Tourismus

Kletterpark Boltenhagen eröffnet im April

Sportliche Attraktion ergänzt das touristische Angebot

Kletterwald, Foto: Martina Wichor4.4.2014 – Im Ostseebad Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) entsteht eine neue touristische Attraktion – auf dem Gelände des evangelischen Familienferiendorfes wird am 12. April ein Kletterpark eröffnet. „Der Kletterpark ergänzt das touristische Angebot an der Ostseeküste um einen attraktiven Anziehungspunkt. Direkt an der Strandpromenade gelegen, können Urlauber und Einheimische zukünftig die sportliche Herausforderung suchen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Der Kletterpark bietet fünf unterschiedliche Parcours von Bodennähe bis in elf Meter Höhe. Die einzelnen Durchläufe sind angereichert mit über 70 Zusatzattraktionen, unter anderem einer 80 Meter langen Seilbahn, einem elf Meter hohen Kletternetz, drei sogenannten Tarzannetzen und vielem mehr. In dem evangelischen Familienferiendorf Boltenhagen werden vor Ort auch Verpflegungs-und Aufenthaltsmöglichkeiten angeboten. Mit der Errichtung des Parks entstehen eineinhalb neue Dauerarbeitsplätze. „Gerade für Jugendgruppen, Schulklassen und Familien ist der Besuch des Kletterwaldes ein abwechslungsreicher Ausflug in die Natur. Auch Senioren oder Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen haben die Möglichkeit, einen Teil der Strecken zu erklimmen. Der Kletterparkbesuch ist eine tolle Ergänzung oder Alternative zum Strandurlaub“, sagte Glawe. Der Inhaber des Kletterparks, Harald Jordan, ergänzte: „Unsere Gäste können sogar in den Baumwipfeln surfen: Zwischen zwei Bäumen laufen zwei Stahlseile, auf denen über Rollen ein Surfbrett mit Gefälle von einem Baum zum anderen rollt. So wird das Angebot in Boltenhagen ergänzt – surfen auf den Wellen der Ostsee oder in unserem Kletterpark.“ Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Investitionsvorhaben von 245.000 Euro aus dem Programm der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Mitteln in Höhe von rund 110.000 Euro.

Unesco-Stadt Wismar feiert den Hering

Großes Heringsbraten am 22. März auf Norddeutschlands größtem Marktplatz

Anlanden der Heringe, Foto: H.-J. Zeigert TMV – In 15 Restaurants in und um die Welterbestadt Wismar steht der Hering während der 12. Wismarer Heringstage vom 22. März bis 6. April ganz oben auf der Speisekarte. Ob klassisch, gebraten, im Speckmantel oder süßsauer eingelegt – hier findet jeder ein passendes Gericht. Los geht der Trubel um den Fisch am 22. März mit der Anlandung der Heringe im Alten Hafen. Mit einem Heringskarren geht es mit dem Fang zum Marktplatz, wo die traditionsreiche Veranstaltungsreihe eröffnet wird. Anschließend wird der Fisch bei einem großen Heringsbraten auf dem Marktplatz zubereitet und verkauft. Fischgerichte zum Festpreis werden dann in den teilnehmenden Restaurants serviert. Mit einem maritimen Fischmarkt am 6. April begleitet von Blasmusik und dem Shanty-Chor „Blänke“ enden die Wismarer Heringstage. Der Hering war schon im 11. Jahrhundert wirtschaftlich bedeutend für die Hansestadt. Damals zogen die Wismarer Fischer in Scharen an die schwedische Südwestküste, um dem Hering nachzustellen. Mit Salz konserviert, wurde der Wismarer Hering als begehrte Ware nach ganz Europa exportiert. Initiator der Genussreihe „Wismarer Heringstage“ ist der Hanseatische Köcheclub Wismarbucht. Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de

Radweg zum Rosenower Forst wird ausgebaut

Glawe: Touristisches Angebot verbessert

Radfahrer, Foto: Joachim Kloock10.2.2014 – Auf dem 520 Kilometer langen Radfernweg von Hamburg nach Rügen wird der Abschnitt zwischen der Dorfmitte Rosenows und dem Rosenower Forst (Gemeinde Lützow, Landkreis Nordwestmecklenburg) ausgebaut. „Mit dem Ausbau verbessern wir das touristische Angebot in der Region und bieten eine weitere attraktive Ausflugsstrecke für Radwandertouristen, zum Beispiel zum Theodor-Körner-Denkmal im Rosenower Forst“, betonte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. In Asphaltbauweise entsteht der Weg zukünftig auf einer Strecke von 745 Metern Länge und drei Metern Breite als kombinierter Rad- und Fahrweg, wobei Radfahrer Vorrang haben sollen. Der Radfernweg Hamburg – Rügen führt über Gadebusch, Lützow, Brüsewitz, Gottmannsförde, Herren Steinfeld und Warnitz bis nach Schwerin. „Mecklenburg-Vorpommern bietet unseren Gästen und Einwohnern viele Möglichkeiten, die Freizeit sportlich aktiv zu gestalten. Das Wirtschaftsministerium wird auch weiterhin Maßnahmen unterstützen, um wichtige Lücken im touristischen Radwegenetz des Landes zu schließen“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestition in Höhe von rund 176.000 Euro wird vom Wirtschaftsministerium im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) in Höhe von knapp 125.000 Euro unterstützt.

Surfen in den Baumwipfeln: Kletterpark Boltenhagen eröffnet Ostern

Kletterwald, Foto: Martina WichorTMV – Ab Ostern 2014 wird der neue Kletterpark Boltenhagen das Freizeitangebot im Ostseebad an der Ostseküste Mecklenburgs erweitern. Zentral gelegen, direkt zwischen Strand und Ostseeallee 101, auf dem Gelände des evangelischen Familienferiendorfes, bietet er mit mehr als 70 Elementen in verschiedenen Höhen viel Kletterspaß. Fünf unterschiedliche Parcours stehen je nach Fertigkeiten zur Auswahl. Gäste können sogar in den Baumwipfeln surfen: Zwischen zwei Bäumen laufen zwei Stahlseile, auf denen über Rollen ein Surfbrett mit Gefälle von einem Baum zum anderen rollt. Eine 90 Meter lange Seilbahn sowie ein elf Meter hohes Kletternetz komplettieren das Angebot. Weitere Informationen www.kletterpark-boltenhagen.de

Neujahrsempfang in Boltenhagen

Glawe: Seeheilbad setzt Zeichen – Familienurlaub und Aktivität im Fokus

23.1.2014 – Die Kurverwaltung und die Gemeinde Boltenhagen veranstalteten am Donnerstag gemeinsam einen Neujahrsempfang in der Veranstaltungsscheune der Weißen Wiek. „Für Boltenhagen ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Deshalb muss vor Ort in die touristische Infrastruktur und die Erweiterung der Angebote investiert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. „Mit dem auf Familien, Aktivität und Gesundheit orientierten Marketing beschreiten die verantwortlichen Akteure den richtigen Weg“, sagte Glawe. „Und mit der Strandaufspülung wurde jetzt eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um wettbewerbsfähig mit anderen touristischen Orten zu bleiben.“ Das Land hatte die Strandaufspülung im Bereich der Seebrücke mit 536.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Die Aufspülung mit 70.000 Kubikmeter Sand hatte im Spätherbst die Sedimentsituation westlich der Seebrücke erheblich verbessert und den Strand deutlich verbreitert.

„Die Stärke der Region sind die Naturausstattung, Kulturschätze und eine touristische Infrastruktur, die gepflegt und weiter ausgebaut werden muss“, sagte Glawe. „Bei der Verkehrsführung, dem Ausbau der Kurpromenade und der Ausrichtung großer Veranstaltungen müssen Lösungen gefunden werden.“ Der Minister hob auch das Engagement der Boltenhagen Marina GmbH & Co. KG und der Regattaveranstalter hervor. „Durch die Organisation internationaler Wettkämpfe konnte das sportliche Profil des ganzen Ortes geschärft und die Anzahl der internationalen Übernachtungen erhöht werden“, sagte Glawe. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2013 wurden im Ostseebad nach Angaben des Statistischen Amtes 743.368 Übernachtungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das allerdings ein Rückgang von 4,7 Prozent. Landesweit wurden von Januar bis Oktober 26,3 Millionen Übernachtungen gezählt; eine Steigerung um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Mecklenburgische Ostseeküste konnte mit 7,7 Prozent, Westmecklenburg mit einem Prozent einen Übernachtungszuwachs verbuchen. Darüber hinaus erzielten insbesondere die Städte Rostock (+ 27,6 Prozent) und Wismar (+ 4,8 Prozent) positive Ergebnisse.

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Barockanlage Bothmer: Park vollendet, Schloss folgt 2014

TMV – Nach eineinhalbjähriger Bauzeit ist 2012 der für eine Million Euro sanierte Schlosspark Bothmer in Klütz wiedereröffnet worden. Der Park wurde ursprünglich vor ca. 300 Jahren gemeinsam mit dem Schlossbau im barocken Stil angelegt und in der Mitte des 19. Jahrhunderts entsprechend dem Zeitgeschmack landschaftlich überformt. Auf sieben Hektar öffnet sich Besuchern ein von Wassergräben und Lindenalleen gesäumter Garten mit barocken Strukturen. Eingebettet in die Landschaftsarchitektur liegt ein barockes Ensemble aus 13 Schlossgebäuden, die derzeit noch saniert werden. Ab 2014/2015 soll im Haupthaus eine Dauerausstellung über den Bauherrn Hans Caspar von Bothmer und über die Geschichte der Güter im alten Mecklenburg eröffnen. Die Parkanlage ist ganzjährig kostenfrei zugänglich und täglich ab 10.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: www.mv-schloesser.de

Westmecklenburg: Schlossgarten-Route wird mit 40.000 Euro gefördert

Landeshauptstadt M-V, Schwerin, Gartenanlage vor dem Schloss, Foto: Joachim Kloock (PM/LU 21.5.2013) – Die neue Gartenroute „Musische Schlossgärten“ wurde am 21. Mai in der Orangerie des Schweriner Schlosses vorgestellt. Das Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Schwerin mit den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim erweitert die touristische Infrastruktur Westmecklenburgs. Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Birgit Hesse, Landrätin Nordwestmecklenburgs, dankten dem Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus für seine Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts, in das insgesamt knapp 51.000 Euro investiert wurden. Noch in dieser Woche erhalten die Projektverantwortlichen dafür einen Fördermittelbescheid des Landwirtschaftsministeriums über 40.000 Euro. Gärten gewinnen immer mehr an Bedeutung für den Tourismus in M-V. Private Gärten, Gemeindegärten, Pfarr- und Gutsgärten werden nicht nur durch die Anwohner genutzt, sondern auch von Interessierten, die oft von weither kommen. Über 112 Gärten empfangen in der Initiative „Offene Gärten“ jährlich tausende Besucher. In diesem Jahr laden sie wieder am 22. und 23. Juni ein.

Andere Initiativen wie „Die Gartenroute MV“ mit 32 Gärten oder die „Offene Gartenpforte“ engagieren sich ebenfalls sehr erfolgreich für den Gartentourismus. Dazu kommt das Projekt „Natur im Garten“, das M-V von Niederösterreich übernommen haben. Hier begleiten Fachleute interessierte Menschen auf ihrem Weg zum ökolo­gisch und naturnah gestalteten Garten. An insgesamt 55 Gärten konnte bereits die Plakette „Natur im Garten“ verliehen werden. Das Projekt wird vom Landwirtschaftsministerium bis 2015 mit insgesamt ca. 452.000 Euro gefördert. Auf die neue Gartenroute Musische Schlossgärten sind Garten- und Kulturliebhaber, Radwanderer, Landurlauber, Tagestouristen, aber auch Kreuzfahrer, die in Warnemünde und Travemünde ankommen, eingeladen, Mecklenburg-Vorpommern von seiner schönsten Seite kennen zu lernen.

Dritte Schmalspurbahn in MV nimmt ab Sommer 2013 Fahrt auf

Bad Doberan, Die "Molli", Foto: Joachim KloockDer Rasende Roland und die Molli sollen ab Sommer 2013 einen neuen, alten Kollegen bekommen, den Kaffeebrenner. Diese Kleinbahn mit Dampf- und Diesellokomotive und einer Spurenweite von 600 Millimetern soll vorerst auf der sechs Kilometer langen Strecke zwischen Klütz und Reppenhagen verkehren und das fünf Mal täglich. Finanziert wird die Wiederinbetriebnahme der Strecke nach rund sieben Jahren durch die Stiftung Deutscher Kleinbahnen, die 1,7 Millionen Euro investiert und mit 10.000 Besuchern pro Jahr rechnet. Geplant sind auch Themenfahrten zu den Feiertagen. Urlauber können sich auf eine landschaftlich reizvolle Strecke durch den Klützer Winkel freuen. Weitere Informationen: Eva Eckert, Tel. 038825 37165

Gut gerüstet für die Fahrradsaison

Faltblätter zu Radtouren

FlyerRadwege1_Powerpoint_vo, Foto: Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, SchwerinAttraktive Radtouren in Westmecklenburg laden zum Entdecken und „Erfahren“ ein. Sechs ausgewählte Rundtouren aus dem Radwegekonzept des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg wurden jetzt veröffentlicht und liegen als Faltblätter vor. Erkunden Sie die Lehm+ Backsteinstraße mit ihren eindrucksvollen Projekten zwischen Lübz und Plau oder begeben Sie sich auf die Spuren der Slawen im Sternberger Seengebiet. Ebenso entspannend ist es, auf dem Elberadweg bei Boizenburg zu radeln und die angrenzende Deich- und Polderlandschaft auf sich wirken zu lassen. Unberührte Natur können Sie ebenfalls im Biosphärenreservat Schaalsee in vollen Zügen genießen, wenn es über ländliche Wege zur Ziegenmanufaktur geht oder Sie dem idyllischen Uferweg entlang des Neuenkirchener Sees folgen. Dies sind nur beispielhafte Zielpunkte der Rundtouren, die mit einer Länge von 28 bis 68 km auch von ungeübten Radfahrern zu bewältigen sind. Das Angebot richtet sich an Gäste wie an Einheimische – möglichst viele Radfahrbegeisterte sollen die mitunter weniger bekannten Landstriche Westmecklenburgs entdecken.

Die Ausschilderung der beschriebenen Rundtouren wird bis Ende März abgeschlossen sein. An der Umsetzung weiterer Touren und Wege wird gemeinsam mit den Kommunen und Akteuren gearbeitet. Der Planungsverband koordiniert diese Aktivitäten. Die Faltblätter beinhalten sowohl die Routenbeschreibung mit Hinweis auf touristische Ziele als auch eine Übersichtskarte sowie einige Tipps für unterwegs. Außerdem ist die Anbindung an das regionale und überregionale Radwanderwegenetz dargestellt, um Interessierten darüber hinaus Anregungen für weitere Fahrradausflüge zu geben. Über den Tourismusverband Mecklenburg- Schwerin werden die Faltblätter bis zu Saisonbeginn an die örtlichen Touristinformationen der Region verteilt, wo sie kostenlos abgegeben werden. In der Geschäftsstelle des Planungsverbandes können darüber hinaus gern weitere Exemplare angefordert werden. Die Faltblätter sowie die GPS- Tracks zu den Touren finden Sie auch zum Download unter http://www.westmecklenburg-schwerin.de→Projekte→Radwege→Downloads. Kontakt: Regionaler Planungsverband Westmecklenburg, Steffi Reimann, Telefon: 0385/588 89 161, E-Mail: steffi.reimann@afrlwm.mv-regierung.de

850 Jahre Insel Poel: Eine Ostseeinsel feiert Geburtstag

18 Restaurants bieten Gerichte für 850 Cent an

Leuchtturm Timmendorf, Foto: KV Insel PoelTMV 31.1.2013 – Fährdorf gilt als ältester Inselort in der Wismarbucht. Im Jahre 1163 wurde mit ihm die Insel Poel das erste Mal urkundlich erwähnt. Grund genug für das 37 Quadratkilometer große Eiland dieses Jubiläum im Jahr 2013 zu feiern. Jeden Monat wird ein Veranstaltungshöhepunkt dem Inselgeburtstag gewidmet, angefangen beim Fasching über das Osterfest bis hin zu Sportveranstaltungen. Den Höhepunkt der 850-Jahrfeier bildet das Festwochenende vom 6. bis 8. September 2013 mit Lasershow, einem Festumzug, der durch die Vergangenheit der Insel führt, einem Oldtimertreffen, einem Theaterstück, Musik- und Tanzveranstaltungen und einem großen Abschlussfeuerwerk. Zudem möchte Poel Einzug ins Guinnessbuch der Rekorde halten, und zwar mit einer selbstgemachten Wimpelkette. Sie soll auf einer Gesamtlänge von etwa 28 Kilometern alle Dörfer der Insel miteinander verbinden. Rund 84.000 Wimpel sind dafür nötig. Erste Beteiligungen kamen bereits aus Wismar, Schwerin, Schleswig-Holstein und sogar aus den USA. Fleißige Helfer können sich das Schnittmuster im Internet herunterladen und so selbst Teil des Weltrekordversuches werden. Ein Bonbon für Genussfreunde: Im gesamten Jubiläumsjahr 2013 bieten 18 Gastronomen der Insel jeweils ein Gericht für 850 Cent an. Informationen zum „Poeler Teller“ erhalten Gäste in einer Broschüre, erhältlich in der Kurverwaltung der Insel Poel unter der Rufnummer 038425 20347 oder unter www.insel-poel.de.

phanTECHNIKUM in Wismar eröffnet

Glawe: Neues saisonunabhängiges Angebot für Hansestadt und Umgebung

26.11.2012 – In Wismar ist das neue Erlebniszentrum phanTECHNIKUM eröffnet worden. “Hier wird ein umfassender Einblick in die Entwicklung der Technik des Landes und auch der Region rund um Wismar gegeben. Geschichte, Gegenwart und Zukunft werden unverwechselbarer inszeniert, Erlebnis und Bildung beeindruckend miteinander verbunden”, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Wismar. Die Ausstellungsfläche beträgt 2.500 Quadratmeter. Zentrale Bestandteile sind auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. “Das Land ist sich seiner Verantwortung bewusst und unterstützt nachhaltige Projekte”, so Glawe weiter. Es wurden für den Umbau und die Erweiterung des ehemaligen Stabsgebäudes auf dem Gelände der “Lübschen Burg” insgesamt knapp sechs Millionen Euro Fördermittel vom Wirtschafts- und Bauministerium bewilligt. Rund 4,8 Millionen Euro stammen aus der Städtebauförderung und rund 1,2 Millionen Euro aus der Wirtschaftsförderung.

Mecklenburg-Vorpommern behauptet sich erfolgreich in einem schwieriger werdenden Markt. “Investitionen in die touristische Infrastruktur sind auch weiterhin für Mecklenburg-Vorpommern nötig. Die Konkurrenz schläft nicht. Wir befinden uns in einem sehr dynamischen Umfeld”, betonte Glawe. “Gerade bei ganzjährigen Angeboten haben wir auch noch Luft nach oben. Es geht insgesamt darum beispielsweise mit neuartigen Ausstellungskonzepten und vielen Erlebnisangeboten neue Möglichkeiten für Gäste anzubieten.” Hierzu zählen bereits heute das Darwineum in Rostock, das Müritzeum in Waren (Müritz) oder das Ozenaneum in Stralsund. In Mecklenburg-Vorpommern sind seit 2007 in den Ausbau der touristischen Infrastruktur aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)”, einschließlich dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) sowie aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms MV (ZIP) Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von insgesamt 382 Millionen Euro bezuschusst worden. Davon wurden 5,6 Millionen Euro für Investitionsvorhaben der Hansestadt Wismar bereitgestellt.

Veröffentlicht 3. Oktober 2012 von Martina Wichor