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Gewerbegebiet Pommerndreieck wird weiter ausgebaut

Voraussetzungen für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen geschaffen – Investoren sind herzlich willkommen

Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Beispiel: Gewerbegebiet Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

In der Gemeinde Süderholz wird das Gewerbegebiet Pommerndreieck weiter ausgebaut. Mit einem offiziellen Festakt ist der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt für weitere Erschließungsmaßnahmen gegeben worden. „Wir schaffen mit den jetzt beginnenden Bauarbeiten Voraussetzungen für weitere Gewerbeflächen und damit für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen. Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit hervorragenden Standortbedingungen, einer attraktiven Förderkulisse und einer intensiven Begleitung durch Verwaltung und Wirtschaftsfördergesellschaften. Investoren sind herzlich willkommen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Montag vor Ort.

Gewerbegebiet bietet hervorragende Standortbedingungen

Das Gewerbegebiet mit einer Größe von über 200 Hektar liegt zwischen der Stadt Grimmen und der Gemeinde Süderholz. Durch eine eigene Anschlussstelle an die Autobahn 20 ist die Fläche verkehrsmäßig optimal erschlossen. Bestandteil der jetzt beginnenden Arbeiten sind neben der kompletten Neuanlage der Erschließungsstraße, des Kreisverkehrs sowie der Ver- und Entsorgungsleitungen auch der Lückenschluss an die vorhandene Radwegeverbindung im Verlauf der Bundesstraße 194. Im Gewerbegebiet sind Unternehmen wie die Biosanica, das Kaufhaus Stolz und die derzeit im Bau befindliche Firma AkkuSys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH ansässig. Darüber hinaus sind Basiseinrichtungen wie eine Tankstelle und ein Restaurant-Betrieb am Standort entstanden. Nach Abschluss aller Arbeiten werden am Pommerndreieck rund 100 Arbeitsplätze entstanden sein. „Das Standortangebot am Pommerndreieck richtet sich vorwiegend an flächenintensive Großansiedlungen aus den Bereichen Gewerbe und Industrie, die hier hervorragende Bedingungen vorfinden. Vor allem die Anbindung an Ballungszentren wie Berlin und Hamburg sowie Skandinavien und Ost-Europa und die zentrale Lage am Dreieck A20/B96 ermöglicht Unternehmen einen schnellen Transport von Gütern zu ihren Kunden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Gesamtinvestitionsvorhaben beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund zwei Millionen Euro.

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Internationales Logistikunternehmen siedelt sich in Mecklenburg-Vorpommern an

Neuansiedlung in Fahrbinde – Investition für neues Logistikzentrum geplant – über 100 Arbeitsplätze entstehen perspektivisch

25.7.2017 – Die Raben Group, welche ihre Wurzeln in den Niederlanden hat, will sich in Fahrbinde (Landkreis Ludwigslust-Parchim, Gemeinde Rastow) ansiedeln. Geplant ist im dortigen Gewerbegebiet der Neubau eines Logistikzentrums. „Die international agierende Unternehmensgruppe wird in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem ersten eigenen Standort aktiv. Mit dem geplanten Logistikzentrum sollen perspektivisch über 100 Arbeitsplätze in Fahrbinde entstehen. Überzeugen konnten wir die Raben Group vor allem aufgrund der gut ausgebauten Infrastruktur vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag in Schwerin. „Die Ansiedlung belegt, dass unser Land ein immer attraktiver werdender Wirtschaftsstandort auch für ausländische Investoren ist. Mecklenburg-Vorpommern kommt wirtschaftlich weiter voran. Jede Neuansiedlung und jede Erweiterung leistet hierfür einen wichtigen Beitrag. Denn: Im Ergebnis werden Arbeitsplätze gesichert, neue Jobs entstehen vor Ort. Darauf kommt es mir besonders an.“

Logistikzentrum entsteht im Gewerbegebiet – Baubeginn noch im Herbst

Im Gewerbegebiet Fahrbinde soll auf einer Fläche von circa zehn Hektar das Logistikzentrum entstehen. Vorgesehen sind der Bau einer Kommissionierungshalle und eines Bürogebäudes sowie der Bau von zwei Lagerhallen. Vor Ort wird die gesamte Logistikkette abgedeckt: von der Warenbeschaffung bis zum Vertrieb sowie die Chargenverwaltung. Vorgesehen ist unter anderem auch die Etikettierung, Verpackung und Kommissionierung von Paletten und Kartons. Darüber hinaus sollen kundenspezifische Verpackungen und entsprechendes Labeling der Waren und auch Retouren-Management ermöglicht werden. Der erste Großkunde wird aus dem Bereich der Lebensmittelindustrie kommen. Baubeginn ist noch für Herbst dieses Jahres geplant.

Anbindung mit entscheidend für Ansiedlungserfolg

Das wachstumsorientierte Unternehmen ist besonders an Standorten im Bereich der Autobahn interessiert. „Wir sind ein kundenorientiertes Unternehmen und haben deshalb nach einer Erweiterung für unser Lagernetzwerk in Deutschland und nach einem Standort gesucht, der für eine neue Investition optimal ist. Dies stärkt unsere Stellung im Norden von Deutschland. Speziell das Autobahnkreuz A24/A14 wird viele Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft bringen. Fahrbinde ist aufgrund der direkten Verkehrsanbindung und der verfügbaren Flächen der richtige Standort für uns“, sagt der Geschäftsführer der Raben Group, Ewald Raben. Wichtige Kontakte zum Unternehmen wurden über die Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern auf der Immobilienmesse EXPO REAL 2016 in München geknüpft. „Messen sind für uns ein unverzichtbares Instrument, um auf die Stärken unseres Landes noch besser überregional aufmerksam zu machen“, erläuterte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe weiter. „Ein Vorteil von Fahrbinde ist, dass ein Transport der Waren in alle Richtungen möglich ist. Rostock und Wismar sind mit den Häfen nicht weit entfernt, auch über die Autobahnen liegt das Gewerbegebiet logistisch attraktiv. Zu den Standortvorteilen Mecklenburg-Vorpommerns zählen die geografische Lage im südlichen Teil der Wachstumsregion Ostseeraum mit engen Verbindungen zu den Metropolregionen Hamburg, Berlin und Stettin, unser attraktives Gewerbeflächenangebot und die moderne Infrastruktur. Zudem hat unser Land eine moderne Hafeninfrastruktur mit guter see- und landseitiger Verkehrsanbindung“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Insgesamt belaufen sich die Investitionen des Unternehmens voraussichtlich auf über 10 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben nach Vorlage aller Unterlagen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von voraussichtlich rund 1,60 Millionen Euro unterstützen.

Informationen zur Raben Group

Die Raben Group ist ein Familienunternehmen, welches seit über 85 Jahren mit umfassenden Logistikdienstleistungen (flächendeckende Logistiklösungen, Landverkehre, FTL & Intermodal, Frischelogistik, See- und Luftfracht, Lead Logistics Provider) auf dem europäischen Transportmarkt tätig ist. 1991 startete das in den Niederlanden gegründete Unternehmen seine Geschäftstätigkeit in Polen und wuchs von hier aus europaweit. Seit einigen Jahren expandiert die Raben Group strategisch stark in Deutschland. So wurden z. B. am 01. Januar 2017 die Rhenus Niederlassungen in Fellbach und Weilimdorf übernommen. Im März 2017 folgte die Übernahme der Transport- und Logistikunternehmen Excise GmbH und RLZ Baden GmbH in Karlsruhe. Am 03. Mai 2017 wurde der Vertrag zur Übernahme des Standortes Kamen von der nordrheinwestfälischen Logistikgruppe SCHMALZ + SCHÖN unterzeichnet. Und erst Ende Juni kam es zur Vertragsunterzeichnung für die Übernahme von Busse Logistik in Kassel, welche nach der Zustimmung durch die Kartellrechtsbehörde finalisiert wird. Das Unternehmen verfügt über 130 eigene Niederlassungen in 12 Ländern Europas: Deutschland, Estland, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn. Die Gruppe generiert eine Milliarde Euro Umsatz jährlich. Rund 10.000 Mitarbeiter zählt das Unternehmen mit einer Gesamtlagerfläche von 1.150.000 Quadratmetern und über 7.000 modernen Transportmitteln.

Logistikbranche in Mecklenburg-Vorpommern

Nach Angaben der „Logistik-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ gibt es im Land 5.200 Logistikunternehmen mit 31.000 Beschäftigten, die einen Jahresumsatz in Höhe von 2,1 Milliarden Euro erwirtschaften.

Produktionsstätte zur Feinblechverarbeitung entsteht in Schwerin

Innovatives Unternehmen schafft 25 hochwertige Arbeitsplätze – Partnerschaft mit der ZIM Flugsitz GmbH

Laserschneide-Biege-Center, Foto: www.bvs-blechverarbeitung.de

Laserschneide-Biege-Center, Foto: http://www.bvs-blechverarbeitung.de

27.2.2017 – Die BVS Blechtechnik GmbH siedelt sich neu in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin an. Das Unternehmen stammt aus Böblingen (Baden-Württemberg) und hat sich auf Feinblechverarbeitung spezialisiert. Im Industriepark Schwerin ist der Bau einer Betriebsstätte geplant. „Das ist ein weiterer Ansiedlungserfolg für unser Land. Bis zu 25 neue Jobs entstehen mittelfristig im verarbeitenden Gewerbe. Die Standortvorteile Mecklenburg-Vorpommerns haben überzeugt. Punkten konnten wir vor allem mit der gut ausgebauten Infrastruktur, der unmittelbaren Nähe zu Hamburg, der Ostseeregion sowie mit gut ausgebildeten Fachkräften. Darüber hinaus plant das innovative Unternehmen mit der ZIM Flugsitz GmbH eine intensive Zusammenarbeit“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe am Montag (weitere Informationen unter: „Partnerschaft mit ZIM Flugsitz GmbH“).

Unternehmensstart für das erste Quartal 2018 geplant

Das 1989 gegründete Unternehmen hat seinen Stammsitz mit rund 165 Mitarbeitern in Böblingen. Jetzt soll unter dem Namen BVS Systemtechnik GmbH im Industriepark Schwerin eine eigenständige Tochterfirma entstehen. In Schwerinwerden dann Prototypen, Muster und Kleinserien in einer 3.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle hergestellt. „Das ist erst der Anfang, weitere Projekte und Entwicklungsschritte werden die Basis für eine positive und stabile Zukunft in Schwerin“, davon überzeugt ist Geschäftsführer Harald Steiner. Weiterhin sollen sämtliche Logistikprozesse konzentriert werden für den chinesischen Standort der BVS Blechtechnik GmbH. Der Betrieb ist mit 60 Prozent an dem Unternehmen BVS Chenghua beteiligt. Spezialisiert auf die Fertigung hoher Stückzahlen nach europäischer Norm produziert das chinesische Unternehmen in der Provinz Shandong mit mehr als 100 Mitarbeitern auf rund 5.200 Quadratmetern Fläche Blechteile für Einzelwerkzeuge oder Folgeverbundwerkzeuge. „Maschinenbau, Metallherstellung und -bearbeitung sind als Branche für die wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Mit der BVS Systemtechnik haben wir ein weiteres Unternehmen im Land, das hochwertige Produkte und Dienstleistungen in der Blechverarbeitung liefern wird“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Im Maschinenbau in Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit in 28 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten rund 5.800 Mitarbeiter beschäftigt, die einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro im Monat erwirtschaften. Im Bereich der Metallherstellung und -bearbeitung sind derzeit in 38 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten rund 4.700 Mitarbeiter tätig, die einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro im Monat erwirtschaften. Der Produktionsstart ist im ersten Quartal 2018 geplant.

Partnerschaft mit ZIM Flugsitz GmbH – Flugsitzhersteller startet am 03. März im Industriepark Schwerin

Ein wesentliches Entscheidungskriterium für die Standortwahl war die bereits bestehende Partnerschaft mit dem in Schwerinneu angesiedelten Unternehmen ZIM Flugsitz GmbH, einem Hersteller von Flugzeugsitzen. Bisher entwickelt und produziert BVS für ZIM neben mehreren Blechbaugruppen wie Komplettgehäusen und Monitorhalterungen auch Centerkonsolen. Die Zusammenarbeit soll künftig in enger räumlicher Nachbarschaft verstärkt werden. Die ZIM Flugsitz GmbH aus Markdorf(Baden-Württemberg) konstruiert, produziert und vertreibt Sitze für internationale Fluglinien. Die Produktpalette reicht von Flugsitzen für die Economy Class, Premium Economy Class und Business Class. Im Industriepark Schwerin ist eine Produktionshalle mit rund 7.500 Quadratmetern entstanden. Die offizielle Inbetriebnahme des Werkes findet am 03. März 2017 statt. Die Gesamtinvestitionen der ZIM Flugsitz GmbH für die Neuerrichtung des Standortes betragen rund 9,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro unterstützen. Mit dem Vorhaben sollen 64 neue Arbeitsplätze entstehen. „Durch die geplante Zusammenarbeit können Synergien intensiv genutzt werden. Wertschöpfungsketten werden verlängert und bleiben bei uns im Land“, sagte Glawe.

Informationen zum Industriepark Schwerin – mehr als 1.000 Arbeitsplätze im Gewerbegebiet entstanden

Mit einer Gesamtgröße von 350 Hektar bietet der Industriepark Schwerin mit 200 Hektar freien Arealen das größte zusammenhängende Industrieflächenpotential in der Region. Diese Unternehmen produzieren im Industriepark: Nestlé Deutschland AG (Produktion von Nescafé Dolce Gusto Kaffeekapseln), FlammAerotec GmbH & Co KG (Produktion von verschiedenen Komponenten/Zulieferteilen unter anderem für die Airbus-Produktion), PTS-precision GmbH (Produktion von hochpräzisen CNC-Langdrehteilen mit einem Durchmesser bis zu 32 Millimeter für die Automobil- und Elektroindustrie), United Caps (Produktion von Kunststoffverschlüssen vor allem für Flaschen und Kartons der Lebensmittelbranche), Folienveredelung Hamburg (Recycling von Folien aller Art zu hochwertigem Kunststoffgranulat), Ypsomed (Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Injektionssystemen zur Verabreichung von Flüssigmedikamenten) und die ZIM Flugsitz GmbH.„Der Industriepark Schwerin entwickelt sich rasant. Insbesondere die Errichtung des Nestlé-Kaffeekapselwerkes im Gewerbegebiet hat auch dazu beigetragen, stärker auf den Wirtschaftsstandort Schwerin aufmerksam zu machen. Unternehmen ziehen nach und investieren. Die Sogwirkung eines Global Players macht sich bemerkbar. Mehr als 1.000 Arbeitsplätze sind im Gewerbegebiet entstanden“, so Glawe.

 

Neuansiedlung – AkkuSys Akkumulator und Batterietechnik Nord siedelt sich im Gewerbegebiet in Vorpommern an

20 neue Arbeitsplätze entstehen im Pommerndreieck – Vorpommern noch stärker als Industrie- und Gewerbestandortregion entwickeln

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Akkupacks, Quelle: http://www.akkusys.de/

In Vorpommern am Pommerndreieck siedelt sich ein neues Unternehmen an: Die AkkuSys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH errichtet in der Gemeinde Süderholz eine neue Betriebsstätte. „Vorpommern kommt auch in Sachen Ansiedlungen voran. 20 neue Arbeitsplätze werden im Pommerndreieck perspektivisch entstehen. Die Neuansiedlung stärkt das verarbeitende Gewerbe in der Region. Das freut mich besonders“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. „Die Ansiedlung belegt, dass unser Land ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist – Vorpommern kommt wirtschaftlich weiter voran. Jede Neuansiedlung und jede Erweiterung leistet hierfür einen entscheidenden Beitrag. Im Ergebnis werden Arbeitsplätze gesichert, neue Jobs entstehen.“

Angebotspalette wird weiter ausgebaut

Das Unternehmen aus dem Raum Hamburg wurde 2008 gegründet und handelt mit Akkus und Batterien, teilweise aus eigener Produktion. Daneben wird Service, Pflege, Wartung und Inbetriebnahme von stationären und mobilen Batterieanlagen angeboten. „Durch das starke Wachstum in den letzten Jahren haben wir uns für eine Erweiterung unseres Betriebes in Vorpommern entschieden. Die neue Betriebsstätte wird neben der Akku- und Batteriepack-Konfektionierung auch die Produktion von Kabeln und Gabelstaplerbatterien umfassen“, erklärt Geschäftsführer Björn Nowosadtko. Die neue Produktion ermöglicht es AkkuSys, innerhalb von 48 Stunden die gängigsten Gabelstaplerbatterien an Kunden in ganz Deutschland auszuliefern. Um dies zu realisieren, werden viele Prozesse automatisiert und ausreichend Einzelbatteriezellen bevorratet. Die Firma AkkuSys plant am Standort eine Millioneninvestition. „Die Gespräche für die Unterstützung der Neuansiedlung laufen, der Förderantrag ist bereits gestellt“, so Wirtschaftsminister Glawe weiter.

Fertigstellung des Produktionsbetriebes in 2017

Zunächst werden zehn feste Arbeitsplätze am Standort entstehen. Geplant ist, diese Zahl bis 2019 auf 20 zu erhöhen. Der erste Bauabschnitt des Produktionsbetriebes wird noch in diesem Jahr begonnen und in 2017 fertigstellt werden. Der zweite Bauabschnitt ist für 2018 mit einer weiteren Lagerhalle geplant. „Der Standort Pommerndreieck ist für uns ideal, da wir hier ausreichend Platz vorfinden, um weiter stark wachsen zu können, außerdem haben wir sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeitern aus der Region an unserem Standort inDemmin sammeln dürfen“, begründet Nowosadtko. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern hat die Neuansiedlung in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Süderholz von Beginn an zielführend begleitet.

Vorpommern kommt bei Ansiedlungen voran – Gewerbestandorte intensiv vermarkten

„Wir haben in den vergangenen fünf Jahren wichtige Ansiedlungen in Vorpommern erzielt. Darüber hinaus bauen Unternehmen ihre Kapazitäten weiter aus“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Mit dem Bau einer Forschungsstätte der Firma Contintental in Anklamund einer Investition in Höhe von 35 Millionen Euro haben wir die Basis für die Etablierung eines industriellen Kerns gelegt“, so Glawe weiter. „Ziel ist es, Vorpommern neben dem Tourismus noch stärker als Industrie- und Gewerbestandortregion zu entwickeln. Das verarbeitende Gewerbe, die Gesundheitswirtschaft sowie Forschung, Entwicklung und Innovation sind wichtige Bereiche, in denen wir weiter intensiv unsere Ansiedlungsbemühungen intensivieren. Das schafft und sichert Arbeitsplätze in Vorpommern“, betonte Glawe. Mit der Ansiedlung der Firma Anklam Extrakt konnte ein Unternehmen für die Region gewonnen werden, welches Marktführer im Bereich der Kräuterextraktion ist und anerkannter Partner in der pharmazeutischen Industrie. Mit der Ansiedlung des türkischen Rohrherstellers BOGENN im Fährhafen Sassnitz und der Schaffung von 65 Arbeitsplätzen hat sich das erste türkische Industrieunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt. Mit der Ansiedlung der Firma IDT Biologika (Tiergesundheit, Impfstoffe) wurde ein namhaftes Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie in Greifswald angesiedelt. Die biosanica Manufaktur GmbH erweitert gerade zum zweiten Mal am Pommerndreieck – 41 Mitarbeiter werden nach Abschluss der Investitionen (Gesamtinvestitionsvolumen 12,2 Millionen Euro) dort einen Arbeitsplatz haben. Die Deutsche Ölwerke GmbH in Lubminwächst weiter. Auch hier läuft die zweite Erweiterung. Die Gesamtmitarbeiterzahl nach Fertigstellung der neuesten Erweiterungsinvestition liegt dann bei 76 Mitarbeitern (Gesamtinvestitionsvolumen 30,2 Millionen Euro.).