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Landesweiter Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet

Innovative Ideen und Konzepte mit marktwirtschaftlichen Chancen gesucht

Kreativ-Messe, Foto Martina Wichor (7)

Kreativ-Messe, Foto: Martina Wichor

9.8.2017 – Der Startschuss für den zweiten landesweiten „Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ ist erfolgt. Ab sofort können sich Interessierte bewerben. „Wir wollen die erwerbswirtschaftlich tätige Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren Potentialen, Leistungen und Fähigkeiten stärken und sichtbarer machen. Über den Wettbewerb suchen wir zukunftsweisende Projektideen, die wir unterstützen und begleiten. Im Fokus stehen dabei vor allem branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhöhen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Zukunftsweisende Ideen gesucht, vor allem für branchenübergreifende Projekte – Gewinner werden insgesamt mit bis zu 100.000 Euro unterstützt

An diesem Wettbewerb können sich alle beteiligen, die sich der Kultur- und Kreativwirtschaft zugehörig fühlen oder mit Kreativen zusammen arbeiten. Gesucht werden zukunftsweisende Ideen, vor allem für branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, die das Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotential weiter entwickeln und vermarkten. Das können beispielsweise lösungs- und produktorientierte Prozesse der Zusammenarbeit mit Unternehmen anderer Branchen (Tourismus, Gesundheitswirtschaft, Handwerk oder Industrie) sein. Oder Projekte und attraktive Fachveranstaltungen zur weiteren Professionalisierung und Weiterqualifizierung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kooperation mit Wirtschaftsfördergesellschaften, Unternehmensverbänden und Kammern. Möglich sind ebenfalls multimediale PR- und Marketingmaßnahmen unterschiedlichster Formate für die Darstellung der Kultur- und Kreativwirtschaft. „Entscheidend für die Branche ist, die Ideen zu marktfähigen Produkten weiter zu entwickeln, um mehr Wertschöpfung zu erreichen. Auf diesem Weg begleiten wir die Kultur- und Kreativschaffenden mit dem Wettbewerb und unterstützen die Gewinner insgesamt mit bis zu 100.000 Euro“, sagte Glawe.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Davon haben rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese rund 2.600 Kreativen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft schafft Arbeitsplätze und Einkommen und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land bei. Jetzt gilt es, die Potentiale der Branche noch besser zu erschließen“, sagte Glawe.

Informationen zur Teilnahme am Ideenwettbewerb

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts mit Erfahrungen und Bezug zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Projekte sind in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Mit der Bewerbung sind folgende Unterlagen einzureichen. Angaben zum Unternehmen, Kurzexposé/Konzept/Projektbeschreibung mit Zielstellungen und gegebenenfalls Projektpartner, ein grober Kosten- und Zeitplan (Personal- und Sachkosten) sowie Referenzen/Empfehlungen für die Umsetzung vergleichbarer Projekte. Bewerbungsschluss ist am 09. Oktober 2017. Die Bewerbungen sollen per Post in einem geschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Teilnahme am Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft“ oder per Mail bis spätestens 09. Oktober 2017 (Eingangsstempel) an folgende Adresse gesandt werden:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Mecklenburg-Vorpommern, Referat 200, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin oder per Mail an: d.kraetschmann@wm.mv-regierung.de.

Informationen zum Auswahlverfahren

Eine Jury – bestehend aus Vertretern der Industrie- und Handelskammern, der Wirtschaftsfördergesellschaften sowie der Kultur- und Kreativbranche – wird unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit über die eingereichten Projektideen in einem Auswahlverfahren entscheiden. Das Verfahren ist nicht öffentlich. Ausgewählte Projekte sollen aus Landesmitteln im Rahmen von Dienstleistungsverträgen und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel umgesetzt werden. Für den Wettbewerb stehen bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Ein Projekt sollte eine Laufzeit von maximal 12 Monaten haben. Die Höhe der Projektförderung beträgt höchstens 50.000 Euro (brutto) pro Vorhaben. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen auf der Startseite des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern zum Download unter www.wm.mv-regierung.de zur Verfügung.

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Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft startet in MV

Zukunftsträchtige Geschäftsideen gesucht

Rückenzentrum-Sportclub-Greifswald29.2.2016 – Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern sucht in Kooperation mit der BioCon Valley® GmbH innovative und vielversprechende Ideen für die Gesundheitswirtschaft. Heute startet der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft 2016. Gefragt sind Projektideen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. „Es werden zukunftsweisende, innovative Ideen für Dienstleistungen, Prozesse und Projekte für die Gesundheitswirtschaft gesucht, die das Potenzial der Branche erschließen sowie Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungsanreize setzen. Im Fokus stehen insbesondere zukunftsträchtige Wirtschaftsfelder wie beispielsweise die Medizintechnik, der Gesundheitstourismus und gesundheitsfördernde Lebensmittel“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Die Prämierung der Wettbewerbssieger erfolgt am 01. Juli 2016.

Erstmals Informationsveranstaltungen – Eine Million Euro für Siegerbeiträge

In diesem Jahr stellt das Wirtschaftsministerium eine Million Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt für die Siegerbeiträge zur Verfügung. Bis zum 06. April 2016 (14 Uhr) können die Projektideen bei der BioCon Valley® GmbH in Rostock eingereicht werden. Erstmals sind Informationsveranstaltungen zum Wettbewerb geplant. Diese finden am Mittwoch, dem 09. März, in Schwerin  sowie am Dienstag, dem 15. März, inNeubrandenburg (http://www.bioconvalley.org/standort-mv/ideenwettbewerb/) statt. „Ziel ist es, noch mehr Akteure mit tragfähigen Projekten aus dem ganzen Land für den Wettbewerb zu gewinnen“, so Glawe weiter.

Gesundheitswirtschaft ist wichtiger Wirtschaftsbereich im Land

„In Mecklenburg-Vorpommern gehört die Gesundheitswirtschaft mittlerweile in ihrer Gesamtheit zu den wichtigsten Wirtschafts- und Wachstumsbereichen. Mit 136.600 Beschäftigten arbeitet etwa jeder fünfte Beschäftigte in dieser Branche. Der Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung des Landes ist auf 14,6 Prozent gestiegen. Dabei spielt der Mittelstand eine zentrale Rolle in der Gesundheitswirtschaft“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Drei Viertel der Arbeitsplätze und fast 70 Prozent der Wertschöpfung der Branche entstehen in kleinen und mittleren Unternehmen. Deshalb setzen wir im Rahmen des Wettbewerbs ganz klar einen Schwerpunkt bei diesen Firmen.“

Kreative Ideen für die Gesundheitswirtschaft gesucht

Am „Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft“ hatten sich im vergangenen Jahr insgesamt 39 Projektträger beteiligt, die vielfältige Ideen aus den Bereichen Life Science, Gesundheitsdienstleistungen, Gesundheitstourismus, Ernährung für die Gesundheit sowie Gesundes Alter(n) eingebracht haben. „Wir erhoffen uns auch in diesem Jahr wieder eine rege Beteiligung und wegweisende Konzepte, die die Wachstumsbranche Nr. 1 im Nordosten künftig bereichern werden“, sagte Harry Glawe. In der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 wurden im Rahmen des Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft 29 Projektideen mit einem Investitionsvolumen von ca. 4,2 Millionen Euro durch Fördermittel in Höhe von 3,2 Millionen Euro unterstützt. In der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 werden für die Förderung von Projekten der Gesundheitswirtschaft rund zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt

Kurzkonzept und Finanzierungsplan einreichen

Aus den Einsendungen des jetzt beginnenden siebten Ideenwettbewerbs werden von einer Fachjury die Projektträger ausgewählt, die Aussicht auf eine Landesförderung haben und ihre Unterlagen dafür in ausführlicherer Antragsform ergänzen können. Für die erste Bewerberrunde sind lediglich ein Kurzkonzept und ein Finanzierungsplan notwendig. Mit dem Ideenwettbewerb sollen geeignete Projekte ausgewählt werden, die die Vernetzung von Unternehmen und Dienstleistern der Gesundheitswirtschaft unterstützen oder durch Marketingmaßnahmen Mecklenburg-Vorpommern kontinuierlich und professionell als Gesundheitsland weiter bekannt machen. 

Wettbewerbsbedingungen

„Förderung von innovativen Projekten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns“

Die Ausschreibungsunterlagen zum Ideenwettbewerb 2016 können auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern (www.wm.mv-regierung.de) und der BioCon Valley® GmbH (www.bioconvalley.org/standort-mv/ideenwettbewerb) abgerufen werden. Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Bewerbungsformular. Dieses ist vollständig auszufüllen und beinhaltet Aussagen zum Projektinhalt, zur Finanzierung und Referenzen des Bewerbers. Zuwendungsempfänger können natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts mit entsprechendem Bezug zur Gesundheitswirtschaft sein. Soweit es sich um Unternehmen handelt, gilt die jeweils gültige Definition der Europäischen Kommission für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das Projekt ist in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Die Projektinhalte müssen dabei unmittelbar der weiteren Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern dienen. Die Projektergebnisse sind auf regionaler Ebene in Mecklenburg-Vorpommern oder für das gesamte Bundesland zu nutzen. Nach Eingang der Bewerbungen entscheidet eine Jury – bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus, der Staatskanzlei, des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie Vertretern aus Wirtschaft und Forschung – über die Wettbewerbssieger. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 06. April 2016, 14.00 Uhr, elektronisch und ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular bei der BioCon Valley® GmbH eingegangen sein. Das Online-Bewerbungsformular steht ab Montagnachmittag (29. Februar) zur Verfügung.

Bildunterschrift: Ideen für eine bessere Gesundheit: Aldo Raffaelli gehört zum Rückenteam im Sportclub Greifswald, der Unternehmen der Region gezielte betriebliche Gesundheitsförderung anbietet. Das Foto zeigt ihn bei einer Übung im sogenannten flexx-Zirkel. Mit Hilfe des hier erfolgenden Muskellängentrainings werden muskuläre Verspannungen effektiv gelöst. Das Muskellängentraining wird in Kombination mit einem chipkartengesteuerten Muskelkrafttraining im Rückenzentrum des Sportclubs absolviert. Foto: Sportclub Greifswald

Branchentreffen der Gesundheitswirtschaft in Rostock

Gesundheitswirtschaft im Land weiter ausbauen – BioCon Valley ist Innovationstrei­ber

An der Nienhäger Steilküste – zwischen Gespensterwald und Ostsee, Foto: Martina Wichor

15.4.2015 – In Rostock fand die Jahresveranstaltung der BioCon Valley®-Initiative mit rund 120 Akteuren aus der Branche der Gesundheitswirtschaft statt. „Die Gesundheitswirtschaft ist eine starke Zukunftsbranche und ein Wachstumsmotor der wirtschaftlichen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. BioCon Valley ist ein Innovationstreiber der Branche. Die Initiative begleitet den Prozess und steht für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Zukunftsbranche. In enger Zusam­men­arbeit sorgen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Land dafür, dass die Wertschöpfungs- und Beschäftigungs­potentiale für Mecklenburg-Vorpommern in diesem Bereich bestmöglich genutzt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Die BioCon Valley®-Initiative wird getragen durch den BioCon Valley M-V e.V. sowie die BioCon Valley® GmbH.

Chance durch Internationalisierung nutzen Besondere Chancen sieht Wirtschaftsminister Glawe in der Internationalisierung der Gesundheitswirtschaft. „Wir haben das Potential diesen Bereich weiter auszubauen. Hier bestehen erhebliche Exportchancen für heimische Unter­nehmen. Wir müssen noch mehr zeigen, was wir in Mecklenburg-Vorpommern leisten können, worauf wir uns spezialisiert haben. Dies wird zu einer Nachfrage nach unseren Dienstleistungen auch im Ausland führen“, so Glawe weiter. Der Bruttowertschöpfungsanteil der Gesundheits­wirtschaft an der Gesamtwirtschaft liegt bei rund 13,7 Prozent (Quelle Wifor GmbH).

Zweiten Gesundheitsmarkt weiterentwickeln

Die Gesundheitswirtschaft umfasst neben dem sogenannten ersten Gesundheitsmarkt auch den Bereich der Vorleistungs- und Zulieferindustrie für privat finanzierte Produkte und Dienstleistungen rund um die Gesundheit. Dazu zählen unter anderem Medizintechnik, Biotechnologie, Gesundheitshand­werk und der medizinische Handel. „In den kommenden Jahren stehen wir vor großen Herausforderungen. So wird der demografische Wandel im Zusammenhang mit einem gewachsenen Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung zwar zu einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitsdienst­leistungen führen, auf der anderen Seite aber auch die Fachkräfteproblematik weiter in den Fokus rücken“, betonte Glawe. „Die Themenbereiche Gesundheitstourismus, gesunde Ernährung und gesundes Altern sind zukünftig entscheidende Gestaltungsfelder der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

Mehr als 100.000 Beschäftigte in Branche

Mehr als 100.000 Beschäftigte verzeichnet die Gesund­heitsbranche derzeit in Mecklenburg-Vorpommern, das ist etwa jeder siebte Beschäftigte im Land. „Mit der BioCon Valley-Initiative haben wir für unser Land einen engagierten Partner an unserer Seite, der Initiator zahlreicher gesund­heitswirtschaftlicher Projekte ist. Mehr als 160 Mitglieder aus Wirtschaft, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken und Tourismus engagieren sich in der Initiative – das ist ein starker Verbund. Das Wirtschaftsministerium wird die Umsetzung zukunftsorientierter Projekte weiter unterstützen“, sagte Glawe.

Wirtschaftsminister unterstützt Branche

Im Januar 2015 wurde der Ideenwettbewerb Gesundheits­wirtschaft unter dem Motto „Förderung von innovativen Projekten zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ durch das Wirtschaftsministerium ausgelobt. Hierfür stehen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die eingereichten Ideen werden derzeit ausgewertet. Wirtschaftsminister Glawe forderte Unternehmen und Hoch­schulen auf, die Möglichkeiten der Unterstützung auch im Technologiebereich intensiv zu nutzen. „Die für mittel­ständische Unternehmen besonders interessante Förderung von Forschungs- und Innovationsvorhaben sowie von Verbundprojekten von Unternehmen und Hochschulen wird in der neuen Förderperiode weitergeführt. Die Bereiche ´Gesundheit´ und ´Ernährung´ gehören zu den sechs Zukunftsfeldern, auf die die wirtschaftsnahe Förderung von Forschung und Entwicklung ausgerichtet ist“, so Glawe abschließend. Von 2014 bis 2020 werden dafür EFRE-Mittel in Höhe von 168 Millionen Euro eingesetzt.

Noch eine Woche für Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft MV bewerben

Entscheidend ist, dass aus Ideen Wirklichkeit wird – Wettbewerb bietet Rahmenbedingungen hierfür – 1,5 Millionen Euro für Siegerbeiträge

Durchstarten in der Gesundheitswirtschaft MV - Ideenwettbewerb -, Foto/Quelle: WM M-V25.2.2015 – Die Bewerbungsfrist für den Ideenwettbewerb läuft noch eine Woche. Bis zum 03. März 2015 können innovative Ideen für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern eingereicht werden. „Die Gesundheitswirtschaft hat sich hervorragend entwickelt. Sie lebt auch von kreativen Ideen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Zielgruppen zu erschließen. Die Bandbreite der Möglichkeiten in der Gesundheitswirtschaft ist groß. Um so mehr freuen wir uns auf neue, wertvolle Anregungen für unser Land und auf spannende Projektideen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin. Das Wirtschaftsministerium stellt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Siegerbeiträge zur Verfügung. Die Projektideen sind bei der BioCon Valley GmbH in Rostock einzureichen (siehe Seite 2: Weitere Informationen zum Wettbewerb).

Ideen gesucht – Steigerung von Wachstum und Beschäftigung in der Branche

Der Ideenwettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Titel „Förderung von innovativen Projekten zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“. Gesucht werden zukunftsweisende, innovative Ideen für Dienstleistungen, Prozesse und Projekte, die das Potenzial des Zukunftsmarktes Gesundheitswirtschaft weiter entwickeln sowie Potenziale für Wachstum, Innovation und Beschäftigung erschließen. „Entscheidend ist, dass aus Ideen Wirklichkeit wird. Der Wettbewerb bietet hierfür genau die richtigen Rahmenbedingungen“, so Glawe weiter.

Seit 1990 zwei Milliarden Euro in Gesundheitswirtschaft investiert

Seit 1990 sind in Mecklenburg-Vorpommern in die Gesundheitswirtschaft mit all ihren Segmenten mehr als 2 Milliarden Euro investiert worden. MV kann auf 39 hochmoderne Krankenhäuser sowie auf ca. 60 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und auf 61 staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte verweisen. „In unserem Land gehört die Gesundheitswirtschaft in ihrer Gesamtheit zu den wichtigsten Wirtschafts- und Wachstumsbereichen. Mit ca. 100.000 Beschäftigten arbeitet mittlerweile etwa jeder siebte Beschäftigte in dieser Wachstumsbranche“, sagte Glawe. Für die Förderung von Projekten der Gesundheitswirtschaft werden in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 rund zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt

Weitere Informationen zum Wettbewerb

Die Ausschreibungsunterlagen zum Ideenwettbewerb 2015 können auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern (www.wm.mv-regierung.de) und der BioCon Valley GmbH (www.bcv.org) abgerufen werden. Nach Eingang der Bewerbungen entscheidet eine Jury – bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus, der Staatskanzlei, des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie Vertretern aus Wirtschaft und Forschung – über die Wettbewerbssieger. Die Konzepte sind bis zum 03. März 2015, 14.00 Uhr, bei der BioCon Valley GmbH in Rostock einzureichen.

Durchstarten in der Gesundheitswirtschaft in MV

Ideenwettbewerb fördert innovative Konzepte

Durchstarten in der Gesundheitswirtschaft MV - Ideenwettbewerb -, Foto/Quelle: WM M-V16.1.2015 – Der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft 2015 startet: Unter dem Titel „Förderung von innovativen Projekten zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ ruft das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Interessierte auf, Konzepte einzureichen. Gesucht werden zukunftsweisende, innovative Ideen für Dienstleistungen, Prozesse und Projekte, die das Potenzial des Zukunftsmarktes Gesundheitswirtschaft weiter entwickeln sowie Potenziale für Wachstum, Innovation und Beschäftigung erschließen. „Mit der Ausschreibung des Ideenwettbewerbs wollen wir neue Impulse und Anreize für eine möglichst große Beteiligung setzen. Gerade für kleinere Gründer ist der Wettbewerb attraktiv. Es freut mich, dass aus den Ideen vom Reißbrett oft hervorragende  praktische Vorhaben geworden sind, die auch zu mehr Wertschöpfung bei uns im Land führen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft war für viele Akteure der Auslöser, in einer der bedeutendsten Zukunftsbranchen durchzustarten. Seit dem ersten Wettbewerb im Jahr 2008 wurden 29 Projektideen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 4,2 Millionen Euro in Höhe von 3,2 Millionen Euro gefördert. „Unsere bisherigen Wettbewerbe haben innovative Projekte hervorgebracht und beleben Gesundheitswirtschaft im Land“, so Glawe weiter. „Ein Kompetenzzentrum Rückengesundheit, Urlaub für Diabetiker und Allergiker, Informationsportale zur gesunden Ernährung sowie spezielle Projekte in der Plasmamedizin und für die ältere Generation oder für mehr Barrierefreiheit sind nur einige Beispiele für nachhaltige Akzente in der Gesundheitswirtschaft.“

In diesem Jahr stellt das Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Siegerbeiträge zur Verfügung. Bis zum 3. März 2015 können die Projektideen bei der BioCon Valley GmbH in Rostock eingereicht werden. Aus den Einsendungen des jetzt beginnenden sechsten Ideenwettbewerbs werden von einer Fachjury die Projektträger ausgewählt, die Aussicht auf eine Landesförderung haben und ihre Unterlagen dafür in ausführlicherer Antragsform ergänzen können. Für die erste Bewerberrunde sind ein Kurzkonzept und ein Finanzierungsplan notwendig. Mit dem Ideenwettbewerb sollen geeignete Projekte ausgewählt werden, die die Vernetzung von Unternehmen und Dienstleistern der Gesundheitswirtschaft unterstützen oder durch Marketingmaßnahmen Mecklenburg-Vorpommern kontinuierlich und professionell als Gesundheitsland weiter bekannt machen. Wirtschaftsminister Harry Glawe rief dazu auf, die Chancen des Ideenwettbewerbs aktiv zu nutzen. „Die Bandbreite der Möglichkeiten für sinnvolle Dienstleistungen der Gesundheitswirtschaft sind groß. Wir freuen uns auf neue, wertvolle Anregungen für unser Land“, so Glawe. Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den wichtigsten Wirtschafts- und Wachstumsbereichen in Mecklenburg-Vorpommern. „Mit rund 100.000 Beschäftigten arbeitet mittlerweile etwa jeder siebte Beschäftigte im Land in dieser Branche“, so Glawe abschließend. Für die Förderung von Projekten der Gesundheitswirtschaft werden in der EU-Förderperiode 2014-2020 rund zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt.

Wettbewerbsbedingungen Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft 2015

„Förderung von innovativen Projekten zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“

Die Ausschreibungsunterlagen zum Ideenwettbewerb 2015 können auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern (www.wm.mv-regierung.de) und der BioCon Valley GmbH (www.bcv.org) abgerufen werden. Zuwendungsempfänger können natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts mit entsprechendem Bezug zur Gesundheitswirtschaft sein. Soweit es sich um Unternehmen handelt, gilt die jeweils gültige Definition der Europäischen Kommission für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das Projekt ist in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Die Projektinhalte müssen dabei unmittelbar der weiteren Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern dienen. Die Projektergebnisse sind in einzelnen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns oder im gesamten Bundesland zu nutzen. Nach Eingang der Bewerbungen entscheidet eine Jury – bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus, der Staatskanzlei, des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie Vertretern aus Wirtschaft und Forschung – über die Wettbewerbssieger. Die Konzepte sind bis zum 3. März 2015, 14.00 Uhr, bei der BioCon Valley GmbH in Rostock einzureichen.

Städtebaulicher Ideenwettbewerb für die Entwicklung der Flächen am Bussebart und angrenzendem Bereich im Stadthafen in Rostock startet

Bussebart in Rostock 2014, Foto: Joachim Kloock6.5.2014 – Die europaweite Bekanntmachung des zweiphasigen städtebaulichen Ideenwettbewerbs ist erfolgt. Ziel des Wettbewerbes ist es, ein Gesamtkonzept für diesen sensiblen Bereich zwischen Langer Straße und Warnow für die bisher unbebauten Flächen herauszuarbeiten, sowie den Standort für ein neues Theater zu finden. Die Hansestadt Rostock wünscht sich tragfähige und schrittweise umsetzbare Lösungsansätze für die städtebaulich-funktionelle Neuordnung des Gebietes, die eine stadträumlich qualitätsvolle Verbindung zwischen Stadthafen und Innenstadt schaffen, Veranstaltungsflächen für die Durchführung von Großveranstaltungen wie Hanse Sail und Weihnachtsmarkt neu organisieren, sich mit der Trennwirkung der L22 auseinandersetzen, den baulichen Abschluss der Nördlichen Altstadt schaffen und nicht zuletzt für die öffentlichen Freiräume qualitätsvolle Lösungen finden. Ende des vergangenen Jahres starteten mit einem ersten öffentlichen Bürgerforum die Vorbereitungen für diesen städtebaulichen Ideenwettbewerb. Die Rostockerinnen und Rostocker konnten ihre Vorstellungen und Meinungen zu städtebaulichen, verkehrlichen und Freiraumaspekten in die Aufgabenstellung für den Ideenwettbewerb einbringen. Insbesondere Sicht- und Wegeachsen zum Wasser, die Entwicklung eines öffentlichen kulturellen Forums im und um das zukünftige Theater mit hohen Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten und eine gute Nahverkehrsanbindung waren wichtige Schwerpunktthemen in dieser öffentlichen Diskussion. „Zur Erarbeitung der Auslobungsunterlagen für den Ideenwettbewerb flossen diese Anregungen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt detailliert ein“, blickt Oberbürgermeister Roland Methling auf den Arbeitsprozess der letzten Wochen zurück. Das vollständige Protokoll des Bürgerforums bildet gemeinsam mit dem durch den Ortsbeirat Stadtmitte, die Ausschüsse der Bürgerschaft, und zum Schluss auch mit der Bürgerschaft abgestimmten Auslobungstext die Grundlage für die europaweite Ausschreibung. Auf den Internetseiten der Hansestadt Rostock, der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) sowie des mit der Betreuung des Wettbewerbes beauftragten Büros D&K drost consult GmbH aus Hamburg (www.drost-consult.de) steht diese jetzt zur Verfügung. Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbes sollen planmäßig im Dezember 2014 vorliegen und werden auf einem zweiten Bürgerforum öffentlich vorgestellt.

Neuer Wettbewerb sucht Filmideen für MV

Glawe: Nordosten bietet mehr als Natur und Strände

film00031 gif7.2.2014 – Produzenten, Regisseure, Drehbuchautoren: Gesucht wird der innovative, filmische Blick auf Mecklenburg-Vorpommern. „Der Drehstandort Mecklenburg-Vorpommern soll bundesweit und international bekannter gemacht werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag in Schwerin. „Der Nordosten hat mehr zu bieten als intakte Natur, traumhafte Ostseestrände und Märchenschlösser. Mecklenburg-Vorpommern kann auch mit Begriffen wie Technologie, Innovation und Kreativität verknüpft werden.“ Zur Vorstellung dieses Facettenreichtums hat das Wirtschaftsministerium einen Ideenwettbewerb ausgelobt. Gefragt sind Filmschaffende und Produzenten mit Sitz oder Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern, die sich auf unterhaltsame und technologisch innovative Art mit dem Land auseinandersetzen. „Ziel ist es, den Drehstandort Mecklenburg-Vorpommern auf eine neue und besondere Art und Weise zu bewerben“, begründete Glawe die Auflage des Ideenwettbewerbes, der erstmals ausgelobt wurde. „So setzen Technologieunternehmen Trends für internationale Entwicklungen in vielen Bereichen wie Industrie, Medizin und Sport. Wer sind die Menschen dahinter? Was treibt sie an? Welchen Werten und Traditionen fühlen sie sich verpflichtet? Solche Geschichten sollen erzählt werden.“ Im Ergebnis des Wettbewerbes sollen Filme entstehen, die audiovisuell modernes Design, Technologie und ungewöhnliche Perspektiven verbinden. Die Filme sollten sich mit einer Länge von rund 30 Minuten auf kreative, informative und unterhaltsame Art mit dem Wirtschaftsstandort in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen. Daraus soll zusätzlich für Werbe- und Präsentationszwecke eine Kurzfassung vorgelegt werden. Für den Ideenwettbewerb stehen insgesamt bis zu 200.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen können bis zum 04. April 2014 eingereicht werden. Die Ausschreibungsunterlagen sind zu finden unter www.wm.regierung-mv.de.

Informationen zum Ideenwettbewerb

Antragsberechtigt sind privatwirtschaftlich tätige Filmproduktionsunternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt ist in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen. Die Projektinhalte müssen dabei unmittelbar der Bewerbung des Wirtschafts-, Technologie- und Drehstandortes Mecklenburg-Vorpommern dienen. Der Wettbewerb ist in ein zweistufiges Verfahren gegliedert. In der ersten Stufe sollen Konzepte zu den Filmprojekten eingereicht werden. Die Vorschläge sollten insgesamt nicht mehr als fünf Seiten umfassen. Dann bewertet eine Jury die eingereichten Projektideen und schlägt die Unternehmen vor, die einen Antrag auf Projektförderung stellen können. In Stufe zwei werden die von der Jury ausgewählten Bewerber zur formalen Antragstellung aufgefordert. Die Förderung kann bis zu 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben zur Erstellung des Filmes betragen, wobei Personalkosten, Fremdleistungen und Sachkosten (wie Nutzung von Studios und Werkstätten, Spezialeffekte, Musikproduktionen, Übernachtungskosten, Gagen und Honorare für das Personal, das aus der Region stammt, oder direkte Aufträge der Produktionsfirma an technische Dienstleister) bezuschusst werden können. Die Jury besteht aus jeweils einem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, des Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern, des NDR, der DEFA-Stiftung, des Landesmarketings Mecklenburg-Vorpommern sowie der Landesmedienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Die Jury kann sich von weiteren Sachverständigen beraten lassen.