Wirtschaft

Adler Baustoff- und Umweltlabor GmbH erweitert in Friedrichsmoor

Investitionen in den Maschinenpark sichern Arbeitsplätze

Bohrwagen, Adler-Labor, Foto/Quelle: www.adler-labor.de WU-Prüfung, Adler-Labor. Foto/Quelle: www.adler-labor.de Foto/Quelle: www.adler-labor.de15.8.2014 – Die Adler Baustoff- und Umweltlabor GmbH in Friedrichsmoor (Landkreis Ludwigslust-Parchim) plant eine Erweiterung ihrer Betriebsstätte. Das Unternehmen arbeitet als unabhängiges Prüflabor insbesondere im Bereich Straßenbau und prüft Baustoffe auf Eignung, Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit. Zusätzlich werden Gutachten für den Verkehrsbau erstellt. „Seit seiner Gründung hat die Adler Baustoff- und Umweltlabor GmbH an diversen Großobjekten gearbeitet, unter anderem an Bundesstraßen und Autobahnen von Rügen bis Bayern. Um die eigene Expertise weiter auf hohem Niveau zu halten, ist eine Investition in den Maschinenpark geplant. Mit den geplanten Investitionen werden vier Dauerarbeitsplätze gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Das Unternehmen ist Mitglied im Bundesverband unabhängiger Institute für bautechnische Prüfungen e.V. Seine Prüfungsschwerpunkte liegen in Asphalt-, Beton-, Feld- und Gesteinsprüfungen sowie in Schiedsanalyse. Als weitere Dienstleistung werden bitumische Gemische und Bindemittel, Gesteine und Mineralstoffgemische überprüft sowie Bauprodukte überwacht und zertifiziert. Zur Erweiterung des Maschinenparks sollen unter anderem ein Rolling-Bottle-Test zur Haftungsprüfung von Gestein-Bitumen, ein Asphaltanalysator, ein Kraft-Duktilometer zur Ermittlung der Kraftverteilung über eine Bitumenprobe sowie ein Brechpunktautomat zur Bestimmung des Brechpunktes bei Kälteeinwirkungen erworben werden. „Das Unternehmen hat in neue Technologien investiert. Im Vordergrund steht dabei auch der Umweltschutz, beispielsweise wenn es darum geht, belastete Asphalte schadfrei zu verarbeiten“, so Glawe weiter. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investitionen mit einem Zuschuss aus der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 249.700 Euro. Die Gesamtinvestitionen betragen 555.000 Euro.

PS Fahling Fliesen und Natursteine erweitert in Lübesse

13 Arbeitsplätze werden gesichert

Aus dem Angebot - Foto/Quelle: http://psfahling.de Aus dem Angebot - Foto/Quelle: http://psfahling.de3.7.2014 – Die PS Fahling Fliesen und Natursteine GmbH & Co. KG erweitert ihre Betriebsstätte in Lübesse (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Das Unternehmen handelt mit Fliesen- und Natursteinen und bearbeitet Natursteinrohtafeln sowie großformatige Fliesen zu Wohnungsinterieur, unter anderem zu Tischplatten, Fensterbänken, Kaminverkleidungen, Küchenarbeitsplatten oder Waschbecken. „Die Wünsche zur Gestaltung des persönlichen Wohn- und Arbeitsumfeldes ändern sich – der Trend geht zu Individualität in der Gestaltung und Exklusivität der Ausstattung. Das Unternehmen reagiert mit der Erweiterung auf die Markterfordernisse und baut sein Produktportfolio aus. Nicht zuletzt können auch neue Kundenkreise erschlossen werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Der Lübesser Betrieb vergrößert seine Produktions- und Lagerhalle um etwa 1.200 Quadratmeter, um in dem neuen seitlichen Anbau einen Laufkran unterzubringen, der bis zu acht Tonnen anheben kann. Zusätzlich sind die Anschaffung von CNC-gesteuerten Maschinen (ein automatisches Bearbeitungszentrum und ein Wasserstrahlschneidegerät) sowie zwei Arbeitstische für manuelle Nacharbeiten geplant. „Mit den geplanten Investitionen werden 13 Arbeitsplätze gesichert“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestition für die Unternehmenserweiterung beträgt knapp 1,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Finanzhilfen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 367.100 Euro.

Von Gallin aus soll das europäische Geschäft ausgeweitet werden

Hanseatische Firma legt viel Wert auf eine gute Ausbildung – 40 neue Arbeitsplätze entstehen

Foto DS Produkte: Blick in die "alte" Lagerhalle, die nicht mehr ausreicht. Die Kapazitäten werden schrittweise ausgebaut, Foto: WM M-V30.5.2014 – Die hanseatische Firma DS Produkte baut ihre mecklen­burgische Logistikzentrale in Gallin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aus. Von dort aus werden über 2.000 Artikel aus dem Nonfood-Bereich an die Kunden in Deutschland und Europa versendet. Vor allem das europäische Geschäft soll künftig ausgebaut werden. Die ehemals 17.000 Palettenstellplätze auf 9.000 Quadratmetern in Gallin werden derzeit mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums auf insgesamt 30.000 Palettenstellplätze und 26.000 Quadratmeter erweitert. „Investitionen in den Bau und Maschinen: Der Standort in Mecklenburg-Vorpommern wird kontinuierlich ausgebaut. Dies ist auch ein Beleg für das Vertrauen in die Region und die geleistete Arbeit der Fachkräfte vor Ort. Mit der Fertigstellung der Halle bis Oktober 2014 werden dort rund 40 neue Arbeitsplätze geschaffen. Insbesondere das Europageschäft soll ausgeweitet werden“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Nicht nur das dynamische Wachstum am Standort Gallin ist erfreulich, sondern vor allem auch das außerordentliche Ausbildungsengagement des Unternehmens“, lobte Glawe weiter. Aktuell werden über 30 Auszubildende im Groß- und Außenhandel, Büromanagement, Mediengestaltung, Informatik, Dialogmarketing, Fachlagerist und Fachkraft für Lager­logistik betreut. In Gallin arbeiten derzeit 170 Mitarbeiter, davon 15 Auszubildende. Zum 01. August sollen mindestens weitere fünf Azubis eingestellt werden. In den vergangenen Jahren wurde DS Produkte in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mehrfach mit dem Prädikat „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. „Unternehmen, die sich so aktiv um ihren eigenen Nachwuchs kümmern, werden weniger Probleme bei der langfristigen Gewinnung von Fachkräften haben“, sagte Glawe.

Die hanseatische Firma DS Produkte (www.dspro.de) ist ein modernes Familienunternehmen der Konsumgüterbranche. Als Hersteller und Importeur von Nonfood-Produkten reicht das Sortiment von über 2.000 Artikeln in nahezu alle Bereiche mit den Schwerpunkten Haushalt/Kleinelektro, Fitness, Reinigung sowie Saisonartikel. Die Firma wurde 1973 gegründet und ist seitdem zu einem Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern an zwei Standorten in Norddeutschland gewachsen. Die Firmenzentrale liegt in Stapelfeld, nordöstlich von Hamburg. Im Jahre 1997 wurde die Logistikzentrale im mecklenburgischen Gallin erbaut. In Gallin wurde 2010 die erste Erweiterung fertiggestellt. In diesem Jahr wird nun ein dritter Bauabschnitt ausgeführt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Erweiterung der Lager- und Logistikflächen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 1,0 Millionen Euro. Insgesamt beläuft sich das Investitions­volumen auf 6,7 Millionen Euro. Zurzeit verlassen täglich 5.000 Pakete und über 500 Paletten das Logistikzentrum mit Zielen in Deutschland und Europa. Die Wachstumspläne für das Jahr 2016 sehen die Versendung von bis zu 8.000 Paketen und 1.000 Paletten täglich vor.

Ludwigsluster Metallbauer auf Erfolgskurs

Eine neue Halle und moderne Maschinen für die HEKO Metallbau

Metallbauteil, Foto/Quelle: www.heko-metallbau.de22.4.2014 – Das noch recht junge Unternehmen HEKO Metallbau in Ludwigslust befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Die 2009 gegründete Firma investiert mit Hilfe der EU in eine neue Produktionshalle mit Büroräumen und moderne Maschinen. „Die Entwicklung des Ludwigsluster Betriebes ist beein­druckend“, sagte Wirt­schafts­minister Harry Glawe. „Nach nur fünf Jahren ist ein stabiler Kundenstamm aufgebaut worden, wobei der Großteil des Umsatzes in den Metropolregionen Hamburg und Berlin erzielt wird. Mit den Mitteln und der Erweiterung kann das Unternehmen noch effizienter produzieren, seine Position auf dem Markt verbessern und Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe sichern und neue schaffen.“ Aufgrund der guten Auftragslage wird nun eine neue Produktionshalle gebaut, in der auch die Büros für die Mitarbeiter integriert werden. Darüber hinaus soll nach der Fertigstellung, der Neubau hat bereits begonnen, der Maschinenpark erweitert werden. Unter anderem ist die Anschaffung eines Stabbear­beitungs­zentrums, einer Aus­klinksäge und einer Doppelgehrungssäge geplant. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen 750.000 Euro. Das Vorhaben des Metallbauunternehmens wird vom Wirtschaftsministerium mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 294.600 Euro unterstützt. Die HEKO Metallbau mit 18 Mitarbeitern ist auf die Herstellung von individuellen Aluminium- und Glaskonstruk­tionen spezialisiert. Hauptsächlich werden Fenster, Türen, Wintergärten, Fassaden und Vordächer sowie Brand- und Rauchschutztüren und Spezial­anfertigungen gefertigt und montiert. Zusätzlich bietet das Unternehmen Service­leistungen wie Reparatur- und Wartungs­arbeiten an. Zum Kundenkreis gehören öffentliche Auftraggeber, Architekten, Tischlereien und private Bauherren. www.heko-metallbau.de

SternMaid erweitert Standort in Wittenburg

58 neue Arbeitsplätze entstehen

bohle-container-mischanlage1, Quelle: SternMaid.de/Pressematerial loedige_lohnmischer, Quelle: SternMaid.de/Pressematerial wirbelschichttechnik-2, Quelle: SternMaid.de/Pressematerial20.3.2014 – Wachstum in Wittenburg: Das Unternehmen SternMaid GmbH & Co. KG, ein Hersteller von pulvrigen Lebensmittelzusatzstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln, erweitert seinen Unternehmensstandort in Wittenburg. „Die SternMaid ist seit der Ansiedlung im Jahr 1996 kontinuierlich gewachsen in Wittenburg. Jetzt wird die Anlage erneut erweitert und mit dem Ausbau des Betriebes entstehen 58 neue Arbeitsplätze, weitere 146 Jobs werden gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag vor Ort. Bisher produziert das Unternehmen auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern jährlich etwa 40.000 Tonnen pulverförmige Lebensmittelzutaten. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen an. Neben der Lohnherstellung pulvriger Lebensmittel, Zusatzstoffen und Nahrungsergänzungsmittel oder pharmazeutischer Wirk- und Hilfsstoffe mischt und veredelt SternMaid auch sensibelste Produkte wie Milchpulver und Vitaminmischungen. Mit dem aktuellen Erweiterungsvorhaben wird in Ausbaumaßnahmen im bereits vorhandenen Gebäude, in den Zukauf eines angrenzenden Grundstücks zur Schaffung eines Parkplatzes für LKW und in die Anschaffung von innovativen Maschinen und Anlagen investiert. „Das Beispiel SternMaid zeigt exemplarisch die gute Entwicklung der Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 38 Prozent des Gesamtumsatzes im Verarbeitenden Gewerbe werden in der Ernährungswirtschaft erarbeitet“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestition für das Vorhaben in Wittenburg beträgt knapp 16,2 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Erweiterung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 3,8 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat seit 1990 427 Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft im Bereich Ernährung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 425 Millionen Euro unterstützt. Damit wurden Gesamtinvestitionen von 2,45 Milliarden Euro ausgelöst. Eine Kofinanzierung oder alleinige Unterstützung der Vorhaben erfolgte zudem aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE.).

Informationen zum Unternehmen

Die SternMaid GmbH & Co. KG mit Sitz in Wittenburg ist ein Unternehmen der Stern-Wywiol Gruppe. Der Firmenverbund zählt nach eigenen Angaben seit über 30 Jahren zu den international operierenden Unternehmen in der Welt der „Food & Feed Ingredients“. SternMaid wurde 1996 gegründet und gehört zu den großen Lohnproduzenten Europas. Mit den insgesamt rund 200 Mitarbeitern bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Dienstleistungen an. Neben der Lohnherstellung pulvriger Lebensmittel, Zusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel oder pharmazeutischer Wirk- und Hilfsstoffe mischt und veredelt SternMaid auch sensibelste Produkte wie Milchpulver oder Vitaminmischungen.

Meisterbetrieb Kemme erweitert in Dümmer

12 Arbeitsplätze vor Ort gesichert

Plane, gefertigt vom Unternehmen Andreas Kemme, mit freundlicher Genehmigung am 18. 3. 201417.3.2014 – Produktionserweiterung beim handwerklichen Meisterbetrieb Andreas Kemme in Dümmer (Landkreis Ludwigslust-Parchim): Neben der Herstellung von Rollläden, Rolltoren und Insektenschutzsystemen will das Unternehmen künftig stärker in die Produktion von Planen mit Werbedruck in der eigenen Sattlerei einsteigen. „Der Meisterbetrieb reagiert mit der Erweiterung auf neue Markterfordernisse, das Produktportfolio wird ausgebaut und neue Kundenkreise können angesprochen werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Eine neue Produktionshalle soll gebaut werden. In dieser ist unter anderem eine Fertigungsstrecke mit Digital-Cutter und Hochfrequenz-Schweißgerät untergebracht, um künftig die textilen Materialien komplett selbst zu fertigen und zu bedrucken. Zum bisherigen Kundenstamm zählen nach Unternehmensangaben Speditionen, Agrarbetriebe, Fahrzeugbauer und Werbefirmen. Dieser Stamm soll um Kunden aus den Geschäftsfeldern Freizeit und Umweltschutz erweitert werden. Zur Produktpalette gehören nach Fertigstellung beispielsweise Bootsliegeplanen, Poolabdeckungen, Membranen für Biogasanlagen, Windschutznetze oder Ölbarrieren. „Mit der Erweiterung des Unternehmens wird ein zweites Produktions-Standbein verstärkt. Zwölf Arbeitsplätze werden gesichert“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von 805.000 Euro werden vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 360.000 Euro unterstützt. „Wir brauchen mehr Wachstum und Beschäftigung in bestehenden Unternehmen, die wachsen, und neue Unternehmen, die sich im Land ansiedeln oder neu gründen. Das Standortmarketing und auch die Unterstützungsmöglichkeiten des Landes sind darauf ausgerichtet. Diesen Kurs werden wir weiter ausbauen“, betonte Glawe abschließend.

Stahl- und Metallbauer erweitert in Dömitz

Glawe: Neue Produktionskapazitäten und weitere Arbeitsplätze geschaffen

24.2.2014 – Brandschutztüren, Hallen, Brücken, Balkongeländer und vieles mehr fertigt und montiert das mittelständische Familienunternehmen SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH und Co. KG seit dem Jahre 2005 in Dömitz. Nun ist eine Erweiterung geplant, um den bestehenden Kundenstamm aus den Bereichen Handwerk und Bau um Industriekunden zu erweitern. „Das Unternehmen will zum einen die Marktpräsenz erhöhen und zum anderen langfristig ein weiteres Standbein aufbauen. So entstehen Jobs im verarbeitenden und im produzierenden Gewerbe, von denen unser Land noch mehr benötigt. Mit den geplanten Maßnahmen werden 63 Arbeitsplätze gesichert und zwei weitere geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Die Firma wirkt bisher in der Edelstahlverarbeitung, im Stahl- und Industriebau und betreibt eine eigene Schlosserei. Nach Unternehmensangaben werden die Produkte im gesamten norddeutschen Raum einschließlich Berlin und Brandenburg abgesetzt. Zukünftig sollen für Industriekunden maschinelle Sonderfertigungen produziert werden, wie zum Beispiel Zuliefererteile, Unterkonstruktionen und Gestelle; zusätzlich investiert die SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht in den Ausbau der Edelstahlbearbeitung. Weiterhin ist der Einstieg in die Oberflächenlackierung geplant. Um die Vorhaben umzusetzen, sind der Bau einer neuen Lager- und Produktionshalle und Erweiterungen des Maschinenparks vorgesehen. „Alles aus einer Hand, von den ersten Planungen eines Produktes bis zur Endfertigung – die Kundenaufträge können künftig komplett am Standort Dömitz abgewickelt werden. So bleibt die Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investitionen in Höhe von 484.000 Euro mit einem Zuschuss von knapp 172.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Jaeger Spezial-Dämmstoffe erweitert in Wittenburg

Glawe: Erfolg durch überregionalen Einsatz

3.1.2014 – Das Wittenburger Unternehmen Jaeger Spezial-Dämmstoffe GmbH will seinen Standort ausbauen, um das eigene Produktportfolio erweitern zu können. „Energetische Sanierung unter Einsatz ressourcenschonender Technologien liegt bei vielen aktuellen Bauvorhaben bei uns in Mecklenburg-Vorpommern im Trend, um Energie und somit auch Kosten zu sparen. Mit dem Vorhaben will Jaeger Spezial-Dämmstoffe zukünftig verstärkt neue Technologien anbieten, um somit auch den Absatz in neue Märkte zu intensivieren. 16 Arbeitsplätze im Unternehmen werden gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Das Unternehmen fertigt bisher unter anderem Gefälledächer, Flachplatten und Dachreiter aus den Materialien Polyurethan, Mineralwolle, Schaumglas und Styropor an. Weiterhin werden Dämmstoffplatten aus geblähtem Polystyrolgranulat produziert. Diese Platten finden Anwendung als Dämmung unter Estrichen, als Vollwärmeschutz an Fassaden oder Deckendämmplatte. Nach Unternehmensangaben bestehen verstärkt Verbraucherwünsche nach Produkten mit einerseits höherer Dämmleistung und andererseits einer ansprechenden Optik, so dass die Produktion entsprechend angepasst werden muss. Dafür sollen eine vertikal stehende Blockform mit Trockenvakuum sowie Wärmetauscher, Wärmespeicher und Gebläse zur Beheizung der Siloanlage angeschafft werden. „Das Unternehmen hat sich in den neunzehn Jahren seit seiner Gründung am Markt behauptet und setzt seine Produkte auch überregional ab. Hierzu zählen unter anderem Hamburg, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Berlin. Wir brauchen mehr Unternehmen, die mutig neue Absatzmärkte erschließen. Eins ist auch klar, neue Aufträge tragen auch dazu bei, langfristig neue Arbeitsplätze in der Heimat zu schaffen“, sagte Glawe. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Investitionsvorhaben in Höhe von 630.000 Euro aus dem Programm der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Mitteln in Höhe von rund 187.500 Euro.

Unternehmensansiedlung in Boizenburg

Glawe: Zwölf neue Arbeitsplätze entstehen in Westmecklenburg

15.11.2013 – Das Unternehmen BGT Boizenburger Gummitechnik GmbH & Co. KG baut momentan eine Betriebsstätte zur Herstellung von Gummiprofilen in Boizenburg. Die Profile dienen als Basiselemente für Dichtungen im Kanalbau. „Wir freuen uns über die Neuansiedlung in Mecklenburg-Vorpommern. Vor Ort entstehen zwölf neue Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe. Arbeitsplätze, die unser Land dringend gebrauchen kann“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.  Das Unternehmen errichtet eine Produktions- und Lagerhalle von etwa 1.800 Quadratmetern Fläche sowie 200 Quadratmetern Bürofläche. Zusätzlich soll mit Beginn der Produktion in Boizenburg eine eigene Profilfertigung aufgebaut werden. Für die Fertigung sind sogenannte Extrusionsanlagen nötig, aus denen das Rohmaterial (eine Gummimischung) mittels Druck durch ein Kontur gebendes Mundstück gepresst wird. Der sich dabei ausbildende Rohgummistrang wird vulkanisiert und erhält dadurch elastische Eigenschaften. Zu diesem Zweck werden zwei Extrusionsanlagen angeschafft. „Nach Produktionsstart zu Jahresbeginn 2014 in Mecklenburg-Vorpommern will das Unternehmen mit der eigenen Fertigungslinie neue Geschäftsfelder erschließen, um zu expandieren“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 5,9 Millionen Euro werden vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund zwei Millionen Euro unterstützt. „Die Standortvorteile unseres Landes – etwa die zentrale Lage, ausreichend Gewerbeflächen sowie qualifizierte Arbeitskräfte – tragen dazu bei, dass sich weitere Unternehmen bei uns ansiedeln. Das kräftigt unsere Wirtschaft und schafft Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt“, betonte Glawe. So wurden beispielsweise in der Region Vorpommern eine Produktionsstätte der ProLupin GmbH in Grimmen (Produktion von laktosefreiem Milchersatz aus einheimischen Lupinen) und das Schmierstoffwerk der Deutschen Ölwerke Lubmin eröffnet. Biosanica, ein Hersteller von Biolebensmitteln, begann im Pommerndreieck mit der Produktion. „Insgesamt werden mit den drei Ansiedlungen mehr als 60 neue Arbeitsplätze in Vorpommern entstehen“, sagte Glawe. Die BGT Boizenburger Gummitechnik GmbH gehört zur Cordes Gruppe, die ihren Sitz in Senden (Nordrhein-Westfalen) hat. Nach eigenen Angaben ist die Cordes Gruppe Spezialist für die Herstellung von Dichtungen für den Kanalbau, außerdem werden Spezialdichtungen etwa für Rohrvortriebe oder Tunnelbohrmaschinen angeboten.

Sweet Tec GmbH erweitert in Boizenburg

Glawe: Neues Logistikzentrum schafft 25 weitere Arbeitsplätze

Sweet Tec GmbH - Logo-Darstellung, mit freundlicher Genehmigung durch die Geschäftsleitung, 20. 12. 201220.12.2012 – Der Süßwarenhersteller Sweet Tec GmbH erweitert am Standort in Boizenburg. Das Unternehmen will in den Neubau eines neuen, knapp 11.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums investieren. „Die Ware kann vor Ort eingelagert und direkt versandt werden, Transportkosten entfallen. Das Unternehmen schafft zudem die Voraussetzungen in neue Produkte zu investieren. Mit dem Vorhaben werden 165 Arbeitsplätze gesichert und zusätzlichen 25 Dauerarbeitsplätze geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag vor Ort. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition von 9,3 Millionen Euro mit rund 3,1 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Investiert wird unter anderem auch in eine 1-Tonnen-Hartkaramell-Kochanlage, eine Wickelmaschine, in die Endverpackung, die Energieerweiterung und die Erweiterung der Siloanlagen, um neue Produkte einzuführen. Durch die Anschaffung einer Dosenabfüllanlage wird es dem Unternehmen möglich sein, Hartkaramellen in Dosen oder Gläsern abzupacken und somit zusätzlich neue Produkte anzubieten. Darüber hinaus ist die Investition in eine Abwasservorbehandlung notwendig geworden, um die aufgrund der Produktionssteigerung anfallenden Abwassermengen entsprechend aufzubereiten. Die Ernährungswirtschaft hat im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von mehr als 2,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Allein in den Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern waren im Jahr 2011 rund 14.550 Mitarbeiter beschäftigt. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt 38 Prozent. „Insbesondere im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist diese Branche von herausragender Bedeutung. Dies lässt sich an den Erweiterungen so namhafter Firmen wie Dr. Oetker, Fine Food, Stern Maid und Trolli ablesen. Wir unterstützen das verarbeitende Gewerbe und hier insbesondere die Ernährungswirtschaft auch im kommenden Jahr umfassend“, betonte Glawe.

Sweet Tec GmbH, Luftbildaufnahme, mit freundlicher Genehmigung durch die Geschäftsleitung, 20. 12. 2012Die Sweet Tec GmbH mit Sitz in Boizenburg wurde 2004 gegründet. Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens ist Oliver Schindler. Er ist seit November dieses Jahres Wirtschaftsbotschafter für Mecklenburg-Vorpommern. Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Kau- und Hartbonbons. Das Unternehmen entwickelt als Full Service Hersteller Eigenmarkenprojekte für Handels- und Industriekunden in den Segmenten Hartkaramellen und Weichkaramellen für den deutschen und ausländischen Markt. Wesentliche Hauptabnehmer der Produkte des Unternehmens in Deutschland sind die großen Einzelhandelsketten und Discounter. Weitere Vertragspartner kommen aus Russland, Singapur oder Niederlande. „Das Unternehmen hat erfolgreich in neue Märkte investiert und sich einen nationalen und auch internationalen Kundenstamm aufgebaut. Exportierende Unternehmen sichern und schaffen Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Wir brauchen mehr davon, um die Wirtschaftsstruktur des Landes auch auf eine breitere Basis zu stellen“, so Glawe abschließend. Am Standort Boizenburg sind in den Unternehmen Toffee Tec, Sweet Tec und RAGOLDS insgesamt mehr als 300 Mitarbeiter mit der Produktion und dem Vertrieb von Süßwaren beschäftigt.

Trolli investiert weiter in MV

Glawe: 100 neue Arbeitsplätze in Mecklenburg

Trolli GmbH - Logo-Darstellung, mit freundlicher Genehmigung durch die Geschäftsführung, 21. 12. 201220.12.2012 – Die Trolli GmbH erweitert ihre Kapazitäten am Standort in Hagenow. Vor Ort entsteht ein neues Produktionsgebäude, investiert wird zudem in Maschinen. „Das Unternehmen bekennt sich zu den Standorten Hagenow und Boizenburg. Der erneute Ausbau ist ein hervorragender Beitrag für den Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern und für die Menschen, die bei uns leben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Die beiden Werke des Süßwarenherstellers in Hagenow und Boizenburg gehören zur Mederer-Gruppe, die nach Haribo einer der führenden Anbieter von Fruchtgummi weltweit ist. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition von 27,4 Millionen Euro mit rund 5,8 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Mit dem Vorhaben werden rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen sowie 239 Arbeitsplätze in Hagenow gesichert“, so Glawe weiter. Insgesamt sind an den Standorten in Hagenow und Boizenburg aktuell mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Trolli GmbH, Standort Hagenow, Foto mit freundlicher Genehmigung durch die Geschäftsleitung, 21. 12. 2012Im Rahmen dieses Vorhabens sind in der Betriebsstätte Hagenow insbesondere Investitionen in eine leistungsfähige Kochanlage zur Herstellung von Gelatine- und Pektinmassen, eine leistungsfähige Mogul-Anlage zur Herstellung von Gummibonbons (Ausformung in Stärkepuderformen), den Bau eines Trockenraumes und eines Produktionsgebäudes zur Unterbringung der Produktions- und Verpackungslinien sowie für die Lagerung von Rohstoffen und Verpackungsmaterial vorgesehen. Des Weiteren wird in eine automatisierte Anlage für die Verpackung der „Mini-Burger“-Produkte investiert. Täglich werden auf den computergesteuerten Produktionslinien der Mederer-Gruppe in Hagenow und Boizenburg über 200 Tonnen Gummibonbons gegossen. Fertig gefüllte bunte Beutel fallen in Kartons, die Gabelstapler-Roboter bringen voll bepackte Paletten in das fußballfeldgroße, 30 Meter hohe Zentrallager mit 12.000 Regalplätzen. Der Mederer-Konzern ist im Fruchtgummisektor nach eigenen Angaben die Nummer zwei in Deutschland und konnte seinen Umsatz stetig steigern. Weltweit beschäftigt das 1948 gegründete Unternehmen 2.000 Mitarbeiter in vier deutschen Werken sowie in Spanien und China. Trolli exportiert etwa die Hälfte seiner deutschen Produktion in Länder der EU, aber auch nach Übersee. Rund ein Drittel der Süßwaren werden unter Handelsmarken für große europäische Discounter hergestellt.

Veröffentlicht 4. September 2012 von Martina Wichor