Tourismus

Kaffeerösterei des Lebenshilfewerks in Hagenow eröffnet

Kaffeebohnen, Foto: www.roesterei-wismar.de30.5.2014Heute eröffnete Minister Dr. Till Backhaus in Hagenow die neue Kafferösterei des Lebenshilfewerks. Im Zentrum des Projektes steht die Inklusion von benachteiligten Menschen am Arbeitsplatz. „Und diese kann nur gelingen, wenn alle erkennen, dass Inklusion eine große Bereicherung für den Alltag darstellt. Die Distanz zwischen Menschen mit und ohne Behinderung kann so Stück für Stück überwunden werden“, erklärte Minister Dr. Backhaus. Im Jahr 2012 ist das Lebenshilfewerk auf die leerstehenden Räume des ehemaligen Ratskellers gestoßen. Die Planung und der Umbau des Gebäudes haben unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes und der Barrierefreiheit 2 Jahre in Anspruch genommen. Das Lebenshilfewerk hat 120.000 € in die Einrichtung investiert, in der 30 Gäste Platz finden. Damit wurden für 10 Menschen mit Behinderung, 2 Fachkräfte und eine Servicekraft Stellen geschaffen. Zukünftig werden dort selbst gerösteter Kaffee, handgemachte Schokolade, Kuchen, Frühstück sowie Mittagstisch angeboten. 2013 waren in Deutschland 179.000 Menschen mit Behinderung arbeitslos gemeldet. Das waren knapp 1 % mehr als ein Jahr zuvor. „Leider schrecken Arbeitgeber häufig davor zurück Menschen mit einem Handicap einzustellen. Dieses Projekt ist daher beispielgebend und kann dabei helfen, die Skepsis zu nehmen“, unterstrich der Minister.

Landurlaub für Leib und Seele

Mit LandArt kurbelt Mecklenburg-Vorpommern regionale Tourismusprojekte auf dem Land an. Ganz im Westen zum Beispiel die Region um den Schaalsee

Brückenhaus am Schaalsee (Foto: Ekkehart Eichler) TMV – Mehr Idyll geht nicht. Ein Backstein-Fachwerk-Haus am Wasser mitten im ehemaligen Grenzgebiet. Mitten in märchenhafter Natur- und Insellage. Mitten im tiefsten See Norddeutschlands, den die Gletscher der letzten Eiszeit formten und der das Kernstück des Unesco-Biosphärenreservats Schaalsee bildet. Das 150 Jahre alte Gebäude zierte einst als Wachhaus eine Brücke, die vom Ostufer des Schaalsees auf die Insel Stintenburg führt. Heute ist es eine der angesagtesten Schlemmeradressen im Land, wozu neben der fabelhaften Lage auch eine feine regionale und saisonale Küche gehört. Spezialität des Hauses: Fangfrische Maräne – ein Forellenfisch, den man am Bodensee als Felchen kennt. „Für mich ist das einer der schönsten Plätze Norddeutschlands“, schwärmt Besitzer Johann von Bernstorff, dessen Familie bereits im 12. Jahrhundert im Schlepptau Heinrichs des Löwen in die Gegend kam. Dabei denkt der Graf weit über die Tellerränder seines prosperierenden Restaurants hinaus. Denn mit dem Brückenhaus möchte er nicht nur kulinarisch überzeugen, sondern auch Brücken schlagen – „zwischen Klassik und Moderne, zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Ost und West und nicht zuletzt zwischen Mensch und Natur.

„Ich erpresse Äpfel gegen Geld“, grinst Jochen Schwarz ein paar Kilometer weiter doppeldeutig. In Kneese nämlich erfüllte sich der Hamburger Obstbauer vor einigen Jahren seinen Traum vom Landleben. Mit einer großen Streuobstwiese und einer kleinen Mosterei, in der er sortenreinen und naturtrüben Saft presst. Vorzugsweise aus den eigenen Äpfeln, die an 180 Bäumen prächtig gedeihen. Darunter diverse alte Sorten wie „Juwel von Kirchwerder“, „Biesterfelder Renette“ oder „Seestermüher Zitronenapfel“. Und ganz nebenbei lernt man von Schwarz einiges über Obstsorten als lebendiges Kulturerbe sowie Rolle und Bedeutung von Streuobstwiesen als Biotop. „Klosterknopf“, „Dicke Liese“ und „Meck Prom“ wiederum sind drei von einem Dutzend toller Käsesorten, die Ute Rohrbeck aus Ziegenmilch herstellt. „Kunst und Käse“ nennt sie ihren Laden in Rögnitz, dem man ansieht, dass sie in einem früheren Leben mal als Theatermalerin und Filmausstatterin gearbeitet hat. Im Käserei-Keller ihres Gutshauses verarbeitet Rohrbeck jede Woche fast 2.000 Liter Rohmilch in Bio-Qualität. Diese bezieht sie von 100 Thüringer Wald- und Schweizer Gebirgsziegen, die ein paar verträumte Dörfer weiter weiden. Ihre eigenen Schwarzhals- und Girgentana-Ziegen im Gatter dienen eher als niedlicher Köder – sie stimmen Besucher allerliebst ein auf die Verlockungen im Käseparadies. Was Ziegenfrau, Apfelmann und Gastronom gemeinsam haben – sie alle gehören zur „Regionalmarke Biosphärenreservat Schaalsee“, einem von neun Projekten in Mecklenburg-Vorpommern, die seit 2012 unter dem Begriff LandArt entwickelt und gefördert werden. Mehr Informationen unter http://www.schaalsee.de und www.auf-nach-mv.de/landurlaub

UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee –  fast 12 Mio. Euro Umsatz durch Besucher

Urlauber auf dem Moorsteg in Zarrentin, Foto: E. Dornblut30.10.2013 – Von Juni 2011 bis Mai 2012 weilten 490 000 Besucher im UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee. Davon sind 82 % Tages- und 18 % Übernachtungsgäste. Das geht aus einer Studie der Universität Würzburg „Ökonomische Effekte des Tourismus im Biosphärenreservat Schaalsee“ hervor. Sie wird am 30. Oktober auf einer Tourismustagung in Zarrentin vorgestellt. Das Besuchermaximum wurde zum Ende der Saison im September verzeichnet. Diese Zeit eignet sich sehr gut für Aktivitäten in der Natur wie Wandern und Radfahren. Mit diesem Anliegen kommen die meisten Gäste in die Region. Nur der Wunsch „Landschaft und Natur kennen zu lernen“ wird von den Gästen noch häufiger genannt und liegt mit 30 % der Nennungen auf Platz 1. Die meisten Tagestouristen kommen aus den Städten Lübeck und Hamburg; die Übernachtungsgäste kommen aus allen Bundesländern und bleiben im Durchschnitt 5,3 Tage in der Region. Eine Affinität zum Biosphärenreservat war vor allem bei den Übernachtungsgästen sehr stark ausgeprägt. In dieser Gruppe war für 26, 2 % der Schutzstatus des Gebietes der Hauptreisegrund. „Diese Zahlen verdeutlichen, dass das Biosphärenreservat auch explizit von vielen Besuchern nachgefragt wird und gerade im Übernachtungstourismus einen starken Motivator darstellt, mit den damit verbundenen Auswirkungen auf die touristische Wertschöpfung“, betont Umweltminister Dr. Till Backhaus.

„Besonders interessant ist, dass die typischen Biosphärenreservats-Besucher, die dem Schutzstatus eine große bzw. sehr große Rolle für den Besuch der Region beimessen, 21,7 % der Gäste ausmachen. Damit liegt der Schaalsee unter den deutschen Biosphärenreservaten ganz vorn.“ Der Minister ist überzeugt: „Die Nationalparke und Biosphärenreservate im Land tragen wesentlich zu einem nachhaltigen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern bei und sind so auch ein entscheidender Wirtschaftsfaktor.“ Durchschnittlich geben die Tagestouristen im Biosphärenreservat 17,90 Euro aus und erzeugen somit einen Umsatz von etwa 7,218 Millionen Euro pro Jahr. Die Übernachtungsgäste tätigen im Schnitt Ausgaben in Höhe von 51,10 Euro, wodurch ein Umsatz von ungefähr 4,392 Millionen Euro entsteht.  Wenn die Besucher wieder nach Hause fahren, sind sie in der Mehrzahl sehr zufrieden oder zufrieden mit ihrem Besuch und wollen gern wiederkommen. Von den befragten Besuchern waren immerhin 22% schon mehr als 10mal im Biosphärenreservat Schaalsee.

Hintergrund: Für die Studie unter dem Titel „Ökonomische Effekte des Tourismus im Biosphärenreservat Schaalsee“ wurden von Juni 2011 bis Mai 2012 an 8 Zählorten im Biosphärenreservat die Anzahl der Besucher erfasst sowie 7000 Kurzinterviews und mehr als 1000 lange Interviews geführt.  Nach der gleichen Methode wurde bereits der Tourismus in den deutschen Nationalparken untersucht. Fragestellungen der Studie waren besonders die Anzahl der Besucher, ihre Herkunft, ihre Erwartungen sowie die finanziellen Effekte des Tourismus in der Region. So wurde der Biosphäre-Schaalsee-Markt am PAHLHUUS im Hinblick auf das regionalökonomische Potenzial untersucht.

Propstei Parchim lädt zu “Kirchen-Kucker-Touren” ein

Die Klosteranlage Dobbertin lädt im Rahmen der "Kirchen-Kucker- Touren" zum Besuch ein, Foto: René Legrand/TMVTMV – Zu kleinen Gotteshäusern im südlichen Mecklenburg führen die „Kirchen-Kucker-Touren” der Propstei Parchim. Während acht ausgearbeiteter Touren zwischen Parchim und Crivitz, zwischen Plau und Lübz oder entlang der Bundesstraße 191 können Besucher auf eigene Faust alte Backsteinkirchen, interessante Grabplatten oder neugotische Stadtkirchen, von denen ein großer Teil touristisches Potenzial besitzt, besuchen und bestaunen. So werden Interessierte zum Beispiel zu einer kleinen Fachwerkkirche in Karrenzin, in der ein restauriertes hölzernes Taufbecken aus der Renaissance-Zeit steht, oder nach Herzfeld zu einer rund 230 Jahre alten Feldsteinkirche mit einem barocken Kanzelaltar aus der Erbauungszeit geführt. Unter www.propstei-gl.de und dem Stichwort „Kirchen-Kucher-Touren” finden Interessierte Flyer und Informationen zu einzelnen Etappen. Weitere Informationen: www.propstei-gl.de

LaubFeuer – der Dammereezer Park im Fackellicht

Zum zehjährigen Jubiläum in den Englischen Landschaftspark

Parkführung mit Hans-Henning Petersen, Foto: Archiv BiosphärenreservatAm Großfeuer trifft (und wärmt) man sich und lauscht der Musik, Foto: Archiv BiosphärenreservatBiosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MVBereits zum 10. Mal lädt der Förderverein Dammereezer Park e.V. als Veranstalter zur Gemeinschaftsaktion „LAUBFeuer – der Dammereezer Park im Fackellicht!“ ein. Dank der Unterstützung durch das Amt für das Biosphärenreservate Schaalsee und durch die Fördervereine der Biosphärenreservate Schaalsee und Flusslandschaft Elbe-MV hat sich LAUBFeuer zu einem festen herbstlichen Veranstaltungshöhepunkt in Westmecklenburg entwickelt. Am Samstag, 26. Oktober, lockt ab 14.00 Uhr ein attraktives Kultur- und Aktionsprogramm die ganze Familie in einen der ältesten ehemaligen Gutsparks in Mecklenburg. Zum Genießen und längerem Verweilen trägt auch der abwechslungsreiche Regionalmarkt mit ca. 40 Anbietern aus der Elbe- und Schaalseeregion, darunter vielen „Partnern der Biosphärenreservate“, bei. Zur Jubiläumsveranstaltung wird es nicht nur für Kinder ein vielfältiges Angebot zum Basteln, Staunen, Zuhören und Mitmachen geben, wie z.B. das beliebte Wippdrechseln, das Ponyreiten oder das Lampionbasteln. Erstmalig besteht auch die Möglichkeit zum Balancieren auf einer Slakline und dem gesicherten Hochklettern und Abseilen auf eine mächtige alte Platane. Die Bibliothek Brahlstorf bringt ein „Märchenquiz“ mit und liest „Gespenstergeschichten“. Für die künstlerisch Interessierten steht das Bemalen von Tontassen wieder auf dem Programm und in diesem Jahr neu, das Erlernen des „Poi-Dance“, einer wundervollen Mixtur aus Spaß, Bewegung und Stärkung des Körpergefühls.

Einen Feuertanz voller Anmut und Temperament mit brennenden Pois, Feuersäulen, Fontänen und weiteren sinnlichen Kunststücken bietet die Berliner Feuerartistin „firesnake“ dar. Noch bevor es dunkel wird, gibt es Parkführungen und Auftritte der Lauenburger Trachtentanzgruppe „De Kohlplanters“. Mit dem Entzünden der Lampions, der Feuerkörbe und des großen Lagerfeuers wird der Park in warmes Licht getaucht und die ersten musikalischen Leckerbissen von „Hans der Laute” & Companion erklingen. Kurz nach 18.00 Uhr führt „Hans der Laute“ mit seiner Laute den traditionellen Familien-Laternenumzug durch den Gutspark an, um anschließend am Lagerfeuer die stimmungsvollen Lieder zu singen. Zum Abschluss des Festes gibt es um 20.00 Uhr noch eine Premiere: der Dammereezer Park wird nicht nur im Fackellicht erscheinen, sondern auch unter einem Jubiläumsfeuerwerk erstrahlen! Übrigens: Der Eintritt für „LAUBFeuer“ beträgt 2,- Euro und für Kinder bis 12 Jahren ist der Zutritt frei. Mit den Einnahmen unterstützen die beiden Biosphärenreservate wieder die Erhaltung und Pflege des historisch wertvollen Landschaftsparks. Nicht zu vergessen ist der Scherenschleifer, der wieder auf mitgebrachte Scheren und Messer wartet, ohne die er sein altes Handwerk nicht präsentieren kann!

Landwege im Naturpark Sternberger Seenland

Neuerscheinung von Gudrun Schützler ist ab sofort in der Touristinfo Sternberg erhältlich

Titel des BuchesDer Leser dieses Buches ist eingeladen, die Landwege in der Naturparkregion Sternberger Seenland näher kennen zu lernen. Obwohl inzwischen mehrspurige Autobahnen, Bundes- und Landstraßen ein rasches Vorankommen für die Personen- und Kraftfahrzeuge ermöglichen, hat sich bis heute ein Wegenetz von unbefestigten Landwegen erhalten. Auf diesen fuhren bis  zum Ende des 19. Jahrhunderts Post- und Handelswagen über das Land. Jetzt ist es auf den alten Wegen, die durch Ackerlandschaften oder  Wälder führen, ruhig geworden. In der offenen Landschaft säumen Baumreihen, Alleen oder Hecken die Wege. Auf den Wegrainen breiten sich zarte Gräser und bunte Stauden aus. Die vielfältigen Strukturen locken Kleintiere, Vögel und Insekten an.  Für den ruhesuchenden Wanderer und Spaziergänger eröffnen sich am Landweg Einblicke in das Leben am Wegrand und Ausblicke in die Landschaft, die über Jahrhunderte durch das Wirken der Menschen in der Landwirtschaft, in der Forstwirtschaft und durch die Fischerei geprägt wurde. Die dadurch entstehende Kulturlandschaft verändert sich unter den mehr oder weniger starken Einflüssen menschlichen Wirkens und den Abläufen in der Natur. Die Landschaft, wie wir sie heute sehen, wird sich morgen anders zeigen. Anliegen des Buches ist, die alten Landwege bekannter zu machen und ihre Bedeutung für die mecklenburgische Kulturlandschaft hervorzuheben. Das Buch ist in der Touristinfo Sternberg, Am Markt 3, 19406 Sternberg, Tel.: 03847 444535,  erhältlich.

Tüffel-Wochen in der Lewitz vom 1. bis 31. Oktober 2013

Eröffnungsfest am 6. Oktober auf dem Pingelhof / Gastronomen und Hoteliers warten mit Spezialitäten rund um die Kartoffel auf / Zahlreiche regionale Events sind geplant

Tellergericht zum Thema Kartoffel. Fotograph: Foto@Andreas-Duerst.de 18.9.2013 – In diesem Herbst haben die touristischen Anbieter der Lewitz-Region für ihre Gäste ein ganz besonderes Highlight vorbereitet und zugleich als eine Premiere: vom 01. bis 31. Oktober werden erstmalig die Lewitzer Kartoffelwochen veranstaltet. Diese Kartoffelwochen finden in der gesamten Region mit vielen Veranstaltungen und besonderen Aktionen statt. Die Hoteliers und Gastronomen bereiten spezielle, eigens kreierte Kartoffelgerichte zu. Sie werden staunen, was aus der Erdknolle gezaubert werden kann. Die Kartoffel wird Sie im ganzen Monat in der Lewitz begleiten. Zum großen Eröffnungsfest, das als Kartoffel- und Schlachtefest ausgerichtet wird, lädt der Pingelhof am 6. Oktober ein. Die 400 Jahre alte Museumsanlage in Alt Damerow liegt zwischen Parchim und Crivitz und gehört zu den ältesten bäuerlichen Anlagen Mecklenburgs. Müller, Gatterer und Schmied freuen sich ihr Handwerk zeigen zu können. Neben einem bunten Markttreiben wird für Kinderunterhaltung gesorgt: Kinderführungen mit der Kartoffelmaus, Kartoffelwettschälen, Kinderkarussell, Hüpfburg aber auch Musik, Tanz und Böllern mit den Matzlow-Garwitzern Schützen garantieren einen erlebnisreichen Tag.

Doch damit nicht genug. Der Lewitz-Kieker lädt zu Bootstouren ab Plate inklusive Kartoffelessen ein. Es wird Führungen unter dem Motto “ Vom Feld bis in den Kochtopf“ geben. Hier erfahren Sie interressante und kurzweilige Einblicke in den Lebensweg einer Kartoffel. Der Lewitz-Ranger zeigt Ihnen das Naturschutzgebiet der Fischteiche und die vielfältige Vogelwelt der Lewitzlandschaften. Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte einmal die Kartoffelsauna ausprobieren.Auch Kultur- und Kunstliebhabern kommen auf Ihre Kosten. Es werden verschiedene Events durch das BlueMangoHaus der Keramikerin Silwia Barke-Demba in diesem Zeitraum angeboten. Auch findet im Störtal ein Jazz-Abend statt, neben Musik wird ein leckeres Kartoffelbuffet angeboten. Die „Tüffelwochen“ werden mit einer Abschlussfeier in Plate am 26. Oktober enden. An diesem Tag öffnet das Kartoffelverarbeitungswerk Kartoffel- Gemüse-Service Plate GmbH seine Pforten mit einem bunten Markttag  speziell zum Thema Kartoffel. Natürlich wird es neben Kunst und Handwerk auch Wissenswertes zur Knolle und Kartoffeln zum Mitnehmen geben. Für die Kinder wird auch hier ein lustiges Programm rund um die Kartoffel vorbereitet. Alle Informationen erhalten Sie auf http://www.auf nach-mv.de/kartoffelwochen oder bei der Lewitz-Information Banzkow, Karen Lange, Tel.: 03861-3029772, E-Mail:lewitzinfo@t-online.de.

Keramik, Kunst und Knollen – Lewitzer Kartoffelwochen feiern Premiere

Vom Feld auf den Tisch: Köstlichkeiten bei den Lewitzer Kartoffelwochen, Foto: TMV/ foto@andreas-duerst.deIm Oktober laden die 1. Lewitzer Kartoffelwochen zu kulinarischen Leckerbissen, bunten Märkten und interessanten Veranstaltungen rund um die „Mecklenburger Tüffel“ ein. Los geht es am 6. Oktober mit einem Kartoffel- und Schlachtefest auf dem Pingelhof nahe Parchim, bei dem Kinderführungen mit der so genannten Kartoffelmaus und ein Kartoffelmarkt einen erlebnisreichen Tag versprechen. Im Oktober lädt zudem das Ausflugsboot „Lewitz-Kieker Albert“ ab dem Ort Plate regelmäßig zu Rundfahrten inklusive Kartoffelessen ein. Führungen unter dem Motto „Vom Feld bis in den Kochtopf“ geben Einblicke in den Lebensweg einer Kartoffel, während Ranger auf Wanderungen die Vogelwelt der Lewitzlandschaft erklären. Kunstliebhaber kommen im BlueMangoHaus bei Keramikerin Silwia Demba-Barke auf ihre Kosten, wo sich Groß und Klein im Kartoffeldruck ausprobieren können. Die Lewitzer Kartoffelwochen finden in Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten, dem Landestourismusverband, dem Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin sowie dem Verein Landurlaub MV statt. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/kartoffelwochen

„Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe“

Drei neue Partner stärken das Netzwerk

Vor dem Gut Gösslow präsentieren sich die neuen und bisherigen Partnerbetriebe gemeinsam mit dem Vergaberat und dem Amt für das Biosphärenreservat. Foto: René KutschkeGösslow/Lübtheen 28.8.2013 – Das vor zwei Jahren gestartete Netzwerk „Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe“ ist seit Mitte August um drei neue Partner stärker. Einer von ihnen ist das stilecht restaurierte „Gut Gösslow“ nahe Lübtheen mit seinen Zimmern und Ferienwohnungen. Hier fand die Auszeichnungsveranstaltung stattfand, zu der die Biosphärenreservatsverwaltung gemeinsam mit dem Gut Gösslow alle „Partner des Biosphärenreservates“ sowie den Vergaberat eingeladen hatte. Inzwischen können sich 20 Produzenten und Dienstleister über die Anerkennung als Partner im mecklenburgischen Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe freuen. Im gesamten Elbe-Biosphärenreservat haben sich bereits über 60 Betriebe unterschiedlicher Branchen dem Partnernetzwerk angeschlossen. Die Angebote und Leistungen der Partner stehen für „Qualität, Regionalität und Umweltfreundlichkeit“, erklärt die mecklenburgische Projektkoordinatorin Eta Radöhl nicht ohne Stolz. „Und die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien wird einmal jährlich von einem Vergaberat überprüft, z.B. durch Betriebsbesichtigungen“. Neben dem „Gut Gösslow“ von Silke Maahn und Michael Strassner verstärken auch die Tierarztpraxis Katharina Wiener aus Boizenburg und der Campingplatz „Am Wiesengrund“ von Anne und Volker Sielaff aus Malliß das Elbe-Netzwerk. Über die weitere Zertifizierung als „Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe“ für ein Jahr können sich folgende Betriebe freuen: Landfleischerei F. Behnke aus Vellahn, Heilpraxis Uta König aus Goldenbow, Erste Mecklenburger Obstbrand Gut Schwechow GmbH, Hof AS aus Woosmerhof, Töpferhof Hohenwoos, die Ferienwohnung von Petra Woldmann aus Benz und BördenHoff-Ferienwohnungen aus Granzin. Als wichtige Ziele des Netzwerkes sollen die regionalen Wirtschaftskreisläufe sowie der Austausch der Betriebe untereinander gefördert und unterstützt werden. In diesem Sinne erhofft sich Silke Maahn vom Gut Gösslow bald schon ihr Essensangebot erweitern und die Feriengäste mit mehr regionalen Produkten verwöhnen zu können. Katharina Wiener ist als Tierärztin sehr an der nachhaltigen Entwicklung und Stärkung der Biosphärenregion interessiert. Der dritter Neue im Bunde erfüllt die Kriterien für eine Partnerschaft mit dem Biosphärenreservat in vorbildlicher Weise: der Campingplatz „Am Wiesengrund“ in Malliß ist bereits nach den Richtlinien von ECOCAMPING zertifiziert. Neben einem umfangreichen Freizeit- und Serviceangebot inkl. Naturlehrpfad, bieten Anne und Volker Sielaff ihren Gästen vielfältige Informationen zur Region an. Unter www.flusslandschaft-elbe.de finden Sie alle weiteren Informationen zur Initiative „Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe“.

Auf die leckere Tour: Mit dem Rad rund um Ludwigslust unterwegs

Flyer lädt zur Stippvisite bei „Schlossgeistern und Schaumschlägern“

Schoss Ludwigslust, Foto: TMV/LegrandTMV – Unter http://www.auf-die-leckere-tour.de hat die Metropolregion Hamburg zur Sommersaison eine Broschüre mit 23 genussvollen Reisetipps zusammengestellt, die zwei Touren in Mecklenburg-Vorpommern präsentiert. Das Besondere: Sie richtet sich an genussvolle Radler, die links und rechts des Weges auch mal bei einem Stück Torte und einer Tasse Kaffee innehalten und die Region mit allen Sinnen entdecken möchten. So bietet die Tour „Schlossgeister und Schaumschläger laden ein“ die Möglichkeit, die Region rund um Ludwigslust zu erkunden. Genussvolle Höhepunkte können hier ein Besuch der Schaumanufaktur in Grabow sein, wo schmackhafte Schaumküsse hergestellt werden, ein Halt bei der Sanddornmanufaktur in Ludwigslust oder ein Zwischenstopp im Hofcafé Holunder in Glaisin. Gut gestärkt können dann die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke erkundet werden, darunter das Ludwigsluster Schloss mit Barockgarten oder die Burg mit Museum und das Schloss in Neustadt-Glewe. Die gesamte Tour misst 55 Kilometer. Als Ausgangspunkt eignet sich der Parkplatz am Schloss Ludwigslust. Eine ausführliche Beschreibung aller Touren mit Genusspunkten, Streckenverlauf, Sehenswürdigkeiten und weiteren Fotos sind unter http://www.auf-die-leckere-tour.de zu finden. Die Metropolregion Hamburg, die sich von der Nord- und Ostsee über die Elbe bis in die Lüneburger Heide erstreckt, zählt mehr als zehn Millionen Gäste pro Jahr mit rund 29 Millionen Übernachtungen. Weitere Informationen: www.auf-die-leckere-tour.de

Westmecklenburg: Schlossgarten-Route wird mit 40.000 Euro gefördert

Landeshauptstadt M-V, Schwerin, Gartenanlage vor dem Schloss, Foto: Joachim Kloock (PM/LU 21.5.2013) – Die neue Gartenroute “Musische Schlossgärten” wurde am 21. Mai in der Orangerie des Schweriner Schlosses vorgestellt. Das Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Schwerin mit den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim erweitert die touristische Infrastruktur Westmecklenburgs. Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Birgit Hesse, Landrätin Nordwestmecklenburgs, dankten dem Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus für seine Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts, in das insgesamt knapp 51.000 Euro investiert wurden. Noch in dieser Woche erhalten die Projektverantwortlichen dafür einen Fördermittelbescheid des Landwirtschaftsministeriums über 40.000 Euro. Gärten gewinnen immer mehr an Bedeutung für den Tourismus in M-V. Private Gärten, Gemeindegärten, Pfarr- und Gutsgärten werden nicht nur durch die Anwohner genutzt, sondern auch von Interessierten, die oft von weither kommen. Über 112 Gärten empfangen in der Initiative “Offene Gärten” jährlich tausende Besucher. In diesem Jahr laden sie wieder am 22. und 23. Juni ein.

Andere Initiativen wie “Die Gartenroute MV” mit 32 Gärten oder die “Offene Gartenpforte” engagieren sich ebenfalls sehr erfolgreich für den Gartentourismus. Dazu kommt das Projekt “Natur im Garten”, das M-V von Niederösterreich übernommen haben. Hier begleiten Fachleute interessierte Menschen auf ihrem Weg zum ökolo­gisch und naturnah gestalteten Garten. An insgesamt 55 Gärten konnte bereits die Plakette “Natur im Garten” verliehen werden. Das Projekt wird vom Landwirtschaftsministerium bis 2015 mit insgesamt ca. 452.000 Euro gefördert. Auf die neue Gartenroute Musische Schlossgärten sind Garten- und Kulturliebhaber, Radwanderer, Landurlauber, Tagestouristen, aber auch Kreuzfahrer, die in Warnemünde und Travemünde ankommen, eingeladen, Mecklenburg-Vorpommern von seiner schönsten Seite kennen zu lernen.

Industrieunternehmen baut Jugendherberge

Glawe: Vorhaben verknüpft verarbeitendes Gewerbe und Tourismus

(PM/WM 13.5.2013) – Das Unternehmen Schmiermittelproduktion MV GmbH (SMV) erweitert am Standort Wittenburg: Neben dem Umbau zweier Hallen als Produktionsstätte für Kühlflüssigkeit ist zusätzlich der Bau einer Jugendherberge geplant. „Mit diesem außergewöhnlichen Vorhaben werden zwei wichtige Wirtschaftsbereiche unseres Landes in besonderer Weise miteinander verknüpft: es wird zum einen in das verarbeitende Gewerbe und zum anderen in den Tourismus investiert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag vor Ort. „Fünf neue Dauerarbeitsplätze entstehen, fünf bestehende Arbeitsplätze werden gesichert“. Um die Produktion von Kühlflüssigkeit als neues Geschäftsfeld aufzunehmen, ist der Umbau von zwei vorhandenen Hallen geplant. Nach Abschluss der Maßnahmen dienen die Räumlichkeiten als Produktionsstätte für die chemischen Erzeugnisse sowie als Lager- und Abfertigungshalle. Zusätzlich wird unter anderem in eine Abfüllanlage, Kompressoren und eine Wickelmaschine investiert.

Ein weiteres Gebäude auf dem Firmengelände wird zu einer Jugendherberge mit 27 Betten umgebaut. Vorwiegend sollen Jugendgruppen damit die Möglichkeit bekommen, kostengünstig übernachten zu können, um das nahe gelegene Biosphärenreservat und den benachbarten Sportpark zu besuchen. „Investitionen in den Kinder- und Jugendtourismus sind in doppelter Hinsicht Investitionen in die Zukunft des Tourismus im Land. Wen das Land als Kind oder Jugendlichen begeistert hat, der kommt morgen mit den eigenen Kindern wieder“, sagte Glawe. Auch Mitarbeiter ansässiger Unternehmen aus der Region oder beispielsweise Fernfahrer können dort untergebracht werden. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 978.000 Euro werden vom Wirtschaftsministerium im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 400.000 Euro unterstützt.

Palmen, Pool und Pina Colada: Dömitzer Strandbar am Hafen geöffnet

Strandbar im Dömitzer Hafen (Foto: Dömitzer Hafen Gastronomie GmbH & Co.KG) (PM/TMV 7.5.2013) – Dömitz an der Elbe ist die Sommersaison eröffnet: Die Strandbar im Hafen empfängt wieder Sonnenhungrige mit Cocktails und Snacks. Bei schönem Wetter mixen Barkeeper mittwochs, donnerstags und freitags ab 14.00 Uhr, samstags und sonntags ab 10.00 Uhr. Wechselnde Sonderangebote gibt es mittwochs bis freitags zur „Blauen Stunde“ von 17.00 bis 18.00 Uhr. Neben bunten Cocktails vermittelt auch das Ambiente am Sandstrand mit Palmen und Pool den Gästen das Gefühl eines Kurzurlaubs. Barleiter und Cocktailexperte Tim Bunge hat eine neue Karte mit klassischen Cocktails, Vielanker Fassbrausen und Bier, Kaffeespezialitäten und einer Speiseauswahl zusammengestellt. Weitere Informationen: www.doemitzer-hafen.de

Ehemaliges „Kaiserliches Postamt“ in Parchim als Hotel neu eröffnet

Bier „Parchimer Postbuedel“ ist Spezialität des Hauses

Hotel "Zum Kaiserlichen Postamt" in Parchim, Foto: Brauhhaus/Fröhlich(PM/TMV 26.4.2013) – Das Bier „Parchimer Postbuedel“ – plattdeutsch für Parchimer Postbote – erinnert noch heute an die einstige Nutzung des ehemaligen Kaiserlichen Postamtes in Parchim, das um 1883 im Stil des Historismus erbaut wurde. Das Haus, in dem sich bis 1933 das Post- und Fernmeldeamt befand, später die Post der DDR und anschließend die Deutsche Telekom ihr Domizil hatten, begrüßt neuerdings als Hotel „Zum Kaiserlichen Postamt“ seine Gäste. Damit gehört das Haus vor den Toren der Landeshauptstadt Schwerin mit den 14 Zimmern zu einer Reihe von Unterkünften, die eine Geschichte erzählen können und sich damit von anderen Unterkünften abheben. Dort wo einst Telefone schellten, Anträge auf den Erhalt eben dieser eingereicht, Telegramme abgetippt und Briefmarken verkauft wurden, nächtigen heute Gäste in liebevoll eingerichteten Zimmern. Zum neu eröffneten Hotel gehört ein Restaurant mit regionaler Küche. Auf der Speisekarte befinden sich bodenständige Gerichte wie Müritz-Barsch oder Mecklenburger Schweinebraten. Eine hauseigene Brauerei bietet Gästen selbst gebrauten Gerstensaft an. Und auch Tagungsgäste sind willkommen, denn das Hotel bietet Raum für Veranstaltungen bis zu 40 Personen. Weitere Informationen: www.kaiserliches-postamt-parchim.de, www.mecklenburg-schwerin.de

Eröffnung des Informationszentrums Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV in Dömitz am 14. April 2013

Zeughaus auf der Festung Dömitz, Foto: D. Foitlänger(PM/TMV 12.3.2013) – Faszination Flusslandschaft: Am 14. April eröffnet im Zeughaus auf der Festung Dömitz das neue Informationszentrum „Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV“, das Anlaufpunkt für Natur- und Kulturliebhaber werden soll. Die Ausstellungsfläche von rund 200 Quadratmetern bietet sechs Räume, die mit Wissenswertem rund um das Thema „Biosphärenreservat“ bestückt sind. Geographischer und wissenschaftlicher Kern der Ausstellung ist der Mecklenburgische Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservates, der sich auf rund 65 Kilometern zwischen Boizenburg und Dömitz erstreckt. Das Gebiet besticht durch einen Kontrast im Landschaftsbild: Es wechseln Feuchtgebiete, wie beispielsweise Bracks und Altarme in den Flussniederungen, mit den Trockenbiotopen der Binnendünen.

Diese natürlichen Gegebenheiten haben dazu geführt, dass auch Flora und Fauna sehr artenreich und unterschiedlich sind. So treffen Besucher hier beispielsweise auf Ameisenlöwen in den Binnendünen oder Weißstörche und Biber in den Flussniederungen. Über das Informationszentrum sind auch Führungen zu buchen unter anderem zur Dorfrepublik Rüterberg oder zur Binnendüne Klein Schmölen. Informationen unter www.elbetal-mv.de. Am Eröffnungstag erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr gibt es hier einen Markt, bei dem sich die Partner des Biosphärenreservats präsentieren. Kinder können filzen, Tontassen bemalen, dem Puppentheater zuschauen oder lernen, wie man Nist- und Fledermauskästen baut. Zudem gibt es eine öffentliche Führung durch die neue Ausstellung, die neben dem mecklenburgischen Teil des Biosphärenreservates auch Informationen zum gesamten Elbeverlauf präsentiert.

Hintergrund: Die Flusslandschaft Elbe ist seit 1997 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen. Die rund 1.100 Kilometer der Elbe verbinden als drittgrößter Strom Mitteleuropas das tschechische Riesengebirge mit der Nordsee. Im Abschnitt der Unteren Mittelelbe zwischen Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein hat sich eine für Mitteleuropa einmalige Flussauenlandschaft weitgehend naturnah entwickeln können, die sich durch den Schutzstatus Biosphärenreservat nachhaltig entwickeln kann. Mit über 3.400 Quadratkilometern gehört dieses zu den größten Schutzgebieten im deutschen Binnenland und zu den größten Biosphärenreservaten in Europa.

Essen und Erleben: Azubi-Wintertheater in Plau am See

Genuss im doppelten Sinne verspricht das Parkhotel Klüschenberg in Plau am See seinen Gästen. Unter dem Titel „Erotisches Kulinarien“ wird im Rahmen des Wintertheaters zum Sieben-Gänge-Menü eine Vorstellung der Verdi-Oper “Aida” gegeben. Das Besondere: Schauspieler des etwas vom Stoff des Verdi-Klassikers abweichenden Stückes sind die Auszubildenden des Hotels. Ob angehender Koch, Restaurantfachfrau oder Hotelfachmann – alle zeigen bei dem Wintertheater ihre Fertigkeiten im Umgang mit dem Gast und auf der Bühne. Die Besucher erwarten zudem “Orientalische Genüsse”, edle Tropfen der Weinberge des östlichen Mittelmeers und Südafrikas, verschiedene Aida-Helden, die frech-frivol ihre Charaktäre darstellen sowie eine musikalische Auszeit nach der Hälfte der Vorstellung. Premiere ist am 16. November um 19.00 Uhr. Bis zum 16. März 2013 stehen 17 weitere Vorstellungen auf dem Programm. Karten können unter der Rufnummer 038735 49210 oder unter info@klueschenberg.de bestellt werden.

Weitere Informationen: www.klueschenberg.de

Pressemitteilung Tourismusverband M-V, 16. 11. 2012

Gut gerüstet für die Fahrradsaison

Faltblätter zu Radtouren

FlyerRadwege1_Powerpoint_vo, Foto: Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, SchwerinAttraktive Radtouren in Westmecklenburg laden zum Entdecken und „Erfahren“ ein. Sechs ausgewählte Rundtouren aus dem Radwegekonzept des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg wurden jetzt veröffentlicht und liegen als Faltblätter vor. Erkunden Sie die Lehm+ Backsteinstraße mit ihren eindrucksvollen Projekten zwischen Lübz und Plau oder begeben Sie sich auf die Spuren der Slawen im Sternberger Seengebiet. Ebenso entspannend ist es, auf dem Elberadweg bei Boizenburg zu radeln und die angrenzende Deich- und Polderlandschaft auf sich wirken zu lassen. Unberührte Natur können Sie ebenfalls im Biosphärenreservat Schaalsee in vollen Zügen genießen, wenn es über ländliche Wege zur Ziegenmanufaktur geht oder Sie dem idyllischen Uferweg entlang des Neuenkirchener Sees folgen. Dies sind nur beispielhafte Zielpunkte der Rundtouren, die mit einer Länge von 28 bis 68 km auch von ungeübten Radfahrern zu bewältigen sind. Das Angebot richtet sich an Gäste wie an Einheimische – möglichst viele Radfahrbegeisterte sollen die mitunter weniger bekannten Landstriche Westmecklenburgs entdecken.

Die Ausschilderung der beschriebenen Rundtouren wird bis Ende März abgeschlossen sein. An der Umsetzung weiterer Touren und Wege wird gemeinsam mit den Kommunen und Akteuren gearbeitet. Der Planungsverband koordiniert diese Aktivitäten. Die Faltblätter beinhalten sowohl die Routenbeschreibung mit Hinweis auf touristische Ziele als auch eine Übersichtskarte sowie einige Tipps für unterwegs. Außerdem ist die Anbindung an das regionale und überregionale Radwanderwegenetz dargestellt, um Interessierten darüber hinaus Anregungen für weitere Fahrradausflüge zu geben. Über den Tourismusverband Mecklenburg- Schwerin werden die Faltblätter bis zu Saisonbeginn an die örtlichen Touristinformationen der Region verteilt, wo sie kostenlos abgegeben werden. In der Geschäftsstelle des Planungsverbandes können darüber hinaus gern weitere Exemplare angefordert werden. Die Faltblätter sowie die GPS- Tracks zu den Touren finden Sie auch zum Download unter http://www.westmecklenburg-schwerin.de→Projekte→Radwege→Downloads.

Kontakt: Regionaler Planungsverband Westmecklenburg, Steffi Reimann, Telefon: 0385/588 89 161, E-Mail: steffi.reimann@afrlwm.mv-regierung.de

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Lust auf Erlebnis und Genuss aus Ludwigslust-Parchim?

Internationale Grüne Woche vom 18. bis 27. Januar in Berlin: Zehn Unternehmen aus dem Landkreis präsentieren Innovatives und Traditionelles in der Länderhalle M-V / Landrat Rolf Christiansen dankt Ausstellern für großes Engagement

Unter den Unternehmen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, die sich traditionell auf der Grünen Woche vorstellen, ist auch die Mecklenburger Kartoffelveredelung GmbH. Foto: Pressestelle Landkreis Ludwigslust-Parchim„Lass Deine Sinne jubeln“ – mit diesem Slogan macht die 78. Internationale Grüne Woche Berlin vom 18. bis 27. Januar Lust auf Erlebnis und Genuss. Auch der Landkreis Ludwigslust-Parchim ist in diesem Jahr wieder bei der weltgrößten Verbrauchermesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau vertreten. In der Halle 5.2 b, der Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern, stellen sich aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim zehn große und kleinere Unternehmen dem Messepublikum vor: die Gaststätte Alter Amtsturm Lübz, die LFW Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten GmbH & Co KG, die Mecklenburger Kartoffelveredelung GmbH mit Sitz in Hagenow, die Mecklenburger Landpute GmbH aus Severin, die Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH, das Unternehmen Meyn Pflanzen aus Rom, die Sanddorn Storchennest GmbH aus Ludwigslust, die Schau-Imkerei Reinhard Neumann aus Plau-Quetzin, das Vielanker Brauhaus und die Mecklenburgische Draisinenbahn Karow.

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich in der Länderhalle mit insgesamt 60 Ausstellern, darunter auch Tourismusverbände und der Hotel- und Gaststättenverband. Neben kulinarischen Genüssen und allerlei touristischen Informationen und Abgeboten erwartet die Besucher in Halle 5.2 b täglich ein unterhaltsames kulturelles Rahmenprogramm. „Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Unternehmen aus unserem Landkreis die Internationale Grüne Woche in Berlin nutzen, um auf ihre ausgezeichneten Produkte aufmerksam zu machen“, sagt Landrat Rolf Christiansen. „Auch und besonders in der Ernährungs- und Landwirtschaft haben wir im Landkreis Ludwigslust-Parchim ganz viel zu bieten. Das gilt selbstverständlich auch für touristische Angebote. Und ich weiß aus eigenem Erleben, dass die Besucherresonanz gerade in der MV-Halle immer enorm groß ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die wieder in Berlin dabei sind und helfen, für unseren Landkreis die Werbetrommel zu rühren.“ Die Landkreise Ludwigslust und Parchim waren seit 1999 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten. 2012 präsentierte sich der neue Landkreis dort erstmals gemeinsam.

Die Messe Berlin, Veranstalter der Internationale Grüne Woche Berlin rechnet in diesem Jahr mit einem Ansturm von mehr als 400.000 Besuchern in den Hallen unter dem Funkturm. Insgesamt acht Kilometer Wegstrecke können Besucher zurücklegen, wenn sie die Stände aller 1.600 Aussteller aus mehr als 60 Ländern in 26 Hallenkomplexen auf 115.000 Quadratmetern Fläche erkunden mögen. Rund 100.000 Nahrungs- und Genussmittel aus aller Welt sowie mehrere tausend Haus- und Heimtiere, mehr als 35.000 Blüten und 20 Showbühnen sind nur einige der beeindruckenden Zahlen der weltgrößten Verbrauchermesse. Die Niederlande, Partnerland der diesjährigen Grünen Woche, präsentieren sich in Halle 18. Weitere Informationen – auch zu den Ausstellern, den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen – unter www.gruenewoche.de und www.gruene-woche-mv.de

Pressemitteilung LK Ludwigslust-Parchim, 10. 1. 2013

Radeln, Rodeln, Rumschippern – Gastgeberverzeichnis für die Region Mecklenburg-Schwerin ab sofort erhältlich

260 Übernachtungsangebote auf 88 Seiten

Wer in seinem Urlaub aktiv werden möchte, fährt 2013 in die Region Mecklenburg-Schwerin. Anregungen für die Freizeitgestaltung liefert das neue Gastgeberverzeichnis 2013, das ab sofort unter der Rufnummer 03874 666922 oder unter http://www.mecklenburg-schwerin.de zu bestellen ist.

Pressemitteilung Tourismusverband M-V, 21. 12. 2012

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Tandem on Tour kommt in den Landkreis Ludwigslust-Parchim

Zur ersten Rundtour durch die Metropolregion Hamburg ist derzeit das bunte Tandem der Kampagne „Radfahrfreu(n)de“ unterwegs / Übergabe am 31. August in Dömitz

Im Rahmen der Tagestourismuskampagne der Metropolregion Hamburg fährt das auffällig gestaltete Tandem vom 31. August bis zum 7. September durch den Alt-Landkreis Ludwigslust. Aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg kommend übernimmt Landrat Rolf Christiansen das Rad von Landrat Jürgen Schulz, Elke Mundhenk, Bürgermeisterin von Dannenberg, sowie dem Bürgermeister der Samtgemeinde Elbtalaue Jürgen Meyer. Gemeinsam werden sie eine erste Proberunde auf dem Elberadweg drehen. Dr. Alexander Stark von der Geschäftsstelle der Metropolregion, erläutert die Kampagne.

Stationen im Landkreis Ludwigslust-Parchim:

31.08., ab 9.30 Uhr Festung Dömitz, Übernahme des Tandems

01.09., ab 12.00 Uhr Landgestüt Redefin, Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert

02.09., ab 10.00 Uhr Jagdschloss Friedrichsmoor – Holzfest

03.09., ab 10.00 Uhr Burg Neustadt-Glewe

ab 12.00 Uhr Rathaus Grabow

ab 14.00 Uhr Schloss Ludwigslust

04.09., ab 10.00 Uhr Rathaus Hagenow

05.09., ab 11.00 Uhr Stadtinformation Boizenburg

06.09., ab 10.00 Uhr PAHLHUUS Zarrentin

07.09., 10.00 Uhr, Kloster Rehna, Übergabe des Tandems an den Landkreis NWM.

Hintergrund: Kern der Kampagne „Radfahrfreu(n)de“ sind die 36 Gruppen-Radtouren, die liebevoll ausgewählt und in die Themenbereiche Natur, Genuss und Kultur unterteilt sind. Die Metropolregion Hamburg verspricht sich von der Initiative, die Region mit ihren attraktiven Radangeboten bekannter zu machen und noch mehr Menschen in der Region aufs Rad zu bringen, die die Metropolregion Hamburg gemeinsam mit anderen „erradeln“. Beispielsweise von Burg nach Brunsbüttel, Seite an Seite mit Luxuslinern und anderen „Hochseepötten“ entlang des Nord-Ostsee-Kanals. Oder durch das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe vom Bahnhof Brahlsdorf bis nach Dannenberg – Elbquerung inklusive. Auch Touren durch die neuen Gebiete der Metropolregion wie das Lübecker Umland oder rund um den Schaalsee sind dabei.

Die Kampagne „Radfahrfreu(n)de“ ist eine Initiative der Metropolregion Hamburg und der Hamburg Marketing GmbH unter Beteiligung von 20 Tourismusorganisationen in der Region. Mehr zur Radfahrkampagne 2012: www.metropolregion.hamburg.de/gruppenradtouren, www.facebook.com/metropolregion.hamburg.erleben

Pressemitteilung Landkreis,  24. 8. 2012

Action und Abenteuer auf der Müritz-Elde-Wasserstraße

Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin macht auf „Kanal total“ mit Erlebnisangeboten im September aufmerksam
Kanuanbieter und Bootsverleiher entlang der Müritz-Elde-Wasserstraße haben für den Herbst besondere Angebote für Freunde der aktiven Erholung vorbereitet, darunter spezielle Paddeltouren und eine abenteuerlichen Schnitzeljagd. Am Wochenende 13. bis 16. September können diese „Erlebnisangebote“ gebucht werden. Hier eine kleine Auswahl:

„Action, Abenteuer und Adrenalin pur“

Entdecken Sie die Elde bei einer 3 tägigen Paddeltour von Plau bis Parchim und erleben Sie actionreiche Momente inmitten der Natur. Bei dieser erstmalig stattfindenden Tour erleben Sie den absoluten Adrenalinkick beim Befahren einer Stromschnelle mit dem Kajak. Begleitend zum „entspannenden“ Kanufahren geht es auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd mit Rad-, Wander- und Kletteraktionen in teils uriger Natur. Zum Ausgleich erwarten Sie gemütliche Abendessen, Picknicks im Freien und eine abendliche Fackelwanderung. Das Arrangement ist als Camping- und Hotelvariante buchbar.

„Paddelwochenende für Aktive“

2 auf einen Schlag! Bei dieser Kanutour paddeln Sie gleich auf zwei Flussläufen. Nach dem Start in Grabow geht es zunächst auf die Alte Elde, die sich mit vielen Windungen malerisch durch die Landschaft schlängelt. Im Verlauf der Müritz-Elde-Wasserstraße steht ein stärkender Zwischenstopp im Bootshafen Eldena an. Zum Ausklang des Tages erwartet Sie ein bunter Abend mit Haxenessen auf dem idyllisch gelegenen Campingplatz „Am Wiesengrund“. Am nächsten Tag lernen Sie bei einer Führung zum Marienstollen etwas über die Bergbaugeschichte Mecklenburgs kennen.

„Vogelkundliche Erlebnistour auf dem Wasser“

Für einen Tagesausflug eignet sich diese gemütliche Schiffstour mit dem Lewitz-Kieker Albert, bei der Sie auf eine vogelkundliche Entdeckungstour in das Europäische Vogelschutzgebiet Lewitz gehen. Gemeinsam mit dem Lewitz-Ranger beobachten Sie die hier lebende Vogelwelt und lauschen dem Gesang von Amsel, Drossel, Rotkehlchen und vielen anderen Tieren. Die halbtägige Schiffstour findet am 15. September  statt.

Detaillierte Informationen zu diesen und weiteren Erlebnisangeboten entlang der Wasserstraßen sind erhältlich unter www.mecklenburg-schwerin.de oder im dazugehörigen Flyer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin, unter Tel. 03874 666-922 zu bestellen.

Pressemitteilung Landkreis, 16. 8. 2012

Veröffentlicht 22. August 2012 von Martina Wichor