Sport

Sporthalle in Leopoldshagen nach Sanierung eingeweiht

Mit Fördermitteln des Landes Infrastruktur der Region gestärkt

28.8.2014 – Als Kleine Grundschule auf dem Lande hat sich die Schule in Leopoldshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) den Abwanderungsproblemen erfolgreich gestellt, denn das Schulmodell des teilweise klassenübergreifenden Unterrichts hatte die Schule vor mehr als 10 Jahren vor der Schließung gerettet. Die rund 60 Schüler profitieren davon, das Konzept hat sich bewährt und die Eltern der ABC-Schützen sind froh, dass ihre Kinder vor Ort in die Schule gehen können und ihnen so lange Anfahrzeiten erspart bleiben. Nun gibt es einen weiteren Grund zur Freude. Nach einer umfassenden Sanierung wird die Sporthalle heute eingeweiht. „Lernen wie in Bullerbü, so schrieb vor einigen Jahren eine renommierte überregionale Wochenzeitung über die Grundschule. Ich denke, die Schülerinnen und Schüler werden auch in ihrer neuen Sporthalle so viel Spaß haben wie in Astrid Lindgrens Bullerbü-Romanen“, so Innen- und Sportminister Lorenz Caffier. „Das Land hat der Gemeinde bei der Finanzierung dieser Komplettsanierung erheblich unter die Arme gegriffen. Die Schule und der Ort Leopoldshagen sind ein weiteres Stück attraktiver geworden, gerade für junge Familien. Die Gesamtkosten von knapp 650.000 Euro für die Erneuerung der Fassade, des Hallenfußbodens, des Sanitärbereichs und des Daches waren vor Ort nicht aufzubringen. Ein Zuwendungsbescheid aus dem Innenministerium über eine Finanzhilfe aus dem Kofinanzierungsprogramm in Höhe von 340.000 EUR sowie weitere rund 200.000 EUR aus Mitteln zur Förderung des Sportstättenbaus in Mecklenburg-Vorpommern konnten hier den Eigenanteil auf ein annehmbares Maß reduzieren.  „Als Innen- und Sportminister halte ich es für immens wichtig, die Kommunen bei solchen Baumaßnahmen aktiv zu unterstützen. Nur wenn wir unseren Kindern eine moderne Infrastruktur bereitstellen, können sie auch die besten Leistungen in der Schule erbringen und sich körperlich fit halten“, so der Minister. „Dazu gehört auch die sportliche Ausbildung. Eine gute körperliche Fitness und regelmäßige Bewegung wirken sich positiv auf die Kinder aus. Sie sind wacher, entspannter und aufnahmefähiger. Sport macht selbstbewusst und fördert ein gutes Sozialverhalten. Als Sportminister werbe ich daher bereits seit längerem für eine verbindliche dritte Sportstunde an unseren Schulen.“

SV Ostseebad Ückeritz spielt den Ball bald auf neuem Trainingsplatz

Innenminister übergibt Fördermittelbescheid

28.7.2014 – Im Jahr 2000 wurde der Sportplatz des SV Ostseebad Ückeritz e.V. letztmalig erneuert. Aufgrund stetig steigender Mitgliederzahlen ist es nun erforderlich, den vorhandenen Platz zu erweitern, um eine ständige Trainingsfläche zu erhalten und zeitgleich Regenerationsmöglichkeiten für den anderen Platz zu schaffen. Deshalb hat Innen- und Sportminister Lorenz Caffier heute dem Vereinsvorsitzenden Matthias Kinzel einen Fördermittelbescheid in Höhe von 61.133 Euro für den Bau eines neuen Trainings- und Punktspielplatz mit nach Ückeritz gebracht.  „Mir als Sportminister ist es ein besonderes Anliegen, die Sportanlagen in unserem Land nicht nur zu erhalten, sondern auch bedarfsgerecht auszubauen. Von der Sportanlage werden nicht nur die Vereinsmitglieder profitieren, die ihre Trainings- und Wettkampfzeiten dann besser gestalten können, sondern auch die Gemeinde und die Einwohner von Ückeritz und Umgebung insgesamt“, so Minister Caffier. „Sport macht nicht nur körperlich und geistig fit, er entwickelt vor allem auch soziale Kompetenzen. Das ist in der heutigen Zeit eine besonders wichtige Aufgabe, die Sport im Verein leistet.“ Insgesamt belaufen sich die Kosten für den neuen 60 mal 40 Meter großen Sportplatz auf 89.800 Euro. Rund 70 Prozent der Kosten werden durch das Innenministerium aus Mitteln zur Förderung für den Sportstättenbau bereitgestellt.

18.800 EUR Fördermittel für Dachsanierung der Vereinssporthalle in Krackow

20.5.2014 – Die SG ´Eintracht´ Krackow e.V. im Landkreis Vorpommern-Greifswald möchte die Dacheindeckung der Vereinssporthalle reparieren und modernisieren. Poröse Stellen und Risse haben bereits zu ersten Feuchtigkeitsschäden geführt. Außerdem sollen mit einem neuen Dach auch Energiekosten gespart werden. Der Sportverein nutzt die Sporthalle seit zehn Jahren. Zahlreiche Turniere unterschiedlichster Art und auch Familienveranstaltungen finden hier statt. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 25.000 EUR übernimmt das Land 18.000 EUR für das Bauvorhaben, sagte Sportminister Lorenz Caffier zu. ´Der Sportverein in unmittelbarer Nachbarschaft bietet allen Sportbegeisterten aus Krackow und Umgebung verschiedene interessante Sportmöglichkeiten. Im Freizeitsport geht es vor allem um die Freude am Sport, um Spaß an der Bewegung, um Bewegungserziehung und nicht zuletzt um Gesunderhaltung´, so Caffier. ´Sportangebote müssen nicht immer wettkampf- oder leistungsorientiert sein. Vor allem sollte jedes Kind und jeder Jugendliche die Chance haben, in seiner Freizeit Sport zu treiben, am besten im Verein. Damit dafür auch die materiellen Rahmenbedingungen stimmen, unterstützt das Land nach Möglichkeit solche Vorhaben wie in Krackow.´

Neue Sportinfobroschüre für 2014 liegt vor

20.2.2014 – Eine Übersicht über sämtliche Sportvereine, Sportstätten und wichtige sportliche Höhepunkte in Greifswald enthält die Sportinformationsbroschüre 2014, die inzwischen in ihrer 21. Auflage vorliegt. Erstellt wurde sie vom Amt für Jugend, Bildung, Sport und Wohngeld gemeinsam mit dem Sportbund Hansestadt Greifswald e.V. Die aktuellen Satzungen über die Förderung des Sports in Greifswald sowie im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind darin ebenfalls abgedruckt. Insgesamt 90 Sportvereine sind inzwischen unter dem Dach des Sportbundes Greifswald vereint. Dazu gehören auch 15 Vereine mit mehr als 1.000 Sportfreunden aus den Ämtern Loitz und Jarmen. Sie alle bieten mehr als 50 Sportarten an. Größter Sportverein ist nach wie vor die Hochschulsportgemeinschaft mit mehr als 2.000 Mitgliedern. Allein Fußball kann in 17 Vereinen gespielt werden, Volleyball in 12, jeweils sechs Vereine bieten die Sportarten Segeln oder Tanzen an. Aber auch exotische Sportarten wie die japanische Kampfkunst Aikido oder Frisbee können in Greifswald ausgeübt werden. Die Sportinfobroschüre gibt es kostenlos im Amt für Jugend, Bildung, Sport und Wohngeld, Gustebiner Wende 11, in der Greifswald- Information am Markt sowie an der Infotheke im Rathaus.

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Sanierung des Waldstadions in Ueckermünde

Sportminister Caffier: Weitere Finanzhilfen für optimale Bedingungen im Vereins- und Schulsport

22.11.2013 – Das Ueckermünder Waldstadion wird umgestaltet und saniert, die Bauarbeiten sind bereits voll im Gange. Davon konnte sich der Minister für Inneres und Sport Lorenz Caffier Ende August überzeugen, als er dem stellvertretenden Bürgermeister einen Förderbescheid in Höhe von 240.000 EUR aus Fördermitteln für den Sportstättenbau übergab. Bei seinem damaligen Besuch hatte der Minister weitere finanzielle Unterstützung zugesagt. Diese Mittel sind nun bewilligt worden und die Stadt erhält nochmals 195.800 EUR als Finanzhilfe aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung. „Mit einem erheblichen Zuschuss hat das Land die Umgestaltung und Sanierung des Waldstadions unterstützt, damit Schul- und Vereinssport unter modernen Bedingungen möglich sind. An diesem Beispiel zeigt sich sehr anschaulich, wie das von der Landesregierung aufgelegte Kofinanzierungsprogramm in der Praxis funktioniert. Finanzhilfen aus diesem Programm sind gedacht für kommunale Investitionen wie z.B. in den Wegebau, den Brandschutz oder den Sportstättenbau, und zwar für die Kommunen, die aufgrund ihrer schwierigen Haushaltssituation sonst nicht von anderen Förderprogrammen profitieren könnten, weil ihnen das Geld für den erforderlichen Eigenanteil fehlt. Mit der Kofinanzierungshilfe entlasten wir die kommunalen Haushalte und unterstützen gleichzeitig Kommunen dabei, nachhaltige Investitionen vornehmen zu können. Für mich als Kommunal- und Sportminister eine ideale Verbindung“, so Lorenz Caffier. Im Waldstadion entstehen u.a. eine neue Laufbahn, ein neuer Fußballplatz sowie eine Kugelstoß- und Weitsprunganlage. Besonderes Augenmerk wurde auf den behindertengerechten Ausbau der Sportanlage gelegt. Wenn die Sportanlage fertig ist, wird sich der Sportbetrieb der Stadt Ueckermünde im Waldstadion konzentrieren. Die geplanten Investitionen belaufen sich insgesamt auf rund 580.000 EUR.

Rund 15.000 EUR Sportfördermittel für Erneuerung der Flutlichtanlage auf Fußballplatz in Hohendorf

15.11.2013 – Nahe des Peenestroms im Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt der Ortsteil Hohendorf der Stadt Wolgast. Der Hohendorfer Sportverein 69 e.V. hatte beim Ministerium für Inneres und Sport einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Modernisierung der Flutlichtanlage auf ihrem Trainingsfußballplatz gestellt. Nach der Richtlinie zur Förderung des Sportstättenbaus sind nun rund 15.000 EUR genehmigt worden. Innenminister Lorenz Caffier: „Die Fördermittel für Investitionen in Sportstätten unseres Landes sind gut angelegtes Geld. Zum einen verbessern sie die Lebensqualität im ländlichen Raum durch eine bessere Infrastruktur, zum anderen sind Sportarten wie Fußball gerade im Kinder- und Jugendbereich viel mehr, als nur Bewegung und Spiel. Dies wissen die Hohendorfer Kicker sicher aus ihrer eigenen Vereinsarbeit. Sport stärkt die Gemeinschaft und vermittelt grundlegende gesellschaftliche Werte wie Toleranz, Fair Play und Disziplin. Er ist ein unersetzbarer Teil unseres Miteinanders und verdient auch in Zeiten allgemeiner Finanznöte jede mögliche Unterstützung.“ Die alte und marode Flutlichtanlage wird für insgesamt rund 22.000 EUR erneuert. Unter anderem sollen Stahlbeton-Fundamente für vier Lichtmasten errichtet werden.

Neue Rasenbewässerung in der Gießerei- Arena

Stadt Torgelow erhält rund 23.000 EUR Sportfördermittel

1.11.2013 – Für ein Vorhaben im Sportstättenbau im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat der Minister für Inneres und Sport Lorenz Caffier kürzlich die Unterstützung durch Fördermittel angekündigt. Die Stadt Torgelow erhält rund 23.000 EUR für eine neue Rasenbewässerung in der Gießerei- Arena aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), heißt es im Schreiben des Ministers an die Stadt. Das Sportstadion verfügt über einen Rasenplatz, Steintraversen für die Besucher und über eine Laufbahn. Fast 5.000 Zuschauer finden in der Heimspielstätte des Fußball-Oberligisten Torgelower SV Greif Platz. Die Rasenfläche wird bisher mit beweglichen Regnern bewässert, was sehr personal- und kostenintensiv ist. Im Zuge des Neubaus einer Rasenbewässerung soll eine automatisch gesteuerte Versenkberegnungsanlage installiert werden. Im Jahr 2013 stellt das Ministerium für Inneres und Sport für Investitionen in den kommunalen, vereinseigenen und für den Sportstättenbau im Spitzensport rund 3,4 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Fördersumme für den Neubau bzw. die Instandsetzung von Sportstätten setzt sich aus Sportfördermitteln des Landes sowie Finanzmitteln des Bundes und der EU zusammen. Die Palette der geförderten Bauvorhaben im Jahr 2013 ist breit und umfasst neben klassischen Sporthallen und Sportplätzen auch multifunktionale Freizeit- und Sportanlagen.

240.000 EUR für Sanierung der Sportplatzanlage in Ueckermünde

Innenminister Lorenz Caffier übergibt Förderbescheid

Schwerin 28.8.2013 – Für den Neubau der Sportanlage und der Kampfbahn in ihrem Waldstadion erhält die Stadt Ueckermünde im Landkreis Vorpommern-Greifswald vom Innenministerium finanzielle Unterstützung in Höhe von 240.336 Euro. Innen- und Sportminister Lorenz Caffier nutzt seinen heutigen Besuch im Landkreis und übergibt einen entsprechenden Zuwendungsbescheid für das Bauvorhaben an den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Ueckermünde, Jürgen Kliewe. „Sport leistet viel mehr, als nur Bewegung und Spiel. Er verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, stärkt die Gemeinschaft und vermittelt grundlegende gesellschaftliche Werte, wie Toleranz, Fair Play und Disziplin. Er ist ein unersetzbarer Teil unseres sozialen und kulturellen Lebens und verdient als solcher, auch in Zeiten allgemeiner Finanznöte, jedwede Unterstützung“, so Innenminister Caffier. Die vorhandene Sportanlage der Stadt Ueckermünde stammt aus den 50er Jahren und entspricht aus Sicht der Sportfunktionalität und dem Zustand des Platzbelages nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Trainingsanlage. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden sich voraussichtlich auf rund 586.000 Euro belaufen.

Greifswalder Fußballvereine bilden gemeinsames Kompetenzteam

Greifswald 28.8.2013 – Die drei großen Greifswalder Fußballvereine rücken näher zusammen. Darauf verständigten sich die Vorstände des FC Pommern Greifswald e.V., des Greifswalder SV 04 e.V. sowie des FSV Blau-Weiß Greifswald e.V. beim heutigen Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Arthur König. Die Vereine einigten sich auf drei Ziele. So wird zunächst ein Kompetenzteam aus den drei Vereinen gebildet, dem zusätzlich ein Vertreter der Stadt angehört. Der Fußballverband soll beratend zur Seite stehen. Dieses Team soll bis November ein Konzept erarbeiten, wie die Vereine zunächst im Nachwuchsbereich zusammenarbeiten können, um die Talentförderung zu stärken. Zudem will man gemeinsam überlegen, wie die Sportstätten der Stadt gleichberechtigter genutzt werden können. Grundlage dafür soll der Trainings- und Spielbetrieb aller Vereine und Einrichtungen sein. „Ich freue mich, dass sich die Fußballvereine angenähert und auf diese Ergebnisse geeinigt haben“, sagte Oberbürgermeister Dr. Arthur König im Anschluss an das Gespräch, „das ist schon mal ein wichtiger Schritt. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, hier in Greifswald wurde heute schon mal der Grundstein für ein engeres Zusammengehen der Vereine gelegt. Wir als Stadt begleiten den Prozess weiterhin aktiv.“ Die erste Beratung des Kompetenzteams soll bereits innerhalb der nächsten vier Wochen stattfinden.

Bessere Bedingungen im Volksstadion: neuer Kunstrasenplatz und neue Sanitäranlagen

Die Jugendfußballer können im Volksstadion künftig auf einem neuen und modernen Kunstrasen spielen. Am kommenden Dienstag wird der neue Jugendplatz übergeben.

fussball00022 gifGreifswald 23.8.2013 – Wie das Immobilienverwaltungsamt mitteilte, konnten die Bauarbeiten sogar drei Tage eher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant. In den vergangenen Wochen waren zunächst der Rasen abgenommen und anschließend die Bodenunebenheiten beseitigt worden. Auch eine gefährliche Bodenrille auf einer Länge von 40 Metern entlang des Spielfeldes wurde entfernt. Anschließend wurde auf einer Fläche von insgesamt 6470 Quadratmetern neuer Rasen mit einer speziellen Sand- und Gummigranulatfüllung ausgelegt. Das bislang 94 mal 64 Meter große Spielfeld wurde geringfügig auf 90 mal 62 Meter verkleinert. „Das sei wichtig gewesen, um den Sicherheitsabstand für die Sportler zu den Seiten herzustellen“, hieß es aus dem zuständigen Amt. „Auch mit diesen neuen Maßen, die der DIN entsprechen, sind alle nationalen Punktspiele möglich.“ Für die Spieler gab es zudem neue Tore, für die  Platzwarte ein neues Pflegegerät für den Traktor, damit sie den Rasen künftig noch besser pflegen können. Auch das Sanitärproblem ist gelöst. Im Hauptgebäude steht nun auf der oberen Etage jeweils eine Dusche mit Toilette zur Verfügung. Vorher gab es in den Duschen keine Toiletten, das vorhandene WC im Erdgeschoss reichte bei weitem nicht aus. Für die neuen Toiletten wurden die ehemaligen Räume für die Trainer- und Schiedsrichter umgebaut, die nun im Erdgeschoss sitzen. Auch eine Dusche wurde komplett erneuert, ebenso die  gesamte Trinkwasserinstallation, die Armaturen und Bodeneinläufe, zudem wurde alles neu gefliest. Bereits seit einer Woche kann man einen der beiden Sanitärtrakte nutzen, der andere wird Ende nächster Woche fertig. Die Gesamtkosten einschließlich der Planungen belaufen sich für den Jugendplatz auf rund 240.000 Euro, für den Umbau im Stadiongebäude auf etwa 145.000 Euro.

„Sport frei! bei der 5. Vorschulolympiade in Greifswald

Einladung zur Vorschulolympiade am Mittwoch, 5. Juni, von 9.00 bis 12.00 Uhr,  Volksstadion

Greifswald 28.5.2013 – Insgesamt 19 Greifswalder Kindertagesstätten (kommunale und freie Träger) treffen sich am 5. Juni zur 5. Vorschulolympiade im Volksstadion. Mehr als 400 Jungen und Mädchen nehmen an dem sportlichen Wettkampf teil. Nachdem die Fackel entzündet wurde, werden alle Kinder mit ihren Betreuern eine Stadionrunde laufen. Zahlreiche Stationen sind vorbereitet: dazu gehören Sackhüpfen, Schwungtuch, Parcour, Tauziehen, Ringewerfen, Rebounder, Koordinationsleiter, Klammerspiel und Raupe. Weitwurf und 50m- Lauf werden wieder gewertet. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und einen Button, darüber hinaus gibt es für jede Kita einen Pokal. Der Sportbund Hansestadt Greifswald e.V. unterstützt die Vorschulolympiade wieder tatkräftig. Sie sind zur 5. Vorschulolympiade herzlich eingeladen. Natürlich sind auch alle Eltern, Verwandten und Bekannte willkommen, um die Kinder anzufeuern.

„Geschichte des Greifswalder Sportinstituts“ erschienen

Von Dr. Gerhard Grasmann

Quelle: PM LSB MVFünf Jahre nach dem endgültigen Aus des Instituts für Sportwissenschaft an der Greifs-walder „Ernst-Moritz-Arndt-Universität“ haben ehemalige Mitarbeiter des Instituts unter der Leitung seines langjährigen Direktors, Prof. Dr. em. Peter Hirtz, eine umfassende Dar-stellung der Geschichte dieser Einrichtung vorgelegt. Diese richtet sich vor allem an die ehemaligen Studierenden und Mitarbeiter mit der Absicht, die fast 90jährige Geschichte in Erinnerung zu bringen und zu bewahren. Ein besonderes Anliegen der Autoren war es, die Begleitumstände zu beleuchten, die im Jahre 2008 zur Schließung dieses traditionsreichen, leistungsfähigen und allseitig anerkannten Instituts führten. Die über 200 Seiten umfassende Publikation beginnt folgerichtig mit den Vorläufern einer organisierten Tun- und Sportlehrerausbildung an der Preußischen Universität Greifswald Mitte des 19. Jahrhundert. Diese Anfänge sind untrennbar mit dem Wirken von Heinrich Gustav Range verbunden, der ab 1864 private Turnlehrerkurse durchführte. Nach seinem Tod 1894 gelang es seinem Nachfolger, Dr. Herrmann Wehlitz, staatlich anerkannte Kurse durchzusetzen. 1925 wurden schließlich alle Aktivitäten des Turnens und des Sports an der Greifswalder Universität im Institut für Leibesübungen vereint. Es war somit eines der ältesten in Deutschland. Nunmehr war es möglich, zunächst in zwei, dann in vier und später in acht Semestern ein reguläres Turn- und Sportlehrerstudium zu absolvieren. Interessant sind vor allem Darstellungen, wie unter den Bedingungen des 2. Weltkrieges nach 1939 ein Lehrbetrieb überhaupt möglich war. Dazu kommen Zeitzeuginnen zu Wort. Das Ende des Krieges bedeutete zunächst auch das vorläufige Ende der Turn- und Sportlehrerausbildung in Greifswald 1947 wurde dann der Lehrbetrieb unter den neuen gesellschaftlichen Bedingungen wieder aufgenommen. Schwierig war die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und Lehrkräften.

Die ersten Absolventen und ihr künftiges Wirken als Sportlehrer, Sportler, Wissenschaftler und Funktionäre werden in diesem dritten Kapitel gewürdigt. Das Institut für Körpererziehung in Greifswald entwickelte sich fortan zu einer kleinen aber leistungsfähigen Einrichtung für die Aus- und Weiterbildung von Turn- und Sportlehrkräften in der DDR. Als Forschungsschwerpunkt nahmen sich die Lehrkräfte und Studenten der Ent-wicklung der körperlich-sportlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler im frühen Schulalter an. So entstanden in den folgenden Jahrzehnten u.a. die Lehrpläne und Unterrichtshilfen für die Klassen 1 – 4. In einem 5. Kapitel werden die durchgreifenden strukturellen und inhaltlichen Verände-rungen des Sportstudiums nach der „Wende“ 1989/90 untersucht und dargestellt. Dieser Prozess gelang recht gut und das Greifswalder Sportinstitut entwickelte sich sehr schnell zu einer national und international anerkannten Lehr- und Forschungseinrichtung. Unverständlich deshalb das „bittere Ende“, das im letzten Abschnitt dargestellt wird. Die Auflage der Publikation ist begrenzt, um aber möglichst vielen Interessenten, vor allem den hunderten oder gar tausenden Absolventen unseres Instituts Zugang zu dieser historischen Darstellung zu bieten, stellen wir hier eine digitalisierte Fassung zum kostenlosen Herunterladen ins Netz. Über die eine oder andere Reaktion auf diese Veröffentlichung würden sich die Autoren freuen. Dank gilt an dieser Stelle vor allem der Abt. Öffentlichkeitsarbeit der Energiewerke Nord GmbH Greifswald, die den Druck übernahm.

Studenten segeln mit der GREIF – Jetzt bewerben!

Auf der Greif, Foto Malte Kretschmann Auf der Greif, Foto Malte Kretschmann Auf der Greif, Foto Malte Kretschmann(PM/Greifswald 29.4.2013) – Selbst Hand anlegen beim Segel setzen und bis in die höchsten Wanten klettern – was für ein Gefühl! Rund 40 Studierende können das am 30. Mai auf dem stadteigenen Segelschiff „GREIF“ erleben. Mitsegeln kann jeder, der seinen Hauptwohnsitz in Greifswald angemeldet hat. Das Los entscheidet. Wer mitsegeln möchte, hat die Chance, sich bis zum 17. Mai unter presse@greifswald.de zu bewerben: bitte Namen, Adresse und E-Mail-Adresse angeben. Die Ausgelosten werden schriftlich durch die Pressestelle informiert. Jedes Jahr wird der Tagesausflug unter ein spezielles Thema gestellt – in diesem Jahr sind es die internationalen Kontakte der Stadt und ihrer Einrichtungen. Anlass ist das Jahr der Partnerstädte, welches mit verschiedenen Aktivitäten begangen wird. Neben dem Oberbürgermeister und Persönlichkeiten der Universität gehen auch Engagierte aus Vereinen und Einrichtungen mit auf große Fahrt, die besonders enge Kontakte zu den Partnerstädten pflegen. Die Studenten haben somit Gelegenheit aus erster Hand zu erfahren, wie vielfältig die Beziehungen sind. Treffpunkt für den Törn ist am 30. Mai um 9.00 Uhr am Liegeplatz der GREIF an der Südmole (hinter dem majuwi) im Wiecker Hafen. Das Schiff wird gegen 15.30 Uhr wieder im Hafen anlegen. Für Verpflegung an Bord ist gesorgt.

Hochseilgarten soll neue sportliche Attraktion in Greifswald werden

Naturhochseilgarten, Foto Michael Schicha (PI/Greifswald 13.3.2013) – In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald soll ein Hochseilgarten entstehen. Der Greifswalder Michael Schicha stellte gestern seine Pläne im Sportausschuss vor. Demnach soll der Kletterpark  in einem Waldstück auf dem Gelände des Volksstadions zwischen Wolgaster Straße und Pestalozzischule auf einer Fläche von 8.000 Quadratmetern entstehen. Das Gelände gehört zu einer bisher nicht genutzten städtischen Grünfläche. Nach Einschätzung von Michael Schicha bieten nicht nur der Baumbestand, sondern auch die Verkehrsanbindung beste Voraussetzungen für einen solchen Hochseilgarten: „Wir wollen acht Parcours mit insgesamt 45 Übungen anbieten“, so der passionierte Kletterer. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt. Dazu gehörte auch die Erlaubnis, in Absprache mit einem öffentlich bestellten Baumgutachter 12 Bäume zu fällen. Fünf davon waren bereits abgestorben oder wiesen große Stammschäden auf, die anderen hatten einen Stammumfang von weniger als einem halben Meter. Die Fällungen waren notwendig geworden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Für die Bauvorbereitung werden derzeit weitere Baumpflegearbeiten durchgeführt.

Der Kletterwald soll mit Hilfe eines gemeinnützigen Förder- und Trägervereins errichtet und betreut werden, der demnächst gegründet werden soll. „Wir möchten mit dem Hochseilgarten nicht nur das große Sportangebot in Greifswald ergänzen. Der Verein will darüber hinaus auch Seminare, Workshops, einen Naturlehrpfad und Geocaching anbieten.“ Schon jetzt sei das Interesse groß, so Michael Schicha. Wie sich in ersten Gesprächen gezeigt habe, würden das Maritime Jugenddorf in Wieck, die Jugendherberge in Greifswald und das Schawi Sport- und Jugendhotel in Lubmin ein solches Angebot gern nutzen. Dadurch könnte der Kletterwald auch unter der Woche ausgenutzt werden. Als zukünftige Besucher werden natürlich nicht nur Touristen, sondern auch die Bewohner der Stadt angesprochen. Das Erlebnisangebot richtet sich an alle Altersgruppen, hauptsächlich aber an Familien, Schulen und Sportvereine, aber auch an Betriebsgemeinschaften und soziale Einrichtungen. Nach den jetzigen Vorstellungen soll der Hochseilgarten noch in diesem Sommer eröffnet und dann künftig saisonal von Frühjahr bis Herbst betrieben werden.

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Veröffentlicht 10. September 2012 von Martina Wichor