Archiv für das Schlagwort ‘hansestadt rostock

Musikalische Stadtwette: „Rostocks größter Weihnachtschor“ auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt

Rostocker singen sich für Stadtwette in Weihnachtsstimmung

5.12.2017 – 799 Menschen sollten sich heute vor der Märchenschlossbühne einfinden und gemeinsam für den guten Zweck das beliebte Weihnachtslied „In der Weihnachtsbäckerei“ singen. Als Einsatz dafür sind 1000 Euro ausgeschrieben, die dem Rostocker Freizeitzentrum (RFZ) zugute kommen. Punkt 16 Uhr war es dann soweit. Aber leider sind es weniger als 799. Doch als der Chor das Lied anstimmt, können sich die Anwesenden nicht mehr sicher sein. Alle wollen die Wette erfüllen – und so singen die rund 200 Rostocker fast noch lauter als die erhofften 799. Das RFZ freut sich über das Geld, welches laut dem Vorsitzenden des RFZ, Jahn Osterloh, als Puffer für verschiedene Projekte verwendet wird.

 

 

Advertisements

Weihnachten im Rathaus in der Hansestadt Rostock

weihnachtsbaum-07

Weihnachten im Rathaus, Foto: Joachim Kloock

4.12.2017 – Auch im Rostocker Rathaus wird es jetzt endlich weihnachtlich. In diesem Jahr schmücken die Mädchen und Jungen der Kinderbürgerschaft aus dem Rostocker Freizeitzentrum den Weihnachtsbaum mit selbst gebasteltem Baumschmuck. Noch bis zum 6. Dezember 2017 sind alle Kinder herzlich eingeladen, ihren Wunschzettel für den Weihnachtsmann in der Rathaushalle zu malen. Vorbereitete Wunschzettel und Malstifte liegen bereit.

Die gemalte oder geschriebene Post an den Weihnachtsmann kann dann in einen Weihnachtsbriefkasten geworfen werden, der in der Rathaushalle steht.

Geöffnet ist die Halle des Rathauses montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr. Die Wunschzettel werden dann am 7. Dezember 2017 an die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort geschickt.

Richard-Siegmann-Medaille 2017 für „Fischkutter Jugend- und Begegnungsstätte e.V.“

29.11.2017 – Zum dreizehnten Mal verleiht die Richard-Siegmann-Stiftung am 28. November 2017 die Richard-Siegmann-Medaille an engagierte Bürger und Netzwerke der Stadt Rostock. 2017 wurden Unternehmen, Institutionen, Vereine, Netzwerke oder Personen gesucht, die sich gegen „Kinderarmut“ in der Stadtgesellschaft engagieren. Den meisten Kindern in Rostock geht es gut – sie werden umsorgt und gefördert. Von Chancengleichheit aller Kinder kann dennoch nicht die Rede sein, denn über Entwicklungs- und Bildungschancen entscheiden oftmals Herkunft und Geldbeutel der Eltern.  Die Richard-Siegmann-Medaille 2017 erhält der „Fischkutter: Jugend- und Begegnungsstätte e.V.“. Die soziale Benachteiligung von Kindern war bereits 1996 Anlass zur Gründung des Vereins mit Sitz in Rostock-Toitenwinkel. Seitdem ist der Fischkutter mit seinem vielfältigen Angebot ein Ort der Begegnung für viele junge Menschen. Individuelles und soziales Lernen sollen dabei gleichermaßen gefördert werden. Das Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird seit dem Jahr 2006 durch ein Mittagessenangebot für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 Jahren aus dem Stadtteil Toitenwinkel ergänzt.  „Keine andere gesellschaftliche Gruppe ist so stark von Armut betroffen wie Kinder und Jugendliche. Neben der materiellen Armut ist es auch häufig eine Armut an Aufmerksamkeit, die ihnen in ihren Familien zuteil wird.

Der Fischkutter setzt genau hier an und hilft, die Lebenssituation dieser Kinder und Jugendlichen zu verbessern und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben“, betonte Dr. Viola von Oeynhausen, Vorsitzende des Kuratoriums der Richard-Siegmann-Stiftung, bei der Medaillenvergabe. Neben der mit 3000 Euro dotierten Richard-Siegmann-Medaille vergab die Stiftung zwei Förderpreise. Der erste Förderpreis geht an das Projekt „Musikali“ vom Rotary Club Rostock Horizonte. Das Projekt zur musikalischen Frühförderung von Kindern im Vorschulalter wurde 2008 ins Leben gerufen, um musikalische Bildung und Freude am Umgang mit Musik und Musikinstrumenten auch Kindern aus Problem- oder Brennpunktvierteln zu ermöglichen.

Den zweiten Förderpreis erhält der Malteser Hilfsdienst e.V. Rostock für sein Projekt „Balu und Du“. Das ehrenamtliche Mentorenprogramm fördert besonders unterstützungsbedürftige Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren im außerschulischen Bereich und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu mehr Chancengleichheit. Junge, engagierte Menschen im Alter zwischen 18-30 Jahren übernehmen mindestens ein Jahr lang eine individuelle Patenschaft für ein Kind. Die Preisverleihung fand in Verbundenheit zu den ehemaligen Preisträgern der Richard-Siegmann-Medaille im Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel statt. Das Grußwort hielt die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Stefanie Drese.

Vom Auto zur nachhaltigen Stadtmobilität – Startschuss für neues EU-Projekt Cities.multimodal

Verkehr, Foto: Joachim Kloock

Verkehr, Foto: Joachim Kloock

23.11.2017 – Umweltfreundlicher Stadtmobilität widmet sich das im EU-Interreg-Ostseeraum-Programm angesiedelte EU-Projekt „cities.multimodal“, das heute im Rostocker Rathaus vorgestellt wurde.  Das Vorhaben soll den Menschen im Ostseeraum nachhaltige Mobilität direkter zugänglich machen. Zu Fuß Gehen, Radfahren, öffentlicher Nahverkehr und Carsharing sollen aufeinander abgestimmt werden, um attraktive und umweltfreundliche Alternativen zum Autoverkehr anzubieten. So widmet sich das Projekt unter anderem einem geänderten Mobilitätsverhalten. Die Hansestadt Rostock plant beispielsweise Mobilitätsstationen, um Carsharing, Bikesharing und öffentlichen Nahverkehr stärker zu verknüpfen. „Dies bietet Alternativen zum eigenen Auto insbesondere in verdichteten Stadtgebieten wie der Kröpeliner-Tor-Vorstadt“, unterstreicht Rostocks Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus. Smartphone-Apps sollen den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel unterstützen und individuelle Reiseplanungen offerieren. Auch Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Investoren werden von dem EU-Projekt profitieren. So soll gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) die umweltfreundliche Mobilität am Beispiel einer Rostocker Schule gefördert werden. Auch bei der städtebaulichen Planung wird die Hansestadt Rostock Ideen einfließen lassen, um den Stadtverkehr klimafreundlicher zu gestalten. Denkbar wäre dies beispielweise am Werftdreieck und am Groten Pohl. Das 3,8-Millionen-Euro-EU-Vorhaben unter Leitung der Hansestadt Rostock wird mit 2,85 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert. In dem internationalen Team arbeiten 17 Projektpartner aus acht Ostsee-Anrainerstaaten und Russland zusammen. Ein Handbuch wird für die Projektideen auch in den Städten außerhalb des Projektkonsortiums werben. An der Rostocker Beratung hatten über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Ostseeraum teilgenommen.

Winterdienst in der Hansestadt Rostock absichern

Winterdienst, Foto: Joachim Kloock

Winterdienst, Foto: Joachim Kloock

21.11.2017 – In diesen Tagen hat die Wintersaison in Rostock begonnen. Während die Hansestadt die Fahrbahnen, Gehwege, Fußgängerüberwege, Bushaltestellen, Radwege und vieles mehr betreut, ist die Schneeräum- und Streupflicht für die überwiegende Anzahl der Gehwege in den Wohngebieten und in verkehrsberuhigten Bereichen auf die Eigentümerinnen und Eigentümer der anliegenden Grundstücke übertragen. Zugänge zu Müllcontainerstellplätzen und Fußgänger-Übergänge für die Fahrbahnquerung müssen so geräumt und abgestumpft werden, dass diese auch für Passanten mit eingeschränkter Motorik und mit einer Behinderung gut begehbar sind. Verbindungen zu den Grundstücken und ein Zugang zur Fahrbahn von den Gehwegen müssen von Schnee geräumt und bei Glatteis gestreut sein. Dabei sollte der Schnee auf dem Gehwegrand zur Fahrbahn bzw. auf dem eigenen Grundstück gelagert werden. Auf keinen Fall darf er auf der  Fahrbahn abgelegt werden. Jeder Grundstückseigentümer sollte sich Streumaterial rechtzeitig beschaffen. Hier sind nur abstumpfende Materialien zu verwenden, da auftauende Stoffe auf öffentlichen Gehwegen in Rostock nicht gestattet sind. Die Schneeräum- und Streupflicht besteht von 7 Uhr bis 20 Uhr sowie an Werk- als auch an Sonn- und Feiertagen. Alle Regelungen zum Winterdienst sind in der Straßenreinigungssatzung der Hansestadt Rostock festgeschrieben, die im Internet unter http://www.rostock.de/umweltamt zu finden ist. Hinweise und Beschwerden können über das Internetportal „Klarschiff-Rostock“ angebracht werden. Die Meldungen werden zu den zuständigen Fachämtern weitergeleitet und bearbeitet.

Hausärztetag in Rostock

Versorgungssystem im Wandel – für Vorteile einer hausärztlichen Praxis werben – Attraktivitätsprofil von Gemeinden erstellen 

18.11.2017 – Gesundheitsminister Harry Glawe hat am Sonnabend am diesjährigen Hausärztetag teilgenommen. „Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Herausforderungen des Gesundheitswesens zu meistern. Wir müssen den demografischen Wandel mit einer alternden Bevölkerung, die Veränderung der Morbidität und den zunehmenden Fachkräftebedarf so bewältigen, dass es auch in Zukunft gelingt, eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung unseres Landes zur Verfügung zu stellen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Sonnabend in Rostock.

Versorgungssystem im Wandel – für Vorteile einer hausärztlichen Praxis werben

Das Versorgungssystem wird noch von der älteren Ärztegeneration getragen, für die eine 60-Stunden-Woche häufig der Regelfall ist. „Das wandelt sich. Gleichzeitig steigt der Mehrbedarf an medizinischer Versorgung der älter werdenden Patienten. Wir sollten daher auch für die Vorteile einer hausärztlichen Praxis werben, die oftmals mit einer langjährigen Betreuung von Familien und Patienten verbunden ist und damit von Menschen, die für die Unterstützung durch einen fachkundigen Lotsen durch das zuweilen komplexe Gesundheitswesen sehr dankbar sind“, forderte Glawe weiter.

Offene Hausarztstellen in M-V

Gegenwärtig sind in M-V etwa 1.130 niedergelassene Hausärzte im Bereich der ambulanten Versorgung tätig, etwa 125 Hausarztstellen sind derzeit landesweit nicht besetzt. Vor allem durch die Lehrstühle für Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin Rostock und Greifswald ist es gelungen, die Zahl der in Weiterbildung befindlichen Allgemeinmediziner auf mittlerweile ca. 120 im Land zu steigern. Das geschieht auch durch die zusätzliche Qualifikation, die durch das Kompetenzzentrum für Allgemeinmedizin angeboten wird. „Wichtig ist, dass möglichst viele der Allgemeinmediziner im Anschluss auch bei uns im Land bleiben und hier tätig werden“, so Glawe weiter.

Zeit für Familie und Beruf – Stipendienprogramm nutzen

Der Gesundheitsminister erläuterte, dass mittlerweile ca. zwei Drittel der Medizinstudenten weiblich sind. „Wichtig ist, dass neben der Arbeit genügend Zeit verbleibt, um sich auch der Familie zu widmen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird auch bei den Ärzten einer immer wichtigeres Thema“, erläuterte Glawe. Darüber hinaus machte Minister Glawe auf das Stipendienprogramm seines Ministeriums aufmerksam. „Wir unterstützen Humanmedizinstudierende mit Hilfe von Stipendien, um diese frühzeitig für die Aufnahme einer späteren ärztlichen Tätigkeit im ländlichen Raum zu gewinnen. Wer die finanziellen Hilfen erhält, verpflichtet sich, nach dem Studium und der entsprechenden Facharztweiterbildung für eine Dauer von mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen oder im öffentlichen Gesundheitsdienst Mecklenburg-Vorpommerns ärztlich tätig zu sein“, erläuterte Glawe. Das Wirtschaftsministerium wird bis 2022 eine Million Euro zur Verfügung stellen.

Attraktivitätsprofil von Gemeinden erstellen – weiche Faktoren wie Kita und Schulen werden wichtiger

Gesundheitsminister Glawe regte an, dass die Gemeinden im Land ein Attraktivitätsprofil ihrer Kommune erstellen. „Im Fokus steht dabei, dass die Gemeinde auf sich aufmerksam macht, um Ärzte zu gewinnen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang Parameter, wie zum Beispiel Infrastrukturangebote, Verkehrsmöglichkeiten sowie die Unterstützung bei der Einrichtung einer Hausarztpraxis“, sagte Glawe. Das Attraktivitätsprofil könnte mit der Liste der von der Kassenärztlichen Vereinigung im Netz veröffentlichten freien oder frei werdenden Arztstellen verbunden werden und an das Kompetenzzentrum für Allgemeinmedizin mit der Bitte übersandt werden, entsprechende Exposés an die angehenden Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner zu verteilen. „Neben einer gut ausgebauten Infrastruktur sind vorhandene Kindertagesstätten, Schulen sowie ein attraktives Wohnumfeld und Freizeitangebote wichtige Faktoren, sich an einem bestimmten Ort als Arzt niederzulassen“, sagte Glawe

24. Hausärztetag in Mecklenburg-Vorpommern

Veranstalter des 24. Hausärztetages ist der Hausärzteverband Mecklenburg-Vorpommern e. V., der in Zusammenarbeit mit dem Institut für hausärztliche Fortbildung in Köln den Hausärztetag ausrichtet. Der Hausärzteverband M-V hat seinen Sitz in Schwerin. Der Verband vertritt die größte Facharztgruppe der niedergelassenen Ärzte.

Bürgerforum in Rostock – am Dienstag, den 21. November 2017

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe lädt am Dienstag, den 21. November 2017, um 18.00 Uhr zum Bürgerforum in die Hansestadt Rostock (StadtHalle – Saal 3) ein. Das Thema der Veranstaltung lautet: „Neue Wege wagen? – Aktuelle Herausforderungen der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern“.

Dienstag, 21. November 2017 – 18.00 Uhr, StadtHalle Rostock, Saal 3, Südring 90, 18059 Rostock – Eingang „Kleines Foyer Saal 2 bis 6“ (direkt gegenüber der Straßenbahnhaltestelle)

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung: E-Mail: buergerforum@wm.mv-regierung.de, Telefon: 0385/588-5078

Die Landesregierung veranstaltet das neu geschaffene Format „Bürgerforum“ zum zweiten Mal. Die Mitglieder der Landesregierung werden in verschiedenen Regionen des Landes vor Ort sein. Das erste Bürgerforum fand mit Wirtschaftsminister Glawe im Landratsamt in Güstrow im Mai dieses Jahres statt.

598. Universitätsgeburtstag: Überraschung für kleine Patienten der Rostocker Universitätskinderklinik

mathilda

Mathilda, Foto: Joachim Kloock

12.11.2017 – In zwei Jahren feiert die Universität Rostock ihr großes Jubiläum und 600 Jahre Wissensvermittlung am traditionsreichen Standort. Zum 598. Geburtstag am 12. November 2017 waren der Rektor der Universität Rostock, Prof. Wolfgang Schareck, und das Team „Universitätsjubiläum 2019“ zu Besuch in der Universitätskinderklinik, um die jungen Patienten mit einem kleinen Geschenk überraschen. Für alle Mädchen und Jungen gab es zum Trost eine flauschige blaue Jubiläumseule Alma und etwas zum Naschen. Alma ist das Maskottchen des Rostocker Universitätsjubiläums 2019. „Seit 2013 feiern wir jedes Jahr den Geburtstag der Universität und üben für 2019. Dieses Jahr möchten wir unser Jubiläumsmaskottchen, die Kniepuul Alma, den stationärpflichtigen kranken Kindern mit den besten Genesungswünschen in die Kinderklinik bringen. Auch die Universitätsmedizin bereitet sich schon intensiv auf das Jubiläum vor“, sagte Professor Schareck. „Vielleicht hilft uns Alma ja sogar dabei, zum 600. Geburtstag der Universität schon die Konturen des neuen Eltern-Kind-Zentrums zu erkennen – ‚Durchblick‘ hat Alma ja“, ergänzte der Direktor der Kinder- und Jugendklinik, Professor Michael Radke.

Bildunterschrift: Die kleine Mathilda ist schon seit Mai in der Kinderklinik. Mutti Kathleen Kranold ist so oft wie möglich bei ihrem kleinen Mädchen (1 ½ Jahre). Foto: Joachim Kloock