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Pavel Dotchev ist neuer Cheftrainer des F. C. Hansa Rostock

Der Vorstand des F. C. Hansa Rostock hat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat Pavel Dotchev als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 51-jährige Fußballlehrer hat am gestrigen Donnerstagabend einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben.„Mit Pavel Dotchev haben wir einen sehr gut vernetzten Trainer mit großer Dritt- sowie Zweitligaerfahrung gewinnen können. Auf mehreren langjährigen Stationen hat er nachhaltige Arbeit geleistet. Dabei gelang ihm auch bereits zweimal der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Damit passt er perfekt in unser Anforderungsprofil und zu den damit verbundenen ehrgeizigen Zielen“, so Sportvorstand René Schneider. In der vergangenen Spielzeit belegte Pavel Dotchev mit dem FC Erzgebirge Aue in der 3. Liga den zweiten Platz und schaffte damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zuvor war er unter anderem mehrere Spielzeiten Cheftrainer beim FC Rot-Weiß Erfurt, dem SC Preußen Münster und dem SC Paderborn, mit dem ihm 2005 ebenfalls der Aufstieg in die 2.Bundesliga gelang. Im Jahr 2013 erreichte Dotchev mit dem SC Preußen Münster den vierten Tabellenplatz und verpasste damit den Zweitligaaufstieg nur knapp. Der Deutsch-Bulgare hat sich bereits am Donnerstagabend mit dem Trainerteam getroffen und wird nun sofort in die Kaderplanung für die kommende Spielzeit einsteigen, um in Zusammenarbeit mit dem Sportvorstand die Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen. (Quelle: F. C. Hansa Rostock)

F. C. Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden 1:3

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FCH – Marcel Schuhen – Christian Dorda, Marcus Hoffmann, Joshua Nadeau, Maximilian Ahlschwede  – Tobias Jänicke, Dennis Erdmann, Amaury Bischoff, Christopher Quiring  – Stephan Andrist, Marcel Ziemer.

SV Wehen Wiesbaden – Markus Kolke – Sascha Mockenhaupt, Patrick Funk (90. Evans Owusu Nyarko), Philipp Sven Müller (57. Jules Schwandorf), Manuel Schäffler – Patrick Mayer (70. Patrick Breitkreuz), Vladimir Kovac, Niklas Dams, Marc Lorenz – Alf Mintzel, Kevin Pezzoni.

Tore – 1:0 Stephan Andrist (9.), 1:1 Patrick Funk (82.), 1:2 Manuel Schäffler (89.), 1:3 Patrick Breitkreuz (90.).

Schiedsrichter – Benjamin Bläser – Mitja Stegemann, Niklas Dardenne

Zuschauer – 10.700

Stadt setzt Fußballkonzeption auf der Paulshöhe in Schwerin um

Spielbetrieb läuft weiter / Büros wegen hoher Betriebskosten unwirtschaftlich

Paulshöhe, Foto:  LHS/ Michaela Christen26.4.2017 – Die Landeshauptstadt Schwerin hat die noch vermieteten Büroflächen im teilweise leer stehenden Hauptgebäude auf dem Sportplatz Paulshöhe zum 31. Dezember 2017 gekündigt. Der Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Platz ist davon nicht betroffen. „Wir wollen den dort eingemieteten Verbänden und Vereinen mit dieser langen Kündigungsfrist genügend Zeit geben, um sich für ihre Geschäftsstellen neue Büros zu suchen. „Der ebenfalls mit seiner Abteilung Kraftsport betroffene PSV Schwerin e.V. wird aktiv bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten unterstützt.“, so der zuständige Fachgruppenleiter Sport Matthias Tillmann. Die Vermietung des unsanierten Gebäudes sei durch die hohen Betriebskosten nicht mehr wirtschaftlich. Die Aufhebung der Mietverträge erfolge auf Basis der 2010 von der Stadtvertretung beschlossenen Fußballkonzeption.

Die sieht die  Konzentration des Fußballsports im Sportpark Lankow vor, wo sich die Trainings- und Wettkampfbedingungen durch die im  Bau befindlichen neuen Funktionsgebäude für die Sportvereine entscheidend verbessern werden. Hier werden im Laufe des Jahres der SG Dynamo Schwerin e.V. und dem FC Mecklenburg Schwerin e.V. neue Geschäftsstellen zur Verfügung stehen. Zu den Funktionsgebäuden im Sportpark gehören weiterhin moderne Umkleidemöglichkeiten, sanitäre Einrichtungen und eine überdachte Sitzplatztribüne, um die Spiele besser verfolgen zu können. Investiert werden hier insgesamt 3,6 Millionen Euro, davon knapp 2,9 Millionen Euro als städtischer Zuschuss und 625.000 Euro Förderung des Landes. Bis zur Fertigstellung des Sportparks Lankow geht der Spielbetrieb auf der Paulshöhe weiter. „Sportliche Nutzungen sind von den jetzt ausgesprochenen Kündigungen nicht betroffen.“ Langfristig ist allerdings die Schließung des Sportplatzes Paulshöhe für den Spiel- und Trainingsbetrieb mit dem Fußballkonzept beschlossen worden.

F. C. Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 1:1

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FCH – Marcel Schuhen – Christian Dorda, Marcus Hoffmann, Matthias Henn, Maximilian Ahlschwede  – Tobias Jänicke, Dennis Erdmann, Michael Gardawski (66. Amaury Bischoff), Christopher Quiring (75. Fabian Holthaus), – Stephan Andrist, Marcel Ziemer (59. Tim Väyrynen).

FC Magdeburg – Leopold Zingerle – Christopher Handtke, Jan Löhmannsröben, Steffen Puttkammer, Nico Hammann – Christian Beck (Julius Düker), Tobias Schwede, Nils Butzen (90. + 1 A. Razeek), M. Sowislo – Michael Niemeyer, Tarek Chahed (83. Felix Schiller).

Tore – 0:1 Christian Beck (67.), 1:1 Stephan Andrist (77. HEF)

Schiedsrichter – Wolfgang Stark – Mike Pickel, Lothar Ostheimer

Zuschauer – 20.400

F. C. Hansa Rostock – SC Paderborn 1:1

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FCH – Marcel Schuhen – Fabian Holthaus, Marcus Hoffmann, Matthias Henn, Maximilian Ahlschwede  – Timo Martin Gebhart (74. Marcel Ziemer), Amaury Bischoff, Tommy Grupe, Stephan Andrist (66. Kerem Bülbül) – Soufian Benyamina,  Tim Väyrynen (59. Jeff-Denis Fehr).

SC Paderborn – Lukas Kruse – Lukas Boeder, Christian Strohdiek, Marc-André Kruska, Koen van der Biezen – Christian Bickel (82. Marcus Piossek), Thomas Bertels, Marc Vucinovic (69. Zlatko Dedic), Robin Krauße – Sebastian Heidinger, Ben Zolinski.

Tore – 1:0 Tommy Grupe (14.), 1:1 Sebastian Heidinger (26.)

Schiedsrichter – Oliver Lossius – Eugen Ostrin, Matthias Lämmchen

Zuschauer – 9.500

F. C. Hansa Rostock – VfR Aalen 1:1

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FCH – Marcel Schuhen – Fabian Holthaus, Marcus Hoffmann, Joshua Nadeau, Maximilian Ahlschwede (46. Michael Gardawski) – Christopher Quiring (63. Tim Väyrynen), Amaury Bischoff, Tommy Grupe, Dennis Erdmann (46. Aleksandar Stevanovic) – Stephan Andrist, Soufian Benyamina.

VfR Aalen – Daniel Bernhardt – Fabian Menig, Rico Preißinger, Matthias Morys (82. Martin Toshev), Gerrit Wegkamp – Sebastian Vasiliadis (60. Thorsten Schulz), Thomas Geyer, Robert Müller, M. Welzmüller – Daniel Stanese (79. Yannick Deichmann), Sascha Traut.

Tore – 0:1 Gerrit Wegkamp (25.), 1:1 Tim Väyrynen (87.)

Schiedsrichter – Frank Willenborg – Jan Clemens Neitzel-Petersen, Markus Büsing

Zuschauer – 9.300

„Sicherheitsmanagement im Profifußball“: F. C. Hansa Rostock überzeugt bei international einzigartigem Zertifizierungsverfahren

Ostseestadion, Foto: Joachim Kloock

Ostseestadion, Foto: Joachim Kloock

3.3.2017 – Dem F. C. Hansa Rostock wurde das Zertifikat für „Sicherheitsmanagement im Profifußball“ verliehen. Für dieses Gütesiegel, das für besonders hohe Standards im Bereich der Veranstaltungssicherheit steht, musste sich der FCH einer anspruchsvollen Prüfung durch die DEKRA Certification GmbH unterziehen. Dabei galt es für den F. C. Hansa Rostock zunächst alle bereits bestehenden Abläufe, Strukturen und Maßnahmen zum Thema Sicherheit schriftlich festzuhalten. In dem am Ende über 100-seitigen Handbuch wurde unter anderem genau dargestellt, wie der F. C. Hansa Rostock an den Spieltagen mit Feuerwehr, Polizei, DRK und anderen sicherheitsrelevanten Partnern zusammenarbeitet und welche Handlungs- und Kommunikationsstrategien vorhanden sind. Im Anschluss wurden über mehrere Tage die sicherheitsrelevanten Abläufe und Prozesse beim F. C. Hansa Rostock durch unabhängige Gutachter der DEKRA unter die Lupe genommen und geprüft, ob die Anforderungen und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen. Auch von der praktischen Umsetzung machten sich die Experten ein genaues Bild und begleiteten das Hansa-Heimspiel gegen Holstein Kiel Anfang Dezember vergangenen Jahres. Nach erfolgreichem Abschluss der Überprüfung wurde dem F. C. Hansa Rostock durch die DEKRA nun die offizielle Urkunde übergeben.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die anspruchsvollen Kriterien erfüllen konnten und uns durch die DEKRA bestätigt wurde, dass wir bereits über sehr hohe Sicherheitsstandards verfügen. Das Thema Sicherheit spielt eine wichtige Rolle für uns, deshalb war es besonders erfreulich, dass die Überprüfung nur wenige Punkte aufzeigte, an denen noch nachgebessert werden muss bzw. kann. Dass sich unser Sicherheitsmanagement vor allem für einen Drittligisten bereits auf einem sehr hohen Niveau bewegt, zeigt dass wir im Bereich der Veranstaltungsleitung eine hohe Professionalität, großes Knowhow und fachliche Kompetenz unter Beweis stellen konnten. Selbstverständlich wollen wir uns darauf nicht ausruhen, sondern gemeinsam mit unseren Partnern stetig weiter daran arbeiten, allen Besuchern größtmögliche Sicherheit in unserem Stadion gewährleisten zu können“, so Robert Marien Vorstandsvorsitzender des F. C. Hansa Rostock.

Die „Zertifizierung des Sicherheitsmanagements im Fußball“ startete im Oktober 2014 zunächst als Pilotprojekt mit fünf ausgewählten Vereinen (SV Werder Bremen, Borussia Dortmund, Eintracht Braunschweig, 1. FC Nürnberg und Preußen Münster). Ziel des vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) initiierten Projektes ist es, mittelfristig das Sicherheitsmanagement aller Erst-, Zweit- und Drittligisten auf Grundlage einheitlicher Standards zu prüfen und zu zertifizieren, um die Sicherheit in deutschen Stadien kontinuierlich zu verbessern. Der F. C. Hansa Rostock hatte sich für das Prüfverfahren beworben und gehört nun zu einem der ersten Vereine in der Dritten Liga, deren Sicherheitsmanagement durch die DEKRA zertifiziert wurde. Das Zertifikat wurde dem FCH für die kommenden drei Jahre ausgestellt.