Hafen Lauterbach auf Rügen soll ausgebaut werden

Erweiterung der Infrastruktur am Hafen erhöht touristische Attraktivität der gesamten Region – wachsenden Bedarfen noch besser Rechnung tragen

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Hafen Lauterbach, Foto: Olaf Meister

12.12.2017 – Die Stadt Putbus (Insel Rügen) plant die Erneuerung des Hafens Lauterbach an der Südküste Rügens im Greifswalder Bodden. Lauterbach gilt als Rügens ältestes Seebad. Jetzt ist vorgesehen, das Hafengelände „Westlicher Kai“ zu einem Tourismusgebiet weiterzuentwickeln. „Der Hafen Lauterbach hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel für Urlauber und Einheimische entwickelt. Mit dem geplanten Vorhaben am Hafen wird die touristische Attraktivität der gesamten Region weiter erhöht. Vor Ort sollen jetzt neben einer Touristen-Information mehr Angebote zum Verweilen geschaffen werden. Darüber hinaus wird in die Infrastruktur des Hafens investiert. Auch diese wird den wachsenden touristischen Bedarfen noch besser Rechnung getragen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Hafen bietet ideale Kombination von Bahn-, Bus- und Schifffahrt

Der Hafen Lauterbach wurde seit seinem Bau in den Jahren 1901/1902 vorrangig als Wirtschafts- und Fischereihafen genutzt. In jüngster Zeit ist die touristische Nutzung stärker nachgefragt, unter anderem bedingt durch Flusskreuzfahrtschiffe der 80-Meter-Klasse, die dort anlegen. Zudem befinden sich im Hafen Anleger für Sportboote und Großsegler. Mit Ausflugsschiffen können Besucher in den Sommermonaten Fahrten um die Insel Vilm, in den Greifswalder Bodden und zum Ostseebad Baabe unternehmen. Auch die Haltestellen der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ und der Groß-Bahn befindet sich direkt auf der Lauterbacher Mole. „Im Hafen konzentriert sich eine ideale Kombination von Bahn-, Bus- und Schifffahrt für die Gäste. Mit einem neu zu schaffenden Anlaufpunkt für Touristen wird das Angebot komplett“, sagte Glawe.

Geplant: Ausbau der Anlegestelle, neue Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe und Touristeninformation

Jetzt sollen zwei Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe der 120-Meter-Klasse geschaffen werden, die dem nach Angaben der Stadt Putbus gestiegenen Bedarf an Anlege- und Verweilmöglichkeiten Rechnung tragen. Dafür wird die vorhandene Anlegestelle insbesondere für Flusskreuzfahrtschiffe ausgebaut, unter anderem durch eine Erneuerung der südlichen Uferwand, eine Liegeplatzerweiterung, die Schaffung von zwei Liegeplätzen für die Flusskreuzschifffahrt und die Errichtung eines Informationszentrums. Die vorhandenen gastronomischen Einrichtungen sollen in die neue Nutzung eingebunden werden. Gegenüber dem Gastronomiebereich sind Liegeflächen für Segler und Traditionsschiffe vorgesehen. Die Freitreppe soll mit Sitzstufen versehen sein. Ein barrierefreier Zugang soll insbesondere älteren Menschen einen leichten Zugang zum geplanten Informationszentrum und dem Gastronomiebereich ermöglichen. Der Betrieb des Hafens wird über die Stadt Putbus selbst erledigt, die dazu einen Eigenbetrieb gegründet hat, in dem zehn Mitarbeiter tätig sind. „Mit den geplanten Maßnahmen werden die Voraussetzungen geschaffen, die bestehenden Arbeitsplätze im touristischen Bereich zu sichern und langfristig weitere zu schaffen“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Vorhabens betragen rund fünf Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium plant, das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zu unterstützen.

Informationen zu touristischen Ankünften und Übernachtungen

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis September 2017 mehr als 1,12 Millionen Ankünfte und rund 5,4 Millionen Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern wurden im gleichen Zeitraum 6,18 Millionen Ankünfte und 24,9 Millionen Übernachtungen gezählt.

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Meerestechnik und Maschinenbau mit Technologiepreis ausgezeichnet

11.12.2017 – Zwei innovative Unternehmen aus den Bereichen Meerestechnik und Maschinenbau teilen sich dieses Jah

Ludwig-Bölkow-Technologiepreis, Foto: Pressestelle WM

Ludwig-Bölkow-Technologiepreis

r den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wirtschaftsminister Harry Glawe sowie Claus Ruhe Madsen, Präsident der IHK zu Rostock, haben den mit 10.000 Euro dotierten Preis heute vor mehr als 100 Gästen in der IHK zu Rostock übergeben. Die Firma Kraken Power GmbH aus Bentwisch und das Maschinenbauunternehmen SCHOTTEL GmbH aus der Hansestadt Wismar wurden mit dem Technologiepreis 2017 ausgezeichnet.

„Erfolgreich umgesetzte Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind ein Aushängeschild für Mecklenburg-Vorpommern. Durch ihre herausragende Arbeit belegen beide Preisträger, wie aus Projekten im Ergebnis marktfähige Produkte entstehen können. Wir brauchen noch mehr Forschung und Entwicklung im Verbund für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen in eine wirtschaftliche Nutzung. Das schafft Arbeit im Land, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und kurbelt vor allem das überregionale Geschäft an“, forderte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Beide Unternehmen konnten sich dieses Jahr mit ihren Entwicklungen durchsetzen. Beide Preisträger stehen heute exemplarisch für den Entwicklungs- und Innovationsgeist in der Industrie in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihren Produkten haben sie den Weg in die weltweiten Märkte geschafft. Mit dem LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern wollen wir Unternehmen im ganzen Land ermutigen, öfter über den Tellerrand zu blicken, neue Verfahren und Produkte zu entwickeln und in den Markt bringen“, so der Präsident der geschäftsführenden IHK zu Rostock.

Kraken Power GmbH wurde für ein innovatives Antriebs- und Batteriesystem für Tauchroboter ausgezeichnet. Die druckneutralen Systeme können in bis zu 6.000 Meter Meerestiefe eingesetzt werden. Sie verwenden eine neuartige Druckkörper- und fluidfreie Technologie für den Einsatz von mechanischen, elektrischen und elektronischen Unterwassersystemen (Tauchrobotern). Für Forschungszwecke, aber auch für die Öl- und Gasförderung in der Tiefsee können sie eingesetzt werden. Der Einsatz elastischen Materials, das die inkompressiblen Komponenten umschließt, hat zu einer deutlichen Kostensenkung gegenüber druckfesten Systemen geführt. „Das Unternehmen entwickelt sich zu einem Spezialisten für Unterwassertechnologien. Dabei setzt die Kraken Power GmbH vor allem auf das Exportgeschäft in einem spannenden Wettbewerbsumfeld“, so Wirtschaftsminister Glawe.

Das Maschinenbauunternehmen SCHOTTEL GmbH mit der Niederlassung Wismar wurde ausgezeichnet aufgrund einer hocheffizienten Neuentwicklung im Bereich Zahnradantrieb. 20 Prozent Leistungssteigerung können dank einer innovativen und optimierten Zahnlückengeometrie erreicht werden. Damit ist es Grundlage für effizientere Schiffs- und Flugzeugantriebe sowie leistungsstärkere Industrieantriebe. Im Vergleich zu einer konventionellen Kegelradverzahnung bieten HTG®-Getriebe eine höhere Präzision und Sicherheit, was sich positiv auswirkt auf Leistung, Effizienz und Lebensdauer. So lassen sich beispielsweise Betriebskosten und Treibstoffkosten senken. Erfolgreich eingesetzt wird die prämierte Technologie bereits auf Viking-Flusskreuzfahrtschiffen und norwegischen Fähren. Derzeit bauen die MV Werften in Wismar zwei Flusskreuzfahrtschiffe mit HTG®-Antriebstechnologie. Claus Ruhe Madsen: „Mit dieser Entwicklung und Markteinführung zeigen sich Erfolge dank enger Kooperation mit der Uni Rostock, der TU Dresden und der FH Koblenz. Die Entwicklung des HTG®-Zahnrades ist ein Erfolg der engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und steht exemplarisch für die Bemühungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, über solche Kooperationen weltweit erfolgreiche Produkte in Mecklenburg-Vorpommern herzustellen.“ „Vor allem im Schiffbau sind innovative Technologien gefragt, die hocheffizient und wirtschaftlich sind. Die SCHOTTEL GmbH hat sich über die Jahre einen hervorragenden Namen vor allem auch über die Landesgrenzen hinaus als Entwickler und Produzent sowie im Vertrieb von Antriebsanlagen für Schiffe gemacht“, sagte Wirtschaftsminister Glawe.

Erstmals wurde zum Landestechnologiepreis zusätzlich ein Sonderpreis Digitalisierung vergeben. Der von der BMV Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH gestiftete Sonderpreis ist dotiert mit 2.000 Euro. Er geht an die JAKOTA Cruise Systems GmbH aus Rostock. Das Terminal-Monitoring mit ETD by FleetMon überzeugte die Jury. Der FleetMon ist eine vollintegrierte Dienstleistung zum Erkennen des Betriebszustands eines Seeterminals anhand von AIS-Daten. Dadurch kann die Verweildauer der Schiffe am Kai in Echtzeit ermittelt und die erwartete Abfahrtszeit (ETD) bestimmt werden. Claus Ruhe Madsen lobte: „Welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet, zeigt sich hier an der Kaikante. Aktuelle Daten können von jedem Ort der Welt kontrolliert werden, was dazu führt, dass Störungen im Terminalbetrieb frühzeitig erkannt werden. Unternehmen, die digital, vertikal und horizontal denken, werden für ihren Mut belohnt, neue Wege aufzuzeigen.“ „Intelligente Lösungen im Bereich der Digitalisierung sind ein wachsender Markt. Das Unternehmen setzt mit seiner Innovation neue Maßstäbe über den Betriebszustand eines Terminals. Das erleichtert die Zusammenarbeit für Auftraggeber und Auftragnehmer. Logistische Abläufe lassen sich so noch besser planen. Das ist eine hervorragende Idee aus Mecklenburg-Vorpommern, die in vielen anderen praktischen Bereichen der Wirtschaft seine Anwendung finden kann“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Seit 2003 vergeben das Wirtschaftsministerium und die drei Industrie- und Handelskammern des Landes jährlich den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“. Unter Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers des Landes werden Unternehmen und Wissenschaftler für neuartige Innovationen in Form von Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen ausgezeichnet. Ein Ziel ist es, Innovationen und wissenschaftliche Erkenntnisse intensiver in die Unternehmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern einzubringen.

F. C. Hansa Rostock – Chemnitzer FC 3:1

Die gesamte Fotogalerie hier https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

Die artistische Einlage von Willi Evseev nach seinem Tor in der 69. Spielminute im Schneegestöber

F. C. Hansa Rostock –  Kai Eisele – Joshua Nadeau (31. Vladimir Rankovic), Julian Riedel, Oliver Hüsing, Fabian Holthaus – Stefan Wannenwetsch, Brian Henning, Amaury Bischoff (64. Willi Evseev), Lukas Scherff – Marcel Hilßner (84. Christopher Quiring), Soufian Benjamina.

Chemnitzer FC – Kevin Kunz – M. Mbende, Julius Reinhardt (81. Marcus Mlynikowski), Dennis Grote, Florian Trinks (31. Myroslav Slavov) – Daniel Frahn (86. Danny Breitfelder), Fabio Leutenecker, Jan Koch, Maurice Trapp – Florian Hansch, Tom Baumgart.

Tore – 1:0 Oliver Hüsing (24.), 2:0 Soufian Benjamina (39.), 2:1 Myroslav Slavov (46.), 3:1 Willi Evseev (69.).

Schiedsrichter – Franz Bokop (Vechta), Lars Thiemann, Christian Meermann.

Zuschauer – 13.000

15. Eiswelt Rövershagen: Karls eröffnet Europas größte Eisfigurenausstellung

22 Künstler aus zehn Ländern erzählen kuriose Geschichten rund um das 800-jährige Jubiläum der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

8.12.2017 – Ab sofort für Besucher geöffnet: Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hanse- und Universitätsstadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist vom 9. Dezember 2017 an bis Ende Oktober 2018 täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8,50 Euro (Tages- und Jahreskarteninhaber gratis).

Bewegtes Rostock: Kuriose Eisgeschichten aus acht Jahrhunderten

Rostock, tickst du noch richtig? Ob Deutschlands älteste astronomische Uhr in der Marienkirche, spannende Nachtwächterrundgänge durch historische Gassen, irre Jeans-Verkäufer zu DDR-Zeiten oder eine Rostockerin, die Donald Duck das Sprechen lehrt – unzählige Geschichten prägen die Vergangenheit der Ostseemetropole. Aber auch große Feste wie die Hanse Sail, wichtige Ereignisse wie der erste erfolgreiche Flug eines Düsenjets oder große Künstler wie Udo Lindenberg sind untrennbar mit Rostock verbunden. In beeindruckenden Kunstwerken erzählen die weltbesten Eiskünstler diese und weitere außergewöhnliche Momente rund um das Stadtjubiläum.

Talentiert und erfahren: Beste Eiskünstler der Welt am Werk

Unter der künstlerischen Leitung von Othmar Schiffer-Belz, der seit dem Jahr 2004 mehr als 15 Eis-, Schnee- und Sandfiguren-Ausstellungen von Karls Erlebnis-Dörfern inszeniert hat, entwarfen in Rövershagen insgesamt 22 Künstler aus zehn Ländern die Figuren und Geschichten aus Eis. Unter den begabten und vielfach prämierten Virtuosen sind Eisschnitzweltweister wie der aus Moskau stammende Sergey Tselebrovskiy, die Bildhauerin Maija Puncule aus Lettland oder die australische Eiskünstlerin Anne Marie Taberdo. Weitere Eiskünstler kamen aus Irland, Japan, dem Senegal, der Tschuwaschischen Republik, Thailand und der Mongolei an die Ostseeküste, um binnen vier Wochen Rostocks bewegte Vergangenheit in Eis zu fassen.

Text zu Bild 16: Die berühmte Lederjacke, die Udo Lindenberg 1987 Erich Honecker bei dessen erstem Besuch in der Bundesrepublik schenkte. Im Gegenzug bekam der Panik-Rocker damals eine Schalmei von „Honey“, wie Lindenberg den DDR-Staatschef nannte. Seit 1991 befindet sich die Original-Jacke in Rostock, nachdem sie auf einem Solidaritätsbasar in Ost-Berlin für 7.500 Ostmark vom VEB Shanty-Jugendmoden Rostock ersteigert wurde.

Balkankäse aus Palmzin erhält Qualitätsauszeichnung

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Balkankäse, Foto: Dorfschäferei Palmzin

Im Wettbewerb „Deutscher Käsepreis“ des Verbands für handwerkliche Milchverarbeitung erreichte die Käserei der Dorfschäferei Palmzin im Landkreis Vorpommern-Rügen mit ihren Produkten einen Platz unter den 25 besten Käse in Deutschland. Der Familienbetrieb erhielt die Qualitätsauszeichnung „Käse cum Laude“ für seinen aus Schafsmilch hergestellten Balkankäse „natur“ und „französisch“.

Am Wettbewerb nahmen 128 Käsereien mit ihren Spezialitäten teil. Der Käse wird im Prüfverfahren anhand der Kriterien Aussehen von außen und innen, Konsistenz, Geruch und Geschmack von einer Fachjury bewertet, zudem geht der Gesamteindruck des Verbrauchers in die Wertung ein. Durch eine täglich frische und natürliche Herstellung sind alle Milchprodukte der Dorfschäferei Palmzin frei von Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern.

Weitere Informationen: www.dorfschaeferei-palmzin.de

Gemeinsame Pressemitteilung Wirtschaftsministerium M-V und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

BZgA-JugendFilmTage in der Landeshauptstadt Schwerin – Tourabschluss 2017 – „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“

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Anti-Raucher-Kampagne, Abbildung gemeinfrei

8.12.2017 – Mit einer Abschlussveranstaltung in der Landeshauptstadt Schwerin endet heute die bundesweite Tour der JugendFilmTage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für das Jahr 2017. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, betont: „Es ist unabdingbar, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich für die Themen risikobewusster Konsum und konsummindernder Umgang mit den Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol zu sensibilisieren. Die JugendFilmTage bieten für Jugendliche – attraktiv und zum Mitmachen aufbereitet – eine spannende und informative Möglichkeit, sich ohne ´erhobenen Zeigefinger´ kritisch mit den Themen auseinanderzusetzen. Beide Themen dürfen niemals verharmlost werden.“ Wirtschafts- und Gesundheitsminister Glawe dankt allen Partnern und macht auf die Unterstützung des Landes aufmerksam. So werden beispielsweise die Sucht- und Drogenberatungsstellen des Landes durch das Wirtschaftsministerium mit jährlich 1,7 Millionen Euro gefördert. An diese Beratungsstellen kann sich jeder Betroffene wenden und Hilfe sowie Unterstützung erhalten. Die Beratungsstellen stellen flächendeckend in Mecklenburg-Vorpommern die Beratung Betroffener und ihrer Angehörigen sicher, führen Präventionsveranstaltungen durch und sind im Bereich der ambulanten Vor- und Nachsorge tätig. Das Gesundheitsministerium fördert weiterhin die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST). Die Fach- und Informationsstelle leistet Öffentlichkeitsarbeit und koordiniert und vermittelt zwischen regionalen, landesweiten und bundesweiten Angeboten und Interessen. Sie entwickelt und stärkt verschiedene Angebote zur Suchtprävention in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.

Bundesweite Studien der BZgA zum Suchtmittelkonsum belegen, dass kontinuierliche Präventionsarbeit erfolgreich ist. Immer mehr Menschen entscheiden sich, rauchfrei zu leben. „Der Anteil der rauchenden Jugendlichen hat mit einer Raucherquote von 7,4 Prozent bei den 12- bis 17-Jährigen einen historischen Tiefstand erreicht“, sagt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Sorge bereitet weiterhin, dass 10 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen regelmäßig Alkohol trinken. Attraktive Vor-Ort-Angebote der BZgA gemeinsam mit den Ländern und Kommunen wie die JugendFilmTage motivieren Jugendliche, sich kritisch mit dem eigenen Konsum auseinanderzusetzen.“ Die JugendFilmTage werden mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) durchgeführt und sind Teil der bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei!“, „Null Alkohol – Voll Power“ und „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der BZgA.

Informationen zu den JugendFilmTagen in der Landeshauptstadt Schwerin

Die JugendFilmTage in der Landeshauptstadt Schwerin werden in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen durchgeführt: Mega Movies Schwerin, Kommunaler Präventionsrat der Landeshauptstadt Schwerin, Suchtpräventionsbeirat der Landeshauptstadt Schwerin mit seinen Partnern: Präventionsstelle BalfinPlus, Fachdienst Gesundheit, Fachdienst Jugend, Klinik für Abhängigkeitserkrankungen der HELIOS Kliniken Schwerin, Sucht- und Drogenberatungsstelle der Evangelischen Suchtkrankenhilfe gGmbH, Sucht- und Drogenberatungsstelle der MEDIAN Klinik Schelfstadt, Polizeiinspektion Schwerin sowie LAKOST, Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen Mecklenburg-Vorpommern. Rund 1.000 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren und ihre Lehrkräfte nehmen an der Veranstaltung in Schwerin teil.

Bei den JugendFilmTagen im Mega Movies Schwerin sind die Spielfilme „Blöde Mütze“, „LOL – Laughing out loud“, „FrühlingsErwachen“, „Das Lächeln der Tiefseefische“, „Jargo“ und „Thank you for smoking“ zu sehen. Im Kinofoyer finden vor den Filmen zahlreiche Mitmach-Aktionen statt. Beim Fragenduell „Denk mit und zeig, was du drauf hast“ können die Jugendlichen ihr Wissen überprüfen. Im Promille-Run „Voll neben der Spur“ erleben sie über Spezialbrillen, wie ein Alkoholrausch ihre Wahrnehmung und Koordination beeinträchtigt.

Weitere Informationen der BZgA

www.rauch-frei.info

www.kenn-dein-limit.info

www.null-alkohol-voll-power.de

Daten & Fakten zum Thema

Die Ergebnisse der BZgA-Repräsentativstudien zum Thema Alkohol und Rauchen stehen unterhttps://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/

Wirtschaftsstandort Rostock profitiert von schnellen Anbindungen

Hinrichsdorfer Straße jetzt vierspurig 

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Hinrichsdorfer Straße, Foto: Joachim Kloock

6.12.2017 – Freie Fahrt für den Wirtschaftsstandort Rostock gibt jetzt die vierspurig ausgebaute L22 Hinrichsdorfer Straße, die heute für Verkehr geöffnet wurde. „Diese leistungsfähige Infrastruktur in unmittelbarer Nähe zum Seehafen fördert die Wettbewerbsfähigkeit aller hier angesiedelten Unternehmen. Sie schafft Arbeitsplätze in unserer Region und stärkt die überregionale Ausstrahlung unserer Hanse- und Universitätsstadt als Motor für Wirtschaft und Tourismus“, unterstrich Oberbürgermeister Roland Methling bei der Freigabe. Die L22 erschließt als wichtige Landesstraße in der Baulast der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Gewerbegebiete sowie touristische Ziele östlich von Rostock und verbindet sie mit der Bundesautobahn A19 sowie dem äußeren Tangentenring der Metropole. So verknüpft die für rund 5,8 Millionen Euro ausgebaute Magistrale nun Unternehmen komfortabel mit dem Seehafen Rostock und der Anschlussstelle Rostock-Nord der A 19. Als „Bäderstraße“ steuert sie schnell die touristisch attraktiven Seebäder Graal-Müritz sowie die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an. Die zwei Bauabschnitte umfassenden Arbeiten von der Anschlussstelle Rostock-Nord der BAB A19 bis zum Knotenpunkt Güterverkehrszentrum/Große Rampe hatten im Jahr 2010 begonnen. Nach intensiver planerischer Vorbereitung erhielt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock für den über 1,2 Kilometer langen Ausbau Unterstützung des Landesförderinstitutes. So stellte das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern Investitionszuschüsse aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von 75 Prozent der förderfähigen Baukosten bereit. Ergänzend brachte das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern Sonderbedarfszuweisungen mit ein. Bereits Anfang der 90er Jahre hatte Rostock in besonders verkehrsgünstiger Lage direkt an der A19 und in Nähe des Seehafens große Gewerbegebiete entwickelt, so das Güterverkehrszentrum Rostock (GVZ), das Hafenvorgelände Ost, das Industriegebiet Goorstorfer Str. sowie das Gewerbegebiet Brückenweg. Der vierspurige Ausbau der L 22 bis zum Autobahnanschluss war für viele Unternehmen ein Ansiedlungskriterium wie beispielsweise Lidl Logistik und die Rotorblattproduktion von Nordex. In diesen Gewerbegebieten sind heute zahlreiche Unternehmen mit über 2.000 Arbeitsplätzen ansässig. Holger Matthäus, Senator für Bau und Umwelt, unterstreicht: „Das Projekt ist Bestandteil des Rostocker kommunalen Verkehrskonzepts für die Erschließung der Gewerbegebiete Nord-Ost. Die neue Straße ermöglicht eine optimale stadt- und umweltverträgliche Anbindung des Wirtschaftsverkehrs.“

Bildunterschrift: Nach dem die frisch ausgebaute Hinrichsdorfer Straße bereits vor zwei Tagen für den Verkehr freigegeben wurde, wurde sie heute von Bauleiter Marvin Dahms, Oberbürgermeister Roland Methling und Verkehrsenator Holger Matthäus offiziell eröffnet. Foto: Joachim Kloock