Kirche

Fassadensanierung der Neustrelitzer Stadtkirche

Glawe: Innenstadt wird touristisch aufgewertet

30.9.2013 – Die Fassade der Neustrelitzer Stadtkirche soll saniert werden. „Mitten am Markt der Stadt Neustrelitz gelegen, wirkt die Kirche stadtbildprägend. Die Sanierung wird dazu beitragen, die durch barocke, klassizistische und gründerzeitliche Bauten geprägte Innenstadt  für Bewohner und Besucher noch attraktiver zu gestalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Heute soll nach Angaben der Kirchengemeinde Neustrelitz mit den Bauarbeiten begonnen werden. Geplant sind in einem ersten Bauabschnitt unter anderem die Instandsetzung von Fenster und Türen, die teilweise Putzerneuerung und Farbbeschichtung der Fassade sowie die Fertigstellung der Sockelerneuerung. Mit den geplanten Maßnahmen soll noch in diesem Jahr begonnen werden. „Die Neustrelitzer Bürger identifizieren sich stark mit der Stadtkirche und haben auch durch Spenden einen Eigenanteil für die Sanierungskosten eingebracht“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von rund einer Million Euro werden vom Wirtschaftsministerium mit rund 100.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt. Mit Hilfe der Städtebauförderung wurden in Neustrelitz unter anderem die Promenade am Zierker See und der Marktplatz saniert. Die Kirchengemeinde Neustrelitz, der Förderkreis Stadtkirche, Planer und Bauausführende planen, den Beginn der Baumaßnahmen am 30.September um 11.00 Uhr mit einer 15-minütigen Andacht in der Stadtkirche symbolisch einzuleiten. Anschließend erläutern die Baubeauftragten für alle interessierten Besucher die einzelnen Sanierungsschritte.

Orgelsommer im Zeichen des Albert-Schweitzer-Jahres

Von Nicole Kiesewetter

Albert_Schweitzer_quer_epd-Archiv_3a84357612, Albert Schweitzer an der Orgel in seinem Heimatort Günsbach (Elsaß)epd – 5.7.2013 – Der am Sonntag (7. Juli) im mecklenburgischen Neustrelitz beginnende Orgelsommer steht in diesem Jahr im Zeichen des Albert-Schweitzer-Jahres „100 Jahre Menschlichkeit“. Schweitzer sei nicht nur ein bekannter Arzt, sondern auch ein renommierter Organist und Musikwissenschaftler gewesen, sagte der Neustrelitzer Kantor Michael Voigt. Eine besondere Beziehung habe Schweitzer dabei zum Komponisten Johann Sebastian Bach gehabt. Daher bilde in diesem Jahr das Werk Bachs eine Konstante des Orgelsommers. Weiterhin soll in drei Orgelvespern das theologische Werk Schweitzers gewürdigt werden. So beginne die Konzertreihe an der bekannten Grüneberg-Orgel am Sonntag um 17 Uhr mit einer Orgelvesper unter dem Titel „Jenseits der Buchstaben“. Weiterer Höhepunkt des Orgelsommers ist am 10. August die „Musikreise in schöne Kirchen Mecklenburg-Vorpommerns“. Ergänzend zu dem musikalischen Programm kann bis Anfang August in der Stadtkirche eine Ausstellung zu Leben und Wirken Albert Schweitzers besichtigt werden.

Neues Leben auch außerhalb des Klosters

EU-Mittel für die Gestaltung des Umfeldes der Malchower Klosterkirche genehmigt

Schwerin 18.12.2012 – Seit vielen Jahren engagieren sich die Region, das Land und die EU für die denkmalgerechte Erhaltung und Wiederbelebung der über 700 Jahre alten Klosteranlage in Malchow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2001 werden kontinuierlich Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt. Jetzt hat das Wirtschaftsministerium weitere Gelder für die Gestaltung des Außenbereiches der Klosterkirche bewilligt. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden dafür 454.000 Euro Finanzhilfen zur Verfügung gestellt. Baustart ist 2013.”Die historische Klosteranlage prägt Malchow und stellt ein innerstädtisches Kulturzentrum mit überregionaler Bedeutung und Ausstrahlung dar”, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe. “Die Restaurierung unter Denkmalschutzaspekten ist auch für unser Handwerk eine Herausforderung mit Zukunft.” Die Stadt Malchow wurde bereits 2007 mit dem Vorhaben “Neues Leben im Kloster” in die Initiative ZukunftsStandorte des Wirtschaftsministeriums aufgenommen.

Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Klosterkirche sollen im kommenden Jahr die umliegenden Außenanlagen mit den Zugängen und Zufahrten zum Klosterareal erneuert und verschönert werden. Das Vorhaben umfasst die Grundüberholung der Wege- und Vegetationsflächen sowie die Freiraumausstattung. Vorgesehen sind unter anderem auch gemütliche Holzlehnbänke und Fahrradstationen. Die Beleuchtung soll mit zeitgemäßer Bodenstrahltechnik optimiert werden. Das bestimmende Bauwerk der Außenanlagen wird die Treppenanlage vom Uferweg zum Platz am Kirchenportal mit insgesamt 35 Stufen und 12 Podesten sein, womit ein Höhenunterschied von sechs Metern überwunden wird.

“Mit den geplanten Baumaßnahmen sollen vor allem die Freianlagen des zentral gelegenen Klostergeländes attraktiver für Einheimische und Besucher gestaltet werden”, so Glawe weiter. “Bis Anfang 2014 und somit pünktlich zur Hauptsaison sollen die Außenarbeiten beendet werden”, kündigte der Minister an.

Veröffentlicht 31. Oktober 2012 von Martina Wichor