Kirche

Masiuskapelle auf dem Alten Friedhof in Schwerin wird saniert

Bundestagsabgeordneter Dietmar Bartsch informiert sich auf Baustelle

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Dietmar Bartsch informierte sich über die Sanierung der Masiuskapelle, Foto/Quelle: Landeshauptstadt Schwerin20.11.2014 – Der Bundestagsabgeordnete Dr. Dietmar Bartsch (Die Linke) hat sich bei einem Kurzbesuch in der Landeshauptstadt über die Sanierung der Masiuskapelle auf dem Alten Friedhof informiert. Auf seine Initiative hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages, dessen Mitglied Dietmar Bartsch ist, Ende Mai grünes Licht für den Erhalt der 1892 errichteten Kapelle gegeben. Jetzt informierte er Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow darüber, dass die Finanzierung mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides  gesichert ist. „Ich bin sehr froh, dass die Masiuskapelle als eines der sieben Kulturdenkmäler von besonderem Rang aus dem Etat der Bundeskanzlerin gefördert wird“, erklärte Bartsch. Insgesamt fließen 80.000 Euro von Seiten des Bundes in die Restaurierung, die bereits begonnen hat. Der Alte Friedhof gehört mit seiner unverwechselbaren Parklandschaft und seinen historischen Bauwerken zum kulturellen Erbe der Stadt. Die Masiuskapelle ist das einzig erhaltene Beispiel für aufwendig gestaltete Privatkapellen des späten 19. Jahrhunderts auf dem Alten Friedhof. Der Putzbau interpretiert die gotische Formensprache und ist mit ihrem üppigen Zierwerk vergleichbar mit zeitgleichen Bürgerhäusern in Schwerin. Die Kapelle wurde einst für einen Herrn Masius errichtet. Der Baumeister ist nicht bekannt.

Ministerpräsident empfing neue Leiterin des Katholischen Büros in Schwerin

Weihbischof Norbert Werbs, die Leiterin des Katholischen Büros Claudia Schophuis und Ministerpräsident Erwin Sellering5.3.2014 – Zu Ihrem Antrittsbesuch empfing Ministerpräsident Erwin Sellering die Leiterin des Katholischen Büros in Schwerin, Claudia Schophuis, in der Staatskanzlei.

Frau Schophuis ist zugleich Ständige Beauftragte der Erzbischöfe von Berlin und Hamburg am Sitz der Landesregierung. Sellering lobte den konstruktiven Gedankenaustausch mit der Katholischen Kirche, der unter der neuen Leitung fortgeführt werden soll.

Sellering: Schelfkirche ist ein Ort der Begegnung und Kultur

Restaurierte Särge in der Gruft der Schelfkirche St. Nikolai, Schwerin. Datum: August 2008, Quelle: Eigenes Werk, Foto: Rosentod, Wikipedia24.9.2013 – „Die Schelfkirche ist eine der bedeutendsten Kirchenbauten in Mecklenburg-Vorpommern. Sie gehört zu den herausragenden Werken des Barocks bei uns im Land. Die älteste Turmglocke schlägt hier, die älteste öffentliche Uhr und der älteste Kirchturm der Stadt sind hier zu sehen“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering heute anlässlich des 300. Jahrestages der Weihung der Schelfkirche St. Nikolai in Schwerin. Die Schelfkirche sei eines der wertvollsten Denkmäler, „einer der wichtigen Anlaufpunkte für die vielen Besucher, die jedes Jahr in unser schönes Schwerin kommen. Sie ist außerdem ein hochattraktiver Ort für besondere Anlässe, kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, z.B. der Musikfestspiele, Lesungen, aber auch Hochzeiten können hier sehr schön sein“, betonte der Regierungschef. Der Ministerpräsident bedankte sich bei der Kirchengemeinde, allen Förderern, insbesondere der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Stiftung Sparkasse Mecklenburg-Schwerin: „Seit vielen Jahren engagieren sich die Stiftungen für verschiedenste Projekte in Mecklenburg-Vorpommern, sind immer verlässliche Partner. Das ist ein großzügiges, ein sehr wichtiges Engagement.“

Hier stehe ich – Schweriner Schlosskirche wird zu Pfingsten wiedereröffnet

Blick durch das Kirchenschiff auf den Altarraum der Schweriner Schlosskirche, Foto: Jörn Lehmann(PM/TMV 21.3.2013) – Die Schweriner Schlosskirche öffnet nach rund dreijähriger Restaurierung zu Pfingsten 2013 wieder ihre Pforten – zum 450. Jubiläum der Kirchweihe. Über die Geschichte des Gotteshauses informiert derzeit eine Sonderausstellung im Staatlichen Museum Schwerin am Alten Garten. „Hier stehe ich“ lautet der Titel der Schau, die unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf einen Ausspruch Martin Luthers, den er beim Reichstag von Worms 1521 geäußert haben soll. Die Ausstellung wird zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Schlosskirche enden. Um die Verbindung beider Orte aufzuzeigen, werden am Pfingstwochenende zwischen der Schlosskirche und dem Staatlichen Museum Lutherfiguren des Künstlers Ottmar Hörl öffentlich zugänglich ausgestellt. Die Schweriner Schlosskirche befindet sich an der Nordseite des Schlosses und ist von außen durch seinen seitlich stehenden Glockenturm und den Choranbau zu erkennen.

Weitere Informationen: www.landtag-mv.de/schloss/schlosskirche, www.museum-schwerin.de

Russisch-Orthodoxe Gemeinden in M-V leisten wichtigen Beitrag zur Integrationsarbeit

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU), auch zuständig für Kirchenangelegenheiten, besuchte den Neubau der Russisch-Orthodoxen Gemeinde in Schwerin

(PM/JM 8.1.2013) – „Es ist gut, dass 100 Gemeindemitglieder auf dem Großen Dreesch in Schwerin einen Ort haben, an dem sie ihre Religion ausüben können, an dem sie sich verstanden und heimisch fühlen. Jeder Mensch sucht in neuen Umgebungen Vertrautes, das die Hoffnung aufrecht hält. Diesen Umstand sollten wir mit unserem toleranten und demokratischen Verständnis nutzen, um mitzuhelfen, ausländische Mitmenschen besser integrieren zu können“, sagte Ministerin Kuder, die auch für Angelegenheiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständig ist. „Die Arbeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften ist für Mecklenburg-Vorpommern unverzichtbar. Viele Gemeinden sind für Nicht-Christen offen. Viele Gemeindemitglieder engagieren sich ehrenamtlich im gesellschaftlichen Leben im Kampf gegen den demografischen Wandel. Das habe ich auf meiner Adventstour 2012 erlebt. Der Besuch in der Russisch-Orthodoxen Gemeinde Schwerin so kurz nach dem orthodoxen Weihnachtsfest hat die Tour abgerundet“, so die Justizministerin, die sich vom Priester der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats in Deutschland, Dionisij Idavain, das Holzgebäude auf dem Schweriner Dreesch zeigen ließ. Am Nachmittag hatte Justizministerin Uta-Maria Kuder die Sternensinger zu Gast. Seit mittlerweile sechs Jahren segnen Schweriner Kita-Kinder das Ministeriumsgebäude.

Russisch-Orthodoxe Kirche wird eingeweiht

(PM/Schwerin 5.11.2012) – Am 10. November wird in der Hamburger Allee 120 die Russisch-Orthodoxe Kirche eingeweiht. Damit geht für die Kirchgemeinde ein acht Jahre alter Traum in Erfüllung, eines Tages in Schwerin in einem eigenen Gotteshaus beten zu dürfen. Bereits im Sommer 2011 wurde der Grundstein hinter dem Pflegeheim „Teresa“ gelegt. Die Bauarbeiten verzögerten sich immer wieder, denn das Geld zum Bau des Holztempels musste mühevoll aus Spenden zusammengetragen werden. Nun steht die Kirche – ein bescheidener und doch einzigartiger Holzbau mit Blick auf den Fernsehturm, gebaut nach alter russischer Tradition. Am Waldrand gelegen und doch mitten in der Platte. Zur Kirchenweihe am 10. November wird der Erzbischof Feofan, Erzbischof Berlins und Deutschlands, erwartet. Für den Vorsteher der Gemeinde, Priester Dionisij Idavain, ist das ein großer Tag, den er gern mit vielen Gästen feiern möchte. Die Kirche wird künftig täglich von 10 bis 15 Uhr geöffnet sein, so dass sie jeder besichtigen kann. Geplant sind Führungen, Religionskurse und Konzerte, bei denen die Besucher in die Welt der Bysantinischen Kirche eingeführt werden sollen.

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Veröffentlicht 6. November 2012 von Martina Wichor