Archiv für das Schlagwort ‘Fotoausstellung

 Das geliebte Federvieh im Zoo Rostock

Fotoausstellung „Vögel im Zoo Rostock“ im Altweltaffen-Haus eröffnet

Fotos von Joachim Kloock

3.11.2017 – Unter dem Motto „Vögel im Zoo Rostock“ wurde heute die neue Ausstellung des Rostocker Zoovereins im Altweltaffen-Haus eröffnet. Vereinsvorsitzender Mirko Strätz und Vorstandmitglied und Ausstellungsinitiator Dittmar Brandt präsentierten dabei die Werke der Vereinsmitglieder und Zoointeressierten und stellten die Künstler vor. Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann dankte dem Zooverein und allen beteiligten Fotografen für das gelungene Ergebnis und die treue, zuverlässige Arbeit, um das Tierhaus der Wanderus und Husarenaffen regelmäßig mit einem weiteren Highlight in Form von Ausstellungen zu schmücken. In der Fotoausstellung, die bis zum 28. Januar 2018 im Zoo Rostock zu bestaunen ist, finden sich die gefiederten Bewohner des Zoos in allen erdenklichen Farben und Größen. Ob mit langen oder kurzen Beinen, schwarzweiß oder kunterbunt – ein Großteil der insgesamt 400 Vögel aus 77 Arten im Rostocker Zoo ist hier vertreten! Die fotografischen Arbeiten haben damit den Anspruch, die Artenvielfalt der Vogelwelt abzubilden und nebenbei auf die Zoo-Bewohner aufmerksam zu machen, die aufgrund von Größe oder Gefiederfarbe vielleicht auch mal übersehen werden. Denn nicht alle dieser Tiere setzen auf imposante und farbenprächtige Federkleider – auch Tarnung ist ein wichtiger Aspekt, der in der Ausstellung hervorgehoben wird. Wie schwierig es ist, einen Vogel gekonnt in Szene zu setzen und auf einem Foto zu bannen, betonte Dittmar Brandt. „Die flinken und agilen Tiere sind nicht leicht einzufangen, einige der Fotos sind daher echte Schnappschüsse“, sagte er glücklich, trotz dieser Herausforderungen eine sehenswerte Ausstellung zusammengetragen zu haben. Mit Geduld, Geschick und Herzblut haben die Künstler Arbeiten geschaffen, die sich nicht nur vom Aspekt der Artenvielfalt sehen lassen können, sondern auch fotografische Ansprüche bedienen. Vorbeikommen lohnt sich!

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Ausstellungseröffnung im Rostocker Hof

Fotoausstellung „Bester Zoo Europas – direkt vor der Haustür“

Besucher bei der Ausstellungseröffnung, Foto: Joachim Kloock24.7.2017 – Heute um 10 Uhr wurde im Rostocker Hof die Fotoausstellung „Bester Zoo Europas – direkt vor der Haustür“ von Heiner Ganz, Rostocker Hof Center Manager, und Réne Gottschalk, Leiter Marketing und Besucherservice des Rostocker Zoos, feierlich eröffnet.

Der Rostocker Zoo wurde im September 2015 vom britischen Zoo-Experten Anthony Sheridan zum „Besten Zoo Europas“ in der Kategorie II (jährlich 500.000 bis 1 Million Gäste) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung zum Anlass nehmend entstand die Fotoausstellung, die Motive aus dem reichhaltigen Fundus des Rostocker Zoos zeigt und bildlich darstellt, warum der Zoo die Auszeichnung „Bester Zoo Europas“ erworben hat.

Klassiker und Zoo-Lieblinge wie Löwen, Zebras und Co. zählen ebenso zum Repertoire wie einige unserer neueren Zugänge, die Grünarassaris. So bunt wie diese Vögel ist auch die Vielfalt des Zoos und der Ausstellung. An der prominenten Stelle Rostocker Hof in der Innenstadt kann sie noch bis zum 05. August 2017 beschaut und bestaunt werden.

Bildunterschrift: Besucher André Jürgens mit seinem Sohn Julius (1) an dem Bild der Grünarassaris, Foto: Joachim Kloock

Geschichtsreiche Rundwanderung mit dem Ranger zum Thema „Natur und Grenze“

„Deichwanderung am Grünen Band“

Der Elbedeich zwischen Elbeaue und Sudeabschlusswehr bei Boizenburg. Foto vom März 1990 von Erika Will Der Elbedeich zwischen Elbeaue und Sudeabschlusswehr bei Boizenburg. Foto vom Oktober 2014 von Ole Kühnhold[Boizenburg] „Wie sah die Landschaft im ehemaligen Grenzstreifen zwischen dem Boizenburger Hafen und der Elbe bei Gothmann eigentlich vor 25 Jahren aus?“ und „Wie hat sich dieser bis 1989 unerreichbare, jedoch aus naturkundlicher Sicht bemerkenswerte Boizenburger Elbeabschnitt seit der Wende entwickelt?“. Diese Fragen werden nicht nur in der Fotoausstellung „Natur und Grenze“ im Informationszentrum des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V auf der Festung Dömitz beantwortet, sondern auch während des ca. dreistündigen winterlichen Spazierganges mit der Rangerin Simone Schneider entlang des heutigen „Grünen Bandes“. Vom Treffpunkt an der Pegelanzeige im Boizenburger Hafen führt Simone Schneider auf dem Deich von der Boize zur Sude bis zur Elbe, vorbei am Vogelschutzturm bis zum „Wendepunkt“ der Rundtour, dem Rückdeichungsprojekt Mahnkenwerder bei Gothmann. Unterwegs gibt es mehrere Standorte, bei denen die Rangerin die eingangs gestellten Fragen versucht zu beantworten: Anhand nebeneinander gestellter Ausstellungsfotos aus der ereignisreichen Zeit des Mauerfalls und von heute sowie eigener Erinnerungen wird die Dynamik der Gesellschaft und der Natur deutlich. Die Fotoaufnahmen stammen u.a. von den hiesigen Ortschronisten Erika Will und Karl-Heinz Niemann sowie den Junior-Rangern Pia und Ole Kühnhold. Neben dem Thema „Natur und Grenze“ wird Rangerin Schneider außerdem auf den wichtigen Hochwasserschutz zu sprechen kommen. Aktuell werden der Deichfuß und die meisten Vorlandflächen noch leicht überstaut sein, doch bisher konnte in diesem „Winter“ noch nicht von einem richtigen Elbe-Hochwasser gesprochen werden, vielmehr von erhöhten Wasserständen.

Termin: So., 08.02.2015 / 13:00 – 16:00 Uhr, Treffpunkt: Hafen Boizenburg (Pegelanzeige), Thema: „Deichwanderung am Grünen Band“ – winterlicher Spaziergang mit der Rangerin von der Boize zur Sude und Elbe. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind telefonisch beim „Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe“ zu erhalten (Tel. 038847-624840).

Geschichtsreiche Führungen durch die Fotoausstellung „Natur und Grenze“

Austellung_Natur-und-Grenze, Andrea Böse und Hartmut Brun (Mitte) unterhalten sich mit Ausstellungsbesuchern, Foto: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe (BRA) Austellung_Natur-und-Grenze, Hartmut Brun (Mitte) führt durch die Fotoausstellung – manchmal auch auf plattdeutsch…, Foto: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe (BRA)[Dömitz] Wo einst die innerdeutsche Grenze verlief und Mauern die Menschen trennte, zieht sich heute ein „Grünes Band“ durch Deutschland und verbindet die unterschiedlichsten Landschaftsräume von der Ostsee über die Elbe bis zum ­ Thüringer Wald. Doch „wie sah die Landschaft im ehemaligen Grenzstreifen vor 25 Jahren aus?“ und „wie hat sich die Flusslandschaft Elbe zwischen Klein Schmölen und Rüterberg oder zwischen Lauenburg und Boizenburg seit der Wende entwickelt?“ – das sind Fragen, die in der Fotoausstellung „Natur und Grenze“ im Informationszentrum des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V auf der Festung Dömitz beantwortet werden. Bilder von damals und heute sind nebeneinander gestellt, um die Dynamik der Gesellschaft und der Natur zu verdeutlichen. Viele der Fotos entstanden während der ereignisreichen Zeit des Mauerfalls und sprechen für sich. Besonders lohnenswert ist ein Besuch der Fotoausstellung jedoch zu einem der monatlichen Führungstermine (jeden zweiten Sonntag im Monat zwischen 14:00 und 15:00 Uhr), so auch am Sonntag, dem 8. Februar, um 14:00 Uhr. Dann verhelfen die beiden Ausstellungsbetreuer Andrea Böse und Hartmut Brun den „stummen Zeitzeugen“ zu einer ganz persönlichen Geschichte, beispielsweise zu der „Dorfrepublik Rüterberg“, der (ersten) Dömitzer Elbstraßenbrücke, der ehemaligen Sudemündung bei Gothmann oder dem Boizenburger Elbdeich. Weitere Informationen, auch zu Gruppenführungen, erhalten Sie im Infozentrum unter der Tel.-Nr. 038758-362780.

Hintergrund: Die Fotoausstellung „Natur und Grenze“ ist ein Projekt des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe und des Fördervereins Biosphäre Schaalsee e.V. Sie wurde gemeinsam mit Bürgern der Region erstellt. Die Fotoausstellung wird bis November im Infozentrum auf der Festung Dömitz und im Grenzhus in Schlagsdorf gezeigt, wobei in beiden Häusern jeweils unterschiedliche, gebietspezifische Schaalsee- und Elbe-Bilder zu sehen sind. Die Gestaltung der Ausstellung wurde unterstützt durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie BINGO – Die Umweltlotterie und der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG.

Rettung für die roten Waldmenschen – Der Rostocker Zoo zeigt die bewegende Fotoausstellung „Letzte Hoffnung für die Orang-Utans“

28.3.2014 – Im Rostocker Zoo wurde heute die Fotoausstellung der Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V. (BOS Deutschland) „Letzte Hoffnung für die Orang-Utans“ eröffnet. Bis zum 25. Mai 2014 präsentiert der Rostocker Zoo in der Darwinbox berührende Bilder der rothaarigen Menschenaffen und ihres Lebensraumes und weist auf die Notwendigkeit ihres Schutzes hin. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von BOS Deutschland aus Fotografien der BOS Foundation von Rita Sastrawan, Maik Schaffer, Christine Szyska, Boris Thiemig und Anna Voß. „Die Fotoausstellung geht ans Herz“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Uns war es sehr wichtig, diese Aufnahmen in Rostock zu zeigen, um das ganze Ausmaß der Bedrohung der Orang-Utans deutlich zu machen.“ Die Primaten sind akut vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum, der tropische Regenwald, systematisch zerstört wird und von der Landkarte verschwindet. Auf der indonesischen Insel Sumatra gibt es nur noch rund 5.000 freilebende Orang-Utans, auf Borneo noch 60 .000.

Rettungsanker BOS-Waldschule

Zur Eröffnung der Ausstellung ist heute Christine Szyska nach Rostock gekommen, die für BOS Deutschland mehrfach in Indonesien (Borneo) im  Einsatz war und deren Bilder von der Rettungsstation auch in der Exposition zu  sehen sind. „Wir von BOS setzen uns dafür ein, den ursprünglichen Lebensraum der Orang-Utans auf Borneo zu schützen. Wir wollen den Tieren ein neues  Leben in Freiheit und in geschützten Regenwaldgebieten ermöglichen“, erklärte Christine Szyska, Mitarbeiterin von BOS Deutschland. „Etwa 800 Tiere werden zurzeit in den beiden BOS-Rettungsstationen auf Borneo betreut. Die verletzten, traumatisierten und oft verwaisten Tiere wurden aus illegaler Haltung befreit oder fast verhungert auf Palmölplantagen gefunden. BOS versorgt die Orang-Utans nicht nur medizinisch, sondern bereitet sie über viele Jahre auf ihre Auswilderung in geschützte Regenwaldgebiete vor. Unsere Arbeit finanziert sich ausschließlich über Spenden.“ In der BOS-Waldschule lernen sie mit Unterstützung erfahrener Pfleger, was sie für ein Überleben im Dschungel wissen müssen und in freier Wildbahn in sechs bis acht Jahre bei ihrer Mutter gelernt hätten: Klettern, die Unterscheidung hunderter Pflanzen und Früchte des Urwalds und den Bau von Schlafnestern in den Baumwipfeln. Erst nach Jahren können sie in geschützte Regenwaldgebiete ausgewildert werden.

Kampf um Waldflächen

Zehn Jahre lang kämpfte BOS um langfristig geschützte Waldgebiete und erhielt 2010 endlich die dafür notwendigen Konzessionen. Seit 2012 konnten bereits 150 Orang-Utans in gesicherten Regenwald zurückkehren. Unter den Tieren sind viele, die schon als Babys zu BOS kamen und teilweise bereits selbst Nachwuchs haben. Aktuell unterstützt BOS Deutschland mit dem Projekt „Lebenswald.org“ ihre Partnerorganisation BOS Foundation dabei, ein 86.000 Hektar großes Stück Regenwald auf Ost-Borneo dauerhaft zu schützen und auch dorthin Orang-Utans auszuwildern. Außerdem bemüht sich die BOS Foundation um die Konzessionen für ein weiteres geschütztes Auswilderungsgebiet. Der Orang-Utan (Pongo pygmaeus) gehört zusammen mit den Schimpansen, Bonobos und Gorillas zur Familie der großen Menschenaffen. Im DARWINEUM im Rostocker Zoo leben gegenwärtig sechs Orang-Utans in zwei Gruppen – Sabas mit Miri und Hsaio-Ning sowie Ejde mit Sunda und Baby Surya.

Vortragsabend zur Arbeit der BOS-Rettungsstationen

Im Rahmen der Ausstellung wird BOS-Deutschland-Mitarbeiter Martin Bartsch am Donnerstag, dem 24. April 2014, um 18.00 Uhr im DARWINEUM (Kino) einen Vortrag über die Arbeit der BOS-Rettungsstationen halten. Die Zerstörung des Lebensraumes stellt die größte Bedrohung für die Orang-Utans dar. Ehemals artenreiche Regenwälder sind heute Wüsten, Grassavannen und Industrieplantagen. Nach Angaben der Vereinten Nationen werden im Jahr 2022 etwa 98 Prozent der Regenwälder weltweit zerstört sein. Durch den Raubbau am Regenwald wird auch die Bevölkerung ihrer Lebensgrundlage beraubt. Gleichermaßen ist auch der Orang-Utan vom Rückgang des Waldes betroffen. Nur noch vereinzelt findet er auf Sumatra und Borneo Platz zum Leben. Die rasante Abholzung tropischer Primärwälder, die massive Ausbreitung von uniformen Ölpalmplantagen, großflächige zerstörerische Waldbrände und der nationale sowie internationale Tierhandel treiben den Rückgang der Verbreitungsgebiete und das Aussterben der letzten Orang-Utan-Populationen weiter voran. Die 2001 gegründete Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V. ist die größte unabhängige, gemeinnützige Orang Utan-Schutzorganisation in Deutschland. BOS Deutschland unterstützt die Projekte der BOS Foundation in Indonesien durch Beratung und finanzielle Förderung. Die BOS Foundation ist eine indonesische Stiftung, die für die letzten Orang-Utans der Erde und den Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume kämpft und das inzwischen größte Primatenschutzprogramm weltweit betreibt.

Macht mit bei der Fotoausstellung im Rostocker Rathaus

Bilderschau anlässlich des Europäischen Aktionstages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung, Foto: Joachim Kloock19.3.2014 – Für eine Fotoausstellung zum Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung sind Menschen mit und ohne Behinderung aufgerufen, bis zum 18. April 2014 bis zu drei Bilder unter dem diesjährigen Motto „schon viel erreicht – noch viel mehr vor“ einzureichen, teilt das Büro für Behindertenfragen mit. Die gGmbH barrierefreies rostock und das Büro für Behindertenfragen der Hansestadt Rostock koordinieren auch in diesem Jahr eine Fotoausstellung zum Europäischen Aktionstag am 5. Mai 2014. Die Bilder können per e-Mail an info@barrierefreies-rostock gesendet oder im Sekretariat im Fairhaus, Dierkower Damm 39a in Dierkow abgegeben werden. Entwicklung und Vergrößerungen der Fotografien übernehmen die Organisatoren. Die Bilder werden vom 5. bis 16. Mai 2014 im Foyer des Rostocker Rathauses ausgestellt. Gäste und Interessenten können ihre Stimme für einen Publikumspreis abgeben. Die besten drei Bilder werden in der Sitzung des Beirates für behinderte und chronisch kranke Menschen am 14. Mai 2014 prämiert und auf der Homepage des Behindertenbeirates Rostock veröffentlicht.