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„Seidenstraßen-Testzug ist Ergebnis langjähriger Anstrengungen“

1280px-One-belt-one-road.svg10.000 Kilometer Fahrt über zwei Kontinente, drei Klima- und sechs Zeitzonen hat er vor sich: der erste Zug, der Container mit Konsum- und Industriegütern über die Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern zwischen China und West- sowie Nordeuropa transportiert. Energieminister Christian Pegel begrüßte im Hafen Sassnitz-Mukran mit dessen Geschäftsführer Harm Sievers sowie Vertretern der chinesischen und russischen Botschaften sowie der Wirtschaft den ersten in Richtung Osten fahrenden Zug. „Dieser Test-Zug ist das erste sichtbare Ergebnis unserer langjährigen Bemühungen, Mecklenburg-Vorpommern an die ,Neue Seidenstraße‘ anzubinden, den überwiegend terrestrischen Handelsweg von China über Asien und Russland nach Europa“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel. Weiter führt er aus: „Wir haben als Ministerium mit den Häfen des Landes seit vielen Jahren kontinuierlich intensiven Kontakt in die russischen Partnerhäfen gehalten und dabei stets die ,Neue Seidenstraße‘ als Riesenchance für Rostock und Sassnitz-Mukran als Drehscheiben im Ostseeraum im Blick gehabt. Wir und die Hafenvertreter waren seit 2014 alljährlich bei Russlands größter Transport- und Logistikmesse ,TransRussia‘ in Moskau und haben die Reisen für Gespräche in den zentralen Ministerien dort genutzt. Auch unsere Reise im Jahr 2017 mit einer Wirtschaftsdelegation nach Kasachstan, durch das eine der zentralen Routen der ,Neuen Seidenstraße‘ führt, hatte unter anderem diese zum Schwerpunkt.“

Bislang wird der mit Abstand größte Teil des Handels zwischen China und Westeuropa mit Containerschiffen abgewickelt, die die großen Häfen im Nordseeraum – Antwerpen, BremerhavenHamburg, Rotterdam – ansteuern. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch vor dem Hintergrund der chinesischen Initiative, die Handelswege der historischen „Seidenstraße“ wiederzubeleben, der landgestützte Transport stark entwickelt. „Der Hafen Mukran war im transeurasischen Eisenbahnverkehr schon immer ein verlässlicher Knotenpunkt. Mit der Eisenbahnfähre verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrungen mit den Märkten in Russland sowie den GUS-Staaten. Diese haben wir mit Partnern aus Industrie und Handel in einer intensiven zweijährigen Entwicklungsarbeit auf China ausgeweitet. Mit dem ersten Zug aus und nach Xi’an rückt der Mukran Port in China als idealer europäischer Logistikstandort verstärkt in den Fokus. Ich bin fest davon überzeugt, dass in absehbarer Zeit noch viele weitere Züge aus dem Reich der Mitte folgen werden – auch dank unserer Geschäftspartner aus dem Kaliningrader Gebiet“, äußert sich Harm Sievers, Geschäftsführer des Mukran Port, zu der Ankunft des Zuges. „Angesichts rasant steigender Mengen sowie einer möglichen weiteren Verkürzung der Laufzeiten bietet sich die Chance, die langjährige Logistikverbindung zwischen Russland und Sassnitz-Mukran zu nutzen, um eine schnelle und lückenlose Ost-West-Verbindung sicher zu stellen: auf der Schiene aus China über Kasachstan, Weißrussland und Litauen zu den russischen Ostseehäfen und von dort per Schiff über die Ostsee an unsere Küste. Von hier können die Waren dann wiederum auf der Schiene ins deutsche und europäische Hinterland und per Fähre nach Nordeuropa verteilt werden. Und das Ganze natürlich auch in umgekehrter Richtung“, so Christian Pegel.

Für den Nordosten biete der Anschluss an die Handelswege an Asien enorme wirtschaftliche Potenziale – nicht nur für den Hafen Mukran. Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Rostock Port GmbH als Betreiber des Rostocker Überseehafens, sagt dazu: „Der Hafen Rostock arbeitet mit seinen international agierenden Partnern intensiv an ähnlichen Projekten. In den transeurasischen Bahnverkehren mit Teilstrecke über die Ostsee steckt ein großes Umschlagspotenzial für die Häfen Mecklenburg-Vorpommerns, denn sie bieten viele Möglichkeiten zur Beschleunigung und Optimierung für die Gesamttransportkette.“ Ob diese Möglichkeit dauerhaft genutzt wird, darüber entscheiden die jetzt anstehenden Testfahrten: „Sie sollen beweisen, dass diese deutsch-russische Transportstrecke allen Ansprüchen genügt. Ich bin davon überzeugt“, so Christian Pegel. Er weist darauf hin, dass es zudem gelingen müsse, für die Route Rückladungen gen China zu organisieren. „Solch‘ eine Bahnverbindung ist nur wirtschaftlich, wenn die Züge nicht eine Strecke leer zurücklegen müssen. Hier haben wir noch eine Herkulesaufgabe vor uns. Aber sie ist die Mühe wert. Diese neue Ost-West-Route wird das Band zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Russland weiter festigen. Sie wird eine Brücke von unserem Land nach China schlagen, die es jetzt mit Leben zu füllen gilt.“

Bildunterschrift: China in Rot, die Mitglieder der Asian Infrastructure Investment Bank in Orange. Die sechs vorgeschlagenen Korridore https://www.merics.org/en/merics-analysis/infographicchina-mapping/china-mapping/ und http://www.cbbc.org/cbbc/media/cbbc_media/One-Belt-One-Road-Hauptkarosserie.pdf ) in schwarz. (aus Wikipedia, Autor: Lommes, Stand 14. Mai 2017)

„Slush“ 2019: M-V mit Delegation zu Gründer-Event

Digitales Arbeiten, Microbox, Foto Joachim Kloock

Digitales Arbeiten, Foto Joachim Kloock

Auch in diesem Jahr macht sich eine Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg nach Helsinki, um am Start-Up Festival „Slush“ teilzunehmen. Begleitet von Digitalisierungsminister Christian Pegel bietet sich insgesamt sieben Start-Ups die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee einem internationalen Publikum vorzustellen und Kontakte für ihr Unternehmen zu knüpfen. „Mich freut ganz besonders, dass wir mit der IHK zu Rostock die letztjährige Reise wiederholen können. Das Erlebnis war für alle einmalig. Ich bin davon überzeugt, dass auch die in diesem Jahr teilnehmenden Gründerinnen und Gründer unglaublich viel Input für Ihre Unternehmungen mitnehmen werden“ so Pegel. Das Digitalisierungsministerium übernimmt anteilig die Kosten der Start-Ups für Flug, Hotel und „Slush“-Ticket. Neben den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern gehören mit dem Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Claus Ruhe Madsen, und dem Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, auch erstmalig Vertreter der Verwaltung zur Reisegruppe. Für den Minister ein deutliches Zeichen für das digitale MV. „Schon auf unseren Reisen nach Estland ist allen Beteiligten klar geworden, dass wir auch über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus schauen müssen. Skandinavien ist eine der Vorreiterregionen der Digitalisierung und so auch großes Vorbild für uns. Besonders stolz macht mich, dass neben Vertretern des Digitalisierungsministeriums auch die Kollegen aus der Verwaltung sowie Vertreter der Wirtschaft und der Politik die Reise mit uns antreten.“

Kürzlich fand im ganzen Land der erste Digitalisierungskongress der Landesregierung statt. Im Rahmen der NØRD wurden erstmals Digitalisierungsbotschafter des Landes Mecklenburg-Vorpommern ernannt, von denen zwei zur Delegation gehören. „Die Zusammensetzung der Gruppe spiegelt für mich zum einen wider, welchen Weg wir bisher im digitalen M-V gegangen sind. Sie zeigt zudem, was die Zukunft für uns bereithalten soll. Gestandene Unternehmerinnen und Unternehmer, Start-Ups, unsere Digitalisierungsbotschafter, Vertreter unserer Stabsstelle für Digitalisierung und Kümmerer der künftigen Innovationsräume dürfen wir in Helsinki begrüßen. Also genau die Menschen, die den Weg mit uns bisher gegangen sind und ihn auch weiter mit uns gehen werden“ so Pegel weiter. Insgesamt umfasst die Delegation 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Delegationsreise findet vom 20. bis zum 23. November statt und beinhaltet für die Start-Ups die Chance, ihre Visionen auf der „German Pitching Stage“ vorzustellen. Insgesamt werden 25.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt zur „Slush“ erwartet – unter ihnen zahlreiche Investoren. Um die Mitfahrenden optimal vorzubereiten, organisierte die IHK zu Rostock mit der Auslandshandelskammer Finnland am 13. Oktober eine Kick-Off Veranstaltung. Hier gab es verschiedene Coachings für die jungen Gründerinnen und Gründer. Beispielsweise ging es darum wie Investoren richtig angesprochen werden können oder was es bei den Pitches zu beachten gilt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rostock.ihk24.de/blob/hroihk24/international/laender_maerkte/Skandinavien/Finnland/4495802/ce9283461acf84bd57398eed62316618/Slush_2019-data.pdf

Weihnachten im Rostocker Rathaus

weihnacht im rathausIm Rostocker Rathaus wird es bald weihnachtlich. Ab Montag (18. November 2019) sind alle Kinder herzlich eingeladen, ihren Wunschzettel für den Weihnachtsmann in der Rathaushalle zu malen. Vorbereitete Wunschzettel und Malstifte liegen bereit. Bis zum 6. Dezember 2019 kann die gemalte oder geschriebene Post an den Weihnachtsmann dann in den Weihnachtswunschbriefkasten geworfen werden, der in der Rathaushalle steht. Geöffnet ist die Rathaushalle montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr.

Wer den Wunschzettel lieber zu Hause malen und dann beim Besuch des Weihnachtsmarktes (ab 25. November 2019) in den Weihnachtswunschbriefkasten werfen möchte, kann dies natürlich auch tun.

Die Wunschzettel werden dann am 9. Dezember 2019 an die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort geschickt.

Foto von Joachim Kloock

Veröffentlicht 15. November 2019 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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„Auf den Spuren der Romantik“

Neues Kulturangebot für Radler

Radfahrer, Foto: Joachim Kloock

Radfahrer, Foto: Joachim Kloock

Im Rahmen der achttägigen Radreise „Auf den Spuren der Romantik“ können Gäste und Einheimische ab sofort die kulturellen Schätze der Inseln Rügen und Usedom sowie des vorpommerschen Festlandes erkunden. Die insgesamt 276 Kilometer lange Route beginnt in der UNESCO-Welterbestadt Stralsund und führt über die Insel Hiddensee und Bergen auf der Insel Rügen weiter nach Greifswald – der Geburtsstadt des Künstlers Caspar David Friedrich. Von dort aus geht es mit der Bahn nach Anklam und über die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin nach Wolgast.

Die letzte Etappe zurück zur Universitätsstadt Greifswald absolvieren Interessierte auf der Route der Norddeutschen Romantik, die im April 2018 eröffnet wurde und zu Schaffensorten von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Friedrich August von Klinkowström führt. Die Radreise wurde vom Reiseveranstalter Mecklenburger Radtour aufgelegt und ist ab 579 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Frühstück, Leihrad und Gepäcktransport buchbar.

Weitere Informationen: www.mecklenburger-radtour.de

Ivenacker Eichen zum „Waldgebiet des Jahres“ 2020 gekürt

Älteste Ivenacker Eiche, ca. 1.000 Jahre, 35,5 m hoch, 10.96 m Stammumfang, Foto: Rosentod, 20. 4. 2009/Wikipedia

Ivenacker Eiche, Foto: Rosentod (Wikipedia 2009)

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) – die Vertretung aller Forstleute in Deutschland – wird die Auszeichnung „Waldgebiet des Jahres“ im Jahr 2020 an das erste deutsche nationale Naturmonument Ivenacker Eichen in der Mecklenburgischen Seenplatte vergeben.

Den Mitarbeitern des zuständigen Forstamtes Stavenhagen gelinge es in besonderer Weise, moderne naturnahe Forstwirtschaft mit der mittelalterlichen Bewirtschaftungsform des Hutewaldes, bei der der Wald als Weide für Damwild und Nutztiere fungiert, in Einklang zu bringen, hieß es in der Begründung des Bundesvorstandes des BDF.

Die 1.000-jährigen Eichen im 164 Hektar großen Waldgebiet westlich der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zählen zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Die feierliche Übergabe des Prädikates, das seit 2012 vergeben wird, findet am 7. Mai 2020 in Ivenack statt. Im Jahr 2016 wurde der Usedomer Küstenwald als erstes „Waldgebiet des Jahres“ in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
Weitere Informationen: www.waldgebiet-des-jahres.de

Mehr Geld für Bus und Bahnen – Bundesrat stimmt M-V-Antrag zu

Verkehr, Foto: Joachim Kloock

Verkehr, Foto: Joachim Kloock

8.11.2019 – „Es freut mich sehr, dass unser Antrag auf mehr Geld vom Bund für den Öffentlichen Personennahverkehr heute im Bundesrat eine deutliche Mehrheit gefunden hat. Jetzt hoffe ich, dass die schrittweise Aufstockung der Regionalisierungsmittel zügig umgesetzt wird“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrs- und Klimaschutzminister Christian Pegel zur heutigen Entscheidung der Länderkammer in Berlin. Die Mehrzahl der 16 Bundesländer hat heute Nachmittag dem Antrag aus dem Nordosten auf eine „Entschließung des Bundesrats für eine erhebliche Verbesserung der Angebote im öffentlichen Personennahverkehr durch die schrittweise Erhöhung von Regionalisierungsmitteln“ zugestimmt. Darin wird festgehalten, dass die schrittweise Erhöhung der Mittel, die die Bundesregierung am Mittwoch im Rahmen des Klimapakets beschlossen hatte, nicht ausreicht, um eine erhebliche Erweiterung der Angebote bei Bus und Bahn für einen Umstieg auf umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel umzusetzen. „Es ist gut, dass der Bund erkannt hat, dass er für eine Verbesserung des ÖPNV im Sinne des Klimaschutzes mehr Geld zur Verfügung stellen muss. Mit unserem Erfolg heute im Bundesrat ist aber auch klar, dass die Erhöhung der Regionalisierungsmittel stärker ausfallen muss“, so Christian Pegel und nennt eine Größenordnung: „Nach unserer Schätzung müssten es für die 16 Bundesländer zusammen jährlich mindestens eine Milliarde Euro mehr sein.“ Vorgesehen ist aktuell eine jährliche Aufstockung von um 150 Millionen Euro im kommenden Jahr bis um gut 460 Millionen Euro im Jahr 2023.

„Das reicht nicht aus, um die Aufgabenträger des ÖPNV in die Lage zu versetzen, ein flächendeckendes, leistungsfähiges, bezahlbares und nutzerorientiertes Angebot an öffentlichen Verkehrsleistungen bereitzustellen“, urteilt Christian Pegel und fügt hinzu: „Nur wenn die Bürger Fahrplan und Preis so wahrnehmen, dass es sich für sie lohnt, vom immer teurer werdenden Auto auf die klimafreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen, werden sie dies auch tun.“ Dies sei zum einen wichtig für den Klimaschutz. „Zum anderen ist es gerade für Mecklenburg-Vorpommern als Flächenland bedeutsam, dass auch die ländlichen Räume mit ihrer großen Ausdehnung und ihrer geringen Einwohnerdichte gut mit Bus und Bahn erreichbar sind, auch wenn sich das weit schlechter rechnet als in den dicht besiedelten Großstädten. Das lässt sich jedoch nur mit einer entsprechenden finanziellen Ausstattung verwirklichen“, so Christian Pegel. Er hoffe, dass die Bundesregierung jetzt den Beschluss der Länderkammer zügig umsetzt. Zugleich erinnert er daran, dass bislang nicht geklärt ist, wie der ÖPNV in den Ländern nach dem Auslaufen des Regionalisierungsmittelgesetzes 2031 finanziert werden soll. „Hier müsste für eine längerfristige Planungssicherheit ebenfalls in absehbarer Zeit eine Entscheidung getroffen werden.“

Hintergrund

Nach Artikel 106 a des Grundgesetzes steht den Ländern seit 1. Januar 1996 für den ÖPNV ein Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes zu. Das Nähere ist im Gesetz zur Regionalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs geregelt. Nach § 5 haben die Länder für 2016 einen Betrag von insgesamt 8,2 Milliarden Euro erhalten. Dieser Betrag wird seit dem Jahr 2017 bis zum Jahr 2031 um jährlich 1,8 Prozent erhöht. Parallel erfolgt jedoch ein Angleichen der Länderquoten an den neu festgesetzten Kieler Schlüssel. Bis 2016 galt für die ostdeutschen Bundesländer ein vorteilhafterer Schlüssel, der dadurch nun bis 2031 abgesenkt wird. So erhielt Mecklenburg-Vorpommern 290,6 Millionen Euro im Jahr 2016. Im laufenden Jahr verringert sich dieser nach dem neuen Schlüssel auf 279,8 Millionen Euro, 2021 werden es 271,4 Millionen Euro.  „Ziel des Landes ist es, das vorhandene SPNV-Angebot in den kommenden 15 Jahren mit diesen Mitteln auf bisherigem Niveau zu sichern – auch wenn die Kosten voraussichtlich weiterhin jährlich in Millionenhöhe steigen werden. Eine Erweiterung des Angebots kann damit nicht finanziert werden. Für diese ist eine schrittweise Erhöhung der bisher vorgesehenen Ausstattung mit Regionalisierungsmitteln unbedingt erforderlich“, begründet Christian Pegel den Bundesratsantrag Mecklenburg-Vorpommerns, dem sich die Mehrheit der Länder jetzt anschloss.

Zum Wintercamping nach Mecklenburg-Vorpommern

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Wintercamping in Zierow, Foto: Ostseecamping Ferienpark Zierow KG

Landesverband der Campingwirtschaft gibt Wintercamping-Tipps

Unter www.bvcd-mv.de/wintercamping gibt der Landesverband der Campingwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern Tipps zum Wintercamping. Allein 26 der 87 im Landesverband organisierten Plätze an Ostsee und Seen haben auch im Winter geöffnet und bieten Gästen attraktive Angebote, angefangen bei Massagen in hauseigenen Wellness-Oasen über Animationsprogramme und Indoor-Spielplätze bis hin zu beheizten Mietunterkünften. Hier finden Interessierte auch den passenden Campingplatz, um Silvester zu feiern. Der Campingpark Ostseebad Rerik sowie die Plätze Pommernland und Ecktannen locken mit Neujahrscamping-Angeboten. Wer seinen Silvesterabend etwa auf dem Campingplatz in Rerik am Salzhaff verbringt, kann an einer Silvesterparty teilnehmen und um Mitternacht das Feuerwerk an der Seebrücke bestaunen. Der mehrfach ausgezeichnete Campingpark Kühlungsborn an der Mecklenburgischen Ostseeküste lockt Urlauber zum „Wohlfühl-Camping“. Dabei zahlen Gäste für die Nutzung der Sauna und des Fitnessraumes nur den halben Preis.

Weitere Informationen: www.bvcd-mv.de/wintercamping