Wirtschaft

PTS-precision GmbH erweitert Betriebsstätte im Industriepark Schwerin

30 Arbeitsplätze werden gesichert, fünf neue Stellen entstehen

Produkte, Foto/Quelle: http://www.pts-precision.eu8.7.2014 – Das Unternehmen PTS-precision GmbH stellt in Schwerin Präzisionsdrehteile für die Automobilzulieferindustrie und die Elektrowerkzeugindustrie her. Jetzt ist eine Erweiterung der Produktionsfläche um 2.000 Quadratmeter geplant. „In vielen Werkzeugen oder Automobilteilen steckt auch ein Stück Mecklenburg-Vorpommern. Die Präzisionsteile des Unternehmens finden sich in elektrischen Sitz- und Verstellsystemen, in Bohrmaschinen oder Motorsägen. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, sollen bei der PTS-precision GmbH weitere Produktionsmöglichkeiten geschaffen werden. Mit den geplanten Investitionen werden 30 Arbeitsplätze gesichert und fünf neue Stellen geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Neben der räumlichen Erweiterung der Betriebsstätte will das Unternehmen zusätzlich in den Maschinenpark investieren. Vorgesehen sind unter anderem der Kauf von Be- und Entladesystemen, Verzahnmaschinen sowie weiterer Drehmaschinen, um die Produktionskapazität zu erhöhen. „Das Unternehmen ist seit 2009 im Industriepark Schwerin ansässig und trägt dazu bei, dass der Großgewerbestandort gut ausgelastet ist. Rund 800 Menschen haben im Industriepark ihren Arbeitsplatz gefunden“, sagte Glawe. Mit dem Unternehmen FLAMM AEROTEC GmbH & Co. KG als Zulieferer von Airbus und seinen 280 Arbeitnehmern und dem weltweit größten Lebensmittelhersteller Nestlé mit mehr als 400 geplanten Arbeitsplätzen haben sich hier in den vergangenen Jahren bereits zwei bedeutende Unternehmen angesiedelt. Die Gesamtinvestition der PTS-precision GmbH für die Unternehmenserweiterung beträgt rund 4,6 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Finanzhilfen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp zwei Millionen Euro. Die Firma PTS-precision GmbH ist von der baden-württembergischen CVT Capellmann Verzahntechnik GmbH & Co. KG (CVT) gegründet worden. Die CVT beschäftigt sich mit der Präzisionsfertigung von Verzahnteilen und Baugruppen. Hierbei wird die gesamte Prozesskette wie Drehen, Umformen, Wälz- und Gewindefräsen bis zur Oberflächenvergütung und der logistischen Abwicklung durchgeführt.

BWS Betonwerk erweitert Schweriner Standort

Glawe: Zwölf neue Arbeitsplätze entstehen

9.1.2014 – Die BWS Betonwerk Schwerin GmbH erweitert ihren Produktionsstandort in Schwerin. Das Unternehmen stellt Fertigteile aus Stahl- und Spannbeton her, die insbesondere für den Bau von Industrie- und Produktionshallen, Einkaufs- und Verwaltungszentren genutzt werden. „Das Betonwerk ist auf gutem Weg und will seine Produktionszahlen nahezu verdoppeln. Dafür sind mehr Arbeitskräfte nötig, so dass mit der Erweiterung zu den bereits bestehenden 44 Arbeitsplätzen zwölf neue Jobs hinzukommen sollen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Geplant sind bauliche Erweiterungen der Produktions- und Lagerflächen sowie Maschinen und Transportgeräte. Mit der Erweiterung soll nach Unternehmensangaben die Kapazität des Werkes in Schwerin von derzeit 24.000 Tonnen jährlich auf 40.000 Tonnen erhöht werden. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von über 2,4 Millionen Euro werden vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 715.000 Euro unterstützt. Das Betonwerk gehört zur MFW Gruppe mit Sitz in Osnabrück, einem Verbund aus drei rechtlich und operativ selbstständig agierenden mittelständischen Unternehmen der Betonfertigteilindustrie mit den Produktionsstandorten Brandenburg, Georgsmarienhütte und Schwerin.

„Die Ansiedlungen des Weltkonzerns Nestlé oder aktuell die Investitionsentscheidung des Herstellers von Kunststoffverschlüssen, der Firma PROCAP, unterstreichen die positive wirtschaftliche Entwicklung der Landeshauptstadt Schwerin. Die BWS Betonwerk Schwerin GmbH reiht sich in diese Entwicklung ein“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Das produzierende Gewerbe trägt zum soliden Kurs der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern bei. Die zahlreichen Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen beweisen, dass unser Land als Investitionsstandort Beachtung gefunden hat“, so Glawe. Unter anderem haben sich in der Region Vorpommern eine Produktionsstätte der ProLupin GmbH in Grimmen (Produktion von laktosefreiem Milchersatz aus einheimischen Lupinen), das Schmierstoffwerk der Deutschen Ölwerke Lubmin und Biosanica, ein Hersteller von Biolebensmitteln, angesiedelt und mehr als 60 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Unternehmen IDT Biologika in Riems, MWD Mechanische Werkstatt und Dienstleistungsgesellschaft mbH in Parchim sowie Kucharczyk Präzisionsdrehteile aus Parchim haben ihre jeweiligen Standorte ausgebaut.

Neuansiedlung in Schwerin-Süd

Glawe: 35 neue Jobs beim Dienstleistungsunternehmen

6.1.2014 – Das Hamburger Unternehmen b+g Produktions GmbH hat eine neue Betriebsstätte in der Schweriner Werkstraße zur Herstellung und Verarbeitung von Druckprodukten errichtet. „Mit der Neuansiedlung zeigt sich erneut, dass Mecklenburg-Vorpommern als Ansiedlungsstandort attraktiv für Investoren ist. 35 neue Arbeitsplätze werden im Dienstleistungsbereich entstehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Die b+g Produktions GmbH gehört zur Unternehmensgruppe mailing.de GmbH und soll nach Unternehmensangaben die Herstellung von Mailings übernehmen, unter anderem Briefhüllen fertigen, vorgedrucktes Papier personalisieren, verarbeiten und kuvertieren. Dazu werden in der Schweriner Werkstraße vorhandene Produktionshallen angemietet und in neue Maschinen investiert. „Die zentrale Lage des Industrie- und Gewerbegebietes Schwerin Süd und die guten infrastrukturellen Anbindungen nach Hamburg, Berlin und Rostock sind für Investoren attraktive Argumente, sich in der Landeshauptstadt anzusiedeln“, hob Glawe hervor. Die Gesamtinvestitionen für die geplanten Umbauten betragen rund sechs Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit knapp 2,2 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Weitere Ansiedlung im Industriepark Schwerin

Glawe: Vermarktung der Flächen kommt voran

6.12.2013 – Das Unternehmen PROCAP plant die Ansiedlung im Industriepark Schwerin. In dem Gewerbegebiet soll eine Produktionsstätte zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen entstehen. „Ich freue mich, dass sich ein weiteres großes Unternehmen für diesen Standort entschieden hat. Nach Jahren des Stillstands geht es nun bei der Vermarktung der Flächen voran. Das Vorhaben ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Sonnabend. Am Standort Industriepark Schwerin sind bereits der Luftfahrt-Zulieferer FlammAerotec, der Automobilzulieferer PTS Precision und der Weltkonzern Nestlé mit einem Kaffeekapselwerk ansässig. Die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungs GmbH (SAS Schwerin) investiert in eine moderne Bioabfallverwertungsanlage. Das Unternehmen PROCAP will am Standort Industriepark Schwerin in einem ersten Bauabschnitt voraussichtlich 26 Millionen Euro investieren. Mit dem Bau soll im kommenden Jahr begonnen werden. Erst im April dieses Jahres hat PROCAP die Schoeller Cap Systems in der Landeshauptstadt übernommen. PROCAP Schwerin will die bisherige Betriebsstätte der Schoeller Cap Systems in den Industriepark Schwerin verlegen und nach Fertigstellung der neuen Produktionsstätte in den Industriepark umziehen. „17 neue Arbeitsplätze sollen in einem ersten Schritt zu den bereits vorhanden 45 Arbeitsplätzen entstehen“, so Glawe weiter.

„Der neue Standort Schwerin fügt sich ideal in die Strategie von PROCAP ein. Wir wollen künftig den Norden Deutschlands, den skandinavischen Raum sowie die östlichen Anrainer-Staaten mit unseren Produkten beliefern“, sagte der Geschäftsführer von PROCAP Schwerin Harry Briese. PROCAP zählt nach eigenen Angaben zu den führenden europäischen Unternehmen zur Herstellung von Kunststoffverschlüssen. Geschäftsgegenstand ist die Produktion von Verschlüssen für Verpackungen von festen und flüssigen Lebensmitteln, für Chemikalien, für Kosmetik und für pharmazeutische Erzeugnisse. Neben dem PROCAP-Vertriebsbüro verfügt das Unternehmen jetzt erstmals auch über eine eigene Produktionsstätte in Deutschland. Der Hauptsitz der Unternehmensgruppe ist in Luxemburg. Das Unternehmen ist bereits mit Betriebsstätten in Wiltz in Luxemburg, Hoboken in Belgien, Messia in Frankreich, Wicklow in Irland, Llagostera in Spanien und Dunavarsàny in Ungarn aktiv. Hinzu kommen zahlreiche Vertriebsbüros in Europa. Zu den Kunden zählen unter anderem Nestlé, Unilever, Monsanto, Bayer, BASF, Pfizer, L’Oréal und Chanel. Mit der Übernahme des Standortes in Schwerin durch die Firma PROCAP erweitert sich die Kundenkette des Unternehmens um Firmen wie Wesergold, Darguner Brauerei, Güstrower Schlossquelle, Hansa Heemann, Hochwald Sprudel, Kulmbacher Brauerei sowie Franken Brunnen.

Grundsteinlegung für Nestlé-Werk in Schwerin

Glawe: Bau kommt voran, heimische Wirtschaft profitert von Aufträgen

Von li. n. re.:  Nestlé-CEO Paul Bulcke, Nestlé Deutschland-Chef Gerhard Berssenbrügge, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering, Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe, Foto/Quelle: Nestlé Deutschland AG, 31.05.2013WM M-V 31.5.2013 – In Schwerin ist heute in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Nestlé-CEO Paul Bulcke, Nestlé Deutschland-Chef Gerhard Berssenbrügge sowie dem Ministerpräsidenten Erwin Sellering und Wirtschaftsminister Harry Glawe des Landes Mecklenburg-Vorpommern feierlich der Grundstein für das neue Nestlé Werk gelegt worden. „Ich sehe, das Großvorhaben in Schwerin kommt voran. Dies ist ein gutes Zeichen und vor allem auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Mir sind dabei besonders die entstehenden Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt wichtig. Umso mehr freut es mich, dass der Weltkonzern Nestlé bei uns im Land investiert“, betonte der Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns Harry Glawe vor Ort. „Die Entscheidung hat auch international den Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern ins Gespräch gebracht. Dies ist eine wirkungsvolle Werbung für Mecklenburg-Vorpommern.“

Regionale Wirtschaft profitiert von Großauftrag

Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beläuft sich auf 220 Millionen Euro. Nach Unternehmensangaben werden rund zwei Milliarden Kaffeekapseln in der Endausbaustufe an maximal 12 Linien produziert. „Die Großinvestition ist auch für die regionale Wirtschaft von Bedeutung. Bisher sind über 50 Prozent der Auftragssumme für den Bau und technischen Ausbau an Unternehmen oder auch Subunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern gegangen“, betonte Glawe. Von der Auftragssumme von 60 Millionen Euro sind nach Angaben von Nestlé 23 Millionen vergeben worden, davon 12,5 Millionen Euro an heimische Firmen. Profitiert haben unter anderem Unternehmen der Elektro- und Kommunikationsbranche, Gerüstbauer sowie Bauunternehmen. „Weitere Auftragslose befinden sich derzeit in der Ausschreibung“, so Glawe weiter. Die Produktion soll im kommenden Jahr starten.

Ernährungswirtschaft im Land im Aufwind

Mit dem Nestlévorhaben wird eine der wichtigsten Branchen der Wirtschaftsstruktur des Landes MV, die Ernährungswirtschaft, gestärkt. „Sie ist in Mecklenburg-Vorpommern weiter im Aufwind. Viele Unternehmen erweitern und schaffen neue Arbeitsplätze. Die Ernährungswirtschaft ist eine verlässliche Branche“, betonte Glawe. Das Wirtschaftsministerium hat seit 1990 über 420 Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft im Bereich Ernährung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit 425 Millionen Euro unterstützt. Damit wurden Gesamtinvestitionen von 2,43 Milliarden Euro ausgelöst. Eine Kofinanzierung oder alleinige Unterstützung der Vorhaben erfolgte zudem aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). „Wir werden auch künftig Unternehmen der Ernährungswirtschaft bei Ansiedlungen oder Erweiterungen unterstützen“, sagte Glawe weiter. In Mecklenburg-Vorpommern waren 2012 in den 88 Betrieben der Ernährungswirtschaft mit mehr als 50 Beschäftigten rund 14.300 Mitarbeiter tätig. Die Branche erwirtschaftete einen Jahresumsatz von mehr als 4,3 Milliarden Euro.

Investoren sind herzlich willkommen in MV

„Das effektive Zusammenwirken von Wirtschaftsförderung und Genehmigungsbehörden zeigt, dass unser Land hervorragende Voraussetzungen für Investitionen bietet. Jeder Investor ist bei uns im Land herzlich willkommen“, so Glawe abschließend. Die Nestlé-Ansiedlung wird unter anderem auch von der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Invest in MV begleitet. In den vergangenen Jahren haben sich namhafte Unternehmen der Ernährungsbranche wie Dr. Oetker Tiefkühlkost in Wittenburg, die Trolli GmbH in Hagenow und Boizenburg oder Pfanni in Stavenhagen angesiedelt.

Neuer Standort für Marth Design

Glawe: Verbesserte Bedingungen für Mitarbeiter und Kunden

21.11.2012 – Neue Betriebsstätte für die Firma Marth Design in Schwerin: Das Messebau- und Werbeunternehmen, die Marth Design GmbH, expandiert und wird künftig an einem neuen Standort für seine Kunden arbeiten. „Mit nur noch einem Firmenstandort werden einerseits die Produktionsabläufe optimiert und anderseits haben die Kunden eine zentrale Anlaufstelle. Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wird insgesamt verbessert“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Mittwoch vor Ort beim Unternehmensbesuch.

Zum Aufbau des neuen Standortes in der Pampower Straße 64 überreichte der Wirtschaftsminister an den Firmeninhaber der Marth Design GmbH, Roland Marth, einen Fördermittelbescheid. In den Aufbau des neuen Firmensitzes investiert das Unternehmen insgesamt über 460.000 Euro. „Die Produktionserweiterung sichert nicht nur die bisherigen acht Arbeitsplätze, es können weitere zwei Mitarbeiter eingestellt werden“, sagte Glawe. „Die Umsatz- und Personalentwicklung ist durch kontinuierliches Wachstum geprägt.“ Das Wirtschaftsministerium unterstützte die Investition mit knapp 147.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).Derzeit befinden sich die Büroräume in der Nikolaus-Otto-Straße 22 und die Produktionsstätten in der Nikolaus-Otto-Straße 4. Mit dem Investitionsvorhaben ist die Zusammenlegung am neuen Standort in der Pampower Straße 64 (ebenfalls in Schwerin Süd) geplant. Dazu wird ein altes Gebäude saniert und zu einer Betriebsstätte mit Büro, Werkstatt- und Lagerflächen umgebaut. Zusätzlich soll eine neue Lagerhalle auf dem Grundstück errichtet werden. Das Vorhaben befindet sich in der Rohbauphase. Weitere Investitionen betreffen Büroausstattung und -technik sowie einen Gabelstapler.

Roland Marth gründete die Firma 1997 in Warsow bei Schwerin und ist seit 2005 in Schwerin ansässig. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werbung, Messebau, Dekoration, Werbeproduktion und Grafik tätig, wobei ein Drittel des Umsatzes im Messebau erwirtschaftet wird. Marth Design entwickelte bereits Präsentationen für Messen in München, Hannover, Breslau, Krakau und Utrecht.2010 wurde in neue Technik investiert, um durch die Herstellung von Digitaldrucken in Großformat und Bedruckung von Textilien und Bannern neue Kunden zu gewinnen. Rund 40 Prozent des Umsatzes werden durch Dekoration und Centerbetreuung erzielt. Regional ist dies die Betreuung der Einkaufscenter Schlosspark- und des Sieben Seen Centers, überregional die Center in Rostock, Lübeck und Kassel. Außerdem ist das Unternehmen in den Bereichen Produktwerbung, Fahrzeugbeschriftungen, Bauschilder, Leuchtreklame und Druckerzeugnisse tätig.

Immissionsschutzgenehmigung für Nestlé erteilt

Glawe: Weiterer Schritt für Ansiedlungsvorhaben getan

10.11.2012 – Die Firma Nestlè hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Ansiedlung eines Werkes für Kaffeekapseln in Schwerin erhalten. “Ein weiterer Schritt zur Ansiedlung des Unternehmens ist getan. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung von Investitionsvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern geleistet. MV ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort”, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Samstag in Schwerin. “Von besonderer Bedeutung bei dem Vorhaben ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt. Bis zu 450 neue Arbeitsplätze sollen im ersten Schritt entstehen.”Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut im Industriepark Schwerin ein Kaffeewerk. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (StALU WM) hatte die Genehmigung am Freitag (09.11.2012) erteilt. In dem Genehmigungsverfahren wurden alle relevanten Belange des Immissionsschutzes (u.a. Luftreinhaltung, Geruch, Staub, Lärm) geprüft.

Weiterhin wurden alle Prüfungen zum Natur- und Artenschutz, zum Bodenschutz, zur Abfallwirtschaft, zum Arbeits- und Brandschutz, zur Bodendenkmalpflege und zum Gewässerschutz in das Verfahren integriert. Auch das gemeindliche Einvernehmen der Landeshauptstadt Schwerin ist erteilt worden.Das StALU WM hatte bereits Ende Juli erste Bauarbeiten für die geplante Anlage zum Abpacken von Kaffee genehmigt. Die Antragsunterlagen für das Vorhaben wurden im Juni 2012 im zuständigen StALU WM eingereicht. Auf dieser Grundlage wurde die Genehmigung nach § 4 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) für die “Errichtung und den Betrieb einer Produktionsstätte zum Rösten und Mahlen von Kaffee mit einer Produktionsleistung von 150 Tonnen pro Tag am Standort Schwerin” erteilt. “Hiermit wurde erneut unter Beweis gestellt, dass die Genehmigungsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern kompetent auch komplexe Genehmigungsverfahren in kurzer Zeit durchführen”, so Glawe weiter.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens belaufen sich auf über 220 Millionen Euro. “Das effektive Zusammenwirken von Wirtschaftsförderung und Genehmigungsbehörden zeigt, dass unser Land hervorragende Voraussetzungen für Investitionen bietet. Jeder Investor ist bei uns im Land herzlich willkommen”, so Glawe abschließend.

“Die Ernährungswirtschaft ist bei uns in Mecklenburg-Vorpommern im Aufwind. Sie ist eine verlässliche Branche. Viele Unternehmen aus der Branche erweitern und schaffen neue Arbeitsplätze”, sagte Glawe. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Ernährungsindustrie innerhalb des verarbeitenden Gewerbes der größte Industriezweig. Allein in den Betrieben der Ernährungswirtschaft mit mehr als 50 Beschäftigten sind rund 14.550 Mitarbeiter beschäftigt. Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 4,15 Milliarden Euro. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt 38 Prozent. Zu den bedeutendsten Produktionsbereichen gehören die Backwarenindustrie, die Fleischverarbeitung, die Milchverarbeitung, die Fischverarbeitung und die Getränkeherstellung.

Veröffentlicht 4. September 2012 von Martina Wichor