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Rostocker Technologie-Unternehmen forscht zu Analyseplattform für Solaranlagen

Junges Unternehmen setzt auf innovative Software

Photovoltaikanlage in der Nähe von Freiberg, Foto: I, Eclipse.sx

Photovoltaikanlage in der Nähe von Freiberg, Foto: I, Eclipse.sx

16.8.2017 – Das 2014 gegründete Rostocker Technologie-Unternehmen powerdoo GmbH entwickelt derzeit ein innovatives Analyse- und Monitoringsystem für Photovoltaikanlagen. Bislang erfolgt die Auswertung der Daten vor Ort direkt an den Anlagen. Jetzt soll in einem Forschungsvorhaben ein Monitoringsystem entwickelt werden, das die Daten ausliest und in Echtzeit an eine cloudbasierte Speicher- und Recheneinheit übermittelt.  „Die powerdoo GmbH will eine innovative Software für die Überwachung und das Management von regenerativen Energiekraftwerken entwickeln, um den Aufwand für die Anlagenbetreiber zu verringern. Das junge Unternehmen setzt dabei auf eigene, wirtschaftsnahe Forschungs- und Entwicklungsarbeit, um für die Kunden intelligente Lösungen aufzuzeigen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Die powerdoo GmbH hat derzeit vier Mitarbeiter. 

Einheitliches System für unterschiedliche Solaranlagen geplant

Über ein Webportal sollen die Anlagenbetreiber Zugriff auf die Daten Auswertungen zur Betriebsführung erhalten. Für das Testsystem integriert powerdoo die Datenformate und Protokolle verschiedener Hersteller, sodass die Lösung universell einsetzbar ist. Dabei werden geeignete Schnittstellen definiert und ein Betriebssystem für die verwendete Hardware-Plattform ausgewählt, welches die Daten aus der Solaranlage ausliest. Der Webdienst soll für Photovoltaikbetreiber unterschiedliche Funktionalitäten darstellen, wie beispielsweise eine Verwaltung der Sensordaten, Datenverarbeitung und –analyse. Nach der Entwicklung des Hardware-Prototyps soll das Monitoringsystem im Livebetrieb getestet und optimiert werden. Dieser Schritt ist nach Unternehmensangaben für das nächste Jahr vorgesehen.  Derzeit betreut das Unternehmen Systeme mit 697 Megawatt Peak (Einheit der maximalen Leistung eines Photovoltaik-Kraftwerks), produziert von 82.872 Wechselrichtern (diese dienen dazu, Gleichstrom in ein Wechsel- oder Drehstromnetz einzuspeisen, etwa bei ins Stromnetz einspeisenden Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung).  „International wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen stärken die Unternehmen und damit auch die Wirtschaft insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern. So werden zukunftssichere und attraktive Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt gesichert und geschaffen“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 207.380 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 365.000 Euro.  „Die europäischen Fördermittel helfen, die Innovationskraft unserer Unternehmen durch die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu stärken“, sagte Glawe. In der Förderperiode von 2014 – 2020 können 168 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung aus dem EFRE eingesetzt werden.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet 27. Hanse Sail Rostock

Maritimes Fest setzt Zeichen für die Zukunft der deutschen Traditionsschifffahrt

10.8.2017 – Mit dem Glasen der Schiffsglocke hat die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, zum ersten Mal die Hanse Sail eröffnet. „Herzlich willkommen den Gösten aus aller Welt!“, begrüßte die Schirmherrin der 27. Hanse Sail die Besucher des maritimen Festes. Noch bis zum 13. August ist Rostock das maritime Zentrum der Welt. Schiffe und Crews aus zwölf Nationen sind in diesem Jahr zu Gast. Damit das auch weiter so bleibt, haben die Vertreter der Traditionssegler einen symbolischen Rettungsring an die Ministerpräsidentin übergeben. „Retten Sie die Traditionsschiffe, bevor sie untergehen“, bat Jan-Matthias Westermann, Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge. Aktuell gefährdet der Entwurf einer neuen Sicherheitsrichtlinie durch zu hohe bürokratische Hürden den Bestand der deutschen Flotte. „Die Landesregierung setzt sich für den Erhalt der Traditionsschiffe und die Stärkung des Ehrenamtes ein“, versicherte die Ministerpräsidentin. „Wir freuen uns auf vier Tage geprägt von einer freudvollen internationalen Stimmung, die bereits zum 27. Mal Menschen verschiedener Nationen auf wirtschaftlichen und politischen Plattformen sowie auf den Planken, die die Welt bedeuten, zusammenbringen“, fasste Oberbürgermeister Roland Methling zusammen. Neben der Anwesenheit von Delegationen aus den USA, Polen, Russland und Kroatien hob er den Besuch des Schiffs der brasilianischen Marine „Cisne Branco“ hervor, dessen Kapitän ebenfalls an der Eröffnung teilgenommen hat. Stellvertretend für das diesjährige Partnerland Island richtete der isländische Botschafter S.E. Guomundur Arni Stefansson Größe vom Inselstaat aus.

Miss Hanse Sail 2017 heißt Eva Wiedemann

Zeitgleich zur Eröffnung wurde auf der Bühne Hanse Sail & Antenne MV die Miss Hanse Sail 2017 gewählt. Die Jury wählte die zwanzigjährige Eva Wiedemann aus Neuenkirchen zur neuen Schönsten der Hansestadt. In Anwesenheit von Tourismusdirektor Matthias Fromm setzte Moderator Torsten Dück ihr das Krönchen auf. Den zweiten Platz belegte Sarah Scherf (17) aus Schweden, dritte wurde Samantha Hill (20) aus Greifswald.

27. Hanse Sail vom 10. bis 13. August 2017: Vier Tage Schiffe, Musik und Sport locken Gäste aus aller Welt

8.8.2017 – Sie ist touristisches Aushängeschild, Wirtschaftsfaktor, Treffpunkt für Politiker und Unternehmer, Volksfest und eine Stütze für den Erhalt des maritimen Kulturerbes: Vom 10. bis 13. August 2017 feiert die Hansestadt Rostock ihre 27. Hanse Sail. Erwartet werden gut 200 Traditionssegler und Museumsschiffe aus zwölf Nationen sowie rund eine Million Besucher. „Mit der Hanse Sail haben wir einen Event, der seit über zwei Jahrzehnten Besuchermagnet für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist. Als Imageträgerin unterstützt sie in einzigartiger Weise die nationale und internationale Vermarktung und trägt entscheidend dazu bei, dass die Wahrnehmung der Hansestadt als maritim-touristische Destination weiter wächst. Damit verbunden ist aber auch eine bedeutsame lokale Wertschöpfung, von der verschiedenste Branchen und Dienstleister am Standort profitieren“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Ein Fest für das ganze Volk

Wie ein blaues Band verbindet die Warnow die zahlreichen Veranstaltungsgebiete der Hanse Sail Rostock. Vom Gehlsdorfer Ufer mit dem Kanonierstreffen, entlang des Stadthafens von der Silo-Halbinsel über die Haedge-Halbinsel, den Kabutzenhof bis hin zum OSPA-Segelstadion, in dem täglich spannende Wettkämpfe verfolgt oder eine Riesen-Wasserrutsche ausprobiert werden können. Weiter geht es im Fracht- und Fischereihafen, wo ein Teil der Schiffsflotte liegt, und im IGA-Park, in dem sich 86 Modellbauer aus ganz Deutschland zur Mini-Sail treffen. In Warnemünde zieht sich entlang der Promenade vom Hotel Neptun bis zur Bühne am Leuchtturm die bunte Bummelmeile, am Strandaufgang 1 wartet die Sport & Beach Arena auf einen Besuch, am Samstag sogar mit einer Sunshine live House Party zum Sonnenuntergang. Insgesamt fünf Windjammer und ein Schiff der Marine machen am Passagierkai fest. Von hier aus gelangt man auch zur anderen Warnow-Seite, wo der Offene Stützpunkt der Marine zum Besuch einlädt und die Yachten im Hafen der Yachthafenresidenz schaukeln. 3,5 Kilometer maritime Erlebnismeile und Musik auf acht Bühnen sind die harten Fakten des Landprogramms. Zu den Highlights, beigesteuert von Antenne MV und dem NDR, zählen die Auftritte von „Markus“, „East 17“, „Kate Ryan“, „Tonbandgerät“ und „Aura“. Besonders beliebt sind die beiden Feuerwerke am Samstagabend, die dieses Jahr erstmals zu verschiedenen Zeiten geschossen werden: um 22 Uhr in Warnemünde und um 22.40 Uhr im Stadthafen.

Die Schiffe sind das Herzstück der Veranstaltung

Rund 200 Traditionsschiffe steuern zur Hanse Sail Rostock und Warnemünde an, darunter auch die „ganz Großen“. „Die Hanse Sail und mit ihr Rostock hat einen sehr guten Ruf bei den Eignern und Crews der Segel- und Museumsschiffe, was uns sehr freut. Viele Schiffe sind uns treu und jedes Jahr kommen danke guter Mund-zu-Mund-Propaganda neue hinzu“, berichtet der Leiter des Hanse Sail-Büros Holger Bellgardt. Über einen „neuen Gast“, der sich kurzfristig angekündigt hat, freut er sich ganz besonders: „Am vergangenen Freitag hat sich die ,Royalist‘ aus dem Vereinigten Königreich bei uns gemeldet. Sie wird von Szczecin – dem Endhafen der Tall Ships Races, die sie gerade gewonnen hat – nach Rostock weitersegeln und hier an der Sail teilnehmen“, verrät er. „Wir bemühen uns sehr darum, dass sich unsere Gäste in Rostock wohlfühlen“, berichtet der Vorsitzende des Hanse Sail Vereins Günter Senf. „So stellen wir jedem Schiff einen Betreuer zur Seite, laden die Kapitäne und Schiffsingenieure zu Empfängen ein, organisieren ein Fußballturnier für die Crews und stellen mit Unterstützung des Verkehrsverbundes Warnow und der DB Regio Fahrkarten für den Öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung“, erklärt er weiter. Den Schiffseignern soll auf der Hanse Sail aber auch eine Plattform geboten werden, so beim Presse-Brunch am 10. August um 5 vor 12 Uhr, denn durch eine neue Sicherheitsrichtlinie ist der Bestand der deutschen Traditionsschiffe gefährdet.

Ehrenamtler und Sponsoren unterstützen das maritime Fest

„Mein großer Dank geht neben den Ehrenamtlern an die rund 50 Sponsoren, die uns auf vielfältige Weise unterstützen. Neben der Hanseatischen Brauerei Rostock, der OstseeSparkasse Rostock und der Sparkassen Finanzgruppe Mecklenburg-Vorpommern sind das unsere Schiffspaten AIDA, Euroports sowie Rohde & Schwarz, die Kosten für den Anlauf der Großschiffe übernehmen“, erklärt Holger Bellgardt. Das VW Autohaus Rostock stellt Crew-Shuttle-Dienste sicher, HEPA Wälzlager, die Wohnungsgesellschaft WIRO oder die Fährreederei Scandlines helfen, komplexe Veranstaltungsbausteine zu finanzieren. Eröffnet wird die Hanse Sail am 10. August ab 17 Uhr auf der NDR-Bühne. Den Abschluss bildet am Sail-Sonntag, dem 13. August, die „Parade der Nationen“ um 18 Uhr im Stadthafen. Dazwischen warten vier Tage voller Mitsegel-Erlebnisse, Sport, Spaß und Musik auf die Besucher. Das detaillierte Programm, die Teilnehmerschiffsliste sowie Orientierungspläne können dem Programmheft SAIL KOMPASS oder der Internetseite www.hansesail.com entnommen werden. Für die Daheimgebliebenen sendet das NDR Fernsehen am Freitag, dem 11. August, ab 20.15 Uhr live von der Hanse Sail!

ROSTOCK SEAWOLVES werden Botschafter des Doppeljubiläums in Rostock

ROSTOCK SEAWOLVES werden Botschafter des Doppeljubiläums in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Rostock liebt Basketball und die SEAWOLVES lieben Rostock. Was die immer größer werdende Fangemeinschaft der ROSTOCK SEAWOLVES längst weiß, soll nun noch sichtbarer werden. Mit dem Saisonstart am 23. September in Bochum werden sich die Spieler sowohl auswärts als auch bei allen Heimauftritten mit extra gestalteten Aufwärmtrikots nicht nur heiß auf das Spiel machen. Mit dem Logo des Doppeljubiläums auf der Brust soll auch der bevorstehende 800. Stadtgeburtstag und das 600. Gründungsjahr der Universität Rostock unübersehbar in den Fokus gerückt werden. „Wir haben der Hansestadt viel zu verdanken und freuen uns sehr, nun etwas zurückgeben zu können. Deshalb haben wir die Idee unseres Hauptsponsors, der Ostseesparkasse Rostock, gern aufgegriffen. Auch wir sind alle voller Vorfreude auf eine Saison, die das einzigartige Doppeljubiläum einläutet“, sagte SEAWOLVES-Geschäftsführer Jens Hakanowitz. Oberbürgermeister Roland Methling und Rektor Prof. Wolfgang Schareck präsentierten am Montag gemeinsam mit Spielern der ROSTOCK SEAWOLVES die neuen Trikots, die während der stimmungsvollen Aufwärmphase eine Stunde vor dem Match getragen werden. Anders als beispielsweise beim Fußball findet in der Stunde vor Spielbeginn fürs Publikum immer eine lautstarke Show statt. „Die Idee ist sicher außergewöhnlich und wird die beiden Festjahre auch außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern noch bekannter machen“, ist sich Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling sicher. Die Auswärtsspiele der ROSTOCK SEAWOLVES in der 2. Basketball Bundesliga ProB Nord finden im gesamten nord- und mitteldeutschen Raum bis runter in den Ruhrpott statt. „Unsere Universität ist auch eine sehr sportliche Hochschule“, betonte Rektor Prof. Wolfgang Schareck. „Viele Studierende und Mitarbeitende nutzen die zahlreichen Hochschulangebote oder sind in den städtischen Vereinen aktiv. Insofern spiegelt diese innovative Kooperation auch einen wichtigen Teilbereich unseres Universitätslebens wider.“ Historisches Doppeljubiläum: Die Hansestadt Rostock feiert 2018 ihren 800. Stadtgeburtstag und die Universität Rostock 2019 ihr 600. Gründungsjahr.

Schiffsparaden und Shantys – 27. Hanse Sail in der Hansestadt Rostock

Eine Million Besucher zum größten maritimen Volksfest des Urlaubslandes erwartet / Rund 190 Schiffe aus zwölf Nationen nehmen Kurs auf Rostock / Breites maritimes und kulturelles Rahmenprogramm

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Zur 27. Auflage des maritimen Klassikers „Hanse Sail“ haben sich vom 10. bis 13. August 190 Schiffe aus zwölf Nationen angemeldet. Damit verspricht das maritime Volksfest in Rostock auch in diesem Jahr ein Millionenpublikum zu begeistern. Zahlreiche alte und neue Gäste nehmen Kurs auf die Hansestadt. So begrüßen die Veranstalter unter anderem die beiden ältesten und größten noch aktiven Windjammer: die russische 96-jährige Viermast-Bark „Sedov“ (117,5 Meter lang) sowie die ebenfalls aus Russland und fünf Jahre jüngere „Krusenstern“ (114,5 Meter lang). Zum ersten Mal findet sich die bulgarische Barkentine „Royal Helena“ an der Rostocker Kaikante ein. Eröffnet wird die Hanse Sail am 10. August ab 17.00 Uhr auf der NDR-Bühne im Stadthafen durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland, Methling. Mit dem Bierfassanstich der Hanseatischen Brauerei Rostock beginnt das Markttreiben auf der 3,5 Kilometer maritime Erlebnismeile in Rostock und Warnemünde. Partnerland auf internationaler Ebene ist Island, auf nationaler das Bundesland Rheinland-Pfalz. Den maritimen Auftakt der Sail gestalten am 9. August die Haikutter mit der 9. Regatta, die vom dänischen Nysted nach Warnemünde führt. Sowohl beim Auftakt als auch auf rund 130 weiteren angemeldeten Schiffen kann mitgesegelt werden. Buchungen sind über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381-381-2975/-76 oder im Internet unter www.hansesail.com möglich. Zudem laden viele Schiffe zu einem Besuch an Bord ein. Auch an Land bietet sich Schaulustigen ein attraktives Programm aus Live-Musik, Märkten und Partys auf sowie vor acht Bühnen. Dabei gibt es Musik unterschiedlichster Genres von Shanty bis Pop zu erleben. Aus insgesamt mehr als 100 Programmpunkten können Gäste wählen. Hinzu kommen ein Dutzend Ausstellungen und Konferenzen.

Ein Höhepunkt ist das im letzten Jahr ins Leben gerufenen neue Regattaformat „Match-Race“. In diesem Jahr wetteifern die 41 Meter lange Schonerbrigg „Greif“ und die 54 Meter lange Barkentine „Royal Helena“ aus Varna um die beste Segel-Performance. Weitere Wettkämpfe und Wassersport zum Zuschauen sowie Mitmachen gibt es an allen vier Veranstaltungstagen im „Segelstadion im Stadthafen“. Der „Sail Kompass 2017“, das Programmheft der 27. Hanse Sail Rostock, liefert auf 96 Seiten alle wichtigen Informationen rund um das größte maritime Fest des Urlaubslandes. Der Wegweiser ist gedruckt für vier Euro unter anderem im Büro Hanse Sail, im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde erhältlich und steht für den Preis von zwei Euro unter http://www.hansesail.com zum Download zur Verfügung. Spontanreisende, die für ihren Besuch der Hanse Sail oder Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste noch die passende Unterkunft suchen, werden beim Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e. V. fündig. Auf seiner Internetseite www.ostseeferien.de bietet der Verband eine praktische Online-Übersicht mit den wohl letzten freien Quartieren in der Region an. Die Liste mit buchbaren Ferienunterkünften wird kontinuierlich aktualisiert und ermöglicht einen direkten Kontakt zu Hoteliers und Vermietern.

Weitere Informationen: www.hansesail.com

Rostockerinnen und Rostocker leben gern in ihrer Stadt

Ergebnisse der Kommunalen Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2016 liegen
vor

Die Ergebnisse der Kommunalen Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2016 liegen jetzt vor. Darüber informiert die Kommunale Statistikstelle. Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass sich die Rostockerinnen und Rostocker in ihrer Stadt wohlfühlen. 91 Prozent der Befragten leben gern in der Hansestadt Rostock und möchten hier wohnen bleiben. Auch die Bewertungen der allgemeinen Wohnzufriedenheit erreichen einen sehr hohen Stand und bewegen sich damit auf gleichem Niveau wie bei den Vorjahresumfragen. Es gaben mehr als 90 Prozent der Rostockerinnen und Rostocker an, dass sie mit ihrer Wohnung, ihrem Wohngebiet und der Gesamtstadt zufrieden bzw. sehr zufrieden sind. Rund drei Viertel der befragten Rostocker Haushalte (73 %) sind Mieterhaushalte. Grund- und Gesamtmieten fügen sich in den langjährigen Trend der Preissteigerung, sie sind im Vergleich zu den Vorjahresumfragen weiter gestiegen. Ein Rostocker Mieterhaushalt zahlte Ende 2016 im Mittel für den Quadratmeter Wohnfläche 6,16 Euro Grundmiete/Nettokaltmiete bzw. 8,47 Euro Gesamtmiete (einschließlich Heizungs- und sonstige Betriebskosten). 41 Prozent der befragten Rostocker Haushalte planen einen Wohnungswechsel, die wenigsten in naher Zukunft. Die meisten möchten jedoch nur innerhalb der Hansestadt umziehen. Ebenso wie in den Vorjahren beurteilen die Rostocker Bürgerinnen und Bürger die meisten Bereiche, Möglichkeiten, Angebote bzw. Einrichtungen in ihrer Hansestadt positiv. Bei der Befragung 2016 wurden neue Themen mit aufgenommen. 2016 zeigt sich genau wie in den Vorjahren bei den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten der Hansestadt die höchste Zufriedenheit. Auch besonders positiv bewertet werden das Waldgebiet Rostocker Heide (neu) und die Feuerwehr und der Rettungsdienst (neu). Dem gegenüber steht, dass mehr als drei Fünftel der Rostocker Befragten, die Auskünfte erteilten, ihre Unzufriedenheit mit dem Angebot an Schwimmhallen in Rostock (neu) bekunden.

Nach Meinung der Rostocker Bevölkerung sind die größten Probleme in der Hansestadt Rostock insgesamt die „öffentliche Sicherheit, Schutz vor Kriminalität“, der „Verkehr“ sowie der „Grundstücks-, Immobilien-und Wohnungsmarkt“. Im eigenen Wohngebiet sind es außerdem „Ordnung und Sauberkeit“. Wie schon in den Vorjahren zeigen nur 23 Prozent der Rostocker Befragten ein starkes bzw. sehr starkes Interesse an der Arbeit der Stadtverwaltung, Bürgerschaft, Orts- und anderen Beiräte. Mit zunehmendem Alter steigt das Interesse an der Arbeit der Verwaltung und Kommunalpolitik. Etwa ein Viertel (24,3 %) der Rostocker Befragten übt in irgendeiner Weise eine ehrenamtliche bzw. freiwillige Tätigkeit in den verschiedensten Bereichen aus. Der häufigste Einsatzbereich ehrenamtlicher Tätigkeit ist der Bereich „Sport“. Wie bereits bei den Umfragen 2010 und 2013 ist das mit Abstand am häufigsten genannte Argument, was die Rostockerinnen und Rostocker abhält, eine ehrenamtliche bzw. freiwillige Tätigkeit aufzunehmen, der Zeitmangel. Die Rostocker Ehrenamts-Card ist den Rostocker Befragten bisher noch wenig bekannt, nur 22 Prozent haben davon schon einmal gehört.

Im Allgemeinen sind die meisten Rostockerinnen und Rostocker mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln zufrieden (90 %). Dennoch bleibt das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel das Auto bzw. Krad. Bei der Auswertung nach Sommer- und Winterhalbjahr wird besonders die Mehrnutzung des Fahrrades auf allen Wegen in der warmen Jahreszeit deutlich. Im Sommer ist das Fahrrad das Verkehrsmittel Nr. 1 in der Freizeit bzw. zum Sport (46 %) und zur Schule/Ausbildung/Studium (41 %). Beim Thema Radverkehr sind die Rostockerinnen und Rostocker geteilterMeinung. Die eine Hälfte der Befragten gab eine positive Einschätzung zum Radverkehr in Rostock ab und die andere bewertete ihn negativ. Das Radwegenetz in der Rostocker Heide, 2016 erstmals befragt, schätzten die Rostockerinnen und Rostocker am positivsten ein. Deutlich in der Kritik steht das Sicherheitsgefühl mit dem Rad im Verkehr. Die Informationen zur Abfallentsorgung erhalten die Rostocker Befragten in erster Linie (64 %) durch den Umweltkalender, der kostenlos an die Rostocker Haushalte verteilt wird, sowie durch andere Druckerzeugnisse. Eine weitere immer mehr verbreitete Möglichkeit, an Informationen zu  gelangen, ist das Internet (53 %). Die Mehrheit, rund zwei Drittel aller Befragten fühlen sich gut über die Abfallentsorgung in Rostock informiert.

Alle drei Jahre befragt die Hansestadt Rostock ihre Bürgerinnen und Bürger um Anregungen, Empfehlungen und Hinweise für die Stadtverwaltung zu erhalten. Die erste dieser repräsentativen Erhebungen erfolgte 2004. Wie auch bei den zurückliegenden Befragungen ergeben sich die inhaltlichen Schwerpunkte vorrangig aus den aktuellen Informationsbedürfnissen der Ämter der Stadtverwaltung. Bei den gleichbleibenden Standardfragen ist ein Zeitvergleich mit den Ergebnissen der vorangegangenen Umfragen möglich. Alle Veröffentlichungen, so auch die neue Informationsbroschüre „Statistische Nachrichten – Kommunale Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2016“ werden kostenfrei im Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/statistik bereitgestellt.  Wer die Broschüre „Kommunale Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2016“ (in zwei Teilen) als Druckausgabe erwerben möchte, kann sie gegen ein Entgelt von 20 Euro (zzgl. Porto) beim Hauptamt in der Kommunalen Statistikstelle, Neuer Markt 1, Rathaus-Anbau, Raum 5.14, Tel. 0381-381-1190, Fax 0381-381-1910, E-Mail: statistik@rostock.de, erwerben. Auch eine Bestellung per Post ist unter folgender Adresse möglich: Hansestadt Rostock, Hauptamt, Kommunale Statistikstelle, 18050 Rostock.

Linktipp:
http://www.rostock.de/statistik

Direktlinks:
http://rathaus.rostock.de/sixcms/detail.php?id=44408&_sid1=rostock_01.c.261.de&_sid2=rostock_01.c.388.de&_sid3=rostock_01.c.200381.de&_sid4=&_sid5=

Landespolizeiorchester MV spielt am Sonntag im Zoo tierisch auf

Landespolizeiorchester MV, Foto: Joachim Kloock25.7.2017 – Ihr letzter Auftritt am 1. Mai auf dem Frühlingsfest wurde von den Zoobesuchern begeistert gefeiert. Am Sonntag, dem 30. Juli, werden die Musiker des Landespolizeiorchesters von 15 bis 16 Uhr wieder im Zoo Rostock erwartet.

Zu sehen und zu hören ist das Landespolizeiorchester im Rondell unterhalb der Lodge in der Nähe der Zwergflusspferdanlage (Eingang Trotzenburg). Wie der Orchesterleiter angekündigt hat, erwartet das Publikum ein tierisches Live-Konzert. So sind Melodien aus dem bekannten Dschungelbuch-Musical geplant ebenso wie Hits aus „König der Löwen“, aber auch legendäre Stücke wie „Der alte Brummbär“, „Der Moskito“, „Baby Elephant Walk“, „Pink Panther“ und „Mana Mana“ aus der Sesamstraße.

Als klingender Botschafter der Polizei und des Landes Mecklenburg-Vorpommerns unterstützt das Orchester die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei und begeistert im Laufe des Jahres bei mehr als 130 Auftritten das Publikum. Das Hauptorchester umfasst 30 Musiker sowie eine Gesangssolistin.

Bildunterschrift: Landespolizeiorchester MV im Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock