Archiv für das Schlagwort ‘Ausstellung

Blumengruß aus Russland

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will. (Henri Matisse)

Hommage an die Blumen, ein Werk von Alex Doll

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Sehenswerte Ausstellung in der Kunsthalle Rostock vom 21. April bis zum 13. Mai 2018.

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Wanderausstellung „Rostocker Begräbnisstätten – Orte des Erinnerns und Bewahrens“

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Ausstellung Begräbnisstätten in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Ausstellung ist für Besucher an unterschiedlichen Standorten in Rostock zu sehen.

Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege beteiligt sich mit einer Wanderausstellung zu dem Thema „Rostocker Begräbnisstätten – Orte des Erinnerns und Bewahrens“ an den Feierlichkeiten zum 800-jährigen Geburtstag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Auf 13 Tafeln werden jene Orte vorgestellt, die einstmals die Verstorbenen aufgenommen haben, also Kirchen, Kirchhöfe, Klöster und Hospitale, aber auch jene, die gegenwärtig als Begräbnisplätze dienen. Insgesamt sind es 30 Orte, die verteilt auf dem heutigen Stadtgebiet, als „Orte des Erinnerns“ dokumentiert werden. Nicht alle konnten als solche auch bewahrt werden. Neben den historischen Örtlichkeiten werden auch prägende Persönlichkeiten, moderne Beisetzungsmöglichkeiten und -rituale vorgestellt.

Am 3. April 2018 um 17 Uhr eröffnete Senator Holger Matthäus die Ausstellung zunächst in der Rathaushalle. Hier ist sie bis zum 6. April 2018 zu betrachten, danach wandert sie für zwei Wochen ins Haus des Bauens und der Umwelt am Holbeinplatz. In den nachfolgenden Wochen erfolgt die Präsentation der Tafeln an verschiedenen Standorten im Rostocker Stadtgebiet, so in der Universitätsbibliothek, in der Galerie Rostocker Hof und auf dem Neuen Friedhof Rostock.

Andreas-Tessenow-Ausstellung im Kreishaus in Güstrow

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Ausstellung-Ausschnitt, Foto: lkros.de

16 großformatige Ölbilder des Kunstlehrers Andreas Tessenow sind in der neuen Ausstellung im Güstrower Kreishaus zu sehen. Die Werke stammen aus seinem Güstrow Zyklus und zeigen Menschen und markante Orte der Barlachstadt. Andreas Tessenow arbeitet gern mit intensiven Farben, klaren, sachlichen Formen und Perspektiven. Bereits sei 1982 entstehen Radier- und Aquatinta-Folgen zur Stadt Güstrow und ihrer Landschaft. In der Ölmalerei bildet das Porträt einen wesentlichen Schwerpunkt neben Landschaften und Stillleben. Andreas Tessenow findet seine Motive auf seinen täglichen Wegen und im Umgang mit den Menschen der Stadt. So entstand seit 2007 eine größere Porträtfolge von ehemaligen Schülern der Güstrower Gymnasien. Die Andreas-Tessenow-Ausstellung ist bis zum 30. Juni 2018 in der 1. Etage der Kreisverwaltung in Güstrow zu  sehen.

Die Andreas-Tessenow-Ausstellung läuft bis zum 30. Juni 2018 im Kreishaus Güstrow, 1. Etage, Am Wall 3 – 5.

Satirisch bis Tierisch: Ausstellung im Zoo zeigt das Lebenswerk des Künstlers Otto Wrase

Die Holzfiguren von Otto Wrase prägen schon seit den 90er Jahren das Erscheinungsbild des Rostocker Zoos, ob es die Stubbengeister sind oder die große Eule, die die Besucher an der historischen Huftieranlage durch den Park weist. Heute wurde im Atelier Natur eine komplette Ausstellung mit seinen Holzskulpturen eröffnet, um sein Lebenswerk zu ehren.

23.3.2018 – Im Beisein von Freunden und der Familie Wrase betonte Zoodirektor Udo Nagel die besondere Verbundenheit zwischen dem Zoo und dem Künstler und freute sich über die langjährige Freundschaft und Inspiration. Sohn Lutz sprach über den Werdegang Otto Wrases: „Wir Kinder sind mit der künstlerischen Kreativität unseres Vaters aufgewachsen. Er selbst hat schon in seiner Kindheit immer gern geschnitzt.“ Daraus entwickelte sich eine echte Leidenschaft für das Naturmaterial. In den 60er Jahren begann Wrase mit dem Schaffen von Plastiken, experimentierte zunächst mit den verschiedensten Materialien und widmete sich dann vor allem dem Holz. Er recycelte alte Balken der Petrikirche für seine „Eule“ oder schnitze aus Scheunengebälk und heimischen Holzarten seine Figuren. Die 75 Plastiken in der Ausstellung zeigen die Vielfalt seines Könnens. Die zum Teil skurrilen Tiere und Figuren wie beispielsweise seine Frösche haben Witz, Charme und Poesie. Sein Lieblingsstück: Der Hahn mit Brille aus der Hühner-Gruppe.

„Jede seiner Figuren erzählt eine eigene Geschichte, von denen er sicher die eine oder andere gern heute zum Besten gegeben hätte“, erzählte Lutz Wrase. Doch die Ausstellungseröffnung stand in einem dunkleren Licht als gewöhnlich: Otto Wrase verstarb Mitte März im Alter von beinahe 90 Jahren und konnte seinen Wunsch einer eigenen Ausstellung nicht mehr selbst miterleben. Eine stille Gedenkminute ehrte heute daher nicht nur den Künstler, sondern auch den Menschen Otto Wrase. Des Künstlers Leitbild, dass das Werk unserer Hände unser Leben sei, wird mehr als deutlich. Die Gesichter und Proportionen der Figuren sprühen vor Lebensfreude und Liebe zum Detail. Wenn man sich inmitten all der Ausstellungsstücke umsieht, zaubern sie einem wahrlich ein Lächeln ins Gesicht. Die Ausstellung ist vom 23. März bis 13. Mai täglich ab 09:00 Uhr zu bewundern. Die Kunstwerke können auch käuflich bei den Söhnen Lutz und Frank Wrase erworben werden.

Der Rostocker Zoo gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen Norddeutschlands. 2015 wurde er in seiner Kategorie (bis eine Million Besucher) zum besten Zoo Europas gewählt. Besonders gute Noten gab es für die Qualität der Tierhäuser und Gehege, für seine grüne Landschaft und Vegetation, das einzigartige zoologisch-botanische Ambiente sowie für die vielfältigen Bildungsangebote. Zudem wurde der Zoo mehrfach mit dem Gütesiegel „Familienfreundliche Einrichtung“ ausgezeichnet. An unseren Erfahrungsstationen und auf den Spielplätzen haben kleine und größere Besucher die Gelegenheit, sich auszuprobieren und auszutoben. Jede Menge Veranstaltungshighlights, öffentliche Schaufütterungen und tierische Erlebnisse runden das Angebot für die ganze Familie ab. Im Zoo Rostock gehen Sie auf Entdeckungsreise, begegnen exotischen Tieren und bewundern botanische Schätze. Im größten Zoo an der deutschen Ostseeküste verbringen Sie zu jeder Jahreszeit einen erlebnisreichen Tag. Gleichermaßen lädt die einmalige Parklandschaft zum Entspannen und Erholen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bild 1: Zoodirektor Udo Nagel mit den Söhnen Frank und Lutz Wrase bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Joachim Kloock

Bild 2: Nichte Beate Tessenow ehrt das Lebenswerk Otto Wrases bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Joachim Kloock

100 bis 800:  Noch 100 Tage bis zum 800. Stadtgeburtstag von Rostock

Kulturhistorisches Museum Rostock, Foto: Joachim Kloock

Kulturhistorisches Museum Rostock, Foto: Joachim Kloock

Das Doppeljubiläum 2018/2019 wird in Rostock nicht nur während des MV-Tages 2018, des 38. Internationalen Hansetages und der 28. Hanse Sail gefeiert, sondern auch mit einer Vielzahl unterschiedlichster kleiner Projekte. Durch das ehrenamtliche Engagement fügt sich Mosaikstein zu Mosaikstein und entsteht ein beeindruckendes, buntes Bild von Aktionen und Initiativen zum Stadtjubiläum. Die vielen Akteure beweisen sich damit als echte Hanseatinnen und Hanseaten, die durch ihre bunten Beiträge das gemeinsame Fest gestalten. „Ein großer Dank geht schon jetzt an alle Rostockerinnen und Rostocker, an die Vereine und Träger zahlreicher Bürgerprojekte, die den Rostocker Stadtgeburtstag als ihre Feier gestalten und so die enge Verbundenheit mit unserer Hanse- und Universitätsstadt zeigen“, so Oberbürgermeister Roland Methling. Genau 100 Tage vor dem Stadtgeburtstag hier ein Ausschnitt aus dem vielfältigen Programmangebot, das auf der Internetseite www.rostock800600.de laufend aktualisiert wird.

Rostock. Jetzt 800. Die Ausstellung zum Stadtjubiläum
Vom 14. Juni bis 4. November 2018 im Kulturhistorischen Museum Rostock
 

800 Jahre Rostock sind für das Kulturhistorische Museum Rostock Anlass, die Geschichte der Hansestadt von 15. Juni bis 4. November 2018 in einer einzigartigen Ausstellung zu präsentieren. Das Museum öffnet mit mehr als 650 Exponaten auf 1.200 Quadratmetern den Blick auf die Geschichte von Stadt und Region. Von Generationen bewahrt, erzählen sie bekannte und unbekannte Geschichten, Neues und längst Bekanntes auf neue Weise.
Die Ausstellung schaut hinter die Kulissen einer Stadt und ihrer Bürger, erklärt, wovon sie lebten, wer sie regierte, woran sie glaubten, wo sie wohnten; fragt, wo sie herkommen und was sie prägte. Zu diesen und anderen Themen sucht sie Antworten und versucht zu beschreiben, was Rostock ist. Im Mittelpunkt stehen mehr als 650 Objekte: einmalige und beredte Zeugnisse für die Entwicklung Rostocks über „800 Jahre“.

Die Ausstellung erzählt von politischen Kämpfen und kulturellen Umbrüchen, vom Leben der Armen und Reichen, von Blütezeiten und von dunklen Kapiteln. Wir fragen „Woher wir kommen“ und berichten von einer slawischen Siedlung im heutigen Dierkow und von der Entstehung der Altstadt. Wir erfahren „Wer Wir wurden“ und zeigen anhand der herausragenden mittelalterlichen Sammlung wie Rostock zu einer selbstbewussten Stadt und einem der wichtigsten Handelszentren des Nordens wurde. „Woran wir glaubten“ berichtet mit wertvollen Schätzen von der Macht der Rostocker Kirchen und Klöster im Mittelalter. „Wie wir stritten“ blickt auf konfliktreiche Jahren zwischen 1618 und 1788, „Wovon wir lebten“ auf das Handwerk, „Wie wir tief fielen“ vom Ersten Weltkrieg und „Wie wir taumelten“ von den 1920er und 1930er Jahren.

Neues aus der Kunsthalle Rostock August 2017

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Ausstellungseröffnung im Rostocker Hof

Fotoausstellung „Bester Zoo Europas – direkt vor der Haustür“

Besucher bei der Ausstellungseröffnung, Foto: Joachim Kloock24.7.2017 – Heute um 10 Uhr wurde im Rostocker Hof die Fotoausstellung „Bester Zoo Europas – direkt vor der Haustür“ von Heiner Ganz, Rostocker Hof Center Manager, und Réne Gottschalk, Leiter Marketing und Besucherservice des Rostocker Zoos, feierlich eröffnet.

Der Rostocker Zoo wurde im September 2015 vom britischen Zoo-Experten Anthony Sheridan zum „Besten Zoo Europas“ in der Kategorie II (jährlich 500.000 bis 1 Million Gäste) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung zum Anlass nehmend entstand die Fotoausstellung, die Motive aus dem reichhaltigen Fundus des Rostocker Zoos zeigt und bildlich darstellt, warum der Zoo die Auszeichnung „Bester Zoo Europas“ erworben hat.

Klassiker und Zoo-Lieblinge wie Löwen, Zebras und Co. zählen ebenso zum Repertoire wie einige unserer neueren Zugänge, die Grünarassaris. So bunt wie diese Vögel ist auch die Vielfalt des Zoos und der Ausstellung. An der prominenten Stelle Rostocker Hof in der Innenstadt kann sie noch bis zum 05. August 2017 beschaut und bestaunt werden.

Bildunterschrift: Besucher André Jürgens mit seinem Sohn Julius (1) an dem Bild der Grünarassaris, Foto: Joachim Kloock