Tourismus

Mit einem Erlebnispass können 37 Freizeiteinrichtungen erkundet werden / Gäste und Einheimische sparen bis zu 180 Euro

Der neue Erlebnispass für die Insel Usedom bietet Einsparungen bis zu 180 Euro. Bild: www.usedom-erfahren.de4.12.2014 – „Zum ersten Mal ist es gelungen, 37 Freizeiteinrichtungen auf der Insel und dem nahen Festland für ein gemeinsames Produkt zu begeistern“, freut sich UTG-Geschäftsführerin Dörthe Hausmann. Gemeint ist der erste Erlebnispass für Inselentdecker mit dem Titel „Usedom erfahren“, den die Usedom Tourismus GmbH in diesem Jahr entwickelt hat. Insgesamt 60 Gutscheine mit Vergünstigungen oder Extraleistungen in touristischen Freizeiteinrichtungen auf Usedom enthält der Freizeitpass. Der Hauptmobilitätspartner ist „UsedomRad“. An mehr als 100 Verleihstationen können die Inhaber des Passes für fünf Tage eines der gelben Räder nutzen. Diese Inklusivleistung hat allein schon einen Wert von 40 Euro. Viele weitere Firmen und Freitzeiteinrichtungen bieten Gutscheine oder Ermäßigungen an. So gibt es beispielsweise eine 40-prozentige Eintrittsermäßigung in der Erlebniswelt „Hangar 10“, 20 Prozent günstigeren Eintritt im Club-Kino Zinnowitz oder einen Ticketrabatt von zwei Euro beim Historisch-Technischen Museum in Peenemünde. Wer alle Gutscheine einlöst, spart mehr als 180 Euro. Vorteile, in deren Genuss Urlauber und Einheimische kommen können. Denn neben den Urlaubern sollen auch die Insulaner mit dem neuen Produkt angesprochen werden.

Der Guide ist aufgeteilt in fünf verschiedene Kategorien – „Inseltouren“, „Sehenswürdigkeiten“, „Museen und Ausstellungen“, „Spiel, Spaß und Sport“ bis hin zu Gutem für „Leib und Seele“. Die einzelnen Freizeiteinrichtungen werden in dem „Usedom Erfahren“-Booklet ausführlich beschrieben und auf der Internetseite www.usedom-erfahren.de dargestellt. Der Guide, ein Booklet im A6-Format, enthält die zu jedem Angebot gehörenden Gutscheine, welche herauslösbar sind. Die Auflage des Erlebnispasses liegt zunächst bei 5.000 Stück, bei einer Gültigkeit für ein Kalenderjahr. Erhältlich ist er für 29,50 Euro bei vielen Vertriebspartnern auf der Insel – in den Touristinformationen, einigen Hotels und den bemannten „UsedomRad“-Stationen, direkt bei der Usedom Tourismus GmbH oder auf der Internetseite www.usedom-erfahren.de. Und so funktioniert’s: Erlebnispass kaufen, Namen und Anschrift eintragen, damit der Pass personalisiert ist, die „UsedomRad“-Codes einlösen und die Gutscheine bei dem Anbieter heraustrennen. Und los geht’s auf Inselentdeckertour. Die Erlebnispassesbesitzer können das Auto stehen lassen und die Vielfalt der Insel Usedom auf eigene Faust und umweltfreundlich mit dem Rad erfahren. „Ein rundum gelungenes Produkt“, ist Dörthe Hausmann überzeugt, „denn der Erlebnispass bietet einen Mehrwert für Gäste und Einheimische gleichermaßen, um die Vielfalt unserer Freizeitangebote kennen zu lernen.“

Naturhafen in Ueckermünde wird erweitert

Erweiterung des touristischen Angebotes

Hafen von Ueckermünde, Foto: TMV/Legrand 7.5.2014 – Der Ueckermünder Naturhafen am Stettiner Haff wird derzeit umfangreich saniert und modernisiert. „Ueckermünde ist bei Einheimischen und Besuchern wegen der gut erhaltenen Altstadt und der imposanten Wasserlage beliebt. Der Hafen hat sich dabei zu einer zentralen Anlaufstelle für Einheimische und Besucher entwickelt. Mit den Veränderungen erweitern wir das touristische Angebot für die Region“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Geplant sind unter anderem der Bau von zwei Liegeplätzen für Großsegler und eines Anlegers für Jollen und Jollenkreuzer sowie die Errichtung eines Kanustegs mit einer Länge von rund 20 Metern und einer Breite von vier Metern. Weiterhin wird eine ebene Deichscharte zur Deichquerung gebaut. Die Erneuerung der Sanitär-Leitungen, eine Liegeplatzbeschriftung und die Errichtung von Sitzmöglichkeiten ergänzen die umfangreiche Baumaßnahme. Die Sanierung und Modernisierung soll im November dieses Jahres beendet sein. Der Ausbau wird direkt am Gelände des ZERUM realisiert, einem Schullandheim und einer Jugendbildungseinrichtung. Die Einrichtung wird vom bsj Marburg e.V. als öffentliche touristische Einrichtung betrieben, einem Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit. „Mit dem Ausbau wird Jugendlichen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit eröffnet, Spiel und Sport am Wasser auszuprobieren und gleichzeitig etwas Abwechslung vom Alltag zu erleben. Mit integrierter Jugendarbeit hat Ueckermünde sich schon heute einen guten Ruf erworben. Dies kann mit dem Vorhaben weiter ausgebaut werden“, sagte Glawe. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen rund 2,3 Millionen Euro. Das Vorhaben des Landkreises Vorpommern-Greifswald wird vom Wirtschaftsministerium mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 1,9 Millionen Euro unterstützt.

Gut Neuensund erstrahlt in alter Schönheit

Ein kleines Paradies mit historischen Wurzeln für Naturfreunde

Impressionen vom Gut Neuensund, Foto/Quelle: WM M-V29.4.2014 – Das Gut Neuensund in der nördlichen Uckermark und in der Nähe der Städte Strasburg und Pasewalk ist über 250 Jahre alt. Längst ist wieder Leben in das denkmalgeschützte Ensemble gezogen. Drei Berliner haben die Gutsanlage zu einer feinen Adresse für Naturliebhaber und Fahrradtouristen gemacht. „Auf dem Gut Neuensund in Kleinmachnow ist ein kleines Paradies entstanden, das bewusst die historischen Wurzeln des traditionsreichen Hofes mit berücksichtigt“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Hier werden sich nicht nur Naturfreunde und Fahrradtouristen wohlfühlen, sondern alle, die ein Stück authentische Kulturgeschichte erleben und dennoch besten Service genießen möchten.“ Das Wirtschaftsministerium hat das Projekt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 112.700 Euro unterstützt. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf 564.200 Euro. Der ehemals von der Familie von Arnim bewohnte und noch in großen Teilen erhaltene Gutshof aus dem 19. Jahrhundert liegt mitten im Naturschutzgebiet Brohmer Berge. Direkt am Gutshof vorbei führen der Hanseradweg aus Holland, diverse regionale Radwege sowie etliche Wander- und Reitwege. Das 80.000 Quadratmeter große Grundstück besteht aus einem Hof mit fünf Hauptgebäuden und einem großen Lenné-Park mit einem Teich hinter dem Gutshof. Der Gutshof, das Verwalterhaus, der Kornspeicher, der Pferde- und der Kuhstall sind hufeisenförmig um den mit Feldsteinen gepflasterten Hof errichtet worden. Zum Hof gehört auch eine größere Reithalle (www.gut-neuensund.de). Das Gutshaus ist einer der touristischen Anziehungspunkte des Hofes. Schon jetzt werden regelmäßig Besichtigungstouren mit geschichtlichem Hintergrund angeboten, beispielsweise am Tag des offenen Denkmals oder auf Anfrage. Im Inspektorenhaus sind acht Gästezimmer mit zwölf Betten und einer Gemeinschaftsküche entstanden. Des Weiteren wurde eine Bibliothek eingebaut, eine Sauna, ein Freizeit- und Seminarraum sowie Heubetten sind in Planung. Im Kornspeicher wird gefeiert, Hochzeiten und Feste aller Art, auch Konzerte und kulturelle Veranstaltungen finden dort statt. Dort ist auch die Küche und Gastronomie untergebracht. Der Ausbau vom Inspektorenhaus und Kornspeicher und deren Ausstattung sowie Sicherungsmaßnahmen am Dachgeschoss des Gutshauses sind vom Wirtschaftsministerium gefördert worden. Darüber hinaus konnte mit Hilfe der EU-Gelder eine neue Saftpresse für die hofeigene Obstmosterei angeschafft werden. Die Umbauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, so dass die Saison auf Gut Neuensund starten kann.

Indoor-Minigolfanlage entsteht auf Usedom

Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss, aber auf die Qualität der touristischen Angebote

12.4.2014 – Auf Usedom entsteht eine neue Indoor-Minigolfanlage mit 36 Bahnen. „Die touristische Infrastruktur in Pudagla wird weiter verbessert. Mit dem Vorhaben können Gäste Usedoms und Einheimische ein neues abwechslungsreiches Freizeitangebot nutzen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass wetterunabhängig ‚minigegolft‘ werden kann, eine saisonverlängernde Maßnahme mit Spaß- und Fitnessfaktor“, sagte der Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph am Samstag vor Ort.

Touristisches Umfeld wird attraktiver

Der Unternehmer Uwe Böhme betreibt bereits in Koserow eine 36-Loch-Minigolfanlage. Seine neue Indoor-Minigolfanlage in Pudagla soll zudem auch eine gastronomische Versorgung bieten. Die Anlage liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 111. „Das bestehende touristische Umfeld wird mit dieser neuen Anlage noch attraktiver“, so Rudolph weiter. So existieren am Standort Ausstellungen, wie „Welt der Erfindungen“, eine Straußenfarm sowie Ausstellungsflächen eines Holzgestalters.

Wetterunabhängige Angebote verlängern Tourismussaison

Usedom besitzt für Bewohner und Gäste gleichermaßen eine enorme Anziehungskraft. „Ein Grund liegt auch in der Vielfalt des touristischen Angebotes. Aber wir brauchen auch auf Usedom noch mehr Saisonunabhängigkeit“, forderte Rudolph. „Denn eins ist auch klar: Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss, aber auf die Qualität der Angebote. Die wetterunabhängigen Angebote verlängern die Tourismus-saison im Land spürbar und das kommt unserer gesamten Volkswirtschaft zugute. Die Reiseregion Vorpommern konnte im vergangenen Jahr insgesamt bei Übernachtungen und Ankünften zulegen. Das ist kein Zufall, das ist harte Arbeit Vieler“, sagte Rudolph. Das Reisegebiet Vorpommern verbucht nach Angaben des Statistischen Amtes im vergangenen Jahr rund 8,9 Millionen Übernachtungen (+0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) sowie zwei Millionen Ankünfte (+0,8 Prozent).

Neue Arbeitsplätze entstehen

Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt rund 416.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 157.300 Euro. „Mit Abschluss des Vorhabens werden drei Arbeitsplätze geschaffen, eine gute Entwicklung“, so Rudolph abschließend.

6. Usedomer Literaturtage enträtseln Geschichte Mitteleuropas

Usedomer Literaturtage, Foto: Geert Maciejewski TMV – Zwischen Illusion und Wirklichkeit: Unter dem Motto „Das Buch der Geschichte enträtseln“ stellen Autoren bei den 6. Usedomer Literaturtagen vom 9. bis 13. April auf der Insel Usedom sich und ihre fiktiven Charaktere der Geschichte Mitteleuropas gegenüber. Unter der Intendanz von Thomas Hummel begeben sich unter anderem bekannte Literaten und Kritiker wie Reiner Kunze, Thea Dorn, Martin Walser oder Hellmuth Karasek in Lesungen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen in ein geschichtliches Grabungsfeld, das auch in das Nachkriegsdeutschland des Usedomer Schriftstellers Hans Werner Richter und der Gruppe 47 führt. Im Rahmen der Literaturtage wird zudem der mit 5.000 Euro dotierte Usedomer Literaturpreis 2014 verliehen, den in diesem Jahr der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš für seine Verdienste um den europäischen Dialog erhält. Weitere Informationen: www.usedomer-literaturtage.de; Karten: Tel.: 038378 34647

Segelschulschiff GREIF wird am 5. April 2014 aufgetakelt

Einladung zum Auftakeln am 5. April, Beginn der Arbeiten ab 8 Uhr, ab 12 Uhr werden die Rahen angeschlagen

Die GREIF, Foto Pressestelle der Universitäts- und Hansestadt Greifswald/See- und Tauchsportzentrum Greifswald3.4.2014 – Die Crew um Kapitän Wolfgang Fusch takelt am 5. April 2014 bei schönstem Frühlingswetter das Segelschulschiff „GREIF“ auf. Dabei wird die Truppe von zahlreichen Vereinsmitgliedern des „Fördervereins Rahsegler GREIF e.V.“ unterstützt. Am Schiff wurden in den Wintermonaten umfangreiche Reparatur- und Wartungsarbeiten durchgeführt. In diesem Jahr meint es der Frühling gut und so konnten auch schon viele Farbarbeiten erledigt werden. Bis zum 12. April soll die „GREIF“ seetüchtig sein, dann startet der erste Törn. Mit diesem Törn beginnt die Crew ein absolut neues Projekt unter dem Titel „Maritime Medizin – Zur See“. Dieser Lehrgang wird in Kooperation mit dem Unfallkrankenhaus Berlin unter Federführung von Prof. Dr. med. Olaf Schedler durchgeführt. Bei diesem Törn werden dem medizinischen Personal Grundkenntnisse der Seemannschaft und in der Schiffsführung vermittelt. Gleichzeitig erhalten sie Kenntnisse in der Rettung und Versorgung von Personen auf See. Weitere Aktivitäten sind geplant www.sssgreif.de

Greifswald nun mit eigener App

Neue App für Greifswald Neue App für Greifswald Neue App für Greifswald31.3.2014 – Die Universitäts- und Hansestadt ist seit heute mit einer eigenen mobilen Greifswald-App präsent. Bisher konnte man die Stadt innerhalb des Verbundes der Ostsee-App finden, nun hat sich Greifswald ausgegliedert. Die aktuelle Variante wird aber weiterhin innerhalb der Ostsee-App gespiegelt. Insgesamt 17 Rubrikeninformieren unter anderem über Sehenswertes, Kultur, Gastronomie, Übernachten, Shopping, Erleben oder auch die Universität. Für den eigenen Auftritt wurden sämtliche Inhalte aktualisiert und erweitert. Neu aufgenommen wurde beispielsweise ein Behördenwegweiser inklusive Öffnungszeiten. Über den Button „Melden und helfen“ können Einheimische und Gäste ihre Hinweise oder Beschwerden an die Stadt schicken oder über Störungen informieren. Und auch an das Thema Toiletten wurde gedacht: So kann man sich bequem zur nächsten öffentlichen Toilette über das Smartphone führen lassen. Die Greifswald App wurde gemeinsam mit der Ostsee-Zeitung und der Agentur apmarketing entwickelt. Sie kann kostenlos im App-Store und im PlayStore heruntergeladen werden. Hinweise und Anregungen zum Inhalt der App nimmt die Abteilung Wirtschaft und Tourismus unter wirtschaft@greifswald.de entgegen.

Riether Winkel: Ruhe und Romantik

Ausspannen am Südufer des Stettiner Haffs

Ausspannen am Südufer des Stettiner Haffs  Wo Seeadler schreien und Kraniche tanzen. Wo Pferde schnauben und Vögel zwitschern. Wo es nach Wald riecht und nach Räucherfisch duftet. Wo frischer Nordwest den Kopf frei pustet und Salz auf Haut und Lippen streut. Wo Linden die Dorfstraße verschatten und Bänke unter uralten Apfelbäumen zum Lümmeln verlocken. Wo nicht zuletzt Licht und Wolken, Wind und Wasser jene zauberhaften Stimmungen an Himmel und Horizont malen, die nicht nur Menschen mit romantischer Ader zutiefst glücklich machen.  All das steht im Riether Winkel sozusagen als Naturgesetz auf der Tagesordnung: Dieser tiefenentspannte und bislang kaum entdeckte Zipfel Vorpommerns liegt ganz weit im Nordosten am Neuwarper See. Einer Bucht am Südufer des Stettiner Haffs, damit quasi im Rücken der Ferieninsel Usedom und nur einen Katzensprung vom polnischen Nachbarn entfernt. Ein entzückendes Fleckchen Erde, fernab von Trubel und Lärm, wo die Menschen vor allem eines genießen: die vollkommene Abwesenheit von Hektik und Stress.  Sie sitzen also zum Beispiel im Café „De Klönstuw“ bei leckerem Kuchen aus eigenem Ofen. Sie zockeln mit den Kaltblütern von Hof Zopfenbeck im Zweispänner zum Picknick. Sie futtern Räucherfisch im Familienbetrieb am Naturstrand. Sie tuckern mit dem ehrwürdigen Fischkutter „Lütt Matten“ über den Neuwarper See nach Polen oder quer übers Haff nach Usedom. Sie schauen zu, wie in der Bauerngarten Manufaktur nach Omas Rezepten alte Obstsorten zu schmackhaften Fruchtaufstrichen und Chutneys veredelt werden. Sie basteln sich mit eigenen Händen und Geschick etwas Schönes in der Kreativwerkstatt. Sie belegen Kurse zur Vitalküche oder zum Abenteuerkochen mit Kindern bei der Ernährungs-Expertin im Gesundhaus Klatschmohn.  Im Riether Winkel können die Gäste reiten, paddeln, radeln und wandern, zum Beispiel zur Ahlbecker Fenn, einer verwunschenen Moorlandschaft mit Wollgras und Orchideen. Und nicht zuletzt lässt es sich hier auch stilvoll wohnen in sanierten historischen Gebäuden wie den Ferienhäusern von Traumhaff oder landatmosphärisch träumen auf dem Heuboden der alten Riether Dorfschule. Und immer und überall werden Reisende bzw. Bleibende feststellen: Im Riether Winkel gibt es Ferienglück in seiner ursprünglichen und reinsten Form.  www.riether-winkel.deTMV – Wo Seeadler schreien und Kraniche tanzen. Wo Pferde schnauben und Vögel zwitschern. Wo es nach Wald riecht und nach Räucherfisch duftet. Wo frischer Nordwest den Kopf frei pustet und Salz auf Haut und Lippen streut. Wo Linden die Dorfstraße verschatten und Bänke unter uralten Apfelbäumen zum Lümmeln verlocken. Wo nicht zuletzt Licht und Wolken, Wind und Wasser jene zauberhaften Stimmungen an Himmel und Horizont malen, die nicht nur Menschen mit romantischer Ader zutiefst glücklich machen. All das steht im Riether Winkel sozusagen als Naturgesetz auf der Tagesordnung: Dieser tiefenentspannte und bislang kaum entdeckte Zipfel Vorpommerns liegt ganz weit im Nordosten am Neuwarper See. Einer Bucht am Südufer des Stettiner Haffs, damit quasi im Rücken der Ferieninsel Usedom und nur einen Katzensprung vom polnischen Nachbarn entfernt. Ein entzückendes Fleckchen Erde, fernab von Trubel und Lärm, wo die Menschen vor allem eines genießen: die vollkommene Abwesenheit von Hektik und Stress. Sie sitzen also zum Beispiel im Café „De Klönstuw“ bei leckerem Kuchen aus eigenem Ofen. Sie zockeln mit den Kaltblütern von Hof Zopfenbeck im Zweispänner zum Picknick. Sie futtern Räucherfisch im Familienbetrieb am Naturstrand. Sie tuckern mit dem ehrwürdigen Fischkutter „Lütt Matten“ über den Neuwarper See nach Polen oder quer übers Haff nach Usedom. Sie schauen zu, wie in der Bauerngarten Manufaktur nach Omas Rezepten alte Obstsorten zu schmackhaften Fruchtaufstrichen und Chutneys veredelt werden. Sie basteln sich mit eigenen Händen und Geschick etwas Schönes in der Kreativwerkstatt. Sie belegen Kurse zur Vitalküche oder zum Abenteuerkochen mit Kindern bei der Ernährungs-Expertin im Gesundhaus Klatschmohn. Im Riether Winkel können die Gäste reiten, paddeln, radeln und wandern, zum Beispiel zur Ahlbecker Fenn, einer verwunschenen Moorlandschaft mit Wollgras und Orchideen. Und nicht zuletzt lässt es sich hier auch stilvoll wohnen in sanierten historischen Gebäuden wie den Ferienhäusern von Traumhaff oder landatmosphärisch träumen auf dem Heuboden der alten Riether Dorfschule. Und immer und überall werden Reisende bzw. Bleibende feststellen: Im Riether Winkel gibt es Ferienglück in seiner ursprünglichen und reinsten Form. www.riether-winkel.de

Lassaner Winkel im Kraftkreis der Himmelsaugen

Vegetarische Flundern und Drachenglut am Peenestrom

Klangmassage im Lassaner Winkel (Foto: TMV foto@andreas-duerst.de)TMV – Schon mal „vegetarische Flundern“ verspeist? Schon mal bei „Venusmond“ geschlafwandelt? Schon mal in „Drachenglut“ geschmort? Schon mal einen „Elfentraum“ geträumt? An Fantasie und Kreativität jedenfalls scheint es nicht zu mangeln im Lassaner Winkel. Ein Kleinod am Peenestrom in Vorpommern, direkt gegenüber der Insel Usedom und dennoch so gut wie unberührt von großen Touristenströmen. Eine weite und hügelige Moränenlandschaft, deren markantestes Wahrzeichen – und schon wieder kommt Poesie ins Spiel – die glitzernden Himmelsaugen sind: blau leuchtende, von Bäumen umstandene Wasserlöcher auf Wiesen und Feldern. Man mag es kaum glauben, aber hier vor den Toren der beliebten Ferien- und Badeinsel herrscht eine fast magische Stille. Das zog schon immer Künstler, Kunsthandwerker und allerlei andere Freigeister an, die sich hier ungestört entfalten wollten und konnten. Wer im Lassaner Winkel seine Ferien verbringt, kann ihre Ateliers besichtigen und sich selbst in teils ungewöhnlichen Künsten ausprobieren. Im alten Gutshaus „Kunst und Kemenaten“ etwa lässt sich nicht nur stilvoll wohnen, sondern zum Beispiel lernen, wie man Stabpuppen baut oder Kurse in Enkaustik belegen – das ist Malerei mit farbigen Bienenwachsen. Malen, Keramikkurse, Weben, Holzbildhauerei oder Unterricht im „Auf-die-Pauke-hauen“ direkt beim Trommelbauer – das Spektrum der kreativen Möglichkeiten ist so bunt wie die hiesigen Kräuterwiesen.

Apropos Kräuter – das ist ein zweites großes Thema im Lassaner Winkel. Im Duft- und Tastgarten Papendorf wachsen unzählige Pflanzen, deren Wert für Küche und Hausapotheke heute nur noch wenige kennen. Auf Wildkräuterwanderungen und “Wilde Kost”-Kochseminaren werden diese Defizite erfolgreich behoben. Die kleine Genossenschaft der Pommernland Tee-Manufaktur wiederum zaubert handverlesene und farbenfrohe Kräuterteemischungen unter anfangs erwähnten poetischen Namen, die es inzwischen sogar in Berliner Bio-Märkte geschafft haben. Und die „vegetarische Flunder“ – gebackene Beinwellblätter mit Mozzarella – gibt es in der Ackerbürgerei in Mecklenburg-Vorpommerns 1.356 Einwohner zählender kleinster Stadt Lassan. Dazu passt perfekt, dass hier auch dem Holunder besondere Ehre erwiesen wird – mit eigenem Fest. Veranstaltet von der Europäischen Akademie der Heilenden Künste, dem Brennnesselhof Wangelkow und der Ackerbürgerei Lassan, dreht sich am 14. Juni auf dem Holundermarkt am Klanghaus von Klein Jasedow bereits zum siebten Mal alles um Holunderblüten, Holunderküchlein, Holunderpunsch und natürlich auch Holundergeschichten. Dazu gibt es Kunsthandwerk, Kleidung, Bio-Produkte, Kräuter, Blumen, Kuchen von vielen Vereinen und Unternehmen aus der Region. Nicht zuletzt ist der Lassaner Winkel ein ideales Revier, um sich mal wieder gründlich auf sich selbst zu besinnen. Das kann mittels entspannender Klangmassagen geschehen oder auch aktiv. Sei es bei Boot- und Kanutouren auf Peene oder Achterwasser. Sei es beim Radeln zu den Wikingergräbern von Menzlin. Oder sei es gar beim Pilgern auf einem Teilstück des norddeutschen Jakobsweges. www.lassaner-winkel.de

Rad und Bad – Usedom radelt in die neue Saison 2014

Saisonauftakt auf Deutschlands zweitgrößter Insel / Aktion fällt mit dem traditionellen Anbaden am 1. Mai zusammen

Anradeln auf Usedom, Foto: Elke Podhorská/Kurverwaltung KoserowTMV – Unter dem Motto „Usedom radelt an“ laden vier Seebäder der Insel vom 1. bis zum 10. Mai zum Saisonauftakt auf dem Drahtesel ein. Die Aktion fällt zeitlich mit dem traditionellen landesweiten Anbaden am 1. Mai zusammen, sodass die Radler nach den Touren Erfrischung in der Ostsee finden können. Auch das Anradeln hat Tradition in den vier Bernsteinbädern der Insel. Jedes Jahr am 1. Mai laden Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz Pedalritter zur ersten gemeinsamen Ausfahrt ein. 2014 ist das Seebad Loddin Gastgeber. Bis zum 10. Mai bieten viele Inselorte geführte Touren an. Von der Ortstour durch Karlshagen über Fahrten auf die Halbinsel Gnitz bis zur Ganztagestour auf die Insel Wollin bis ins polnische Seebad Misdroy sind für jeden Anspruch Touren im Programm dabei. Thematische Radausflüge führen von den Bernsteinbädern in die Denkmallandschaft Peenemünde, folgen den Spuren des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger oder stellen Kirchen und Schlösser der Insel vor. Höhepunkt der zehntägigen Frühlings-Anradel-Aktion ist am Sonnabend, 10. Mai, eine Sternfahrt quer über die ganze Insel. Vom Peenemünder Hafen im Norden und von der Historischen Uhr auf dem Ahlbecker Seebrückenvorplatz startet die Fahrt jeweils um 10.00 Uhr. Auch von Wolgast aus ist eine Route geplant. Ein Einstieg auf der Strecke ist jederzeit möglich. Gemeinsames Ziel ist gegen 12.00 Uhr der Loddiner Festplatz. Dort ist aber noch lange nicht Schluss. Viele Stände informieren vom Fahrradhelm bis zum Fahrradschloss über die Themen Sicherheit, Neuheiten in Sachen Technik oder aktuelle Rad-Trends, bieten vom Flickwerkzeug bis zum Mantel Zubehör an. Wer Lust hat, kann seinen Drahtesel vom TÜV durchchecken lassen. Es gibt einen Fahrradparcours für Groß und Klein. Außerdem bieten die Schmetterlingsfarm in Trassenheide und die „Phänomenta“ Natur und Physik zum Anfassen. Infos zum Programm: www.usedom.de

Moorwanderung durchs Peenetal

Tourismusverband Vorpommern bietet geführte Tour in den Naturpark Flusslandschaft Peenetal an

Moorwanderung in Vorpommern, Foto: TMVTMV – Schaurig schön: Auf einer geführten Moorwanderung durch das Peenetal können Besucher den Reiz von Vorpommerns Naturpark Flusslandschaft Peenetal erleben. Die zehn Kilometer lange Rundtour startet in der Hansestadt Anklam, wo die Wanderer mit einem Shuttle abgeholt und ins Mündungsgebiet der Peene gebracht werden. Ein zertifizierter Naturparkführer begleitet die Gruppe und erzählt Wissenswertes über Seeadler, Silberreiher und Fischotter, die hier bei etwas Glück zu beobachten sind. Auch die Besichtigung einer Biberburg ist Teil der Wanderung. Bei einem rustikalen Picknick und heißen Getränken können sich Teilnehmer für die nächsten Etappen stärken. Die Wandertour wird ganzjährig angeboten, findet immer samstags um 15.00 Uhr statt und kostet 35 Euro pro Person inklusive Picknick und Shuttle. Festes Schuhwerk und eine dem Wetter entsprechende Kleidung sind Voraussetzungen für einen gelungenen Ausflug ins Peenetal. Mehr Informationen zu dieser und weiteren Wanderungen durch Vorpommern sind auf www.vorpommern.de/wandertouren.html zu finden.. Weitere Informationen: www.vorpommern.de.

Klinkowström auf Schloss Ludwigsburg

Friedrich August von Klinkowström wohnte in dem Renaissance-Ensemble und machte es zu einem Treffpunkt der Romantiker

Schloss Luwigsburg, Foto: Heidrun BraunZwischen Wolgast und Greifswald steht das Schloss Ludwigsburg inmitten einer weitläufigen Gutsanlage. Der große Schlosspark mit schöner Aussicht auf die Türme Greifswalds grenzt an den Greifswalder Bodden. Hier wurde Friedrich August von Klinkowström am 31. August 1778 geboren. Sein Vater, schwedischer Oberstleutnant a. D. Ernst Sebastian von Klinkowström, hatte den Besitz 1776 erworben. Es blieb bis 1810 in Familienbesitz. 1577 begann Herzog Ernst Ludwig zu Pommern-Wolgast mit dem Bau der Schlossanlage, die in der wechselvollen Geschichte mehrfach den Besitzer wechselte. Die Klinkowströms verkauften das Schloss an die Familie Weissenborn, die es nach der Enteignung 1945 im Jahr 1991 zurückkauften. Genutzt wird Schloss Ludwigsburg heute vom Verein „Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg e. V.“, der sich nicht nur der Erhaltung der stark renovierungsbedürftigen Gemäuer annimmt, sondern auch die Historie des Schlosses als letztes, fast originalgetreues Zeugnis der Geschichte der Pommern-Wolgaster-Herzöge aufarbeitet. Die Freundschaft zu Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge bestärkten den Sohn des Hauses seine militärische Laufbahn zu beenden und sich ganz seinen künstlerischen Ambitionen zuzuwenden. Insbesondere Runge besuchte ihn mehrfach auf Schloss Ludwigsburg, es wird angenommen, dass Caspar David Friedrich es ihm gleich tat. Friedrich August Klinkowström wird die künstlerische Ausgestaltung des Schlosses mit Malereien an Tapeten, Zimmerdecken, Balken und Wänden zugeschrieben. Mit der Dokumentation „Der Romantiker Friedrich August von Klinkowström“ gestaltete der Förderverein Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg seine Hommage an den berühmten Sohn des Hauses und richtet unter dem Thema „Natürlich romantisch“ ab Juni 2014 mehrere Veranstaltungen aus. Weitere Informationen: www.ludwigsburg-mv.de

Im Flug auf die Insel Usedom – Neuer Flugreisekatalog erschienen

Anflug auf die Insel Usedom, Foto: UTG TMV – Einsteigen, anschnallen, abheben: Auch in der Saison 2014 können Urlauber komfortabel und direkt nach Heringsdorf auf Usedom fliegen. Von Mai bis Oktober werden Verbindungen auf die Ostseeinsel aus Dortmund, Stuttgart, Zürich sowie aus sieben weiteren Städten in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz angeboten. Wann die Flüge starten, welche Hotels und Ferienwohnungen mit einem Flug kombiniert und welche Erlebnisbausteine hinzugebucht werden können, erfahren Urlaubsinteressierte in einer neuen Auflage der Flugreisenbroschüre der Usedom Tourismus GmbH, die ab sofort kostenlos unter 038378 477110 oder auf http://www.usedom.de bestellbar ist. Weitere Informationen: www.usedom.de

Golfen und Wellness: Best Western Plus „Hotel Baltic Hills“ auf der Insel Usedom eröffnet

Das Best Western Plus Hotel Baltic Hills auf Usedom, Foto: Best Western Hotels Deutschland GmbH TMV – In Korswandt auf der Insel Usedom ist das Best Western Plus Hotel Baltic Hills Usedom eröffnet worden, das Golf- und Wellness-Touristen ansprechen möchte. Das Hotel verfügt nach Umbau- und Erweiterungsbauten des ehemaligen Hotels „Pirol“ über 71 modern eingerichtete Zimmer, Suiten und Familienappartements. Darüber hinaus gibt es einen Spa- und Wellness-Bereich mit zwei Innensaunen und eine finnische Blockhaussauna im Außenbereich. In die Gartenanlage ist ein beheizter Außenpool eingebettet. Zum Hotel gehört zudem der Baltic Hills Usedom Golfplatz, Deutschlands erster 19-Loch-Golfplatz. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf rund sechs Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat das Vorhaben mit 1,87 Millionen Euro unterstützt. Weitere Informationen: www.best-western.de, www.baltic-hills.de

Zukunftswerkstatt für das Segelschulschiff „GREIF“

Auf der Greif, Foto Malte KretschmannAuf der Greif, Foto Malte Kretschmann27.2.2014 Die Zukunft der „GREIF“ ist ungewiss. Seit Jahren kann die stadteigene Schonerbrigg nur mit einem jährlichen Verlust betrieben werden. Zwar konnte dieser bislang durch Rücklangen ausgeglichen werden, die einst durch den Verkauf der ehemaligen Marineschule, dem heutigen Maritimen Jugenddorf Wieck (Majuwi), angelegten wurden. Doch diese Rücklagen sind in Kürze aufgebraucht. Wie kann die Schonerbrigg „GREIF“ wieder in sicheres Fahrwasser gebracht werden? Welche Ideen gibt es, das Flaggschiff der Universitäts- und Hansestadt Greifswald zu erhalten und weiter erfolgreich zu betreiben? Antworten auf diese Fragen soll eine Zukunftswerkstatt bringen, die am 6. März um 19 Uhr im maritimen Jugenddorf Wieck stattfindet. Die Stadt hat dazu zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Sport, Maritimes und Marketing aus Greifswald und der Region eingeladen. Die Schonerbrigg „GREIF“ wurde 1951 auf der Warnowwerft in Rostock-Warnemünde als Stahlschiff auf Kiel gelegt. Als Ausbildungssegler für die Marine war sie nach dem damaligen Präsidenten der DDR „Wilhelm Pieck“ benannt. Nach der politischen Wende wurde die Stadt Greifswald Eignerin des Schiffes. Seit dem fährt es nach einem kompletten Umbau als „GREI“F bei Mehrtagestörns und Tagesfahrten die großen internationalen Ostseehäfen an. Die „GREI“F ist somit einer der besten Werbeträger der Stadt; trägt sie  doch maßgeblich dazu bei, Greifswald im gesamten Ostseeraum bekannt zu machen. Das Schiff wird von einer sieben Mann starken Stammbesatzung gesegelt. Unterstützt wird diese von zahlreichen ehrenamtlichen Hand-für Koje-Leuten. Die „GREIF“ wird durch einen Eigenbetrieb der Stadt, das See- und Tauchsportzentrum, betrieben.

Radeln „Rund ums Stettiner Haff“

Tourismusverband Vorpommern bietet geführte Touren an

Ufer am Stettiner Haff, Foto: TMV / GrundnerTMV – Unter http://www.ostsee-radtouren lädt der Tourismusverband Vorpommern im Sommer 2014 zur geführten Radtour „Rund ums Stettiner Haff“ ein. Dabei umrunden die Teilnehmer in acht Tagen das Stettiner Haff und erkunden neben der vorpommerschen Natur auch das westpommersche Gebiet im Nachbarland Polen. Die Tour führt durch das Seebad Ueckermünde, wo der pittoreske Stadthafen und der urige Marktplatz zum Verweilen einladen. Bei schönem Wetter bietet der Strand des Erholungsortes Mönkebude ausreichend Gelegenheit zum Sonnen- und Wasserbaden. Schilbesetzte Uferzonen begleiten die Radler durch die eindrucksvolle Naturkulisse des Naturparks Stettiner Haff bis hin zur Hansestadt Anklam. Die Geburtsstadt des Flugpioniers Otto Lilienthal zeichnet sich durch hanseatische Backsteinbauten und die Lage am „Amazonas des Nordens“, der Peene, aus. In Anklam überqueren die Pedalritter den Peenestrom über die Zecheriner Brücke und erreichen schließlich die Sonneninsel Usedom. Villen im Stil der Bäderarchitektur, breite Promenaden und imposante Seebrücken kennzeichnen die Seebäder Ahlbeck und Heringsdorf, die auf dem Weg in das westpommersche Gebiet durchquert werden. Über die polnische Insel Wollin, vorbei am Seebad Misdroy und entlang des Wollinski Nationalparks, erreichen die Teilnehmer schlussendlich Stettin, die Seestadt im Binnenland. Die Reise beginnt jeweils sonntags in den Sommermonaten Juni, Juli und August (22. Juni, 6./20. Juli, 3./17./31. August) und setzt eine Mindestteilnehmerzahl von sechs Personen voraus. Mehr Informationen zu dieser und weiteren Radtouren durch Vorpommern unter http://www.ostsee-radtouren.de. Bei Buchung einer Rad- oder Wandertour bis zum 28. Februar gibt es einen Rabatt von drei Prozent Weitere Informationen: www.vorpommern.de

Neues Urlaubsmagazin für die Insel Usedom

Das neue Usedom-Magazin 2014, Foto: UTG TMV – Ein neues Urlaubsmagazin für Usedom nimmt Leser ab sofort mit auf eine Entdeckungsreise über die Sonneninsel. Auf rund 100 Seiten berichtet das Magazin in Reportagen und Geschichten über außergewöhnliche Menschen und das Leben am Meer sowie über Veranstaltungen und Neuigkeiten in der Region. Zudem erweitern Interviews mit prominenten Persönlichkeiten wie dem Stardirigenten Kurt Masur, dem Autor Wladimir Kaminer oder der Moderatorin Andrea Kiewel das Spektrum des Inselführers. Das Usedom Magazin ist mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren erschienen und für 4,90 Euro über den Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Herausgeber ist die Usedom Tourismus GmbH. Weitere Informationen: www.usedom.de

Best Western Plus Baltic Hills auf der Insel Usedom neu am Markt

TMV – In ruhiger Lage direkt an Deutschlands erstem 19-Loch-Golfplatz (inklusive Mulligan Loch / Loch 0) erwartet das neue Hotelresort Best Western Plus Baltic Hills Usedom mit 71 Zimmern in der ersten Saison Gäste. Das Haus in Korswandt in der Nähe von Heringsdorf verfügt über einen exklusiven Spa- und Wellnessbereich mit zwei Innensaunen, einer finnischen Blockhaussauna außen sowie Spezial-Angeboten für Massagen und Kosmetikanwendungen. Eingebettet in eine großzügige Gartenanlage bietet ein beheizter Außenpool die Möglichkeit zum abendlichen Schwimmen unter Usedoms Sternenhimmel. Für Golfgäste bietet die Anlage zudem ein ermäßigtes Greenfee, attraktive Golfpakete und verschiedene Golfkurse. Der 57 Hektar große Golfplatz ist neben dem Golfplatz Balmer See der zweite auf der Insel und verfügt über eine Driving Range mit 20 Abschlagplätzen. Weiteres unter www.baltic-hills.de

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Wasserwanderrastplatz Hafen Stagnieß eröffnet

Glawe: Angebot für Wassertouristen deutlich verbessert

Schwerin 22.6.2013 – Der Hafen Stagnieß im Seebad Ückeritz auf der Insel Usedom ist zum Wasserwanderrastplatz ausgebaut worden. „Die Veränderungen waren dringend erforderlich, um dem ständig steigenden Bedarf der Wasserwanderer mit Segelbooten, Motoryachten und Hausbooten gerecht zu werden. Jetzt ist hier ein kleines Schmuckstück entstanden, das vor allem für Wassertouristen attraktiv ist“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Samstag zur Eröffnung. Das 40 Meter breite Hafenbecken verfügt nun über 44 Liegeplätze für Wasserwanderer, 58 Liegeplätze für Dauerlieger, je einem Liegeplatz für die Fahrgastschifffahrt und das DLRG-Rettungsboot, einer Kranplatte zum Ein- und Auskranen von Sportbooten sowie einem behindertengerechten Sanitärgebäude und 49 Autostellplätzen. Die Gesamtinvestition in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro wird mit rund einer Million Euro aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) und rund 210.000 Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt.

Darüber hinaus kommen rund 200.000 Euro Sonderbedarfszuweisungen aus dem Ministerium für Inneres und Sport. „Der Hafen Stagnieß ist für die Entwicklung des Wassertourismus am Achterwasser auf der Insel Usedom von großer Bedeutung. Er trägt wesentlich zur Vervollständigung des Sportboothafennetzes in Mecklenburg-Vorpommern bei und ist ein Anlaufpunkt für die Fahrgastschifffahrt der Region“, sagte Glawe. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 350 Marinas, Sportboothäfen und Wasserwanderrastplätze mit rund 25.000 Liegeplätzen, davon 14.000 an der Küste. Jährlich besuchen etwa 150.000 Wassersportler das Land. Rund 1.400 Wassertourismusunternehmen mit etwa 7.200 Arbeitsplätzen erwirtschaften einen jährlichen Umsatz in Höhe von rund 474 Millionen Euro; das entspricht rund zehn Prozent des Tourismusumsatzes in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir haben gute Voraussetzungen, die erste Adresse in Deutschland für Freizeitkapitäne, Surfer und Taucher zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Qualität der Tourismusangebote ständig verbessert wird. Dies werden wir auch künftig weiter begleiten“, sagte Glawe.

Landrätin und Oberbürgermeister eröffnen gemeinsam neue UsedomRad-Station in Greifswald

Regionale Erfolgsgeschichte: Mittlerweile 108 Ausleih-Punkte im Landkreis

Fahrrad gif(PM/Greifswald 24.5.2013) –  Landrätin Dr. Barbara Syrbe und Oberbürgermeister Dr. Arthur König eröffnen am Mittwoch, 29. Mai 2013, um 15:00 Uhr den neuen Ausleih-Punkt des Fahrrad-Verleihsystems „UsedomRad“ direkt am Marktplatz in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Treffpunkt ist die Touristinformation im Greifswalder Rathaus direkt am Markt. Zeitgleich werden auch zwei weitere Stationen am neuen zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) sowie in Greifswald-Wieck an der Brücke in Betrieb genommen. An jeder Station können zunächst 6 Räder ausgeliehen werden. Später sollen auch E-Bikes hinzukommen. Damit verfügt die beliebte Kombination von Fahrrad-Verleih und öffentlichen Verkehrsmitteln aktuell über 108 Ausleih-Punkte im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Die zentrale Idee hinter dem System besteht darin, dass Bürger und Gäste in der Region an einem beliebigen Punkt Fahrräder ausleihen können und diese nicht dorthin zurück bringen müssen. Vielmehr steuern Sie per Leih-Rad ein Ziel ihrer Wahl an und geben das Fahrrad an dem nächstgelegenen Punkt wieder ab. „Es gibt bemannte und unbemannte Stationen, also solche mit einem Service-Mitarbeiter und andere, bei denen die Fahrräder via Mobiltelefon automatisiert 24 Stunden am Tag ausgeliehen und wieder abgegeben werden können“, sagte Projektkoordinator Ralf Rosenow. In Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln können Fahrrad-Freunde so die Region genießen, ohne auf das eigene Auto angewiesen zu sein. Das Projekt wurde im Zeitraum von 2009 bis 2012 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert und muss sich ab 2013 selbst tragen.

Seebad-Status für Ueckermünde

Hafen von Ueckermünde, Foto: TMV/Legrand (PM/TMV 7.5.2013) – Die Stadt Ueckermünde am Stettiner Haff ist jetzt Seebad. Am Maifeiertag übergab Erwin Sellering, Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, die Urkunde zur Anerkennung des Seebadstatus im Ueckermünder Zoo an den Bürgermeister Gerd Walther. „Diese Anerkennung würdigt die positive Entwicklung der touristischen Potenziale der Stadt. Sie soll weiteren Schwung geben und alle Akteure ermutigen, diesen richtigen Weg weiterzugehen“, sagte Erwin Sellering. Um als Seebad anerkannt zu werden, muss ein Ort verschiedene Kriterien erfüllen. Dazu gehören beispielsweise die Lage an der Küste; eine einwandfreie Badewasserqualität an einem gepflegten und bewachten Badestrand; klimatische Eigenschaften und eine überwachte Luftqualität, die die Gesundungs- und Erholungsmöglichkeiten unterstützen. Ueckermünde ist das 32. anerkannte Seebad oder Seeheilbad in Mecklenburg-Vorpommern und einer von 63 Kur- und Erholungsorten im Nordosten. Darüber hinaus gehört Ueckermünde zu den vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern als familienfreundlich zertifizierten Orten. Weitere Informationen: www.ueckermuende.de

Hochseilgarten soll neue sportliche Attraktion in Greifswald werden

Naturhochseilgarten, Foto Michael Schicha 13.3.2013 – In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald soll ein Hochseilgarten entstehen. Der Greifswalder Michael Schicha stellte gestern seine Pläne im Sportausschuss vor. Demnach soll der Kletterpark  in einem Waldstück auf dem Gelände des Volksstadions zwischen Wolgaster Straße und Pestalozzischule auf einer Fläche von 8.000 Quadratmetern entstehen. Das Gelände gehört zu einer bisher nicht genutzten städtischen Grünfläche. Nach Einschätzung von Michael Schicha bieten nicht nur der Baumbestand, sondern auch die Verkehrsanbindung beste Voraussetzungen für einen solchen Hochseilgarten: „Wir wollen acht Parcours mit insgesamt 45 Übungen anbieten“, so der passionierte Kletterer. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt. Dazu gehörte auch die Erlaubnis, in Absprache mit einem öffentlich bestellten Baumgutachter 12 Bäume zu fällen. Fünf davon waren bereits abgestorben oder wiesen große Stammschäden auf, die anderen hatten einen Stammumfang von weniger als einem halben Meter. Die Fällungen waren notwendig geworden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Für die Bauvorbereitung werden derzeit weitere Baumpflegearbeiten durchgeführt.

Der Kletterwald soll mit Hilfe eines gemeinnützigen Förder- und Trägervereins errichtet und betreut werden, der demnächst gegründet werden soll. „Wir möchten mit dem Hochseilgarten nicht nur das große Sportangebot in Greifswald ergänzen. Der Verein will darüber hinaus auch Seminare, Workshops, einen Naturlehrpfad und Geocaching anbieten.“ Schon jetzt sei das Interesse groß, so Michael Schicha. Wie sich in ersten Gesprächen gezeigt habe, würden das Maritime Jugenddorf in Wieck, die Jugendherberge in Greifswald und das Schawi Sport- und Jugendhotel in Lubmin ein solches Angebot gern nutzen. Dadurch könnte der Kletterwald auch unter der Woche ausgenutzt werden. Als zukünftige Besucher werden natürlich nicht nur Touristen, sondern auch die Bewohner der Stadt angesprochen. Das Erlebnisangebot richtet sich an alle Altersgruppen, hauptsächlich aber an Familien, Schulen und Sportvereine, aber auch an Betriebsgemeinschaften und soziale Einrichtungen. Nach den jetzigen Vorstellungen soll der Hochseilgarten noch in diesem Sommer eröffnet und dann künftig saisonal von Frühjahr bis Herbst betrieben werden.

Erlebniswelt Hangar 10 erweitert in Zirchow

Glawe: Touristische Attraktiion schafft 17 Arbeitsplätze

14.2.2013 – Auf Usedom wurde die „Erlebniswelt Hangar 10“ in Zirchow (direkt am Flugplatz Heringsdorf/Garz) umfangreich saniert, umgestaltet und erweitert. „Geschichte, Gegenwart und moderne Technik des Fliegens werden hier auf besondere Art und Weise verbunden. Die Insel hat mit der neuen Erlebniswelt eine saisonunabhängige touristische Attraktion erhalten. Mit dem Vorhaben werden 17 neue Arbeitsplätze geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe bei einem Rundgang am Donnerstag. Unter dem Motto „Vom Flugpionier Otto Lilienthal bis zur Vision … Vorpommern aus einer anderen Perspektive sehen“ ist nach Angaben des Vorhabenträgers, der Air Fighter Academy GmbH, eine Erlebniswelt für Besucher jeden Alters entstanden.

Vor Ort wurde eine grundlegende Sanierung und Umgestaltung der vorhandenen Baulichkeiten (Hangar 10a) sowie der Neubau des Bereiches Hangar 10b durchgeführt. Entstanden ist eine außergewöhnliche Ausstellung historischer Fluggeräte, welche über Meilensteine der Flugtechnik wie z.B. eine „Messerschmitt“, eine „Mustang P-51“ oder „Yakowlew Yak 9“ und mit Erlebnisberichten von Piloten anschaulich informiert. Zudem kann der Gast mit europaweit einzigartigen interaktiven Simulatoren einen Flug in einer hoch modernen Red Bull Maschine, eine Tauchfahrt oder Achterbahnfahrt erleben. Zusätzlich wurden ein Souvenirshop und ein Restaurant mit einer weitläufigen Fliegerterrasse gebaut. Außerdem ist ein Outdoor-Spielplatz für Kinder errichtet worden. Rundflüge sollen das Angebot für Touristen abrunden.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition von 3,1 Millionen Euro für das Vorhaben mit rund 1,3 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Investitionen in die touristische Infrastruktur sind auch weiterhin für Mecklenburg-Vorpommern nötig. In ganzjährigen attraktiven Angeboten liegen für die Branche neben touristischen auch wirtschaftliche Perspektiven. Es geht insgesamt darum, mit neuartigen saisonunabhängigen Ausstellungskonzepten und ideenreichen Erlebnisangeboten neue Möglichkeiten für Gäste anzubieten. Dies werden wir auch weiter unterstützen“, sagte Glawe.

Veröffentlicht 5. September 2012 von Martina Wichor