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Faszination Goalball – wir leben unseren Traum

Ticketverkauf für die Goalball-Europameisterschaft vom 8. bis 13. Oktober in Rostock startet am 1. August

Foto-PK-01_Foto_Joachim_KloockDie Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist vom 8. bis 13. Oktober erstmals Austragungsort einer Europameisterschaft in der paralympischen Sportart Goalball. Heute hat der Rostocker Nationalspieler und Organisationsleiter Reno Tiede über den Spielplan, den Start des Ticketverkaufs und weitere organisatorische Details informiert. Die deutsche Nationalmannschaft der Männer strebt als Vizeweltmeister von 2018 den Europameistertitel an. Für die Frauen geht es neben einer Top-Platzierung auch noch um die Qualifikation für die Paralympischen Spiele in Tokio 2020. 

Die Europameisterschaft wird in der Stadthalle Rostock sowie in der OSPA-Arena ausgetragen. Jeweils zehn Frauen- und Männerteams aus 15 Nationen kämpfen um die begehrten Titel. Schirmherr ist Bundesinnenminister Horst Seehofer. Seit 1976 ist Goalball im Programm der Paralympics und die weltweit beliebteste Ballsportart für Menschen mit einer Sehbehinderung.  Nach den Spielen 2016 in Rio de Janeiro, die mit einem sechsten Platz für die Männer erfolgreich verliefen, haben die Rostocker Goalballer um Nationalspieler Reno Tiede die Initiative ergriffen und sich beim Weltverband IBSA (International Blind Sports Federation) für die Europameisterschaft 2019 beworben. „Mit unserem Konzept konnten wir uns im Dezember 2017 gegen die Türkei und Israel durchsetzen“, sagte Reno Tiede beim heutigen Auftaktpressegespräch im offiziellen EM-Mannschaftshotel Radisson Blu. „Für uns beginnt jetzt organisatorisch und sportlich die heiße Phase. Wir können es gar nicht erwarten, hier in Rostock alles zu geben, leidenschaftlich und bestens vorbereitet um die Europameistertitel zu kämpfen“, betonte der 29-Jährige. Bei der letzten EM vor zwei Jahren in Finnland mussten sich die Männer erst im Finale den Litauern geschlagen geben. Die Frauen erreichten den siebten Platz. Die größten Erfolge der Männer waren die WM-Siege 1978 und 1990 sowie der Paralympsieg 1980. Die Damen gewannen 1996 paralympisches Gold und holten im Gegensatz zu den Herren schon zweimal den EM-Titel, nämlich 1985 und 2005.

ARD und ZDF begleiten die Halbfinal- und Finalspiele

Am 8. Oktober wird die Heim-EM mit einer bunten Show und Rahmenprogramm in der Stadthalle Rostock eröffnet, bevor die beiden Auftaktspiele der Männer um 18.30 Uhr gegen Spanien und der Frauen um 20 Uhr gegen die Niederlande starten. „Ab dem 1. August können die Tickets direkt über unsere Webseite www.em-rostock2019.de erworben werden“, informierte Tiede. „Die Preise haben wir fanfreundlich gestaltet, so gibt es schon Tageskarten für 6 Euro. Es ist jedoch auch möglich, ein EM-Ticket für alle oder nur für die deutschen Spiele zu erwerben. Alle Eintrittskarten berechtigen zur kostenfreien Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit der RSAG.“ Goalball ist international und vor allem auch in Deutschland im Aufwind. Einen deutlichen Rückenwind für ihren Sport erhoffen sich die deutschen Goalballer durch die Begleitung der Halb- und Finalspiele am 12. und 13. Oktober durch ARD und ZDF. „Wir lieben unseren Sport und möchten noch mehr Menschen für Goalball begeistern – das geht am besten mit einer perfekten EM“, sagte Reno Tiede. Zum Para Sport-Highlight 2019 werden in Rostock 120 Athleten sowie 60 Trainer und Begleitpersonal erwartet, die alle im Mannschaftshotel Radisson Blu übernachten werden.

Weitere ehrenamtliche Unterstützer gesucht

Bereits 50 ehrenamtliche Helfer haben ihre Unterstützung für die Goalball-Europameisterschaft zugesagt. „Während der EM im Oktober benötigen wir jedoch mindestens 150 Helferinnen und Helfer. Deshalb würden wir uns über weitere Ehrenamtler sehr freuen“, unterstrich der Nationalspieler, der heuteauch den EM-Trailer „Das ist unser Moment“ erstmals präsentierte. Das emotionale Video zur EM wurde von NordischMediaDesign aus Marlow erstellt und soll auf möglichst vielen Kanälen auf das sportliche Highlight der Goalballer aufmerksam machen. Reno Tiede bedankte sich heute auch für die tatkräftige Unterstützung durch das Bundesinnenministerium, die Landesregierung MV, die Stadt Rostock und die Förderorganisation AktionMensch sowie bei den Hauptsponsoren Toyota, OSPA, WIRO, Radisson Blu und AOK Nordost.

Hier können sich interessierte ehrenamtliche Unterstützer melden: 
www.dbs-npc.de/goalball-em-volunteers-anmeldung.html

Link Trailer: https://bit.ly/2LAXFef

Was ist eigentlich Goalball? 

Bereits seit 1976 gehört die traditionsreiche Sportart für Menschen mit Sehbehinderung zum Programm der Paralympics. Zwei Dreier-Teams spielen mit einem 1,25 Kilogramm schweren blauen Klingelball auf neun Meter breite und 1,30 Meter hohe Tore, alle Spieler tragen dabei Dunkelbrillen. Es ist ein rasanter und temporeicher Sport. Die Bälle erreichen in der Spitze bis zu 80 km/h, Abwehr- und Angriffsaktionen wechseln sich ständig ab. In der 24-minütigen Partie – zwölf Minuten effektive Spielzeit pro Hälfte – haben beide Mannschaften im Schnitt über 100 Würfe. „Das erfordert nicht nur gute Kondition und Reaktion, sondern auch Konzentration. Zudem ist Goalball geprägt von Taktik und Strategie, ein bisschen wie Schach“, erklärte Nationaltrainer Johannes Günther. Die Goalball-EM in Zahlen: 6 Tage…66 Spiele…20 Teams… mit 120 Aktiven… in einer einzigartigen Sportart… mit einem großen Ziel: Europameister 2019!

Mehr Informationen unter www.em-rostock2019.de

Bildunterschrift: Freuen sich auf die Heim-EM und wollen möglichst viele Menschen für Goalball begeistern – Nationalspieler Reno Tiede (re.), der Vizepräsident vom Verband für Behinderten- und Rehasport MV, Steffen Kästner (2.v.li.) sowie EM-Volunteer-Managerin Charlotte Kaercher und Matthias Auth vom EM-Organisationsteam auf der Dachterrasse des Mannschaftshotels Radisson Blu. Foto: Joachim Kloock

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Die Straßenbahn – unter Strom seit 115 Jahren: Öffnungstag im depot12 am 29. Juni

Depot RSAG, Foto: Joachim Kloock

Depot12, Foto: Joachim Kloock

Am Sonnabend, 29. Juni 2019, laden die Rostocker Nahverkehrsfreunde in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr zu einem erlebnisreichen Öffnungstag in das depot12 in Marienehe ein. Das 115-jährige Jubiläum der elektrischen Straßenbahn in Rostock steht an diesem Tag im Blickpunkt.

Interessierte Besucher können kurze Ausfahrten mit verschiedenen historischen Fahrzeugen unternehmen, die Busecke in der Ausstellungshalle erkunden, an Führungen durch die verkehrsgeschichtliche Ausstellung teilnehmen oder beim Souvenirverkauf vorbeischauen. An diesem Tag besteht auch die Möglichkeit, einen Blick in die Straßenbahnwerkstatt der RSAG zu werfen: Mit dem historischen Bus geht es vom depot12 zum Betriebshof in der Hamburger Straße und dann auf einer kleinen Führung durch die Werkstatt.

Der liebevoll restaurierte Triebwagen 44 präsentiert sich den Besuchern als umgebautes „Café 44“ und lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Der Eintritt ist frei. Das depot12 befindet sich in Marienehe in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle S Marienehe und dem S-Bahn-Haltepunkt Marienehe und ist mit den Straßenbahnen der Linien 1 und 5 und der S-Bahn zu erreichen.

RSAG verjüngt ihre Busflotte

Übergabe von sechs neuen Bussen mit modernster Technik und frischem Innendesign an den Fahrdienst

RSAG_neue Busse für den Fahrdienst_12062019_KloockDie Busflotte der Rostocker Straßenbahn AG wird noch moderner und umweltfreundlicher: Sechs neue Dieselbusse der Marke Mercedes Benz Citaro mit verbrauchsgünstigen und emissionsarmen Motoren der Euro-VI-Norm nimmt die RSAG in diesen Tagen in Betrieb, um ältere Fahrzeuge planmäßig zu ersetzen. Rund 92 % aller Busse der RSAG weisen ab diesem Jahr die aktuellste Abgasnorm Euro-VI bzw. den zuvor geltenden EEV-Standard auf: „Damit vergrößern wir unsere umweltfreundliche Fahrzeugflotte: Wir investieren jedes Jahr in unseren Fuhrpark und sorgen so für eine kontinuierliche Modernisierung unserer Busflotte. Davon profitieren nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Fahrgäste“, freute sich RSAG-Vorstand Jan Bleis bei der heutigen Übergabe auf dem Busbetriebshof in Schmarl.

Die neuen Busse sind mit einer Vielzahl an technischen Neuheiten ausgestattet: Als erster Hersteller hat die Mercedes-Tochter Evobus sowohl einen Notbrems- als auch einen Abbiegassistenten bei Stadtbussen eingeführt. Die RSAG gehört zu den ersten Verkehrsunternehmen, die diese Option mit dem Ziel einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit gewählt haben. Der aktive Bremsassistent warnt beim Erkennen einer möglichen Gefahrensituation im Fahrweg des Busses zuerst den Fahrer und leitet dann eine Bremsung ein. Die letztendliche Entscheidung, in angemessener Weise zu reagieren, verbleibt beim Busfahrer. Eine automatisierte Vollbremsung ist aus Rücksicht auf die Sicherheit der Fahrgäste im Bus nicht vorgesehen. Der radarbasierte Abbiegeassistent warnt den Busfahrer mit optischen und akustischen Signalen und einer Vibration im Fahrersitz, wenn sich im unmittelbaren Seitenbereich des Fahrzeugs Personen, Radfahrer, andere Fahrzeuge oder Hindernisse befinden. Dadurch lassen sich insbesondere schwere Abbiegeunfälle mit Radfahrern und Fußgängern vermeiden.

Die vier neuen Gelenkbusse Mercedes-Benz O 530G haben eine technische Kapazität von 47 Sitz- und 105 Stehplätzen und verfügen über eine Motorleistung von 360 PS. Die Standardbusse vom Typ O 530 haben 32 Sitz- und 79 Stehplätze und verfügen über eine Motorleistung von 300 PS. Selbstverständlich sind die Busse barrierefrei ausgestattet und an allen Türen stufenlos begehbar. Sie verfügen außerdem über eine Absenkmöglichkeit an der Türseite (Kneeling). Beide Fahrzeugtypen sind an der zweiten Tür jeweils mit einer Klapprampe und einem Rollstuhlplatz versehen, der Gelenkbus zusätzlich auch an der dritten Tür. Im Inneren der Busse können sich die Fahrgäste über ein schickes neues Fahrzeugdesign freuen: Auffällig sind der Fußbodenbelag in Laminatoptik und neue Sitzbezüge mit frischen Blautönen. Die Haltestangen sind – außer in den Einstiegsbereichen – in Edelstahlausführung und damit hygienischer sowie kratzunempfindlich. Die Seitenwände sind teilweise in Nadelvlies ausgeführt, das nicht nur optisch angenehm wirkt sondern auch die Innengeräusche reduziert. Moderne Doppel-TFT-Monitore sorgen für eine gut lesbare Fahrgastinformation. Energetisch optimierte Klimaanlagen im Fahrgastraum und für den Fahrerarbeitsplatz sind ebenfalls vorhanden. Wie alle Fahrzeuge der RSAG sind die neuen Busse mit Videoüberwachung und einem Fahrscheinautomaten ausgestattet. Die sechs Busse sind das letzte Los einer 17 Busse umfassenden europaweiten Ausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019. Aktuell betreibt die RSAG insgesamt 21 Buslinien in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die 74 Busse der RSAG legen dabei jährlich rund 4,3 Mio. Kilometer zurück.

Bildunterschrift: André Herrmann von Evobus, Fahrerin Simone Neitzel und RSAG-Vorstand Jan Bleis präsentieren die neuen Rostocker Linienbusse, die zukünftig auch für alle Fahrgäste in Rostock unterwegs sind. Foto: Joachim Kloock

385.989 Kilometer für ein besseres Stadtklima und mehr Lebensqualität

Rostocker STADTRADEL-Bilanz 2019 

Stadtradeln in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Stadtradeln in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Vom 5. bis 25. Mai 2019 wurde in Rostock kräftig in die Pedale getreteund geradelt was das Zeug hält. Im Rahmen der bundesweiten Aktion STADTRADELN haben sich Radelnde aus ganz Rostock zusammengeschlossen und sind für ein besseres Stadtklima und mehr Lebensqualität geradelt. Rostock nahm bereits zum elften Mal teil. Die Stabsstelle Mobilitätsmanagement als lokaler Koordinator freut sich über diesen positiven Trend und die wachsende Bekanntheit der Aktion. Denn in diesem Jahr gab es eine Vielzahl an neuen Teams, die sich dem STADTRADELN angeschlossen haben. Dabei waren aber auch viele alte Bekannte, die sich jedem Jahr dem Wettbewerb um die meisten Kilometer stellen. Ein großer Dank richtet sich außerdem an die zahlreichen Tourenanbieter, die es ermöglicht haben, dass elf Fahrradtouren für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm während des Aktionszeitraums sorgten. Insgesamt haben 2.344 Radlerinnen und Radler in 143 Teams an der Aktion teilgenommen – das waren zehn Prozent mehr Teams als im Vorjahr. Gemeinsam wurden 385.989 Kilometer erradelt, was einer Strecke von fast zehnmal um den Äquator gleichkommt. Jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Strecke ist eine eingesparte Autofahrt. Somit kann das Ergebnis auch in 55 Tonnen eingespartes CO2 ausgedrückt werden.

In diesem Jahr werden ebenso die besten Teams belohnt und erhalten beim Klimaaktionstag in der Langen Straße am 22. September ihre Auszeichnung und Preise. Zu den besten Teams mit den meisten Radkilometern zählen die Universitätsmedizin Rostock mit 18.722 km, Inros Lackner mit 16.292 km und Cortronik mit 14.135 km. Das fahrradaktivste Team ist wie bereits 2018 Liegerad Rostock & Friends mit starken 937 geradelten Kilometer pro Teammitglied geworden! Ganz besonders erfreulich ist, dass wieder zahlreiche Schulen und Kindertagesstätten am STADTRADELN teilnahmen, allen voran die Don-Bosco-Schule mit über 200 Teilnehmenden, die auf 24.541 Radelkilometer kamen.  Senator Holger Matthäus als Schirmherr der Aktion weiß, dass es mit Hilfe solcher spielerischen Aktionen gelingt, immer mehr Personen besonders für die kürzeren Strecken in der Stadt auf das Fahrrad zu bekommen. „STADTRADELN kann helfen, aus Freizeitradlern Gewohnheitsradler werden zu lassen. Die riesige Beteiligung zeigt einfach: das Fahrrad ist ein wichtiges Fortbewegungsmittel einer modernen Stadt!“

Während des gesamten Aktionszeitraums haben die Rostocker STADTRADEL-Stars, die katholischen Schwestern Birgit und Bernadet der Christuskirche Rostock, auf das Auto verzichtet und alle Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Sie zeigten, wie sich das Fahrrad in ihr Leben einfügt sowie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten als Fortbewegungsmittel, Sportgerät, Ort der Ruhe oder als Lastenträger. Ihre Eindrücke haben sie in einem Blog niedergeschrieben – nachzulesen im Internet unter der Adresse http://www.stadtradeln.de/rostock.  Weitere Informationen und alle Resultate unter:
http://www.stadtradeln.de/rostock

Neue Busse erhalten Notbrems- und Abbiegeassistenzsystem

Noch mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Fahrzeuge der RSAG und Stadtentsorgung mit Abbiegeassistent_KloockBei der Rostocker Straßenbahn AG kommen in den nächsten Wochen sechs neue Niederflurbusse zum Einsatz, die erstmals mit einem Notbrems- und Abbiegeassistenzsystem ausgestattet sind. Gemeinsam mit der Stadtentsorgung Rostock GmbH stellte die RSAG heute dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Holger Matthäus, die ersten Rostocker Kommunalfahrzeuge mit dieser innovativen Sicherheitstechnologie vor. „Rostock gehört damit zu den ersten Städten in Deutschland, in der Stadtbusse mit Notbrems- und Abbiegeassistenten zum Einsatz kommen. Die Technik ist jetzt ausgereift und wird unser Fahrpersonal zusätzlich dabei unterstützen, schwere Unfälle zu vermeiden“, freut sich RSAG-Vorstand Jan Bleis. Als erster Hersteller hat die Mercedes-Tochter Evobus sowohl einen Notbrems- als auch einen Abbiegassistenten serienmäßig bei Stadtbussen eingeführt, der künftig auch bei der RSAG zum Einsatz kommt. Der aktive Bremsassistent warnt beim Erkennen einer möglichen Gefahrensituation im Fahrweg des Busses zuerst den Fahrer und leitet dann eine Bremsung ein. Die letztendliche Entscheidung, in angemessener Weise zu reagieren, verbleibt beim Busfahrer. Eine automatisierte Vollbremsung ist aus Rücksicht auf die Sicherheit der Fahrgäste im Bus nicht vorgesehen. Der radarbasierte Abbiegeassistent warnt den Busfahrer mit optischen und akustischen Signalen und einer Vibration im Fahrersitz, wenn sich im unmittelbaren Seitenbereich des Fahrzeugs Personen, Radfahrer, andere Fahrzeuge oder Hindernisse befinden. Dadurch lassen sich insbesondere schwere Abbiegeunfälle mit Radfahrern und Fußgängern vermeiden. Die sechs Busse sind das letzte Los einer 17 Busse umfassenden europaweiten Ausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019. Aktuell betreibt die RSAG insgesamt 21 Buslinien in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die 70 Busse der RSAG legen dabei jährlich rund 4,3 Mio. Kilometer zurück.

Bildunterschrift: Freuen sich über mehr Verkehrssicherheit auf Rostocks Straßen (v.l.n.r.): Kundenmanager und Busfahrer Michael Reitz, Henning Möbius (Geschäftsführer Stadtentsorgung Rostock GmbH), Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus und Andreas Kühn im Fahrzeug der Stadtentsorgung. Foto: Joachim Kloock

Eisbär grüßt jetzt vom Klinikparkhaus in der Südstadt in Rostock

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 3.000 Zoojahreskarten als Willkommensgruß verschenkt

Zoo-SKR-14-Mai-2019_Foto_Joachim_Kloock-01Die langjährige Zusammenarbeit des Rostocker Zoos mit dem Klinikum Südstadt wird auch die kommenden Jahre fortgeführt. Die erfolgreiche gemeinsame Kooperation hat nun auch ein sichtbares Aushängeschild auf dem Klinikgelände erhalten, das heute vom Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, vom Verwaltungsdirektor des Klinikums Südstadt, Steffen Vollrath, vom Ärztlichen Direktor des Klinikums Südstadt Rostock, Prof. Dr. Jan P. Roesner, und Zoodirektor Udo Nagel eingeweiht worden ist. In Rostock ist es seit vielen Jahren gute Tradition, dass der Zoo jedem Neugeborenen in der größten Geburtenklinik des Landes eine Jahreskarte schenkt. Über den Willkommensgruß freuen sich jährlich über 3.000 Familien.

Eine 50 Quadratmeter große Leinwand am Klinikparkhaus zeigt ab heute das Wappentier des Rostocker Zoos, den Eisbären, im Großformat. Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski freute sich über die neu gestaltete Parkhauswand. „Das städtische Klinikum und unser Zoo, das sind zwei Rostocker Erfolgsgeschichten. Umso schöner ist es, wenn sich zwei anerkannte Institutionen zusammen für eine familienfreundliche Hanse- und Universitätsstadt engagieren.“ Viele junge Eltern lieben es, Zeit mit ihrem Nachwuchs in den weitläufigen grünen Parkanlagen des Rostocker Zoos zu verbringen und die Tiere zu beobachten. Das war auch der Grund für Verwaltungsdirektor Steffen Vollrath, die Partnerschaft mit dem 120 Jahre alten „Besten Zoo Europas“ (Kategorie über 500.000 Besucher jährlich) noch etwas sichtbarer zu machen. „Die Eisbären und das neue Polarium sind ein Anziehungspunkt für die Rostocker und die Gäste der Stadt. Da war das Motiv schnell gefunden. Wer unser Klinikum in der Südstadt besucht, wird sich zukünftig an einer großen Werbung des Rostocker Zoos mit Eisbär, Robbe und Qualle am Parkhaus erfreuen können“, so der Verwaltungsdirektor. Ein identisches Plakat wurde im kleineren Format im Eingangsbereich des Klinikums angebracht. „Wir freuen uns über das sprichwörtliche fruchtbare Miteinander mit dem Klinikum“, betonte auch Zoodirektor Udo Nagel, „und wir wünschen uns möglichst viele Kinder für unsere Stadt, weil sie unser Leben bereichern.“ Als Schwerpunkt- und Maximalversorger betreut das Klinikum Südstadt Rostock mit ca. 1.350 Beschäftigten jährlich mehr als 30.000 stationäre und teilstationäre sowie mehr als 55.000 ambulante Patienten. Jährlich erblicken über 3.000 Kinder das Licht der Welt im Klinikum. In diesem Jahr gab es bereits 42 Zwillingsgeburten, das sind 17 mehr als 2018 im gleichen Zeitraum sowie eine Drillingsgeburt. Neben dem Versorgungsauftrag des Klinikums kooperiert das kommunale Krankenhaus mit vielen städtischen Unternehmen wie zum Beispiel dem Rostocker Zoo.

Zuwachs für die Eisbärenfamilie in der Südstadt – weihten heute die neue Großfläche auf dem Klinikgelände ein: der Ärztliche Direktor Prof. Jan Roesner (v.li.), Klinikverwaltungsdirektor Steffen Vollrath, Zoografikerin Andreas Bergmann, Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski und Zoodirektor Udo Nagel. Zoografikerin Andreas Bergmann freut sich über ihr jüngstes Werk, hier im Eingangsbereich des Klinikums. Foto: Joachim Kloock

 

1.479 Rostocker Ehrenamts-Card verliehen

17. Ausgabeveranstaltung im Rostocker Zoo

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1.479 Rostocker Ehrenamts-Card verliehen, Foto: Joachim Kloock

Insgesamt 98 Ehrenamtlichen aus 40 Rostocker Vereinen wurden im Rahmen der 17. Ausgabeveranstaltung der Rostocker Ehrenamts-Card für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. Feierlich übergeben wurden die Karten durch Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche, René Gottschalk, Leiter Marketing & Besucherservice des Rostocker Zoos, und Mirko Strätz, Vorsitzender des Rostocker Zoovereins. Bereits zum zweiten Mal fand eine Ausgabeveranstaltung im Rostocker Zoo statt. Nach Darwineum im April 2013 stand nun das Polarium und 120 Jahre Rostocker Zoo im Fokus der Veranstaltung. Der Zoo ist seit 2011 einer der Unterstützer der Rostocker Ehrenamts-Card. Ehrenamtliche mit Rostocker Ehrenamts-Card erhalten hier zehn Prozent Ermäßigung beim Kauf einer Jahreskarte. Mit der personengebundenen Card, die eine Laufzeit von drei Jahren hat, erhalten die ehrenamtlich Tätigen bei Partnern aus den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit günstige Konditionen oder Gratisleistungen. Auch gibt es Ermäßigungen für Einzel- und Tagestickets für den öffentlichen Nahverkehr im Gesamtnetz Rostock.

Mit dem Zoo unterstützen derzeit 32 Einrichtungen mit ihren Angeboten die Ehrenamts-Card. Eingesehen werden kann das komplette Leistungsangebot im Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/ehrenamtscard. Die Bürgerschaft fasste am 9. Juni 2010 den Beschluss zur Einführung einer solchen Karte. Beantragen kann die Ehrenamts-Card, wer seit mindestens drei Jahren (Jugendliche bis 18 Jahre seit mindestens einem Jahr) freiwillig ehrenamtlich und gemeinwohlorientiert tätig ist und dies auch künftig sein wird. Die ehrenamtliche Tätigkeit muss mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr in einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Rostock ausgeübt werden. Die bzw. der Ehrenamtliche darf kein Entgelt oder keine pauschale Aufwandsentschädigung, die über die konkrete Erstattung von Auslagen hinausgeht, erhalten.