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Regionalkonferenz der IHK zu Rostock

Regiopolregion Rostock ist starkes Standbein der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Unter dem Titel „Industriepotenziale für die Regiopolregion Rostock – Welche Chancen bietet der Standort Rostock?“ fand am vergangenen Dienstag die Regionalkonferenz der Industrie- und Handelskammer zu Rostock (IHK) statt. „Die Regiopolregion Rostock ist wirtschaftlich auf gutem Kurs. Die ansässige Industrie hat eine große Bedeutung für die Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns und ist zu einem starken Standbein der Wirtschaft des Landes geworden. Dazu gehören auch die zahlreichen Unternehmen und Arbeitsplätze im Handwerk und im Dienstleistungsbereich, die für und mit der Industrie arbeiten. Sie alle stehen für hochqualifizierte Arbeitsplätze, innovative Produkte und moderne Technologien. So werden gesellschaftliche Werte, nachhaltige Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum geschaffen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph anlässlich der Regionalkonferenz. Der Staatssekretär wurde vor Ort von Jochen Freese, Referatsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik im Wirtschaftsministerium, vertreten.

Industrieoffensive gestartet: Gewerbegebiete offensiv vermarkten

Um die wirtschaftliche Basis in Mecklenburg-Vorpommern zu verbreitern, wirbt das Wirtschaftsministerium mit einer Industrieoffensive für den Standort Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ist vorgesehen, das Land im In- und Ausland verstärkt als Industriestandort zu vermarkten. Vor allem die weitere gezielte Entwicklung und Erschließung von hafennahen Flächen in RostockStralsundWismar und Sassnitz/Mukran stehen dabei im Fokus. Auch Großgewerbestandorte in Schwerin, Rostock-Laage, dem Pommerndreieck bei Grimmen und der Standort Pasewalk sollen beworben werden. „Grundvoraussetzung für neue Unternehmensansiedlungen sind attraktive Industrie- und Gewerbegebiete. Wir treiben den gezielten und funktionalen Ausbau der Infrastruktur voran. Dem Großgewerbegebiet Rostock-Laage kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Am Standort sind insgesamt rund 500 Hektar für Gewerbe und Industrieanlagen ausgewiesen. Dafür wollen wir verstärkt in die Offensive gehen, beispielsweise über Messepräsenzen mit Beteiligung der regionalen Partner der Wirtschaftsförderung sowie Wirtschaftsreisen mit Unternehmensvertretern ins In- und Ausland, um Investoren für diese Flächen zu gewinnen“, sagte Rudolph.

Industrie- und Gewerbegebiete in der Regiopolregion Rostock bieten ideale Voraussetzungen für Unternehmensansiedlungen

Für die Erschließung, den Ausbau und die Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten sowie für weitere Infrastrukturmaßnahmen in der Region sind aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) seit 1990 bei Gesamtinvestitionen in Höhe von 579 Millionen Euro Investitionszuschüsse in Höhe von 387 Millionen Euro ausgereicht worden. So hat das Wirtschaftsministerium unter anderem für den ersten bis dritten Bauabschnitt im maritimen Gewerbegebiet Seehafen Rostock die Gesamtinvestitionen in Höhe von 72,1 Millionen Euro mit knapp 62 Millionen Euro unterstützt. Des Weiteren sind der Technologiepark Warnemünde, die Gewerbegebiete Ost und West in Ribnitz-Damgarten sowie das maritime Gewerbegebiet Rostock-Groß Klein mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums hergerichtet worden. „Die Regiopole Rostock verfügt über hervorragende Standortbedingungen. Maritime Gewerbeflächen, Standorte in Hochschulnähe, direkte Verbindungen an den Hauptverkehrsadern zu Wasser und zu Lande sowie vor Ort ansässige Forschungseinrichtungen bieten ideale Voraussetzungen für Unternehmensansiedlungen“, sagte Rudolph.

Wirtschaftsministerium hat seit 2011 in der Region 170 Unternehmensvorhaben unterstützt – mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze sind entstanden, über 5.800 Jobs wurden gesichert

Insgesamt hat das Wirtschaftsministerium seit dem Jahr 2011 in der Regiopolregion Rostock (Hansestadt Rostock, Landkreis RostockRibnitz-Damgarten) 170 unternehmerische Investitionsvorhaben im gewerblichen und industriellen Bereich in Höhe von rund 82 Millionen Euro bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 355 Millionen Euro unterstützt. Damit sind rund 1.061 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und rund 5.865 Arbeitsplätze gesichert worden. In Mecklenburg-Vorpommern gesamt waren es im gleichen Zeitraum 681 Investitionsvorhaben, die mit rund 392 Millionen Euro bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von knapp 1,9 Milliarden Euro gefördert wurden. Dadurch entstanden 5.314 neue Arbeitsplätze und 25.400 Jobs wurden gesichert. Jüngste Beispiele für Unternehmenserweiterungen in der Region sind die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, die EEW Specialpipe GmbH und die Rostocker Korrosionsschutz GmbH.

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Treffen der Wirtschaftsförderer in Greifswald

Weiche Standortfaktoren bei Investorenakquise stärker betonen – Gewerbegebiete vermarkten – auf überregionalen Messen und im Ausland werben

21.7.2017 – Regionale Wirtschaftsförderung im Blick: Am Freitag haben sich in Greifswald 50 Wirtschaftsförderer aus den Regionen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Vertreter der Landkreise und Kommunen sowie der Industrie- und Handelskammern getroffen. „Wir kommen bei der Standortbewerbung weiter voran. Deutlich wird dies durch Neuansiedlungen, vor allem im Bereich der Gesundheitswirtschaft sowie im verarbeitenden Gewerbe. Ziel bleibt es, durch die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mehr Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Hier leisten die Wirtschaftsförderer als Ansprechpartner der Wirtschaft vor Ort einen elementaren Beitrag“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe in Greifswald.

Ansiedlungen und mehr sozialversicherungspflichtige Jobs

Als Beispiele nannte Wirtschaftsminister Glawe Ansiedlungen, wie beispielsweise die Biosanica Manufaktur im Pommerndreieck (Verarbeitung von Bio-Trockenfrüchten), die BVS Blechtechnik GmbH in Schwerin (Produktionsstätte zur Feinblechverarbeitung), IDT Biologika in Greifswald (Produktionsstandort für Veterinärimpfstoffe und Pharmazeutika), Anklam Extrakt (vertreibt hochwertige Pflanzenextrakte für die Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Getränkeindustrie) sowie die Deutsche Bogenn GmbH in Sassnitz-Mukran (Herstellung von Kunststoffrohren) und die ZIM Flugsitz GmbH in Schwerin (Produktion von Flugsitzen). Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt weiter an. 8.200 zusätzliche Arbeitsplätze sind in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (+1,5 Prozent, Stand: April – aktuellste Zahlen). Beschäftigungszuwächse gab es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit unter anderem in den Bereichen Gesundheit und Sozialwesen (+3.400), dem verarbeitenden Gewerbe (+1.600), dem Gastgewerbe (+1.300) sowie im Bereich Logistik (+900). 

Wichtig bei Standortbewerbung: Weiche Standortfaktoren stärker betonen

Wirtschaftsminister Glawe hat dafür geworben, die weichen Standortfaktoren bei der Investorenakquise noch stärker zu betonen. „Neben einer gut ausgebauten Infrastruktur sind vorhandene Kindertagesstätten, Schulen sowie ein attraktives Wohnumfeld und Freizeitangebot wichtige Faktoren für eine Standortentscheidung. Wer bei uns investiert, braucht auch motivierte Mitarbeiter, die sich hier im ´Land zum Leben und Arbeiten´ wohlfühlen“, so Glawe weiter.

Gewerbegebiete vermarkten – auf überregionalen Messen und im Ausland werben

Wirtschaftsminister Glawe machte deutlich, dass ein Schwerpunkt in der Vermarktung der Gewerbegebiete liegt. „Vorpommern soll bei Ansiedlungen noch intensiver beworben werden. Im besonderen Fokus stehen der Standort Pasewalk sowie das Pommerndreieck bei Grimmen. Im Pommerndreieck gibt es mit der Ansiedlung von biosanica, Kaufhaus Stolz sowie Akku Sys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH erste Erfolge. Rund 100 Arbeitsplätze werden im Pommerndreieck nach Abschluss aller Maßnahmen entstanden sein“, erläuterte Glawe. „Mit unserer Industrieoffensive wollen wir Mecklenburg-Vorpommern im In- und Ausland verstärkt als Industriestandort vermarkten und auf die vorhandenen Unternehmen als Arbeitgeber aufmerksam machen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. „Deshalb ist es wichtig, über die persönliche Ansprache von Investoren, durch Teilnahme an überregionalen Messen und Veranstaltungen sowie durch eine gezielte Akquise im Ausland neue Investoren für unser Land zu gewinnen.“ 

Investitionen im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Seit 1990 wurden im Landkreis Vorpommern-Greifswald 1.395 Investitionen durchgeführt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 2,25 Milliarden Euro. Diese wurden vom Wirtschaftsministerium mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt rund 530 Millionen Euro unterstützt. „Mit den Investitionen konnten über 12.800 Arbeitsplätze neu geschaffen und rund 20.700 Arbeitsplätze gesichert werden“, so Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Wirtschaftsförderertreffen – Invest in Mecklenburg-Vorpommern

„Wir freuen uns auf den Austausch mit den regionalen und kommunalen Kollegen in unseren neuen Räumlichkeiten in Greifswald. Es geht um Austausch und neue Vermarktungskonzepte speziell für die östlichen Landesteile. Es geht um mehr Projekte, Erfolge und Ansiedlungen für unser Land“, sagt Micheal Sturm, Geschäftsführer der Invest in MV GmbH. Die zweimal jährlich stattfindenden Wirtschaftsförderer-Treffen dienen dem gegenseitigen Austausch zwischen der Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH (IiMV) und den regionalen bzw. kommunalen Partnern aus den Regionen.

 

Industrieoffensive für Mecklenburg-Vorpommern in Arbeit

Gewerbegebiete in Vorpommern noch stärker vermarkten – drei Wirtschaftsbotschafter ernannt

Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

6.6.2017 – Am Dienstag hat in Greifswald der Sommerempfang der Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH (Invest in MV) stattgefunden. „Unser Land kommt wirtschaftlich voran. Wir sind ein wettbewerbsfähiger und attraktiver Investitionsstandort. Vorpommern hat neben dem Tourismus vor allem wirtschaftliches Potential im verarbeitenden Gewerbe und in der Gesundheitswirtschaft. Wir werden weiter um Investoren vor allem überregional werben, um zu mehr Wertschöpfung in der Region zu kommen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, Menschen in Arbeit zu bringen. Jede Neuansiedlung oder Erweiterung trägt dazu bei“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Zu der Veranstaltung hatten sich über 200 Vertreter der Wirtschaftsförderung, der Kammern, der Unternehmen, der Wirtschaftsbotschafter sowie Politik und Verwaltung angemeldet.

Industrieoffensive geplant – Gewerbegebiete intensiver vermarkten

Wirtschaftsminister Glawe hat vor Ort dafür geworben, die Gewerbegebiete in Vorpommern noch stärker in den Blickpunkt der Vermarktung zu rücken. „Wir wollen eine Industrieoffensive starten. Sie hat das Ziel, Mecklenburg-Vorpommern im In- und Ausland verstärkt als Industriestandort zu vermarkten und auf die vorhandenen Unternehmen als Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Dabei soll Vorpommern für Ansiedlungen noch intensiver beworben werden. Im besonderen Fokus stehen darüber hinaus das Pommerndreieck bei Grimmen und der Standort Pasewalk. Im ersten Schritt wird ein Vermarktungskonzept erstellt“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Für die Vermarktung der in Vorpommern gelegenen Großgewerbestandorte „Pommerndreieck“ und „Pasewalk“ erhält die Invest in MV 200.000 Euro zusätzlich.

Mehr Selbstbewusstsein – Wirtschaftliches Potential nutzen und ausbauen

Wirtschaftsminister Glawe regte dazu an, den Wirtschaftsstandort Vorpommern gemeinsam wirtschaftlich weiter nach vorn zu bringen. „Im Wettbewerb um Neuansiedlungen und Arbeitskräfte können wir gemeinsam mehr Selbstbewusstsein wagen. Wir sind auch in Vorpommern bei diesem Thema vorangekommen. Das wirtschaftliche Potential in der Region ist deutlich vorhanden und weiter ausbaufähig“, betonte Glawe weiter. Als Beispiele nannte er Ansiedlungen, wie den Pharmaproduzenten IDT Biologika auf der Insel Riems, den Rohrhersteller Deutsche BOGENN (Tochterunternehmen der türkischen MIR Holding) in Sassnitz-Mukran oder die ProLupin GmbH in Grimmen (Herstellung von Lebensmittelzutaten aus den Samen der Blauen Süßlupine).

Neue Räumlichkeiten für Vorpommern vorgestellt

Darüber hinaus wurden in Greifswald die neuen Räumlichkeiten der Invest in MV für Vorpommern vorgestellt. „Um Investoren für den Investitions- und Gewerbestandort Vorpommern zu gewinnen, ist wichtig, auch weiterhin ein Anlaufpunkt für Investoren in der Region zu haben“, so Glawe weiter.

Bilanz Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, Michael Sturm, hat eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres gezogen. „Wir arbeiten daran, das Standortmarketing konsequent weiter auszubauen und neue Wege vor allem in Auslandsmärkten zu beschreiten. 2016 besuchte das Team der Invest in MV 72 internationale und nationale Veranstaltungen und Messen, um potenzielle Investoren vom Wirtschaftsstandort MV zu begeistern. Insgesamt konnten damit 100 neue Unternehmen mit Investitionsinteresse identifiziert werden. 22 davon haben sich bereits dafür entschieden, ihr Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen. Darunter der Schweizer Medizintechnik-Hersteller Ypsomed“, sagte der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, Michael Sturm. „Rund die Hälfte der Unternehmen sind der Gesundheitswirtschaft und den Life Sciences zuzuordnen. Standort-Spitzenreiter ist die Hansestadt Greifswald mit Projekten wie Michael Schmidt Yachtbau, Bio am Sund, FPx5, Physiolution – BioFarm und einer Erweiterungsinvestition bei ml&s. Der Greifswalder Elektronik- und Logistikdienstleister ml&s kooperiert dabei mit der Schweizer HAAG-STREIT Gruppe. Hierdurch entstehen perspektivisch 60 weitere Arbeitsplätze im Unternehmen. Mit dem neuen Büro in Greifwald am Markt 13 werden die Betreuungsmöglichkeiten für Investoren in den östlichen Landesteilen deutlich verbessert“, resümiert Sturm anlässlich des Sommerempfangs in den neuen Geschäftsräumen der Invest in MV GmbH in Greifswald.

Neue Wirtschaftsbotschafter ernannt

Darüber hinaus hat Wirtschaftsminister Harry Glawe in Greifswald drei neue Wirtschaftsbotschafter ernannt: Guido Krüger, Geschäftsführer der Stralsunder Möbelwerke GmbH; Prof. Dr. Hans-Georg Neumann, Geschäftsführender Gesellschafter der DOT GmbH (Bereich Technik/ Forschung und Entwicklung); Prof. Dr. Andrey V. Zverev, Staatsminister a. D., Vertreter des Verbandes russischer Industrieller und Unternehmer in der Bundesrepublik Deutschland, Ehrenvorsitzender des Verbandes der russischen Wirtschaft in Deutschland. „Alle drei haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, über die sie glaubwürdig berichten können. Das ist eine hervorragende Voraussetzung, für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Ziel ist es, auch andere Investoren von den Standortvorteilen unseres Bundeslandes zu überzeugen“, so Glawe weiter. Für die im Jahr 2009 gestartete Initiative „Wirtschaftsbotschafter MV“ engagieren sich aktuell 63 Unternehmer und Personen des öffentlichen Lebens. Sie richtet sich vor allem an Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, die aus Überzeugung für die Region werben. Ziel des Wirtschaftsnetzwerkes ist es, über persönliche Kontakte zu Entscheidern in der nationalen und internationalen Wirtschaft weitere Ansiedlungen für Mecklenburg-Vorpommern zu erschließen und damit zur langfristigen Stärkung der hiesigen Wirtschaft beizutragen. Des Weiteren werden die Wirtschaftsbotschafter bei Messebesuchen und Veranstaltungen der Invest in MV in gemeinsame Aktivitäten eingebunden. Auch die Ansiedlungsgespräche z. B. mit Nestlé sind durch Wirtschaftsbotschafter begleitet worden.

Über die Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Die Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH (Schwerin) ist die Wirtschaftsfördergesellschaft für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Als „One-Stop-Agency” ist sie Partner für alle Unternehmen, die nach Mecklenburg-Vorpommern expandieren wollen. Sie unterstützt und berät inländische wie ausländische Investoren über Investitionsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei bieten Experten umfassende Projektmanagement- und Support-Services von der Standortanalyse bis zur Realisierung der Investition an.

www.invest-in-mv.de

Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält Förderhöchstsätze – Gewerbegebiete Pasewalk und Pommerndreieck intensiver vermarkten

Vorpommern weiter unterstützen – Bereitstellung von attraktiven Gewerbegebieten ist Grundvoraussetzung für neue Ansiedlungen

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma (Wikipedia)

Fährhafen Sassnitz und Wostevitzer Teiche 2015, Foto: Alma/Wikipedia

Ab diesem Jahr gelten im gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald Höchstsätze für die Förderung von Investitionen bei Unternehmen und der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Wir können Unternehmen und potentielle Investoren in Vorpommern noch besser unterstützen. Neben einer intensiven Investorenwerbung werden wir die Weiterentwicklung und den Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur in diesem Jahr vorantreiben. Die Bereitstellung von attraktiven Industrie- und Gewerbegebieten ist die Grundvoraussetzung für neue Unternehmensansiedlungen und im Ergebnis für mehr neue Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag.

Neue Fördersätze in Kraft getreten

Bislang galten die erhöhten Fördersätze nur in Teilen des Landeskreises Vorpommern-Greifswald. Hierzu zählen die ehemaligen Landkreise Ostvorpommern und Uecker-Randow. Die Fördersätze sind ab Januar um fünf Prozentpunkte angehoben worden. Damit gelten bis 2020 für den gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald Fördersätze von 20 Prozent für große Unternehmen, 30 Prozent für mittlere und 40 Prozent für kleine Unternehmen. Neu hinzugekommen sind die Ämter Peenetal/Loitz und Jarmen/Tutow sowie die Stadt Greifswald.

Vorpommern weiter unterstützen – Gewerbliche und wirtschaftsnahe Förderung seit 1990

„Ziel ist es, intensiv für neue Ansiedlungen zu werben. Zu den internationalen Positionierungen der Großgewerbestandorte inSchwerin und Laage sollen im östlichen Landesteil die Großgewerbestandorte Pommerndreieck bei Grimmen sowie der Standort Pasewalk national und international vermarktet werden“, sagte Glawe. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind seit 1990 für 1.390 Investitionsvorhaben in der gewerblichen Wirtschaftsförderung (zum Beispiel Ansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen) insgesamt rund 528 Millionen Euro Zuschüsse des Wirtschaftsministeriums bewilligt worden. Dadurch können Investitionen in Höhe von 2,24 Milliarden Euro realisiert werden. Mit Abschluss aller Vorhaben werden rund 12.900 Arbeitsplätze neu entstanden sein und über 21.000 Arbeitsplätze gesichert (Stand: Anfang November 2015). Seit 1990 sind im Landkreis Vorpommern-Greifswald für Vorhaben im Rahmen der wirtschaftsnahen Infrastruktur (zum Beispiel Gewerbegebiete, Wasserwanderrastplätze, Promenaden) insgesamt 498 Millionen Euro Zuschüsse des Wirtschaftsministeriums bewilligt worden. Dadurch werden Investitionen in Höhe von 690,5 Milliarden Euro umgesetzt.

Beispiele für Neuansiedlungen in Vorpommern

Die Deutsche Bogenn GmbH, eine Tochterfirma der türkischen MIR Technologie Holding, baut im Fährhafen Sassnitz-Mukran ein neues Werk zur Herstellung von Rohren (65 Arbeitsplätze). Die Continental Reifen Deutschland GmbH siedelt sich in der Hansestadt Anklam an (20 Arbeitsplätze). Am Pommerndreieck errichtet die AkkuSys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH in der Gemeinde Süderholz eine neue Betriebsstätte (20 Arbeitsplätze). Die D. Bruns Service GmbH baut in Klein Bünzow bei Anklam eine neue Service-Werkstatt für Land- und Baumaschinentechnik (14 Arbeitsplätze). 

Unterstützung für Wirtschaft und Kommunen

Antragsberechtigt im Rahmen der GRW-Förderung sind beispielsweise kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Fremdenverkehrsgewerbes bei Errichtungs- oder Erweiterungsinvestitionen. Große Unternehmen werden bei Errichtungsvorhaben unterstützt. Bei Erweiterungsvorhaben wird bei großen Unternehmen die Einführung neuer Produkte oder Prozessinnovationen gefördert. Darüber hinaus können dies auch Kommunen bei wirtschaftsnahen und touristischen Infrastrukturmaßnahmen sein.

Erweiterte Fördergebietskulisse

Die Fördergebietskulisse wird erweitert um die Ämter Peenetal/Loitz und Jarmen/Tutow sowie der Stadt Greifswald. Die beiden Ämter gehörten vor der Kreisgebietsreform zum Landkreis Demmin und Greifswald war kreisfrei. Sie verfügten somit über keine Landesgrenze zu einem sogenannten A-Fördergebiet (Höchstfördergebiet). In Deutschland gibt es kein Höchstfördergebiet mehr. Hierzu zählen nur Regionen, in denen das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner unter 75 Prozent des EU-Durchschnitts liegt. Mecklenburg-Vorpommern ist – wie die anderen neuen Bundesländer auch – ein sogenanntes prädefiniertes C-Fördergebiet (strukturschwache Region). Der Landkreis grenzt an Polen. Das Nachbarland ist ein A-Fördergebiet.

Hintergrundinformationen zur neuen GRW-Förderkulisse

Die Fördergebietskarte legt fest, welche deutschen Regionen für regionale Investitionsbeihilfen unter den EU-Förderrichtlinien in Betracht kommen und welche Obergrenze („Beihilfehöchstintensität“) den Unternehmen der Fördergebiete gewährt wird. Für die Förderkulisse in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das Förderhöchstsätze von 15 Prozent für große Unternehmen (ab 250 Beschäftigte), 25 Prozent für mittlere Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) und 35 Prozent für kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Grenzt ein C-Fördergebiet an ein A-Fördergebiet, darf die in dem betreffenden C-Fördergebiet zulässige Beihilfeintensität angehoben werden. Dies gilt ab 2017 nun für den gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald. Ausnahme bildet deshalb ab 2017 bis 2020 der gesamte Landkreis Vorpommern-Greifswald. Hier gelten Fördersätze von 20 Prozent für große Unternehmen, 30 Prozent für mittlere und 40 Prozent für kleine Unternehmen.

Bilanz Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern 2016 und Ausblick 2017

Wirtschaft ist weiter im Aufwind – Herausforderungen sind Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolge – Wirtschaftswachstum auch für 2017 erwartet

Werft - Heckansicht eines Schiffes mit Schraube, Foto: Joachim Kloock

Werft, Foto: Joachim Kloock

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe zieht zum Ende des Jahres eine positive Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2016. „Die Wirtschaft ist bei uns im Land weiter im Aufwind. Der Arbeitsmarkt erweist sich als dynamisch. Unternehmen investieren und stellen Personal ein. Getragen wird der Aufschwung vor allem vom verarbeitenden Gewerbe, dem Dienstleistungsbereich, dem Handwerk und der Gesundheitswirtschaft. Das wichtigste Ziel der Wirtschaftsförderung ist auch im kommenden Jahr die Sicherung und die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Weiterhin positive Vorzeichen – Wirtschaftsleistung in MV wächst auch im Jahr 2017

„Für das Jahr 2016 ist ein guter Abschluss zu erwarten. Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern bleibt auf Wachstumskurs“, so Glawe. Die gesamtwirtschaftliche Leistung dürfte nach eigenen Schätzungen des Wirtschaftsministeriums 2016 auf Jahresbasis um etwa 1,5 bis 2 Prozent gewachsen sein. „Dieser Schwung dürfte sich im Jahr 2017 fortsetzen. Die Zeichen stehen auf weiteres Wirtschaftswachstum, vor allem in den binnenwirtschaftlichen Bereichen. Ein Plus von etwa 1 bis 1,5 Prozent sind 2017 möglich“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Das Bruttoinlandsprodukt in Mecklenburg-Vorpommern ist im 1. Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +2,0 Prozent gewachsen.

Gewerbliche Wirtschaft: 740 neue Jobs – 2.880 Arbeitsplätze gesichert

Im Jahr 2016 wurden für 90 neue Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft insgesamt rund 46,1 Millionen Euro Zuschüsse des Wirtschaftsministeriums bewilligt. Dadurch können Investitionen in Höhe von 256,4 Millionen Euro realisiert werden. Mit Abschluss aller Vorhaben werden rund 740 Arbeitsplätze neu entstanden sein und über 2.880 Arbeitsplätze gesichert (Stand: Anfang Dezember). „Die Neuansiedlungen belegen, dass Mecklenburg-Vorpommern ein immer attraktiver werdender Wirtschaftsstandort für Unternehmen ist. Mit modernen Produktionsanlagen werden vor allem die Weichen gestellt, sich im zunehmend wichtiger werdenden überregionalen und weltweiten Wettbewerb behaupten zu können. Innovative Produkte sind Voraussetzung für mehr Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir werden die Rahmenbedingungen weiter verbessern“, betonte Glawe weiter.

Im Ausland um Investoren werben – Gewerbestandorte in Vorpommern vermarkten

„Das Werben in internationalen Märkten macht sich verstärkt in Ansiedlungserfolgen bemerkbar. Die jüngsten Neuansiedlungen aus der Schweiz, der Türkei oder auch Russland bestätigen uns, diesen Weg weiter zu gehen“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe. Auch Vorpommern wird weiter im Fokus stehen. „Wir werden beispielsweise die Gewerbestandorte in Vorpommern im kommenden Jahr noch intensiver vermarkten. Potential besteht vor allem in der nationalen und internationalen Präsentation der Großgewerbestandorte, beispielweise Grimmen (Pommerndreieck) und Pasewalk. Neuansiedlungen schaffen Arbeitsplätze in den Regionen“, machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich.

Anstehende Herausforderungen: Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolge

„Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolgen sind für heimische Unternehmen große Herausforderungen. In vielen Unternehmen, die um die Wendezeit gestartet sind, findet ein Generationenwechsel statt. Unternehmensnachfolgen bieten dabei Chancen, sich eine Perspektive in der Heimat aufzubauen, das gesammelte Know-how der Unternehmen zu bewahren und weiterzuentwickeln. Unser Land braucht mehr marktfähige, innovative Produkte und Geschäftsideen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Die Industrie- und Handelskammern des Landes schätzen, dass bis zum Jahr 2025 etwa 10.000 Unternehmen aus Altersgründen zur Übergabe anstehen. Um potentielle Unternehmensnachfolger zu unterstützen, wird das Projekt „Unternehmensnachfolge MV“ unter Trägerschaft der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern fortgeführt. Dort werden unter anderem abgebenden Unternehmern Hilfen bei der Suche nach einem Nachfolger und bei der Erstellung eines Übergabefahrplanes gegeben. Das Projekt wird aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) im Rahmen der Richtlinie „Förderung von Entrepreneurship“ in Höhe von rund 240.000 Euro unterstützt.

Meisterprämie wird fortgeführt – Meister-Extra wird aufgestockt

Um Existenzgründer bei der Unternehmensnachfolge zu unterstützen wird die „Meisterprämie“ weiter geführt. Handwerks- und Industriemeister können einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 7.500 Euro als Unterstützung zum Lebensunterhalt erhalten, wenn sie erstmalig eine Existenz durch Übernahme eines Unternehmens gründen. Das Meister-Extra wird aufgestockt. „Damit wird das persönliche Engagement für die Qualifikation anerkannt und der Meister-Titel als Gütesiegel für die Qualität im Handwerk und in der Industrie in Mecklenburg-Vorpommern gestärkt. Die Prämie bietet einen Anreiz, sich beruflich fortzubilden“, sagte Glawe. Jeder erfolgreiche Absolvent der beruflichen Weiterbildung zum Handwerks- oder Industriemeister erhält das Meister-Extra. Es ist vorgesehen, dass die Prämie zukünftig 2.000 Euro beträgt; die besten 50 Absolventen erhalten 5.000 Euro.

Neue Perspektiven im Schiffbau

Wirtschaftsminister Glawe ging auch auf die Entwicklung in der maritimen Wirtschaft ein. „Mit der Übernahme der drei Werftstandorte durch die Genting-Gruppe und der Entwicklung der MV Werften zur konzerneigenen Hauswerft für den Kreuzfahrtschiffbau haben sich für den Schiffbau und die gesamte maritime Industrie des Landes in diesem Jahr völlig neue Perspektiven eröffnet“, betonte Glawe. Er machte deutlich, dass die Zulieferer von der Entwicklung profitieren sollten. Darüber hinaus ist mit der Realisierung der geplanten Schiffbauprojekte eine Erhöhung der Aktivitäten in Forschung, Entwicklung und Innovation zu erwarten. „Die maritime Industrie wird in den nächsten Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Beschäftigungssicherung leisten. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen wird die Landesregierung den Unternehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung leisten“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern warben auf der Internationalen Immobilienmesse EXPO REAL in München

Mecklenburg-Vorpommern bietet attraktive Gewerbeflächen mit herausragenden Merkmalen

Werft, Foto: Joachim Kloock

Werft, Foto: Joachim Kloock

14 Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern warben auf der 19. Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen „EXPO REAL“ in München. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Investitionsstandort mit einer soliden wirtschaftlichen Basis und großen Entwicklungspotentialen. Wir bieten potentiellen Investoren Gewerbeflächen mit herausragenden Merkmalen, die nicht jedes Bundesland besitzt – etwa Flächen direkt an der Kaikante. Die international renommierte Messe ist eine hervorragende Möglichkeit für unser Land, auf die attraktiven Standortvorteile und Perspektiven noch besser aufmerksam machen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort. Auf insgesamt 64.000 Quadratmetern präsentierten über 1.700 Aussteller ihre Angebote rund um das Thema Gewerbeimmobilien.

Aussteller präsentieren rund 30 Gewerbegebiete, Immobilien und Investitionsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern

Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes stellten die Unternehmen rund 30 Gewerbegebiete, Immobilien und Investitionsmöglichkeiten aus dem ganzen Land vor. Unter anderem wurden der Industriestandort „Stüdekoppel“ in Ludwigslust und der Residence Park in Raben Steinfeld(Landkreis Ludwigslust-Parchim), das maritime Gewerbegebiet Groß Klein und das Güterverkehrszentrum (beide Rostock) sowie der maritimer Industrie- und Gewerbepark „Franzenshöhe“ in Stralsund und die Halbinsel Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) präsentiert. „Die Vielfalt der auf der Messe angebotenen Investitionsmöglichkeiten steht für die Vielfalt unseres Landes. Zu unseren Standortvorteilen zählen die geografische Lage im südlichen Teil der Wachstumsregion Ostseeraum mit engen Verbindungen zu den Metropolregionen Hamburg, Berlin und Stettin, unser attraktives Gewerbeflächenangebot und die moderne Infrastruktur. Zudem hat Mecklenburg-Vorpommern eine moderne Hafeninfrastruktur mit guter see- und landseitiger Verkehrsanbindung. 13 Hafenstandorte bieten maritim-logistische Dienstleistungen für die See- und Binnenschifffahrt sowie für die See- und Flusskreuzschifffahrt an“, erläuterte Rudolph.

Messen als wertvolles Marketinginstrument zur Investorensuche

„Messen und die dort sich anbahnenden Investorenkontakte sind für uns ein wertvolles Instrument, um die Stärken unseres Landes noch bekannter zu machen. Wir haben schon viel erreicht zur Verbreiterung der wirtschaftlichen Basis im Land und neue Unternehmen ins Land geholt. Aber: Wir haben noch Potenzial für mehr Ansiedlungen“, betonte Rudolph. Jüngste Beispiele für Neuansiedlungen von Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind beispielsweise der Reifenhersteller Continental AG in Anklam, das Medizintechnikunternehmen Ypsomed in Schwerin, die Deutsche Großwälzlager GmbH in Rostock, die Deutsche Bogenn GmbH in Sassnitz-Mukran und der Hamburger Arzneimittelhersteller AqVida GmbH in Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg). Seit dem Jahr 2011 hat das Wirtschaftsministerium aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 848 Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 2,36 Milliarden Euro mit 515,3 Millionen Euro unterstützt. Dadurch sind 7.697 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden und 31.019 Jobs wurden gesichert. Weitere Informationen zum Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern unterwww.investorenportal-mv.de.

Neue Förderbroschüre 2016 in M-V erschienen

Alles Wichtige zur Förderung auf einen Blick – Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten

Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Gewerbegebiet Seehafen, Foto: Joachim Kloock

Die aktuellen Förderprogramme und Förderrichtlinien in Mecklenburg-Vorpommern sind ab sofort auch als Broschüre erhältlich. Die 152-seitige Broschüre enthält Informationen zu Förderinstrumenten für die gewerbliche Wirtschaft, das Handwerk, die freien Berufe sowie kommunale und private Investoren in Mecklenburg-Vorpommern. „Unsere neue `Förderfibel´ liefert alles Wichtige auf einen Blick. Die Broschüre bietet eine schnelle Übersicht über Unterstützungsmöglichkeiten für die heimische Wirtschaft“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin. Neben den Erläuterungen zu einzelnen Programmen listet die Broschüre Ansprechpartner und Kontaktadressen zur Begleitung der einzelnen Vorhaben auf.

Wirtschaftliche Stimmung ist positiv

„Die wirtschaftliche Stimmung in Mecklenburg-Vorpommern ist positiv. Die Wirtschaft kommt voran. Mit rund 39,9 Milliarden Euro wurde in 2015 das historisch höchste Bruttoinlandsprodukt des Landes erzielt“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter. „Dennoch gibt es viel zu tun. Wir arbeiten weiter an der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für mehr Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hier sind wir auf einem guten Weg“, so der Wirtschaftsminister weiter. In den vergangenen fünf Jahren sind rund 30.000 sozialversicherungspflichte Jobs hinzugekommen.

Herausforderungen meistern

Glawe sagte, dass wir auf unsere wirtschaftlichen Stärken insgesamt weiter aufmerksam machen müssen. „Mecklenburg-Vorpommern kann mit einer ausgezeichneten Infrastruktur und ausreichend Gewerbeflächen punkten. Herausragende Merkmale im Vergleich zu anderen Bundesländern sind die Gewerbegebiete an der Kaikante und die zentrale Lage im Ostseeraum“, sagte Glawe. „Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs haben wir noch viel vor. Wir arbeiten weiter an der Verbreiterung der wirtschaftlichen Basis. Handwerk, Tourismus und das verarbeitende Gewerbe haben wir dabei besonders im Blick. Es gilt, die industrielle Wertschöpfung weiter zu erhöhen. Es muss auch gelingen, die wirtschaftlich noch jungen Bereiche in unserem Land voran zu bringen. Hierzu zählen beispielsweise die Gesundheitswirtschaft sowie Forschung, Entwicklung und Innovation“, betonte Glawe. Der Wirtschaftsminister machte auch darauf aufmerksam, dass die Absicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses eine elementare Aufgabe und Herausforderung für die heimische Wirtschaft ist.

Broschüre auch als Download erhältlich

Alle Informationen sind im Internet unter www.wm.regierung-mv.de abrufbar. Dort werden die Programme ständig aktualisiert. Die Förderfibel ist kostenlos im Wirtschaftsministerium, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, unter der Faxnummer 0385/588-5067erhältlich oder kann per E-Mail bestellt werden unter: presse@wm.mv-regierung.de. Die komplette Broschüre kann auch als pdf-Datei heruntergeladen werden (www.wm.mv-regierung.de unter Publikationen – Wirtschaftsförderung).