Archiv für das Schlagwort ‘Ausstellung

Ausstellung „Stalingrad – Appell zum Frieden“ im Rathaus von Rostock

Bis zum 18. Februar 2019 wird im Rostocker Rathaus die Foto-Ausstellung „Stalingrad – Appell zum Frieden“ gezeigt. Vor 76 Jahren, am 2. Februar 1943, endete die Schlacht um Stalingrad mit dem Sieg der Roten Armee und der Kapitulation der Reste der deutschen 6. Armee. Die Schlacht an der Wolga zählt zu den blutigsten und brutalsten in der Kriegsgeschichte, in der über eine Million Menschen ihr Leben verloren. Die Erinnerungen an den 2. Weltkrieg und seine Opfer zu bewahren ist heute wichtiger denn je. Anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges der Roten Armee in der Schlacht um Stalingrad am 2. Februar 1943, hat die russische Stadt Wolgograd eine bewegende Foto-Ausstellung entworfen. Diese wird seit 2018 an verschiedenen Orten in Frankreich, Italien, der Türkei, Belgien und Deutschland gezeigt und ruft zum Frieden auf. Die Ausstellung aus Wolgograd ist damit auch ein Symbol der Kooperation und der Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Städten und ihren Einwohnerinnen und Einwohnern.

Rostock ist mit Wolgograd freundschaftlich verbunden, auch über gemeinsame Projekte im Rahmen der Netzwerke „Städte der Erinnerung“ und „Städte als Friedensbotschafter“. Die Verbindung mit Wolgograd soll die Reflexion der Geschehnisse und die Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg fördern und zum toleranten Umgang zwischen beiden Staaten den Frieden erhaltend beitragen. So unterstützt Rostock den Bau der Friedenskapelle auf dem Soldatenfriedhof Rossoschka in Wolgograd. Im Mai 2019 werden mit Unterstützung des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge Mecklenburg-Vorpommern fünf Schülerinnen und Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums nach Wolgograd fahren und vor Ort gemeinsam Schülerinnen und Schülern aus Ingolstadt und einer Wolgograder Schule Projektarbeit zum Thema Erinnerungskultur leisten. Die Ausstellung ist im oberen Foyer (erstes Obergeschoss über der Rathaushalle) des zu sehen und während der Öffnungszeiten des Rathauses montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 19 Uhr kostenfrei zugänglich.

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Albaniens Regierungschef Edi Rama stellt seine Schöpfungen in der Kunsthalle Rostock aus

Edi Rama ist Ministerpräsident, Ex-Basketballprofi und Künstler zugleich, sein Besuch in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist für ihn eine Premiere.

17.11.2018 – „Macht und Malerei sind totale Gegensätze“, meint Edi Rama. Und doch passen sie in seinem Fall offenbar gut zusammen, da er seine Grafiken im politischen Alltagsgeschäft entwirft. Einen Einblick gewährt die Ausstellung in der Kunsthalle Rostock, die er höchstpersönlich eröffnete und für interessierte Besucher bis zum 6. Januar 2019 zu sehen ist. Im White Cube wurde jede Wand mit seinen Kunstwerken überzogen, das Kunsthallen-Team platzierte Ramas schrille und farbige Grafiken auf sieben Meter lange Bahnen. Wer die Farbflächen und Kringel genau betrachtet, entdeckt Pflanzenteile, den Umriss einer Taube, Beine mit Stöckelschuhen. Und fast immer schimmert die eigentliche Unterlage durch, ob eine Akte oder ein Kalenderblatt.

Ausstellung „Reichpietsch – Köbis – revolutionäre Matrosen

Zur „Geschichte einer Gedenkstätte“ im Kröpeliner Tor

Anlässlich des 100. Jahrestages des Kieler Matrosenaufstandes und der laufenden Sanierung der Gedenkstätte widmet sich jetzt eine Ausstellung im Kröpeliner Tor der Geschichte der Anlage am Kabutzenhof. Die Geschichte des Entstehungsprozesses des Baukörpers und der künstlerischen Arbeiten wird reichlich bebildert dargestellt. Im Mittelpunkt steht die fast zehn Jahre andauernde Entstehung der Monumentalplastik von Wolfgang Eckardt. Gezeigt werden Abbildungen der unterschiedlichen Entwürfe und des Schaffensprozesses des realisierten Entwurfes, vom kleinen Gipsmodell über Vergrößerungsphasen bis hin zum Guss und dem Aufbau am Kabutzenhof. Die Ausstellung ist ein Projekt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. und der IGA Rostock 2003 GmbH, Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum. Bis zum 3. Februar 2019 ist die Ausstellung täglich (außer an Feiertagen) von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Bildunterschrift: Grußwort des Senators Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski bei der eröffnung am Mittwoch Abend. Fotos: Joachim Kloock

„Einmal zum Meer und zurück: Auf Wanderschaft mit Stör und Lachs und Co.“

Eroeffnung-Sonderausstellung-Wanderfisch_Gessner1Unter diesem Motto hat das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe am Freitag, 19. Oktober, die neue Sonderausstellung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Informationszentrum für das UNESCO Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern auf der Festung Dömitz eröffnet. Die Sonderausstellung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin widmet sich auf elf großformatigen Roll-Ups dem Leben zwischen Meer und Fluss, speziell dem Leben unserer heimischen Wanderfische. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Stör zu, der eine charismatische Schirmart für die Binnengewässern Deutschland, wie z. B. der Elbe, darstellt. Störe, die größten Wanderfische unserer Breiten, nehmen die Reise zwischen Meer und Fluss regelmäßig auf sich, um ausreichend Nahrung und sichere Laichplätze für ihren Nachwuchs zu finden. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Fluss- und Wanderfischarten, deren Bestände durch eine Vielzahl an Umweltveränderungen stark zurückgegangen sind. An seinem Beispiel wird deutlich, was dazu geführt hat, dass viele der Wanderfische heute bedroht sind und wie wir uns für ihren Schutz engagieren können.

Das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe und das IGB laden Besucher und interessierte Schulklassen ein, sich gemeinsam mit dem Stör auf die beschwerliche Reise zu machen und mehr über den Nutzungsdruck unserer Gewässer, die Möglichkeiten des Gewässerschutzes und die Wiederansiedlung des Störs zu erfahren. Die Ausstellung wird bis 21. April 2019 im Zeughaus auf der Festung Dömitz, dem Informationszentrum des UNESCO Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern, zu sehen sein. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind bis Ende Oktober von Dienstag bis Sonntag und am Feiertag von 10.00 bis 16.30 Uhr und von November bis April von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 12.00 bis 16.00 Uhr.

Bildunterschrift: Dr. Jörn Gessner (2. v. li.) vom IGB eröffnete mit einem Vortrag über den Stör die neue Sonderausstellung im Informationszentrum.

Blumengruß aus Russland

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will. (Henri Matisse)

Hommage an die Blumen, ein Werk von Alex Doll

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Sehenswerte Ausstellung in der Kunsthalle Rostock vom 21. April bis zum 13. Mai 2018.

Wanderausstellung „Rostocker Begräbnisstätten – Orte des Erinnerns und Bewahrens“

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Ausstellung Begräbnisstätten in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Ausstellung ist für Besucher an unterschiedlichen Standorten in Rostock zu sehen.

Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege beteiligt sich mit einer Wanderausstellung zu dem Thema „Rostocker Begräbnisstätten – Orte des Erinnerns und Bewahrens“ an den Feierlichkeiten zum 800-jährigen Geburtstag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Auf 13 Tafeln werden jene Orte vorgestellt, die einstmals die Verstorbenen aufgenommen haben, also Kirchen, Kirchhöfe, Klöster und Hospitale, aber auch jene, die gegenwärtig als Begräbnisplätze dienen. Insgesamt sind es 30 Orte, die verteilt auf dem heutigen Stadtgebiet, als „Orte des Erinnerns“ dokumentiert werden. Nicht alle konnten als solche auch bewahrt werden. Neben den historischen Örtlichkeiten werden auch prägende Persönlichkeiten, moderne Beisetzungsmöglichkeiten und -rituale vorgestellt.

Am 3. April 2018 um 17 Uhr eröffnete Senator Holger Matthäus die Ausstellung zunächst in der Rathaushalle. Hier ist sie bis zum 6. April 2018 zu betrachten, danach wandert sie für zwei Wochen ins Haus des Bauens und der Umwelt am Holbeinplatz. In den nachfolgenden Wochen erfolgt die Präsentation der Tafeln an verschiedenen Standorten im Rostocker Stadtgebiet, so in der Universitätsbibliothek, in der Galerie Rostocker Hof und auf dem Neuen Friedhof Rostock.

Andreas-Tessenow-Ausstellung im Kreishaus in Güstrow

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Ausstellung-Ausschnitt, Foto: lkros.de

16 großformatige Ölbilder des Kunstlehrers Andreas Tessenow sind in der neuen Ausstellung im Güstrower Kreishaus zu sehen. Die Werke stammen aus seinem Güstrow Zyklus und zeigen Menschen und markante Orte der Barlachstadt. Andreas Tessenow arbeitet gern mit intensiven Farben, klaren, sachlichen Formen und Perspektiven. Bereits sei 1982 entstehen Radier- und Aquatinta-Folgen zur Stadt Güstrow und ihrer Landschaft. In der Ölmalerei bildet das Porträt einen wesentlichen Schwerpunkt neben Landschaften und Stillleben. Andreas Tessenow findet seine Motive auf seinen täglichen Wegen und im Umgang mit den Menschen der Stadt. So entstand seit 2007 eine größere Porträtfolge von ehemaligen Schülern der Güstrower Gymnasien. Die Andreas-Tessenow-Ausstellung ist bis zum 30. Juni 2018 in der 1. Etage der Kreisverwaltung in Güstrow zu  sehen.

Die Andreas-Tessenow-Ausstellung läuft bis zum 30. Juni 2018 im Kreishaus Güstrow, 1. Etage, Am Wall 3 – 5.