Kirche

 

Propstei Parchim lädt zu „Kirchen-Kucker-Touren“ ein

Die Klosteranlage Dobbertin lädt im Rahmen der "Kirchen-Kucker- Touren" zum Besuch ein, Foto: René Legrand/TMVTMV – Zu kleinen Gotteshäusern im südlichen Mecklenburg führen die „Kirchen-Kucker-Touren” der Propstei Parchim. Während acht ausgearbeiteter Touren zwischen Parchim und Crivitz, zwischen Plau und Lübz oder entlang der Bundesstraße 191 können Besucher auf eigene Faust alte Backsteinkirchen, interessante Grabplatten oder neugotische Stadtkirchen, von denen ein großer Teil touristisches Potenzial besitzt, besuchen und bestaunen. So werden Interessierte zum Beispiel zu einer kleinen Fachwerkkirche in Karrenzin, in der ein restauriertes hölzernes Taufbecken aus der Renaissance-Zeit steht, oder nach Herzfeld zu einer rund 230 Jahre alten Feldsteinkirche mit einem barocken Kanzelaltar aus der Erbauungszeit geführt. Unter www.propstei-gl.de und dem Stichwort „Kirchen-Kucher-Touren” finden Interessierte Flyer und Informationen zu einzelnen Etappen. Weitere Informationen: www.propstei-gl.de

parchimbaufoerdervereinstmarien13. 1. 2013, 15.00 – 17.00 Uhr, Marien-Kirche Parchim

Kirchen-Café mit musikalischer Begleitung
Das Kirchencafé am 13.01.2013 werden wieder die Wettbewerbsteilnehmer der Parchimer Musikschule ausgestalten. In der neuen Wettbewerbsphase sind wieder andere Instrumente ausgeschrieben. Die Parchimer und Lübzer Schüler aus verschiedenen Altersgruppen bringen Ausschnitte aus ihrem Programm zu Gehör.

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BROT FÜR DIE WELT: Dr. Till Backhaus eröffnet Spendenaktion in Zarrentin

3.12.2012 – Am Sonntag, dem 2. Dezember, eröffnete der Landwirtschafts- und Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, in der Kirche zu Zarrentin die 55. Spendenaktion von BROT FÜR DIE WELT für das Land Mecklenburg-Vorpommern. In seinem Grußwort nahm er Bezug auf das Theaterstück mit dem Thema „Landraub“, das zuvor im Gottesdienst gezeigt worden war. „Dem Bauern in Lateinamerika wird das fruchtbare Land weggenommen, damit dort große Konzerne Soja anbauen, das dann als Futtermittel nach Nordamerika oder Europa verkauft und vielleicht in der Mast eingesetzt wird, damit wir einen Weihnachtsbraten essen können. So wandert das Futter- und später das Nahrungsmittel um den halben Globus, damit wir preiswert einkaufen können, und die Bevölkerung vor Ort muss zu sehen, dass sie einigermaßen erträglich über die Runden kommt.“ Letztendlich sei jede Kaufentscheidung eine politische Entscheidung und eine Abstimmung über die Art und Weise, wie wir auf der Welt zusammenleben wollen.

13 Billiarden Kilokalorien betrug nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO der Energiegehalt aller weltweit produzierten Lebensmittel im Jahr 2010. Rechnerisch betrachtet entspricht dies täglich 5.300 Kilokalorien für jeden Erdbewohner – mehr als genug, um alle Menschen auf der Welt zu ernähren. „Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Hunger auf der Welt in erster Linie ein Verteilungsproblem ist“ betonte Dr. Till Backhaus. „Während in Industriestaaten Lebensmittel mit einem Gehalt von über 8.000 Kilokalorien pro Kopf und Tag produziert werden, liegt der Gehalt in den ärmsten Ländern pro Kopf bei weniger als 1.000 Kilokalorien täglich. Und das ist eine gravierende Verteilungsungerechtigkeit.“ Es gebe viele Beispiele, wie unser Konsumverhalten die Anbauvielfalt in anderen Ländern beeinflusst. Der Minister forderte mehr Sensibilität im Alltag für den Umgang mit Lebensmitteln. „Es kann schließlich nicht sein, dass jeder Deutsche im Schnitt 81 kg Lebensmittel pro Jahr wegwirft.“

Spendenkonto BROT FÜR DIE WELT: Kto. 630 11 50, BLZ 520 604 10, Evangelische Kreditgenossenschaft eG, Stichwort: „55. Aktion in MV“

Justizministerin Kuder startet Adventstour durch kirchliches Mecklenburg-Vorpommern

Justizministerin Uta-Maria Kuder, zuständig auch für Kirchenangelegenheiten, besucht bis Weihnachten vier Gemeinden unter dem Motto: “Demografischer Wandel als Herausforderung für das religiöse Leben in M-V”

29.11.2012 – “Der Glaube und die Kirche sind für viele Menschen in unserem Land ein Anker in allen Lebenslagen. Vor allem in den kleinen Orten geben Kirchengemeinden oft den letzten Halt. In unserer immer älter werdenden Gesellschaft wird es aber für die Gemeinden selbst immer schwieriger zu bestehen”, sagte Justizministerin Kuder. “Auf meiner Tour durch Mecklenburg-Vorpommern möchte ich erfahren, mit welchen Ideen die Kirchengemeinden ihr Fortbestehen sichern. Der demografische Wandel ist für unser Land in allen Bereichen eine Herausforderung. Ich zolle den Menschen hohen Respekt, die sich dieser Herausforderung stellen. Vor allem ehrenamtlich tätige Frauen und Männer bringen immer wieder frischen Wind in oftmals längst abgeschriebene Gemeinden. Ihnen gilt ein besonderer Dank”, so Ministerin Kuder weiter.

Auf ihrer Adventstour wird Justizministerin Uta-Maria Kuder Rügen, Greifswald, Laage und Ludwigslust besuchen. Auftakt wird am Freitag, 30. November 2012 (13:00-14:30 Uhr), Garz auf Rügen sein. Am Montag, 3. Dezember 2012 (12:00-14:30 Uhr) wird die Ministerin die katholische Gemeinde in Ludwigslust besuchen. Am Donnerstag, 13. Dezember 2012 (11:30-13:00 Uhr) wird sie Projekte in der Christophorus Kirchengemeinde Laage kennenlernen. Den Abschluss der Adventstour wird am 20. Dezember 2012 (11:00-12:30 Uhr) die Adventskirche auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt bilden.

Veröffentlicht 16. August 2012 von Martina Wichor