Tourismus

Innenministerium genehmigt Übernachtungssteuer in Schwerin

21.3.2014 – Das Innenministerium hat die Übernachtungssteuer in Schwerin genehmigt. Dies teilte das Ministerium für Inneres und Sport am heutigen Freitag, dem 21. März 2014 in einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin mit. Damit kann ein weiterer Punkt des 10-Millionen-Einsparpaketes der Landeshauptstadt umgesetzt werden. „Nachdem mit einer Vielzahl von Maßnahmen wie der Anhebung der Grundsteuer B Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Stadt an den Einsparungen beteiligt worden sind, werden nun auch Besucherinnen und Besucher einbezogen und tragen damit zum Erhalt von touristisch und kulturell wichtigen Einrichtungen bei. Die Satzung wird nun ausgefertigt und die Veröffentlichung vorbereitet. Da es sich um eine neue Steuer handelt, wird die Stadt nun noch einmal das Gespräch zur DEHOGA und den Beherbergungsbetrieben suchen und über das Erhebungsverfahren informieren. Anschließend erhalten alle Beherbergungsbetriebe die Unterlagen“, kündigt Finanzdezernent Dieter Niesen an. Die Landeshauptstadt rechnet mit Einnahmen von jährlich 350.000 Euro.

Zwischen Nabelschweinen und Nasenbären: Schweriner Zoo bietet Übernachtungen an

Neues Baumhaus lädt kleine und große Forscher in den Schweriner Zoo

Das neue Baumhaus im Schweriner Zoo, Foto: HellmichTMV – Mitten im Schweriner Zoo, genauer gesagt in der Außenanlage der Nabelschweine und Nasenbären, ist ein Baumhaus entstanden, das Besuchern ab Frühjahr 2014 Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Nach dem Vorbild einer Forscherhütte von Alexander von Humboldt bietet das Holzhaus auf Stelzen von April bis Oktober Platz für sechs Personen und verfügt mit sanitären Einrichtungen und Brötchen-Service allen Komfort. Nachts hören die Gäste das Gebrüll von Löwen und Tigern. Unterhalb des Baumhauses liegt das so genannte „Grüne Klassenzimmer“, das als offener Raum gestaltet wurde, und Platz für eine Schulklasse oder andere Besucher bietet. Hier werden Interessierte über nachtaktive Tiere informiert. Auf dem angrenzenden Forscherpfad können Besucher vier Stationen erkunden, die durch interaktive Ausstellungsmedien Wissen über die Tierwelt Südamerikas, den tropischen Regenwald, die Ökoregion Pampa und das Wirken des Naturforschers Alexander von Humboldt vermitteln. Ein Baumhaus im Zoo, in denen Gäste übernachten können, ist einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Nacht für sechs Personen kostet 200 Euro. Zusätzlich kann eine exklusive Abenteuerführung für 60 Euro gebucht werden. Weitere Informationen und Buchung: 0385-39 55 119, service@zoo-schwerin.de, www.zoo-schwerin.de

Den Herbst mit „Schweriner Köstlichkeiten“ erleben

Hotels und Restaurants verwöhnen Gäste mit heimischen Gerichten

Freuen sich auf typisch mecklenburgische Gerichte: Mirco Schuldt (Restaurant Lehmann’s), Kerstin Theiner (Hotel & Restaurant „Zur guten Quelle“) und Andre Bötefür (Restaurant “Schnitzelhaus Schwerin”), Foto/Quelle: Landeshauptstadt Schwerin9.10.2013 – Schweriner Hoteliers und Gastronomen bringen auch in diesem Jahr für ihre Gäste wieder etwas ganz besonderes auf den Tisch: 17 Hotels und Restaurants in der Landeshauptstadt und rund um den Schweriner See haben vom 16. bis 31. Oktober 2013 „Schweriner Köstlichkeiten“ auf ihrer Speisekarte. Den Gast erwarten regionale und saisonale Produkte mit typisch mecklenburgischen Rezepturen – ob längst vergessene Köstlichkeiten aus früheren Zeiten oder moderne Küche.  Das Besondere ist, dass zu einem Hauptgericht eine eigene Kreation des Klassikers „Himmel und Erde“ entweder als Vor- oder Nachspeise gratis gereicht wird. Schon in den vergangenen zwei Jahren waren viele Gäste erstaunt und überrascht, was mit den Zutaten Apfel oder Birne, Kartoffel und Blutwurst alles möglich ist. Von einer Suppe bis hin zu leckeren Desserts wurde alles ausprobiert. Auch in diesem Jahr dürfen die Gäste auf die Kreationen der Köche gespannt sein. Bei der Auswahl der Zutaten für die Hauptgerichte wird das Augenmerk auf einheimische Produkte gelegt. Orangefarbene Werbeschilder in den Fenstern der Hotels und Gaststätten machen schon von weitem auf die interessante Themenwoche aufmerksam. Der Flyer liegt zum Mitnehmen unter anderem in der TouristInformation am Markt und in den teilnehmenden Restaurants bereit. Darüber hinaus ist dieser unter www.citymanagement.schwerin.de, www.schwerin.info und www.schwerin.de verfügbar. Organisiert und initiiert wurde diese Aktion von dem DEHOGA Regionalverband Schwerin e.V., der Theke e.V., der ERFA Schwerin und dem Citymanagement.

Barrierefreiheit im Urlaub: Wirtschaftsministerium unterstützt Schweriner Verein

Glawe: Hilfen für Hörgeschädigte im „Haus der Begegnung“

Menschen mit Behinderungen, Foto: Joachim KloockLeben im Rollstuhl, Foto: Pressestelle Landeshauptstadt SchwerinBehindertentag auf dem Universitätsplatz in Rostock, Foto: Joachim KloockSchwerin 16.7.2013 – Mehr Teilhabe für Menschen mit Hörbehinderungen: Der Verein „Haus der Begegnung Schwerin e.V.“ übernimmt die Anschaffung von mobilen Funkübertragungsanlagen, sogenannten Tourguides. Geplant ist, dass der Verein die unterstützenden Hilfen an Interessierte verleiht, technisch wartet und den Umgang mit der Technik schult. „Es ist absehbar, dass in Zeiten des demografischen Wandels die Zahl der Schwerhörigen zunehmen wird. Technische Unterstützung hilft, zum Beispiel bei kulturellen Veranstaltungen oder Gästeführungen, das gesprochene Wort besser zu verstehen. Der Verein leistet wichtige Unterstützung, so dass Urlaubserlebnisse für alle uneingeschränkt nutzbar sind“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden dafür 8.600 Euro Finanzhilfen zur Verfügung gestellt. Mit dem Zuschuss erfolgt die Anschaffung einer Tour-Guide-Anlage, bestehend aus 20 Empfängergeräten einschließlich Zubehör. „Die Tourguides sind ein wertvolles Hilfsmittel bei der Umsetzung des barrierefreien Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“, hob Glawe hervor.

Die Nachfrage nach barrierefreien Angeboten und Produkten für Menschen mit Behinderungen wird in den kommenden Jahren infolge des immer höheren Lebensalters weiter steigen. Zur Zielgruppe zählen nicht nur die über neun Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland, sondern auch ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Schwangere. Mecklenburg-Vorpommern belegt als Ziel für Haupturlaubsreisen mobilitätseingeschränkter Menschen nach Bayern und Schleswig-Holstein den dritten Platz. Inzwischen sind rund 60 Prozent der Erlebnisbäder, 40 Prozent der Museen, 95 Prozent der Naturinformationszentren sowie 70 Prozent der Touristinformationen mit oder ohne Unterstützung nutzbar. „Barrierefreiheit ist im Tourismus ein Qualitätskriterium, das über die Wettbewerbsfähigkeit einer Region mit entscheidet. In Mecklenburg-Vorpommern haben wir schon viel geleistet, um als Urlaubsland für alle attraktiv zu sein“, sagte Glawe. Das Haus der Begegnung in Schwerin ist ein Beratungs-, Kommunikations- und Begegnungszentrum, in dem Menschen mit Behinderungen, Erwerbslose, Kinder, Jugendliche und Senioren Rat und Hilfe erhalten, soziale Kontakte knüpfen und sich kulturell betätigen können. Dafür sorgen 14 soziale Vereine mit ihrem breit gefächerten Angebot an sozialer Beratung, Betreuung, kultureller und künstlerischer Selbstbetätigung. Der Verein „Haus der Begegnung Schwerin e.V.“ wurde im November 1996 gegründet.

Westmecklenburg: Schlossgarten-Route wird mit 40.000 Euro gefördert

Landeshauptstadt M-V, Schwerin, Gartenanlage vor dem Schloss, Foto: Joachim Kloock (PM/LU 21.5.2013) – Die neue Gartenroute „Musische Schlossgärten“ wurde am 21. Mai in der Orangerie des Schweriner Schlosses vorgestellt. Das Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Schwerin mit den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim erweitert die touristische Infrastruktur Westmecklenburgs. Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Birgit Hesse, Landrätin Nordwestmecklenburgs, dankten dem Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus für seine Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts, in das insgesamt knapp 51.000 Euro investiert wurden. Noch in dieser Woche erhalten die Projektverantwortlichen dafür einen Fördermittelbescheid des Landwirtschaftsministeriums über 40.000 Euro. Gärten gewinnen immer mehr an Bedeutung für den Tourismus in M-V. Private Gärten, Gemeindegärten, Pfarr- und Gutsgärten werden nicht nur durch die Anwohner genutzt, sondern auch von Interessierten, die oft von weither kommen. Über 112 Gärten empfangen in der Initiative „Offene Gärten“ jährlich tausende Besucher. In diesem Jahr laden sie wieder am 22. und 23. Juni ein.

Andere Initiativen wie „Die Gartenroute MV“ mit 32 Gärten oder die „Offene Gartenpforte“ engagieren sich ebenfalls sehr erfolgreich für den Gartentourismus. Dazu kommt das Projekt „Natur im Garten“, das M-V von Niederösterreich übernommen haben. Hier begleiten Fachleute interessierte Menschen auf ihrem Weg zum ökolo­gisch und naturnah gestalteten Garten. An insgesamt 55 Gärten konnte bereits die Plakette „Natur im Garten“ verliehen werden. Das Projekt wird vom Landwirtschaftsministerium bis 2015 mit insgesamt ca. 452.000 Euro gefördert. Auf die neue Gartenroute Musische Schlossgärten sind Garten- und Kulturliebhaber, Radwanderer, Landurlauber, Tagestouristen, aber auch Kreuzfahrer, die in Warnemünde und Travemünde ankommen, eingeladen, Mecklenburg-Vorpommern von seiner schönsten Seite kennen zu lernen.

Radeln und Wandern auf der „Alten Dömitzer Landstraße“

(PM/LU 30.4.2013) – Der 3. Bauabschnitt des Rad- u. Wanderweges „Alte Dömitzer Landstraße“ mit einer Länge von ca. zwei Kilometern wurde am heutigen Dienstag in Schwerin eröffnet. „Mit diesem Teil des einstigen Post- und Frachtweges haben wir eine weitere Möglichkeit für Erholungssuchende geschaffen, Sport zu treiben oder einfach ein Stück Natur in der Nähe der Stadt zu genießen“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus bei der Einweihung des Wegabschnittes im 480 ha großen Waldgebiet der Landeshauptstadt. „Landwege haben für Mecklenburg eine hohe kulturhistorische Bedeutung, sind prägend für unsere Kulturlandschaft. Früher waren es Post- und Frachtwege, heute sind es beliebte Rad- und Wanderwege.“ Für das Gesamtvorhaben „Alte Dömitzer Landstraße“ wurden knapp 720.000 Euro in die touristische Infrastruktur gesteckt; die Förderung durch das Landwirtschaftsministerium M-V lag bei 520.000 Euro.

„Der Wald wird durch unsere Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, das Forstamt Gädebehn, betreut und beförstert und ist PEFC, also nach dem Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung, zertifiziert“, erläuterte Dr. Backhaus und erinnerte daran, dass in diesem Jahr 300 Jahre Nachhaltigkeit gefeiert werde. Ging es vor 300 Jahren darum, nur soviel Holz zu schlagen wie nachwachsen kann, so bedeutet Nachhaltigkeit heute auch den Erhalt der ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes. „Dazu muss man ein Verständnis und ein Bewusstsein für den Wald entwickeln, gerade auch bei Menschen aus Ballungsgebieten. Und dafür ist ein solcher Weg durch den Wald natürlich bestens geeignet“, so der Minister. Allein die Landesforst M-V hat von 2009 bis 2012 mit mehr als 664.000 Euro die Verbesserung der Erholungsinfrastruktur in kommunalen und Privatwäldern gefördert. So entstanden Lehr-, Rad- und Wanderwege, Erholungs- und Verweileinrichtungen.

Gut gerüstet für die Fahrradsaison

Faltblätter zu Radtouren

FlyerRadwege1_Powerpoint_vo, Foto: Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, SchwerinAttraktive Radtouren in Westmecklenburg laden zum Entdecken und „Erfahren“ ein. Sechs ausgewählte Rundtouren aus dem Radwegekonzept des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg wurden jetzt veröffentlicht und liegen als Faltblätter vor. Erkunden Sie die Lehm+ Backsteinstraße mit ihren eindrucksvollen Projekten zwischen Lübz und Plau oder begeben Sie sich auf die Spuren der Slawen im Sternberger Seengebiet. Ebenso entspannend ist es, auf dem Elberadweg bei Boizenburg zu radeln und die angrenzende Deich- und Polderlandschaft auf sich wirken zu lassen. Unberührte Natur können Sie ebenfalls im Biosphärenreservat Schaalsee in vollen Zügen genießen, wenn es über ländliche Wege zur Ziegenmanufaktur geht oder Sie dem idyllischen Uferweg entlang des Neuenkirchener Sees folgen. Dies sind nur beispielhafte Zielpunkte der Rundtouren, die mit einer Länge von 28 bis 68 km auch von ungeübten Radfahrern zu bewältigen sind. Das Angebot richtet sich an Gäste wie an Einheimische – möglichst viele Radfahrbegeisterte sollen die mitunter weniger bekannten Landstriche Westmecklenburgs entdecken.

Die Ausschilderung der beschriebenen Rundtouren wird bis Ende März abgeschlossen sein. An der Umsetzung weiterer Touren und Wege wird gemeinsam mit den Kommunen und Akteuren gearbeitet. Der Planungsverband koordiniert diese Aktivitäten. Die Faltblätter beinhalten sowohl die Routenbeschreibung mit Hinweis auf touristische Ziele als auch eine Übersichtskarte sowie einige Tipps für unterwegs. Außerdem ist die Anbindung an das regionale und überregionale Radwanderwegenetz dargestellt, um Interessierten darüber hinaus Anregungen für weitere Fahrradausflüge zu geben. Über den Tourismusverband Mecklenburg- Schwerin werden die Faltblätter bis zu Saisonbeginn an die örtlichen Touristinformationen der Region verteilt, wo sie kostenlos abgegeben werden. In der Geschäftsstelle des Planungsverbandes können darüber hinaus gern weitere Exemplare angefordert werden. Die Faltblätter sowie die GPS- Tracks zu den Touren finden Sie auch zum Download unter http://www.westmecklenburg-schwerin.de→Projekte→Radwege→Downloads. Kontakt: Regionaler Planungsverband Westmecklenburg, Steffi Reimann, Telefon: 0385/588 89 161, E-Mail: steffi.reimann@afrlwm.mv-regierung.de

Veröffentlicht 19. August 2012 von Martina Wichor