstreiber, Arbeitgeber und Imagefaktor für das Land

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

Wirtschaftsminister Harry Glawe hat im Rahmen der Landespressekonferenz eine Bestandsaufnahme der Kultur- und Kreativwirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. „Das ist die erste systematische Bestandsaufnahme zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Branche erweist sich als vielseitiger Wirtschaftszweig – sie ist Innovationstreiber, Arbeitgeber und Imagefaktor für das Land. Aber: Die Kultur- und Kreativwirtschaft braucht weiterhin Unterstützung. Wir wollen einerseits dafür sorgen, dass die Branche für die breite Öffentlichkeit noch sichtbarer wird. Andererseits ist es wichtig, dass die Unternehmen auf einer soliden wirtschaftlichen Basis stehen können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe in Schwerin.

17.800 Kultur- und Kreativschaffende sind im Land tätig

Die Bestandsaufnahme wurde vom Büro für Kulturwirtschaftsforschung in Köln (Daten der Jahre 2012 bis 2014) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums durchgeführt. Danach sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese rund 2.600 Kreativen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft trägt zu Wertschöpfung und Beschäftigung im Land bei, schafft Arbeitsplätze und Einkommen. Jetzt sollen die Potentiale der Branche noch stärker erschlossen werden“, sagte Glawe. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig.

Instrumente der Wirtschaftsförderung stärker für Kultur- und Kreativwirtschaft nutzen

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Entwicklung und Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft durch die Instrumente der Wirtschaftsförderung, beispielsweise das Mentoring-Programm, Gründerstipendien, die Unterstützung von Beratungsleistungen sowie Technologieförderung und Investitionsförderung. Das Ministerium lobt zudem alle zwei Jahre den Lilienthal-Designpreis und Lilienthal-Designförderpreis aus, um besonders kreative Projekte, Leistungen und Ideen zu fördern und sichtbar zu machen und deren Umsetzung zu fördern. Der nächste Wettbewerb mit Preisverleihung wird 2017 durchgeführt. „Ich empfehle dem Unternehmen und Selbständigen der Branche, sich umfassend zu den Fördermöglichkeiten zu informieren. Wir verstärken unsere Offensive für die Kreativbranche und fördern im Rahmen eines Ideenwettbewerbs zwei neue Projekte“, sagte Glawe.

Zwei Sieger-Projekte im Ideenwettbewerb ausgewählt

Darüber hinaus hatte das Wirtschaftsministerium einen „Ideenwettbewerb für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ ausgeschrieben. Gesucht wurden zukunftsweisende Projektideen. Mit Hilfe des Wettbewerbs sollten Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft erschlossen, vermarktet und weiter entwickelt werden. Im Fokus standen vor allem branchenübergreifende Konzepte, um die wirtschaftlichen Marktchancen von Unternehmen zu stärken. Zwei Projekte sind ausgewählt worden – das wandernde Fortbildungsformat „KreativLab“ mit einem abschließenden Branchentreffen auf der Kreativkonferenz in Rostock und die interdisziplinäre „Innovationswerkstatt“ für Unternehmen aller Wirtschaftszweige. Projektträger sind der Kreativsaison e.V. und der Gleis 7 e.V. aus Rostock, beide aus dem Netzwerk Kreative MV. „Unser Ziel ist, die Kreativschaffenden zu stärken und gleichzeitig deren Potenzial für Innovationen zu erschließen“, berichtet die Verlegerin Corinna Hesse, Sprecherin der Kreative MV.

KreativLabs für Kreativschaffende – erster Termin am 22. November 2016

In elf KreativLabs können sich Kreativschaffende landesweit vernetzen und zu relevanten unternehmerischen Themen wie Geschäftsmodellentwicklung, Immobilienfindung, Fundraising, Online-Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit fortbilden. Gleichzeitig wird das Entwicklungspotenzial der gastgebenden Kreativ-Orte aufgezeigt: „Kreative haben in Städten und ländlichen Räumen eine wichtige Magnetfunktion: Sie ziehen Besucher, Fachkräfte und Neubürger an und geben damit wichtige Impulse für die Region“, so Corinna Hesse. „Für 2017 können sich noch Kreativ-Orte aus allen Landkreisen bei uns bewerben, die Gastgeber für ein KreativLab sein wollen und ihr Potenzial kreativ entwickeln möchten.“ Das erste KreativLab zum Thema „Geschäftsmodellentwicklung: eigene Potenziale erkennen“ findet am 22.November 2016 (17-21 Uhr) im Gutshaus am See in Woserin statt, wo die Künstlerin und Unternehmerin Sabine Puschmann jüngst eine Akademie für kulturelle Bildung gegründet hat.

Bewerbungen für die „Innovationswerkstatt“ bis 31.12.2016 möglich

Im Mai 2017 laden die Kreative MV und das Netzwerk Zukunftsmacher MV Unternehmen und Handwerksbetriebe aller Branchen zur ersten „Innovationswerkstatt“ in Mecklenburg-Vorpommern ein. Bis 31. Dezember 2016 können sich interessierte regionale Unternehmen für die Teilnahme noch akkreditieren. Im Fokus des einwöchigen Workshops stehen relevante und aktuelle Problemstellungen, die die Unternehmen selbst einbringen: Wie können neue Märkte erschlossen werden? Wie können Fachkräfte und Betriebsnachfolgen gesichert werden? Welche Geschäftsmodelle und Strategien sind im digitalen Wandel erfolgreich? „Durch die Einbeziehung von Künstlern und Kreativen in die unternehmerische Fortbildung und kreative Methoden werden neue Perspektiven und Lösungswege in die Strategie-Entwicklung eingebracht“, berichtet Maria Zocher-Ihde vom Unternehmensnetzwerk Zukunftsmacher MV. „Für die beteiligten Unternehmen werden damit Innovationsprozesse angestoßen, die die Zukunftsfähigkeit, die Teamstrukturen und die regionale Verankerung entscheidend stärken.“

JahresKreativKonferenz im September 2017

In Ergänzung der KreativLabs findet im September 2017 die JahresKreativKonferenz statt, auf der aktuelle, bundesweite Branchentrends diskutiert und die Ergebnisse aus den durchgeführten Formaten vorgestellt werden. „Wir möchten für die Branche nachhaltig funktionierende Strukturen aufbauen, die für das gesamte Land wirksam sind“, gibt die Sprecherin der Kreative MV, Corinna Hesse, das Ziel vor: „Zentral für unsere Arbeit ist, dass das Netzwerk von den Akteuren selbst getragen wird und wir ganz eng am Puls der Szene sind. Wir hoffen, dass wir durch die Projekte viele neue Netzwerkmitglieder gewinnen, die sich gemeinsam für die Kultur- und Kreativwirtschaft einsetzen möchten!“ Mehr Informationen und alle aktuellen Termine unter www.kreative-mv.de und http://www.facebook.com/kreativsaison.

Start des ersten Ideenwettbewerbs für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Kooperationen mit Unternehmen anregen – Bekanntheitsgrad der Branche erhöhen – ländlichen Raum stärken

Gruppe, Künstler Titua, www.tituart.com, Foto: Martina Wichor

Gruppe von Künstler Titua, Foto: Martina Wichor

Das Wirtschaftsministerium startet den ersten Ideenwettbewerb für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. „Gesucht werden landesweit Projekte, Themen und Initiativen zur Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Ich möchte weiter Impulse zur Förderung des Bekanntheitsgrades dieser innovativen jungen Branche setzen, zugleich den ländlichen Raum stärken und zu mehr Kooperation mit anderen Unternehmen, wie beispielsweise der Tourismuswirtschaft, dem Handwerk und der Industrie, anregen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag.

Projektideen für Kreativbranche gesucht

Es werden zukunftsweisende Projektideen, vor allem für branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse für die Förderung und Einbindung der Branche gesucht, die das Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotential der Kultur- und Kreativwirtschaft erschließen, vermarkten und weiter zu entwickeln helfen. Wichtig ist ferner, die Nachfrage anderer Branchen nach kreativen und innovativen Leistungen der Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, die Kooperationsbereitschaft sowie den branchenübergreifenden Dialog zu steigern“, so Glawe weiter. Die Zusammenarbeit der Kreativwirtschaft und Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen sollen angestoßen und gestärkt werden, um so die Marktchancen der daran beteiligten Unternehmen weiter zu verbessern.

Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft durch viele Kleinstunternehmen und freiberuflich Tätige geprägt. Derzeit gibt es etwa 2.660 Selbstständige und Unternehmen mit rund 9.500 Beschäftigten sowie rund 2.900 Mini-Selbstständige und etwa 2.400 Mini-Beschäftigte (Stand 2013/2014). Insgesamt bietet die Kultur- und Kreativwirtschaft rund 17.500 Arbeitsplätze – vom Vollzeitbeschäftigten bis zum geringfügig Tätigen. Als Kultur- und Kreativwirtschaft werden Unternehmen bezeichnet, die überwiegend erwerbswirtschaftlich agieren und sich mit Schaffung, Produktion, Verteilung und der medialen Verbreitung von kulturellen oder kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Das Wirtschaftsfeld wird in elf Teilmärkte eingeteilt, unter anderem gehören die Musikwirtschaft, die Medienwirtschaft, der Markt für Darstellende Künste und der Werbemarkt dazu.

Art und Umfang, Höhe der Projektförderung/Pro­jekt­vergütung

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts mit Erfahrungen und Bezug zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Soweit es sich um Unternehmen handelt, gilt die jeweils gültige Definition der Europäischen Kommission für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ausgewählte Projekte sollen aus Landesmitteln im Rahmen von Dienstleistungsverträgen und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel umgesetzt werden. In 2016 stehen für diesen Wettbewerb bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Ein Projekt sollte eine Laufzeit von maximal 12 Monaten (2016 bis einschließlich 2017) nicht überschreiten. Die Höhe der Projektförderung/Projektvergütung beträgt höchstens 40.000 Euro (netto) pro Vorhaben. Die Projekte sind in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Ihre Bewerbungen/Einreichungen zum Ideenwettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag mit dem Vermerk/Stichwort „Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft 2016/2017“ per Post bis spätestens 29. April 2016 (Eingangsstempel) an nachfolgende Adresse zu senden: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Referat 200, Stichwort „Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft 2016/2017“, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin

Entscheidungen: Der Wettbewerb wird in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt. Bitte reichen Sie für die erste Runde bzw. erste Phase des Ideenwettbewerbs folgende Unterlagen ein:

  • Angaben zu Ihrem Unternehmen, u. a. Zahl der Beschäftigten,
  • ein Kurzexposé/Konzept/eine Projektbeschreibung, Zielstellungen, ggfs. Projektpartner (auf maximal 5 Seiten, Arial 12 und ggfs. Anlagen),
  • einen groben Kosten- und Zeitplan (Personal- und Sachkosten),
  • Referenzen/Empfehlungen für die Umsetzung vergleichbarer Projekte.

Ein Projektbeirat bzw. eine Jury wird unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern über ihre Bewerbungen und Projektideen in einem Auswahlverfahren mit zwei Auswahlphasen einvernehmlich entscheiden. Dass Verfahren ist nicht öffentlich.  Es besteht kein Rechtsanspruch auf Umsetzung des Projektes. Auch die Entscheidung über die Auswahl der Bewerbung begründet keine verbindliche Zusage. Einreichungen können jederzeit schriftlich zurückgezogen werden. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen auch auf der Startseite des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern zum Download unter www.wm.mv-regierung.de zur Verfügung.

12 Auszeichnungen für „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern 2015“ vergeben

Zwölf Preise an Kreativschaffende für Unternehmer- und Gründergeist verliehen – Ziel: aus innovativen Ideen sollen wirtschaftliche Angebote werden

Maske von Titua, Foto - klein

Maske, Künstler Titua, Foto: Martina Wichor

Die Auszeichnungen für den zweiten landesweiten Wettbewerb „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern“ sind am Montag an zwölf Unternehmen vergeben worden. „Der Preis würdigt Kreativschaffende mit Unternehmer- und Gründergeist für ihre Ideen, Projekte und Geschäftsmodelle. Mit dieser Auszeichnung bekommen die innovativen Macher hinter den Produkten und Dienstleistungen einen Extraschub Rückenwind. So können die einzigartigen Ideen besser in wirtschaftliche Angebote umgesetzt werden, um die Unternehmen stärker im Markt zu verankern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft voranbringen, untereinander und mit anderen Branchen stärker vernetzen, um mehr Wertschöpfung zu erreichen

Für den Wettbewerb „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern“ haben sich insgesamt 56 Kreativschaffende beworben. Aus den Bewerbungen wurden 24 Finalisten ausgewählt. Zwölf Preisträger haben sich am Ende bei der Jury durchsetzen können. Die Sieger nehmen ein Jahr lang an einem Förderprogramm teil, werden von erfahrenen Mentoren begleitet und erhalten in verschiedenen Workshops sowie bei Reisen zur Start-up-Szene in Deutschland weiteres Rüstzeug für ihre Entwicklung. „Wir wollen die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern weiter voranbringen. Ich sehe in der Zusammenarbeit untereinander sowie in der Kooperation mit anderen Branchen erhebliche Chancen und Wachstumsmöglichkeiten. So können wir optimale und messbare Ergebnisse für mehr Wertschöpfung und für mehr Innovationen erreichen“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt Unternehmergeist und Gründertum

Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit unterschiedlichen Instrumenten Existenzgründungen in Mecklenburg-Vorpommern, beispielsweise über die Richtlinie zur Förderung des Entrepreneurship, des Unternehmergeistes und Gründertums. Das Konzept richtet sich insbesondere auf die Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Entrepreneurship-Programms wird auch der Nachwuchs gefördert. Mit dem Internetportalwww.gruender-mv.de existiert eine umfangreiche Wissens- und Erfahrungsplattform für angehende und schon praktizierende Existenzgründer. „Unser Ziel ist, dass Existenzgründer möglichst gut vorbereitet anfangen, um eine hohe Qualität und Nachhaltigkeit in ihrer Existenzgründung erreichen“, sagte Glawe. Zudem hat das Wirtschaftsministerium zwei Beteiligungsfonds aufgelegt, die finanzielle Mittel für Beteiligungen zur Verfügung stellen. Durch die Fonds wird der Zugang zu Eigen- und Fremdkapital verbessert und damit ein zentrales Innovationshemmnis beseitigt. Der Risikokapitalfonds „Venture Capital Fonds Mecklenburg-Vorpommern“ (VCFMV) soll die Startbedingungen für junge innovative Unternehmen verbessern. Insgesamt stehen dafür zehn Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Der Beteiligungs-Fonds-Innovation Mecklenburg-Vorpommern (BFIMV) bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft bietet die Möglichkeit, sich an Unternehmen zu beteiligen, die bereits am Markt tätig sind. Der BFIMV fördert mit rund 9,4 Millionen Euro innovative, technologieorientierte Projekte in kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), nicht jedoch das Unternehmen an sich.

Daten zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft durch viele Kleinstunternehmen und freiberuflich Tätige geprägt. Derzeit gibt es etwa 2.660 Selbstständige und Unternehmen mit rund 9.500 Beschäftigten sowie rund 2.900 Mini-Selbstständige und etwa 2.400 Mini-Beschäftigte (Stand 2013/2014). Insgesamt bietet die Kultur- und Kreativwirtschaft rund 17.500 Arbeitsplätze – vom Vollzeitbeschäftigten bis zum geringfügig Tätigen. Als Kultur- und Kreativwirtschaft werden Unternehmen bezeichnet, die überwiegend erwerbswirtschaftlich agieren und sich mit Schaffung, Produktion, Verteilung und der medialen Verbreitung von kulturellen oder kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Das Wirtschaftsfeld wird in elf Teilmärkte eingeteilt, unter anderem gehören die Musikwirtschaft, die Medienwirtschaft, der Markt für Darstellende Künste und der Werbemarkt dazu.

Die zwölf Gewinner des Wettbewerbs „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern 2015/2016“:

  • 13° Crossmedia Agentur – Martin Horst (Neubrandenburg)
  • 4eck Media GmbH & Co. KG – Matthias Petri und Stefan Petri (Waren/Müritz)
  • boardway – Peter Goldbach (Loissin)
  • Designbüro + agentur Stühmer/Scholz – Esther Stühmer und Barbro Scholz (Lodmannshagen)
  • com – Daniel Schuh (Teterow)
  • FahrradJäger – Martin Jäger und Steffi Wulf (Rostock)
  • Kulturkonzepte – Felicitas Krekosch (Schwerin)
  • Friedhofsgeflüster – Dr. Anja Kretschmer (Lambrechtshagen)
  • Jakob & Johanna handmade design – Johanna de Vos (Lärz)
  • Kreativ Kaufhaus Schwerin UG & Kreativhof Schwerin – Luise Gronostay (Schwerin)
  • maluka – Atelier für Porzellan und Keramik – Marie-Luise Franz (Gnevezow)
  • SILBERRÜCKEN Werbeagentur – Björn Kludig und Konstanze Zelck (Rostock)

Die Initiatoren des Wettbewerbs

Der Projektträger und Organisator des Wettbewerbs „Kreativmacher Mecklenburg-Vorpommern“ ist das u-institut Bremen. Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern fördert und begleitet das einjährige Projekt in Höhe von 100.500 Euro.