Greifswalder Kulturnacht & Singende Balkone am 15. September

Wer macht mit? Akteure können sich bis 16. Juli anmelden!

Die singenden Balkone 2014, Foto: Presse HGW

Die singenden Balkone, Foto: Presse HGW

Zum 15. Mal werden Greifswalder Vereine & Institutionen, Lokale, Initiativen und KünstlerInnen am 15. September 2017 gemeinsam die Greifswalder Kulturnacht bestreiten. Wer tolle Ideen und Lust hat, die Kulturnacht mitzugestalten, kann sich bis zum 16. Juli beim Amt für Bildung, Kultur und Sport (www.greifswald.de/kulturnacht) melden. In den vergangenen Jahren organisierten verschiedenste Akteure vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein etwa 80 Einzelveranstaltungen an über 50 verschiedenen Orten. An diese Vielfalt soll 2017 abermals angeknüpft werden. Professionelle, Laien, ambitionierte Amateure, Spezialisten, Allrounder, Local Heroes und Szenelieblinge aller Kunst- und Kulturgenres können sich präsentieren. Ob Vortrag, Ausstellung, Führung oder Workshop, Konzert, Tanz, Installation, Malerei, Live-Performance, Film, Theater, Kleinkunst – ob literarisch, musikalisch, tierisch, kulinarisch, Mainstream oder alternativ, lokal, regional, international, klassisch, populär oder revolutionär, einstudiert oder improvisiert – alles ist möglich. Da die Kulturnacht über die Altstadt hinaus wachsen soll, werden auch Orte außerhalb der Innenstadt sehr gern ins Programm aufgenommen. Seit 2014 eröffnen die Singenden Balkone in Schönwalde II die Kulturnacht mit einem musikalischen Spaziergang – auch in diesem Jahr wird es so sein. Darüber hinaus wirft das Programm stets ein Schlaglicht auf bestimmte Gebiete in der Stadt. In diesem Jahr könnte es „Ins Grüne“ gehen, auf die Wege entlang des Walls oder in den Botanischen Garten. Um den Besuchern das Wandeln zwischen mehreren Veranstaltungsorten zu ermöglichen, werden vor allem kurze Beiträge (max. 30-45 min) bevorzugt. Auch späte Angebote ab 22 Uhr sind willkommen, um die Kulturnachtschwärmer noch zum mitternächtlichen Kulturgenuss zu animieren.

Was muss man tun, um bei der Kulturnacht oder den „Singenden Balkonen“ 2017 mitzumachen? 

Melden Sie sich bis 16. Juli mit Ihren Ideen beim Amt für Bildung, Kultur und Sport. Dazu tragen Sie Ihren Programmvorschlag mit den Angaben für das Programmheft im Meldeformular auf www.greifswald.de/kulturnacht ein. Wer bei den Singenden Balkonen auftreten möchte oder einen Balkon dafür zur Verfügung stellt, kann sich auch telefonisch melden (Tel: 03834-8536-2104). Das Gesamtprogramm wird vom Amt für Bildung, Kultur und Sport zusammengefasst und einheitlich beworben. Wie stets wird  versucht, auch jene Akteure ohne eigene Räumlichkeiten und Mitveranstalter zusammenzuführen, die zwar über passende Räume verfügen, aber keine eigenen Programmpunkte gestalten können. Für Fragen steht Marc Werth von der Abteilung Kultur zur Verfügung (Tel: 03834 8536-2104). Weiterführende Informationen auf www.greifswald.de/kulturnacht

Skater- und BMX-Anlage in Krebsförden übergeben

Lankower Skater planten mit / Verein bietet regelmäßig Workshops an 

Skater, Foto: Joachim Kloock

Skater, Foto: Joachim Kloock

19.4.2017 – Der Skaterpark in Lankow bekommt Zuwachs: In der Friedrich-Schlie-Straße, gleich hinter der Schule in Krebsförden, hat Oberbürgermeister Rico Badenschier am heutigen Mittwoch die neue Skater und BMX-Anlage des Stadtteils offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Für den Bau der Sportanlage hatten sich der Caritas-Freizeittreff Krebsförden und der Ortsbeirat beim Stadtteilmanagement stark gemacht, intensive Unterstützung fanden sie beim Stadtteilmanager Reinhard Huß vom Fachdienst Stadtentwicklung und Wirtschaft.  Die Anlage wird – genau wie die Sanierung des Bolzplatzes – aus dem Städtebauprogramm für das Quartier Krebsförden-West gefördert. Die Anlage hat insgesamt 85.000 Euro gekostet. Kinder und Jugendliche waren von Anfang an in die Planung einbezogen. Oberbürgermeister Badenschier dankte den Mitarbeitern des Caritas-Stadtteiltreffs Krebsförden, die die schriftliche Befragung unter den Besuchern und den Jugendlichen des Stadtteils durchgeführt hatten. Dabei sprachen sich 106 von 186 Teilnehmern für die Schaffung einer kombinierten Skater-, Inliner- und BMX-Bahn aus. In einer Ideenwerk­statt beim Stadtjugendring mit  Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren nahmen die Vorstellungen konkrete Gestalt an. Auch der Freizeittreff und der Ortsbeirat beteiligten sich weiter an den Planungen, die durch den Fachdienst Stadtentwicklung und Wirtschaft, den städtischen Eigenbetrieb SDS und das Planungsbüro OLP Landschaftsarchitekten fachlich geleitet wurden. „Die größte Herausforderung bestand darin, die Auflagen aus der Baugenehmigung mit den Wünschen der Kinder und Jugendlichen und dem zur Verfügung stehenden Budget in Einklang zu bringen“, berichtet Stadtteilmanager Reinhard Huß.

Besonders haben sich die Mitglieder des Skatepark Lankow e.V. im Planungsprozess engagiert. Sie verfügen durch die Begleitung des Skateparkbaus in Lankow und durch ihre langjährige  Fahrpraxis über eine besondere Expertise verfügen. In mehreren Sitzungen mit dem Planer wurde die jetzt realisierte Anlage konzipiert – bis hin zur Detailplanung am PC. „Mit dieser fachlichen Unterstützung ist ein Platz entstanden, der für Skater, Inliner und BMX-Fahrer gleichermaßen nutzbar ist und an dem alle ihre Freude haben werden. Solche guten Erfahrungen ermuntern uns, die aktive Bürgerbeteiligung in den Stadtteilen weiter voranzutreiben“, meint Oberbürgermeister Rico Badenschier. Ausgeführt  wurde die Sportanlage vom Skatepark-Spezialisten  Minus Ramps. Verbaut worden sind auf der Fläche, die als Rundparcours genutzt werden kann, eine Corner, zwei Quarters, ein Rooftop und eine Ledge als zentrales Element. Für Florian Brand, den Leiter des Caritas-Stadtteiltreffs, ist der Skaterpark mehr als eine neue Sportanlage: „Skateboarding und BMX sind inzwischen etablierte Sportarten, für viele aber auch Lebenseinstellungen. Deshalb funktionieren Skateparks auch als soziale Treffpunkte für verschiedene Altersgruppen und Fahrdisziplinen.“ „Die  weitere Herausforderung bei diesem Platz bestand darin, auf einer relativ kleinen Fläche möglichst viele Elemente unterzubringen, die man dennoch gut anfahren kann. So können auch unterschiedliche Fahrstile und Niveaus bedient werden“, erklärt der Jugendwart Skatepark Lankow  e.V. Roland Pfitzer. Er bedankt sich ausdrücklich dafür, dass die Sportler in die Planungen einbezogen wurden: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, hat aber allen etwas gebracht!“ Wohl auch deshalb ist aus der Zusammenarbeit mit dem Freizeittreff Krebsförden eine feste Partnerschaft geworden. „Einmal in der Woche bietet unser Verein jetzt auf der neuen Anlage Workshops für Kinder und Jugendliche aus Krebsförden an. Wir wollen schließlich die Begeisterung für diesen Sport auch an die nächste Generation weitergeben“, sagt Roland Pfitzer. Nach der Einweihung der Skater- und BMX-Anlage beginnt der SDS jetzt mit der Sanierung des Bolzplatzes.Die Ansaatarbeiten werden bis Ende April abgeschlossen sein. Der Bolzplatz wird dann allerdings nicht vor Juli 2017 in Nutzung gehen können, da es einiger Zeit bedarf bis sich eine geschlossene und strapazierfähige Grasnarbe ausgebildet hat. Bis dahin muss der Bolzplatz abgesperrt bleiben.

Greifswalder Musikschule und Pommersches Landesmuseum laden am 22. April zum „Klingenden Museum“ ein

 

Pommersches Landesmuseum M-V, Foto/Quelle: deutsche Wikipedia/UW

Pommersches Landesmuseum

Gleich drei Konzerte an einem Tag bringen am 22. April 2017 das Pommersche Landesmuseum zum Klingen! Im letzten Jahre erfolgreich gestartet, geht es jetzt in die 2. Runde beim „Klingenden Museum“. Die drei Konzerte sind ganz unterschiedlicher Natur und sprechen ein breites Publikum an. Das erste Konzert unter dem Motto „Orchester und Solisten“ beginnt um 11 Uhr. Solisten der Greifswalder Musikschule werden vom Kammerorchester begleitet oder bringen einfach nur schöne Klaviermusik zu Gehör. Dafür steht ein wunderbarer C. Bechstein-Flügel zur Verfügung. Höhepunkte sind Werke wie „I’m singin‘ in the rain“ oder das Klavierkonzert „Leil“ von Malek Jandali mit Orchesterbegleitung. Das zweite Konzert um 14 Uhr ist ganz der „Alten Musik“ gewidmet. Junge Künstlerinnen und Künstler spielen auf Block- und Querflöten, Fagottino, Gitarre, Bratsche und Spinett als Solisten und in kammermusikalischen Besetzungen und beweisen, dass „Alte Musik“ keineswegs „angestaubt“ ist. Beim letzten Konzert um 17 Uhr unter dem Titel „Teachers & Friends“ musizieren die  Lehrer der Musikschule gemeinsam mit Gästen. Die Spanne reicht von Barock bis Pop. Eintrittskarten gibt es zu den Büro-Öffnungszeiten in der Musikschule und an der Tageskasse. Sie kosten für die Konzerte um 11 Uhr und 14 Uhr je 5 €/erm. 3 €, für das Konzert um 17 Uhr 8 €/erm. 6 €.. Gäste können sich auch für das Tagesticket zu 15 €/ erm. 10 € entscheiden.

Minister Christian Pegel besucht TransRussia in Moskau

Minister Christian Pegel, Foto: Jens Büttner/dpa

Minister Christian Pegel, Foto: Jens Büttner/dpa

18.4.2017 – Infrastrukturminister Christian Pegel reist heute mit einer Delegation aus Wirtschaftsvertretern zur Logistikmesse TransRussia nach Moskau. Im Rahmen der dreitägigen Reise sind zudem Treffen mit Vertretern der russischen Wirtschaft und Politik geplant. Auf der TransRussia, der größten Logistik-Fachmesse im russischsprachigen Raum, wird der Minister unter anderem am Messestand des Landesverbandes Hafenwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern (LHMV) Gespräche führen. Bei einer Veranstaltung von DB Cargo, der Gesellschaft der Deutschen Bahn AG für das Geschäftsfeld Schienengüterverkehr, und dem Wirtschaftsclub Russland wird der Logistikstandort Mecklenburg-Vorpommern als mögliche Seidenstraßen-Drehscheibe im Fokus stehen. In Gesprächen mit dem Vize-Minister des russischen Transportministeriums, Viktor Olerskij, sowie dem Vize-Minister des russischen Energieministeriums, Anatolij Janowskij, wird es neben dem seit Jahren geführten politischen Dialog insbesondere um künftige Projekte in den Bereichen Infrastruktur und Energie zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern, Unternehmen aus MV und Russland gehen. Auch bei Veranstaltungen der Logistics Alliance Germany (LAG) mit Vertretern der deutschen und russischen Seite wird die wichtige Rolle Russlands als Handelspartner von Mecklenburg-Vorpommern thematisiert werden. Neben Vertretern des Infrastrukturministeriums nehmen an der Delegation teil:

Herr Ronald Schulz, Leiter Hafenwirtschaft, Rostocker Fracht- und Fischereihafen

Herr Harm Sievers, Geschäftsführer Fährhafen Sassnitz

Herr Thomas Langlotz, Fährhafen Sassnitz

Herr Michael Kremp, Geschäftsführer Seehafen Wismar

Herr Sören Jurrat, Geschäftsführer Seehafen Stralsund

Herr Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer Seehafen Rostock

Herr Holger Dechant, Geschäftsführer Universal Transport

Herr Helmut Tündermann, Kaufmännischer Leiter ME-LE Biogas

Herr Sebastian Bretzmann, ME-LE Biogas

Herr Holger Matthiesen, E.ON Renewables

F. C. Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 1:1

Weitere Fotos hier https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

FCH – Marcel Schuhen – Christian Dorda, Marcus Hoffmann, Matthias Henn, Maximilian Ahlschwede  – Tobias Jänicke, Dennis Erdmann, Michael Gardawski (66. Amaury Bischoff), Christopher Quiring (75. Fabian Holthaus), – Stephan Andrist, Marcel Ziemer (59. Tim Väyrynen).

FC Magdeburg – Leopold Zingerle – Christopher Handtke, Jan Löhmannsröben, Steffen Puttkammer, Nico Hammann – Christian Beck (Julius Düker), Tobias Schwede, Nils Butzen (90. + 1 A. Razeek), M. Sowislo – Michael Niemeyer, Tarek Chahed (83. Felix Schiller).

Tore – 0:1 Christian Beck (67.), 1:1 Stephan Andrist (77. HEF)

Schiedsrichter – Wolfgang Stark – Mike Pickel, Lothar Ostheimer

Zuschauer – 20.400

Herausforderungen der Ernährungswirtschaft

Regionalisierung, Digitalisierung und der Ausbau von Forschung, Entwicklung und Innovation sind notwendig – Marktumfeld verändert sich – Auslandsumsatz gestiegen

Obst- und Gemüsepicknick, Foto: Joachim Kloock

Obst- und Gemüsepicknick, Foto: Joachim Kloock

13.4.2017 – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat auf die Entwicklung in der Ernährungswirtschaft aufmerksam gemacht. „Die Branche ist durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet. Sie zeichnet sich durch ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Produktsortiment der Produzenten im Land aus. Dennoch gilt es eine Menge Herausforderungen zu meistern. Hierzu zählen die Digitalisierung, die Regionalität, und der Ausbau des Bereiches Forschung, Entwicklung und Innovation. Das Marktumfeld verändert sich in einem hart umkämpften Wettbewerb stetig. Kluge Ideen sind gefragt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Vorfeld des 1. Norddeutschen Ernährungsgipfels, der am Mittwoch (19. April) in Ahrenshoop stattfindet.

Digitalisierung in der Ernährungswirtschaft – Beschäftigte mitnehmen – Qualifizierungsoffensive startet im Sommer

Ein wichtiges Thema ist die Digitalisierung in der Ernährungswirtschaft. „Die Digitalisierung in der Branche ist von enormer Bedeutung. Arbeitsprozesse können betriebsintern weiter verbessert werden. Gefragt sind intelligente und innovative Lösungen in der Produktherstellung. Das hat auch Vorteile für Verbraucher. Moderne Sensoren oder auch Robotertechnik können beispielsweise zu noch mehr Transparenz bei der Herstellung und Verarbeitung der Lebensmittelprodukte führen“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Digitale Technologien führen zu deutlichen Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt. „Die Beschäftigen müssen in diesem laufenden Prozess beispielsweise durch Qualifizierung mitgenommen werden. Die Ansprüche und Anforderungen an die verschiedenen Berufe werden höher. Deshalb ist es wichtig, berufliche Kompetenzen und die Qualität weiter auszubauen. Das wollen wir unterstützen“, betonte Glawe. Mit einer Qualifizierungsoffensive unterstützt das Wirtschaftsministerium die Weiterbildung der Beschäftigten in den Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und Teile des Handwerks. Die Offensive soll im Sommer starten. „Das ist auch ein Beitrag dafür, die Betriebe konsequent beim technischen Wandel zu begleiten“, erläuterte Glawe.

Erfolgsschlüssel Regionalität – Kauf heimischer Produkte sichert Arbeitsplätze im eigenen Land – neue Absatzmärkte

Wirtschaftsminister Glawe warb dafür, heimische Waren noch stärker für die eigene Vermarktung zu nutzen. „Fisch, Kartoffeln und auch Getränke sind vielerorts in den Regionen bekannt, aber auch Schokolade, Fruchtgummi oder Apfelchips finden Eingang in die heimischen Verkaufsregale. Verbraucher kaufen gern regional. Sie wollen oft genau wissen, woher die Produkte stammen“, betonte Glawe weiter. Der Minister ermunterte die Unternehmen weiter zu investieren. „Erfreulich ist, dass der Auslandsumsatz der Branche weiter wächst. Wichtig ist es dennoch, mutig in neue Märkte zu investieren. Wir unterstützen Unternehmen beispielsweise bei Neuansiedlungen und Erweiterungen. Die Mischung aus heimischen Absatzmärkten, aber auch neuen überregionalen Märkten muss stimmen. So können Unternehmen noch besser auf Marktschwankungen und ein sich veränderndes Angebot reagieren.“ Der Auslandsumsatz lag in der Ernährungsindustrie nach Angaben des Statistischen Amtes bei 807 Millionen Euro. 2012 betrug der Umsatz noch rund 600 Millionen Euro.

Forschung, Entwicklung und Innovation ausbauen – mehr Verbundvorhaben nötig

Wirtschaftsminister Glawe hat dafür gewoben, insbesondere den Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation weiter auszubauen. „Die Ernährungswirtschaft im Land gilt es auch durch Forschung und Entwicklung weiter voranzubringen. Dafür sprechen die leistungsfähigen heimischen Unternehmen und die forschungsintensiven Hochschulen in unserem Land. Es muss gelingen, Wirtschaft und Wissenschaft noch stärker in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zusammenführen, um zu mehr marktfähigen Produkten zu kommen. Entscheidend ist, dass die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung dann konkret auch im Einzelhandel angeboten werden“, betonte Glawe weiter. In der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 168 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung zur Verfügung. „Wir unterstützen besonders gemeinsame Projekte von Unternehmen und Hochschulen“, erläuterte Glawe. 

Branchenzahlen – Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort – Ansiedlungen und Erweiterungen seit 1990

„Die Ernährungsindustrie ist eine verlässliche Größe innerhalb des verarbeitenden Gewerbes. Sie ist dabei gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Umsatz (innerhalb des verarbeitenden Gewerbes) der größte Industriezweig des Bundeslandes. Die Erweiterungen und Neuansiedlungen der Branche tragen Früchte“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Derzeit sind in den 86 Betrieben (mit mehr als 50 Beschäftigten) der Ernährungsindustrie über 14.600 Mitarbeiter beschäftigt. Die Branche erwirtschaftete dabei einen Jahresumsatz in 2016 von rund 4,6 Milliarden Euro. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt ca. 33 Prozent. Das Wirtschaftsministerium hat seit 1990 bis April 2017 über 463 Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft im Bereich Ernährung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 481 Millionen Euro unterstützt. Damit wurden Gesamtinvestitionen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro ausgelöst.

Pünktlich zum Saisonstart zu Ostern – erster großer touristischer Belastungstest des Jahres

Mobile Kiosklösung auf Usedom in Betrieb genommen – touristische Infrastruktur wird vielerorts erneuert

Kioskeröffnung in Zempin

Saisonstart am Kiosk in Zempin: Lutz und Petra Hofmann starten gemeinsam mit Harry Glawe, Wirtschaftsminister MV, den Verkauf im Imbisswagen.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Donnerstagmittag in Zempin auf der Insel Usedom zum touristischen Saisonauftakt zu Ostern Zusicherungen in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro an Bürgermeister der Gemeinden Zempin, Koserow, Loddin und Benz zur Beseitigung der Sturmflutschäden übergeben. Bereits am Morgen hatte der Minister in der Gemeinde Sundhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) im Amt Miltzow eine Zusicherung für ein touristisches Vorhaben in Höhe von rund 179.000 Euro überbracht. „An der Küste wurde ordentlich aufgeräumt. Die Strandzugänge sind vielerorts befreit und die gröbsten Schäden beseitigt worden. Unsere Botschaft ist: Wir heißen alle Gäste an der Küste und im Binnenland herzlich willkommen. Unser Land ist touristisch zum Saisonauftakt zu Ostern gut vorbereitet. Die Ferien- und Feiertage zu Ostern sind der erste große Belastungstest für die Tourismusbranche. Jetzt kann es losgehen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe in Zempin.

Planungen vorantreiben, Vorhaben umsetzen

Der Minister ermunterte die Gemeinden, die Planungen für die von der Sturmflut geschädigten Vorhaben weiter zügig voranzutreiben und umzusetzen. „Wir lassen die Gemeinden nicht im Regen stehen. Die Grundlage für die Umsetzung vieler geplanter Vorhaben ist mit den Zusicherungen des Wirtschaftsministeriums vorhanden. Wir investieren weiter in die touristische Wiederherstellung der Infrastruktur für unsere Einheimischen und Gäste“, betonte Glawe vor Ort.

Nach der Sturmflut – Saisonauftakt mit Imbisskiosk in Zempin

Wirtschaftsminister Glawe hat mit Familie Hofmann den durch die Sturmflut bekannt gewordenen Kiosk in Zempin (Insel Usedom) zum Saisonstart gemeinsam an einem neuen Standort in Betrieb genommen. „Wir haben eine mobile Lösung für einen Imbisswagen gefunden. Unser Ziel war es, dass wir Familie Hofmann zu Ostern noch eine Möglichkeit bieten, den Kioskbetrieb wieder zu ermöglichen. Das ist gemeinsam gelungen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Er dankte auch der Gemeinde und den beteiligten Behörden, die eine Übergangslösung am neuen Standort Promenadenplatz in Zempin ermöglicht haben. Der Bau eines neuen dauerhaften Imbisswagens wurde bereits beauftragt.

Gemeinde Zempin – Unterstützung für die Fischer, Strandaufgänge begehbar

Neben dem Kioskbetrieb ist der knapp 13 Kilometer lange Strandabschnitt zwischen Zempin und Ückeritz zwischenzeitlich von Gefahrenstellen geräumt worden. Insgesamt sind gut 3.000 Tonnen angespülten Materials und frei gespülten bzw. abgestürzten Beton- und Steinteilen, zerstörten Spielgeräten geborgen und entsorgt worden. Allein in Zempin wurden 316 Bäume entsorgt. „Diese waren zum Teil aufgrund des Sturmhochwassers abgestürzt bzw. mussten gefällt werden, da sie abzustürzen drohten. Die Arbeiten dauerten knapp einen Monat an“, sagte Glawe. Der Fischereistandort in Zempin ist behelfsmäßig wiederhergestellt worden, die Fischer können arbeiten. „Die Böschung vor der Betriebsstätte der Fischerei soll weiter hergerichtet werden. Ebenso sind fast alle Strandaufgänge wieder begehbar“, sagte Glawe. Wirtschaftsminister Glawe hat eine Zusicherung für die am Standort geplanten Infrastrukturmaßnahmen an die Gemeinde übergeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,74 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 4,06 Millionen Euro.

Gemeinde Ostseebad Koserow – neue Strandtreppe mit öffentlichem Treppenlift

Die zwei Holztreppen am Streckelsberg in Koserow wurden repariert und sind für die Saison nutzbar gemacht worden. Darüber hinaus wird eine durch Sturmwasser zerstörte Treppe an der Steilküste durch einen neue Strandtreppe ersetzt. „Ziel ist eine dauerhafte Lösung vor Ort. Um mehr Barrierefreiheit zu ermöglichen, wird ein öffentlicher Treppenlift installiert“, so Glawe. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf etwa 1,02 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 892.000 Euro. 

Gemeinde Loddin mit Ortsteilen Kölpinsee und Stubbenfelde – Wiederherstellung von Strandanlagen

In der Gemeinde Loddin werden die Strandanlagen vor Ort hergerichtet. Geplant ist eine Wiederaufschiebung und Stabilisierung der Strandaufgänge. „Für die Eisentreppe in Stubbenfelde ist die Ausschreibung für die Reparaturarbeiten erfolgt. Für die Instandsetzung der Strandaufgänge in Kölpinsee wurde ein Auftrag bereits erteilt“, erläuterte Tourismusminister Glawe. Die Gesamtkosten liegen bei rund 254.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 149.000 Euro.

Gemeinde Benz mit dem Ortsteil Neppermin – Seesteg erneuert

In der Gemeinde Benz (Ortsteil Neppermin) wird ein Seesteg erneuert. „Der Seesteg wurde infolge des Sturms erheblich beschädigt. Damit er gefahrlos betrieben werden kann, ist es notwendig, die Unterkonstruktion, den Belag sowie das Geländer zu erneuern“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Er hat für das Vorhaben eine Zusicherung an die Gemeinde Benz übergeben. Die Gesamtkosten hat die Gemeinde mit etwa 50.000 Euro beziffert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 45.000 Euro.

Gemeinde Sundhagen mit dem Ortsteil Stahlbrode – drei Treppen für den Strand werden erneuert

In der Gemeinde Sundhagen ist im Ortsteil Stahlbrode der Strandbereich über drei Treppen erreichbar. Diese sind aufgrund der Sturmflut stark zerstört worden. „Um den Strand zu erreichen, müssen die gesperrten Treppen dringend erneuert werden“, so Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Die Gesamtkosten für das Vorhaben der Gemeinde Sundhagen (Amt Miltzow) belaufen sich auf etwa 179.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 161.000 Euro.