Archiv für das Schlagwort ‘Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Deutschlands beliebtester Kreuzfahrthafen startet in die Saison

DIE TOURISMUSZENTRALE ROSTOCK & WARNEMÜNDE IST AUF DIE KREUZFAHRTSAISON VORBEREITET

Die Tourist-Informationen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind für die Kreuzfahrtsaison 2019 gut vorbereitet und erwarten die vielen internationalen Gäste mit einem breiten Angebot. Die diesjährigen Anläufe verteilen sich auf 117 Tage, wobei es zwei Vierfachanläufe und am 12. Juli sogar einen Tag mit fünf Schiffen im Rostocker Fahrwasser geben wird. Zum ersten Anlauf des Jahres wird die MSC Poesia am 19. April in Warnemünde erwartet. Über die Saison werden insgesamt 41 verschiedene Schiffe von 23internationalen Reedereien 199 Mal das Seebad Warnemünde ansteuern. Und auch in diesem Jahr werden die Port Partys viele Einheimische, Urlauber und Seereisende zur Verabschiedung der Kreuzfahrtschiffe an den  Warnemünder Passagierkai locken. Mit dem beliebten Schlepperballett und vielen weiteren Höhepunkten werden am Liegeplatzdes Seglers Santa Barbara Anna die Schiffe auf das Meer begleitet.

„Die Eröffnung der Kreuzfahrtsaison ist in jedem Jahr wieder ein ganz besonderes Highlight. Wenn die ersten Kreuzfahrer bei uns in Warnemünde festmachen, zieht wieder internationales Flair in unser Seebad und in die Rostocker Innenstadt“, sagt Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Es ist nicht zu unterschätzen,welche Wirkung diese vielen internationalen Botschafter haben, wenn sie bleibende Erinnerungen von ihrem Besuch mit in alle Welt nehmen und so die Destination Rostock mit den Seebädern bekannter machen.“ Jeder Anlauf bringt dabei zusätzliche Wertschöpfung in die Region, wovon lokale Gastronomen, die Einzelhändler,aber auch die Hotellerie, wo sich Kreuzfahrtgäste rund um ihre Seereise  einbuchen. „Die Präsenz der Cruise Liner ist auch immer ein Magnet für unsere Tagesgäste, die die beeindruckenden Schiffe gerne einmal aus nächster Nähe bestaunen möchten“, so Fromm.

Tourismuszentrale vorbereitet für Kreuzfahrtsaison

Am Passagierkai öffnet pünktlich mit dem Anlauf des ersten Kreuzfahrtschiffes der Saison 2019 die Pier 7 Cruise Passenger Information. Vom19. April bis Oktober wird diese Tourist-Information zu den Kreuzfahrtanläufen jeweils von 08:00 bis 14:30 Uhr geöffnet sein und die mehrsprachig ausgebildeten Mitarbeiter beraten die Kreuzfahrtgäste über alle Angebote, um Rostock und die Region zu entdecken. Die „Kreuzfahrerbroschüre“,die speziell auf die Bedürfnisse der Kreuzfahrtgäste ausgerichtet ist,informiert über Angebote in den Sprachvarianten Deutsch/Englisch,Französisch/Niederländisch sowie Spanisch/Italienisch.

Audioguides in sechs Sprachen

Ein besonderes Angebot für die internationalen Gäste sind die Audioguides in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Schwedisch. Mit ihnen lassen sich 17 Stationen in der Rostocker Innenstadt und 13 weitere im Seebad Warnemünde auf eigene Faust erkunden. In etwa 2 – 3 Stunden erfahren die Nutzer so Anekdoten zur traditionsreichen Vergangenheit der über 800-jährigen Geschichte der Stadt. Für sieben Euro Leihgebühr liegen die Audioguides in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde bereit.

„Kreuzfahrtdatenheft 2019“ zum Start der Kreuzfahrtsaison

In den Tourist-Informationen von Rostock und Warnemünde, in der Pier 7 – Cruise Passenger Information, im Hanse Sail Büro und im Buchhandel können Kreuzfahrtfans ab sofort die 82-seitige Broschüre „Kreuzfahrt 2019“ für 9,95 Euro erwerben. Die Publikation zur aktuellen Saison hat sich mittlerweile zu einem echten Klassiker entwickelt und ist insbesondere bei Sammlern sehr beliebt. Zahlreiche Bebilderungen geben einen Überblick über den Kreuzfahrthafen, die Schiffsanläufe und Informationen zu den Reedereien. Darüber hinaus veröffentlicht die Tourismuszentrale jedes Jahr einen Flyer, der über die An- und Ablegezeiten der Kreuzfahrtschiffe sowie die Port Partys informiert.

Port Partys laden ab Mai zum gemeinsamen Feiern mit maritimem Flair ein

„Dank der Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern, aber auch dank neuer Unterstützer, können wir unseren Gästen in diesem Jahr wieder fünf Port Partys präsentieren“, so Fromm. Los geht’s am 24.Mai mit den Anläufen von AIDAmar und der Aurora. Am 8. Juni, 21. Juli und 23.August werden jeweils drei Schiffe begrüßt und am 15. September werden die AIDAaura und Norwegian Getaway von der Kaikante verabschiedet. Die Partys beginnen jeweils 17:00 Uhr und der Besuch aller fünf Port Partys ist kostenfrei.

Tagesbesuche auf einem Kreuzfahrtschiff

Wer einmal selbst erste Bekanntschaften mit einem Kreuzfahrtschiff machen möchte, kann auf den AIDA Schiffen eine dreistündige Entdeckungstour inklusive Mittagessen buchen. Die Buchung ist ausschließlich online über die Website von AIDA Cruises möglich.

Werbeanzeigen

Sprudelnder Brunnen der Lebensfreude eröffnete Brunnensaison in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Rostocks Brunnenanlagen sind aus ihrem Winterschlaf erwacht. Am Universitätsplatz sprudelt jetzt wieder der „Brunnen der Lebensfreude“. Alle weiteren Anlagen werden schrittweise vom 1. bis 12. Mai 2019 in Betrieb genommen. „Die einzigartigen Wasserspiele und Brunnenanlagen im öffentlichen Raum sind eine ästhetische Bereicherung unserer Stadt und für viele Einwohnerinnern und Einwohner sowie Gäste beliebte Treffpunkte“, unterstreicht Rostocks Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus. „Gerade der Brunnen der sprichwörtlichen Lebensfreude gilt als eines der beliebtesten Fotomotive für Touristen und Einheimische, zeigt er doch die schönen Seiten unseres norddeutschen Lebensgefühls“, so Holger Matthäus über den überregional bekanntesten Brunnen Rostocks – die einzige Zusammenarbeit der beiden bekannten Bildhauer Reinhard Dietrich und Jo Jastram. Brunnenpate für das sprudelnde Schmuckstück ist die WIRO GmbH. „Die Rostocker lieben das Wahrzeichen ihrer Hansestadt. An heißen Sommertagen ist auf den Bänken vor dem ‘Brunnen der Lebensfreude’ kein Plätzchen frei, so erfrischend finden sie das Kunstwerk mit den Nackten beim Badespiel. Deshalb sind wir sehr gern Brunnenpate, übrigens auch vom Reliefbrunnen ‚Menschen am Meer“ in der Langen Straße“, unterstreicht Michael Ahrens, Leiter Marketing, WIRO GmbH. Darüber hinaus betreibt die WIRO auch als Eigentümerin weitere Brunnen in der Stadt – den „Pusteblume“ genannten „Sprühenden Baum“ in Lütten Klein und den Wasserlauf am Wohnhaus „Rasmus“.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird auch 2019 rund 240.000 Euro in die Wartung und den Betrieb der öffentlichen Brunnenanlagen investieren. Das reicht jedoch nicht, um alle Brunnen zu betreiben. „Ohne die seit mehreren Jahren tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, die für 2019 Geld- und Sachleistungen von über 28.000 Euro bereitstellen, könnten nicht alle Brunnenanlagen sprudeln. Für die neue Saison freuen wir uns wieder über viele Unterstützerinnen und Unterstützer“, freut sich Senator Holger Matthäus.  Folgende Firmen beteiligen sich mit einer Brunnenpatenschaft: die WIRO GmbH als Sponsor für den „Brunnen der Lebensfreude am Universitätsplatz und den Brunnen „Menschen am Meer“ in der Langen Straße, die Wassertechnik Rostock GmbH & Co. KG für den Wasserlauf in der Schnickmannstraße und die Volks- und Raiffeisenbank e.G. für den Brunnen die „Trinkende“ an der Hermannstraße, die Warnowquerung GmbH & Co. KG für den „Möwenbrunnen“ auf dem Neuen Markt sowie den „Warnminner Ümgang“ in der Alexandrinenstraße, die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH für den „Ziegenbrunnen“ an der Marienkirche, Immobilien Adler für den Wasserlauf Toitenwinkel und die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) Am Vögenteich 13-15 für den Brunnen „Seesterne“.

„Allen Sponsoren danken wir sehr für ihre Unterstützung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Wohlfühlen in unserer Stadt. Und weitere Brunnenpaten sind natürlich herzlich willkommen“, so der Senator. Die Brunnenbesucherinnen und –besucher sollten beachten, dass Brunnenwasser kein Trinkwasser ist und keine Badewasserqualität hat. Auf glatten und kantigen Flächen besteht Verletzungsgefahr. Obwohl alle Brunnenanlagen regelmäßig und zuverlässig gewartet werden und alle zwei bis vier Wochen ein Wasserwechsel stattfindet, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass Keimbelastungen nicht auszuschließen sind. Anfang Oktober müssen die Brunnenanlagen wieder abgestellt werden.

MÄRKTE, FACKELN, HEXEN UND PIRATEN – MARITIMES OSTERFEST IM SEEBAD WARNEMÜNDE

Neu am Ostermontag: Große Ostereiersuche im Seebad Warnemünde

Osterfeuer, Foto: Joachim Kloock

Osterfeuer, Foto: Joachim Kloock

Mit traditionellen Bräuchen und einem abwechslungsreichen Familienprogramm wird im Seebad Warnemünde vom 16. bis 22. April 2019 das Osterfest gefeiert und der Frühling begrüßt. Ein besonderer Höhepunkt ist die Fackelwanderung zum Osterfeuer am Warnemünder Strand am Abend des Ostersamstags. Neu im Seebad Warnemünde ist in diesem Jahr eine große Ostereiersuche am Ostermontag.

„In Vorbereitung auf die Saison haben wir viele Veranstaltungen mit frischen Ideen weiter entwickelt und uns mit unseren Partnern auch einiges Neues einfallen lassen. Wir möchten noch stärker auf die Wünsche unserer Gäste eingehen. Dabei steht für uns die Familienfreundlichkeit an oberster Stelle“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm.“ So sind unter anderem Anfang Mai ein Sandburgenwettbewerb, am 1. Juni ein buntes Kinderfest in Warnemünde und ab Juli Kremserfahrten durch die Rostocker Heide geplant. Eine Premiere gibt es auch zum Osterfest. Ostermontag startet erstmals um 10 Uhr am Leuchtturmvorplatz mit dem Osterhasen eine große Ostereiersuche. Wo die Osterüberraschungen versteckt sind, wird erst vor Ort verraten. Das maritime Osterfest beginnt alljährlich mit der Eröffnung des Warnemünder Ostermarktes und mit dem traditionellen Osterbaumschmücken (17. April um 10 Uhr) mit dem Osterhasen vor der Vogtei in Warnemünde. Alle Kinder sind herzlich eingeladen, ihren selbst gebastelten Osterschmuck mitzubringen. Am Ostersonnabend, den 20. April, brechen die Teilnehmer um 18.30 Uhr an der Vogtei zur Fackelwanderung auf. Begleitet vom Osterhasen und dem Saxophonorchester Sax’n Anhalt geht es zum gemütlichen Osterfeuer am Warnemünder Strand.

Das Osterprogramm lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden, sei es mit einer Alpaka-Wanderung durch Diedrichshagen, einer Piratenfahrt zum goldenen Osterschatz mit dem Kutter Pasewalk, einer Stippvisite bei den „Schutzengeln der Ostsee“, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger oder einem Gute-Nacht-Bummel mit Hexe Küboschka und einer kreativen Osterbastelstunde in der Ergotherapie Warnemünde. „Rostock ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert“, unterstreicht Fromm. „Das vielfältige österliche Programm in Warnemünde ist ein hervorragendes Angebot für alle kleinen und großen Besucher des Seebades.“ Gleichzeitig bedankt sich der Tourismusdirektor für die tatkräftige Unterstützung aller Partner vor Ort. „Erst dieses Engagement ermöglicht die vielen unterschiedlichen Veranstaltungen.“

Weitere Informationen: https://www.rostock.de/urlaub-freizeit/was-wann-wo/hoehepunkte/ostern.html

Elros-Pedelecs startklar für die neue Saison

Erste RSAG-Pedelec-Verleihstation in Rostock-Reutershagen, Foto: Joachim Kloock

Pedelec-Verleihstation, Foto: Joachim Kloock

Auf in den Pedelec-Frühling: Die elros-Pedelecs der RSAG sind frisch gewartet und bereit für die neue Fahrradsaison. Ab 1. April 2019können die Pedelecs zu jeder Tages- und Nachtzeit ausgeliehen werden. Eine Reservierung ist bequem online oder direkt an allen Stationen möglich. Ist der Nutzer für das System akzeptiert, erhält er mit seiner elros-Kundenkarte oder der elros-Tageskarte einfachen Zugang zu den fünf VerleihStationen. Die Tarife für die Pedelec-Vermietung bleiben unverändert: Ab 2,50 Euro können Gäste eine Stunde lang Pedelec fahren. Für Tagesgäste gibt es auch in dieser Saison eine Tageskarte für 19,00 Euro ohne vorherige Registrierung. Inhaber einer Monatskarte des Verkehrsverbundes Warnow inklusive der Zone Rostock können ein elros-Pedelec einen Monat lang zum Pauschalpreis von 19,00 Euro zeitlich uneingeschränkt nutzen. Abonnement-Kunden sowie Inhaber einer Jahreskarte, eines JobTickets, SchülerTickets oder SemesterTickets profitieren zudem von einer 25%-Ermäßigung auf den normalen Tarif. Fünf Stationen in Rostock und Umland Zum vollautomatischen RSAG-Pedelec-Vermietungssytem gehören die Stationen in RostockReutershagen gebenüber der Straßenbahn-Haltestelle Reutershagen, in Rostock Lütten Klein neben dem Kundenzentrum der RSAG, im Seebad Warnemünde am Kirchenplatz, im Ostseebad Nienhagen auf dem Parkplatz in der Strandstraße 16 und im Heilbad Bad Doberanneben dem Parkplatz in der Rostocker Straße/Ecke Bahnhofstraße. Alle Informationen zu Reservierung und Tarif unter http://www.rsag-online.de/elros oder http://www.elros-leihen.de.

 

OB-Wahl in Rostock: Neun Bewerbungen zugelassen

Im Rathaus tagte der Gemeindewahlausschuss der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in öffentlicher Sitzung, um über die Zulassung der eingegangenen Wahlvorschläge zur Wahl der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters zu entscheiden.

Zugelassen wurden die OB-Kandidatinnen und OB-Kandidaten der Wahlvorschlagsträger:

1. DIE LINKE (DIE LINKE)

Name, Vorname:        Bockhahn, Steffen
Geburtsjahr:                1978
Beruf oder Tätigkeit:        Senator

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Name, Vorname:        Dr. Müller-von Wrycz Rekowski, Chris
Geburtsjahr:                1968
Beruf oder Tätigkeit:        Senator

3.BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Name, Vorname:        Flachsmeyer, Uwe
Geburtsjahr:                1967
Beruf oder Tätigkeit:        Dipl.-Kaufmann

4. Unabhängige Bürger für Rostock (UFR)

Name, Vorname:        Dr. Zierau, Dirk
Geburtsjahr:                1971
Beruf oder Tätigkeit:        Jurist

5. Einzelbewerberin Bachmann

Name, Vorname:        Dr. Bachmann, Sybille
Geburtsjahr:                1960
Beruf oder Tätigkeit:        MBA/wissenschaftliche Mitarbeiterin

6. Einzelbewerber Bräuer

Name, Vorname:        Bräuer, Matthias
Geburtsjahr:                1973
Beruf oder Tätigkeit:        Invalidenrentner

7. Einzelbewerber Madsen

Name, Vorname:        Madsen, Claus Ruhe
Geburtsjahr:                1972
Beruf oder Tätigkeit:        Geschäftsführer

8. Einzelbewerber Reimer

Name, Vorname:        Reimer, Tom
Geburtsjahr:                1976
Beruf oder Tätigkeit:        Naturwissenschaftler

9. Einzelbewerber Schulze

Name, Vorname:        Schulze, Edgar
Geburtsjahr:                1961
Beruf oder Tätigkeit:        Dipl. Schweißfachingenieur (FH)

Claus Ruhe Madsen

Claus Ruhe Madsen, Foto: Joachim Kloock

Zurückgewiesen wurde der Wahlvorschlag des Einzelbewerbers Toralf Vetter, da er nicht die gesundheitlichen Voraussetzungen zur Ernennung zum Beamten auf Zeit erfüllt. Die gesundheitliche Eignung zählt zu den wesentlichen persönlichen Voraussetzungen für eine OB-Kandidatur.Der Gemeindewahlausschuss beschließt über die Zulassung oder Zurückweisung der eingereichten Wahlvorschläge nach dem Landes- und Kommunalwahlgesetz und der Landes- und Kommunalwahlordnung. Unter Beachtung einer eingeräumten Beschwerdefrist erfolgt die Veröffentlichung der zugelassenen Wahlvorschläge im Amts- und Mitteilungsblatt der Hanse- und Universitätsstadt STÄDTISCHER ANZEIGER am 25. April 2019. Die Wählerinnen und Wähler müssen sich am 26. Mai 2019 für eine Wahlbewerbung entscheiden. Erhält keine sich zur Wahl stellende Person mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen, dann kommt es am 16. Juni 2019 zur Stichwahl zwischen den beiden Personen mit der höchsten Stimmenzahl. Zur Durchführung der Wahlen werden noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, insbesondere zur Besetzung der Briefwahlvorstände gesucht. Wer im Briefwahlvorstand tätig ist, beginnt um 14.30 Uhr mit der Zulassung der Wahlbriefe, ausgezählt werden die Stimmzettel ab 18 Uhr. Briefwahlvorstände zählen jeweils nur die Stimmen von einer Wahlart aus.

Im April beginnt der Versand der Wahlbenachrichtigungen. Wahlberechtigte, die bis 4. Mai 2019 keine Wahlbenachrichtigung in ihrem Briefkasten vorfinden, sollten Einsicht in das Wählerverzeichnis nehmen und ggf. bis spätestens 10. Mai 2019, 15 Uhr, die Richtigstellung bzw. Ergänzung beantragen. Den Blick ins Wählerverzeichnis gewähren die Mitarbeiterinnen der Wählerverzeichnis- und Briefwahlstelle, die sich in der Industriestraße 8 in Schmarl befindet.  Wer am Wahltag ortsabwesend ist oder aus anderen Gründen nicht an der Wahl teilnehmen kann, sollte mittels Wahlbenachrichtigung einen Wahlschein zusammen mit Briefwahlunterlagen beantragen. Dieser Antrag kann demnächst auch per Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/wahlen gestellt werden. Die Ausreichung oder Versendung von Wahlscheinen und Briefwahlunterlagen erfolgt etwa nach den Osterfeiertagen. Linktipp: http://www.rostock.de/wahlen

„Experiment Zukunft“ – Art & Science-Ausstellung zum 600. Rostocker Universitätsjubiläum

Mehr als eine „Ausstellung“– das „Experiment Zukunft“ startet am Sonnabend in Rostock

Art & Science-Ausstellung zum 600. Rostocker Universitätsjubiläum als öffentlicher Impulsraum

Das „Experiment Zukunft“ gilt als eines der ambitioniertesten Projekte zum 600. Jubiläum der Universität Rostock. Mit 18 Kunstprojekten, einem AStA-Zukunftscampus sowie einem umfangreichen Workshop-, Performance- und Diskursprogramm ist „Experiment Zukunft“ die erste große Art & Science-Ausstellung in Norddeutschland. Die Schau wird am Sonnabend, dem 23. März 2019, um 18:00 Uhr im Beisein von Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Mathias Brodkorb eröffnet und läuft bis zum 5. Mai. „Experiment Zukunft“ bringt Künstler, Wissenschaftler, Studierende sowie Bürger zusammen, um gemeinsam in wahrscheinliche, mögliche und fiktionale Zukünfte zu blicken. „Wir freuen uns, dass unser erstes großes Projekt zum Universitätsjubiläum nach langer und intensiver Vorbereitungszeit startet und sind sehr gespannt auf die Reaktionen“, sagte Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck. „In der Ausstellung werden die Besucherinnen und Besucher ermuntert, sich kontrovers und interaktiv mit den elementaren Zukunftsfragen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Wer sich darauf einlässt, kann spannende Diskussionen erleben und viel Neues erfahren. Der Kuratorin Dr. Susanne Jaschko ist in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle eine bislang einzigartige Verknüpfung von Wissenschaft, Kunst und Zukunftsräumen gelungen, die die Zuschauer herausfordern und hoffentlich auch begeistern wird“, so der Rektor.

Die Zukunft als Experiment?

Kochen wir zuhause demnächst mit solarem Wasserstoff? Stichwort Genetic Engineering – werden wir künftig Daten nicht digital, sondern im Erbgut von Organismen speichern? Wie wäre es, wenn wir in Zukunft neue Freunde und Partner nur über ihren Körperduft und gemeinsame Duftpräferenzen fänden? Welche Sinnesorgane könnten Meerestiere entwickeln, um den Klimawandel und die Meeresverschmutzung zu überleben? Werden wir in ferner Zukunft von einer künstlichen Intelligenz regiert? Dies sind nur einige der Fragen, die die ausgestellten Projekte aufwerfen und damit ethische und gesellschaftliche Normen sowie ökologische Modelle auf den Prüfstand stellen. „Wir assoziieren mit dem Wort Experiment einen offenen Ausgang – etwas nur bedingt in seinem Resultat Bestimmbares, vielleicht auch etwas Spannendes, neugierig Machendes. Doch wollen wir tatsächlich, dass die Zukunft ein Experiment ist?“, fragt die Kuratorin Dr. Susanne Jaschko, eine international erfahrene Expertin für zeitgenössische Kunst, digitale Kultur und Art & Science. „Die Ausstellung richtet diese Frage an seine Besucher in der Form von künstlerischen Projekten, die mithilfe von wissenschaftlichen Methoden, in Referenz zu wissenschaftlicher Erkenntnis oder in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern entstanden sind oder während der Ausstellung weitergeführt werden. So unterschiedlich beide Disziplinen Kunst und Wissenschaft auf den ersten Blick sind, so vereint sie das Experimentieren, Beobachten und Erkunden sowie ein originäres Interesse an einer Auseinandersetzung mit der Welt im Großen und im Kleinen“, so Jaschko.

In diesem Sinne ist „Experiment Zukunft“ mehr als nur eine Ausstellung. Das ambitionierte Projekt lädt alle ein, gemeinsam zu denken, zu reden, zu riechen, zu fühlen, zu hören, zu experimentieren und zu gestalten. Jedes der 18 Wissenschaftskunstprojekte eröffnet einen Ein- und Ausblick in ein eigenes Universum, das unsere Zukunft entscheidend beeinflusst. Besucher können in interdisziplinären Workshops Zukunftstechniken wie Digitales Calligraffiti oder die Heimanalyse von Mikroplastik in Lebensmitteln erlernen. Im Rahmen des Diskursprogramms können Bürger an Themenabenden wie „Die Zukunft des Alterns“, „Energien für die Zukunft“ oder „Hybride Zukunft – Hybrider Mensch“ Forscher der Universität Rostock und Künstler nach ihren Untersuchungen, Prognosen und Vorstellungen von der Zukunft befragen und mit ihnen diskutieren. Im Ganzen kann so ein vielschichtiges, erweitertes und komplexes Bild von dem, was wir wissen und dem, was sein könnte, entstehen.

Wie werden wir in Zukunft studieren?

Im AStA-Zukunftscampus haben sich zudem Studierende mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie junge Menschen in 50 oder 100 Jahren studieren werden. Dafür hat der wissenschaftliche Nachwuchs mit drei Schiffscontainern an das „Experiment Zukunft“ angedockt. „Mehr als 13.000 junge Frauen und Männer studieren und leben in Rostock. Sie sind identitätsstiftend für eine weltoffene, tolerante und spannende Stadt. Da geht es auch um die Frage, wie können wir unsere Stadt als Studienort noch attraktiver und fit für die Herausforderungen der Zukunft machen“, betonte Kunsthallenleiter Jörg-Uwe Neumann, der das Projekt gemeinsam mit dem AStA initiiert hat. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) als Vertretung der Studierendenschaft hat Vorstellungen und auch explizite Fragestellungen entwickelt, wie das studentische Leben in einigen Jahrzehnten in Rostock aussehen könnte und zum Mitmachen aufgerufen. „Wir wollen in mehreren Gedankenspielen einer ungefähren Vision, vielleicht Utopie, auf den Grund gehen“, so die beiden AStA-Projektleiter Johanna Treppmann und David Willer. „Was passiert, wenn die Mietpreise immer weiter ansteigen? Wie kann das Wohnheim der Zukunft aussehen? Wie wird sich die Uni verändern? Werden Räume in der Lehre bald überflüssig, weil per Videokonferenz und Lehre-on-Demand studiert wird? Und was passiert außerhalb der Hörsäle? Was isst der Studierende der Zukunft in der Mensa oder Molekularküche? Wie könnte das städtische Kulturangebot aussehen, das sich Studierende für die Zukunft wünschen?“

Studierende haben in kreativen Einsendungen die Uni, den Campus und die Mensa neu gedacht und entworfen. Diese Überlegungen sollen bis zum 27. April im Containeranbau vor der Kunsthalle präsentiert und diskutiert werden. Unterstützt wird der AStA-Zukunftscampus von der Landeskampagne „Studieren mit Meerwert“ und vom Jubiläumsbüro der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. „Experiment Zukunft“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Rostock mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und der Kunsthalle Rostock im Rahmen des Doppeljubiläums. Im vergangenen Jahr hat Rostock das 800. Stadtjubiläum gefeiert. In diesen Jubiläumsreigen fügt sich auch die Kunsthalle ein, die vor 50 Jahren eröffnet worden ist. Die Ausstellung läuft bis zum 5. Mai. Auf der Internetseite experimentzukunft.de wird ausführlich über die Ausstellung, die einzelnen Projekte, Veranstaltungen und Workshops informiert.

Bildunterschriften: Stellten heute das Ausstellungsprojekt vor: Fritz Beise (v.li.) von der Kunsthalle, David Willer und Johanna Treppmann vom AStA, Kuratorin Dr. Susanne Jaschko, Rektor Prof. Wolfgang Schareck und Kunsthallenleiter Dr. Jörg-Uwe Neumann. Anschließend führte Kuratorin Dr. Susanne Jaschko das erste Mal durch die Ausstellung, die auf 2.000 Quadratmetern im ganzen Haus zu sehen ist und am Sonnabend eröffnet wird. Die Wippe ist ein zentrales Element in der 1. Etage, die für eine besondere Form der Kommunikation ausprobiert werden kann. Miteinander diskutiert werden soll auch im AStA-Zukunftscampus, hier mit David Willer (v. li.), Anne-Victoria Hofacker und Johanna Treppmann vom AStA. Fotograf: Joachim Kloock

Zwei neue Hotels in Rostock geplant

Planskizze-310x207

Planskizze, partG mbB

In der Universitäts- und Hansestadt Rostock soll auf dem historischen Gelände der Neptun Werft ein Gebäudeensemble entstehen, das Platz für zwei Hotels und einen Bürokomplex bietet. Zwei der drei Häuser wurden bereits vollständig vermietet – an die französische Hotelkette B&B Hotels und an die Hotelbetriebsgesellschaft GS Star, die für den Standort Rostock ein Arthotel ANA vorgesehen hat.

Das B&B Hotel soll über 103 Zimmer verfügen, das Arthotel ANA, kurz für „Atmosphere Needs Art“, über 150 Zimmer. Die ersten Baumaßnahmen beginnen voraussichtlich noch in diesem Jahr. Der Oldenburger Projektentwickler LIST Develop Commercial zeichnet für das Vorhaben verantwortlich und arbeitet eng mit dem Hamburger Architektenbüro „prasch buken partner architekten partG mbB“ zusammen. Das Design des Ensembles soll an die Klinkeroptik der angrenzenden ehemaligen Schiffsbauhalle anknüpfen. Weitere Informationen: www.list-gruppe.de