Archiv für das Schlagwort ‘Konzert

800 Besucher bei „Musik am Nachmittag“ in der Rostocker Stadthalle

20.9.2018 – Die „Musik am Nachmittag“ gastierte anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums der Hanse- und Universitätsstadt Rostock am 19. September 2018 im Großen Saal der Rostocker StadtHalle. 800 Rostockerinnen und Rostockern wurde ein besonderer Konzertgenuss ermöglicht. Initiiert von der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, München, sind die seit 1998 zweimal im Jahr traditionell in der Nikolaikirche stattfindenden Konzerte für Seniorinnen und Senioren ein besonderes Dankeschön an die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen. Das Jubiläumskonzert in der StadtHalle bot allen Gästen eine spannende und unterhaltsame Reise in die Welt der Musik. Auf dem Programm standen unter anderem Werke von Brahms, Lortzing, Millöcker, Rimsky-Korsakov, Rossini, Saint Saens, Schubert, J. Strauss und Verdi. Im Kartenpreis inbegriffen waren Kaffee und Kuchen die in der Pause an den Tischen serriert wurden.

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Matthias Schweighöfer: Lachen Weinen Tanzen Tour 2017 – Live am 12.12.17 in der Stadthalle Rostock

Text: Jan Wehn

Matthias Schweighöfer

Matthias Schweighöfer

Matthias Schweighöfer hat ein Album gemacht, weil Musik und Matthias Schweighöfer einfach zusammengehören. Er sucht seit jeher die Musik für seine Filme selbst aus oder bringt sich bei der Komposition der Scores mit ein. Er sang mit Philipp Poisel das Duett »Eiserner Steg« und im letzten Jahr steuerte er mit »Fliegen« einen eigenen Song zum Soundtrack für seinen Film »Der Nanny« bei. Jetzt veröffentlicht er mit »Lachen Weinen Tanzen« sein erstes eigenes Album. »Ich habe in meinem Leben viele Konzerte gesehen. Meist bin ich nach einer guten Stunde gegangen, weil mich die Auftritte nicht wirklich umgehauen haben«, erinnert sich Matthias. »Das Coldplay-Konzert in 2006 in der Berliner Waldbühne war anders. Die Band war toll, aber vor allem waren sie berührend. Das ist für mich das Wichtigste.« Nach und nach reift in Matthias die Idee heran, Musik zu erschaffen, die etwas im Hörer auslöst. »Es sollten Songs sein, die dich – egal ob sie mit kleinem oder mit großem Besteck aufgenommen wurden – etwas fühlen lassen, die etwas mit Dir machen.« Um das zu erreichen, hätte Matthias Schweighöfer mit allen arbeiten können: Die größten Produzenten der Pop-Mainstream, die für ihn die Arbeit übernehmen. Aber stattdessen hat Matthias eine Vision und macht sich dafür mit seinenJungs an die Arbeit. Seine Jungs, das sind Arne Schumann und Josef Bach, die schon den Score zu Matthias’ letztem Film »Der Nanny« beisteuerten. Zwei genial-findige Komponisten, die in Sachen Klang überall zuhause sind und von erhabener Filmmusik über frickelige Electronica bis hin zu Werbung und den ganz großen Pop-Würfen alles beherrschen. »Meine größte Angst war, dass die beiden sagen: ›Jetzt dreht er völlig durch«, erinnert sich Matthias Schweighöfer. Aber stattdessen nehmen die beiden seine Idee ernst. Ganz bescheiden produzieren und komponieren die drei vor sich hin. Es entstehen die ersten gemeinsamen Songs – und aus Nichts wird schon bald etwas ganz Großes.

Dass Matthias Schweighöfer nur, wie er selbst sagt, »ganz okay Klavier und sehr schlecht Gitarre« spielen kann, ist dabei kein Problem. Wenn er den beiden ein paar Akkorde oder eine Melodie gibt, dann bauen die zwei das Ganze einfach weiter. »Ein guter Autor bringt genau das zu Papier, was du dir ausgedacht hast«, sagt Matthias. »Aber er denkt es auch weiter und verbessert es. Arne und Ioos machen genau das mit meinen musikalischen Ideen. Wir empfinden Musik ganz gleich. Das hilft im Studio ungemein.« Aus musikalischen Ideen werden erste Skizzen und schließlich instrumentale Songs, die wiederum Inspiration für die Texte werden, die Matthias Schweighöfer während intensiven Sessions gemeinsam mit Nisse und Jasmin Shakeri geschrieben hat. Anschließend ging es an die Aufnahmen im Funkhaus Berlin und in den Hansa Studios. Dort standen aber nicht nur Matthias und seine Band vor dem Mikrofon, sondern auch Musiker aus dem Orchester des legendären Filmmusikkomponisten Danny Elfmann. »Als die losgelegt haben, hat es uns alle einmal komplett umgenietet«, erinnert sich Matthias. »Wie unsere ganz simple und ehrliche Musik mit Orchester-Sound verbunden wurde, hat sich angefühlt wie im Film. Als ob ein Schauspieler sich durch 10.000 Menschen auf dem Times Square zu dieser ganz bestimmten Person kämpft, einem dabei die Streicher um die Ohren fliegen und man die Leinwand anbrüllen will: ›Du musst das schaffen! Lauf!‹«, sagt Matthias und grinst. »Genau das war das Ziel.« In der Tat gelingt es »Lachen Weinen Tanzen« auf eine bis dahin ungekannte Weise, klassische Popmusik mit einem filmästhetischen Anspruch zu verbinden. Ganz so, als ob Coldplay mit Hans Zimmer Musik machen und deutsche Texten singen würde. In der Tat kann man sich jedes der Stücke in einem Film vorstellen. Die Songs sind mal laut, dann wieder leise. Mal fröhlich und gut gelaunt, mal in sich gekehrt und nachdenklich. Mal sind sie nur Szenen, dann wieder ganze Filme, aber jeder für sich erzählt von kleinen und ehrlichen Gefühlen oder großen Träumen. Sie machen Mut und geben Kraft, lassen einen träumen, erinnern und vergessen, lassen einen lachen, weinen und tanzen. Letztlich hat ihm seine Unsicherheit, sein Laiendasein als Musiker die Tür geöffnet mit Selbstbewusstsein und gewachsener Vertrauensstruktur ein Album zu machen, das am Ende der Ärad der neuen Deutschpoeten beeindruckender nicht hätte sein können. Was diese Ära geschaffen hat, wird von Matthias Schweighöfer noch einmal im Namen Aller unterschrieben. Wer danach kommt, darf ein neues Kapitel an Emotionen aufschlagen – aber das Gleiche nur besser? Wird nicht gehen.

CTS Pre-Sale: 10.03. um 11.00 Uhr www.eventim.deAllgemeiner VVK-Start: 13.03. um 09.00 Uhr

Ihr spielt die Musik! Symphonic Mob am 30. Juli 2016 auf dem Universitätsplatz

21.6.2016Unter dem Motto „Ihr spielt die Musik!“ lädt die junge norddeutsche philharmonie am 30. Juli 2016 Musikbegeisterte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern dazu ein, Teil eines großen symphonischen Flashmobs auf dem Rostocker Universitätsplatz zu werden. Das vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin 2014 initiierte Musikvermittlungsprojekt Symphonic Mob, das am Pfingstmontag 2016 mit 1.000 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Kent Nagano in Berlin zum dritten Mal über die Bühne ging, wird nun auch an anderen Orten fortgesetzt. Durch die Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes haben musikbegeisterte Menschen in Bremen, Köln, Frankfurt/Oder und in Rostock die Möglichkeit, im Spontanorchester mitzuspielen. Die Schirmherrschaft für den Symphonic Mob in Rostock hat Oberbürgermeister Roland Methling übernommen. Unabhängig vom Instrument und der individuellen spielerischen Fähigkeit sind alle Hobby- und Profimusikerinnen und -musiker eingeladen mitzumachen. Auf der Internetseite http://www.symphonic-mob.de sind neben einem Formular für die kostenlose Anmeldung auch die Noten für die aufzuführenden Stücke von Antonin Dvorák (Slawische Tänze Nr. 1 und 2) und Johannes Brahms (Ungarische Tänze Nr. 1 und 5), Video-Tutorials als Übehilfen sowie detaillierte Informationen zum Ablauf (inkl. einer gemeinsamen Probe), zum Dirigenten Christoph Altstaedt und zur jungen norddeutschen philharmonie zu finden. „Wir freuen uns sehr, beim Symphonic Mob mit Musikern aller Art im größten Spontanorchester Mecklenburg-Vorpommerns zu musizieren“, so Dirigent Christoph Altstaedt. Für ihn und die 110 Musikerinnen und Musiker umfassende junge norddeutsche philharmonie ist die Veranstaltung der Auftakt zu ihrer Sommerarbeitsphase, bei der sie u.a. am 10. August 2016 ein Konzert zur Eröffnung der Hanse Sail im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern geben werden. Der Symphonic Mob der Region Mecklenburg-Vorpommern ist ein Projekt der jungen norddeutschen philharmonie in Kooperation mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Linktipp: www.symphonic-mob.de

Klassik-Nacht 2016 im Zoo Rostock

18. Klassik-Nacht am 10. Juni 2016: „Zwischen Nordpol und Südpol – in 80 Minuten um die Welt“

12.6.2016 – Seit vielen Jahren ist die Norddeutsche Philharmonie zur jährlichen Klassik-Nacht im Zoo zu Besuch und begeisterte auch diesmal nicht nur Klassik-Freunde. Der Zoo verwandelte sich in einen Konzertsaal und die Besucher lauschten der Musik in einer einmaligen Umgebung. Im Anschluss an die Klassik-Nacht ging es auf Mondscheinexpedition durch den Zoo. Als Benefizkonzert dient die Klassik-Nacht der Unterstützung wichtiger Projekte im Zoo und trägt damit auch zur Realisierung des DARWINEUM bei. So kommen die aktuellen Einnahmen der neuen Spendenaktion „Taler mehren für die Bären“ zugute und unterstützen damit den Bau des Polariums, der neuen Heimstätte für Eisbären und Pinguine mit Besucherzentrum.

Im Jahr 2016 ist es für den Zoo Rostock bereits die 18. Klassik-Nacht. Eine Tradition, die jährlich hunderte Musik-Freunde aus ganz Mecklenburg-Vorpommern anzieht und sich großer Beliebtheit erfreut. Beim Motto „Zwischen Nordpol und Südpol – in 80 Minuten um die Welt“ ging es mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock mal gefühlvoll, mal kraftvoll durch die klassische Musikwelt. Unter der Leitung des Dirigenten Robin Engelen erklangen Stücke von Peter Tschaikowsky, Edward Elgar, Gioachino Rossini, Leonard Bernstein und vielen anderen. Russland, England, Italien oder die USA wurden musikalisch besucht – eine tolle Reise unter Rostocks Sternenhimmel.

Förderverein organisiert am 3. Januar 2016 das dritte Neujahrskonzert in der Bützower Stiftskirche

Andreas Pasternack, Quelle Dr.

Andreas Pasternack, Fotoquelle: Dr. Rainer Boldt

Nach den großen Erfolgen der letzten Neujahrskonzerte mit dem Andreas-Pasternack-Quintett gibt es auch in diesem Jahr eine Fortsetzung. Am Sonntag, dem 3. Januar 2016 wird der Saxophonist, Sänger und Moderator Andreas Pasternack in der Stiftskirche zu Bützow erneut ein mitreißendes Konzert geben. Beginn ist um 17.00 Uhr, Einlass ab 16.00 Uhr. Karten zum Preis von 12 EUR sind an der Abendkasse sowie an den Vorverkaufsstellen in Bützow, Güstrow und Schwaan erhältlich.

Das Neujahrskonzert 2016 in der Bützower Stiftskirche steht noch ganz im Zeichen der schweren Zerstörungen durch den Tornado am 05. Mai. Obwohl die meisten Schäden inzwischen behoben werden konnten, sind die Reparaturarbeiten an der Kirche und vielen anderen Gebäuden in der Stadt noch nicht abgeschlossen. Mit dem Konzert will der Förderverein Stiftskirche zu Bützow als Veranstalter ein Zeichen setzen, dass die Sanierung der Kirche trotz dieses schweren Rückschlages zielstrebig fortgesetzt wird. Der Erlös wird für weitere Sanierungsmaßnahmen verwendet. Wie in den letzten Jahren rechnen wir deshalb wieder mit einem vollen Haus. Vor und während des Konzertes verkaufen Mitglieder des Fördervereins in der Kirche wärmende Getränke an die Besucher.

Andreas Pasternack ist seit Jahren einer der beliebtesten Musiker der Landes Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit seinen vier Kollegen präsentiert er auf unnachahmlich charmante und humorvolle Weise ein musikalisches Programm voller Witz und Überraschung. Das Repertoire besteht aus exzellentem Jazz, beliebten und bekannten Oldies der 50er und 60er Jahre, deutschen Schlagern sowie lange nicht gehörten Volksliedern. Dazu darf selbstverständlich auch in einer Kirche begeistert applaudiert und getanzt werden. Das Neujahrskonzert mit dem Pasternack-Quintett: Nach einer ruhigen Weihnachtszeit der perfekte Start in das neue Jahr!

Vorverkaufskassen

  • Buchbinderei Koch Bützow, Langestraße 48 Tel. 038461 2933
  • Stadtinformation Bützow, Rathaus Tel. 038461 50120
  • Buchhandlung „Am Markt“ Bützow, Langestraße 34 Tel. 038461 2608
  • Kunstmühle Schwaan, Mühlenstraße 12 Tel. 03844 891793
  • Güstrow-Information, Franz-Parr-Platz 10 Tel. 03843 681023
  • SVZ Güstrow, Domstraße 9 Tel. 03843 69538460

Jahreskonzert der Musikschule Greifswald am 8. 11. 2015

Aschenputtel, Foto Musikschule GreifswaldSolisten und Ensembles der Musikschule Greifswald stellen sich um 16:00 Uhr in der Stadthalle Greifswald vor

Einmal im Jahr wird der Kaisersaal zur großen Bühne für die jungen und junggebliebenen Musikerinnen und Musiker der Greifswalder Musikschule. Beim traditionellen Jahreskonzert am Sonntag, dem 8. November, um 16 Uhr in der Stadthalle werden Solisten und Ensembles von der Flöte bis zur Big Band ihr Können präsentieren. Dabei steht natürlich ganz besonders die Freude am Musizieren im Vordergrund.

Mit dabei sind wieder einige der jüngsten Musikanten der Musikalischen Grundausbildung, außerdem der Kinderchor, Blockflöten-, Querflöten- und Gitarrenensemble, die Gruppe Wackelkontakt, Ensalada, das Nachwuchsstreichorchester, das Kammerorchester und die Bigband „Groovties“. Ergänzt wird das Programm durch witzige, hochkarätige, überraschende Solobeiträge sowie Tanzeinlagen der Tanzklassen. Sie werden „Aschenputtel“ performen. Lassen Sie sich und auch Ihre Kinder von der Musik inspirieren. Vielleicht greifen nach dem Konzert auch Eltern und Großeltern wieder zum Instrument.

Die Karten gibt es nur an der Theaterkasse! Bitte nutzen Sie den Vorverkauf, um sich die besten Plätze zu sichern und lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden! Eintritt zu 7,- € ermäßigt 5,- €

Tschechischer Chor besucht Greifswald – Konzert am 29.8. in St. Joseph

Ensemble Permonik Konzertchor, Foto: Pressestelle HGW Sängerinnen des Permonik Konzertchors 2, Foto: Pressestelle HGWEin Ensemble des Permonik Konzertchors aus Karvina in Tschechien ist derzeit zu Gast in Greifswald. Die Sängerinnen und Sänger wurden heute im Rathaus von Kultursenator Ulf Dembski begrüßt. Der Jugendchor tritt am Freitag, dem 29. August, um 19.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Joseph auf. Der Permonik Konzertchor tourt derzeit durch Mecklenburg-Vorpommern. Nach Greifswald sind weitere Konzerte in Loitz (30.8.) und Demmin (31.8.) geplant. Der renommierten Chor gastiert weltweit. Er gewann unter anderem Erste Plätze beim New York Choral Festival sowie beim Australian International Music Festival.