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Klinikum Südstadt Rostock wieder 2018 Top-Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern

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Klinikum Südstadt, Foto: Joachim Kloock

12.10.2017 – Das Klinikum Südstadt Rostock zählt zu den besten Regionalen Kliniken des Bundeslandes. Wie in diesem Jahr wird das Klinikum erneut mit dem FOCUS-Siegel „Top Regionales Krankenhaus 2018 Mecklenburg-Vorpommern“ ausgezeichnet. Zusätzlich erhält das Klinikum das FOCUS-Siegel „Top Nationales Krankenhaus 2018 zu den Themen Brust- und Darmkrebs sowie Geburten“. Das bestätigt die aktuelle Erhebung aus der FOCUS-GESUNDHEIT „Klinikliste 2018“. Diese Liste ist ein wichtiger und glaubwürdiger Wegweiser für Patienten. Um die führenden Krankenhäuser und Kliniken in Deutschlands zu ermitteln, kooperiert FOCUS-GESUNDHEIT mit einem unabhängigen Rechercheinstitut. Dieses führt Interviews mit Experten und Chefärzten und befragt schriftlich Kliniken sowie niedergelassene und einweisende Ärzten zu 18 Fachbereichen „Das gute Ranking des Klinikums Südstadt Rostock ist der Beweis für eine hoch qualifizierte medizinische Versorgung unserer Patienten. Es freut uns sehr, dass das Klinikum Südstadt wieder überzeugen konnte“, so Prof. Dr. med. habil. Kaja Ludwig, stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums Südstadt Rostock. Die FOCUS-Siegel bestätigen dem Klinikum Südstadt eine hohe fachliche Kompetenz der Klinikärzte, hervorragende Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, gelungene Operationen mit niedriger Komplikationsrate, kurze Liegezeiten sowie hohe hygienische Standards in Verbindung mit einer gut organisierten und fachlich kompetenten Pflege. „Um im Ranking mit aufgeführt zu werden, muss alles stimmen.“ Das bescheinigt der FOCUS nun dem Klinikum Südstadt.

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[Rostock denkt 365°] feiert Jubiläum – mit allen Rostockerinnen und Rostockern

Rostocks Wissenschaft seit 10 Jahren im Rampenlicht

365_SdjF_RoboterEr versteht sich als Koordinator und Motor des Austausches mit der Wissenschaft in der Region Rostock sowie als Kern des dafür notwendigen Netzwerkes: Der Verein [Rostock denkt 365°] e.V. Gegründet 2007 im Rostocker Rathaus feiert er genau da im Oktober sein zehnjähriges Bestehen. Und alle Rostocker und ihre Gäste bekommen was zu sehen. Aus Anlass seines Vereinsjubiläums lädt der Wissenschaftsmarketingverein am 18. Oktober zu einer Festveranstaltung in das Rostocker Rathaus ein. Diese Festivität, die um 17 Uhr beginnt, richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geben Rück- und Einblicke in das Wirken des Vereins und seine Bedeutung für die Stadtentwicklung. Zur Verwirklichung seiner Ziele organisiert [Rostock denkt 365°] e.V. seit seinem Bestehen wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und sozialen Schichten, aus allen Stadtteilen und Berufsgruppen. Eine begleitende Ausstellung dokumentiert diesen Anspruch. Es sind Szenen zu sehen aus dem „Rostocker Wissenschaftsjahr 2009“; der bundesweiten Wissenschafts-Straßen-Show „Highlights der Physik 2010“, bei der Rostock einen noch heute gültigen Besucherrekord einfuhr; sowie aus den überaus erfolgreichen Veranstaltungsreihen „Rostock’s Eleven“, die sich jährlich an Wissenschaftsjournalisten und Nachwuchsforscher richtet; aus der „Science@Sail“, die alljährlich die Hanse Sail um unterhaltsame Wissenschaft zum Anfassen bereichert; und aus den „Technologieabenden“, die mithilfe der Industrie- und Handelskammer zu Rostock und der Universität Rostock Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Der 41. Technologieabend zum Thema 3D Druck wird Ende November stattfinden.

Nicht zuletzt werden die größten Erfolge der Vereinsarbeit präsentiert: die einmalige Wissenschafts-Seifenoper „Sturm des Wissens“, die auch international Anklang findet, sowie die „Stadt der jungen Forscher 2013“, welche zu einem Anmelderekord beim Landeswettbewerb von „jugend forscht“ in jenem Jahr führte und in der Folge Rostock zu einem Austragungsort des „Europäischen Schülerparlaments“ machte. Bei letzterer Veranstaltungsreihe der Robert Bosch-Stiftung gehörten beim europäischen, englischsprachigen Finale in drei von fünf Themengruppen Rostocker Schülerinnen und Schülern zu den Rednern – ein weiterer Erfolg der konstanten Zusammenarbeit zwischen Schule und Wissenschaft in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. In den Reihen von [Rostock denkt 365°] e.V. finden sich seit seiner Gründung sowohl die Wissenschaftseinrichtungen der Stadt wieder, als auch die Wirtschaft, die Kultur und die Politik. Bekanntestes Wahrzeichen sind die „Wissensbojen“. Mit der Aufstellung dieser himmelblauen, ausrangierten Fahrwassertonnen macht der Rostocker Wissenschaftsmarketingverein seit 2008 die Vielfalt der Wissenschaftsszene unserer knapp 800 Jahre alten Hansestadt deutlich. Diese markanten „Se(e)hzeichen“ mit ihrem starken Bezug zur maritimen Tradition weisen und ebnen in der ganzen Regiopole die Wege zur Wissenschaft und zeigen an: hier befindet sich eine Wissenschafts- und Bildungseinrichtung.

Bildunterschrift: Bringt seit zehn Jahren auf unterhaltsame Weise Wissenschaft auf die Straße: der Wissenschaftsmarketingverein [Rostock denkt 365°] e.V. Bildautor: Christian Gohr/H2F Kommunikationsagentur

Großer Kampf ohne Happy End vor neuer Rekordkulisse

8.10.2017 – Die ROSTOCK SEAWOLVES haben die modernisierte StadtHalle mit einem großen Basketballfest, präsentiert von der OstseeSparkasse Rostock, wiedereröffnet. Vor der Rekordkulisse von 3.761 Zuschauern endete eine Aufholjagd gegen die Artland Dragons in einer Zitterpartie. Am Ende unterlagen die Wölfe denkbar knapp mit 80:81 (36:45). In der Schlussminute krallten sich die SEAWOLVES die erste Führung seit der Anfangsphase, Freiwürfe von Gäste-Guard Pierre Bland (22 Punkte) besiegelten letztlich die bittere Heimniederlage. Jordan Talbert beendete die Partie mit einem Double-Double (25 Punkte, 12 Rebounds) für die SEAWOLVES, die nach drei Spieltagen in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord auf dem sechsten Platz stehen.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Artland Dragons 80:81 (36:45)

Die ersten Punkte der Partie erzielte Bill Borekambi nach tollem Pass von Brandon Lockhart. Anschließend übernahmen die Artland Dragons die Spielkontrolle und trafen acht ihrer ersten neun Würfe zur ersten zweistelligen Führung des Spiels (11:21, 6.). Die Hausherren legten daraufhin in der Verteidigung eine Schippe drauf und erlaubten den Quakenbrückern bis zum Viertelende nur noch zwei Punkte. Im Gegenzug sorgte ein 9:0-Lauf wieder für eine offene Begegnung. Im zweiten Durchgang enteilten die Drachen erneut und erarbeiteten sich einen komfortablen Vorsprung durch gut herausgespielte Würfe. Bei den Wölfen hielt Kapitän Jordan Talbert sein Team mit 17 Punkten vor der Halbzeit im Rennen, wenngleich die Gäste mit starken Wurfquoten (5/9 Dreier, 14/28 aus dem Feld) einen Neun-Punkte-Vorsprung (36:45) mit in die Kabine nahmen.

Nach dem Seitenwechsel wuchs die Gäste-Führung noch weiter an (40:55, 22. Min). Rostock kämpfte weiter und brachte den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich. Im Schlussviertel lief alles auf ein dramatischen Ende hinaus. Die SEAWOLVES arbeiteten sich Punkt um Punkt heran, Tim Vogt und Brandon Lockhart steuerten jeweils sechs Zähler zur Aufholjagd bei. 62 Sekunden vor Schluss brachte Jeffrey Martins Korbleger die SEAWOLVES erstmals seit den Anfangsminuten in Führung, die StadtHalle bebte vor Begeisterung. Leider holte sich Artland die Führung an der Freiwurflinie zurück; Pierre Bland traf zwei Mal. Mit dem letzten Angriff hatten die Wölfe die Chance auf den Sieg, konnten sich unter dem Korb aber nicht durchsetzen. Drachen-Center Leon Bahner trat 0,7 Sekunden vor Schluss an die Linie, verwarf beide Male. Den Rebound fing Noah Kamden, doch sein Wurf von hinter der eigenen Dreipunktelinie traf nur den Ring.

SEAWOLVES-Coach Ralf Rehberger nach dem Spiel: „Es war super, vor solch einer tollen Kulisse zu spielen. Das Spiel hat alles gezeigt, was den Basketballsport ausmacht. Dass wir am Ende die Chance auf den Sieg haben und knapp verlieren, lag vor allem an unserer Leistung in der ersten Halbzeit, in der wir Artland haben spielen lassen und sie leichte Körbe erzielen konnten. Wir haben defensiv zu wenig Druck erzeugt. Das haben sie dann gut ausgespielt. Dass es besser geht, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt. Dass wir am Ende zwei, drei Chancen liegengelassen haben, um das Spiel tatsächlich noch zu drehen und zu gewinnen, ist schade. Wir haben uns somit nicht belohnt für diese Aufholjagd. Aufgrund der ersten Halbzeit hat Artland verdient gewonnen.“

Nun spielen die SEAWOLVES zweimal auswärts, am 15. Oktober in Wedel und am 21. Oktober in Cuxhaven. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 28. Oktober, um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock ausgetragen.

Viertelstände (HRO-ART): 20:23, 16:22, 27:23, 17:13

Punkteverteilung

Rostock: Borekambi (10), Cardenas (2), Frazier (9), Kamdem (3), Lockhart (17), Lopez (0), Martin (6), Talbert (25), Slavchev (0), Teucher (0), Thompson (2), Vogt (6).

Artland: Bahner (12), Bland (22), Calvin (12), Dierickx (6), Döding (3), Lavrinovicius (0), Lieser (11), Poska (nicht eingesetzt), Prasuhn (0), Rockmann (13), Zaletskiy (2),

Baby- und Kleinkinderschwimmen – aktiv schon in den ersten Lebensmonaten

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Babyschwimmen, Foto: Presse HRO

Unter dem Motto „Baby- und Kleinkinderschwimmen – aktiv schon in den ersten Lebensmonaten“ stehen jungen Müttern mit ihren Kindern im Klinikum Südstadt Rostock ab Januar 2018 wieder Termine für das beliebte Baby- und Kleinkinderschwimmen zur Verfügung. Jeweils mittwochs, donnerstags und freitags gibt es Babyschwimmkurse. Dienstags und mittwochs bietet das Klinikum Kurse zum Kleinkinderschwimmen an. Dabei wird das Wasser auf 33 bis 34 Grad Celsius angeheizt, damit die kleinen Erdenbürger nicht frieren. Verbindlichen Anmeldungen sind erst zehn Wochen vor Kursbeginn möglich. Die Einzahlung der Kursgebühren muss innerhalb von zwei Wochen nach Anmeldung erfolgen. Ansonsten wird der Kursplatz weiter vergeben. Wichtig hierbei ist, unbedingt den Namen und die Kursnummer mit anzugeben. Da die Kursplätze immer sehr schnell vergeben sind, sollte man sich auch schnell anmelden „Anfangs übernahmen freiberufliche Hebammen, die sich in die Räumlichkeiten der Physiotherapie des Klinikums Südstadt einmieteten, die Schwimmkurse“, so Petra Urban, Leiterin der Abteilung für Physio-und Ergotherapie am Klinikum Südstadt. Die Nachfrage war so groß, dass das Klinikum entschied, Babyschwimmkurse durch eigenes Personal anzubieten. 2007 war es dann endlich soweit: Die Physiotherapie am Klinikum bot zum ersten Mal selbst für zwei Gruppen entsprechende Schwimmkurse für Mütter und Väter mit ihren Babys an. 2010 bis 2011 wurde das seit 1965 existierende alte Schwimmbecken im Klinikum Südstadt umfassend saniert. Das alte geflieste Becken war nicht mehr zeitgemäß und genügte nicht aktuellen Hygienevorschriften. „Der Umbau war für uns alle eine sehr aufregende Zeit!“, so Petra Urban. Zudem wurde eine speziell ausgebildete Physiotherapeutin gewonnen, die extra für das Babyschwimmen eine Ausbildung absolviert hatte, erzählt die Physiotherapeutin stolz.

Seit 2007 gibt es das Babyschwimmen in zwei Gruppen, wobei die Babys für einen Kursstart vier bis sechs Monate alt sein müssen. Aufgrund der Nachfrage wurde 2012 das Babyschwimmen um die Schwimmkurse für Kleinkinder erweitert. Die Kurse dienen der besseren Koordination und Wahrnehmung der Babys und Kinder im Raum sowie der Weiterentwicklung der vorhandenen Motorik. Voraussetzung für die Kleinkinderschwimmkurse ist, dass die Kinder neun bis 18 Monate alt sind. Durch die speziellen Eigenschaften des Wassers in Verbindung mit gezielten Übungen sammeln die Kinder ganz besondere Bewegungserfahrungen in den Schwimmkursen. Außerdem erfährt die Atemmuskulatur des Kindes eine Kräftigung, und das Immunsystem wird gestärkt. Ziel der Kurse ist, die körperliche, motorische, geistige und soziale Entwicklung des Kindes zu fördern sowie die Muskulatur, das Gleichgewicht und die Wasservertrautheit des Kindes zu stärken. Der gemeinsame Spaß im Wasser von Müttern und ihren Kindern intensiviert zusätzlich den Eltern-Kind-Kontakt. Als Petra Urban mit 28 Jahren am 1. August 2004 die Leitung der Physiotherapie am Klinikum Südstadt übernahm, war ihr bewusst, dass eine Herausforderung auf sie wartete. Seither leitet sie ein Team von 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nach ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin an der Beruflichen Schule am Klinikum Südstadt Rostock arbeitete sie mehrere Jahre in der Reha-Klinik Ahrenshoop und war Honorardozentin und Fachlehrerin für Physiotherapie an der Ecolea-Schule in Warnemünde. „Die Arbeit mit Menschen macht mir sehr viel Spaß. Zu sehen, wie die Kleinsten sich hier bei uns im Wasser frei bewegen und gar nicht ängstlich sind, macht mich einfach glücklich“, so die Physiotherapeutin und Mutter von zwei Kindern.

Anmeldung für Baby- und Kleinkinderschwimmen:
Frau Stemmler, Klinikum Südstadt Rostock , Tel. 0381-4401-6600, Montags bis Donnerstags von 7 bis 17.30 Uhr, Freitags von 7 bis 15 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Festkomitee zum Rostocker Doppeljubiläum gegründet

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Festkomitee für die Rostock-Jubiläen 2018, Foto: Joachim Kloock

27.9.2017 – Heute lud Oberbürgermeister Roland Methling ausgewählte Rostocker Persönlichkeiten und Experten zur konstituierenden Sitzung des Festkomitees Doppeljubiläum in das Rathaus ein. Das Festkomitee soll die Vorbereitungen auf das Doppeljubiläum von Stadt und Universität mit Fachwissen unterstützen, mithelfen, regionale und überregionale Partner für die Feierlichkeiten zu gewinnen und Gestaltungsimpulse für die inhaltliche Ausrichtung bei der Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten zu setzen. Bei den Teilnehmern handelt es sich um verdiente Persönlichkeiten Rostocks aus den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens wie Kunst und Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Handwerk, Kirche und Sport. So nahmen neben Oberbürgermeister Roland Methling und Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche auch Universitätsrektor Prof. Wolfgang Schareck, der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Rostock Claus Ruhe Madsen, die Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V. Manuela Balan, der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rostock-Bad Doberan Matthias Grenzer, Prof. Ernst Münch und Prof. Kersten Krüger vom Historischen Institut der Universität Rostock, der Vorsitzende des Stadtführervereins Klaus Armbröster, der Schauspieldirektor des Volkstheaters Rostock Ralph Reichel, der Künstler Feliks Büttner, die Siegerin des Logowettbewerbs für das Doppeljubiläum Steffi Böttcher, der Pastor der Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde Dr. Reinhard Scholl, Profi-Triathlet Andreas Raelert sowie die Koordinatorin des Doppeljubiläums Franziska Nagorny teil. Alle teilnehmenden Mitglieder nahmen die ehrenvolle Aufgabe gern an und diskutierten über Pläne und Ideen. In regelmäßigen Abständen werden die Beteiligten nun in der festgelegten Form zusammenkommen und mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen zentralen Beitrag zum Gelingen des Doppeljubiläums leisten. 2018 feiert die Stadt das 800-jährige Jubiläum der Stadtrechtsbestätigung, im Jahr 2019 wird der 600-jährige Geburtstag der Universität Rostock begangen.

Linktipp: http://www.rostock800600.de

Bürgerentscheid in Rostock: Mehrheit für Traditionsschiff in Schmarl

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Traditionsschiff im Stadthafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

25.9.2017 – Die Mehrheit der Rostockerinnen und Rostocker, die am ersten Bürgerentscheid in der Hansestadt teilgenommen haben, beantwortete die Frage „Sollen das Traditionsschiff und die weiteren maritimen Ausstellungsstücke vom Standort Schmarl in den Stadthafen verlegt werden?“ mit „Nein“. Darüber informiert Abstimmungsleiter Robert Stach.

Insgesamt 173.166 Rostockerinnen und Rostocker waren zur Teilnahme an der Abstimmung berechtigt. 50.529 davon (42,6 Prozent) antworteten mit „Ja“, 68.198  (57,4 Prozent) antworteten mit „Nein“. Damit ist auch die Bedingung erfüllt, dass die Mehrheitsentscheidung das Votum von mindestens 25 % der Stimmberechtigten umfasst. Der Abstimmungsausschuss wird über das endgültige Ergebnis des Bürgerentscheids am Donnerstag, dem 28. September 2017, ab 16 Uhr im Beratungsraum 2 des Rostocker Rathauses in öffentlicher Sitzung beschließen. Detaillierte Ergebnisse finden sich auch unter folgenden Links: http://www.rostock.de/wahlatlas http://rathaus.rostock.de/wahlen/wahlatlas/Wahlatlas-Buergerentscheid-2017/atlas.html

Noch 100 Tage bis zur neuen Zeitrechnung – Mit neuer Kalenderscheibe in St. Marien Start ins Doppeljubiläum

 

23.9.2017 – Am Sonnabend, 23. September 2017, werden es noch genau 100 Tage sein, bis in der St.-Marien-Kirche zu Rostock am 1. Januar 2018 mit dem Wechsel des Kalendariums der Astronomischen Uhr die Feierlichkeiten anlässlich des Doppeljubiläums „800 Jahre Rostock 600 Jahre Universität Rostock“ beginnen. Am Silvesterabend 2017 wird die Gültigkeit des seit dem 1. Januar 1885 und damit für 48 577 Tage berechneten Kalendariums ablaufen. Als Einstimmung auf diese symbolträchtige Festveranstaltung, die zugleich den Startschuss für die Feierlichkeiten zum Doppeljubiläum gibt, treffen sich an diesem Sonnabend um 11.45 Uhr Vertreterinnen und Vertreter der Evangelisch-lutherischen Kirche, der Stadtverwaltung und der Universität Rostock an der Uhr.

Dabei soll eine mit den aktuellsten Möglichkeiten der Digitalfotografie angefertigte Kopie des zwischen 1885 und 2017 gültigen Kalendariums vorgestellt werden. Sie wird in der Nähe der Astronomischen Uhr aufgestellt, denn mit Beginn der vorbereitenden Arbeiten zum Wechsel des Kalendariums im November wird das Original der Scheibe nicht mehr sichtbar sein. Die Kopie wird die Möglichkeit bieten, auch künftig alle auf ihr festgehaltenen Daten von 1885 bis 2017 ablesen zu können. Der Aufsteller wurde mit Zustimmung der Innenstadtgemeinde gemeinsam von Stadtverwaltung und Universität entworfen und finanziert. Im Nachgang erfolgt – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit – eine „Generalprobe für die am Neujahrstag 2018 geplante Festveranstaltung im Inneren der Uhr. Die Beteiligten erhalten eine praktische Einweisung in den geplanten technischen Ablauf des Wechsels des Kalendariums. Mit dem Wechsel der Kalenderscheibe werden die Daten für die bis zum 31. Dezember 2150 folgenden 48.577 Tage zur Verfügung stehen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, mit Hilfe beider Kalenderscheiben für insgesamt mehr als 97.000 Tage die Daten zu errechnen.

Symbolisch werden am 1. Januar 2018 drei der Hauptwerke der Astronomischen Uhr von Pastorin Elisabeth Lange, Oberbürgermeister Roland Methling und Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck aufgezogen. Angeleitet werden sie dabei von den ehrenamtlichen Uhrenaufziehern, dank deren Hilfe das Funktionieren der Uhr täglich gesichert wird. Den Abschluss der Zeremonie wird schließlich das Wiederingangsetzen des Uhrenmechanismus durch Prof. Dr. Manfred Schukowski bilden. Damit sollen seine Verdienste um den Erhalt und die Pflege der Uhr gewürdigt werden. Unterstützt wird er dabei auch durch seinen Urenkel. Von seinen Nachfahren dürfte es auch erst wieder der Urenkel oder gar Ururenkel sein, der an dem nächsten Wechsel des Kalendariums am 1. Januar 2151 teilnehmen kann.

Auf den Fotos von Joachim Kloock sind zu sehen:

  • Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters
  • Prof. Dr. Wolfgang Scharek, Rektor der Universität Rostock
  • Prof. Dr. Manfred Schukowski
  • Elisabeth Lange, Pastorin der Evang.-luth. Innenstadtgemeinde Rostock
  • Dipl.-Restaurator Markus Mannewitz