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Internationaler Weltkrebstag

Bewegung hilft gesunden und bereits erkrankten Menschen, ihr Wohlbefinden und Immunsystem zu kräftigen

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Poster: Copyright UICC

5.2.2018 – Am Sonntag wurde der jährliche „Internationale Weltkrebstag“ begangen. Die Weltkrebsorganisation UICC („Union internationale contre le cancer“ – eine Organisation, die sich der Erforschung, Prävention und Behandlung von Krebserkrankungen widmet) setzt in diesem Jahr den Fokus auf das Thema Bewegung als Präventionsmaßnahme. „In allen Lebensphasen ist es wichtig, sich körperlich zu betätigen. Bewegung hilft gesunden und bereits erkrankten Menschen, das eigene Wohlbefinden zu steigern und das Immunsystem zu kräftigen. Mit dem Internationalen Weltkrebstag soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass regelmäßige Bewegung nach medizinischen Erkenntnissen das eigene Krebsrisiko senken kann“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Vorfeld des Jahrestages.

Rund 53.500 Menschen sind in den vergangenen zehn Jahren in Mecklenburg-Vorpommern an Krebs erkrankt

Nach Angaben des Gemeinsamen Krebsregisters der Länder BerlinBrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern rund 53.500 Menschen, die in den vergangenen zehn Jahren die Diagnose Krebs erhielten (Stand 31.12.2015). Krebserkrankungen treten zumeist im höheren Lebensalter auf: Die Hälfte der neu erkrankten Männer im Diagnosejahr 2015 waren 69 Jahre oder älter. Bei den Frauen betrug das mittlere Erkrankungsalter 70 Jahre. In der Altersgruppe der über 70-Jährigen leben in Mecklenburg-Vorpommern rund jeder siebente Mann und jede vierzehnte Frau mit einer in den letzten 10 Jahren diagnostizierten Krebserkrankung. „Prävention und eine aktive Lebensweise ist neben der Krebsfrüherkennung ein bedeutender Bestandteil, um möglichst lange ein gesundes Leben zu führen. Auch während einer Therapie und in der Nachsorge kann sportliche Aktivität helfen“, sagte Glawe.

Beratungsangebote im Land nutzen

Der Gesundheitsminister hat dafür geworben, die vorhandenen Beratungsangebote im Land zu nutzen. „Erkrankte können neben den Ärzten als Ansprechpartner auch das Selbsthilfenetz nutzen. Hier können sich Erkrankte und ihre Angehörigen austauschen und gegenseitig helfen“, so Glawe weiter. In Mecklenburg-Vorpommern informiert die Internetseite www.selbsthilfe-mv.de umfassend über Selbsthilfegruppen für Erkrankte und ihre Angehörigen in Mecklenburg-Vorpommern. Wer seinen Alltag bewegungsreicher gestalten möchte, erhält Tipps und Anleitungen in einem Präventionsratgeber der Deutschen Krebshilfe „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – weniger Krebsrisiko“. Kostenfreie Bestellung unter www.krebshilfe.de/infomaterial.

Informationen zum Gemeinsamen Krebsregister

Krebserkrankungen werden im Gemeinsamen Krebsregister der Länder BerlinBrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen erfasst. Die Daten werden in verschlüsselter Form gespeichert und ausgewertet, um wichtige Informationen über Ursachen, Entwicklung und Vorbereitung der verschiedenen Krebsarten zu gewinnen. In Mecklenburg-Vorpommern sind alle Ärzte zur Meldung verpflichtet. Weitere Informationen unter www.krebsregister.berlin.de

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