Archiv für das Schlagwort ‘ahrenshoop

Auktion am 19. August in Ahrenshoop

Sierra Exif JPEGDie interessante Auktion findet am 19. August, 12:00 Uhr, in den Konferenzräumen des Hotels Fischerwiege, am Schifferberg 9a, in Ahrenshoop statt. Es werden 80 Werke zur Versteigerung kommen. Ab dem 3. August sind die Bilder  täglich von 11 – 15 Uhr im Hotel Fischerwiege präsent, der Katalog ist unter www.christopherwalther.com   im Internet einzusehen. Der Schwerpunkt liegt wie bisher bei Werken der KünstlerInnen der Künstlerorte AhrenshoopHiddensee und Schwaan aus der Zeit von 1890 bis Mitte der 1920-er Jahre.

Die Künstlerkolonien wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts in vielen Ländern Europas gegründet; ihre Bedeutung für die Entwicklung der Moderne ist bei den meisten in Vergessenheit geraten. Die verkrusteten Strukturen der Akademien, die Neuerungen verhinderten und Frauen ablehnten, löste bei den Künstlerinnen und Künstler eine Art Gegenbewegung aus, die zur Gründung zahlreicher Künstlerkolonien und Malschulen quasi als Anti-Akademien führte. Dort wurde Neues gedacht und umgesetzt, Ideen und Praktiken ausgetauscht. Die Geburtsstunden der modernen Malerei. Die Bedeutung der Künstlerkolonien für die Kunstentwicklung nahm ab, nachdem die Voraussetzungen für ihre Existenz nicht mehr bestanden.

Bildunterschrift: Los 77 Julie Wolfthorn, Stillleben, Foto: Christopher Walther

Werbeanzeigen

Kunstauktion in Ahrenshoop

Sierra Exif JPEGAm 19. August wird im „Romantik Hotel Namenlos & Fischerwiege“ in Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst eine Kunstauktion veranstaltet. Ab 12.00 Uhr werden dabei insgesamt 80 Werke versteigert, die in den Künstlerkolonien Schwaan, Ahrenshoop und Hiddensee entstanden sind.

So stehen unter anderem Werke von Clara Arnheim, Rudolf Bartels oder Julie Wolfthorn zum Verkauf. Alle angebotenen Bilder können ab dem 3. August täglich von 11.00 bis 15.00 Uhr im „Romantik Hotel Namenlos & Fischerwiege“ besichtigt werden und sind unter www.christopherwalter.com abgebildet.

Weitere Informationen: www.christopherwalter.com

Bildunterschrift: Dieses Werk von Clara Arnheim steht zum Verkauf, Foto: Christopher Walther

Veröffentlicht 5. August 2018 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

Getaggt mit , , ,

Lange Nacht der Kunst in Ahrenshoop

Künstlerort lockt am 18. August Kulturinteressierte auf den Darß

Lange Nacht der Kunst 2015 im Ostseebad AhrenshoopRund 20 Galerien, Keramikwerkstätten, Kunst- und Veranstaltungshäuser öffnen am 18. August zur 19. Langen Nacht der Kunst im Ostseebad Ahrenshoop. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Führungen und Tanzaufführungen stehen dabei auf dem Programm. Los geht es bereits am Nachmittag mit einem Familienfest im Garten des Kunstmuseums Ahrenshoop, wo Stoffbeutel bemalt und Bilder gestaltet werden. Bis in die späten Abendstunden hinein verzaubert etwa Clownfrau Katharina Witerzens mit schaurig schöner Jahrmarktpoesie aus dem Schaubuden-Wagen das Publikum, gibt Vasyl Kotys in der Alten Weberei Duport-Variationen von Wolfgang Amadeus Mozart und Corelli-Variationen von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninov zum Besten und eröffnet Grit Götze in der Galerie Alte Schule eine Keramikausstellung mit dem Titel „Die Stille des Sommers“. Zu jeder vollen Stunde führt Hotelier Roland Fischer unter anderem durch seine Gemäldesammlung im Romantikhotel Namenlos und Fischerwiege. Zudem können Gäste das eine oder andere Kunstwerk auf einer Versteigerung um 21.00 Uhr im Neuen Kunsthaus erwerben.

Tickets sind ab dem 10. August 2018 in allen beteiligten Kunsthäusern, der Kurverwaltung Ahrenshoop, den Zimmervermittlungen Meerfischland und Ahrenshooper Ferien erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen: www.ostseebad-ahrenshoop.de

Bildunterschrift: Lange Nacht der Kunst in Ahrenshoop, Foto: Voigt und Kranz UG

28. Kunstschau in Ahrenshoop feierlich eröffnet

Staatssekretär Schröder: Künstlerbund setzt Reihe der jährlichen Themenausstellungen fort

Kunstmuseum Ahrenshoop

Kunstmuseum Ahrenshoop, Foto: http://www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat am Abend die diesjährige Landeskunstschau im Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Unter dem Titel „Luftlinie“ zeigt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Werke von einheimischen Künstlerinnen und Künstlern und erstmals von Gästen aus dem Ostseeraum. Die Ausstellung ist bis zum 29. April 2018 zu sehen. Das Land fördert die Projekte des Künstlerbundes in diesem Jahr mit Kulturfördermitteln in Höhe von insgesamt 110.000 Euro. „Mit der 28. Kunstschau setzt der Künstlerbund seine Reihe der jährlichen großen Themenausstellungen fort. Auf unterschiedliche Weise geben sie einen Einblick in das künstlerische Schaffen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder in seinem Grußwort. „Nicht ohne Grund trägt die Ausstellung den Titel ‚Luftlinie‛. Luftlinie steht für die kürzeste Verbindung zwischen den Ländern im Ostseeraum. Gedachte Luftlinien über die Ostsee verbinden den Ausstellungsort Ahrenshoop mit Schweden, Polen, Norwegen, Litauen, Finnland, Estland und Dänemark“, erläuterte Schröder.

„Neu in diesem Jahr ist neben der internationalen Beteiligung der in den Frühling vorverlegte Zeitraum der Kunstausstellung“, sagte der Kulturstaatssekretär. „Der Künstlerbund hat für die diesjährige Kunstschau einen Ort mit einer bedeutenden Künstlertradition gewählt. Das einstmals kleine Fischerdorf mit seinen reetgedeckten Katen beging im letzten Jahr das 125. Gründungsjubiläum seiner Künstlerkolonie und hat immer schon Künstlerinnen, Künstler und Kunstfreunde angezogen. Das vielfältige kulturelle Angebot ist bis heute ein Markenzeichen von Ahrenshoop geblieben. Somit erfüllt die Ausstellung alle Voraussetzungen, viele Besucherinnen und Besucher anzusprechen. Ich danke den Künstlerinnen und Künstlern sowie den Veranstalten, die dieses besondere Kunsterlebnis möglich machen“, so Schröder.

FÜNF STERNE von Annekatrin Hendel bei den Ahrenshooper Filmnächten

Vom Land geförderter Film wird am 8.9. im „The Grand“ gezeigt

  Ines Rastig im Hotel "The Grand", Foto: Filmbüro MV

Ines Rastig im Hotel „The Grand“, Foto: Filmbüro MV

Vom 6. bis 9. September lädt Ahrenshoop zum 13. Mal Filmschaffende und Cineasten zu den Ahrenshooper Filmnächten im Ostseebad ein. Sechs Wettbewerbsfilme sowie drei Filme des Sonderprogramms füllen die Kinotage des kleinen Filmfestivals. Grimme-Preisträgerin Annekatrin Hendel wird am Freitag, den 8. September um 17:00 Uhr ihren Film „FÜNF STERNE“ im Rahmen des Sonderprogramms persönlich vorstellen. Das Sonderprogramm wird in Kooperation mit dem Künstlerhaus Lukas gestaltet, in das jährlich Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren kommen, um Filme vorzubereiten, zu drehen oder Drehbücher zu schreiben. Annekatrin Hendel hat im Rahmen ihres Stipendiums im Winter 2016 den Film FÜNF STERNE in Ahrenshoop gedreht.

Inhalt: Mit der Kamera und ihrer langjährigen Freundin Ines Rastig, die nach Scheidung und Unterhaltskrieg seit kurzem wohnungslos ist, quartiert sich Regisseurin Annekatrin Hendel im Luxushotel ein. Die beiden verbringen vier existenzielle Wochen im THE GRAND in Ahrenshoop am Meer. Die Gespräche kreisen um die oft glamouröse Vergangenheit in Ostberlin, als Ines als Sängerin, Malerin und Fotografin Teil der legendären Prenzlauer-Berg-Boheme war. Nach Jahren, in denen sie nur für Haushalt und Kinder gelebt hat, bringt das Internet und die Flucht zu Facebook wieder die Welt in ihr Leben und sie werden zu Rettungsankern in einem still gewordenen Künstlerinnenleben. Doch dann überschattet eine Diagnose alles andere. Eine Freundschaft zwischen zwei Frauen und eine Lebensbilanz zwischen Krankheit und Facebook, zwischen Scheidung und Online-Liebe. Ein bewegender Film, der noch lange nachwirkt.

Annekatrin Hendel: „Ein schweres Thema, wer den Film gesehen hat, hat das aber nie bereut, im Gegenteil. Ich habe die Erfahrung mit dem Film gemacht, dass jeder, der den Film sah, mit neuen Ansichten das Kino verlassen hat. Jeder auf seine Weise, jeder mit seinem Horizont, denn was so persönlich verhandelt scheint, ist doch universell und wir haben alle mit diesem oder jenem Berührung. Ob es das Sterben ist, aber auch Freundschaft, Suche nach Glück, Erfüllung und Liebe, überhaupt die Suche nach dem was für einen richtig ist und wenn es nur vernünftige Lebensumstände und die pure Existenz sind. Und eben Scheitern. Aber es geht auch um Leidenschaft und die Kunst“.

Weitere Informationen unter:

http://www.filmbuero-mv.de/de/filmfoerderung/gefoerderte_produktionen/kff_gp_f/fuenf_sterne

http://www.ostseebad-ahrenshoop.de/schnell-suchen-und-finden/eventlist/details/event/show/2-beitrag-des-sonderprogramms-der-13-ahrenshooper-filmnaechte

https://itworksmedien.com

„Ikemura und Nolde“ im Kunstmuseum Ahrenshoop

Ikemura_Sunflower-160x300
© Leiko Ikemura, Sunflower

Ausstellung wird am 14. Juli eröffnet

Neue Schau in Ahrenshoop: Als Teil des Kunstprojektes „Nolde im Norden“, das anlässlich des 150. Geburtstages des Malers von der Nolde-Stiftung Seebüll initiiert wurde, zeigt das Kunstmuseum des Ostseebades vom 15. Juli bis zum 8. Oktober die Schau „Ikemura und Nolde“. Dabei werden Werke der international bekannten, in Japan geborenen und mittlerweile in Deutschland und der Schweiz lebenden Künstlerin Leiko Ikemura präsentiert, die sich intensiv mit künstlerischen Positionen der Klassischen Moderne in Europa auseinandersetzte, darunter mit der Kunst Odilon Redons und Emil Noldes. In ihrem Werk werden zahlreiche Parallelen zu Themen und Motiven Emil Noldes erkennbar, wie der expressive Einsatz von Farbe in der Malerei, der für japanische Künstler eher ungewöhnlich ist, oder die Hinwendung zu ursprünglichen Kräften in der Natur. So sind bei Ikemura wie bei Nolde unter anderem die Landschaft, die Blume und der Mensch in seiner Konfrontation mit dem Existenziellen und Unheimlichen zentrale Motive. Die Ausstellung wird am 14. Juli eröffnet. Unter der gemeinsamen Überschrift „Nolde im Norden“ arbeiten unter anderem das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf, die Lübecker Museen, die Kunsthalle zu Kiel und das Kunstmuseum Ahrenshoop zusammen. Unterkünfte auf der Halbinsel vermittelt der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst unter www.fischland-darss-zingst.de. Weitere Informationen: www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

Osterauktion in Ahrenshoop

Osterauktion – die Auktion findet am Ostersamstag, 15. April um 17 Uhr, in den Konferenzräumen des Hotels Fischerwiege am Schifferberg in Ahrenshoop statt – 70 Werke kommen zur Versteigerung. Die Vorbesichtigung ist an folgenden Tagen möglich: 1. + 2. (Sa. + So.), 8. + 9.  (Sa. + So.) und 14. + 15. (Fr. + Sa.) April. Der gesamte Katalog steht unter www.kunstauktion-wieck.de im Internet. Der Schwerpunkt dabei liegt wie bisher bei Werken der KünstlerInnen der Künstlerorte Ahrenshoop und Hiddensee aus der Zeit von 1890 bis Mitte der 1920er Jahre. Es werden zahlreiche Werke von Malerinnen gezeigt, die Mitglied beim Verein der Berliner Künstlerinnen (VdBK) waren, der 2017 sein 150 jähriges Bestehen mit zahlreichen Ausstellungen feiert.

Einige Abbildungen der zur Auktion kommenden Bilder: Los 13 Louis Douzette, Winterlandschaft, Los 14 Elisabeth von Eicken, am Bodden, Los 29 Franz Hochmann, Reiter in den Dünen, Los 54 Paul Müller-Kaempff, Weststrand und Los 68 Julie Wolfthorn, Abendrot.