Rückblick 20. 5. 2007: Der F. C. Hansa Rostock ist wieder ganz oben

Der F. C. Hansa Rostock hat die Rückkehr in die Bundesliga aus eigener Kraft geschafft, gegen die SpVgg Unterhaching gelingt ein 3:1 (2:1) Erfolg.

Im ausverkauften Ostseestadion kann Trainer Frank Pagelsdorf seine Bestbesetzung aufbieten, nachdem auch Enrico Kern einen letzten Belastungstest vor dem Spiel erfolgreich bestanden hat. Zudem stehen im Vergleich zur Vorwoche in München auch wieder Abwehrchef Gledson (nach abgesessener Gelb-Sperre) und Kapitän Stefan Beinlich (nach überstandener Angina) in der Startelf. „Nie mehr, nie mehr, Zweite Liga“, klingt es aus 30.000 Kehlen, als beide Mannschaften den Rasen betreten – die Hanseaten dabei in den gelben Siegertrikots vom Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in München. Bereits nach drei Minuten gibt es eine Dreifach-Chance für den F. C. Hansa. Doch Rydlewicz, Yelen und Cetkovic scheitern nacheinander knapp. Vier Minuten später allerdings gelingt den Rostockern durch einen sensationellen Treffer die frühe Führung: Direkt vor den Trainerbänken, rund 60 Meter vom Hachinger Gehäuse entfernt, legt sich Zafer Yelen den Ball zum Freistoß zurecht. Er zieht ihn weit in den Strafraum, wo er ohne weitere Berührung rund acht Meter vor der Torlinie tückisch aufsetzt und unhaltbar im Dreiangel einschlägt!

„Zieht den Bayern die Lederhosen aus“, intoniert das Stadion und bricht zehn weitere Minuten später in noch größeren Jubel aus. Mit einem Pass in die Tiefe von Rydlwicz wird Cetkovic rechts in den Strafraum geschickt, von wo Gäste-Torhüter Herrwagen mit einer Hereingabe rechnet. Doch Cetkovic sieht das offene kurze Eck und schießt zum umjubelten 2:0 ein! „Hier regiert der FCH“, schallt es nun durchs Ostseestadion, doch die große Begeisterung erhält schon bald einen kleinen Dämpfer. Die Unterhachinger führen einen Freistoß in Höhe der Mittellinie schnell aus und Feldhahn nutzt die Verwirrung in der Hansa-Hintermannschaft zum 2:1 Anschlusstreffer. Nur eine Minute später hat der freistehende Rydlewicz die große Chance, den alten Abstand wieder herzustellen. Doch sein Flachschuss streicht am linken Pfosten vorbei (23.). Und als Rahn einen genau getimten Steilpass auf Yelen spielt, kann Heerwagen dessen Schuss per Fußabwehr gerade noch zur Ecke lenken (30.). So geht es mit der 2:1 Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bläst die SpVgg Unterhaching mit zwei frischen Kräften zur Aufholjagd. Und Schober muss sein ganzes Können aufbieten, um einen Omodiagbe-Kopfball aus dem Dreieck zu fischen (53.). Fast im Gegenzug zieht Rahn aus 25 Metern Torentfernung ab, doch sein Flachschuss geht rechts am Tor vorbei (54.). Ein 20-Meter-Freistoß von Yelen verfehlt das Ziel sogar nur um wenige Zentimeter (67.). Auf der Gegenseite bieten sich Lechleiter (68.) und Kolomaznik (71.) gute Konterchancen, doch beide verziehen im Abschluss. Auch Frank Pagelsdorf hat inzwischen zwei frische Spieler eingewechselt, von denen einer gleich das mögliche 3:1 auf dem Fuß hat. Doch Shapourzadeh trifft nur das rechte Außennetz (73.). Und einen Heber von Kern kann Torhüter Heerwagen noch abfangen (74.). Dann beginnt die Schlussviertelstunde und die Bange Frage: Die Führung über die Zeit retten oder das erlösende dritte Tor erzwingen? Sie beantwortet sich schließlich fünf Minuten vor dem Ende, als dem F. C. Hansa ein weiterer Freistoß zugesprochen wird. Rahn nimmt Maß, viesiert diesmal das kurze Eck an und trifft genau ins Dreiangel!!!. Nun hält es keinen der 30.000 Fans mehr auf den Sitzen. Und um 15.49 Uhr ist die Rückkehr in die Bundesliga perfekt!!!!!!!!!!

Torfolge: 1:0 Yelen (7.), 2:0 Cetkovic (17.), 2:1 Feldhahn (22.), 3:1 Rahn (85.)

F. C. Hansa Rostock: Schober – Langen, Sebastian, Gledson, Stein – Beinlich (64. Bülow) – Rydlewicz (58. Shapourzadeh), Rahn – Yelen – Kern, Cetkovic (88. Schied).

Pavel Dotchev ist neuer Cheftrainer des F. C. Hansa Rostock

Der Vorstand des F. C. Hansa Rostock hat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat Pavel Dotchev als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 51-jährige Fußballlehrer hat am gestrigen Donnerstagabend einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben.„Mit Pavel Dotchev haben wir einen sehr gut vernetzten Trainer mit großer Dritt- sowie Zweitligaerfahrung gewinnen können. Auf mehreren langjährigen Stationen hat er nachhaltige Arbeit geleistet. Dabei gelang ihm auch bereits zweimal der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Damit passt er perfekt in unser Anforderungsprofil und zu den damit verbundenen ehrgeizigen Zielen“, so Sportvorstand René Schneider. In der vergangenen Spielzeit belegte Pavel Dotchev mit dem FC Erzgebirge Aue in der 3. Liga den zweiten Platz und schaffte damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zuvor war er unter anderem mehrere Spielzeiten Cheftrainer beim FC Rot-Weiß Erfurt, dem SC Preußen Münster und dem SC Paderborn, mit dem ihm 2005 ebenfalls der Aufstieg in die 2.Bundesliga gelang. Im Jahr 2013 erreichte Dotchev mit dem SC Preußen Münster den vierten Tabellenplatz und verpasste damit den Zweitligaaufstieg nur knapp. Der Deutsch-Bulgare hat sich bereits am Donnerstagabend mit dem Trainerteam getroffen und wird nun sofort in die Kaderplanung für die kommende Spielzeit einsteigen, um in Zusammenarbeit mit dem Sportvorstand die Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen. (Quelle: F. C. Hansa Rostock)

Germania verbindet Wien und Zürich nonstop mit Rostock

Gemeinsam mit dem Airline-Partner Germania feiert der Flughafen Rostock-Laage eine Premiere:

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Die Fluggesellschaft Germania hat am Freitag, den 19. Mai 2017, erstmals eine Städteverbindung zwischen Zürich und Rostock aufgenommen. Damit wird ein für die Region wichtiger ausländischer Quellmarkt neu an Mecklenburg-Vorpommern angebunden. Zweimal wöchentlich fliegt die grün-weiße Airline aus der Schweiz komfortabel in nur 90 Flugminuten an die Ostseeküste. Die Flugtage Freitag und Sonntag bieten dabei ideale Voraussetzungen für einen Wochenend-, aber auch einen ausgedehnten Ferienaufenthalt an der Ostsee oder in der Seenplatte. Eine weitere Neuheit am Flughafen Rostock-Laage: Ab dem kommenden Freitag, den 26. Mai 2017, wird die Hansestadt auch direkt mit Wien verbunden. Zum ersten Mal können Reisende dann mit Germania nonstop aus Österreich an die Ostsee fliegen. Die Verbindung besteht ebenfalls zweimal wöchentlich (freitags und sonntags), sodass sich zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in beide Richtungen ergeben. Zur Eröffnung der Städteverbindung am Freitag war die Stimmung entsprechend fröhlich: Passagiere wurden mit einem Stück „Erstflugtorte“ und Livemusik begrüßt. Die Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, Director Sales bei Germania, Claus Altenburg, und Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens, machten den Weg beim traditionellen „Ribbon Cutting“ für die Passagiere frei. Der erste Flug nach Zürich startete dann pünktlich um 11:30 Uhr.

Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Erreichbarkeit ist ein wesentliches Kriterium, um sich neue Märkte und Gästegruppen zu erschließen. Flugverbindungen machen Urlaubsregionen sichtbar und attraktiv. Wir sind daher sehr froh, dass es nach einigen Jahren Pause wieder gelungen ist, eine Linienverbindung von Zürich nach Rostock einzurichten. Dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, die zeigt, dass im Miteinander unsere Stärke liegt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die in den letzten Jahren erheblich gesteigerten Zahlen von Schweizer Gästen weiter wachsen. Schon bald könnten die Eidgenossen die Spitzenposition internationaler Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen.“

Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock: „Kreuzfahrten ab Warnemünde beginnen künftig auch schon in Zürich. Denn Stärken miteinander zu verknüpfen hat sich auch in diesem Fall ausgezahlt. Der Flughafen Rostock-Laage und RostockPort als zwei Unternehmen im Konzern „Hansestadt Rostock“ kooperieren seit vergangenem Jahr sehr erfolgreich, wenn Kreuzfahrtgäste aus ganz Europa an der Warnow ihren Ostsee-Trip starten. Die Koffer gehen in der Wiener oder Züricher Abflughalle aufs Kofferband und stehen in Warnemünde in der gebuchten Kabine der Kreuzfahrtschiffe. Das ist nicht nur ein toller Service, das sind auch Stärken im Wettbewerb um Touristen und Verkehrsströme!“

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren wurden erfolgreich Verbindungen aus Süddeutschland etabliert. Mit den neuen Linienflügen aus den Hauptstädten der Schweiz und Österreichs, Zürich und Wien, werden zukünftig noch mehr Touristen in unsere Region fliegen.“

Claus Altenburg, Director Sales bei der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns, Partner der Regionen zu sein und den gegenseitigen Austausch zu verstärken. Die beiden Städteverbindungen erweitern darüber hinaus unser touristisches Angebot ab Rostock-Laage für Reisende aus Mecklenburg-Vorpommern. Wien und Zürich sind zwei großartige Metropolen – wir sind stolz, sie im Angebot zu haben.“

Hintergrund

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 26 Flugzeuge.

500 Jahre Reformation: Slüter in Rostock

Zahlreiche Veranstaltungsangebote und Joachim Slüter-Pilgerstempel

Foto: Joachim Kloock

500 Jahre Reformation, Slüter in Rostock, Foto: Joachim Kloock

18.5.2017 – Mit etwa 70 Veranstaltungen und zahlreichen besonderen Führungsangeboten reiht sich die Hansestadt Rostock in die deutschlandweit stattfindenden Feierlichkeiten rund um das 500. Reformationsjubiläum ein. Rostock wurde 1531 evangelisch und entwickelte sich schnell zum geistigen Zentrum der Reformation in Mecklenburg. Maßgeblicher Wegbereiter in der Hansestadt war der Prediger Joachim Slüter. „Rostock war ein wichtiger Ort für die Reformation im Norden“, unterstreicht Oberbürgermeister Roland Methling. „Wir wollen auch in Rostock an diese Zeit vor nunmehr fünf Jahrhunderten erinnern. Natürlich ist dies zugleich eine Art Countdown für das Doppeljubiläum von 800. Stadtgeburtstag im Jahr 2018 und 600. Universitäts-Jubiläum im Jahr 2019!“ Rostock war nicht nur das geistige Zentrum der Reformation in Mecklenburg, sondern wurde schon in den 1520er-Jahren zu einem außerordentlichen Multiplikator reformatorischen Gedankengutes. Dies ist einem der ersten evangelischen Prediger in Rostock zu verdanken – Joachim Slüter. Er gab bereits 1525 ein evangelisches Gesangbuch und 1526 ein Gebetbüchlein heraus, die, beide in niederdeutscher Sprache abgefasst, die ältesten Zeugnisse ihrer Art überhaupt sind. Vor allem das Gesangbuch wurde zu einem Bestseller und weit über die Grenzen Mecklenburgs verbreitet. Kirchenlieder aus Rostock prägten den evangelischen Gemeindegesang in Schweden und Dänemark, aber auch in England und Lettland.

In Kooperation von Stadtverwaltung, Evangelisch-Lutherischer Kirche und Universität entstand ein vielfältiges Veranstaltungsangebot. So wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Das Netz des neuen Glaubens. Rostock, Mecklenburg und die Reformation im Ostseeraum“ gezeigt. Besonderer Anziehungspunkt der Exposition im Kloster zum Heiligen Kreuz wird das Bild von Bernhard Reinhold „Slüters Reformationspredigt in Rostock“ aus dem Jahr 1858. Die Ausstellung in dem Gemäuer des erst Jahrzehnte später säkularisierten Klosters wird vom 7. Juli bis 5. November 2017 zu sehen sein.  Am Abend der Eröffnung der Ausstellung am 6. Juli 2017 wird das Schauspiel „Leben und Sterben des Kaplans Joachim Slüter zu Rostock“ von Holger Teschke uraufgeführt. Bereits am 24. Juni 2017 widmet sich der traditionell von Stadtführerverein, Geschichtsverein und Plattdeutsch-Verein Klönsnack-Rostocker 7 organisierte Stadtrundgang dem Reformationsjubiläum. Mit seinen sieben Stationen verbindet er Rostocker Kirchen und Klöster mit dem Rathaus und der Universität. Zahlreiche besondere Führungen runden das Angebot rund um die Erinnerung an das Reformationsjubiläum ab. So kann unter dem Motto „Welch eine Vielfalt – Tiere in der Bibel“ im Rostocker Zoo auf Expeditionen gegangen werden. Aber auch spezielle Stadtführungen stehen auf dem Jubiläumsprogramm.

Vom 5. August bis 3. September 2017 wird in St. Petri und St. Nikolai die 27. Landesweite Kunstschau „formare“ gezeigt, die sich der Frage widmet: Ist Kunst heilsnotwendig? Drei Kunstworkshops in Kooperation mit dem Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. ergänzen das Angebot. Diese und weitere Veranstaltungsangebote sind im jetzt erschienenen Faltblatt „500 Jahre Reformation – Slüter in Rostock“ zusammengefasst. Es ist ab sofort an 75 Kulturstandorten in Rostock zu finden.  Aber auch die zahlreichen Kooperationspartner dieser Projekte informieren gern über die Angebote. Mit dabei sind u.a. das Zentrum kirchliche Dienste, die Evangelisch-Lutherische Innenstadtgemeinde Rostock, die Propstei Rostock , die St.-Johannis-Kantorei, die Theologische Fakultät der Universität Rostock, die Kunsthalle Rostock, der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V., das  Kulturhistorische Museum Rostock und das Konservatorium „Rudolf Wagner-Régeny“. Auch für Gäste der Hansestadt ist das Reformationsjubiläum interessanter Anlass für eine Reise nach Rostock. Spezielle Stadtführungen machen nicht nur Touristen mit den Stätten der Reformation bekannt. Für Pilgerinnen und Pilger entlang der Via Baltica und des Baltisch Mitteldeutschen Weges dürfte der Joachim Slüter-Pilgerstempel von besonderem Interesse sein, der bei der Tourist-Information am Universitätsplatz, im Kulturhistorischen Museum, in St. Marien und St. Petri sowie in der Pilgerherberge im Friedhofsweg 49 erhältlich ist. Alle Veranstaltungshinweise sind auch im Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/reformation500 zu finden. Ergänzungen für die Datenbank nimmt der Bereich Stadtmarketing der Stadtverwaltung gern entgegen.

Bildunterschrift: Bild: v.l.: Prof. Markus Johannis Langer (Kantor an der St.-Johannis-Kirche Rostock), Daniela Bubber (Stadtmarketing Rostock), Dr. Michaela Selling (Leiterin Kultur- und Denkmalpflege) und Dr. Steffen Stuth (Leiter des Kulturhistorischen Museums). Foto: Joachim Kloock

Linktipps

Veranstaltungskalender http://www.rostock.de/reformation500

Reiseinformationen http://www.rostock.de/reformation

Norwegian Getaway kehrt drei Jahre nach ihrem Bau erstmals wieder nach Deutschland zurück

Aufregende Einblicke in ein exzellentes Kreuzfahrtschiff

17.5.2017 – Ab ihrem neuen Heimathafen Warnemünde kreuzt die Norwegian Getaway in diesem Sommer zu den Hauptstädten der Ostsee. Mit dem Erstanlauf des Schiffes  in Warnemünde wurde heute Morgen das größte Schiff, das je im dortigen Hafen angelegt hat, in Empfang genommen. Seit ihrem Bau in der Meyer Werft in Papenburg 2014 kehrt die Norwegian Getaway erstmals nach Deutschland zurück, von wo sie nun zu neuntägigen Kreuzfahrten nach Skandinavien, Russland und ins Baltikum aufbricht. Auf der Route entdecken Kreuzfahrer mit Tallinn, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm und Kopenhagen die kulturellen Höhepunkte der Ostsee und haben dank eines Übernachtaufenthalts in St. Petersburg ausreichend Zeit die Metropole zu entdecken. Die Norwegian Getaway ist eins von fünf Schiffen der internationalen Reederei, die in der Sommersaison in Europa positioniert sind und neben der ab Hamburg kreuzenden Norwegian Jade das zweite Schiffe, das von einem deutschen Heimathafen aus in See sticht. „Es macht uns sehr stolz, mit der Norwegian Getaway eines unserer neuesten und modernsten Schiffe mit Heimathafen in Warnemünde zu haben. Das unterstreicht noch einmal unser Bekenntnis zum deutschen Markt“, sagt Christian Böll, Managing Director EMEA von Norwegian Cruise Line. „Mit Premium All Inclusive und dem garantierten deutschsprachigen Gästeservice, bieten wir unseren deutschsprachigen Gästen ein sehr gutes Paket in einem internationalen Umfeld auf ihrer Reise zu einigen der schönsten Häfen Europas.“

Die Norwegian Getaway bietet Platz für 3.963 Passagiere bei Doppelbelegung und Kabinen für unterschiedliche Ansprüche: Innovative Studios für Alleinreisende, eine Vielzahl an Innen-, Außen- und Balkonkabinen sowie Mini-Suiten, Spa Balkonkabinen, Spa Mini Suiten, Spa Suiten sowie der exklusive Suiten-Komplex The Haven by Norwegian warten auf die Gäste. Zudem können sie zwischen 26 Dining-Optionen und 22 Bars und Lounges wählen, darunter einige mit Außensitzplätzen entlang des Promenadendecks The Waterfront. Als Höhepunkt des Abends lassen sich die Gäste bei der ganz neuen Dinnershow Cirque Dreams and Steam verzaubern, erleben das mit dem Tony Award® ausgezeichnete Musical Million Dollar Quartett oder andere Musik- und Comedy-Shows an Bord. Dank Premium All Inclusive genießen deutsche Gäste maximale Flexibilität an Bord. Neben vielfältigen Dining-Optionen sind eine große Auswahl an Spirituosen, Fass- und Flaschenbieren, Weinen im Glas, verschiedenen Cocktails und Kaffeespezialitäten sowie Erfrischungsgetränken und auch das Crew-Trinkgeld und Trinkgelder für Inklusivleistungen im Reisepreis eingeschlossen. Weiterhin wählen die Gäste jeden Tag in verschiedenen Restaurants ganz ohne feste Tischzeiten und Sitzordnungen zwischen Mehrgangmenüs, Buffets und internationaler Spitzenküche. Auf allen Schiffen der Flotte wird deutschsprachiger Gästeservice garantiert. Für die Abfahrt ab Warnemünde bietet Norwegian Cruise Line bequem die Anreise per Bahn, die hinzugebucht werden kann. Wer lieber fliegt, kann die Ostsee-Reise auch bereits in Kopenhagen beginnen.

Über Norwegian Cruise Line

Norwegian Cruise Line ist eine international operierende Kreuzfahrtreederei mit Hauptsitz in Miami, Florida, und drei Niederlassungen für die europäischen Märkte in Southampton, Malta und Wiesbaden. Seit nunmehr 50 Jahren hat sich Norwegian Cruise Line als Innovationsführer in der Kreuzfahrtindustrie etabliert. Die Reederei führte im Jahr 2000 Freestyle Cruising ein – eine zukunftsweisende Innovation auf dem Kreuzfahrtmarkt, die Passagieren ein Maximum an Individualität, Freiheit und Flexibilität an Bord ermöglicht. Für den deutschsprachigen Markt bietet die Reederei ein umfassendes Premium All Inclusive-Konzept auf allen 15 Schiffen. Im September 2016 wurde Norwegian Cruise Line zum neunten Mal in Folge mit dem begehrten World Travel Award als „Europe’s Leading Cruise Line” ausgezeichnet. Im Oktober 2016 erhielt das Unternehmen zudem zum vierten Mal in Folge die Ehrung als „Caribbean‘s Leading Cruise Line“ sowie im September 2013 den Deutschen Kreuzfahrtpreis 2014 in der Kategorie „Bestes Unterhaltungsprogramm“. Außerdem freute sich die Reederei im Dezember 2016 das fünfte Jahr in Folge über den World Travel Award als „World’s Leading Large Ship Cruise Line“ und wurde erstmals zu World’s Leading Cruise Line gekürt. Im Oktober 2015 feierte das größte Schiff der Reederei, die Norwegian Escape, Premiere. Darüber hinaus hat Norwegian Cruise Line die Meyer Werft mit dem Bau von zwei weiteren Schiffen der Breakaway Plus-Klasse beauftragt: die Norwegian Bliss wird nach ihrer Premiere im Frühjahr 2018 in Alaska kreuzen und ein weiteres Schwesterschiff wird im Herbst 2019 ausgeliefert werden. Zusätzlich beauftragte Norwegian Cruise Line Fincantieri S.p.A. mit dem Bau von vier Schiffen einer neuen Generation für 2022, 2023, 2024 sowie 2025 und eine Option auf zwei weitere Bauten. Im Sommer 2017 kreuzen erstmals fünf der modernen Schiffe der Reederei in europäischen Gewässern.

34 Badestellen und fünf Sportboothäfen in M-V mit „Blauer Flagge“ ausgezeichnet

Mecklenburg-Vorpommern nimmt Vorreiterrolle ein – von bundesweit 41 Blauen Flaggen für die Badestellen werden 34 im Land wehen 

34 Badestellen und fünf Sportboothäfen (Auflistung siehe unten) aus Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag von Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Rudolph mit dem Gütesiegel „Blaue Flagge“ ausgezeichnet worden. Die „Blaue Flagge“ ist eine Umweltauszeichnung der Kopenhagener „Stiftung für Umwelterziehung“ (Foundation for Enviromental Education – F.E.E.); in Deutschland wird die internationale Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (DGU) verliehen. „Mecklenburg-Vorpommern nimmt eine Vorreiterrolle ein – von bundesweit 41 Blauen Flaggen für die Badestellen werden 34 bei uns im Land wehen. Das ist ein großartiges Ergebnis. Die Blaue Flagge als werthaltiges Gütesiegel für die Verbindung von Tourismus und Natur zeigt unseren Gästen den Weg zu sauberen, sicheren und attraktiven Badestränden sowie zu umweltgerechtem Bootstourismus“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort in Karlshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald). In Deutschland werden in diesem Jahr insgesamt 101 Sportboothäfen und 41 Badestellen mit dem Umweltsymbol „Blaue Flagge“ ausgezeichnet.

Blaue Flagge ist exzellentes Werbemittel für Mecklenburg-Vorpommern – höhere Beteiligung der Sportboothäfen nötig

Mit der Blauen Flagge können Kommunen mit Stränden ausgezeichnet werden, wenn sie neben einer ausgezeichneten Badewasserqualität auf der Grundlage der EU-Badegewässerrichtlinie nachweislich hohe Standards im Umweltmanagement einhalten, zur Erhaltung der Natur und Umwelt in der Umgebung und im Strandbereich beitragen sowie eine hohe Sicherheit am Strand gegeben ist. „Die Blaue Flagge ist ein exzellentes Mittel, mit dem Küstenorte, Badestellen im Binnenland und Sportboothäfen des Landes aktiv für sich werben können. Da haben wir aber vor allem bei den Sportboothäfen noch Nachholbedarf. Wir müssen noch stärker die Vorzüge Mecklenburg-Vorpommerns in Sachen Wassertourismus herausstellen. Die Blaue Flagge ist dafür ein geeignetes Instrument“, sagte Rudolph. Derzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 105 Sportboothäfen und 45 Wasserwanderrastplätze. Gästen stehen rund 400 wassertouristische Anlagen in verschiedenen Kategorien zur Verfügung – von der Marina bis zur einfachen Ein- und Ausstiegsstelle für Kanuten. Insgesamt 7.255 touristisch nutzbare Liegeplätze gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, davon 4.308 Dauerliegeplätze und 2.947 Gastliegeplätze. Die wassertouristisch nutzbare Seen- und Flusslandschaft umfasst mehr als 2.000 Seen und mehr als 26.000 Kilometer Fließgewässer.

Unterstützung für den maritim-touristischen Ausbau seit 1990

„Vorrangiges Ziel ist es, stetig an unserem touristischen Qualitätsstandard zu arbeiten. So gelingt es uns, eine hohe Gästezufriedenheit zu erreichen und aus unseren Urlaubern regelmäßig wiederkehrende Gäste zu machen. Dazu gehört, dass in die touristische Infrastruktur weiter investiert wird“, sagte Rudolph. Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat seit 1990 insgesamt 356 maritim-touristische Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 528 Millionen Euro mit knapp 408 Millionen Euro aus Mitteln unterstützt. Investiert wurde unter anderem in den Bau von Strandpromenaden, Schiffsanlegern, Seebrücken, Anlegestellen und Rettungstürmen barrierefreien Strandabgängen, Badestellen und Wasserwanderrastplätzen sowie Sportboothäfen. Für Investitionen in den Bau und Ausbau von Wasserwanderrastplätzen sind seit 1990 insgesamt 129 Vorhaben bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 221 Millionen Euro aus Mitteln Zuschüsse in Höhe von rund 177 Millionen Euro ausgereicht worden. Die Mittel der Zuschüsse vom Wirtschaftsministerium stammen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und unter anderem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Tourismuszahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Die Auszeichnungen „Blaue Flagge“ gingen an 

Badestellen an der Küste

Ostseebad Kühlungsborn (Mittelstrand), Bad Doberan/Heiligendamm (Am Heiligen Damm), Ostseebad Zinnowitz (Hauptstrand), Ostseebad Prerow (Nordstrand), Ostseeheilbad Graal-Müritz (Hauptstrand-Seebrücke), Ostseebad Binz (Hauptstrand), Ostseebad Baabe (Hauptstrand), Ostseebad Boltenhagen (Strandklinik), Ostseebad Warnemünde (Marktgrafenheide, Weststrand und Warnemünder Strand), Seebad Ahlbeck (An der Seebrücke), Seebad Heringsdorf (Sportstrand), Seebad Bansin (Langenberg), Ostseebad Ahrenshoop (Hohes Ufer), Ostseeheilbad Zingst (Am Kurhaus), Ostseebad Wustrow (Fischländer Strand), Ostseebad Sellin (Nordstrand/Hauptstrand und Fischerstrand/Südstrand), Ostseebad Trassenheide (Hauptstrand und Campingplatz), Ostseebad Göhren (Nordstrand), Ostseebad Karlshagen(Hauptstrand und Dünencamp), Seebad Loddin (Hauptstrand), Ostseebad Nienhagen (Hauptstrand), Vitte Hiddensee(Hauptstrand), Seebad Ückeritz (Hauptstrand).

Badestellen an Binnengewässern

Krakow am See (Städtische Badeanstalt am Jörnberg), Waren/Müritz (Volksbad), Neubrandenburg (Augustabad am Tollensesee, Badestelle Reitbahnsee und Strandbad Broda), Neustrelitz (Glambecker See).

Sportboothäfen 

Wasserwanderrastplatz Prerow, Stadthafen Barth, Bootshafen Kühlungsborn, Yacht- und Fischereihafen Karlshagen, M.C. Zierker See e.V. in Neustrelitz.

Internationaler Museumstag in der Kunsthalle Rostock am 21. Mai 2017

Newsletter-18.05.2017