Archiv für das Schlagwort ‘kreativ

„KunstOffen“ zu den Pfingsttagen in M-V

Vom 19. bis 21. Mai lädt Mecklenburg-Vorpommern zur Einkehr in Ateliers und Kunstwerkstätten und zum Einblick in die Künstlerszene des Landes

Männliche Gruppe, Töpferei Jung aus Glashagen, Foto: Joachim Kloock

Männliche Gruppe, Töpferei Jung aus Glashagen, Foto: Joachim Kloock

In mittlerweile 24. Auflage wehen zu Pfingsten blau-weiße Fahnen überall dort, wo Künstler in Mecklenburg und Vorpommern ihre Werkstätten öffnen und sich von Besuchern über die Schulter schauen lassen. Unterstützt von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen laden rund 800 Künstler und Kunsthandwerker zwischen Zarrentin und Zinnowitz zu diesem einzigartigen Einblick in ihre Kreativräume und Schaffenswelten ein. Auf mancher Angebotspalette stehen darüber hinaus Workshops und Führungen, gemeinsames Malen oder Töpfern und nicht zuletzt Fachsimpeleien über Malereien, Skulpturen, Plastiken, Keramiken und alles andere, was durch Inspiration und Können kreativer Geister zum Kunstwerk wird. Eine Mini-Auswahl aus der überbordenden Fülle der „KunstOffen“-Offerten haben sind im Folgenden zusammengestellt.

Mecklenburg: Treibholzmöbel und Siebdruckkleider

Altkalen, Pfarrhaus

Im Pfarrhaus von Altkalen bei Dargun stellt Adrienne Györgyi unter dem Motto „Taufrisch aus dem Garten“ ihre Kollektion von Kleidern und Wohntextilien aus Leinenstoff und Denim vor. Leichte und luftige Kreationen, deren Material bei wechselndem Licht und schwankenden Temperaturen changiert, deren Schnitte im Winde wallen und die Assoziation von Blütenkel-chen erwecken. Kleider, Röcke, Taschen, Kopf- und Schultertücher sind darüber hinaus oft doppelseitig verwendbar – ein weiteres exklusives Markenzeichen der gebürtigen Budapesterin.

Badow

Bronzeplastiken als Einzelstücke oder in Kleinserien, Skulpturen aus Holz, Wandreliefs und Installationen in Garten und Atelier sind das Metier des renommierten Bildhauers Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin. Seine Arbeiten sind in deutschen Galerien zu finden, auf Mallorca, in Belgien, Holland und England; sein Reich in Badow aber öffnet er exklusiv nur für „KunstOffen“.

Glashagen, Hofgalerie

In der Hofgalerie Glashagen bei Bad Doberan sind durch Gezeiten, Wind und Wasser geschliffenes Treibholz sowie Rattan und Bambus die Ausgangsmaterialen für langlebige Möbel und Skulpturen. Allesamt handgefertigte Unikate, die nach traditionellen und ökologischen Methoden hergestellt werden und extrem widerstandsfähig sind. Ausgestellt sind sie in Galerie und Garten des 200 Jahre alten Bauernhauses.

Kaarz, Schlosspark

Im Schlosspark Kaarz bei Sternberg installieren sieben Künstler und Künstlerinnen von Mai bis Oktober ihre Arbeiten zum Thema KUNST im Park – „Das GRÜNE ZITAT – In Farbe“. Ihnen geht es darum, die Besonderheiten des Parks durch Farbgebung und -gestaltung künst-lerisch zu verändern und den Landschaftsgarten zu einem begehbaren Gemälde zu machen. Getreu Ihrem Credo, dass zeitgenössische Skulpturen die Wirklichkeit in allen ihren Erschei-nungsformen abbilden und einbeziehen – dabei spielt auch Farbe eine ganz wesentliche Rolle.

Picher, Eichenhof

Auf dem Eichenhof in Picher zwischen Ludwigslust und Hagenowarbeiten die Künstler Kat und Alexander von Stenglin. Kat webt dort Stoffe und Gobelins am Hochwebstuhl. Für die Stoffe verwendet sie am liebsten Farben aus Pflanzen wegen der speziellen Leuchtkraft, ihre Gobelins haben meist geometrische Muster. Alexander von Stenglin gestaltet individuelle keramische Objekte und Gebrauchskeramik in verschiedenen Techniken.

Stove, Kunsthaus

Im Kunsthaus Stove nahe der Ostsee zwischen Salzhaff und Insel Poel hat der Künstler Thought Raven das Haus, das Atelier und den Skulpturengarten unter dem Titel RAUM BEWEGT ZEIT BEWEGT RAUM zu einer Raumskulptur verbunden. An den Wegen im Garten zeigen sich Bäume, Skulpturen aus Eiche, eine Kräuterschnecke, Krater- und Hügelbeete. Im 2016 neu erbauten Strohballenlehmhaus steckt die Kreativwerkstatt, die auch für interessierte Kunsthaus-Feriengäste offen steht. Extra-Bonbon zu Pfingsten: ein Kammerkonzert am Sonntag um 15.00 Uhr.

Vorpommern: Papier-Reste und Erd-Objekte

Fahrenwalde, Schloss Bröllin

Tatsächlich Einzigartiges gibt es auf Schloss Bröllin in Fahrenwaldebei Pasewalk zu sehen. Dort konserviert Künstlerin Anneli Ketterer gewissermaßen Stücke vom Universum, in dem sie aus Erdoberflächen aus aller Welt Erd-Objekte erschafft, sogenannte Decrustate. In der von ihr entwickelten Technik entstehen verfestigte hauchdünne Schichten von Sanddünen, Industrieböden oder Trockenflussbetten aus Afrika, Amerika und Europa, deren Strukturen von Wind, Wasser und Lebewesen geprägt wurden und die auf Glas montiert sind.

Freest, Bootswerft

In Freest vis-à-vis von Usedom ist neben den Kunstwerken auch der Raum bemerkenswert, in dem sie präsentiert werden. Die Werke von Thorleif Neuer nämlich (Aquarelloriginale und Zeichnungen von Landschaften, Stadtbildern sowie figürlichen Darstellungen) sind ausgestellt in der Bootswerft des Fischerdorfes und entfalten in dieser rustikalen und traditionellen Atmosphäre eine ganz eigene Wirkung.

Hanshagen, Wassermühle

Eher romantisch hingegen ist das Flair der historischen Wassermühle Hanshagen zwischen Greifswald und Wolgast, in der gleich eine ganze Gruppe von Künstlern ihre Malereien, Skulpturen, Keramiken und Fotografien aus- und vorstellt. Der Clou: Kunst in Hanshagen heißt in diesem Fall auch Kunst aus Hanshagen und mit Hanshagen als Hauptmotiv – Beate Krohn, Heidemarie Pukowski, Brigitte Löper, Erich Schachtschneider und Peter Düvier leben allesamt im Ort und lassen sich von dessen reizvoller Lage mitten in der Natur immer wieder und nachhaltig inspirieren.

Putbus

CIRCUS EINS ist nicht nur die Adresse des Kronprinzenpalais der weißen Residenzstadt Putbus auf der Insel Rügen; zu „KunstOffen“ ist es auch die erste Adresse für zeitgenössische Kunst in einer besonderen Form. In den Werken Nándor Angstenbergers nämlich werden Dinge aus Plastik und Papier, die als verbraucht entsorgt wurden, zum Stoff für visionäre Erzählungen. Seine modellhaften Inszenierungen sind anarchische Alternativszenarios zur Gegenwart, in denen die Imagination frei schweifen kann.

Saal

In Saal am gleichnamigen Bodden und mit Blick auf Fischland-Darß-Zingst präsentiert Regina Chinow Rakuritäten – eine wohlklingende Wortschöpfung aus Raku und Kuriositäten, von denen es bei ihr wimmelt. Rakuritäten sind Gesellen wie Ratze und Kutze – lustige, comicartige Charakter-Fratzen, die in Form und Farbe schon speziell sind und in Raku-Brenntechnik gefertigt werden. Was das ist und wie es funktioniert, erfährt man nicht nur vor Ort, man kann sich auch selbst darin ausprobieren und täglich bei zwei Eventkeramik-Show-Bränden dabei sein.

Ueckermünde, Kulturspeicher

Feierlich eröffnet wird „KunstOffen“ in Vorpommern am 18. Mai um 17.00 Uhr im Kulturspeicher des Seebades Ueckermünde mit einer Sammelausstellung von ausgewählten Werken der Teilnehmer, einer kostenlosen Stadtführung und einem Bummel durch den Kunstmarkt. Das Faltblatt mit Karte, Künstlern und Kontakten liegt in allen Tourist-Informationen in Vorpommern, auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus, es kann darüber hinaus auf http://www.kunst-offen.net oder unter 03834 891189 beim Tourismusverband Vorpommern bestellt werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kunstoffen 

Advertisements

Ausstellung „Rostock Kreativ 2018“ endete am 8. April 2018

12.000 Besucher sahen die Messe „Rostock Kreativ“, die vom 29. März bis 8. April in der Rostocker Kunsthalle stattfand

In der Ausstellung „Rostock Kreativ 2018″, die ein gemeinschaftliches Projekt der Ostseezeitung und der Kunsthalle Rostock ist, sind am 8. April die Publikumspreise verliehen worden. Über 9000 Besucher haben Ihre Stimme abgegeben. Die Gewinner in den Kategorien Malerei, Skulptur, Fotografie und in der Sonderkategorie „800 Jahre Rostock“ nahmen Ihre Preise in der sehr gut gefüllten Kunsthalle Rostock entgegen. Ein herzlicher Dank gilt allen Künstlern, die in diesem Jahr teilgenommen haben

Die Platzierungen:

Malerei 1. Platz – Paula Eick mit „Salvador Dali“ (PC- Tastaturen, mit 129 Stimmen), 2. Platz – Elena Böhm mit „Karleena“ (Öl auf Leinwand, mit 100 Stimmen), 3. Platz – Jens Conrad mit „Rostocker Stadtansicht“ (Öl auf Leinwand, mit 65 Stimmen), Objekte 1. Platz – Nelson Reyes Vasquez mit „Orchester im Freien“ (Karton, mit 657 Stimmen), Fotografie 1. Platz – Diana Reimansteiner mit „Weitblick Ostsee-Rügen“ (Farbfotografie, mit 169 Stimmen), Sonderkategorie 800 Jahre Rostock 1.Platz – Beatrice Seamann mit „Kröpi“ (Leinwand Acryl, mit 408 Stimmen).

„Kreativ arbeiten und Soziales organisieren“ – Kunstverein in Wismar engagiert sich für Langzeitarbeitslose

Vielfältige, kreative Angebote und intensive Betreuung der Teilnehmer – Ziel ist es, eine Beschäftigung zu vermitteln

image00121.12.2017 – Der Kunstverein KaSo Wismar e.V. (KaSo steht für „Kreativ arbeiten und Soziales organisieren“) engagiert sich für die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Kurse wie Töpfern, kreatives Gestalten, Korbflechten, Textil- und Schmuckgestaltung sowie Tätigkeiten in der Holzwerkstatt werden genutzt, um über eine kreative Tätigkeit im Kunsthandwerk mit den Langzeitarbeitslosen ins Gespräch zu kommen, den Austausch unter ihnen anzuregen und so ihre Ressourcen für die Bewältigung der Arbeitslosigkeit zu fördern. „Die Vielfalt der Angebote und die individuelle Begleitung der Teilnehmer trägt dazu bei, dass im Kunstverein KaSo Wismar sozial benachteiligte Personen in problematischen Lebenssituationen Unterstützung finden. Über handwerkliche Betätigung können sich die Teilnehmer ausprobieren, Selbstvertrauen tanken und zeigen, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zurück in das Arbeitsleben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Praxisnahe und zielorientierte Hilfe für Langzeitarbeitslose

Jährlich werden 45 Teilnehmer und ihre Familienangehörigen aus Wismar und Umgebung vom Verein unterstützt. Unter anderem erhalten die Teilnehmer Unterstützung in der Tagesstrukturierung, Sportkurse, Informationsveranstaltungen zu Suchtverhalten und Depressionen werden angeboten. „Ziel ist, den Teilnehmern eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt oder eine geringfügige Beschäftigung zu vermitteln oder in Ausbildung zu bringen“, so Glawe. Die Vermittlungsquote bei den Langzeitarbeitslosen liegt nach Angaben des Vereins durchschnittlich bei 47 Prozent. „Der Kunstverein hat immer im Fokus, dass eine Arbeitsaufnahme oberste Priorität hat. Deshalb werden täglich offene Stellen recherchiert, mit den Profilen der Teilnehmenden abgeglichen und dann Unterstützung für die Bewerbung geboten. Das ist praxisnahe und zielorientierte Hilfe für die Langzeitarbeitslosen“, sagte Glawe.

Informationen zum Kunstverein KaSo Wismar e.V.

Der Kunstverein KaSo Wismar e.V. besteht aus 22 Kunsthandwerkern und Kunstfreunden, die sich im Jahr 2004 zu einem Verein zusammengeschlossen haben. Die Ziele: alle Kunstrichtungen in das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Region zu integrieren, Organisation von Kunstmärkten und Ausstellungen, Kursangebote der vertretenen Kunsthandwerksrichtungen, Feriengestaltung für Kinder und Erwachsene, Geburtstagsfeiern, Betriebsfeiern und Ähnliches mit Kreativangebot. Das Hauptanliegen der Künstler liegt in der Förderung und Gestaltung sozialer Projekte. In der „Offenen Werkstatt“ können Interessierte an Kreativkursen teilnehmen. Die „Offene Werkstatt“ steht allen Menschen als Treffpunkt und Anlaufpunkt für Probleme jeglicher Art zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.kaso-wismar.de

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) in Höhe von rund 137.000 Euro für den Zeitraum vom 01. September 2017 bis Ende August 2018 unterstützt. Die Gesamtkosten betragen rund 160.000 Euro.

„Kreatop!a“ – Branchenkonferenz der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rostock

Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns ist ein Bestandteil der heimischen Wirtschaft

Holzkunst "Uhu", Foto: Martina Wichor

Holzkunst „Uhu“, Foto: Martina Wichor

23.11.2017 – „Kreatop!a – Hoch hinaus und tief verwurzelt“ – unter diesem Motto stand am Donnerstag die Branchenkonferenz der Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns in Rostock. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns ist ein impulsgebender Bestandteil der heimischen Wirtschaft. Die Branche schafft Arbeitsplätze und Einkommen und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land bei. Mir ist es wichtig, dass dieser Wirtschaftszweig in Mecklenburg-Vorpommern noch besser bekannt wird und seine Potentiale stärker erschlossen werden. Die Branchenkonferenz ist dabei ein wichtiges Element“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Mehr Vernetzung der Kultur- und Kreativwirtschaft mit weiteren Wirtschaftsbranchen nötig

Auf Einladung des Landesnetzwerkes „Kreative MV“, des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammer zu Rostock tagten in Rostock rund 90 Vertreter der Kreativwirtschaft, weiterer Branchen, Politik und Verwaltung. Kreativschaffende stellten aktuelle Projekte vor, in Workshops wurden zu interaktivem und branchenübergreifenden Innovationstransfer diskutiert und Möglichkeiten der Vernetzung besprochen. „Entscheidend für die Branche ist, Ideen zu marktfähigen Produkten zu entwickeln, um mehr Wertschöpfung zu erreichen. Dafür ist ein enges Zusammenarbeiten mit anderen Wirtschaftsbranchen nötig. Beide Seiten können davon profitieren – Unternehmen erhalten einen neuen, kreativen Blick auf Konzepte, Geschäftsmodelle sowie Strategien und die Kreativschaffenden erweitern ihr Spektrum eines möglichen Absatzmarktes“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Entwicklung und Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft unter anderem durch Instrumente der Wirtschaftsförderung, beispielsweise das Mentoring-Programm, Gründerstipendien, die Unterstützung von Beratungsleistungen sowie Technologieförderung und Investitionsförderung. Darüber hinaus hatte das Wirtschaftsministerium einen „Ideenwettbewerb für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ ausgeschrieben. Gesucht wurden zukunftsweisende Projektideen. Mit Hilfe des Wettbewerbs sollen Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft erschlossen, vermarktet und weiter entwickelt werden. Im Fokus stehen vor allem branchenübergreifende Konzepte, um die wirtschaftlichen Marktchancen von Unternehmen zu stärken. Die Branchenkonferenz ist vom Wirtschaftsministerium in Höhe von 12.500 Euro aus Landesmitteln unterstützt worden. „Die Instrumente der Wirtschaftsförderung stehen allen Unternehmen offen. Diese Leistungen können und sollten auch von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Anspruch genommen werden“, sagte Glawe.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig.

Kreativwettbewerb „Mein Greifswald 2050 – Klimaschutz im Fokus“ – Jetzt mitmachen!

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

21.9.2017 – Anlässlich des diesjährigen Klima-Aktionstages am 11. November ruft das Klimaschutzbündnis der Universitäts– und Hansestadt Greifswald zu einem Kreativ Wettbewerb auf. Unter dem Motto „BEWEG WAS! – Mein Greifswald 2050 – Klimaschutz im Fokus“ werden spannende, originelle oder visionäre Blickwinkel gesucht. Zeichnungen, Fotos, Collagen oder Montagen – alles ist erlaubt! Einsendeschluss ist der 24. Oktober 2017. Die besten Einsendungen werden prämiert. Für die ersten Plätze winken Hauptpreise im Wert von über 600 € (1. Preis: 300 € Spar-Geschenkgutschein der Sparkasse Vorpommern / 2. Preis: 200 € Einkaufsgutschein Elisenpark Greifswald / 3. Preis: Fotorucksack im Wert von 140 €). Weiterhin gibt es unter anderem Kinogutscheine zu gewinnen. Die Preise werden während des Klima-Aktionstages am 11. November im Pommerschen Landesmuseum verliehen. An diesem Tag werden die eingereichten Arbeiten ausgestellt. Unabhängig von den prämierten Beiträgen werden aus allen Einsendungen drei Motive für eine Postkartenserie ausgewählt, die geeignet sind, „Klimagrüße aus Greifswald“ in alle Welt zu schicken. Die Kreativbeiträge können analog oder digital gesendet werden an: Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Stadtbauamt, Abteilung Umwelt- und Naturschutz, Markt 15, 17489 Greifswald; E-Mail: umwelt@greifswald.de. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen unter: http://klimaschutz-greifswald.de/kreativwettbewerb-klimaschutz/

Landesweiter Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet

Innovative Ideen und Konzepte mit marktwirtschaftlichen Chancen gesucht

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

9.8.2017 – Der Startschuss für den zweiten landesweiten „Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ ist erfolgt. Ab sofort können sich Interessierte bewerben. „Wir wollen die erwerbswirtschaftlich tätige Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren Potentialen, Leistungen und Fähigkeiten stärken und sichtbarer machen. Über den Wettbewerb suchen wir zukunftsweisende Projektideen, die wir unterstützen und begleiten. Im Fokus stehen dabei vor allem branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhöhen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Zukunftsweisende Ideen gesucht, vor allem für branchenübergreifende Projekte – Gewinner werden insgesamt mit bis zu 100.000 Euro unterstützt

An diesem Wettbewerb können sich alle beteiligen, die sich der Kultur- und Kreativwirtschaft zugehörig fühlen oder mit Kreativen zusammen arbeiten. Gesucht werden zukunftsweisende Ideen, vor allem für branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, die das Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotential weiter entwickeln und vermarkten. Das können beispielsweise lösungs- und produktorientierte Prozesse der Zusammenarbeit mit Unternehmen anderer Branchen (Tourismus, Gesundheitswirtschaft, Handwerk oder Industrie) sein. Oder Projekte und attraktive Fachveranstaltungen zur weiteren Professionalisierung und Weiterqualifizierung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kooperation mit Wirtschaftsfördergesellschaften, Unternehmensverbänden und Kammern. Möglich sind ebenfalls multimediale PR- und Marketingmaßnahmen unterschiedlichster Formate für die Darstellung der Kultur- und Kreativwirtschaft. „Entscheidend für die Branche ist, die Ideen zu marktfähigen Produkten weiter zu entwickeln, um mehr Wertschöpfung zu erreichen. Auf diesem Weg begleiten wir die Kultur- und Kreativschaffenden mit dem Wettbewerb und unterstützen die Gewinner insgesamt mit bis zu 100.000 Euro“, sagte Glawe.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese rund 2.600 Kreativen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft schafft Arbeitsplätze und Einkommen und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land bei. Jetzt gilt es, die Potentiale der Branche noch besser zu erschließen“, sagte Glawe.

Informationen zur Teilnahme am Ideenwettbewerb

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts mit Erfahrungen und Bezug zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Projekte sind in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Mit der Bewerbung sind folgende Unterlagen einzureichen. Angaben zum Unternehmen, Kurzexposé/Konzept/Projektbeschreibung mit Zielstellungen und gegebenenfalls Projektpartner, ein grober Kosten- und Zeitplan (Personal- und Sachkosten) sowie Referenzen/Empfehlungen für die Umsetzung vergleichbarer Projekte. Bewerbungsschluss ist am 09. Oktober 2017. Die Bewerbungen sollen per Post in einem geschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Teilnahme am Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft“ oder per Mail bis spätestens 09. Oktober 2017 (Eingangsstempel) an folgende Adresse gesandt werden:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Mecklenburg-Vorpommern, Referat 200, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin oder per Mail an: d.kraetschmann@wm.mv-regierung.de.

Informationen zum Auswahlverfahren

Eine Jury – bestehend aus Vertretern der Industrie- und Handelskammern, der Wirtschaftsfördergesellschaften sowie der Kultur- und Kreativbranche – wird unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit über die eingereichten Projektideen in einem Auswahlverfahren entscheiden. Das Verfahren ist nicht öffentlich. Ausgewählte Projekte sollen aus Landesmitteln im Rahmen von Dienstleistungsverträgen und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel umgesetzt werden. Für den Wettbewerb stehen bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Ein Projekt sollte eine Laufzeit von maximal 12 Monaten haben. Die Höhe der Projektförderung beträgt höchstens 50.000 Euro (brutto) pro Vorhaben. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen auf der Startseite des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern zum Download unter www.wm.mv-regierung.de zur Verfügung.

MV sucht pfiffige Firmen mit Top-Design-Ideen

Bewerbungen für den 16. Lilienthal-Designpreis 2013 bis zum 15. Oktober möglich

Foto Daniela Abendroth: Wismars Nachwuchsdesigner setzen immer Maßstäbe beim Lilienthal-Designpreis. Daniela Abendroth aus Wismar war beispielsweise mit ihrem "trendigen Fingerfood-Geschirr" erfolgreich.Schwerin 18.9.2013 – In diesem Jahr werden zum 16. Mal der Lilienthal-Designpreis und zum 12. Mal der Lilienthal-Designförderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgelobt. Um den 1992 ins Leben gerufenen Lilienthal-Designpreis 2013 können sich Unternehmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, Designer und Produktentwickler bewerben. Der Förderpreis richtet sich an Studenten und Absolventen der Fachbereiche Design, Architektur und Innenarchitektur von Ausbildungsstätten im Land. Die Preisverleihung findet am 11. Februar 2014 in Wismar statt. “Der Designpreis ist ein Highlight unter den Wettbewerben, da er immer wieder herausragende Produkte und Preisträger hervorbringt. Unsere heimischen Firmen haben viel kreatives Potential. Dies können wir mit dem Preis auch noch bekannter machen”, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe und rief ambitionierte Produktentwickler mit kreativen Ideen zur Teilnahme auf. “Ziel des Wettbewerbs ist die Unterstützung der Wirtschaft und damit verbunden die Etablierung marktfähiger Produkte, die sich durch ein unverwechselbares Design auszeichnen. Zu innovativen Produkten und technischen Neuheiten gehört ein ausgeklügeltes Design, welches zu einem Markenzeichen heimischer Firmen entwickelt werden kann”, betonte Glawe. Das Medizintechnikunternehmen Hoffrichter GmbH (Preisträger 2011) aus Schwerin entwickelt, produziert und vertreibt u. a. Diagnose- und Atemtherapiegeräte für die Schlafmedizin. Es hält Exportbeziehungen unter anderem in ganz Europa, den USA, China, Indien und Japan.

“Auch Forschung und Entwicklung können ein Schlüssel zu innovativem Design sein. Ziel ist es, dass am Ende marktfähige Produkte entstehen. Auch in der kommenden EU-Förderperiode wird dies ein Schwerpunkt sein”, so Glawe. Für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern stehen in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 Mittel in Höhe von insgesamt 155 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Der Designpreis wird alle zwei Jahre verliehen und ist in diesem Jahr jeweils mit 3.000 Euro Preisgeld dotiert. Der Lilienthal-Designpreis, der nach den Anklamer Brüdern Otto und Gustav Lilienthal benannt wurde, wird in den Kategorien Industrial Design, Kommunikations- und Multimediadesign sowie Architektur und Gesamtgestaltung von Bauwerken und Interiordesign ausgeschrieben. Der diesjährige Wettbewerb wird gemeinsam mit der Hochschule Wismar (www.hs-wismar.de) und dem DesignZentrum Mecklenburg-Vorpommern (www.designzentrum-mv.de) durchgeführt. Alle Infos zum Wettbewerb unterwww.wm.mv-regierung.de