Vorpommern-Greifswald   Leave a comment

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald

blickt auf eine sehr junge Geschichte zurück. Er wurde im Zuge der Kreisgebietsreform am 4. September 2011 aus der Stadt Greifswald, den Landkreisen Ostvorpommern, Uecker-Randow sowie Teilen des Landkreises Demmin gebildet. Der Landkreis verkörpert in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Mit fast viertausend Quadratkilometern Fläche hat er fast die Ausdehnung der Insel Mallorca. Das ruhige aber reizvolle Hinterland, die Gewässerlandschaften oder die Strandmetropolen auf der Insel – für jeden Erholungssuchenden und für jeden Investor ist das Passende dabei.

Die drei Naturparke Stettiner Haff, Flusslandschaft Peenetal und die Insel Usedom nehmen fast 40 % der Fläche des Landkreises ein. Sie stellen einen wichtigen Baustein im Naturschutz dar und helfen, die landschaftlichen Schönheiten, Kulturlandschaften und seltenen Arten und Biotope zu erhalten und auch späteren Generationen zugänglich zu machen. Wer sich im Urlaub selbst aktiv betätigen will, kann im Kanu paddeln und Biber beobachten oder mit dem Rad das weite Land an Haff, Peene, Uecker und Randow erkunden. Der berühmte Berlin-Usedom-Radfernweg führt direkt durch die Region. Daneben laden aber auch ausgedehnte Kiefern- und Buchenwälder sowie die Ueckermünder Heide südlich vom Stettiner Haff zum Wandern, Radeln und Reiten ein. Wem die Mischung aus rauer Ursprünglichkeit, der Idylle lieblichen Land- und Kleinstadtlebens sowie dem hanseatischen Flair Greifswalds zusagt, der wird vom Landstrich im äußersten Nordosten unweigerlich positiv aufgeladen.

Wieck b. Greifswald, 13-10-2008, Foto: Joachim KloockReetdachhaus im Achterland, Foto www.usedom.deWieck b. Greifswald, 13-10-2008, Foto: Joachim KloockRieth - das kleine Fischerdörfchen aus der Vogelperspektive, Foto/Luftbild: Walter Graupner, www.foto-graupner.de, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat sich nicht nur als überregional und international bedeutsame Tourismusregion entwickelt, sondern auch als Wirtschaftsstandort im Zentrum des Ostseeraumes mit Zugang zu den Märkten des ost- und nordeuropäischen Raumes sowie zu den Metropolregionen Berlin und Hamburg. Aufgrund der modernen Verkehrsinfrastruktur ergibt sich für den Landkreis Vorpommern-Greifswald eine gute Erschließung mit den Hauptverkehrsachsen Lübeck-Stettin und Usedom-Berlin. Kurze und kostengünstige Wege zu den Zulieferern und Kunden bieten die Seehäfen Wolgast und Vierow, der Binnenhafen Anklam sowie der Industriehafen Lubmin. Es existiert eine starke, auf Weltmarktniveau konkurrenzfähige Landwirtschaft mit großflächigen Betriebsstrukturen und hochprofessioneller Betriebsführung. Der ökologisch bewirtschaftete Flächenanteil ist bezogen auf Deutschland überdurchschnittlich hoch.

Vier Wirtschaftszentren domenieren

In Anklam herrscht traditionell die landwirtschaftlich orientierte Industrie vor, doch auch andere Wirtschaftszweige haben sich hier schon mehrfach niedergelassen. Größere Produktionsunternehmen sind die Zuckerfabrik und das Möbelwerk. Hauptsächlich sind klein- und mittelständische Unternehmen der Baubranche sowie Dienstleistungen für die Landwirtschaft in der Anklamer Region ansässig. Am Standort Lubmin sind zur Zeit neben der EWN GmbH mit 1.300 Mitarbeitern bereits 32 Firmen mit mehr als 600 Beschäftigten angesiedelt. In der Nähe befindet sich der Hafen Vierow, der als Gewerbestandort durch die Errichtung eines holzverarbeitenden Betriebes aufgewertet werden soll. Die Stadt Wolgast ist in der Funktion eines Mittelzentrums ein bevorzugter Standort für die gewerbliche Wirtschaft, erkennbar an dem guten Auslastungsgrad der Gewerbebetriebe. Ziel ist eine breitgefächerte Wirtschaftsstruktur mit Entwicklung der Dienstleistungen unter Ausnutzung der Synergien mit der Peenewerft mit rund 750 Mitarbeitern und anderen bereits bestehenden Unternehmen. In der Stadt Pasewalk wurde das Kompetenzzentrum für Flugzeugentwicklung und Flugzeugbau eröffnet. Vorpommern hat in seiner Geschichte die Entwicklung der Luftfahrt mit geprägt. An diese Erfahrungen anknüpfend wurde hier die Voraussetzung geschaffen, dass sich diese leistungsfähige Branche entwickeln kann.

Mit freundlicher Genehmigung http://www.kreis-vg.de

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Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Greifswald ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Gleichzeitig bildet sie eines der vier Oberzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Durch die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und weitere Forschungseinrichtungen hat Greifswald als Forschungsstandort einen Ruf, der weit über die Landesgrenzen hinausgeht. Heute ist die Universität, zusammen mit ihren angegliederten Forschungseinrichtungen und dem Universitätsklinikum Greifswald, der größte Arbeitgeber der Stadt.

Die Geschichte der Gründung der Stadt liegt weit zurück. Der ursprüngliche Name der Siedlung, die sich dann zur eigenständigen Stadt Greifswald entwickelte, ist nicht überliefert. Eine Bestätigungsurkunde Wartislaw III. von 1248, in der dem Kloster Eldena das oppidum Gripheswald cum omnibus pertinentiis suis bestätigt wurde, ist die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Namens. In der Lehensurkunde Wartislaw III. vom Juni 1249 findet sich der ausdrückliche Hinweis, dass das oppidum Gripheswald in deutscher Sprache Gripeswald genannt wird, was vermuten lässt, dass die Siedlung ursprünglich einen anderen slawischen, dänischen oder deutschen Namen besaß. Für die Theorie, dass der ursprüngliche Name ein dänischer war, der sich an Gripscogh, den Namen eines Waldes bei Esrom in Dänemark, dem Mutterkloster des Klosters Eldena, anlehnt, gibt es keine Belege. Das mittelniederdeutsche grip steht für den Greif und ist wahrscheinlich als Bezug auf das Wappentier der pommerschen Herzöge zu verstehen, welche später auch als Greifen bezeichnet wurden; das wolt/wold steht für Wald. Greif und Wald finden sich auch im Wappen Greifswalds wieder.

Greifswalds Gründung in Pommern geht auf das Kloster Eldena zurück, zu dessen Gut es anfangs gehörte. Die Siedlung lag gegenüber den auf der anderen Ryckseite gelegenen Salzpfannen, die nachweislich seit spätestens 1193 bestanden; sie entstand wahrscheinlich im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts als Siedlung der Arbeiter der Greifswalder Saline. Für die Siedlung, an der sich zwei alte Handelswege kreuzten, erhielt das Kloster 1241 sowohl vom rügenschen Fürst Wizlaw I. als auch vom Pommernherzog Wartislaw III. urkundlich das Marktrecht verliehen.Im Juni 1249 konnte Wartislaw III. das Kloster dazu bringen, ihm die Marktsiedlung Greifswald zu Lehen zu geben, und am 14. Mai 1250 verlieh er ihr das Lübische Stadtrecht, wodurch Greifswald fortan auch gegenüber den pommernschen Herzögen sehr viel unabhängiger war.

Auszug aus der Geschichte Greifswalds siehe bitte „Wikipedia“.

Greifswalder Rathaus, Foto: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt GreifswaldStudierende vor dem Universitätshauptgebäude, Foto: Cristioph Kaden Wohnen am Wasser, Foto: Peter BinderDom, Foto: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Bis heute ist der mittelalterliche Grundriss der Stadt erhalten geblieben. Beispiel ist die Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Häusern und dem historischen Marktplatz. Stolze Giebelhäuser und die weithin sichtbaren Kirchen zählen heute zu den größten architektonischen Kulturgütern Greifswalds. Die gotischen Monumente Dom St. Nikolai und die Kirchen St. Marien und St. Jacobi erinnern an die Blütezeit des Mittelalters. Gemeinsam mit den prunkvollen Gebäuden an der Ostseite des Marktplatzes sind sie heute wichtiger Bestandteil der „Europäischen Route der Backsteingotik“. Kunst und Kultur sind in Greifswald allgegenwärtig. Im Pommerschen Landesmuseum lassen sich 14.000 Jahre Geschichte erkunden. Aus der gläsernen Museumsstraße bietet sich ein Blick in die historische Wallanlage – beinahe vergessene Kräuter und Obstsorten wachsen im Klostergarten. Während der jährlichen Bachwoche sind Dom und Stadt von der Musik des bedeutenden Komponisten erfüllt. Das Festival „Nordischer Klang“ wird von Künstlern aus Vorpommern und den nordischen Ländern gestaltet. Greifswald ist aber auch als grüne Stadt ein Begriff. Sie lädt zum Radfahren, Wandern und Wassersport ein. Der Museumshafen erinnert an die jahrhundertelange Seehandelstradition.

Trotz ihrer jahrhundertelangen Geschichte ist Greifswald eine junge und moderne Stadt – oder, wie die Einheimischen sagen, eine Universität mit Stadt Rund 12.000 Studierende aus Deutschland und der ganzen Welt mischen sich unter die 60.000 Einwohner. Die durch Heinrich von Rubenow im Jahr 1456 gegründete Universität ist die zweitälteste Nordeuropas und bedingt durch die historischen Gegebenheiten zugleich die älteste Schwedens. Bis heute legen die Universitätsgebäude Zeugnis vom architektonischen und geistigen Reichtum der Jahrhunderte ab. Die Aula im Hauptgebäude, einst barocke Bibliothek, gehört zu den schönsten ihrer Art in ganz Deutschland. Den zweifellos größten Schatz der Universität bilden aber ihre einzigartigen natur- und geisteswissenschaftlichen Sammlungen sowie zahlreiche Kunstschätze. Derzeit entsteht in Greifswald das modernste Universitätsklinikum Deutschlands, das den Studierenden durch seine direkte Anbindung an die medizinische Fakultät einzigartige Studienmöglichkeiten eröffnet. Gleichzeitig profiliert sich die Stadt mit dem BioTechnikum, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik oder dem Friedrich-Loeffler-Institut für Tierseuchenforschung auf der zu Greifswald gehörenden Insel Riems als Standort für international anerkannte und renommierte Forschung.

Mit freundlicher Genehmigung http://www.greifswald.info

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Die Insel Usedom …

… Kilometerlange Sandstrände, Sonne satt, Natur pur

Mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden im Jahr scheint die Sonne nirgendwo in Deutschland so häufig wie auf der zweitgrößten Insel des Landes. Neben diesem Vorzug locken ein 42 km langer, bis zu 70m breiter, feiner Sandstrand, besondere klimatische Bedingungen, ausgedehnte Wälder, die verträumte Landschaft des Achterwassers, sowie viele Seen und kleine Dörfer, die zusammen Garant für einen erholsamen Urlaub sind. Radeln auf bis zu 150 km Radwegen der Insel, Reittouren durch das idyllische Achterland, Skaten entlang der längsten Promenade Europas in den „3 Kaiserbädern“, Surfen, Kiten & Segeln im Achterwasser oder direkt auf der Ostsee in Karlshagen, Zinnowitz oder Koserow. Beim Beach-Volleyball am Strand oder Golfen am Balmer See können sich Sport-Freaks aller Altersklassen ausleben.

Der gesundheitsfördernde Aspekt der See und die einzigartigen natürlichen und klimatischen Bedingungen der Usedomer Seebäder sind der Grundstein ihrer lang anwährenden Badetradition. Von den landschaftlichen und gesundheitlichen Reizen angezogen, erwärmten sich bereits im 19. Jahrhundert Adel und Aristokratie für die Insel. Das wohlhabende Bürgertum promenierte hier und genoss das Leben. Künstler wie die Gebrüder Mann, Gorki, Tolstoi oder Johann Strauß flanierten hier, atmeten würzige Seeluft und fühlten den Geist eines goldenen Zeitalters, den sie auch in ihren Werken festhielten. Die in dieser Zeit entstandenen Sommerresidenzen im Stil der Bäderarchitektur beeindrucken noch heute und stehen den Gästen liebevoll restauriert als Urlaubsdomizil zur Verfügung (www.baederarchitektur.de). Auch das Wahrzeichen der Insel Usedom – die Seebrücke in Ahlbeck – stammt wie viele der Bäderarchitektur – Villen ebenfalls aus dem vorletzten Jahrhundert. Die »Hundertjährige« mit ihrem roten Dach, den vier grünen Türmen und dem 280 Meter langen Landungssteg ist die einzige noch erhaltene ihrer Art an der deutschen Ostseeküste.

Blick über den Strand von Ahlbeck und Herigsdorf, Foto: www.usedom.deBäderarchitektur in den Drei Kaiserbädern, Foto: www.usedom.deSeebrücke Ahlbeck, Foto: www.usedom.deKonzertmuschel in Trassenheide, Foto: www.usedom.deomenade_06-scrSchon im 19. Jahrhundert förderte man das ortsgebundene Heilmittel „Heringsdorfer Jodsole“.  Prominente Gäste wie Theodor Fontane berichteten von der heilenden Wirkung der Ostsee: Heute sind es u.a. die 15 zertifizierten Wellnesshotels, die die lange Tradition eines gesundheitsorientierten Urlaubs qualitativ weiterführen bzw. erweitern. Wellness findet auf Usedom jedoch längst nicht nur in den Wohlfühloasen der Hotels statt. Die Insel mit ihren natürlichen Ressourcen stellt das Basispotenzial für den gesundheitsbewussten Gast dar.  Der kilometerlange, steinfreie, weiße Sandstrand; die natürliche Synergie von Wasser und Wald und das milde Reizklima mit der durch Brandungsaerosole angereicherten reinen Luft sind das Richtige für alle, die sich etwas besonders Gutes tun wollen.

Darüber hinaus hat Usedom auch kulturell zu jeder Jahreszeit Attraktives zu bieten. Auf der Frühjahrsgala am 17./18. April 2009 präsentieren sich namhafte Designer/innen eines Gastlandes mit ihren Aufsehen erregenden Kreationen bei „USEDOM BALTIC FASHION GUESTS“. Als Sommerhighlight verwandelt sich am 4. Juli 2009 die Heringsdorfer Seebrücke zum längsten Catwalk der Welt und zur BRIDGE OF FASHION. Mit der Verleihung des „BALTIC FASHION AWARD“ am 23/24. Oktober 2009 findet das Modejahr seinen herausragenden Abschluss. Der internationale Modepreis wird von einer hochkarätigen Fachjury an die besten Designer/innen aus den Ostsee-Anrainerstaaten vergeben.

Das kulinarische Verwöhnprogramm der Insel findet in den Heringswochen im April, beim Grand Schlemm im Mai sowie den Usedomer Wildwochen im Herbst seinen Ausdruck. Im Sommer sind es vor allem die Seebrücken-, Fischer- und Hafenfeste oder Beach-Partys, die die Gäste anziehen. Das traditionsreiche Usedomer Musikfestival versetzt die Insel Ende September für drei Wochen in den musikalischen Bann des jeweiligen Partnerlandes. Darüber hinaus runden weitere kulturelle Veranstaltungen, wie die Vineta – Festspiele in Zinnowitz, die Aufführungen im Theaterzelt ,,Chapeau Rouge“ und im Kaisersaal des Maritim Hotels, die „Woche der Bäderarchitektur“ oder die  Ausstellungen in der »Villa Irmgard« in Heringsdorf das kulturelle, abwechslungsreiche Angebot der Insel ab.

Mit freundlicher Genehmigung http://www.usedom.de

Weitere, vertiefende und interessante Informationen… siehe bitte Einzelthemen von “A” (Arbeit) über “K” (Kunst und Kultur/Museen) bis “W” (Wissenschaft).

Veröffentlicht 14. August 2012 von Martina Wichor

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