Tourismus

Minister eröffnet Naturbad – Tessiner können nun in der “Südsee” baden

Naturbad "Tessiner Südsee", Foto: www.tessin.de17.5.2014Mit dem Naturbad „Tessiner Südsee“ eröffnete Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute in Tessin im Landkreis Rostock ein kleines Naherholungsparadies, das die Lokale LEADER-Aktionsgruppe Ostsee-DBR möglich gemacht hat. Für das Vorhaben „Erlebnisbadesee Tessin“ mit einer Gesamtinvestition von 1, 6 Mio. Euro gab es einen Zuschuss von 250.000 Euro. 80 Prozent davon sind Mittel aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER). So wurden das Mehrzweckgebäude mit Umkleide-, Sanitär-, Kassen- und Kioskbereich sowie die Gestaltung der Außen- und Nebenanlagen wie das Anlegen und Bepflanzung der Liege- und Freiflächen oder die Wegepflasterung rund um den neuen Schwimmteich gefördert. „Die ‚Tessiner Südsee‘ liegt in unmittelbarer Nähe zum hiesigen Freizeitzentrum, wo bereits zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung und der sportlichen Betätigung angeboten werden“, betonte der Minister während der offiziellen Eröffnung und verwies auf Kegelhalle, Tennisplätze, Minigolfanlage, Sauna etc. „Doch in der unmittelbaren Umgebung der Blumenstadt im Recknitztal Tessin gab es bislang keine Bademöglichkeit im Freien. Durch dieses Vorhaben werden die vorhandenen Angebote erweitert und damit die Stadt im Küstenhinterland für Einheimische und Touristen noch attraktiver gemacht.“ Doch das Vorhaben der Tessiner ist noch nicht abgeschlossen. Noch in diesem Jahr sollen die „Südsee“-Freizeitangebote“ durch acht Spielgeräte, einen Sandkasten, eine Wassermatschanlage, eine Badeinsel und vier Startsockel erweitert werden. Die Gesamtkosten betragen ca. 55.600 Euro. Diese Investition soll mit einem Zuwendungsbescheid von 46.750,24 Euro unterstützt werden, den Minister Dr. Backhaus überreichte. Aus Mitteln des ELER wurden im Amt Tessin in der vergangenen Förderperiode insgesamt 99 Vorhaben gefördert, wovon 7 LEADER Projekte waren. So wurde mit einer Fördersumme von 5,5 Mio. Euro eine Gesamtinvestition von ca. 14 Mio. Euro ermöglicht. Zusätzlich werden aus dem ELER gegenwärtig der Neubau einer multifunktionalen Sport- und Freizeitanlage mit knapp 300.000 Euro sowie die „Optimierung der hydrologischen Situation im Teufelsmoor“ mit einer Gesamtinvestition von über 1,6 Mio. Euro gefördert.

Ehemaliges Kindererholungsheim soll eine Topadresse für Kühlungsborner Gäste werden

Hochwertig restaurierte Bäderarchitektur macht Ostseebad unverwechselbar

Blick aus dem Hotel nach links, Foto/Quelle:  www.hotel-hansahaus.de7.5.2014 – Für zwei der schönsten Gebäude im Stil der Bäderarchitektur am Kühlungsborner Weststrand bricht eine neue Epoche an. Dann gibt es wieder Leben und Gäste im 1905 errichteten Hansa-Haus sowie Ende Juni im benachbarten 1911 erbauten „Schloss am Meer“. Die umfassende Modernisierung der beiden geschichtsträchtigen Häuser wurde durch das Wirtschaftsministerium unterstützt. „Mit der Investition werden zwei Perlen des Ostseebades wieder zum Leben erweckt“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Eine über 100-jährige Bädertradition trifft auf elegantes Ambiente der Neuzeit und das vis-à-vis der Ostsee. Die hochwertig restaurierte historische Bäderarchitektur macht das Ostseebad unverwechselbar.“ Das Hansa-Haus, ein ehemaliges Hotel, Kindererholungsheim und Ferienobjekt für sozial benachteiligte Jugendliche, wurde 2011 stillgelegt. Inzwischen ist die Sanierung des imposanten Baus mit künftig 24 Zimmern und 52 Gästebetten fast abgeschlossen. Ein unterirdischer Gang verbindet das neue Vier-Sterne-Hotel mit dem „Schloss am Meer“, eine exklusive Villa in unmittelbarer Nähe zum Hansa-Haus mit 27Zimmern und Suiten sowie 62Betten. Auch dort sollen Gäste höchsten Vier-Sterne-Superior-Komfort genießen können. Beide Gebäude wurden mit Wellness- und Fitnessbereichen, Saunen, Beauty-Behandlungsräumen und einem Schwimmbad ausgestattet. Das Restaurant im Hansa-Haus erhielt einen barrierefreien Zugang; die Außenanlage eine eigene Auffahrt und 64 PKW-Stellplätze. „Mit dem Projekt entstehen in Kühlungsborn acht neue Arbeitsplätze, weitere 19 werden gesichert“, so Glawe weiter. Das Wirtschaftsministerium hat das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 576.800 Euro unterstützt. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf 1,28 Millionen Euro. Nähere Informationen unter www.hotel-hansahaus.de

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Heiligendamm darf sich künftig Seeheilbad nennen

12.2.2014 – Einer der bekanntesten Orte an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns darf künftig den Titel Seeheilbad tragen. Heiligendamm wird damit die Auszeichnung, die der Ort schon provisorisch seit 1989 trägt, endgültig verliehen. Der entsprechende Bescheid des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales ist am Mittwoch an die Stadt Bad Doberan verschickt worden. Heiligendamm ist das erste deutsche Seebad. „Weltweit verbinden viele Menschen Mecklenburg-Vorpommern mit Heiligendamm. Der Ort ist einer der bekanntesten Botschafter des Landes“, sagte Sozialministerin Birgit Hesse am Mittwoch. „Ich freue mich, dass Heiligendamm mit dem Titel Seeheilbad zusätzliche Anerkennung erhält.“ Bereits 1793 nahm ein Badehaus mit Seewasser seinen Betrieb auf. Im 19. Jahrhundert entstand ein einzigartiges architektonisches Ensemble mit Logier- Bade- und Geschäftshäusern. International bekannt wurde Heiligendamm vor allem als Gastgeber des G8-Gipfels im Jahr 2007. Mit der endgültigen Anerkennung als Seeheilbad kann sich Heiligendamm künftig noch besser touristisch vermarkten. „Die Voraussetzungen für die Verleihung des Titels liegen alle vor, so dass es überfällig war, Heiligendamm endgültig als Seeheilbad anzuerkennen“, sagte Ministerin Hesse. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass die weitere Sanierung des Ortes voran geht und Heiligendamm wieder den Glanz früherer Jahre bekommt.“ Insgesamt tragen 61 Orte  in Mecklenburg-Vorpommern den Titel eines Kur- oder Erholungsortes. Sechs andere Ortschaften neben Heiligendamm sind ebenfalls als Seeheilbad ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um Boltenhagen, Graal-Müritz, Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zingst.

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Neuer Eigentümer des Grand Hotel Heiligendamm investiert kräftig

Grand Hotel Heiligendamm, Foto: Joachim KloockTMV 15.1.2014 – Der neue Besitzer des Grand Hotels Heiligendamm, Wirtschaftsprüfer Paul Morzynski aus Hannover, will in den kommenden Jahren bis zu zehn Millionen Euro in die Luxus-Herberge investieren. Mit Sanierungs-und Modernisierungsmaßnahmen, die den Hotelablauf nicht stören, wurde bereits begonnen. Größte Investition sei die Erweiterung des Wellness-Bereiches, dessen umfangreiche Planung aktuell gestartet ist. 2014 begeistert das Hotel an der Ostsee nicht nur mit attraktiven Wellness- und Freizeitangeboten, auch ein umfangreiches Kulturprogramm und exzellente Kulinarik, unter anderem mit Sternekoch Ronny Siewert, der gerade zum fünften Mal in Folge zum besten Koch des Landes gekürt wurde, gehören zum neuen Angebot des Hauses. Weitere Informationen: www.grandhotel-heiligendamm.de

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Das Eiswerk präsentiert Karls 11. Eiswelt

Größte Eisfigurenausstellung Europas eröffnet am 21. Dezember in Rövershagen

20.12.2013 – Das ewige Eis. Erst vor knapp einhundert Jahren wurden die Polarkreise zum Ziel von Forschern und Abenteurern. Nur wenige Orte auf der Welt sind so schön und gleichzeitig so gefährlich wie der Nord- beziehungsweise der Südpol. Auf ihren bahnbrechenden Expeditionen fanden die Forscher klirrende Kälte und schneebedeckte Weiten. Eine Umgebung, die eine hohe Anpassung von Menschen, Tieren und Pflanzen erfordert. Die Anziehungskraft des ewigen Eises ist Grundlage vieler Mythen und Märchen. Die „Expedition ins ewige Eis“ haben sich 17 internationale Künstler aus Russland, der Ukraine, Polen, Frankreich, Bulgarien, Lettland und Litauen zum Vorbild für ihre Eisfiguren genommen. Seit dem 25. November erschaffen sie in der neu erbauten Eiskühlhalle „Das Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock eine einzigartige Welt aus Eis und Schnee. Angefangen bei den ersten Expeditionen von Amundsen oder Cook führt der Weg durch Europas größte Eisfigurenausstellung vorbei an dem Volk der Inuit und seiner jahrhundertealten Tradition aus Fischfang, Iglus und der Mythologie. Mehr als 280 Tonnen Eis wurden auf zehn voll beladenen Lastwagen aus der Eisfabrik „Ice-Art“ in Polen nach Rövershagen gebracht.

Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock

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In der Minus 10 Grad Celsius kalten Eiskühlhalle werden aus den über 2.100 Eisblöcken meterhohe Reliefs und Figuren gestaltet. Durch eine nachhaltige Wärmeabfuhr und ein revolutionäres Kühlsystem ist es mit der 11. Eiswelt zum ersten Mal möglich die Eisfiguren fast 8 Monate am Stück auszustellen. Über eine Schleuse gelangt der Besucher in die Eisfigurenausstellung und wird so schonend an den Temperaturunterschied gewöhnt: die Kälte bleibt drinnen, die Wärme bleibt draußen. Durch eine doppelwandige Dämmung verbraucht das Eiswerk weniger Strom als die alte Halle, obwohl sie fast doppelt so groß ist. Die Abwärme, die durch das Kühlen entsteht, wird im Winter dazu genutzt den Bauernmarkt zu heizen und im Sommer, um heißes Duschwasser für die Erntehelfer zu produzieren. Vom 21. Dezember 2013 bis einschließlich 31. August 2014 können sich Freizeit-Forscher und Eis-Begeisterte auf ihre ganz eigene Expedition ins ewige Eis begeben. Auf über 2.000 m² begegnen ihnen die umwerfende Schneekönigin, gewaltige Eisbrecher, eine Gletscherrutsche und der nordische Göttervater Odin auf seinem Thron. Ein Erlebnis, das durch einen eisgekühlten Erdbeerlimes oder Wodka aus echten Eisgläsern in der Eisbar sinnlich abgerundet wird. Um auch den Daheimgebliebenen ein Andenken mitbringen zu können, gibt es die Fotopoints beim Eisangeln und auf dem Gipfel vom Gletscher.

Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock Eiswelt 2013, Foto: Joachim Kloock

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Täglich von 9 bis 19 Uhr versetzen Sie beeindruckende Lichteffekte und eine Geräuschkulisse, wie am Polarkreis Sie in die mystische Welt von Orcas, Yetis und der Schneekönigin. Zusätzlich gibt es wieder die 300 m² große Schlittschuhbahn in Friedas Hof-Küche. Der Schlittschuhverleih und das Eislaufen sind im Preis der Eiswelt-Tageskarte inbegriffen. Und nicht nur die neue Eiskühlhalle „Das Eiswerk“ ist dieses Jahr eine Neuheit, sondern auch, dass direkt in der Eiswelt die Eisblöcke selber in Stahlwannen hergestellt werden. Der künstlerische Betreuer Othmar Schiffer-Belz erklärt den Besuchern vor Ort das komplizierte Verfahren, wie milchiges und klares Eis entsteht. Ein weiteres Highlight ist das Live-Eisschnitzen vom international ausgezeichneten Eis-Künstler Andrius Petkus. Er schnitzt vom 21. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014 die sagenumwobene Gestalt eines Yetis live aus Eisblöcken. Für 2,50 Euro können informative Audioguide-Geräte an den Kassen des Eiswerks ausgeliehen werden. Eine lohnenswerte und unterhaltsame Expedition mit allen Sinnen für Klein und Groß. Angrenzend an das Eiswerk wird es ab dem 21. Dezember 2013 ein weiteres Erlebnis-Restaurant bei Karls geben: die Pfannkuchen-Schmiede. In dem gemütlichen Ambiente einer alten Schmiede steht ein großes, gusseisernes Pfannen-Rondell. Hier bereiten die Köche von Karls jeden Wunsch-Eierkuchen her. Die Pfanne verschwindet für kurze Zeit im Ofen und heraus kommt ein Pfannkuchen ganz nach Ihrem Geschmack – egal, ob süß mit Eis oder herzhaft mit Lachs.

Eiswelt-Öffnungszeiten: Täglich 9 – 19 Uhr • Einlass bis 30 Minuten vor Schließung: 24.12.: 9 – 14 Uhr • 25.+ 26.12.: 9-19 Uhr • 31.12.: 9-16 Uhr • 1.1.: 10-16 Uhr.

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Sommerrodelbahn in Bad Doberan eröffnet

Glawe: Touristische Attraktion schafft acht Arbeitsplätze

Neue Sommerrodelbahn in Bad Doberan, Foto: Sommerrodelbahn DBR/DirknerSchwerin 18.8.2013 – In Bad Doberan wurde am Stülower Weg (auch die „Stülower Alpen“ genannt) eine Sommerrodelbahn eröffnet. „Dieses Angebot ist ein zusätzlicher Anreiz für Tagesgäste und Touristen, die Gegend um Bad Doberan zu erkunden. Die Region hat mit der Erlebniswelt eine saisonunabhängige touristische Attraktion erhalten. Mit dem Vorhaben werden acht Arbeitsplätze geschaffen“, hob der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Sonntag vor Ort hervor. Auf einer Fläche von über 3.500 Quadratmetern wurde eine 721 Meter lange Rodelbahn errichtet, die während der etwa drei Minuten andauernden Fahrt 40 Höhenmeter überwindet und über eine Brücke sowie sieben Kurven führt. Höhepunkt der Fahrt ist die Bewältigung eines zehn Meter hohen, beleuchteten Kreisels. 25 Doppelschlitten stehen den Besuchern für die Fahrten zur Verfügung. „Mutige Unternehmer, die etwas Neues wagen und in die touristische Infrastruktur investieren, brauchen wir in Mecklenburg-Vorpommern. Das gelingt uns nur, wenn wir mit innovativen Ideen auch weiterhin das hohe Niveau an Angeboten, Qualität und Service halten und ausbauen“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestition in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro wird vom Wirtschaftsministerium mit rund 630.000 Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt.

Wellness-Oskar für das Grand-Hotel Heiligendamm

Ausgezeichnete Wellness-Landschaft im Grand Hotel Heiligendamm, Foto: Grand Hotel Heiligendamm TMV 28.5.2013 – Der 3.000 Quadratmeter große Spa- und Wellness-Bereich des Grand Hotel Heiligendamm wurde mit dem „Luxury Spa Award“ in der Kategorie „Country Spa“ ausgezeichnet. Die jährlich vergebene Ehrung gründet auf Bewertungen von Gästen und würdigt insbesondere die Anwendungsvielfalt, die Verwendung regionaler Produkte wie Sanddorn und Meersalz sowie den Service der Mitarbeiter. Zudem trugen Behandlungen und Meditationsstunden mit Sanjay, dem Hotel-Yogamaster aus dem Himalaya, zu positiven Bewertungen bei. 2012 wurde der Luxury Spa Award in Deutschland nicht verliehen. 2011 ging die Auszeichnung an das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg. Weitere Informationen: www.grandhotel-heiligendamm.de

Erstes deutsches Seebad Heiligendamm und die Münsterstadt Bad Doberan feiern dreifaches Jubiläum

Festwoche vom 9. bis zum 16. Juni mit Konzerten, Flaniermeile und Fachvorträgen

Kurhaus und Haus Mecklenburg mit Kutschen um 1855, Foto: Tourist-Information Bad Doberan-HeiligendammTMV 26.4.2013 – An der Ostseeküste Mecklenburgs werden in diesem Jahr gleich drei Jubiläen gefeiert: Im Jahre 1793 nahm Herzog Friedrich Franz I. zu Mecklenburg-Schwerin ein Bad im Meer von Heiligendamm, das große Folgen haben sollte. Denn er errichtete hier das erste Seebad Deutschlands, das 2013 auf eine 220-jährige Geschichte zurückblicken kann. In der Folge ließ der Herzog ein Ensemble aus Bade- und Logierhäusern bauen, das nach einer aufwendigen Rekonstruktion im Jahre 2003 als Grand Hotel Heiligendamm neu eröffnet wurde. Nicht nur Baden gehörte damals zum guten Ton, auch das gesellschaftliche Leben in Doberan, dem Sommersitz der Herzogsfamilie blühte auf. Der Doberaner Kamp, eine große Wiese inmitten der Stadt, wurde zur Flaniermeile und Gesellschaftshäuser wie der „Weiße Pavillon“ entstanden. Dieses edle Pavillongebäude, erbaut vom Hofarchitekten Carl Theodor Severin, erlebt 2013 seinen 200. Geburtstag. Somit gibt es für den heutigen Kurort Bad Doberan mit dem Ortsteil Heiligendamm gleich drei Gründe zum Feiern: 220 Jahre Heiligendamm, 200 Jahre Weißer Pavillon Bad Doberan und 10 Jahre Grand Hotel Heiligendamm. „In unserem Jubiläumsjahr haben wir für unsere Gäste zahlreiche Höhepunkte vorbereitet – Konzerte, Ausstellungen, Sonderführungen, Events und kulinarische Highlights“, informieren die Veranstalter, die Stadt Bad Doberan mit ihren Partnern.

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Grand Hotel Heiligendamm, Foto: Joachim KloockHeiligendamm, Anbaden, Foto: Joachim KloockDoberaner Kamp mit Weißem Pavillon, Foto: Joachim KloockDoberaner Kamp, Roter Pavillon, Foto: Joachim KloockMünster Bad Doberan, Foto: Joachim Kloock

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Die anlässlich des Jubiläums geplante Festwoche vom 9. bis zum 16. Juni 2013 startet mit einer offiziellen Auftaktveranstaltung, die durch das Mendelssohn-Konzert mit Pianist Matthias Kirschnereit und Rezitatorin Fritzi Haberland bereichert wird. Über die gesamte Woche kann man den Doberaner Kamp mit seinem Roten und dem Weißen Pavillon erleben wie vor 200 Jahren: Ausstellungen von Kutschen und Oldtimern, Kurkonzerte, kulinarische Highlights und vieles mehr – die Flaniermeile von damals erwacht zu neuem Leben. Weitere Höhepunkte der Festwoche sind das „Rock und Wasser“-Musical der Musikschule im Moorbad, ein Kindertheater in der Klosterruine sowie mehrere Fachvorträge zur Architektur in Heiligendamm. Gekrönt wird die Festwoche mit einem Historienspiel des traditionellen Anbadens an der Heiligendammer Seebrücke und einer abendlichen Gala im Ballsaal des Grand Hotels. In Bad Doberan findet parallel dazu ein Table d’hôte im Salongebäude am Kamp und ein Jazz- Sommerfest im Doberaner Prinzenpalais statt. Ihren Abschluss findet die Jubiläumswoche am Sonntag, den 16. Juni mit dem Seebrückengottesdienst, einer 220 Meter langen Kaffeetafel auf der Kurhauswiese und dem Festspiel-Konzert im Ballsaal des Grand Hotels Heiligendamm. Informationen zu weiteren Höhepunkten und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr unter www.220-jahre-heiligendamm.de.

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Veröffentlicht 7. September 2012 von Martina Wichor